CH620501A5 - Appliance for generating a water flow in a swimming pool - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken, mit einem an der Beckenwand angeordneten Düsengehäuse zur Halterung wenigstens einer, im wesentlichen waagerecht in das Becken gerichteten Horizontaldüse, mit wenigstens einer am oder in der Nähe des Beckenbodens angeordneten Bodendüse und mit einer motorgetriebenen Pumpe, an deren Saugstutzen eine zum Schwimmbecken führende Saugleitung und an deren Druckstutzen eine über Abzweigungen zum Düsengehäuse und zur Bodendüse führende Druckleitung angeschlossen ist, wobei der von der Pumpe gelieferte Druckwasserstrom über eine Ventileinrichtung zu den einzelnen Düsen hin umsteuerbar ist.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art führen Druckleitungen unmittelbar vom Druckstutzen der Pumpe oder einem diesem Stutzen nachgeschalteten T-Stück zu den Horizontalbzw. Bodendüsen. Um den Druckwasserstrom zwischen den einzelnen Düsen umsteuern zu können, müssen in den einzelnen Druckleitungen separate, ferngesteuerte Ventile, beispielsweise Motor- oder Hydraulikventile eingebaut werden, die über eine elektrische Steuerung so geschaltet sind, dass, wenn das eine öffnet, das andere schliesst oder umgekehrt. Diese ferngesteuerte Ventilanordnung ist sehr aufwendig und störanfällig.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache Anordnung anzugeben, mit deren Hilfe ohne Verwendung ferngesteuerter
Ventile direkt von dem die Horizontaldüsen tragenden Düsengehäuse aus der Druckwasserstrom zu den einzelnen Düsen hin umsteuerbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die mit der Bodendüse verbundene Abzweigung der Druckleitung von dem Düsengehäuse ausgeht und als Ventileinrichtung am Düsengehäuse ein vom Schwimmbecken aus manuell verstellbarer Umlenkschieber angeordnet ist, über den die Horizontal- und/oder Bodendüse(n) wahlweise mit Druckwasser versorgbar sind.
Das Wesen der Erfindung besteht also darin, die Abzweigungen der Druckleitung nicht direkt von der Pumpe oder einem dieser nachgeschalteten T-Stück aus zu den einzelnen Düsen, insbesondere der Bodendüse, hinzuführen, sondern das gesamte Druckwasser zunächst zum Düsengehäuse hinzulenken, und dort eine Abzweigung für die Bodendüse vorzusehen. Dies gibt dann die Möglichkeit, unmittelbar am Düsengehäuse eine manuell betätigte Ventileinrichtung anzuordnen, die auch eine Ein- oder Ausschaltung der zur Bodendüse hin führenden Abzweigung ermöglicht.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene, schaubildliche Ansicht einer Vorrichtung zur Erzeugung strömenden Wassers in einem Schwimmbecken mit Horizontal- und Bodendüsen;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 4;
Fig. 4 eine Draufsicht eines Mantelgehäuses;
Fig. 5 eine Schnittansicht eines Drehschiebers entlang der Linie 5-5 in Fig. 2;
Fig. 6 eine erste Betriebsstellung des Drehschiebers aus Fig. 5;
Fig. 7 eine zweite Betriebsstellung des Drehschiebers und
