CH620990A5 - Measuring device for the coaxial alignment of two cylindrical surfaces - Google Patents

Measuring device for the coaxial alignment of two cylindrical surfaces Download PDF

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CH620990A5
CH620990A5 CH728877A CH728877A CH620990A5 CH 620990 A5 CH620990 A5 CH 620990A5 CH 728877 A CH728877 A CH 728877A CH 728877 A CH728877 A CH 728877A CH 620990 A5 CH620990 A5 CH 620990A5
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Richard Stanley Szewczyk
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Usm Corp
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Description

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PATENTANSPRÜCHE rung des ersten Fühlers (26,27) mit der zylindrischen Oberflä-
1. Messgerät für die koaxiale Ausrichtung von zwei zylindri- che des Bezugsteils (4) der zweite Fühler(21) bezüglich des sehen Flächen, mit einer ersten Fühlvorrichtung (20) zur Fest- Bezugsteils (4) radial linear verschiebbar ist.
Stellung einer fehlenden Ausrichtung der Zylinderachsen gemessen in Richtung einer ersten (y) von zwei orthogonalen 5
Koordinatenachsen und einer zweiten Fühlvorrichtung (19) zur
Feststellung der fehlenden Ausrichtung der Zylinderachsen ^'e Erfindung betrifft ein Messgerät für die koaxiale Ausgemessen in Richtung der zweiten Koordinatenachse (x), richtung von zwei zylindrischen Flächen, mit einer ersten Fühl-dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fühlvorrichtung (20) Vorrichtung zur Feststellung einer fehlenden Ausrichtung der einen ersten Fühler (26,27) aufweist, der zum Kontakt mit 10 Zylinderachsen gemessen in Richtung einer ersten von zwei einer zylindrischen Fläche (6) an zwei entfernt voneinander auf orthogonalen Koordinatenachsen und einer zweiten Fühlvor-einem Umfang der Fläche (6) liegenden Punkten gebaut ist, um richtung zur Feststellung der fehlenden Ausrichtung der Zylin-eine zur Verbindungsgeraden dieser beiden Punkte senkrechte derachsen gemessen in Richtung der zweiten Koordinatenachse. Achse (32) schwenkbar gelagert ist und mit einer ersten Anzei- Beim normalen Arbeiten mit einer Drehbank wird ein gevorrichtung (24) für die Anzeige der Schwenkbewegung des 15 Werkstück so eingespannt, dass seine Achse mit der Spindel-ersten Fühlers (26,27) in Verbindung steht, und dass die zweite achse der Drehbank zusammenfällt, und wird um diese Achse Fühlvorrichtung (19) einen linear verschiebbaren zweiten Füh- gedreht. Ein Werkzeug wird radial in Berührung mit dem 1er (21) aufweist, der mit einer zweiten Anzeigevorrichtung (22) drehenden Werkstück bewegt, und Material wird von dem sich für die Anzeige der linearen Verschiebung des zweiten Fühlers drehenden Werkstück entfernt. Das Werkzeug wird auch längs (21) in Verbindung steht. 20 einer Bahn parallel zur Drehachse der Drehbank verschoben,
2. Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, um eine Bearbeitung auf der ganzen Länge des Werkstücks zu dass der erste Fühler (26,27) einen ersten und einen zweiten ermöglichen. Durch die radialen Bewegungen und die Längs-Abschnitt (26 bzw. 27) aufweist, welche auf einer ersten Seite Verschiebungen des Werkzeuges können am Werkstück die der Schwenkachse (32) liegen und so angeordnet sind, dass sie verschiedensten Formen erzeugt werden. Um sicherzustellen, mit einer zylindrischen Fläche (6) an den beiden genannten 25 dass die fertige Form bezüglich der Achse des Werkstücks Punkten in Berührung bringbar sind, und dass der erste Fühler symmetrisch ist, ist es entscheidend, dass die Werkstücksachse (26,27) ferner einen dritten Abschnitt (29) aufweist, der auf genau mit der Spindel- oder Drehachse der Drehbank ausge-der anderen Seite der Schwenkachse(32) liegt und mit der richtet ist. Im allgemeinen wird das Werkstück mit zylindrischen ersten Anzeigevorrichtung (24) in Berührung steht. Endbereichen, Zapfen genannt, ausgebildet, und diese Zapfen
3. Messgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 30 werden mit genau ausgerichteter Achse an der Spindel einge-dass der erste und der zweite Abschnitt ( 26 und 27) jeweils ein spannt. Jedoch ist in manchen Fällen die Lage der Achse des Rad (34) für die Berührung mit der zylindrischen Fläche (6) Werkstücks nicht ohne weiteres feststellbar und kann die Spinbesitzen. _ del nicht ohne weiteres genau ausgerichtet angreifen. Bei man-
4. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch chen Arbeitsverfahren wird das Werkstück auch nur von unten gekennzeichnet, dass der erste Fühler (26,27) auch längs eines 35 auf stationären Auflagen ohne Unterstützung durch den Angriff zur Schwenkachse (32) senkrechten Weges linear bewegbar ist. der Spindel gehalten. In diesen Fällen ist das Ausrichten der
5. Messgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, Achse des Werkstücks mit der Spindelachse schwieriger, und dass der erste Fühler (26,27) entläng des genannten Weges in man benötigt zusätzliche Vorrichtungen zur Durchführung die-Richtung gegen eine zylindrische Fläche (6), mit der er in ser Ausrichtung.
