CH620763A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlagbolzensicherung für Handfeuerwaffen, insbesondere Selbstladewaffen, mit einem Schlagbolzen, der aus einer Ruhestellung, in der das hintere Schlagbolzenende in einer Ausnehmung eines gegenüberliegend angeordneten Schlaghammers liegt, über eine
Abzugstange und einen Auslösehebel in die Zündstellung anhebbar ist.
Durch die DE-OS 23 62 464 ist bereits eine Schlagbolzensicherung dieser Art bekannt geworden. Hiernach ist im hinteren Teil des Verschlussstücks eine quer zur Schussrichtung gelagerte Sicherungswelle vorgesehen, durch die der Schlagbolzen hindurchgeführt ist. Im Verschlussstück ist ferner ein mit dem Schlagbolzen zusammenwirkender, federbelasteter Schieber in vertikaler Richtung beweglich gelagert. Bei Betätigung des Abzuges wird über ein Spannstück und einen Auslösehebel der Schieber gegen den Druck der Feder nach oben bewegt und gleichzeitig der Schlagbolzen aus seiner Ruhestellung in die Zündstellung angehoben.
Nachteilig bei bieser bekannten Ausführung ist, dass der Schlagbolzen auch beim Spannen des Schalghammers von Hand und bei der automatischen Rückschlagbewegung des Verschlusses zwangsläufig in die Zündstellung gebracht wird. Durch die während des gesamten Spannvorganges kraftschlüssige Verbindung zwischen Spannstück und Auslösehebel und zwischen Schlaghammer und Spannstück wird beim Schwenken des Schlaghammers um seine Drehachse der Auslösehebel bereits zu Beginn des Spannvorganges vom Spannstück verschwenkt und der Schlagbolzen in die Zündstellung angehoben. Es besteht somit die Gefahr, dass durch Stoss oder Fall der Waffe im gespannten Zustand der Schlagbolzen durch seine eigene Masse oder durch Lösen des Schlaghammers auf das Zündhütchen der Patrone auftritt und ein unbeabsichtigter Schuss ausgelöst wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Auslösehebel am Schlagbolzen seitlich angreift. Die Folge davon können Verkantungen der bewegten Teile sein, die zu Hemmungen bei der Schussauslösung oder beim Sicherungsvorgang führen.
Durch die DE-OS 21 33 551 ist eine Schlagbolzensicherung bekannt geworden, die im Verschlussstück keine Sicherungswelle aufweist. Bei dieser Ausführung kann der Schlagbolzen nicht in eine Ruhestellung abgeschwenkt werden. Er ist lediglich in Richtung seiner Längsachse bewegbar im Verschlussstück gelagert. Die Sicherung des Schlagbolzens gegen ungewolltes axiales Bewegen erfolgt durch einen unter Federspannung stehenden Sicherungsbolzen, der in eine Ausnehmung des Schlagbolzens eingreift. Bei Betätigung des Abzuges wird der Sicherungsbolzen über einen Auslösehebel aus der Ausnehmung des Schlagbolzens herausbewegt und der Schlagbolzen zur Zündung freigegeben.
