CH621633A5 - Photographic camera having a focussing screen - Google Patents

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Publication number
CH621633A5
CH621633A5 CH1496877A CH1496877A CH621633A5 CH 621633 A5 CH621633 A5 CH 621633A5 CH 1496877 A CH1496877 A CH 1496877A CH 1496877 A CH1496877 A CH 1496877A CH 621633 A5 CH621633 A5 CH 621633A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lens
focusing screen
grid
focusing
image
Prior art date
Application number
CH1496877A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr Stemme
Reinhold Dr Deml
Helmut Duerr
Paul Feneberg
Original Assignee
Agfa Gevaert Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert Ag filed Critical Agfa Gevaert Ag
Publication of CH621633A5 publication Critical patent/CH621633A5/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/24Focusing screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

621 633

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE
1. Fotografische Kamera mit einer Einstellscheibe, auf die vor der Belichtung das aufzunehmende Objekt zum Zweck der Ausschnittbestimmung und Fokussierung bei direkter Betrachtung abbildbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellscheibe aus einem Blendenraster (6) und einem kongruenten Linsenraster (5) besteht, wobei der Blendenraster (6) auf der dem Betrachter zugewandten Seite der Einstellscheibe angeordnet ist.
2. Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Linsenraster eine Feldlinse (7) vorgeordnet ist.
3. Fotografische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldlinse (7) als Fresnel-Linse ausgebildet ist, deren Struktur (7a) dem Linsenraster (5a) überlagert ist.
4. Fotografische Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrum (8) der Einstellscheibe eine Einstellhilfe, beispielsweise ein Mikropris-menraster, aufweist.
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einer Einstellscheibe, auf die vor der Belichtung das aufzunehmende Objekt zum Zweck der Ausschnittbestimmung und Fokussierung bei direkter Betrachtung abbildbar ist.
Solche Kameras sind in Form von Studiokameras und Spiegelreflexkameras grösseren Formats bekannt. Bei Kleinbildspiegelreflexkameras ist zur Betrachtung des Einstellscheibenbildes, dessen Grösse naturgemäss dem Aufnahmeformat entspricht, meist ein Pentaprisma bzw. ein Lichtschacht mit einer zusätzlichen Lupe angeordnet, die das Mattscheibenbild vor kontrastminderndem Lichteinfall von der Betrachterseite her schützen.
Bei grösserformatigen Kameras etwa ab 6 X 6 ist das Mattscheibenbild an sich genügend gross, um ohne Lupe betrachtet zu werden. Man könnte nunmehr das Bild - etwa um Veränderungen bei sich bewegenden Objekten zu kontrollieren — durchaus aus weiterer Entfernung betrachten, wobei natürlich der Aufbau der Kamera auf einem Stativ vorausgesetzt wird. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn der Kamerabenutzer Lampen verstellen will. Wenn der Lichtschacht auf der Einstellscheibe aufgesetzt ist, ist der Winkel sehr klein, innerhalb dessen das Bild gesehen werden kann. Entfernt man den Lichtschacht, wird das Bild wegen des auffallenden Lichtes sehr kontrastlos bzw. verschwindet ganz.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine fotografische Kamera zu schaffen, deren Einstellscheibe auch ohne Lichtschacht ein sichtbares, von rückwärts auffallendem Licht kaum beeinträchtigtes Bild zeigt.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Einstellscheibe aus einem Blendenraster und einem kongruenten Linsenraster besteht, wobei der Blendenraster auf der dem Betrachter zugewandten Seite der Einstellscheibe angeordnet ist.
Solche Einstellscheiben sind in der Projektionstechnik als «schwarzer Bildschirm» aus der Literatur bekannt. Ihre Wirkungsweise ist derart, dass das vom Objektiv kommende Licht durch die Linsenrasterelemente in die Öffnungen des Blendenrasters konzentriert wird, während das von rückwärts kommende Licht von dem schwarzen Blendenraster absorbiert wird. Es ergibt sich natürlich eine Verschlechterung der Bildschärfe ; da Einstellscheiben in solchen Kameras aber auswechselbar sind, spielt dies keine Rolle ; ausserdem ist es ohne weiteres möglich, das Zentrum der Scheibe mit einer bekannten Einstellhilfe, wie einem Mikroprismenraster zu versehen.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, worin anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele erläutert werden.
