CH620984A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Eilt- obere und untere Wandung mit der betreffenden Wandung des feuchten von durch ein strömendes Gas transportierten Fest- darüber- bzw. darunterliegenden Förderkanals zusammenfällt.
Stoffen, insbesondere von unter Wasser granulierten Kunststof- Die Abführung der durch den Luftzuführungsschacht zugeführ-
fen, unter Verwendung eines geraden, pneumatischen Förder- ten Luft kann in sinnvoller Weise durch die in der äusseren kanals und einer anschliessenden, an ihrer äusseren Wandung 30 Wandung der Umlenkung angebrachten Siebe erfolgen, so dass mit einem Sieb versehenen, in Strömungsrichtung aufwärts der Luftstrom nicht nur im Bereich des Bodens der Förderka-
gerichteten Umlenkung. näle, sondern vor allem auch im Bereich der Umlenkungen
Zum Entfeuchten von granulierten Kunststoffen ist aus der ausgenutzt wird und hier das Abschleudern von Feuchtigkeit DT-OS 2 231 722 bereits eine Vorrichtung bekannt geworden, Von den Feststoffen unterstützt. Infolge der in diesem Bereich bei der dem Eingang eines horizontalen Förderkanals sowohl 35 den Feststoffen aufgezwungenen bogenförmigen Bewegung feuchtes Granulat als auch Druckluft zugeführt wird. Durch die bewirken dabei auftretende Zentrifugalkräfte dieses Abschleu-Druckluft wird das feuchte Granulat in dem Förderkanal trans- dern der Feuchtigkeit, die dann durch die radial nach aussen portiert, wobei die dem Granulat anhaftende Flüssigkeit teil- abströmende Luft weggeführt werden kann. Der im Bereich der weise vom Granulat weggerissen wird. An das Ende des Förder- Umlenkungen fliessende Luftstrom reicht ohne weiteres aus, die kanals ist eine nach oben gerichtete Umlenkung angeschlossen, 40 Feststoffe durch die Umlenkungen zu transportieren, bis diese deren äussere Wandung aus einem Sieb besteht. Durch diese wieder in den Bereich der Lufteintrittsdüsen des jeweils näch-Umlenkung erfährt das Granulat eine Richtungsänderung, sten, darüberliegenden Förderkanals gelangen. Durch die wobei noch vorhandene Flüssigkeitsreste von dem Granulat Zusammenfassung der Wandungen von Förderkanälen und nach aussen weggeschleudert werden. Dabei tritt die die Feuch- Luftzuführungsschächten kann mit einem geringen konstrukti-tigkeit transportierende Luft durch das Sieb aus. Die durch die 45 ven Aufwand eine intensive Entfeuchtung wegen des DurchLuft dem Granulat gegebene Geschwindigkeit reicht dazu aus, strömens der Luft durch die Feststoffe sowohl im Bereich der das Granulat längs der Umlenkung zu transportieren, bis dieses Förderkanäle als auch im Bereich der Umlenkungen erzielt am Ende der Umlenkung in einen nach unten gerichteten werden. Der dabei ausnutzbare Effekt des Hochförderns der Abgabekanal austritt. Im Falle nicht ausreichender Entfeuch- Feststoffe ist insbesondere im Zusammenhang mit granulierten tung wird die Vorrichtung mehrfach hintereinandergeschaltet, 50 Kunststoffen von Bedeutung, da man für diese für ihre Weiter-wobei jeweils ein Abgabekanal von oben her in den Eingang des führung meist eine gewisse Transporthöhe benötigt. Dabei kann folgenden Förderkanals einmündet. Diese Vorrichtung bzw. sich auch die niedrige Zuführungshöhe günstig auswirken, da oft ihre Mehrfachanordnung benötigt relativ viel Raum und erfor- die Granulatoren einen tiefliegenden Austritt besitzen, aus dem dert wegen der Einzelausbildung aller Bauteile einen besonders das Granulat gemischt mit Wasser drucklos austritt.
