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Acylaminogruppe weitersubstituierten Benzolrest und L3 eine gegebenenfalls mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthaltenden
Alkoxygruppen, Chloratomen, einer Acylaminogruppe oder eine Carbonsäureamidgruppe weitersubstituierten Benzolrest bedeuten, wobei die Acylaminogruppe und die Carbonsäure amidgruppe eine Ballastgruppe enthalten können.
7. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Gelb kuppler der Formel
EMI2.1
entsprechen, worin Q2 eine Tertiärbutylgruppe, einen Phenylrest oder einen #Methoxyphenylrest, L3 einen gegebenenfalls mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthaltenden Alkoxygruppen, Chloratomen, einer Acylaminogruppe oder eine Carbonsäure- amidgruppe weitersubstituierten Benzolrest bedeuten, wobei die Acylaminogruppe und die Carbonsäureamidgruppe eine Ballastgruppe enthalten können, und Rl ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe einschliesslich Bicycloalkyl, eine Cycloalkenylgruppe, eine Alkenylgruppe, einen Arylrest, einen Aralkylrest, einen heterocyclischen Rest, einen Acylrest,
eine Alkoxygruppe, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls durch Alkyl, Aryl- oder Acylgruppen weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe, eine Arylsulfonylgruppe, eine Acyloxygruppe, eine Aminosulfonylgruppe, eine Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Carbonsäurealkylestergruppe, eine Nitrogruppe, eine Cyangruppe, ein Halogenatom, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Ureidogruppe oder eine gegebenenfalls weitersubstituierte Aminosulfonylaminogruppe bedeuten.
8. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Gelbkuppler der Formel
EMI2.2
entsprechen, worin Q2 und L3 die im Anspruch 7 angegebene Bedeutung haben und Ri ein Wasserstoffatom, eine gegebenen- falls weitersubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Alkenylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Cyclo alkenylrest mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen von einer Carbonsäure mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen abgeleiteten Acylrest, einen Arylrest einen Aralkylrest mit 7 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen heterocyclischen Rest, eine 1 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisende Alkoxygruppe, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls mit 1 bis 18 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylgruppen,
einem Arylrest oder Acylrest weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Arylsulfonylgruppe, eine Arylsulfonylaminogruppe, eine Acyloxygruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Carbonsäureamidogruppe, eine Cyangruppe oder ein Halogenatom bedeuten.
9. Material nach Anspruch 8, dessen Gelbkuppler der Formel
EMI2.3
entsprechen, worin Q2 und L3 die im Anspruch 7 angegebene
Bedeutung haben und R3 ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Cyclohexylrest, einen Adamantylrest, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkenylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Aryl rest, einen heterocyclischen Rest wie einen Piperidin;
Morpho- lin-, Thiomorpholin- oder Piperazinrest, einen von einer Carbonsäure mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen abgeleiteten Acylrest, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylsulfonylgruppe, eine Acyloxygruppe, eine Acylaminogruppe, eine Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Cyangruppe, ein Chlor- oder Bromatom bedeuten.
10. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Gelbkuppler der Formel
EMI2.4
entsprechen, worin Q2 und L3 die im Anspruch 7 angegebene Bedeutung haben, R2 die im Anspruch 8 angegebene Bedeu tung hat und Dl ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl-, Pro- pyl- oder Butylgruppe, einen gegebenenfalls mit Niederalkylgruppen, Halogen, Niederalkoxygruppen, Nitrogruppen, Cyangruppen, 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylsulfonyl oder Alkylmercaptogruppen, Aminogruppen, Alkylaminogruppen mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylrest, Carbonsäureamidgruppen oder Sulfonsäureamidgruppen weitersubstituierten Benzolrest, wobei 1 bis 3 gleiche oder verschiedene Substituenten vorhanden sein können, einen Benzylrest, einen Acetylrest, einen Benzoylrest, eine Methoxygruppe, eine Phenoxygruppe,
eine Mono- oder Dimethylaminogruppe, eine Methylsulfonyl-, Phenylsulfonyl- oder Methylphenylsulfonylgruppe bedeutet
Zur Erzeugung farbphotographischer Bilder werden bekanntlich belichtete Silberhalogenid-Emulsionsschichten, die gleichzeitig Farbkuppler enthalten, mit einer aromatischen, primäre Aminogruppen enthaltenden Entwicklersubstanz entwik
kein. Die oxydierte Entwicklersubstanz reagiert dann mit dem Farbkuppler unter Bildung eines Bildfarbstoffes, wobei dessen Menge der Menge des eingefallenen Lichtes proportional ist.