Es zeigen s Fig. 1 eine erfindungsgemässe Kamera in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Einstellscheibe;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Einstellscheibe mit zusätzli-lo eher Fresnel-Linse als Feldlinse;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Einstellscheibe mit integrierter Feldlinse.
Figur 1 zeigt eine Spiegelreflexkamera mit einem Gehäuse 1, einem Objektiv 2 und einem Filmmagazin 3. Auf der Ober-15 seite ist eine Einstellscheibe 4 mit einer zentralen Einstellhilfe 4a angeordnet. Ein Lichtschacht oder ein Prisma sind auf die Kamera bei Wechsel der Einstellscheibe grundsätzlich aufsetzbar; sie werden aber bei der vorliegenden Einstellscheibe nicht benutzt.
20 Figur 2 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der einfachsten Version der Einstellscheibe. Sie besteht aus einem Linsenraster 5 und einem kongruenten Blendenraster 6, dessen Öffnungen 6a von schwarzen Stegen 6b getrennt sind. Das vom Objektiv, d.h. von unten her kommende Licht wird kurz vor der Brenn-25 ebene, die in der Blendenrasterebene 6 liegt, von den Linsenra-sterelementen 5 in die Öffnungen 6a konzentriert. Es entstehen also Punkte mit vergrösserter Leuchtdichte; das Auflösungsvermögen wird aber verringert. Das von oben auf die Einstellscheibe fallende Licht wird von den verhältnismässig breiten 30 schwarzen Abdeckungen 6b des Blendenrasters absorbiert; in den Öffnungen 6a ist es schwächer als das vom Objektiv kommende gebündelte Licht.
Bei dieser Form der Einstellscheibe müssen die Öffnungen 6a mattiert sein, da sonst das ganze Bild nicht gleichzeitig hell 35 gesehen werden kann. Trotzdem fällt die Helligkeit zum Randhin ab ; eine Erscheinung, die von der gewöhnlichen Mattscheibe her bekannt ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist dem Linsen- und Blendenraster 5 bzw. 6 eine Fresnel-Linse 7 als Feldlinse vorge-40 schaltet. Einerseits erhöht sich die Bildhelligkeit, andererseits verringert sich der Blickwinkel, unter dem von oben her das Bild gesehen werden kann. Beide Effekte sind gegenläufig; ihre Auswirkung ist u.a. auch von der Brennweite des Aufnahmeobjektivs abhängig. Die Wirkungsweise der Feldlinse in Suchersy-45 stemen ist bekannt ; es braucht deshalb hier nicht näher darauf eingegangen zu werden. Je nach den gewünschten Eigenschaften der Einstellscheibe bezüglich Helligkeit, Streuwinkel und Auflösungsvermögen ist eine entsprechene Kombination von Mattierungsgrad, Feldlinsenbrennweite und Rasterkonstante zu 50 wählen. —
Eine weitere Ausführungsform zeigt Figur 4. Hier sind die Feldlinsenelemente 7a den Linsenrasterelementen 5a überlagert. Im Zentrum der Scheibe ist eine gewöhnliche Mattscheibe 55 oder eine entsprechende Einstellhilfe, wie ein Mikroprismenraster oder die Keile eines Schnittbildentfernungsmessers 8 angeordnet.
Die Herstellung der Einstellscheibe erfolgt beispielsweise nach den in DE-OS 25 19 617 oder 25 11 390 vorgeschlagenen 60 Methoden. Die Elemente sind vorzugsweise rotationssymmetrisch um das Zentrum 8 herum angeordnet; geeignete Formen sind den genannten Literaturstellen zu entnehmen.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung in der einäugigen Spiegelreflexkamera nach Figur 1 beschränkt, sondern lässt 65 sich mit Vorteil auch an den bekannten Studiokameras anwenden.
C
1 Blatt Zeichnungen
CH1496877A 1976-12-17 1977-12-07 Photographic camera having a focussing screen CH621633A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762657424 DE2657424A1 (de) 1976-12-17 1976-12-17 Fotografische kamera mit einer einstellscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH621633A5 true CH621633A5 (en) 1981-02-13

Family

ID=5995863

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1496877A CH621633A5 (en) 1976-12-17 1977-12-07 Photographic camera having a focussing screen

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS5448648U (de)
CH (1) CH621633A5 (de)
DE (1) DE2657424A1 (de)
FR (1) FR2374659A1 (de)

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DD218196A1 (de) * 1983-08-02 1985-01-30 Pentacon Dresden Veb Fresnel-einstellscheibe fuer sr-kameras
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Publication number Publication date
FR2374659B3 (de) 1980-08-01
FR2374659A1 (fr) 1978-07-13
DE2657424A1 (de) 1978-06-22
JPS5448648U (de) 1979-04-04

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