hohen konstruktiven Aufwand. 55 Zweckmässig bildet man die Böden der Förderkanäle und
Es ist darüber hinaus aus der DT-AS 1 220 793 bekannt, gleichzeitig die Deckel der Luftzuführungsschächte durch quer Schüttgut durch Zick-Zack-förmig übereinanderliegende, eingelegte Profilstäbe aus, die durch schräg aufwärts in Förder-jeweils schräg abwärts gerichtete Fallschächte herabzutranspor- richtung verlaufende Schlitze voneinander getrennt sind. Derar-tieren, wozu der Boden der Fallschächte mit Schlitzen für den tige Profilstäbe sind leicht herstellbar und erfordern daher keine Eintritt von Luft versehen ist, so dass sich im Bereich der 60 aufwendige Konstruktion für die Ausbildung der Lufteintrittsschrägen Fallschächte jeweils ein Fliessbett bildet. Die Luft wird düsen für die Zuführung des Druckgases zu den Förderkanälen, dabei über einen unter jedem Fallschacht angeordneten Luftzuführungskanal den Schlitzen zugeführt, die nach Durchtritt In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die Schlitze das Schüttgut aufwirbelt und dabei zum dargestellt. Es zeigen
Fliessen bringt. Die Luft wird dann in jedem Fallschacht ober- 65 Fig. 1 die Vorrichtung in prinzipieller Schnittdarstellung von halb des Schüttgutes durch einen eigenen Luftabführungskanal der Seite gesehen,
abgezogen. Konstruktiv bedeutet dies, dass zwischen zwei über- Fig. 2 den aus Profilstäben gebildeten Boden des Förderka-
einanderliegenden Fallschächten jeweils ein Luftzuführungska- nals bzw. Deckel des Luftzuführungsschachtes und
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620 984
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 2.
Die in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung enthält die mäan-derförmig übereinander angeordneten pneumatischen Förderkanäle 1,2,3,4 und 5. Das feuchte Granulat wird dem Eingang 6 des Förderkanals 1 gemäss dem eingezeichneten Pfeil 7 zuge- s führt. Das entfeuchtete Granulat wird dann am Ausgang T des Förderkanals 5 gemäss eingezeichnetem Pfeil 8 abgenommen. Die Förderkanäle 1 bis 5 sind über die im wesentlichen halbkreisförmigen Umlenkungen 9,10,11 und 12 miteinander verbunden, so dass ein geschlossener, mäanderförmiger Kanal m vom Eingang 6 bis zum Ausgang 7' gebildet ist. Unter den Förderkanälen 1 bis 5 sind die Luftzuführungsschächte 13,14, 15,16 und 17 angeordnet, die jeweils über die Druckluftanschlüsse 18,19,20,21 und 22 mit Druckluft versorgt werden. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass im 15 Bedarfsfalle natürlich auch ein anderes Gas als Luft verwendet werden kann. Das übliche Strömungsmedium wird jedoch durch Luft gebildet. Die Luftzuführungsschächte 13 bis 17 sind so angeordnet, dass jeweils ihre Böden den Deckel des darunterliegenden pneumatischen Förderkanals und ihre Deckel den 20 Boden des darüberliegenden pneumatischen Förderkanals bilden. Zwecks Vereinfachung der Darstellung sind die betreffenden Bauteile nur im Zusammenhang mit dem Förderkanal 1, dem Luftzuführungsschacht 14 und dem Förderkanal 2 mit Bezugszeichen versehen, und zwar mit den Bezugszeichen 23 25 für den Boden des Luftzuführungsschachtes 14 bzw. den Deckel des Förderkanals 1 und mit dem Bezugszeichen 24 für den Boden des Förderkanals 2 bzw. den Deckel des Luftzuführungsschachtes 14. Diese Bauteile sind in der Fig. 1 konstruktiv als ein Bauelement dargestellt. Es ist natürlich auch möglich, die 30 betreffenden Bauteile jeweils getrennt auszubilden und sie dann konstruktiv zusammenzufassen, beispielsweise durch