Berührung treten soll, federnd (33) beaufschlagt ist. 40 Diese Ausrichtung wurde im allgemeinen unter Verwen-
6. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch dung einer geeigneten Messlehre durchgeführt, die die Stellung gekennzeichnet, dass der zweite Fühler (21) längs eines Weges, der Zapfenoberfläche im Verhältnis zur Spindelachse anzeigt, linear verschiebbar ist, der zur Schwenkachse (32) des ersten Diese Messlehre ist an einem Arm befestigt, der an der Plan-Fühlers (26,27) senkrecht steht. Scheibe der Drehbank befestigt ist und sich mit ihr dreht. Im
7. Verwendung des Messgerätes gemäss Anspruch 1 in einer 45 Betrieb wird die Messlehre mit der Zapfenoberfläche in Berüh-Maschine zum Drehen eines zylindrischen Werkstückes (6) um rung gebracht und dreht sich, während das Werkstück stillsteht, eine Maschinenachse (3), welche Maschine ein Bezugsteil (4) Abweichungen oder Ausschläge der Messlehre zeigen fehlende mit einer zylindrischen Oberfläche, deren Zylinderachse koaxial Mittenrichtigkeit zwischen der Planscheibe und der Zapfen-mit der Maschinenachse (3) liegt, und eine Werkstückhaltevor- Oberfläche an. Durch Einstellen der stationären Werkstückaufrichtung (1,2) enthält, in der ein zylindrisches Werkstück (6) 50 lagen, bis kein Ausschlag mehr erfolgt, kann die Achse ausge-zur Drehung um die Maschinenachse (3) eingespannt werden richtet werden. Jedoch wird wegen der ungünstigen Stellung der kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Messgerät auf der Messlehre nach jedem Einstellen eines Endes jeweils ein erneu-Maschine entlang einem zur Maschinenachse (3) parallelen Weg tes Einstellen des gegenüberliegenden Endes notwendig, zwischen zwei Stellungen bewegbar angebracht ist, in deren wodurch die Abweichung schrittweise verringert wird, bis sie einer die Fühler (26,27,21) des Geräts mit der zylindrischen 55 Null beträgt. Die Durchführung dieses Verfahrens kann wegen Oberfläche des Bezugsteils (4) in Berührung bringbar sind, der ungünstigen Anordnung der Messlehre Stunden dauern. In während in der anderen Stellung die Fühler (26,27,21 ) des vielen Fällen kann die Ausrichtung länger dauern als der eigent-Geräts mit der zylindrischen Oberfläche (6) eines in die Werk- liehe Drehvorgang.
Stückhaltevorrichtung (1,2) eingespannten Werkstücks (6) in Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Messgerät der
Berührung bringbar sind, so dass das Gerät zur Bestimmung der 60 eingangs genannten Art zu schaffen, das eine einfachere und koaxialen Ausrichtung der zylindrischen Oberflächen des schnellere Ausrichtung der Werkstückachse mit der Spindel-
Bezugsteils (4) und des Werkstücks (6) verwendbar ist. achse einer Drehbank gestattet.
