CH621615A5 - Insulating jacket on a thermal apparatus, especially heating boiler - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Isoliermantel an einem wärmetechnischen Gerät gemäss Oberbegriff des Patentanspruches.
Isoliermäntel der genannten Art für wärmetechnische Geräte, insbesondere Heizungskessel, sind beispielsweise nach der DT-PS 2 022 946 und nach dem DT-GM 1 824 148 bekannt.
Bisher ist es üblich, wärmetechnische Geräte gegen Wärmebestrahlung und Wärmeverlust durch solche Isoliermäntel zu schützen, die aus Blech bestehen, auf das innen eine Isolierschicht, z. B. Glaswolle oder Steinwolle, aufgebracht ist.
Diese Isoliermäntel schützen zwar die Geräte vor Wärmebestrahlung, sie schützen diese aber trotzdem nicht vor erheblichen Wärmeverlusten, weil die Isoliermäntel aus mehreren Teilen, z. B. aus Seitenwänden sowie Vorder- und Rückwand und Deckenwand bestehen. Auf jeden Fall werden durch den Isoliermantel an mehreren Stellen Rohranschlüsse geführt. Da der Isoliermantel sich nicht vollständig an die Gerätewand anlegt und unvermeidbar zwischen der Isolierschicht und der Gerätewand Spalte vorhanden sind, strömt die Luft durch diese Spalt- und Hohlräume und tritt hauptsächlich an den Öffnungen im Isoliermantel aus, durch den die Betriebsmittelanschlussstutzen geführt sind. Gerade an diesen Stellen ist die Strömung der Luft ganz erheblich und damit auch der Wärmeverlust.
Nach dem DT-GM 7 132 394 ist zwar eine hinsichtlich Wärmeverluste recht gut wirksame Isolierung bekannt, diese bezieht sich aber auf runde Vertikalheizkessel, wobei das Hauptziel darin besteht, die Aussenblechverkleidung einer- » seits ohne Lösung der Rohranschlüsse abnehmen oder durch eine grössere ersetzen zu können, falls nachträglich ein Brauchwasserbereiter auf den Heizkessel installiert werden soll.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, einen Isoliermantel zu schaffen, mit dem erheblichen Wärmeverlusten durch Abströmung von Warmluft aus dem an sich isolierten Innenraum entgegengewirkt werden kann und bei dem insbesondere der kritische, von Anschlussstutzen durchgriffene Bereich herstellungsmässig weitaus weniger Aufwand verlangt als bisher und erst dann isoliert werden kann, wenn das wärmete'chnische Gerät bereits installiert und die Betriebsmittelanschlussstutzen mit ihren Anschlussleitungen verbunden sind.
Diese Aufgabe ist mit einem Isoliermantel der eingangs genannten Art nach der Erfindung durch das im Kennzeichen des Patentanspruches 1 Erfasste gelöst.
Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung, bei der also bezüglich des kritischsten Bereiches ganz auf eine Blechabdeckung verzichtet wird, werden einerseits die Erstellungskosten um ca. zwei Drittel reduziert und die Wirksamkeit der Isolierung, die in diesem Bereich also nur von einer handelsüblichen Isoliermatte gebildet wird, liegt um das Drei-bis Vierfache höher als bei bisherigen Isoliejrmänteln.
Die Einschnitte können auch vom Umfangsrand der Isoliermatte zu den Durchgriffsöffnungen verlaufen. Weitere, im Rahmen der Aufgabenstellung liegende vorteilhafte Ausbildungsmöglichkeiten ergeben sich nach den Unteransprüchen 2 bis 6.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführangsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in Ansicht die Isoliermatte;
Fig. 2 im Horizontalschnitt den rückwärtigen Anordnungsbereich der Matte;
Fig. 3 einen Schnitt vertikal durch den Anschlussbereich von Deck- und Seitenflächen;
Fig. 4 einen Schnitt vertikal durch den Anschlussbereich von Deck- und Seitenflächen;
Fig. 5 im Vertikalschnitt eine besondere Ausführungsform im Bereich der rückwärtigen Isoliermatte;
Fig. 6 im Horizontalschnitt eine weitere Ausführungsform des Isoliermantels;
Fig. 7 einen Schnitt durch den Anschlussbereich von Deck- und Seitenflächen in dieser anderen Ausführungsform, und
Fig. 8 einen Schnitt durch den Anschlussbereich von Deck- und Vordeirwandflächen in einer anderen Ausführungsform.
Der Isoliermantel 1 weist eine hinsichtlich Wärmeabströ-mung durch die Anschlussstutzen 14 besonders kritische Gerätefläche 2 auf, die aus einer begrenzt elastischen, handelsüblich erhältlichen Isoliermatte 3 besteht, die natürlich wasserfest und nicht brennbar ist.
Sie enthält Durchgriffsöffnungen 4 für die Anschlussstutzen 14, deren Durchmesser etwas kleiner gehalten ist als der Durchmesser der Stutzen. Die Umfangsränder 5 der Isoliermatte werden mit schmalkantigen Leisten 6 angedrückt. Die Durchgriffsöffnungen 4 weisen Einschnitts 7 auf, die natürlich auch vom Rand der Isoliermatte 3 zu den Durchgriffsöffnungen 4 verlaufen können.