Im allgemeinen wird ein lichtempfindliches photographisches Mehrschichtenmaterial verwendet, das aus einer rotempfindlichen Schicht, die den Blaugrünkuppler enthält, einer grünempfindlichen Schicht, die den Purpurkuppler enthält, und einer blauempfindlichen Schicht, die ihrerseits den Gelbkupp ler enthält, besteht. Bei der Farbentwicklung entstehen dann die entsprechenden Farbstoffe mit den Farben Blaugrün, Purpur und Gelb.
Gewöhnlich werden als Blaugrünkuppler Phenole oder a-Naphthole, als Purpurkuppler Pyrazolone und als Gelbkupp ler Acylacetylamide eingesetzt. Die nach der Entwicklung gebildeten Farbstoffe sind dann Indophenole, Indamine oder Azomethine.
Konventionelle Farbkuppler besitzen eine aktive Methylen- gruppe, für deren Überführung in den entsprechenden Bildfarb stoff vieräquivalente Silberhalogenide benötigt werden; daher heissen solche Farbkuppler Vieräquivalentkuppler. Auch sind Farbkuppler bekannt, bei denen ein Wasserstoffatom der aktiven Methylengruppe durch eine während der Kupplungsreaktion abspaltbare Gruppe ersetzt ist. In diesem Falle werden zur Erzeugung des entsprechenden Bildfarbstoffes zwei äquivalente Silberhalogenide benötigt. Deshalb werden solche Farbkuppler als Zweiäquivalentkuppler bezeichnet.
Zweiäquivalentkuppler zeichnen sich gegenüber den Vier äquivalentkupplern durch die nachstehenden Vorteile aus:
1. Ihre Kupplungsgeschwindigkeit ist grösser, was besonders bei den modernen Verarbeitungsverfahren ins Gewicht fällt (Dreibad-Verarbeitung);
2. Die für die Bildung gleicher Farbstoffmenge benötigte Silberhalogenidmenge ist nur halb so gross; dadurch werden die Herstellungskosten für ein photographisches Material spürbar herabgesetzt.
3. Die lichtempfindliche Schicht kann dünner gehalten werden, wodurch die Schärfe und die Auflösung des erhaltenen Farbbildes verbessert wird.
4. Die Empfindlichkeit der unteren Schichten wird infolge der erhöhten Lichtdurchlässigkeit der oberen Schichten, die dünner gehalten werden können, erhöht.
Bei den Gelbkupplern wurden im wesentlichen bis heute die folgenden Abgangsgruppen in Zweiäquivalentkupplern vorgeschlagen: - Halogenatome, wie z. B. in der DT-OS 2 114 577, den FR-PS 991 453 und 869 169 oder den US-PS 2728658 und 3277 155 beschrieben; - die Gruppe -OR, wobei R für Alkyl, Aryl, einen heterocyclischen Rest oder Acyl steht, wie beispielsweise in GB-PS 1 092 506; FR-PS 1 411 385 und 1 385696 oder in US-PS 3447928 und 3408 194 beschrieben; - die in GB-PS 953454 oder US-PS 3265506 beschriebene -SR"-Gruppe; - die 1,2,3-Benztriazolylgruppe der Formel
EMI3.1
- die Reste -SO3H und -SCN (GB-PS 638 039;
US-PS 3 253 924) - Imidgruppen der Formeln
EMI3.2
(DT-OS 2 163812,2213461,2057941); - Reste der Formel
EMI3.3
- Abgangsgruppen der Formel
EMI3.4
- Abgangsgruppen der Formel
EMI3.5
worin V zusammen mit der -C=C-Gruppierung einen aromati schen Ring der Benzolreihe nder einen heterocyclischen Ring mit mindestens einem Sticksto"fatom bildet (DT-OS 2414006).
Diese bisher bekannten Zw eiäquivalentkuppler neigen jedoch entweder zu ausgeprägter Schleierbildung, z. B. bei Lagerung des unverarbeiteten Materials, besonders bei feucht- warmer Lagerung, oder aber die abgespaltenen Reste beeinflussen die photographischen Eigenschaften nachteilig. Daher war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein photographisches Material mit leicht zugänglichen Zweiäquivalentkupp.
lern zu finden, die von den obigen Nachteilen frei sind.
