CH621976A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstieganordnung an einem Nahverkehrsfahrzeug entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei Stadtbahnfahrzeugen im besonderen stellt sich das Problem, dass diese auf Strecken eingesetzt werden, die sowohl hohe Bahnsteige aufweisen, was meistens auf unterirdischen bzw. aufgeständerten Streckenabschnitten der Fall ist, als auch Haltestellen haben, an denen der Fahrgastwechsel vom Umgebungsniveau aus sich vollzieht. Um dieser Problematik gerecht zu werden, sind schon verschiedene Lösungen bekanntgeworden.
So ist bereits ein Klapptritt mit einer unteren festen Trittstufe und einer oberen faltbaren Trittstufenabdeckung, ferner mit einem schwenkbaren Schürzenteil bekannt. Ein Flügel der Trittstufenabdeckung dient in herabgeklappter Stellung als verhältnismässig schmale Trittstufe. Das Schürzenteil ist an der Trittstufenabdeckung mittels eines Lenkgestänges gelenkig angeschlossen, wobei das Gestänge über einen Antrieb bewegt werden kann. Da dieser Klapptritt sich nur dreistufig ausbilden lässt, genügt er den heutigen Bequemlichkeitsansprüchen nicht mehr (DE-AS 1 605 042; B 61d, 23/02).
Nach einer Weiterbildung dieser Klapptrittanordnung ist unter der festen Trittstufe eine mit der gelenkig am Fahrzeugfussboden angeordneten Nischenabdeckung bewegungsver-bundene, beim Bewegen der Fahrzeugtür in waagrechter Lage mittels Gestänge höhen- und seitenverschiebbare weitere Trittstufe angeordnet. Bei der bekannten Anordnung werden insbesondere im Winterbetrieb Schwierigkeiten durch hochgeschleuderten und danach festgefrorenen Schneematsch befürchtet. Aber auch im üblichen strassenbahnartigen Betrieb sind ständig Schwierigkeiten als Folge von konstruktionsbedingt haftenbleibendem Schmutz zu erwarten (DE-OS 2 423 467; B 61d, 23/02).
Ähnliche Probleme treten auch bei einer weiteren beweglichen Trittstufenanordnung auf, die mindestens eine zum Bodenniveau des Fahrzeuges nach unten versetzt angeordnete, in einem Trittkasten befindliche feste Trittstufe sowie eine höhen- und seitenverschiebbare Trittstufe bzw. Abdeckung aufweist. Zur Vergrösserung der Trittstufenöffnung kann ferner ein wegschiebbares bzw. klappbares Fussbodenteil in Fussbodenhöhe vorgesehen sein. Um die einzelnen Teile dieser Trittstufenanordnung in die jeweils gewünschte Lage zu verbringen, ist ein ziemlich kompliziertes Gestänge erforderlich (DE-OS 2 158 724; B 61d, 23/02).
Wieder ein anderer, lediglich zweistufiger Klapptritt ist als U-Profil ausgebildet, dessen Schenkelflächen in eingeklapptem Zustand parallel zur vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene, im ausgeklappten Zustand dagegen quer zu dieser Ebene liegen, wobei lagebedingt entweder die Steg- oder eine der Schenkelflächen betretbar ist. Am einen Schenkelende ist zudem noch ein wegklappbares Schürzenteil angelenkt. Mit diesem hauptsäch-
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lieh für Hauptbahnen gedachten Klapptritt lässt sich die bei Nahverkehrsmitteln erforderliche Stufenzahl nicht verwirklichen (DE-AS 1 209 589; B 61d).