Bei dieser bekannten Konstruktion besteht die Gefahr, dass die Arretierung des Schlagbolzens nach einer gewissen Zeit durch Verschleisserscheinungen beeinträchtigt wird. Da sich der Schlagbolzen stets in der Zündstellung befindet, besteht die Gefahr der unbeabsichtigten Schussauslösung, wenn die axiale Arretierung durch harte Stösse, z.B. Fall der Waffe, aufgehoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden und eine Schlagbolzensicherung zu schaffen, durch die eine unbeabsichtigte Schussauslösung beim Fall der Waffe im gespannten Zustand des Schlaghammers mit höchster Sicherheit verhindert wird.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass auf einem im Griffstück quer zur Schussrichtung angeordneten Bolzen ein erstes Spannstück schwenkbar gelagert ist, das einerseits mit dem Schlaghammer in Wirkverbindung steht und andererseits eine mit einem Mitnehmerhaken der Abzugstange zusammenwirkende Rastnase aufweist, dass koaxial zum ersten Spannstück ein zweites Spannstück schwenkbar angeordnet ist, das einerseits über einen Steg mit dem Auslösehebel in Wirkverbindung steht und andererseits eine Rastnase aufweist, die mit dem Mitnehmerhaken der Abzugstange zusammenwirkt, wobei die Rastnase des zweiten Spannstücks gegenüber der Rastnase des ersten Spannstücks im gespannten Zustand des
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Schlaghammers, in Schussrichtung gesehen, um einen Sicherheitsbetrag zurücksteht, und dass der im Griffstück aussermittig gelagerte Ausiösehebel mit einem oberen, zur Mitte abgekröpften Auge den Schlagbolzen mittig untergreift.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbe- 5 sondere darin, dass eine unbeabsichtigte Schussauslösung bei gespanntem Schlaghammer völlig ausgeschlossen ist. Während dieser Bewegungsphasen und Stellungen des Schlaghammers befindet sich der Schlagbolzen stets in seiner Ruhestellung, in der eine Berührung durch den Schlaghammer in keinem Fall m stattfinden kann.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die bisher übliche Sicherungswelle mit dem ausserhalb der Waffe befindlichen, seitlich vorstehenden Sicherungshebel entfallen kann. Dadurch ist eine günstigere Handhabung der Waffe, insbesondere beim schnei- j 5 len Ziehen aus dem Futteral, gewährleistet. Ferner wird durch den mittigen Angriff des Auslösehebels der Schlagbolzen sicher und störungsfrei von der Ruhestellung in die beabsichtigte Zündstellung und umgekehrt gebracht. Schliesslich trägt auch die einfachere Bauweise der erfindungsgemässen Waffe zur 2o Verminderung der Störanfälligkeit der Bauteile bei.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das in der folgenden Beschreibung näher erläutert wird. Es zeigen:
Fig. I eine Seitenansicht der Waffe, teilweise im Schnitt, mit 25 gespanntem Schlaghammer und mit nach unten in die Ruhestellung abgeschwenktem Schlagbolzen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Waffe nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, mit nach oben in die Zündstellung geschwenktem Schlagbolzen und entspanntem Schlaghammer, 30
Fig. 3 einen Schnitt durch die Waffe gemäss der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie B-B der Fig. 3 und Fig. 5 eine Teilansicht der Waffe nach Fig. 1, teilweise geschnitten, mit nach unten in die Ruhestellung abgeschwenk- 35 tem Schlagbolzen bei gespanntem sowie entspanntem Schlaghammer (strichliert gezeichnete Stellung).
In Fig. 1 ist die erfindungsgemässe Waffe mit gespanntem Schlaghammer 2 in feuerbereiter Stellung dargestellt. Ein die Zündung der Patrone bewirkender Schlagbolzen 3 ist dabei 40 nach unten verschwenkt und befindet sich in der Ruhestellung. Der Schlagbolzen 2 weist an seinem hinteren Ende an der Unterseite einen Ansatzsteg 4 auf, der bis zu einer Unterkante 5 eines Verschlussstücks 6 reicht.
Eine mit einem Abzug 7 gelenkig verbundene Abzugstange 45 8 drückt mit einem Absatz 9 unter derWirkung einer Schenkelfeder 10 gegen ein Spannstück 11, das um eine quer zur Schussrichtung liegende Achse schwenkbar ist. Der Schlaghammer 2, der auf einem Bolzen 12 eines Griffstücks 13 schwenkbar gelagert ist, drückt von der anderen Seite ebenfalls auf das 50 Spannstück 11, das auf einem im Griffstück 13 befestigten Bolzen 14 drehbar gelagert ist. Das Spannstück 11 weist eine mit der Abzugstange 8 zusammenwirkende Rastnase 15 auf und wird durch eine Zugfeder 16 nach unten gezogen.
