CH621082A5 - Letter perforator - Google Patents
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/32—Hand-held perforating or punching apparatus, e.g. awls
- B26F1/36—Punching or perforating pliers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brieflocher mit einer an Seitenwangen der Grundplatte schwenkbar gelagerten, als einarmiger Hebel ausgebildeten Druckplatte, an der Stanzorgane angeordnet sind, die mit weiteren Stanzorganen zusammenwirken, die an einem zur Bildung einer Matrize aus der Grundplatte hochgebogenen Steg angeordnet sind.
Bekannte Brieflocher dieser Art, bei denen an der Druckplatte besondere, auf die Stirnfläche der Lochstempel wirkende Organe und Führungen für die Lochstempel vorgesehen sind, weisen einen verhältnismässig sperrigen Aufbau auf. Werden die aus Rundstahl bestehenden Lochstempel in die Druckplatte eingenietet oder auch an der Druckplatte angeschweisst, besteht bei einer solchen Anbringung der Lochstempel die Gefahr, dass diese, wenn zur Herstellung der Druckplatte nicht übermässig starkes Stahlblech verwendet wird, an den Stellen der Lochstempelbefestigung ausgebeult wird, was die Druckplatte nicht nur unansehnlich macht und zum Absplittern des Lacks führen kann, sondern auch die Funktion des Lochers beeinträchtigen kann. Ausserdem wird durch eine solche Art der Anordnung der Lochstempel an der Druckplatte das Herstellungsverfahren verteuert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Brieflocher der vorgenannten Gattung so zu konstruieren,
dass er nur geringe Abmessungen aufweist, im wesentlichen nur aus zwei verhältnismässig schwachen geprägten Stahlblechen besteht und die als einarmiger Hebel ausgebildete Druckplatte nur einen verhältnismässig kurzen Lastarm aufweist, so dass der Locher trotz wesentlich billigerer Fertigung eine ausreichende Formsteifigkeit aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die aus der Grundplatte senkrecht hochgebogenen Seitenwangen mit nach vorn auskragenden Teilen den die Matrizenaussparungen aufweisenden Steg der Grundplatte in einem den Einschiebeschlitz begrenzenden Abstand übergreifen und dass die als Lochstempel ausgebildeten erstgenannten Stanzorgane durch aus der Druckplatte im Ziehverfahren herausgedrückte hohlzylindrische Zapfen gebildet werden.
Ist die Druckplatte in den nach vorn auskragenden Teilen der Seitenwangen gelagert, so sind die mit den Lochstempeln zusammenwirkenden Aussparungen der Matrize vorteilhaft in einem nach rückwärts abfallenden Teil des hochgebogenen Stegs angeordnet, in dessen Ebene die Schwenkachse der Druckplatte liegt.
Die Erfindung kann auch bei einer Konstruktion verwirklicht werden, bei der die Lagerstellen der Druckplatte im rückwärtigen, dem nach vorn auskragenden Teil entgegengesetzten Bereich der von der Grundplatte senkrecht nach oben abgebogenen, die Seitenwangen des Lochers bildenden Teile des Zuschnittes, und zwar in einer Höhe vorgesehen sind, die mit der Oberfläche des im wesentlichen ebenen, aus der Grundplatte hochgebogenen Matrizenstegs übereinstimmt.
Zur Versteifung der Druckplatte, insbesondere in den von den Lochstempeln in höherem Mass belasteten Bereichen, kann diese in ihren seitlichen Randbereichen je eine rinnen-förmige Verformung oder auch eine im vorderen Bereich der Druckplatte querverlaufende rinnenförmige Verformung aufweisen, aus deren Sohlen die Lochzapfen herausgedrückt sind und deren Flanken einen den Durchmesser der Lochzapfen nur wenig überschreitenden Abstand voneinander aufweisen.