Fig. 8 eine dritte Betriebsstellung des Drehschiebers.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist in einer Seitenwand 1 eines Schwimmbeckens 2 ein Düsengehäuse 3 mit zwei waagerecht in das Schwimmbecken gerichteten Horizontaldüsen 4, 5 wasserdicht angeordnet. Die Düsen 4, 5 liegen unterhalb des mit 6 bezeichneten Wasserspiegels. Ein aus einer oder beiden Düsen 4, 5 austretender Wasserstrahl erzeugt im Schwimmbecken eine Strömung, die ein sogenanntes Gegenstromschwimmen ermöglicht. In einem Raum 7 unmittelbar hinter der Seitenwand 1 oder auch in grösserer Entfernung vom Schwimmbek-ken 2 ist eine von einem Elektromotor 8 angetriebene Pumpe 9 mit Saug- und Druckstutzen 11 bzw. 12 angeordnet. Über den Saugstutzen 11 und eine mit ihm verbundene Saugleitung 13 wird durch eine an der Unterseite des Düsengehäuses 3 vorgesehene (in Fig. 1 nicht sichtbare) Öffnung Wasser aus dem Schwimmbecken 2 angesaugt und über den Druckstutzen 12 und eine mit ihm verbundene Druckleitung 14 zum Düsengehäuse 3 und den Düsen 4,5 gefördert. Über eine Abzweigung der Druckleitung 14, die in noch zu beschreibender Weise vom Düsengehäuse 3 ausgeht, kann Druckwasser zu einer Bodendüse 16 hingelenkt werden und aus dieser in Form eines kräftigen, vertikal gerichteten Strahles in das Schwimmbecken von unten nach oben strömend austreten. Über oberhalb des Wasserspiegels 6 angeordnete Luftansaugdüsen 17, 18 und mit ihnen verbundene Leitungen 19, 21 kann den Düsen 4, 5 und 16 in bekannter Weise atmosphärische Luft zugeführt und dem austretenden Wasserstrahl beigemischt werden. Hierdurch bildet sich in Verbindung mit dem aus der Bodendüse 16 austretenden Wasserstrahl an der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens ein schäumender Wasserpilz, auf den man sich setzen oder legen kann. Die Düse 16 muss im übrigen nicht unbedingt im Boden 22 des Schwimmbeckens s
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vertikal nach oben gerichtet angeordnet sein. Sie könnte auch in der Nähe des Bodens und waagerecht gerichtet in der Seitenwand 1 angeordnet und in diesem Falle zur Fussmassage verwendet werden.
Um den Druckwasserstrom aus der Druckleitung 14 zu den s einzelnen Düsen 4, 5 und 16 hinlenken zu können, ist am Düsengehäuse 3 eine Ventileinrichtung in Form eines manuell verstellbaren Umlenkschiebers 23 vorgesehen, der bei der dargestellten Ausführungsform als Drehschieber ausgebildet ist. Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, besteht das io
Düsengehäuse 3 im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich einem Mantelgehäuse 24 und einem mit diesem lösbar verbundenem Einsatzgehäuse 25, welches die Düsen 4, 5 trägt. In das Mantelgehäuse 24 sind zwei Abzweigungen 26, 27 eingeformt, die über den Umlenkschieber 23 mit der Druckleitung 14 in is Verbindung stehen. Wie insbesondere aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, weist das Mantelgehäuse 24 eine weitere Abzweigung 28 auf, die, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit der Bodendüse 16 in Verbindung steht.
Der Umlenkschieber 23 ist drehbar und abgedichtet in dem 20 aus den Teilen 24,25 bestehenden Düsengehäuse 3 gelagert. An der Vorderseite weist er einen Griff 29 zum Verdrehen auf. Eine im Griff 29 vorgesehene Rastnase 31 rastet beimVerdre-hen des Schiebers in bekannter Weise in zugeordnete Nuten ein, welche die Betriebsstellungen des Schiebers bestimmen. 25 Ein Gummipuffer 32 legt sich elastisch an die vordere Wand des Düsengehäuses 3 an. Der Griff 29 ist durch einen Stift 33 drehfest mit einer Hohlwelle 34 des Schiebers verbunden.