Des weiteren ist ein mehrstufiger Einstieg mit beweglichen Trittstufen bekannt, der aus einer festen unteren Stufe und einer bis zur Fussbodenebene beweglichen Stufe, ferner einer bewegungsabhängig gesteuerten Schürzenklappe besteht, wobei die in geneigten Schienen geführte Stufe in waagrechter Lage höhenverschiebbar ist. Hierzu greift an einem mit der höhenverschiebbaren Stufe verbundenen Hebel ein Lenker an. dessen freies Ende an der schwenkbaren Schürze angelenkt ist. Indessen ist die feste untere Stufe für einige Anwendungsfälle störend (DE-OS 1 816 573; B 61d).
Schliesslich ist ein mehrstufiger Einstieg mit einer beweglichen Trittstufe bekannt, die in zur Fahrzeuglängsmitte geneigten Schienen geführt und mittels eines auf einer wagenfesten Welle gelagerten Hebelgestänges in waagrechter Lage höhenverschiebbar ist. Die bewegliche Trittstufe besitzt hier an der Unterseite senkrechte Abstandshalter, an denen die andere Trittstufe schwenkbar angelenkt ist, wobei die Schwenkbewegung durch ein mit der Welle verbundenes Hebelgestänge gesteuert wird. Diese Anordnung ist insbesondere bezüglich der überwindbaren Höhe nicht in allen Fällen genügend anpassungsfähig (DE-OS 2 129 223; B 61d, 23/02).
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, die bekannten Einstieganordnungen mit beweglichen Trittstufen- oder Schürzenteilen bzw. Trittstufenabdeckungen in Richtung auf erhöhte Bequemlichkeit, bessere Eignung für den Bahnbetrieb, gesteigerte Sicherheit bzw. wirtschaftliche Bauweise fortzuentwickeln.
Die Lösung gemäss der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung beinhaltet u.a. folgende Vorteile:
Durch die am Anspruch 1 entnehmbaren Merkmale wird eine Anpassung des Einstieges an unterschiedliche Bahnsteighöhen ermöglicht. Dazu ist es lediglich erforderlich, die Trittstufenabdeckung nach innen zu klappen und das in die Schürze integrierte Schürzenteil mit Auftritt nach aussen zu schwenken, für den Fall, dass niedere Bahnsteige zu bedienen sind. Bei hohen Bahnsteigen verbleiben beide in ihrer Ausgangsstellung. Durch die Integration des Auftrittes in die Schürze wird baulich vereinfacht und Kosten gespart. Da sämtliche Bewegungsabläufe von Auftritt und Trittstufenabdeckung als Drehbewegungen ausgebildet sind, wird der Verschleiss gegenüber gleitender Bewegung usw. wesentlich vermindert, was geringe Unterhaltskosten zur Folge hat.
Die Ansprüche 2 bis 8 stellen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gemäss Anspruch 1 dar. Die Trittstufenabdeckung besteht hier in einer faltbaren Abdeckung, welche über Hebel gestützt um eine Abdeckungswelle dreh- und zugleich faltbar ist. Durch die Faltbarkeit der Abdeckung wird eine zusätzliche Sicherheit gegen Fehlbedienung erzielt, da die Führungsnocken in Ruhestellung in einen Sattel einrasten und die die Abdeckung tragenden Stützhebel nur dann unter Antrieb schwenken können, wenn sie im entlasteten Zustand aus dem Sattel durch das Drehmoment der Abdeckungswelle gehoben werden können. Ausserdem verringert sich durch die Faltbarkeit der Spalt zwischen Trittstufenabdeckung und dem sich anschliessenden Fussboden, so dass kaum Gefahr besteht, dass jemand mit dem Fuss in den Spalt eingeklemmt und verletzt wird.
Anspruch 9 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die festen Trittstufen in die schwenkbare Trittstufenabdeckung integriert sind.
Die Ausführungsform gemäss Anspruch 10 weist eine zusätzliche Sicherheitsleiste für die faltbare Trittstufenabdeckung auf.
Die Ansprüche 11 bis 13 stellen Ausführungsformen dar, die den der Antrieb der Anlage sowie Sicherheitsmittel zum Schutz der Fahrgäste vor Fehlbedienungen betreffen.