Auf dem Bolzen 14 ist koaxial zum ersten Spannstück 11 ein 55 zweites Spannstück 17 schwenkbar gelagert, das ebenfalls durch eine Zugfeder 18 in der gleichen Richtung wie das Spannstück 11 nach unten gezogen wird. Eine ebenfalls mit der Abzugstange 8 zusammenwirkende Rastnase 19 des Spannstücks 17 steht der Rastnase 15 des Spannstücks 11 um einen entspre- m chenden, vorher eingestellten Sicherheitsbetrag vor. Um den gleichen Sicherheitsbetrag ist auch die Abzugstange 8 mit einem an ihrem freien Ende angebrachten Mitnehmerhaken 20 gegenüber der Rastnase 19 des Spannstücks 17 versetzt.
Am zweiten Spannstück 17 befindet sich ein rechtwinklig abgebogener Steg 21, der mit einem Absatz 22 durch die Einwirkung der Zugfeder 18 nach unter gegen einen Absatz 23 eines Auslösehebels 24 gezogen wird. Der Auslösehebel 24 ist auf dem Bolzen 12 koaxial zum Schlaghammer 2 schwenkbar gelagert. Ein zur Mitte abgekröpftes Rundungsauge 25 des Auslösehebels 24 liegt mittig unterhalb des Ansatzsteges 4 des Schlagbolzens 3. Unter der Wirkung der Zugfeder 18 kommt das Rundungsauge 25 an einem Anschlag 26 des Griffstücks 13 zur Anlage.
Im Verschlussstück 6 ist unterhalb eines Visiers 27 ein Anschlagteil 28 fest angeordnet (Fig.3). Am Anschlagteil 28 ist eine Schenkelfeder 29 auf einem Bolzen 29' drehbar gelagert. Ein Schenkel 30 der Schenkelfeder 29 liegt auf dem Schlagbolzen 3 auf, der in einer vertikalen Nut 31 und in einer horizontalen Bohrung 32 des Anschlagteils 28 geführt ist. Der andere Schenkel der Schenkelfeder 29 liegt auf einer Schrägfläche des Anschlagteils 28. Durch die Schenkelfeder 29 wird der Schlagbolzen 3 nach unten gedrückt und in seiner Ruhestellung gehalten. Die horizontale, in Schussrichtung verlaufende Bohrung 32 wird vom Schlagbolzen 3 mit Spiel durchsetzt, wenn er nach oben in die Zündstellung geschwenkt ist. Beim Auftreffen des Schlaghammers 2 auf den Schlagbolzen 3 bewegt sich dieser in der Bohrung 32 nach vorne und kann zur Zündung auf das Zündhütchen der Patrone aufschlagen. Befindet sich dagegen der Schlagbolzen 3 in seiner unteren Ruhestellung, wie in Fig. 3 dargestellt, so greift er mit seinem Mittelteil, das durch zwei seitlich angefräste Nutflächen 33 begrenzt ist, in die Nut 31 des Anschlagteils 28 ein. Dadurch, dass die Breite des Mittelteils infolge der seitlichen Nutflächen 33 kleiner ist als der Schlagbolzendurchmesser, ist der Schlagbolzen 3 in axialer Richtung gesichert, wenn das Mittelteil in der Nut 31 liegt (Fig. 4).
Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt die Waffe im Augenblick der Schussauslösung. Durch Betätigung des Abzugs 7 hat der Mitnehmerhaken 20 der Abzugstange 8 nach Durchlaufen der Sicherheitswege die Spannstücke 11 und 17 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei wurde zunächst nach Durchlaufen des Sicherheitsweges zwischen Mitnehmerhaken 20 und Rastnase 19 des Spannstücks 17 über dessen Steg 21 der Auslösehebel 24 im Uhrzeigersinn verschwenkt und der Schlagbolzen 3 vom Rundungsauge 25 des Auslösehebels 24 in die Zündstellung angehoben. Nach Durchlaufen des Sicherheitsweges zwischen der Rastnase 19 des Spannstücks 17 und der Rastnase 15 des Spannstücks 11 wurde der Schlaghammer 2 aus einer Rast 35 des Spannstücks 11 bei dessen Verschwenkbewe-gung freigegeben. Eine unter Federkraft stehende, mit dem Schlaghammer 2 gelenkig verbundene Schlagstange 36 hat den Schlaghammer 2 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass er mit einer Stirnfläche 37 auf das hintere Schlagbolzenende auftreffen und die Patròne 38 zur Zündung bringen kann .