Wie aus Fig. 2 und 5 hervorgeht, strömt das Druckwasser aus der Druckleitung 14 in einen zentralen Hohlraum 35 des 30 Drehschiebers ein, von welchem aus zwei Kanäle 36, 37 abzweigen, die bei der in Fig. 6 dargestellten Stellung des Drehschiebers mit den Abzweigungen 26, 27 der Druckleitung
14 in Verbindung stehen. In dieser Stellung des Schiebers wird das Druckwasser also ausschliesslich zu den Düsen 4, 5 hingelenkt. Die Abzweigung 28 ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich, von der Druckleitung 14 abgesperrt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Betriebsstellung des Umlenkschiebers wird lediglich die Düse 4 über die Abzweigung 26 mit Druckwasser versorgt, während die Abzweigungen 27, 28 gegenüber der Druckleitung 14 abgesperrt sind. Bei der Betriebsstellung des Schiebers in Fig. 8 schliesslich wird das durch die Druckleitung 14 eintretende Druckwasser ausschliesslich zur Abzweigung 28 befördert, von wo aus es zur Bodendüse 16 gelangt.
Bei der dargestellten Ausführungsform können also wahlweise die beiden Horizontaldüsen 4, 5 (Fig. 6), die Düse 4 allein (Fig. 7) oder nur die Bodendüse 16 (Fig. 8) in Betrieb genommen werden. Durch entsprechende Abwandlung des Umlenkschiebers 23, beispielsweise durch Anordnung weiterer, den Kanälen 36, 37 entsprechender Durchlässe und durch entsprechende geometrische Anpassung der Abzweigungen 26, 27, 28 lassen sich weitere Schaltmöglichkeiten, gegebenenfalls auch für mehr als drei Düsen, verwirklichen.
Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, weist das Mantelgehäuse 24 drei Rohrstutzen 41,42 und 43 auf, an die in bequemer Weise die Druckleitung 14, die Saugleitung 13 bzw. die zur Bodendüse 16 hin führende Abzweigung 15 der Druckleitung angeschlossen werden können. Bei einer weiteren, von der Erfindung in Betracht gezogenen Ausführungsform kann der Umlenkschieber 23 auch mit einer Mengenreguliereinrichtung kombiniert werden, die beispielsweise in der Hohlwelle 34 untergebracht werden und wahlweise den Raum 35 mehr oder weniger ausfüllen kann, so dass nicht nur die Zielrichtung, sondern auch die Menge des Druckwasserstromes passend reguliert werden kann.
5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken, mit einem an der Beckenwand angeordneten Düsengehäuse zur Halterung wenigstens einer im wesentlichen waagerecht in das Becken gerichteten Horizontaldüse, mit wenigstens einer am oder in der Nähe des Beckenbodens angeordneten Bodendüse und mit einer motorgetriebenen Pumpe, an deren Saugstutzen eine zum Schwimmbecken führende Saugleitung und an deren Druckstutzen eine über Abzweigungen zum Düsengehäuse und zur Bodendüse führende Druckleitung angeschlossen ist, wobei der von der Pumpe gelieferte Druckwasserstrom über eine Ventileinrichtung zu den einzelnen Düsen hin umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Bodendüse (16) verbundene Abzweigung (15) der Druckleitung (14) von dem Düsengehäuse (3) ausgeht und als Ventileinrichtung am Düsengehäuse ein vom Schwimmbecken (2) aus manuell verstellbarer Umlenkschieber (23) angeordnet ist, über den die Horizontal-und/oder Bodendüse(n) wahlweise mit Druckwasser versorgbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkschieber (23) als Drehschieber ausgebildet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkschieber (23) in seine verschiedenen Betriebsstellungen einrastbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse ein mit der Schwimmbeckenwand (1) verbundenes Mantelgehäuse (24) und ein in diesem angeordnetes Einsatzgehäuse (25) umfasst.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelgehäuse (24) wenigstens drei Rohrstutzen (41, 42, 43) zum Anschluss der Druckleitung (14), der Saugleitung (13) bzw. der zur Bodendüse (16) hin führenden Abzweigung (15) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkschieber (23) mit einer Men-genreguliereinrichtung kombiniert ist.
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