8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch ein dass das Messgerät auf der Maschine auch entlang eines Weges Messgerät der eingangs genannten Art, das dadurch gekenn-senkrecht zur Maschinenachse (3) und parallel zur Richtung, in 65 zeichnet ist, dass die erste Fühlvorrichtung einen ersten Fühler der der zweite Fühler (21) linear verschiebbar ist, bewegbar ist. aufweist, der zum Kontakt mit einer zylindrischen Fläche an
9. Verwendung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn- zwei entfernt voneinander auf einem Umfang der Fläche liegenzeichnet, dass das Messgerät so angebracht ist, dass bei Berüh- den Punkten gebaut ist, um eine zur Verbindungsgeraden dieser
beiden Punkte schwenkbar gelagert ist und mit einer ersten Anzeigevorrichtung für die Anzeige der Schwenkbewegung des ersten Fühlers in Verbindung steht, und dass sie zweite Fühlvorrichtung einen linear verschiebbaren zweiten Fühler aufweist, der mit einer zweiten Anzeigevorrichtung für die Anzeige der 5 linearen Verschiebung des zweiten Fühlers in Verbindung steht.
Das erfindungsgemässe Messgerät ermöglicht eine genauere und leichtere Handhabung und damit eine wesentliche Reduktion der zum Ausrichten der Achse eines Werkstücks mit der Spindelachse einer Drehbank benötigten Zeit. 10
Das Messgerät kann beispielsweise dazu verwendet werden, stationäre Auflagen bei einer Walzendrehbank zur Ausrichtung der Achse einer zu bearbeitenden Walze mit der Drehachse der Drehbank einzustellen. Das Messgerät kann so ausgebildet sein, dass es an einem Werkzeugschlitten auf dieselbe Weise wie das 15 Werkzeug lösbar befestigt werden kann. Es kann als Anzeigevorrichtungen Messlehren aufweisen, von denen die eine auf einen Stellungsfehler in der vertikalen Koordinate und die andere auf einen Stellungsfehler in der horizontalen Koordinate ansprechen kann. 20
Der erste Fühler kann zur Prüfung der Stellung der Zylinderachse in Richtung der vertikalen oder y-Koordiante dienen und einen y-förmigen Bügel mit zwei Fühlerelementen aufweisen, die sich in Richtung auf die zylindrische Fläche erstrecken. Dieser Bügel kann in dem Messgerät so angebracht 25 sein, dass er z.B. mit einem Walzenzapfen oder einer Planscheibe in Berührung tritt, wenn das Messgerät z.B. mit einem Werkzeugschlitten radial nach innen bewegt wird. Der Bügel kann dabei zweckmässig um eine Achse schwenkbar sein, die zum Walzenzapfen parallel ist. Eine Schwenkbewegung des 30 Bügels kann dann einen Ausschlag einer Messlehre für die y-Koordinate bewirken. Durch Anlegen der beiden Fühlerelemente für die y-Koordinate an den Umfang einer Planscheibe kann eine Null-Stellung in Richtung der y-Koordinate ermittelt werden. Das Messgerät kann dann zur Oberfläche eines Wal- 35 zenzapfens bewegt werden und daran zur Anlage kommen.
Wenn sich die Zapfenachse in Richtung der vertikalen Koordinate ausser Stellung befindet, dreht sich der Bügel, bis die beiden Fühlerelemente an der Oberfläche des Zapfens anliegen. Der dabei erhaltene Ausschlag, der an der Messlehre für die y- 40 Koordinate angezeigt wird, gibt die benötigte Einstellung in Richtung der y- oder vertikalen Koordinate an.