Ver-schrauben, Vernieten oder Verschweissen. In jeden Deckel der Luftzuführungsschächte 13 bis 17, also in Zusammenhang mit dem Luftzuführungsschacht 14 in den Deckel 24 sind längs des 35 jeweils darüberliegenden Förderkanals 1 bis 5 Lufteintrittsdüsen vorgesehen (siehe Bezugszeichen 25 in Zusammenhang mit dem Förderkanal 1 und 5), die derart schräg aufwärts gerichtet sind, dass die aus den Luftaustrittsdüsen 25 austretende Druckluft dem in den Förderkanälen 1 bis 5 transportierten Granulat 40 eine starke Vorschubkraft erteilt. Da die Lufteintrittsdüsen 25 jeweils längs des betreffenden Förderkanals 1 bis 5 verteilt sind, erhält das Granulat in jedem Förderkanal von seinem Eintritt bis zu seinem Austritt eine erhebliche Beschleunigung. Die schliesslich dem Granulat so gegebene Geschwindigkeit reicht 45 aus, um das Granulat aufgrund von dessen kinetischer Energie durch die Umlenkungen 9 bis 12 zu schleudern. Da das Granulat vor jeder Umlenkung eine entsprechende kinetische Energie erhält, wird das Granulat automatisch bis zum obersten Förderkanal 5 transportiert, in dem es nochmals eine Beschleunigung 50 erhält, so dass es mit ausreichender Geschwindigkeit am Ausgang 7 ' des Förderkanals 5 austritt.
Dem feuchten Granulat wird nun sowohl in den Förderkanälen 1 bis 5 als auch vor allem in den Umlenkungen 9 bis 12 die
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Feuchtigkeit entzogen. In den Förderkanälen reisst die an dem Granulat schnell vorbeistreifende Luft die dem Granulat anhaftende Flüssigkeit weg, wobei ausserdem die Luft auch im Granulat enthaltende Flüssigkeit heraustrocknet. Längs der Umlenkungen 9 bis 12 muss das Granulat im Effekt eine Kreisbahn durchlaufen, wobei durch die entstehende Zentrifugalkraft der Effekt des Abschleuderns von Wasser besonders intensiviert wird. Das in den Umlenkungen 9 bis 12 weggeschleuderte Wasser tritt durch die Aussenwand der Umlenkungen 9 bis 12 hindurch, da diese als Siebe 26 ausgebildet sind. Dabei kann es sich sowohl um Maschensiebe als auch um Stabsiebe handeln.
Am Ende jedes pneumatischen Förderkanals 1 bis 5 bzw. dem Beginn jeder Umlenkung 9 bis 12 ist ein Wasserauslass 27 (siehe Förderkanal 1) vorgesehen, durch den das längs des jeweiligen Förderkanals 1 bis 5 abgeschiedene Wasser austritt. Das Wasser gelangt von hier in einen Sammelraum (Bezugszeichen 28 im Zusammenhang mit Förderkanal 1 und Umlenkung 9), der auch das durch die Bogensiebe 26 austretende Wasser aufnimmt. Ein solcher Sammelraum ist im Zusammenhang mit jeder Umlenkung 9 bis 12 vorgesehen. Aus dem Sammelraum, in den auch durch das Bogensieb 26 Luft eintritt, wird schliesslich das Wasser durch den Wasserauslass 29 in Richtung des Pfeiles 30 und die Luft durch den Luftauslass 31 in Richtung des Pfeiles 32' abgeleitet. Die betreffenden Bezugszeichen sind im Zusammenhang mit dem Sammelraum 28 angebracht, bei den weiteren Sammelräumen sind sie aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen.
Die Trennung der in der Vorrichtung vorgesehenen Kanäle, Schächte und Räume voneinander erfolgt durch Blechwände, die in der Fig. 1 nur schematisch dargestellt sind.
Mit der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung erfolgt eine Förderung des in Richtung des Pfeiles T zugeführten feuchten Granulates von unten nach oben, so dass sich also auch eine Hochförderung ergibt. Natürlich kann man die Vorrichtung auch in umgekehrter Richtung betreiben, wobei dann die Lufteintrittsdüsen 25 in die Gegenrichtung weisen müssten.