Nach der Schussauslösung wird das Verschlussstück 6 durch die Rückstossenergie der Patrone selbsttätig zurückbewegt. In der vorderen Stellung des Verschlussstücks 6, also bei geschlossenem Verschluss, wird die Abzugstange 8 unter der Wirkung einer Schenkelfeder 40 nach oben gedrückt (Fig. 2). Ein Nok-kenvorsprung 41 der Abzugstange 8 leigt dabei in einer Ausnehmung 39 des Verschlussstücks 6. Beim Zurückbewegen des Verschlussstückes 6 wird die Abzugstange 8 über die Ausnehmung 39 und den Nockenvorsprung 41 wieder nach unten abgesenkt. Dabei ist das Spannstück 17 um seinen Sicherheitsbetrag wieder zurückgefallen und schwenkt über den Absatz 22 (Fig. 1) den Auslösehebel 24 mit seinem Rundungsauge 25 wieder gegen den festen Anschlag 26 im Griffstück 13 zurück. Gleichzeitig wird durch die Schenkelfeder 29 der Schlagbolzen 3 nach unten in seine Ruhestellung abgesenkt, in der er während des gesamten Repetiervorganges verbleibt.
In Fig. 5 ist der Entspannvorgang der Waffe dargestellt. Im Griffstück 13 ist auf einem Bolzen 42 ein Entspannhebel 43 gelagert. Letzterer weist an seinem linken Ende eine Griffläche 44 und am rechten Ende einen Nasenvorsprung 45 auf, an dem ein Bolzen 46 befestigt ist. Durch Niederdrücken der Griffflä
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che 44 drückt der Nasenvorsprung 45 auf eine Fläche 47 des Spannstücks 11 und verschwenkt dieses entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei wird der Schlaghammer 2 aus der Rast 35 des Spannstücks 11 ausgehoben. Das der Rast 35 zugeordnete Teil des Schlaghammers 2 kommt unter der Wirkung der Schlagfeder 36 am Bolzen 46 des Entspannhebeis 43 zur Anlage. Der Entspannhebel 43 wird nun unter dem Druck der Schlagfeder 36 in die gestrichelt eingezeichnete Entspannstellung zurückbewegt. Gleichzeitig werden auch die Abzugstange 8 und der Abzug 7 durch die Schenkelfeder 10 in ihre Ausgangslage, in der die Waffe für den Durchzugsabzug feuerbereit ist, zurückbewegt. _ —
Während der ganzen Phase des Entspannvorganges ist sichergestellt, dass der Schlagbolzen 3 in seiner Ruhestellung verbleibt und mit dem Schlaghammer 2 nicht in Berührung kommt. In der Entspannstellung des Schlaghammers 2 liegt der in die Ruhestellung abgeschwenkte Schlagbolzen 3 mit seinem hinteren Ende 48 in einer gegenüberliegenden Ausnehmung 49 s des Schlaghammers 2, ohne diesen zu berühren.
Dadurch, dass der Schlagbolzen 3 erst dann in die Zündstel-lung angehoben wird, wenn sich der Abzug 7 kurz vor seiner hintersten Stellung befindet, ist in Kombination mit der axialen Sicherung des Schlagbolzens 3 durch das Anschlagteil 28 und io der im Schlaghammer 2 angebrachten Ausnehmung 49 für das Schlagbolzenende ein hohes Mass an Sicherheit gegen eine unbeabsichtigte Schussauslösung gewährleistet.