Um ein genaues Ausrichten sicherzustellen, ist es dann auch noch nötig, die Stellung der Zylinderachse, z.B. Zapfenachse, in Richtung der horizotalen oder x-Koordinate zu prüfen. Um dies45 durchzuführen, kann eine Messlehre für die horizontale oder x-Koordinatenstellung wirksam mit dem zweiten Fühler verbunden sein, der durch Federkraft gegen die zylindrische Fläche gedrückt werden kann und mit dieser Fläche durch geeignete Bewegung z.B. eines das Messgerät tragenden Werkzeugschiit- 50 tens in Richtung der x-Koordinate in Berührung gebracht werden kann. Im Betrieb wird dann diese Messlehre auf den Radius der Planschiebe einer Drehbank geeicht werden. Der Unterschied im Radius zwischen der Planscheibe und der zylindrischen Fläche, z.B. Zapfenoberfläche, kann dann errechnet wer-55 den und die Messlehre um diese Differenz in Richtung auf die zylindrische Fläche bewegt werden. Wenn ein Ausschlag oder eine Abweichung an der Messlehre angezeigt wird, gibt diese dann das Mass der Einstellung an, die zur Berichtigung des Fehlers in Richtung dieser Koordinate benötigt wird.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Walzendrehbank, auf der das Messgerät verwendet werden kann, 65
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Werkzeugschlit-ten- und -Blockanordnung von der Art, wie sie zur Montierung des Messgeräts verwendet werden kann,
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Fi.g 3 eine Seitenansicht des Mess- und Anzeigegeräts, Fig, 4 eine Vorderansicht des Messgeräts,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Messgerät,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Messgeräts in seiner Betriebsstellung und
Fig. 7 ein Diagramm, das die Geometrie des Messgeräts und seiner Wirkungsweise verdeutlicht.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Figuren beschrieben. Das dargestellte Messgerät ist zur Verwendung an einer Walzendrehbank gemäss Fig. 1 bestimmt. Die Grundmaschine besteht aus einem Spindelkasten 1 und einem Reitstock 2 mit einer gemeinsamen Drehachse 3. An dem Spindelkasten 1 und dem Reitstock 2 sind Planscheiben 4 und 5 zur Drehung um die Achse 3 befestigt. Die Planscheiben 4 und 5 bilden wahre zylindrische Oberflächen um die Drehachse der Maschine zum Eichen der Messlehren des Messgeräts.
Eine typische Wlaze 6 wird zwischen dem Spindelkasten 1 und dem Reitstock 2 eingespannt und weist Walzenzapfen 7,8 auf, die genaue zylindrische Oberflächen zur Ausrichtung aufweisen, die koaxial zur Achse der Walze 6 sind. Die Walze 6 ruht auf stationären Auflagen 9 und 10.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist das Werkzeug 11 dieser Drehbank auf einem Werkzeugblock oder Messerblock 12 montiert, der lösbar an einem Werkzeugschlitten 13 befestigt ist. Der Werkzeugschlitten 13 erlaubt ein rohes manuelles Einstellen des Werkzeugs 11 in einer Richtung quer zur Walzenachse. Der Werkzeugschlitten 13 ist auf einem Querschlitten 14 befestigt, der eine zusätzliche Quereinstellung des Werkzeugs ermöglicht. Der Werkzeugeinsatz, der aus dem Werkzeug 11, dem Werkzeugblock 12, dem Werkzeugschlitten 13 und dem Querschlitten 14 besteht, ist auf einem Bettschlitten oder Wagen 15 befestigt, der axial entlang der Länge der Walze 6 auf einer Schiene 16 verschoben werden kann. Die Bewegungen des Querschlittens 14 und des Bettschlittens 15 können automatisch mit einem elektronischen Steuergerät 17, das auf dem Bettschlitten 15 angebracht ist, gesteuert werden.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist der Werkzeugblock 12 mittels eines zylindrischen Nockens 18, der drehbar auf dem Werkzeugschlitten 13 angebracht ist, lösbar befestigt. Die Form des Nockens ist so ausgebildet, dass er an dem Werkzeugblock angreift und ihn fest in Arbeitsstellung sichert. Wenn man das nachstehend beschriebene Mess- und Anzeigegerät auf dem Block 12 anbringt, wie in Fig. 6 dargestellt, kann derselbe Mechanismus zur lösbaren Befestigung des Messgeräts an dem Werkzeugschlitten 13 verwendet werden.
Das Messgerät wird am besten anhand der Figuren 3 bis 6 erläutert. Es besteht aus zwei Fühlvorrichtungen oder Anzeigeeinheiten mit jeweils einer Messlehre, wobei eine Einheit 20 die Achsenstellung in der vertikalen oder y-Koordinate und die andere Einheit 19 die Achsenstellung in der horizontalen oder x-Koordinate anzeigt.
