CH620528A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Lagern einer als Zwischenträger in einem nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitenden Druck- oder Kopiergerät verwendeten 50 Trommel.
Nach dem elektrostatischen Prinzip arbeiten z.B. nichtmechanische Drucker bzw. Kopiergeräte. Sie sind bereits aus der Literatur bekannt (s. z.B. US-PS 3 861 863). Bei diesen Geräten werden auf einem Aufzeichnungsträger, z.B. einer Papier- 55 bahn, Tonerbilder der zu druckenden Zeichen erzeugt. Dies kann dadurch geschehen, dass auf einem fotoelektrischen bzw. dielektrischen Zwischenträger, einer Trommel, elektrofotogra-fisch bzw. elektrografisch Ladungsbilder der zu druckenden Zeichen erzeugt werden. Diese Ladungsbilder werden in einer 60 Entwicklerstation mit Hilfe von Toner entwickelt. Dië Tonerbilder werden anschliessend in einer Umdruckstation auf den Aufzeichnungsträger übertragen. Um die Tonerbilder verwischfrei zu machen, müssen sie anschliessend in einer Fixierstation in den Aufzeichnungsträger eingeschmolzen werden. 65
In den Druck- oder Kopiergeräten werden also als Zwischenträger Trommeln verwendet, die an ihrem Umfang eine Schicht haben, in der Ladungsbilder der zu druckenden Zeichen erzeugt werden können. Es ist notwendig, diese Trommeln in den Druck- oder Kopiergeräten auswechseln zu können. Dazu muss die Trommel so gelagert sein, dass der Auswechselvorgang ohne Beschädigung der Trommel, insbesondere der Schicht auf der Trommel, möglich ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung zum Lagern der Trommel in Druck- oder Kopiergeräten anzugeben, bei der eine Beschädigung und Beeinträchtigung der Schicht auf der Trommel vermieden wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass mit der Antriebswelle für die Trommel ein erster Trommelaufnahmeflansch fest verbunden ist, der an seinem Rand eine Nut enthält, in die ein am einen Ende der Trommel angeordneter Steg eingeschoben ist, dass ein zweiter auf der Antriebswelle zentrierter und beweglicher Trommelaufnahmeflansch vorgesehen ist, der an seinem Rand eine Nut enthält, in die ein am anderen Ende der Trommel angeordneter Steg eingeschoben ist, und dass eine Verschraubung vorgesehen ist, die in das freie Ende der Antriebswelle eingeschraubt ist und dabei den zweiten Trommelaufnahmeflansch federnd gegen die Trommel und diese gegen den ersten Trommelaufnahmeflansch drückt.
Es ist zweckmässig, an dem ersten Trommelaufnahmeflansch Vorzentrierstangen fest anzuordnen, auf die die Trommel mit ihrer Innenseite aufgeschoben ist. Damit ist es möglich, beim Einschieben der Trommel in das Kopier- bzw. Druckgerät, diese so zu zentrieren bevor der eine Steg in den ersten Trommelaufnahmeflansch eingeschoben wird, dass ein Beschädigen der Trommel durch eventuelles Anstossen an anderen Geräteteilen ausgeschaltet ist.
Die Verschraubung ist so ausgestaltet, dass die Trommel einen möglichst schalgfreien Rundlauf aufweist. Es dürfen also keine Verspannungen bei der Montage möglich sein. Dies wird dadurch erreicht, dass die Verschraubung aus einem mit der Antriebswelle verschraubten, mit einem weiteren Steg versehenen Innenteil, einer auf dem Innenteil beweglich angeordneten Hülse und aus zwischen dem weiteren Steg und dem dem zweiten Trommelaufnahmeflansch zugewandten Ende der Hülse angeordneten Federn besteht. Durch das Einschrauben des Innenteiles drückt dann der weitere Steg die Federn gegen das Ende der Hülse und damit gegen den zweiten Trommelaufnahmeflansch. Der zweite Trommelaufnahmeflansch wird gegen die Trommel geschoben und diese damit gegen den ersten Trommelaufnahmeflansch.
Es ist zweckmässig, im Innenraum der Trommel einen Handgriff zu befestigen. Dazu kann ein Handgriff verwendet werden, der eine Vorspannung hat. Zwischen die Streben des Handgriffes und die Innenseite der Trommel kann eine Gummizwischenlage eingefügt sein. Durch die Vorspannung des Handgriffes wird die Gummizwischenlage an die Innenseite der Trommel angedrückt und damit ein Selbsthaften erreicht.
Es ist vorteilhaft, die Antriebswelle für die Trommel nur an deren einem Ende zu lagern, z.B. in einer im Geräterahmen angeordneten Hülse. Das andere Ende der Antriebswelle ist nicht gelagert. Auf dieses wird bei der Montage der Trommel der zweite Trommelaufnahmeflansch aufgeschoben, der dann mit Hilfe der Verschraubung an die Trommel angedrückt wird.
Anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Figur dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert. Dabei ist nur ein Querschnitt durch die Trommel gezeigt, der sonstige Aufbau des Kopier- bzw. Druckgerätes ist nicht dargestellt. Der Aufbau des Druck- bzw. Kopiergerätes kann beliebig sein und der Literatur entnommen werden.
Die Trommel TR ist innerhalb eines Geräterahmens GR angeordnet. Zum Antrieb der Trommel TR wird eine Antriebswelle AW benutzt. Diese ist in einer Hülse HL drehbar angeordnet und wird von einem nicht dargestellten Motor angetrieben . Die Hülse HL ist mit dem Geräterahmen GR starr
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verbunden. Somit ist die Antriebswelle AW nur an ihrem einen Ende und zwar in der Hülse HL drehbar gelagert.
Mit der Antriebswelle AW ist ein ersten Trommelaufnahmeflansch FL1 starr verbunden. Der erste Trommelaufnahmeflansch FL1 enthält an seinem äusseren Rand eine Nut NUI, in die ein Steg STI der Trommel TR an deren einem Ende einschiebbar ist.
Auf der Antriebswelle AW ist an deren freien Ende weiterhin ein zweiter Trommelaufnahmeflansch FL 2 verschiebbar zentriert. Er hat an seinem Rand ebenfalls eine Nut NU2, in die ein weiterer Steg ST2 am anderen Ende der Trommel TR eingreifen kann.
Die Feststellung der Trommel TR mit Hilfe der Trommelaufnahmeflansche FL1 und FL2 wird mit Hilfe einer Verschraubung VR erreicht. Diese hat einen Innenteil IT, der in das freie Ende der Antriebswelle AW einschraubbar ist und mit einem Steg STG versehen ist. Weiterhin ist an dem Innenteil IT ein Handrad zum Drehen angeordnet. Die Verschraubung VR enthält weiterhin eine Hülse HU, die auf dem Innenteil IT verschiebbar angeordnet ist. Zwischen dem Steg STG und dem dem zweiten Trommelaufnahmeflansch FL2 zugewandten Ende der Hülse HU sind Federn FE angeordnet.
Die Verbindung der Trommel TR mit den Trommelaufnahmeflanschen FL1 und FL2 mit Hilfe der Verschraubung VR erfolgt somit derart, dass das Innenteil IT in die Antriebswelle AW eingeschraubt wird. Dabei drückt der Steg STG die Federn FE gegen die Hülse HU und diese damit gegen den zweiten Trommelaufnahmeflansch FL2. Die Folge ist, dass die Trommel TR durch den zweiten Trommelaufnahmeflansch FL 2 gegen den ersten, starr mit der Antriebswelle AW verbundenen Trommelaufnahmeflansch FL 1 bewegt und befestigt wird.
Um eine Vorzentrierung der Trommel TR bei der Montage der Trommel zu erreichen, sind Vorzentrierungsstangen ZT vorgesehen, die am ersten Trommelaufnahmeflansch FL 1 befestigt sind. Zum Beispiel können vier solcher Vorzentrierungsstangen ZT vorgesehen werden, die jeweils um 90° gegeneinander versetzt sind. Die Vorzentrierungsstangen ZT sind so angeordnet, dass sich die Trommel TR bei der Montage auf diese aufschieben lässt und die Trommel TR so geführt wird, dass der Steg STI in die Nut NUI läuft. Die Vorzentrierstangen ZT ragen zweckmässigerweise über den Geräterahmen GR und über die montierte Trommel TR hinaus. Damit wird bereits eine Vorzentrierung zu Beginn der Montage ermöglicht, also bevor die Trommel TR in Berührung mit dem Geräterahmen kommen könnte. Der zweite Trommelaufnahmeflansch enthält Bohrungen, damit er auf die Vorzentrierstangen aufgeschoben werden kann.
Die Montage der Trommel TR wird dadurch erleichtert,
dass in ihrem Innenraum ein Handgriff HG angeordnet wird.
Dieser Handgriff HG kann aus Kunststoff bestehen, und zwar aus einem Ring RG, von dem Streben AR zur Trommelinnenfläche verlaufen. Dabei kann der Handgriff HG so ausgeführt sein, dass er an der Trommelinnenfläche selbst haftet. Dazu kann zwischen den Streben AR und der Trommelinnenfläche eine Gummizwischenlage GZ angeordnet sein. Dem Handgriff HG wird eine Vorspannung erteilt, aufgrund deren die Streben AR die Gummizwischenlage GZ gegen die Trommelinnenfläche andrücken. Diese Vorspannung reicht aus, um den Handgriff HG so im Innenraum der Trommel TR zu befestigen, dass ein Auswechseln der Trommel im Kopier- bzw. Druckgerät durchgeführt werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Handgriff HG an der Trommelinnenfläche festzukleben.