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird durch ein farbphotographisches Material gelöst, das als Gelbkuppler Verbindungen der Formel
EMI3.6
enthält In der Formel (1) bedeuten G einen durch die aktive Methylengruppe an den Heteroring I gebundenen Gelbkupplerrest, X ein Stickstoffatom oder ein an ein Wasserstoffatom oder einen Substituenten gebundenes Kohlenstoffatom und R ein Wasserstoffatom oder einen Substituenten.
Bevorzugt sind hierbei die Verbindungen der folgenden Formeln:
EMI4.1
EMI4.2
EMI5.1
In den Formeln (2) bis (18) haben die einzelnen Symbole stets die gleiche Bedeutung, und zwar bedeuten sie folgendes:
D - ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkenylgruppe mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine sich von einer Carbonsäure ableitende Acylgruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Aralkylgruppe mit 7 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen heterocyclischen Rest, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Arylsulfonylgruppe, eine Acyloxygruppe,
eine Acylaminogruppe, eine Sulfonylaminogruppe, eine Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Cyangruppe oder ein Halogenatom; Dl - ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl; Propyl- oder Butylgruppe, einen gegebenenfalls mit Niederalkylgruppen, Halogen, Niederalkoxygruppen, Nitrogruppen, Cyangruppen, 1 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylsulfonyl- oder Alkylmercaptogruppen, Aminogruppen, Alkylaminogruppen mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylrest, Carbonsäureamidgruppen oder Sulfonsäureamidgruppen weitersubstituierten Benzolrest, wobei 1 bis 3 gleiche oder verschiedene Substituenten vorhanden sein können, einen Benzylrest, einen Acetylrest, einen Benzoylrest, eine Methoxygruppe, eine Phenoxygruppe, eine Mono- oder Dimethylaminogruppe, eine Methylsulfonyl;
; Phenylsulfonyl- oder Methylphenylsulfonylgruppe;
D2 - ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Butyl gruppe, einen Benzylrest, einen Phenyl; Chlorphenyl; Methyl- phenyl- oder Methoxyphenylrest, eine Methoxy- oder Phenoxygruppe, eine Methylaminogruppe oder eine Dimethylaminogruppe;
D3 - ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine n-Butylgruppe, einen Phenylrest, einen p-Chlorphenylrest, einen Benzylrest oder eine Dimethylaminogruppe G. - den Rest eines Gelbkupplers dessen aktive Methylengruppe einer offenkettigen Atomgruppierung angehört; G2 - einen Acylessigsäurenitrilrest oder Acylessigsäureamidrest; Ll - ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen;
;
L2 - eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls mit Halogen, 1 bis 18 Kohlenstoffatomen enthaltenden Alkyl- oder Alkoxygruppen, Halogenatomen, Acylaminogruppen, Sulfonsäureamidgruppen oder Carbonsäuregruppen weitersubstituierten Benzolrest;
L3 - einen gegebenenfalls mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthaltenden Alkoxygruppen, Ciloratomen, einer Acylaminogruppe oder eine Carbonsäureamidgruppe weitersubstituierten Benzolrest, wobei die Acylaminogruppen und die Carbonsäureamidgruppen an den Stickstoffatomen die üblichen Ballastgruppen tragen können;
; Q Q - eine Alkylgruppe mit 1 bis 32 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxyalkylgruppe mit 2 bis 32 Kohlenstoffatomen, einen Dicycloalkylrest, einen Arylrest oder einen heterocyclischen Rest, wobei die beiden letzteren mit bis 18 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyl- oder Alkoxygruppen, Halogenatomen, Acylaminogruppen, Sulfonsäureamid- oder Carbonsäuregruppen weitersubstituiert sein können; Ql - eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthaltenden Alkyl- oder Alkoxygruppen oder mit einer Acylaminogruppe weitersubstituierten Benzolrest, wobei die Acylaminogruppen am Stickstoffatom die üblichen Ballastgruppen tragen können; Q2 - eine Tertiärbutylgruppe, einen Phenylrest oder einen p-Methoxyphenylrest;
