CH621302A5 - - Google Patents

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CH621302A5
CH621302A5 CH705177A CH705177A CH621302A5 CH 621302 A5 CH621302 A5 CH 621302A5 CH 705177 A CH705177 A CH 705177A CH 705177 A CH705177 A CH 705177A CH 621302 A5 CH621302 A5 CH 621302A5
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CH
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sliding
sliding pad
film
pad according
layer
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CH705177A
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Inventor
Thomas Rickenbacher
Original Assignee
Thomas Rickenbacher
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/16Collapsible or foldable sledges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gleitunterlage für mindestens eine Person zum Gleiten auf Schnee- und Eishängen mit einem Haltegriff und einem Gleitteil.
Gleitunterlagen zum Gleiten auf Schnee- und Eishängen sind in vielen Ausführungen bekannt. Bei einer ersten Gruppe von Schlitten sind die Schlitten-Gestelle als feste Gestelle ausgebildet, die aus verschiedenen Materialien, z.B. Holz, Metall oder Kunststoff, bestehen können. Die Gestelle weisen durchwegs Gleitkufen auf, die entweder fest mit dem Gestell verbunden oder gegenüber dem Gestell schwenkbar sind, so dass eine Lenkbarkeit während der Fahrt möglich ist.
Bei einer zweiten Gruppe von Schlitten-Fahrzeugen werden im wesentlichen formfeste wannenförmige Gestelle verwendet, deren Material gewöhnlich aus Kunststoff besteht, das zu einer formfesten Konstruktion verarbeitet wird.
Beide Gruppen von Schlitten weisen den Nachteil auf,
dass ihre Herstellung aufwendig und teuer ist und sie teure Formen für die Herstellung benötigen. Zudem brauchen diese Schlitten, insbesondere der ersten Gruppe, verhältnismässig viel Platz, so dass deren Transport erschwert ist.
Die Nachteile der beiden genannten Gruppen werden durch Schlitten-Fahrzeuge vermieden, bei denen das Schlitten-Gestell als Hohlkörper ausgebildet ist, der mittels Druckluft aufgeblasen wird und hierbei seine für die Benützung erforderliche Form einnimmt. Wenn jedoch der notwendige Druck nicht vorhanden ist, bilden diese Schlitten-Gestelle Falten und hemmen dadurch die Fahrt. Da der Verlust von Druckluft praktisch nicht zu vermeiden ist, ist ein dauerndes Nachfüllen von Druckluft erforderlich. Weist die Hülle auch nur die geringste Undichtheit auf, so ist der Schlitten praktisch nicht mehr verwendbar und muss repariert werden.
Es ist noch eine weitere Gruppe von Schlitten-Fahrzeugen bekannt, deren Schlitten-Gestell im wesentlichen als Kissen ausgebildet ist. Damit ein seitliches Schieben beim Abfahren vermieden wird, weisen solche Kissen auf der Unterseite kufenartige Gebilde auf. Der Fahrer, der gewöhnlich auf diesem
Kissen sitzt oder bäuchlings liegt, kann sich an einem mit dem Kissen verbundenen Haltegriff festhalten und damit auch eine gewisse Steuerung des Gleitkissens vornehmen. Diese Ausfüh-' rungsform ist verhältnismässig preisgünstig, jedoch ist auch hier der Platzaufwand beim Transport relativ gross.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Gleitunterlage der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Ausführungsformen ein einwandfreies Befahren von Schnee- und Eishängen möglich ist, jedoch der Platzbedarf beim Transport niedrig ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, dass der Gleitteil mindestens teilweise als Doppelfolie ausgebildet ist, zwischen deren oberen Folie und unteren Folie eine Schicht aus einem Schaumstoff eingelegt ist, wobei der Gleitteil eine Querfaltstelle aufweist.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausfuhrungsbeispielen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Gleitunterlage mit ihrer der Fahrbahn zugekehrten Seite,
Fig. 2 einen Längsschnitt der Gleitunterlage in Fahrtrichtung längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Gleitunterlage und
Fig. 4 einen Längsschnitt der Gleitunterlage in Fahrtrichtung längs der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Gleitunterlage 1, siehe insbesondere Fig. 2, ist als Doppelfolie ausgebildet und weist einen Oberteil 2 und einen Unterteil 3 auf. Der Unterteil 3 weist nur etwa die Hälfte der Länge des Oberteils 2 auf und ist an seinen Seitenrändern 7 mit dem Oberteil 2 verbunden. Dadurch bildet der Unterteil 3 eine Tasche 4, deren Öffnung 5 entgegen der Fahrtrichtung, die durch einen Pfeil 6 dargestellt ist, gerichtet ist. Der den Unterteil 3 überragende Teil des Oberteils 2 kann für den Transport durch die Öffnung 5 in die Tasche 4 gestossen werden. Zu diesem Zweck wird unmittelbar bei der Öffnung 5 der Tasche 4 eine als strichpunktierte Linie angedeutete Querfaltstelle 8 vorgesehen. Weitere, nicht dargestellte Faltstellen, vorzugsweise in Fahrtrichtung 6 verlaufende Längsfalten, können vorgesehen werden, um eine weitere Zusammenlegbarkeit der Gleitunterlage 1 zu erreichen.