Ausführungsbeispiele sind aus den Zeichnungen ersichtlich. 5 Es zeigen :
Fig. 1 die Einstieganordnung im Schnitt, mit zwei festen Trittstufen, einem klappbaren Schürzenteil sowie einer faltbaren Abdeckung,
Fig. 2 eine vereinfachte Einstieganordnung, mit einer fe-10 sten Abdeckung sowie mit einem abklappbaren Fussbodenteil und
Fig. 3 eine weitere Vereinfachung der Einstieganordnung, mit einer festen Abdeckung sowie mit Trittstufen, die zusammen mit der festen Abdeckung wegklappbar sind.
ls In der Seitenwand des Fahrzeuges, dessen Umriss mit 24 bezeichnet ist, befindet sich eine durch eine beliebige Fahr-zeug-Tür 23 verschliessbare Türöffnung, die im Bereich unterhalb des Fussbodens 20 als Einstieg-Partie ausgebildet ist. Die Tür kann übliche Dichtungen 22 aufweisen. Der in das nicht 20 weiter dargestellte Untergestell 19 eingeschnittene Einstieg weist mindestens eine feste Trittstufe 16, 17 auf, die von Seitenwangen 18 gehalten ist.
Nach oben ist die Einstiegöffnung durch eine mit dem Fussboden 20 bündige faltbare Trittstufen-Abdeckung 3 und 25 nach vorne aussen durch ein nach aussen klappbares Schürzenteil 13 verschliessbar. Das Schürzenteil 13, das in Schliess-lage aussen mit dem Fahrzeugumriss 24 bündig ist, trägt innen den Auftritt 30. Gegebenenfalls kann die Aussenfläche des Schürzenteiles auch entsprechend dem festen Teil der Schürze 30 durchgekrümmt sein. Gehalten wird das Schürzenteil 13 durch Schürzenhebel 14. Diese sind wiederum mit der Schürzenwelle 12 fest verbunden.
Die beweglichen Teile der Anordnung sind um waagrechte Drehachsen klapp- bzw. schwenkbar, die der Aussenkontur 35 des Fahrzeuges parallel liegen.
Die mindestens in zwei Flügel geteilte faltbare Abdeckung 3 lässt sich nach innen hinter die Auftrittskante 33 des Fussbodens 20 schwenken. Diese Flügel sind in Gelenken 5 derart miteinander verbunden, dass beim Wegschwenken der Abdek-40 kung deren Flügel gegeneinander einen Winkel von mehr als 180° bilden.
An den Flügeln der faltbaren Abdeckung 3 sind - vorzugsweise mittels Wangen 32 - als Rollen ausgebildete Führungsnocken 6 angebracht, die auf Kurvenscheiben 7, welche 43 einen Radius 29 gegenüber der Achse der Abdeckungswelle 2 haben, gleitbar geführt sind. Die Kurvenscheibe 7 weist in dem Bereich, den der Nocken 6 bei Beginn des Öffnungsvorganges übergleitet, eine Hubkurve 26 auf. In Schliessstellung der Abdeckung hingegen ruht der Nocken 6 auf einem an die 50 Hubkurve 26 mit einem kleineren Radius 28 sich anschliessenden Sattel 27 der Kurvenscheibe.
Die Wangen 32 der faltbaren und schwenkbaren Trittstufenabdeckung 3 sind mittels Drehpunkten 4 gelenkig an Stütz-55 hebeln 1,31 angelenkt, welche ihrerseits von der Abdek-kungswelle 2 getragen werden, wobei einer der beiden Stützhebel 1 bzw. 31 drehfest und der jeweils andere Stützhebel 31 bzw. 1 drehbar auf der Abdeckungswelle 2 gelagert ist.