; Rl - ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubsti- tuierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe einschliesslich Bicycloalkyl, eine Cycloalkenylgruppe, eine Alkenylgruppe, einen Arylrest, einen Aralkylrest, einen heterocyclischen Rest, einen Acylrest, eine Alkoxygruppe, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls durch Alkyl; Aryl- oder Acylgruppen weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe, eine Arylsulfonylgruppe, eine Acyloxy gruppe, eine Aminosulfonylgruppe, eine Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Carbonsäurealkylestergruppe, eine Nitrogruppe, eine Cyangruppe, ein Halogenatom, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Ureidogruppe oder eine gegebenenfalls weitersubstituierte Aminosulfonylaminogruppe;
; R2 - ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubsti- tuierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Alkenylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkenylrest mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen von einer Carbonsäure mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen abgeleitete Acylrest, einen Arylrest, einen Aralkylrest mit 7 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen hetero cyclischen Rest, eine 1 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisenden Alkoxygruppe, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls mit 1 bis 18 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylgruppen, einem Arylrest oder Acylrest weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit I bis 18 Kohlenstoffatomen,
eine Arylsulfonylgruppe, eine Arylsulfonylaminogruppe, eine Acyloxygruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Carbonsäureamidogruppe, eine Cyangruppe oder ein Halogenatom; R3 - ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls weitersubsti- tuierte Alkylgruppe mit I bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Cyclohexylrest, einen Adamantylrest, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Alkenylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Arylrest, einen heterocyclischen Rest wie einen Piperidin;
; Morpholin-, Thiomorpholin- oder Piperazinrest, einen von einer Carbonsäure mit I bis 5 Kohlenstoffatomen abgeleiteten Acylrest, eine Alko- xygruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Aryloxygruppe, eine gegebenenfalls weitersubstituierte Aminogruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylsulfonylgruppe, eine Acyloxygruppe, eine Acylaminogruppe, eine Carbonsäureamidgruppe, eine Sulfonsäureamidgruppe, eine Cyanogruppe, ein Chlor- oder Bromatom;
; R4 - Wasserstoff, Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Propenyl, Cyclohexenyl, Phenyl mit I bis 4 Kohlenstoffatomen enthalten den Alkylgruppen, Halogenatomen, Nitrogruppen, Cyangrup- pen, l bis 4 Kohlenstoffatomen enthaltenden Alkylsulfonyloder Alkoxygruppen, niederen Alkylaminogruppen, Carbonsäureamidgruppen, Sulfonsäureamidgruppen weitersubstituier tes Phenyl (I bis 3 Substituenten), Pyridyl, Furyl, Acetyl, Propin nyl, Butyryl, Benzoyl, Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Phenoxy, Amino, Methylamino, Dimethylamino, Äthylamino, Diäthyl- amino, Propylamino, Dipropylamino, Phenylamino, Methylsul fonyl, Phenylsulfonyl, Methylphenylsulfonyl, Carbonsäureäthyl ester, Acetylamino, Methylsulfonylamino, Carbonsäureamid, Sulfonsäureamid, Piperidino,
Morpholino, Cyan, Chlor; Rs - Wasserstoff, Methyl, Butyl, Phenyl, mit Methyl, Chlor, Brom, Cyan, Methoxy, Amino, Dimethylamino, Methylsulfonyl, oder Methylmercapto weitersubstituiertes Phenyl (I bis 3 gege benenfalls verschiedene Substituenten); Acetyl, Benzoyl, Methoxy, Phenoxy, Methylamino, Dimethylamino, Carbonsäure thylester, Methylsulfonyl, Acetylamino, Benzoylamino, Methylsulfonylamino; R6 - Wasserstoff, Methyl, n-Butyl, Benzyl, Phenyl, Chlorphe nyl, Cyanphenyl, Nitrophenyl, Methylphenyl, Methoxyphenyl, Acetyl, Carbonsäureäthylester, Methoxy, Phenoxy, Dimethyl- amins:
: R, - Wasserstoff, Methyl, n-Butyl, Benzyl, Phenyl, p-Chlor- phenyl, p-Cyanphenyl, p-Methylphenyl, p-Methoxyphenyl,
Methoxy, Phenoxy, Dimethylamino; Xl - ein Stickstoffatom oder die Gruppe D-C" (D siehe oben).