C
2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schlagbolzensicherung für Handfeuerwaffen, insbesondere Selbstladewaffen, mit einem Schlagbolzen, der aus einer Ruhestellung, in der das hintere Schlagbolzenende in einer Ausnehmung eines gegenüberliegend angeordneten Schlagham- 5 mers liegt, über eine Abzugstange und einen Auslösehebel in die Zündstellung anhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem im Griffstück (13) quer zur Schussrichtung angeordneten Bolzen (14) ein erstes Spannstück (11) schwenkbar gelagert ist, das einerseits mit dem Schlaghammer (2) in Wirkver- 10 bindung steht und andererseits eine mit einem Mitnehmerhaken (20) der Abzugstange (8) zusammenwirkende Rastnase (15) aufweist, dass koaxial zum ersten Spannstück (11) ein zweites Spannstück (17) schwenkbar angeordnet ist, das einerseits über einen Steg (21) mit dem Auslösehebel (24) in Wirkverbindung 15 steht und andererseits eine Rastnase (19) aufweist, die mit dem Mitnehmerhaken (20) der Abzugstange (8) zusammenwirkt,
wobei die Rastnase (19) des zweiten Spannstücks (17) gegenüber der Rastnase (15) des ersten Spannstücks (11) im gespannten Zustand des Schlaghammers (2), in Schussrichtung gesehen, 20 um einen Sicherheitsbetrag zurücksteht, und dass der im Griffstück (13) aussermittig gelagerte Auslösehebel (24) mit einem oberen, zur Mitte abgekröpften Auge (25) den Schlagbolzen (3) mittig untergreift.
2. Schlagbolzensicherung nach Anspruch 1, dadurch 25 gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (3) im Angriffsbereich des Auges (25) einen Ansatzsteg (4) aufweist, der in der Ruhestellung des Schlagbolzens (3) bis zur Unterkante (5) des Verschlussstücks (6) reicht.
3. Schlagbolzensicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 30 gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (3) in der Ruhestellung gegen axiales Bewegen gesichert ist.
4. Schlagbolzensicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Verschlussstück (6) unterhalb eines Visiers (27) ein Anschlagteil (28) befestigt ist, das eine horizon- 35 tale, in Schussrichtung verlaufende Bohrung (32) aufweist, die vom Schlagbolzen (3) in der Zündstellung mit Spiel durchgesetzt wird, und dass im Anschlagteil (28) eine vertikale Nut (31) angeordnet ist, in die der Schlagbolzen (3) mit beiderseits an seinem rückwärtigen Ende angebrachten, seitlichen Nutflächen 40 (33) beim Abschwenken in die Ruhestellung gleitend eingreift und dadurch in seiner Längsrichtung arretiert wird.
5. Schlagbolzensicherung nach Anspruch 4, dadruch gekennzeichnet, dass im Anschlagteil (28) ein Bolzen (29) mit darauf gelagerter Schenkelfeder (29) fest angeordnet ist, deren 45 einer Schenkel (30) auf dem Schlagbolzen (3) aufliegt und diesen nach unten in die Ruhestellung drückt, während der andere Schenkel sich an einer Schrägfläche des Anschlagteils (28) abstützt.
6. Schlagbolzensicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,50 dadurch gekennzeichnet, dass auf einem im Griffstück (13) befestigten Bolzen (42) ein federbelasteter Entspannhebel (43) schwenkbar gelagert ist, der durch Niederdrücken einer Grifffläche (44) mit einem Nasenvorsprung (45) unter eine Spannstückfläche (47) des ersten Spannstücks (11) greift und dieses 55 anhebt, so dass der Schlaghammer (2) aus einer Rast (35) des ersten Spannstücks (11) ausgehoben und unter der Wirkung der Schlagfeder in die Entspannungstellung bewegt wird, wobei der Schlagbolzen (3) während des gesamten Entspannvorganges in der Ruhestellung verbleibt. 60
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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