An der Stirnseite 9 des Oberteils 2 ist ein Haltegriff 10 vorgesehen, den der Fahrer zum Halten oder auch zum Steuern der Gleitunterlage 1 benützen kann. Der Halteteil 10 kann gegebenenfalls eine Querfaltstelle in der Nähe der Stirnseite 9 des Oberteils 2 aufweisen, so dass er zum Transport zurückgeschlagen werden kann. Beim weiteren Zusammenfalten wird der Haltegriff 10 vom Oberteil 2 überdeckt. Die Gleitunterlage 1 bildet dann ein verhältnismässig kleines Paket, das gegebenenfalls in eine zusätzliche Tasche geschoben werden kann und damit in ihrer Faltlage verbleibt. Der Oberteil 2 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, als Doppelfolie ausgebildet und weist eine obere Folie 11 und eine untere Folie 12 auf, die an ihren Rändern miteinander verbunden sind. Es ist möglich, zwischen die beiden Folien 11,12 eine Einlage in Form einer Schicht 13, z.B. eine Folie aus Schaumstoff, anzuordnen. Zweckmässig wird die Schicht 13 an der Querfaltstelle 8 unterbrochen, damit die leichte Faltbarkeit gewährleistet ist.
Damit die Fahrtrichtung eingehalten werden kann, auch wenn Querkräfte auf die Gleitunterlage 1 einwirken, sind in Fahrtrichtung 6 Kufen bildende Verdickungen 14 angeordnet, die einerseits am Unterteil 3 und andererseits auf der Unterseite des hinteren Teils des Oberteils 2 angeordnet sind. Zweckmässig werden die Verdickungen 14 im Bereich der Querfaltstelle 8 ausgespart, damit die leichte Faltbarkeit erhalten bleibt. Dagegen brauchen für Längsfalten, die zweckmäss
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sig neben den Verdickungen 14 angeordnet werden, keine besonderen Massnahmen getroffen zu werden, es sei denn, die Schicht 13 werde ähnlich wie an der Querfaltstelle 8 mit weiteren Unterbrechungen versehen, um eine bessere Faltbarkeit der Gleitunterlage 1 zu erreichen.
Die Gleitunterlage 1 ist zweckmässig aus Kunststoff hergestellt. Als Material fur die Doppelfolie 2,3 eignet sich beispielsweise eine Polyäthylen-Folie. Wird als Schicht 13 eine Schaumstoff-Folie verwendet, so kann diese beispielsweise aus Polyäthylenschaum hergestellt sein.