Die Leisten 6 sind als Übergreifabkantunge|n der benachbarten Seiten- und Deckblechteile 8, 9 ausgebildet, wobei ferner das Deckblechteil 9 in bezug auf das Vorderwand-
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blechteil 10 und die Seitenblechteile 8 als Schiebeteil ausgebildet ist. Das Vorderwandblechteil 10 ist dafür mit einer den Vorderrand 11 des Deckblechteiles 9 aufnehmenden Abkantung 12 versehen, während die Seitenblechteile 8 das Deckblechteil 9 tragende Abkantungen 13, wie dargestellt, s aufweisen. Durch diese Ausbildung kann das Deckblechteil 9, wie aus Fig. 3, 4 erkennbar, eingelegt und eingeschoben werden, wobei sich die am Deckblechteil 9 abgekantete Leiste 6 in die Isoüermatte 3 eindrückt und diese fest gegen die Oberfläche 2 presst. io
Das gleiche erfolgt mit den ebenfalls an die Seitenblechteile 9 angeordneten Leisten 6 gemäss Fig. 2.
Sämtliche Blechteile des Isoliermantels werden durch wenige, nicht näher dargestellte Verbindungselemente, wie Schrauben, Klemmteile od. dgl. zueinander und gegenüber 15 dem nur gestrichelt angedeuteten Gerät 15 fixiert.
Insbesondere wenn die der Isoliermatte 3 benachbarte Gerätefläche 2 etwas nach aussen gewölbt ist, wird über die Anschlussstutzen 14, von denen nur einer dargestellt ist, ein Blechring 16 gesteckt, der dann, mit Andrückleisten 6' ver- 2o sehen, die Isoliermatte 3 in diesen Bereichen andrückt.
Gemäss Fig. 6 kann das Andrücken der Isoliermatte 3 auch durch ein U-Profil 17 erfolgen, in das gleichzeitig bei entsprechender Profilierung die Seitenblechteile 8 eingeschoben werden können. 25
Sämtliche Blechteile 8, 9 und die Vorderwand 18 sind natürlich in bekannter Weise mit Isoliermaterial 19 so beschichtet, dass sich nur geringe Spalt- und Freiräume zwischen dem Isoliermantel 1 und dem Gerät 15 ergeben und die
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Spalten nach aussen hin durch die jeweils benachbarten Teile abgedeckt sind, was beispielsweise durch die Abkantungen 12,13 ohne weiteres erreicht wird.
In der Fig. 7 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Anschlussbereiches von Deck- und Seitenflächen des Isoliermantels verdeutlicht. Im Gegensatz zu Fig. 4 ist hierbei auf eine nach innen ragende Abkantung 13 verzichtet, und das Deckelblechteil 9 ist lediglich mit einer kurzen, den Rand des Isoliermaterials 19 erfassenden Abkantung 13' versehen, wobei sich in diesem Eckbereich 20 bei Auflage des Deckelblechteiles 9 das Isoliermaterial 19 von diesem Teil auf das des Seitenblechteiles 8 aufsetzt und der Anschlussspalt zirkulationssicher verschlossen wird.
Gleiches gilt für den Eckbereich 21 zwischen Deckelblechteil 9 und Vorderwand 18. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sitzt ebenfalls das Isoliermaterial 19 unmittelbar aufeinander, schliesst den Spalt und schirmt zudem die nach innen ragenden Abkantungen 22, 23 gegen eine direkte Wärmeaufnahme ab.
Die schmalkantigen Leisten 6 müssen natürlich nicht, wie dargestellt, senkrecht auf die Isoliermatte 3 gerichtet sein, sondern es ist auch möglich, diese nur etwas abzuwinkein.
Die hier für die Rückwand beschriebene Anordnung der Isoliermatte 3 kann natürlich auch beispielsweise anstelle des Deckelblechteiles 9 vorgesehen werden, wenn die Gerätevor-und Rückläufe nach oben abgehen. In diesem Fall werden die U-Profile 17 so breit gehalten, dass der ganze oder nahezu ganze Bereich der äusseren Oberfläche des Gerätes abgedeckt wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Isoliermantel an einem wärmetechnischen Gerät mit einer das Gerät umgebenden Schicht aus wärmeisolierendem Material und einer diese Schicht teilweise überdeckenden Verschalung aus zusammengesetzten Blechteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht im Bereich der Gerätefläche (2), die die Anschlussstutzen (14) aufweist, aus mindestens einer Isoliermatte (3) besteht, die Durchgriffsöffnungen (4) aufweist, deren Anordnung derjenigen der Anschlussstutzen (14) entspricht und deren Durchmesser geringfügig kleiner als die Durchmesser der zugeordneten Anschlussstutzen (14) sind, wobei in der Isoliermatte (3) von den Umfangsrändem der Durchgriffsöffnungen (4) ausgehende Einschnitte (7) vorgesehen sind, und dass die Isoliermatte (3) mindestens im Bereich ihrer Umfangsränder (5) mit schmalkantigen Leisten (6) gegen die Gerätefläche (2) gedrückt ist.
2. Isoliermantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliermatte (3) im Bereich der Durchgriffsöffnungen (4) durch einen Blechring (16) mit schmalkantigen Andrückleisten (6') gegen die Gerätefläche (2) gedrückt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Isoliermantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (6) als Abwinkelungen der benachbarten Seiten- und Deckelblechteile (8, 9) der Verschalung ausgebildet sind.
4. Isoliermantel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelblechteil (9) in bezug auf die Vorder-(10) und Seitenblechteile (8) der Verschalung als Schiebeteil ausgebildet ist, wobei das Vorderwandblechteil (10) eine den Vorderrand (11) des Deckelblechteiles (9) aufnehmende Abkantung (12) und die Seitenblechteile (8) das Deckblechteil (9) tragende Abkantungen (13) aufweisen.
5. Isoliermantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (6) als Schenkel eines U-Profils (17) ausgebildet und mit den Seitenblechteilen (8) verbunden sind.
6. Isoliermantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht aus Abschnitten besteht, die in den Eck- bzw. Kantenanschlussbereichen (20, 21) der Blechteile der Verschalung die Abkantungen derart übelragen,
dass sie aneinander anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
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