Die Anzeigeeinheit 20 für die y-Koordinate weist eine Messlehre 24 auf, die mit einem Schaft 30 eines y-förmigen Bügels 25 zusammenwirkt, der auf einem Messblock 23, in einer zur Drehachse 3 der Drehbank senkrechten Ebene um einen Bolzen 32 schwenkbar, montiert ist. Die Schenkel des Bügels 25 bilden Fühlerelemente 26 und 27, die sich nach innen in Richtung gegen die Achse 3 erstrecken. Jedes Fühlerelement 26 und 27 besitzt ein drehbar angebrachtes Rad 34, das rollend an der zu messenden zylindrischen Oberfläche durch Gleitreibung vermeidet und eine leichtere Schwenkbewegung des Bügels 25 um seinen Bolzen 32 ermöglicht. Ein Betätigungsbolzen 29 der Messlehre 24 liegt an dem Schaft 30 des Bügels 25 an. Deshalb erzeugt eine Schwenkbewegung des Bügels 25 einen entsprechenden Ausschlag der Messlehre 24. Die Tätigkeit der Anzeigeeinheit 20 für die y-Koordinate kann gleichzeitig mit derjenigen der Anzeigeeinheit 19 für die x-Koordinate aufgenommen
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werden. Eine Bewegung eines Fühlers 21 für die x-Koordinate in Anlage an die Planscheibe 4 führt auch zur Anlage der Fühler 26 und 27 an der zylindrischen Oberfläche der Planscheibe 4. Die Anzeigeeinheit 20 ist mittels eines kugelgelagerten Schlittens 28 an dem Block 23 montiert, um ein Zurückziehen der 5 Einheit 20 in einem gewissen Mass zu ermöglichen, um das Messgerät an Planscheiben oder Walzen mit verschiedenen Durchmessern anzupassen. Die Einheit 20 ist von der Kraft einer Feder 33 in Richtung gegen die Oberfläche der Walze oder der Planscheibe beaufschlagt. 10
Im Betrieb liegen die Kontaktpunkte der Fühler 26 und 27 an den Enden eines Bogens auf der zylindrischen Oberfläche der Planscheibe 4 oder des Walzenzapfens 7, und da die Längsachse 31 des Bügels 25 diesen Bogen halbiert, schneidet diese Längsachse geometrisch notwendigerweise die Zapfen- oder 15 Maschinenachse. Zu Beginn werden die Fühler 26 und 27 der y-Anzeigeeinheit 20 mit der Oberfläche der Planscheibe in Berührung gebracht, und die Messlehre 24 wird auf Null geeicht, was die Stellung der Drehachse 3 in der y-Koordinate anzeigt. Die Anzeigeeinheit 20 für die y-Koordinate wird dann 20 zur Anlage an der zylindrischen Oberfläche des Zapfens 7 bewegt, bis beide Fühler 26 und 27 in festem Kontakt mit dieser Oberfläche sind. Wenn ein Stellungsfehler in der y-Richtung vorliegt, schwenkt sich die Achse 31 um einen Winkel, wie in Fig. 7 dargestellt. Dieser Ausschlag oder diese Abweichung ist 25 zu der Entfernung der Zapfenachse aus der Mittelpunktslage proportional, und die stationäre Auflage 9 kann verstellt werden, bis die Abweichung beseitigt ist.
Die x-Anzeigeeinheit 19 weist den Fühler 21 auf, der mit einer Messlehre 22 zusammenwirkt. Die Einheit 19 ist direkt 30 auf dem Messblock 23 zur Bewegung mit ihm angebracht. Der Fühler 21 ist auf dem Messblock 23 zur radialen Bewegung in Richtung der x-Koordinate gleitbar montiert; das Vorschieben oder Zurücknehmen des Fühlers 21 ergibt einen entsprechenden Ausschlag der Messlehre 22. Die relativen Stellungen der x- 35 und y-Koordinaten sind in den Figuren 6 und 7 dargestellt. Im Betrieb wird der Bettschlitten 15 zur Planscheibe bewegt und wird der Werkzeugschlitten 13 so angetrieben, dass er den Fühler 21 zur Anlage an die Oberfläche der Planscheibe bewegt. Nachdem ein gewünschtes Mass an Ausschlag erhalten 40 wurde, wird die Messlehre auf ihren Null-Punkt geeicht, der dann den Radius der Planscheibe anzeigt. Durch Messen des Radius der Planscheibe und des Radius des Walzenzapfens kann der Unterschiedsbetrag dieser Werte erhalten werden. Die x-Messlehre 22 wird dann auf dem Schlitten 15 zum Zapfen 7 45 verschoben. Wenn die Stellung der Zapfenachse in Richtung der x-Koordinate mit der Drehachse der Maschine zusammenfällt,
tritt der Fühler 21 mit der Oberfläche des Zapfens in Berührung, nachdem er radial um eine Strecke, die dem Unterschied der Halbmesser von Planscheibe und Walzenzapfen entspricht, 50 zum Walzenzapfen 7 hin bewegt wurde. Wenn nach dem Durchlaufen dieser Strecke ein Ausschlag erfolgt, liegt die Zapfenachse nicht in der Mittellage, und die stationäre Auflage 9 kann zur Beseitigung des Ausschlags oder der Abweichung eingestellt werden.