Obwohl die Gleitunterlage 1 gemäss Fig. 1 und 2 in ihrer Herstellung wenig aufwendig und auch leicht transportierbar ist, kann sie, wie die Ausführung nach Fig. 3 und 4 zeigt, weiter vereinfacht und auch verbessert werden. Die Gleitunterlage 1 nach Fig. 3 und 4 weist eine obere Folie 11 und eine untere Folie 12 auf, die einen geschlossenen Innenraum bilden, in dem eine Schicht 13, zweckmässig aus Polyäthylenschaum, eingelegt ist. Im Bereich der Schicht 13 sind die beiden Folien 11 und 12 unbearbeitet, dies im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 1 und 2 mit den in diesem Bereich angeordneten Verdickungen 14. Solche Verdickungen beanspruchen die untere Folie zusätzlich, weshalb sie bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 weggelassen sind. Eine Einrichtung zur Führung der Gleitunterlage 1 ist jedoch in jedem Falle erforderlich. In der Ausführung nach Fig. 3 und 4 wird dies dadurch gelöst, dass im Innenraum der Folien 11 und 12 zwischen der Schicht 13 und der unteren Folie 12 Kufen bildende.Einlagen 15, z.B. aus Kunststoff, angeordnet sind. Diese werden auf der Schicht 13 befestigt, sind jedoch von der unteren Folie 12 vollständig getrennt. Trotzdem wird die Führung der Gleitunterlage 1 durch diese innenliegenden Einlagen 15 in gleicher Weise erreicht wie mit den Verdickungen bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2.
5 Die Gleitunterlage 1 nach Fig. 3 und 4 weist ebenfalls eine Querfaltstelle 8 auf, so dass sie ebenfalls zusammengelegt und damit leicht transportiert werden kann. Zum bequemeren Transport ist es möglich, auf der oberen Folie 11 und auf der Unterseite des Halteteils 10 Druckknopfteile 17 anzubringen, 10 die die Gleitunterlage 1 in gefaltetem Zustand zusammenhalten. Es können an den Seiten der Gleitunterlage 1 Randpartien 16 vorgesehen werden, die nur aus Teilen der beiden Folien 11,12 bestehen und keine dazwischenliegende Schaumstoff-Folie aufweisen. Beim Zusammenfalten der Gleitunter-15 läge werden die Randpartien 16 eingeschlagen und dann die Gleitunterlage gefaltet.
Wesentlich ist, dass die beschriebenen Gleitunterlagen 1 einen verhältnismässig dünnen Aufbau aufweisen und keine 20 voluminösen Teile verwenden. Trotzdem stellen sie eine vollwertige Schlittel-Einrichtung dar, die zusammengefaltet ohne Aufwand bis zur Schlittelstelle gebracht, dort entfaltet und zum Schütteln benützt werden kann. Nach beendigter Fahrt kann in ebenso einfacher Weise die Gleitunterlage 1 zusam-25 mengefaltet und entweder in die Tasche 4 versorgt oder mit den Druckknöpfen 17 zusammengehalten werden. Zusätzlich zu den Querfaltstellen 8 können auch bei der Öffnung 5, der Tasche 4 und bei der Stirnseite 9 Längsfaltstellen vorgesehen werden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Gleitunterlage für mindestens eine Person zum Gleiten auf schneebedeckten Hängen, mit einem Haltegriff und einem Gleitteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitteil mindestens teilweise als Doppelfolie ausgebildet ist, zwischen deren oberen Folie (11) und unteren Folie (12) eine Schicht. (13) aus einem Schaumstoff eingelegt ist, wobei der Gleitteil eine Querfaltstelle (8) aufweist.
2. Gleitunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schicht (13) aus Kunststoffschaum und der Innenseite der unteren Folie (12) Kufen bildende Einlagen (15), z.B. Kunststoffstreifen, eingelegt sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Gleitunterlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen (15) an der Unterseite der Schicht (13) aus Kunststoffschaum haften.
4. Gleitunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Folie (12) eine Tasche (4) mit etwa der halben Länge derselben angeordnet ist.
5. Gleitunterlage nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Gleitteils Kufen bildende Verdickungen (14) parallel zur Fahrtrichtung angeordnet sind.
6. Gleitunterlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickungen (14) an der unteren Folie (12) und/ oder auf der Tasche (4) angeordnet sind.
7. Gleitunterlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der oberen Folie (11) und auf der Unterseite des Halteteils ( 10) Druckknopfteile ( 17) vorgesehen sind zwecks Zusammenhaltens der Gleitunterlage in gefaltetem Zustand.
CH705177A 1977-06-08 1977-06-08 CH621302A5 (de)

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