CH621368A5 - - Google Patents

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CH621368A5
CH621368A5 CH884877A CH884877A CH621368A5 CH 621368 A5 CH621368 A5 CH 621368A5 CH 884877 A CH884877 A CH 884877A CH 884877 A CH884877 A CH 884877A CH 621368 A5 CH621368 A5 CH 621368A5
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CH
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trough
levers
feed roller
fiber
feed
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CH884877A
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Inventor
Rolf Binder
Paul Staeheli
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einziehen von Faserwatte in Putzereimaschinen, bei dem 35 die Watte durch eine Anzahl von über die Breite der Maschine verteilten, schwenkbaren, mit Anpressvorrichtungen belasteten Muldenhebeln an die Einzugwalze angedrückt wird.
Es ist eine Vorrichtung bekannt (DT-AS 1.091.011), bei der mit federbelasteten Muldenhebeln loses Fasermaterial aus einenwo Förderkanal an eine Walze angelegt wird. Die Muldenhebel bilden dabei mit der Walze einen keilförmigen Einzugsspalt. Befindet sich kein Material zwischen den Muldenhebeln und der Walze, so schliesst sich der Spalt so sehr, dass neu nachgespeistes Material nur mit Mühe in den engen Spalt einlaufen 45 kann.
In einer weiteren Vorrichtung der bekannten Art (US-PS 3.780.399) sind die Muldenhebel mit Nocken versehen, die verhindern, dass der keilförmige Spalt eine minimale Breite nicht unterschreitet. so
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, dass nach einem Unterbruch der Faserzufuhr oder bei Materialwechsel das Einziehen des neu zufliessenden Fasermaterials in den keilförmigen Spalt zwischen Muldenhebel und Einzugswalze nicht sichergestellt ist und mehr oder weniger dem Zufall über- ss lassen werden muss. Gelingt das Einziehen nicht von selbst, so muss die Faserwatte von einer Bedienungsperson manuell zwischen die Muldenhebel und die Einzugswalze eingebracht werden. Diese Arbeit ist umständlich und gefährlich und verursacht zudem unvorteilhaft lange Stillstandzeiten der Maschinen. «0
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die jederzeit einen funktionssicheren Einlauf der Faserwatte zwischen Speisewalze und Muldenhebel gewährleistet.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe Verfahrens- 65 gemäss dadurch, dass bei Abwesenheit von Fasermaterial zwischen der Einzugwalze und den Muldenhebeln die Muldenhebel zeitweilig von der Einzugswalze abgehoben werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einer Faserzuführung, einer Einzugswalze, einer Anzahl von über die Breite der Einzugswalze angeordneten Muldenhebeln und einer Anpressvorrichtung zum Anpressen der Muldenhebel an die Einzugswalze und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Tastorgan vorgesehen ist, das bei Abwesenheit von Fasermaterial die Endlage der Muldenhebel feststellt, ein Steuerorgan betätigt, und dass das Steuerorgan die Anpressvorrichtung der Muldenhebel ausschaltet.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Einlaufbereich an einer Putzereimaschine beim Einziehen des Fasermaterials,
Fig. 2 einen Querschnitt wie in Fig. 1, jedoch ohne Fasermaterial im Einzugsbereich.
Von einem Kanal oder Schacht 1, dem von einer Faseröffnungsmaschine ein Faser/Luftgemisch zugeführt wird, gelangen die Fasern 2 zu einer Einzugs- oder Speisewalze 3 am unteren Ende des Schachtes 1. Die mitgeführte Transportluft kann entweder durch Perforationen oder Schütze 4' in der Schachtwand 4 und/oder durch den Mantel einer rotierenden Siebtrommel 5, die etwas in den Schacht 1 hineinragt, abgeführt werden. Die von der Transportluft getrennten Fasern 2 lagern sich über der Speisewalze 3 im Schacht 1 ab. Die der Schachtwand 4 gegenüberliegende Wand 6 weist am unteren Schachtende eine Tangential zur Speisewalze 3 verlaufende, schwenkbare Verlängerung in der Gestalt von sogenannten Muldenhebeln 7 auf. Diese sind schachtseitig auf einer zur Speisewalze 3 parallelen Achse 8 gelagert und werden durch eine Anpressvorrichtung 9 gegen die Speisewalze 3 gedrückt. Die Anpressvorrichtung 9 kann pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigt sein. In entgegengesetzter Richtung zur Anpressvorrichtung 9 wirkt eine Feder 10, die an den Nasen 11 der Muldenhebel 7 angreift und diese bei Wegfall der Anpresskraft durch die Anpressvorrichtung 9 von der Speisewake 3 abhebt. Durch passende Länge eines Bolzens 14, der in der Achse der Schraubenfeder 10 verläuft, kann der Schwenkbereich des Muldenhebels 7 eingeschränkt werden, und zwar gerade so weit, dass die Muldenhebel 7 die Speisewalze 3 nicht berühren können. Mit den Muldenhebeln 7 in Berührung ist weiter ein Endschalter 12. Der Endschalter 12 weist eine parallel zur Speisewalze 3 verlaufende Kontaktstange 12' auf, die sich über den gesamten Bereich der Muldenhebel 7 erstreckt. Der Endschalter 12 spricht an, wenn alle Muldenhebel 7 annähernd an der Speisewalze 3 anliegen; d. h. wenn kein Fasermaterial mehr vorhanden ist bzw. eingezogen wird. Der Endschalter 12 ist mit einer Steuerung 13 mit einem eingebauten Zeitrelais 16 verbunden, die die Anpressvorrichtung 9 betätigt.