Die Verbindungen der Formeln (1) bis (18) sind neu. Sie werden zweckmässig durch Umsetzung von Halogenverbin dungen der Formeln Cl-G oder Br-G mit Triazolen oder Tetra zolen der Formel
EMI6.1
hergestellt, wobei G, X und R die angegebene Bedeutung haben, mit Vorteil in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Acetonitril, Propionitril oder Dimethylsulfonamid und in
Gegenwart eines säurebindenden Mittels.
Anstelle der Triazole und Tetrazole können mit ebenfalls gutem Ergebnis Salze dieser Verbindungen, insbesondere Alka- disalze, als Ausgangsstoffe verwendet werden.
Auch kann das dem Triazol oder dem Tetrazol entspre chende Azeniat-Ion unabhängig hergestellt und dann mit Ver bindungen der Formeln Cl-G oder Br-G umgesetzt werden.
Dieses Azeniat-Ion, das primär auch aus dem Triazol bzw.
Tetrazol und dem säurebindenden Mittel gebildet wird, hat die folgende Formel, der die entsprechenden mesomeren Grenz strukturen zugeordnet werden können:
EMI6.2
Entsprechend der relativen Elektronendichte auf den ein zelnen N-Atomen des Ringes, die ihrerseits von den Substituen- ten R und D abhängig ist, kann nun die Reaktion mit G-CI bzw.
G-Br an einem dieser N-Atome stattfinden. Dadurch entstehen dann die entsprechenden isomeren Verbindungen. Dieses Ver halten ist bei verwandten Reaktionen von Triazolen in der Litze¯ ratur beschrieben (vgl. dazu J. Net. Chem.12,855 [ 1975 ] ; Bull.
Soc. Chim. France 1973,323; 1975,647). (Eine genaue Zuord- nung der Struktur der einzelnen Isomeren ist selbst in einfa chen Fällen ausserordentlich aufwendig, vgl. die zitierte Litera tur.) Es hat sich angezeigt, dass in den hier untersuchten Fällen diese Isomerie, soweit sie überhaupt auftritt, keinen Einfluss auf die angestrebten Gebrauchseigenschaften hat. Deshalb wird auf eine Beschreibung in extenso aller jeweils möglichen isome ren Formen verzichtet. Es ist jedoch selbstverständlich, dass jede der möglichen Formen für den gewünschten Anwen dungszweck in Betracht kommt. Als Ausgangsstoffe für die Herstellung der Verbindungen der Formeln (1) bis (18) nach der angegebenen Methode kommen z.
B. die folgenden Tria zole und Tetrazole in Betracht:
Tetrazol, 5-Methyltetrazol, 5-Äthyltetrazol, 5-Propyltetrazol, 5-Benzyltetrazol, 5-Cyclohexyltetrazol, 621417 SPhenyltetrazol, 5-p-Chlorphenyltetrazol, 5m-Chlorphenyltetrazol, 50-Chlorphenyltetrazol, 5p-Bromphenyltetrazol, 5-m-Bromphenyltetrazol, 5-p-Cyanphenyltetrazol, 5-m-Cyanphenyltetrazol, 5-p-Toluyltetrazol, 5-m-Toluyltetrazol, 5-0-Toluyltetrazol, Sp-Nitrophenyltetrazol, 5-p-Aminophenyltetrazol, 5-m-Aminophenyltetrazol, 5-p-Methylsulfonylphenyltetrazol, 5-p-Methoxyphenyltetrazol,
5-m-Methoxyphenyltetrazol, 5-o-Methoxyphenyltetrazol, 5-pMethylmercaptophenyltetrazol, 5-m-Methylmercaptophenyltetrazol, 5-(3-Nitro-4-methoxyphenyl)-tetrazol, 5-@4-Furyltetrazol, 5-α Furultetrazol, 5-p-Dimethylaminophenyltetrazol, 5-Aminotetrazol, 5-N-Methyl-N-phenylaminotetrazol, 5-Di-n-butylaminotetrazol, SBis-(B-cyanoäthyl)-aminotetrazol, #Dimethylaminotetrazol, #Methylaminotetrazol, 5-Äthylaminotetrazol, #Methoxytetrazol, 5-Äthoxytetrazol, 5-Phenoxytetrazol, 5-Chlortetrazol, 5-Cyantetrazol, 5-Bromtetrazol, Tetrazol-5-carbonsäureäthylester, Tetrazol-5-carbonsäureamid,