Dieses Vorgehen wird an beiden Enden der Maschine wiederholt, um die richtige Ausrichtung sicherzustellen. Da die Bewegung des Mess- und Anzeigegeräts wegen seiner Lagerung auf dem Querschlitten und dem Bettschlitten sehr flexibel ist, können die Ablesungen für die Einstellung an der Lagerung der Walze genommen werden. Dies grenzt den Fehler, der durch getrennte Einstellung an jedem Ende verursacht wird, wesentlich ein und verringert die Notwendigkeit der wiederholten und zeitraubenden erneuten Ausrichtung beider Enden.
Aus Fig. 7 wird die Geometrie der Wirkungsweise des Messgeräts ersichtlich. Die abgebildeten Querschnitte zeigen die Achse des Walzenzapfens 7, die um eine Strecke Ax in Richtung der horizontalen Koordinate und um eine Strecke Ay in Richtung der vertikalen Koordinate gegen die Achse der Planscheibe 4 verschoben ist.
Die Längsachse 31 der Anzeigeeinheit 20, die an der Oberfläche der Planscheibe 4 geeicht wurde, lenkt um einen Winkel aus, wenn sich die Fühler 26 und 27 zur Anlage an dem Zapfen 7 drehen. Der Winkel ist zum Fehler in Richtung der y-Koordinate direkt proportional. Durch Einstellung der stationären Auflage 9 zur Beseitigung des Ausschlages kann die Ausrich-tung in Richtung der y-Koordinate erreicht werden.
Es ist ersichtlich, dass die relativen radialen Lagen der Oberflächen der Planscheibe 4 und des Walzenzapfens 7 in Richtung der x-Koordinate dem Unterschied der Radien der beiden Oberflächen oder r!-r2 entsprechen müssen. Daher kann durch Berechnung dieses Wertes und Verstellung des Fühlers 21 in Richtung auf den Walzenzapfen 7 um eine Strecke, die rj—r2 entspricht, das Mass des vorhandenen Fehlers (Ax) festgestellt werden. Wenn die Messlehre 22 an der Oberfläche der Planscheibe geeicht worden ist, wird dann ein Ausschlag erhalten, der proportional zu Ax ist. Durch Einstellung der stationären Auflage 9, bis kein Ausschlag mehr vorhanden ist, wird die Ausrichtung in Richtung der x-Koordinate erreicht.
Das beschriebene Mess- und Anzeigegerät dient also zum Orten der Stellung der Achse eines zylindrischen Werkstücks in einer Walzendrehbank, um die genaue Einstellung der Lage der Werkstücksachse in Ausrichtung mit der Drehachse der Drehbank zu ermöglichen. Das Gerät ist lösbar auf dem Werkzeugschlitten der Drehbank befestigt und kann radial in Anlage an das Werkstück bewegt werden; es ist so gebaut, dass es die relative Stellung der Werkstücksachse und der Maschinenachse in horizontalen und vertikalen Koordinaten feststellt. Dieses Gerät wird bei einem Verfahren zum Vergleichen der Stellung der zylindrischen Oberfläche der Planscheibe der Drehbank mit der Stellung der Oberfläche des Walzenzapfens in der horizontalen Koordinate und zum Vergleichen der Stellung der Achse der Planscheibe mit der Stellung der Achse des Zapfens in der vertikalen Koordinate verwendet.
2 Blatt Zeichnungen
CH728877A 1976-06-18 1977-06-14 Measuring device for the coaxial alignment of two cylindrical surfaces CH620990A5 (en)

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