Die Vorrichtung der beschriebenen Art arbeitet folgender-massen:
Das von einer Öffnereimaschine in Form eines Faser/Luftstromes herangeführte Fasermaterial 2 wird im Schacht 1 von der Transportluft getrennt und in Form einer Flockensäule abgelagert. Im normalen Betriebszustand wird das Fasermaterial kontinuierlich in den keilförmigen Spalt 15 zwischen Muldenhebel 7 und Walze 3 nachgezogen und von der Speisewalze 3 an die nächste Verarbeitungsstufe (z. B. Öffnerwalze einer Putzereimaschine) weitergegeben.
Es kommt nun vor, dass nach einem Materialwechsel oder auch nach einem Unterbruch auf der Speiseseite der Schacht leer läuft und sich kein Fasermaterial mehr im Spalt 15 befindet. Die Muldenhebel 7 schwenken dann gegen die Speisewalze 3, wodurch der Spalt 15 sich so weit verengt, dass neu zufliessende Fasern 2 nicht mehr selbsttätig eingezogen werden. Tritt dieses Ereignis ein, so wird durch den Endschalter 12, der nun an
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spricht, ein Signal an die Steuerung 13 weitergegeben, die eine Verminderung oder Aufhebung der Anpresskraft durch die Vorrichtung 9 bewirkt. Durch die Feder 10 wird der Muldenhebel 7 zurückgeschwenkt, damit wieder Fasern in den nun geöffneten Spalt 15 eindringen können. Sobald die Muldenhebel s 7 wieder belastet werden, werden die Fasern 2 wieder selbsttätig abgezogen. Die Öffnungsdauer, bzw. die Dauer der verminderten oder aufgehobenen Anpressung der Muldenhebel 7 kann durch ein Zeitrelais 16 in der Steuerung 13 eingestellt werden, wobei die Dauer vom Fasermaterial wie auch vom Querschnitt io des Einzugsbereiches abhängt.
Es hat sich ebenfalls als vorteilhaft erwiesen, wenn während des Stillstandes der Speisewalze 3 die Muldenhebel 7 abgehoben werden und erst mit einer zeitlichen Verzögerung nach dem Start der Speisewalze 3 wieder an diese angedrückt werden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist sehr einfach im Aufbau. Die einfache Steuerung der Muldenhebel mittels Endschalter und Zeitrelais gewährleistet jederzeit einen störungsfreien Einlauf des Fasermaterials in die Putzereimaschine.
Eine Abnützung der Muldenhebel und Speisewalze bei Fehlen der Fasern tritt nicht auf.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. 621 368
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Einziehen einer Faserwatte in Putzereimaschinen, bei dem die Watte durch eine Anzahl von über die Breite der Maschine verteilten, schwenkbaren, mit Anpressvorrichtungen belasteten Muldenhebeln an die Einzugswalze ange- s drückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei Abwesenheit von Fasermaterial (2) zwischen der Einzugswalze (3) und den Muldenhebeln (7) die Muldenhebel (7) zeitweilig von der Einzugswalze abgehoben werden.
  2. 2. Verfahren nach Patentansprach 1, dadurch gekenn- io zeichnet, dass die Zeitdauer, während welcher die Muldenhebel (7) von der Einzugswalze (3) abgehoben werden, einstellbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Stillstand der Einzugswalze (3) die Muldenhebel (7) abgehoben werden. 15
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, bestehend aus einer Faserzuführung, einer Einzugswalze, einer Anzahl von über die Breite der Einzugswalze angeordneten Muldenhebeln und einer Anpressvorrichtung zum Anpressen der Muldenhebel gegen die Einzugswalze, 20 dadurch gekennzeichnet, dass ein Tastorgan (12) vorgesehen ist, das bei Abwesenheit von Fasermaterial (2) die Endlage der Muldenhebel (7) feststellt, ein Steuerorgan (13) betätigt, und dass das Steuerorgan (13) die Anpressvorrichtung (9) der Muldenhebel (7) ausschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Steuerorgan (13) ein Zeitrelais (16) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Zeitdauer am Zeitrelais (16) einstellbar ist.
    25
    30
CH884877A 1977-07-18 1977-07-18 CH621368A5 (de)

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