5-Acetyltetrazol, #Benzoyltetrazol, 5-Acetylaminotetrazol, 5-Benzoylaminotetrazol, Benzolsulfonsäure-tetrazolyl(5)-amid, Toluolsulfonsäure-tetrazolyl(5 > amid, Tetrazol-5-carbonsäurephenylamid, Tetrazol-5-sulfonsäure-p-nitrophenylamid, 5-N-Methyl-N-(5-tetrazolyl)-aminotetrazol der Formel
EMI7.1
N-Tetrazolyl(5)-carbamidsäureäthylester der Formel
EMI7.2
N-Tetrazolyl(5).N'-phenylharnstoff der Formel
EMI7.3
1,2,4-Triazol,
5-Methyltriazol, 5-Äthyl-1,2,4-triazol,
3,56-Dimethyl- 1,2,4-triazol, 3,5-Diäthyl-1 ¯2,4-triazol, 3,5-Diphenyl-1 ¯2,4-triazol, 3-Methyl-5-phenyl-1,2,4triazol,
5-Phenyl-3-methyl-1,2,4-triazol,
3-Methyl-5-benzyl-1,2,4-triazol, 3-Phenyl-5-amino-1,2,4-triazol,
3-Methyl-5-amino- 1 ,2,4triazol,
3(3-Pyridyl)-1,2,4-triazol,
3(4-Pyridyl)-1,2,4-triazol,
3-Phenyl-1,2,4-triazol, 3-m-Chlorphenyl-1,2,4-tetrazol,
3-p-Chlorphenyl-1,2,4-triazol, 3-p-Toluyl-1,2,4-triazol,
3-(2-Thienyl)-1,2,4-triazol,
3-Benzyl-1,2,4-triazol,
3-Methyl-1,2,4-triazol,
3-Äthyl-1,2,4-triazol.
Die erfindungsgemässen Verbindungen zeichnen sich durch hohe Reaktivität (hohe Maximaldichte), minimalen Schleier, hohe Lichtechtheit und ausgezeichnete spektrale Eigenschaften der gebildeten Farbstoffe aus.
Die für öllösliche Farbkuppler üblichen Ballastgruppen sind allgemein bekannt und in der einschlägigen Fachliteratur beschrieben. Sie haben an sich keinen unerwarteten Einfluss auf die Gelbkuppler der Erfindung und entsprechen beispielsweise den Formeln
EMI8.1
Die Farbkuppler der Formeln (1) bis (18) können in bekannter Weise einer Gelatine oder auch ein anderes Bindemittel enthaltenden Silberhalogenidemulsion einverleibt werden. Entsprechende Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise in den US-PS 2 304 939,2 304 940,2 322 027,2 284 879,2 801 170, 2 801 171,2 749 360 und 2825382 beschrieben.
Herstellungsvorschriften Beispiel 1 α-Phenyltetrazolyl-α-pivaIoyl-2-chlor-5-[γ- 2,4-di-t-amylphen- oxy)butylamido3acetanilid
Ein Gemisch aus 605 mg (1 mMol) a-Pivaloyl-a-chlor-2 chlor-5+ y#2,4-di-t-amyIphenoxy > butylamidiace-tanilid und 185 mg (1 mMol) des Kaliumsalzes des 5-Phenyltetrazols wird in 20 ml Acetonitril während 4 Stunden zum Rückfluss erhitzt.
Nach dem Abkühlen auf 0 0C filtriert man vom ausgeschiedenen Kaliumchlorid ab und destilliert das Acetonitril im Vakuum ab. Nach dem Trocknen im Hochvakuum bei Raumtemperatur während 1 Stunde erhält man etwa 450 mg des Acetanilides der oben angegebenen Zusammensetzung vom Schmelzpunkt 76 0C bis 79 C. Es entspricht der Formel
EMI9.1
Analog den Angaben des Beispiels 1 können auch die übrigen Tetrazol- bzw. Triazolverbindungen der Tabelle (Nr. 102 bis 127 und 201 bis 237) hergestellt werden. Diese Verbindungen enthalten die in Spalte (2) angegebenen Reste X' und die in Spalte (3) aufgeführten Substituenten R' und entsprechen im übrigen der Formel
EMI9.2
Tabelle
EMI10.1
<tb> (1) <SEP> Nr. <SEP> (2) <SEP> -X'= <SEP> (3) <SEP> -R' <SEP> (4) <SEP> Smp.