Die Ebene der ringförmigen Schneidkanten der Lochstempel wird vorteilhafterweise so gewählt, dass sie in ihrer Verlängerung die Schwenkachse der Druckplatte aufnimmt, sie kann aber auch zur Erzielung eines ziehenden Schnitts so verlaufen, dass sie mit der die Schwenkachse der Druckplatte mit den vorderen Enden der Lochstempel verbindenden Ebene einen spitzen Winkel bildet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in schematischer Weise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Brieflochers in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Brieflochers nach Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Druckplatte eines zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 die Grundplatte eines eine Druckplatte gemäss Fig. 3 aufweisenden Brieflochers, ebenfalls in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung und eine Schmalseitenansicht eines Lagerlappens der Druckplatte.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
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weist die Grundplatte 1 ein hochgeprägtes Mittelfeld 2 auf,
das in seinem vorderen Teil 21, 22 satteldachförmig ausgebildet ist und in der rückwärtigen Schrägfläche 22 die Aussparungen 3, 3' für die Lochstempel 9, 9' aufweist. Die mit der Grundplatte 1 einstückig verbundenen Seitenwangen 4, 4' s sind von dieser rechtwinklig nach oben abgebogen, übergreifen mit ihrem vorderen Teil den Schnittmatrizensteg 21, 22 und weisen Bohrungen 5, 5' zur Aufnahme von Lagerzapfen 8, 8' auf, die aus seitlichen Stegen 7, 7' der Druckplatte 6 herausgedrückt sind. Im Mittelfeld 2 ist ein Schlitz 23 vorgesehen, io in den eine auf die Druckplatte 6 von unten einwirkende Blattfeder 10 eingesteckt ist.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 abgebildeten weiteren Ausführungsbeispiel ist die Grundplatte 1 so verformt, dass sie ebenfalls ein gegenüber den Randbereichen der Grundplatte 15 höher liegendes Mittelfeld 2 aufweist. In den beiden seitlichen
Bereichen dieses Mittelfeldes sind die Aussparungen 3, 3' für die an der Druckplatte 6 angeformten Lochstempel 9, 9' vorgesehen. Die Druckplatte 6 weist seitliche Zungen 7, 7' auf, aus denen Lagerzapfen 8, 8', gegebenenfalls Hohlzapfen, herausgedrückt sind, mittels deren die Druckplatte in Bohrungen 5, 5' schwenkbar gelagert ist, die in Seitenwangen 4, 4' vorgesehen sind, die aus der Grundplatte 1 hochgebogen und mit ihren freien Enden aufeinander zu gerichtet sind, so dass sie den Einschiebeschlitz auf der Vorderseite des Lochers begrenzen, gleichzeitig einen Anschlag für die Druckplatte 6 bilden und beim Zurückschwenken der Druckplatte das gelochte Papier von den Lochstempeln abstreifen.
Anstelle eines Lagerzapfens, wie er im Vorstehenden erwähnt und in Fig. 3 dargestellt ist, kann aus den seitlichen Zungen 7 der Druckplatte 6 ein Lagerauge 11 teilweise ausgeschnitten und seitlich herausgebogen werden.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Brieflocher mit einer an Seitenwangen der Grundplatte schwenkbar gelagerten, als einarmiger Hebel ausgebildeten Druckplatte, an der Stanzorgane angeordnet sind, die mit weiteren Stanzorganen zusammenwirken, die an einem zur Bildung einer Matrize aus der Grundplatte hochgebogenen Steg angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Grundplatte (1) senkrecht hochgebogenen Seitenwangen (4, 4') mit nach vom auskragenden Teilen den die Matrizenaussparungen (3, 3') aufweisenden Steg (22, 2) der Grundplatte ( 1 ) in einem den Einschiebeschlitz begrenzenden Abstand übergreifen, und dass die als Lochstempel (9, 9') ausgebildeten erstgenannten Stanzorgane durch aus der Druckplatte (6) im Ziehverfahren herausgedrückte hohlzylindrische Zapfen gebildet werden.
2. Brieflocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach vorn auskragenden Teile der Seitenwangen
3. Brieflocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen (5, 5') für die Druckplatte (6) in den mit der Grundplatte (1) verbundenen rückwärtigen Teilen der Seitenwangen (4, 4') in einer zur Auflagefläche der Grundplatte (1) im wesentlichen parallelen, die Stegebene bildenden Ebene angeordnet sind (Fig. 3 und 4).
4. Brieflocher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlzylindrischen Lochzapfen (9, 9') aus der Sohle einer rinnen- bzw. leistenförmigen Verformung herausgedrückt sind, deren Flanken einen den Durchmesser der Lochzapfen (9, 9') nur wenig überschreitenden Abstand voneinander haben.
(4, 4') Lagerstellen (5, 5') für die Druckplatte (6) bilden und die Matrizenaussparungen (3, 3') in einem nach rückwärts abfallenden Teil (22) des Stegs (2) angeordnet sind, in dessen Ebene die Schwenkachse der Druckplatte (6) liegt (Fig. 1 und 2).
5. Brieflocher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Druckplatte (6) zur Erzielung eines ziehenden Schnitts ausserhalb der durch die Schnittfläche der Lochstempel (9, 9') gebildeten Ebene liegt.
6. Brieflocher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (8, 11) der Druckplatte (6) durch mindestens einen halbkreisförmigen Umfang aufweisende Zungen gebildet werden, die aus rechtwinklig aus der Druckplattenebene abgebogenen Lagerlappen (7) ausgeschnitten und in eine senkrecht zur Schwenkachse der Druckplatte liegende Ebene abgebogen sind.
7. Brieflocher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der nach vorn auskragenden, den Einschiebschlitz begrenzenden Teile der Seitenwangen (4,4') auf-einanderzu abgebogen sind.
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