Im folgenden soll die Montage der Trommel TR erläutert werden: Vor der Montage ist am Geräterahmen GR die Hülse HL befestigt, in der die Antriebswelle AW drehbar gelagert ist. Weiterhin ist an der Antriebswelle AW der Trommelaufnahmeflansch FL 1 befestigt, mit dem wiederum die Vorzentrierstangen ZT starr verbunden sind. Zur Montage wird nun die Trommel TR auf die Vorzentrierstangen ZT aufgeschoben und zwar in Richtung auf den ersten Trommelaufnahmeflansch FL1. Durch die Vorzentrierstangen ZT wird eine erste Vorzentrierung erreicht, die Hauptzentrierung erfolgt dann mit Hilfe des Steges ST 1 und der Nut NUI im ersten Trommelaufnahmeflansch FL1. Anschliessend wird der zweite Trommelaufnahmeflansch auf die Vorzentrierstangen ZT aufgeschoben, dabei gelangt er auch auf die Antriebswelle AW. Der Steg ST2 wird bei diesem Vorgang in die Nut NU2 geschoben. Die Befestigung der Trommel TR wird schliesslich mit Hilfe der Verschraubung VR durchgeführt. Dabei wird die Verschraubung VR mit ihrem Innenteil IT in die Antriebswelle AW hineingeschraubt. Mit Hilfe der Federn FE und der Hülse HU wird der zweite Trommelaufnahmeflansch federnd gegen die Trommel TR und diese gegen den ersten Trommelaufnahmeflansch FL1 angedrückt. Damit ist die Trommel TR mit den Trommelaufnahmeflanschen FL 1 und FL 2 verbunden und die Montage ist beendet.
Die Vorteile der erfindungsgemässen Trommellagerung bestehen darin, dass das Wechseln der Trommel ohne Handberührung der Schicht für die Ladungsbilder möglich ist. Weiterhin kann die Trommel als loses Einzelteil montiert werden. Es ist eine aufwandarme und verschleissfreie Vorzentrierungseinrichtung vorhanden, durch die ein Beschädigen der Trommel durch eventuelles Anstossen an anderen Geräteteilen ausgeschaltet wird. Schliesslich weist die Trommel einen schlagfreien Rundlauf auf, da wegen der federnd wirkenden Verschraubung keine Verspannungen bei der Montage auftreten und somit eine Beschädigung der Schicht durch Verspannungen nicht möglich ist.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einrichtung zum Lagern einer als Zwischenträger in einem nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitenden Druckoder Kopiergerät verwendeten Trommel, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Antriebswelle (AW) für die Trommel (TR) 5 ein erster Trommelaufnahmeflansch (FL1) fest verbunden ist, der an seinem Rand eine Nut (NUI) enthält, in die ein am einen Ende der Trommel angeordneter Steg (STI) eingeschoben ist,
dass ein zweiter auf der Antriebswelle ( AW) zentrierter und beweglicher Trommelaufnahmeflansch (FL2) vorgesehen ist, 10 der an seinem Rand eine Nut (NU2) enthält, in die ein am anderen Ende der Trommel angeordneter Steg (ST2) eingeschoben ist, und dass eine Verschraubung (VR) vorgesehen ist, die in das freie Ende der Antriebswelle eingeschraubt ist und dabei den zweiten Trommelaufnahmeflansch (FL2) federnd 15 gegen die Trommel (TR) und diese gegen den ersten Trommelaufnahmeflansch (FL1) drückt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem ersten Trommelaufnahmeflansch (FL1) Vorzen-trierstangen (ZT) fest angeordnet sind, auf die die Trommel 20 (TR) mit ihrer Innenseite aufgeschoben ist, und dass die Vor-zentrierstangen länger sind als die Trommel.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass vier um 90° versetzte Vorzentrierstangen (ZT) vorgesehen sind. 25
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubung (VR) aus einem mit der Antriebswelle (AW) verschraubten, mit einem Steg (STG) versehenen Innenteil (IT), einer auf dem Innenteil beweglich angeordneten Hülse (HU) und aus zwischen dem 30 Steg (STG) und dem dem zweiten Trommelaufnahmeflansch (FL2) zugeordneten Ende der Hülse (HU) angeordneten Federn (FE) besteht.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum der Trommel (TR) 35 ein Handgriff (HG) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Handgriff (HG) unter einer Vorspannung steht, durch die ein Haften über eine Gummi-Zwischenlage (GZ) an der Trommelfläche erreicht wird. 40
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (AW) nur an ihrem einen Ende in einer in einem Geräterahmen (GR) fest angeordneten Hülse (HL) gelagert ist.
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