<SEP> 0C
<tb> <SEP> 101 <SEP> -N= <SEP> %D/ft <SEP> 76 <SEP> - <SEP> 79
<tb> - <SEP> ¯. <SEP> . <SEP> ¯
<tb> <SEP> 102 <SEP> - <SEP> CH2# <SEP> 73 <SEP> - <SEP> 76
<tb> <SEP> 73 <SEP> - <SEP> 76
<tb> <SEP> .103 <SEP> -N= <SEP> -NRoh3 <SEP> 135 <SEP> - <SEP> 140
<tb> <SEP> CH3
<tb> <SEP> . <SEP> . <SEP> .
<tb>
<SEP> 104 <SEP> -N-- <SEP> -H <SEP> 90 <SEP> - <SEP> 95
<tb> <SEP> 105
<tb> <SEP> 105 <SEP> -N- <SEP> J
<tb> <SEP> CH3
<tb> <SEP> 107 <SEP> -N-- <SEP> 91Ü
<tb> <SEP> F
<tb> <SEP> 1130
<tb> <SEP> , <SEP> ....
<tb>
<SEP> 108 <SEP> -N= <SEP> O---OH
<tb> <SEP> -#d--CH3 <SEP> 132 <SEP> - <SEP> 135
<tb> <SEP> 0-Oh3
<tb>
EMI11.1
<tb> (1) <SEP> Nr. <SEP> (2) <SEP> -X'= <SEP> (3) <SEP> -R' <SEP> (4) <SEP> Smp. <SEP> C
<tb> <SEP> O <SEP> ¯CII,
<tb> <SEP> 110 <SEP> -OH3 <SEP> 177 <SEP> - <SEP> 199
<tb> <SEP> O-CH,
<tb> <SEP> 3
<tb> <SEP> 111 <SEP> -N--- <SEP> ¸)\#0\ <SEP> 142 <SEP> - <SEP> 144
<tb> <SEP> 0
<tb> <SEP> 2
<tb> <SEP> 112 <SEP> -N- <SEP> < ¯CII3 <SEP> 71 <SEP> - <SEP> 73
<tb> <SEP> H3C
<tb> <SEP> 113 <SEP> 121 <SEP> - <SEP> 125
<tb> <SEP> 113 <SEP> -N= <SEP> < 0¯CH2 < 3 <SEP> 121 <SEP> - <SEP> 125
<tb> <SEP> 114 <SEP> -N= <SEP> < % <SEP> 141 <SEP> - <SEP> 144
<tb> <SEP> 115 <SEP> -N=
<tb> <SEP> 115 <SEP> I <SEP> -N=SOZ--N= <SEP> Ö
<tb> <SEP> 116 <SEP> j <SEP> -N= <SEP> 1 < 3¯S 2¯ <SEP>
<
<tb> <SEP> 11.7 <SEP> I
<tb> <SEP> 117 <SEP> ¯ <SEP> ###--O1 <SEP> 82 <SEP> - <SEP> 84
<tb> <SEP> L18 <SEP> -N= <SEP> 75 <SEP> - <SEP> 80 <SEP> ¯
<tb> <SEP> 118 <SEP> -N= <SEP> < ¯\ > <SEP> 75 <SEP> - <SEP> 80
<tb>
EMI12.1
<tb> (1) <SEP> Nr. <SEP> (2) <SEP> -X'= <SEP> (3) <SEP> -R' <SEP> (4) <SEP> Smp. <SEP> C
<tb> 119 <SEP> -N= <SEP> -Br <SEP> 89 <SEP> - <SEP> 92
<tb> <SEP> I
<tb> 120 <SEP> ¯Na <SEP> CN <SEP> 90 <SEP> - <SEP> 95
<tb> 121 <SEP> -N= <SEP> y <SEP> 83 <SEP> - <SEP> 86
<tb> <SEP> ON
<tb> 122 <SEP> -N= <SEP> 9 <SEP> 144 <SEP> - <SEP> 146
<tb> <SEP> NC
<tb> <SEP> 0
<tb> 123 <SEP> -N-- <SEP> wCH)¯C2H5 <SEP> 85 <SEP> - <SEP> 90
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<tb> Beispiel 2
2,1 g α-Chlor-α{3[ γ-(3-n-pentadecylphenoxy)butyr amino]benzoyll-4-chlor-2,5-dimethoxy-acetanilid
0,6 g Kaliumsalz des 3-Chlor-1,2,4-triazols werden in 40 ml Acetonitril 3 Stunden am Rückfluss gekocht.