In der Fig. 2 ist der Boden 24 eines Förderkanals bzw. Deckel eines Luftzuführungsschachtes in Seitensicht allein dargestellt. Er wird durch quer zur Förderrichtung verlaufende Profilstäbe 32 gebildet, die vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt werden. Diese Profilstäbe werden in den nicht dargestellten Seitenwänden der Vorrichtung gelagert und durch die Abstandshalter 33 in definiertem Abstand gehalten. Die Profilstäbe 32 lassen zwischen sich jeweils einen Abstand frei, der einerseits als Lufteintritt 34 von dem darunterliegenden Luftzuführungsschacht her und andererseits als schräg aufwärts gerichtete Luftaustrittsdüse 25 ausgebildet ist.
In der Fig. 3 ist die Anordnung gemäss Fig. 1 in Draufsicht dargestellt, aus der sich ergibt, dass die Abstandhalter 33 versetzt zueinander angeordnet sind, um einen möglichst gleich-mässigen Luftstrom in dem betreffenden Förderkanal zu erzeugen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- 620 9842PATENTANSPRÜCHE nal und ein Luftabführungskanal angeordnet ist, was einen1. Vorrichtung zum Entfeuchten von durch ein strömendes entsprechenden konstruktiven Aufwand erbringt. Darüber hin-Gas transportierten Feststoffen, insbesondere von unter Wasser aus ist die bekannte Anlage zur Trocknung darum ungeeignet, granulierten Kunststoffen, unter Verwendung eines geraden, weil sie im Bereich der die Fallschächte an ihren Enden verbin-pneumatischen Förderkanals und einer anschliessenden, an 5 denden Umlenkungen keine Siebe aufweist, so dass in den ihrer äusseren Wandung mit einem Sieb versehenen, in Strö- Umlenkungen das Schüttgut lediglich vom oberen zum darun-mungsrichtung aufwärts gerichteten Umlenkung, dadurch terliegenden Fallschacht fällt.gekennzeichnet, dass sich an die Umlenkung (9,10,11,12) ein Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Zugrunde-oberhalb des Förderkanals (1,2,3,4) liegender weiterer För- legung der eingangs erwähnten Vorrichtung die durch ein strö-derkanal (2,3,4,5) anschliesst, wobei sich zwischen dem ersten w mendes Gas transportierten Feststoffe zu entfeuchten und diese und dem weiteren Förderkanal ein Luftzuführungsschacht (13, dabei an Höhe gewinnen zu lassen, also aufwärts zu transportie-14,15,16,17) mit längs des weiteren Förderkanals verteilten ren, wobei die Konstruktion besonders kompakt sein und mitLufteintrittsdüsen (25) erstreckt, dessen Boden (23) mit dem geringem technischem Aufwand auskommen soll. Erfindungs-Deckel des darunterliegenden Förderkanals zusammengefasst gemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass sich an die ist, wobei die Lufteintrittsdüsen durch schräg aufwärts in För- 15 Umlenkung ein oberhalb des Förderkanals liegender weiterer derrichtung verlaufende Schlitze gebildet sind. Förderkanal anschliesst, wobei sich zwischen dem ersten und
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dem weiteren Förderkanal ein Luftzuführungsschacht mit längs dass die Böden (24) der Förderkanäle (1,2,3,4,5) und des weiteren Förderkanals verteilten Lufteintrittsdüsen gleichzeitig die Deckel der Luftzuführungsschächte (13,14,15, erstreckt, dessen Boden mit dem Deckel des darunterliegenden 16,17) durch quer eingelegte Profilstäbe (32) ausgebildet sind, 20 Förderkanals zusammengefasst ist, wobei die Lufteintrittsdüsen die durch schräg aufwärts in Förderrichtung verlaufende durch schräg aufwärts in Förderrichtung verlaufende Schlitze Schlitze (25) voneinander getrennt sind. gebildet sind.Zweckmässig ist bei der erfindungsgemässen Vorrichtung zwischen den übereinanderliegenden Förderkanälen jeweils25 lediglich ein einziger Luftzuführungsschacht angeordnet, dessen
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