Der Niederschlag wird abfiltriert. Der nach Eindampfen des Filtrates erhaltene Rückstand wird säulenchromatographis gereinigt und danach aus Äther kristallisiert. Man erhält 0,2 der Verbindung der Formel
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als hellbeiges Pulver. Auf analoge Weise wird die Verbindung der Formel
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Beispiel 3 1,15 g a-Pivaloyl#,2dichlor-acetanilid und 0,57 g 1 ,4-Bis [ 5- methylmercapto-1 H-1 ,2,4-triazolyl > 3+n-butan werden in 20 ml absolutem Acetonitril aufgeschlämmt. Dazu lässt man bei 50 0C unter gutem Rühren eine Lösung von 0,53 g festem Kaliumhydroxyd in 5 ml absolutem Methanol zutropfen, rührt noch eine Stunde nach und giesst auf 250 ml Eiswasser und 3 ml konzentrierte Salzsäure aus.
Nach säulenchromatographischer Reinigung erhält man 0,30 g des Kupplers der Formel
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in Form hellrosaroter Kristalle vom Schmelzpunkt 55 bis 59 C.
Analog werden die Kuppler der Formeln (304) bis (308) aus den entsprechenden Ausgangsstoffen hergestellt.
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Anwendungsbeispiel Beispiel 4
0,3 mMol Gelbkuppler der Formel (101), dessen Herstellung im Beispiel 1 beschrieben ist, werden in 2,0 ml Trikresylphosphat-Methylenchlorid (3 :7)gelöst. Man dampft das Methylenchlorid ab, gibt 6,0 ml einer 8%igen, wässrigen Lösung von Natrium-isopropylnaphthalinsulfonat, 20,0 ml 6%ige Gelatinelösung und 3,4 ml Wasser hinzu, stellt das Gemisch auf pH 6,5 ein und emulgiert mit Hilfe eines Ultraschallgerätes während 5 Minuten mit einer Leistung von 100 Watt.
5,0 ml frisch beschallte Kuppleremulsion, 3,3 ml Silberbromid-Emulsion vom pH 6,5 mit einem Gehalt von 1,4% Silber und 6 > 0'/o Gelatine, 2 > 0 ml %ige, wässrige Lösung des Härters der Formel
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und 1,7 ml Wasser werden miteinander vermischt und bei 40 0C auf eine substrierte Glasplatte von 13 cm. 18 cm vergossen.
Nach dem Erstarren bei 10 0C wird die Platte in einem Trok- kenschrank mit Umluft von 3200 getrocknet.
Ein auf 4,0 cm¯ 6,5 cm geschnittener Streifen wird unter einem Stufenkeil während 2 Sekunden mit 500 Lux/cm2 belich tet und anschliessend bei 24 C folgendermassen behandelt:
Minuten
1. Farbentwicklung 5 2. Wässern 5 3. Erste Fixierung 2 4.Wässern 2 5. Silberbleichen 2 6. Wässern 2 7. Zweite Fixierung 2 8. Wässern 2 9. Trocknen 10
Die Verarbeitungslösungen besitzen folgende Zusammen setzung:
I. Farbentwicklungslösung (pH = 10,7) 4-Amino-3-methyl-N-äthyl-N-ssAmethyl-sulfonamido)äthyl- anilin; 11/2H2S04- H20 10 mMol wasserfreies Natriumsulfit 2,0 g
Kaliumbromid 0,5 g
Kaliumcarbonat 10,0g
Wasser II.
Fixierlösung (pH = 4,5)
Natriumthiosulfat 6 H20 80,0 g wasserfreies Natriumsulfit 5,0 g
Natriumborat (Borax) 6,0 g
Kaliumalaun 7,0 g
Essigsäure 4,0 g
Wasser 1000 g III. Silberbleichbad(pH = 7,2)
Kaliumhexacyanoferrat (III) 100,0 g
Borsäure 10,0 g
Natriumborat (Borax) 5,0 g
Wasser 1000g
Man erhält einen klaren, scharfen Gelbkeil mit einem Absorptionsmaximum bei 445 nm und einer Farbdichte von 1,73.
In gleicher Weise können mit den anderen in den Beispielen 1 bis 3 einschliesslich Tabelle beschriebenen Gelbkupplern photographische Materialien hergestellt und verarbeitet werden.