Die Abdeckungswelle 2 ist zweckmässigerweise unter Zwi-60 schenschaltung von Getriebemitteln 35 durch einen an sich bekannten Antrieb 37 antreibbar. Welche spezielle Art des Antriebes Anwendung findet, hängt von dem gewünschten Energieträger (Elektrizität, Druckluft, Drucköl u.dgl.) ab. Als Getriebemittel kommen Zahnrad-, Schnecken- oder Schraubspindelvorgelege, aber auch Hebelsysteme in Betracht.
In ähnlicher Weise ist, was nicht gezeichnet wurde, die Schürzenwelle 12 antreibbar.
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Der grösste Schwenkbereich des Schürzenteiles 13 ist durch Anschlagmittel (z. B. Nocken oder Anschlag 34) begrenzbar.
Der Sicherheit der Fahrgäste dienen folgende Massnahmen: Der Spalt 10 wird durch das Abwälzen des Führungsnockens 6 auf der Kurvenscheibe 7 klein gehalten. Während bei einer nichtfaltbaren Abdeckung die Spaltgrösse durch die verhältnismässig grosse Pfeilhöhe 8 im Hüllkreis (Kreisbogen 25) bestimmt würde, muss beim Erfindungsgegenstand nur noch die erheblich verringerte Pfeilhöhe 9 berücksichtigt werden.
Ausserdem ist bei der Auftrittskante 33 eine Deckleiste 21 aus nachgiebigem Baustoff angebracht.
Einen weiteren Schutz gegen Einklemmen bildet die nachgiebige Sicherheitsleiste 11 an der Vorderkante der Abdek-kung 3. Sofern diese Sicherheitsleiste durch Auftreffen auf ein Körperteil oder einen Gegenstand verformt wird, verhindert diese Verformung in bekannter Weise die weitere Bewegung des gefährdenden Bauteiles.
Eine weitere bekannte Sicherheitseinrichtung verhindert ein Hochklappen des Auftrittes 30, solange dieser belastet ist.
Schliesslich ist Vorkehrung gegen Herausschwenken des Schürzenteiles 13 getroffen, solange die Abdeckung 3 noch nicht weggeschwenkt wurde. Dies erfolgt durch mechanische Verriegelung der Schürzenwelle 12 gegenüber der Abdek-kungswelle 2. Eine solche Verriegelung ist beispielsweise durch das Nocken-Paar 15 eingezeichnet.
Die erfindungsgemässe Einstieganordnung bietet folgende betriebliche Möglichkeiten:
Für die Bedienung von Strecken mit hochliegenden Bahnsteigen, also beispielsweise im U-Bahnbetrieb, verbleibt die faltbare Trittstufenabdeckung 3 in waagrecht-gestreckter Lage und deckt somit die Trittstufenöffnung vollständig ab. Ausserdem wird in diesem Falle das Schürzenteil 13 nicht ausgeschwenkt. Für den Fahrgastwechsel sind also lediglich die Türen 23 zu bedienen.
Sobald eine Haltestelle mit tiefliegender Einsteigeebene bedient werden soll, schwenkt die faltbare Abdeckung aus der Ruhestellung A zunächst in die Zwischenstellung B. Da hierzu das Gelenk 5 um den Unterschied zwischen den Halbmessern s 28 und 29 angehoben werden muss, erfolgt diese Bewegung erst, wenn keine Fahrgäste auf der Abdeckung stehen. Aus der Zwischenstellung B wird die Abdeckung sodann in die zweite Ruhestellung C verschwenkt. Danach lassen sich das Schürzenteil 13 nach aussen klappen und die Tür 23 öffnen, io Für reinen Strassenbahnbetrieb, also Fahrgastwechsel über tiefliegende Einsteigeplattformen, kann die faltbare Abdek-kung in Stellung C verbleiben. Es werden somit nur das Schürzenteil 13 und die Tür 23 betätigt.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgewandelte Ausgestaltung des Erls findungsgegenstandes, bei der auf die Faltbarkeit der Abdek-kung 3 verzichtet wird; die Abdeckung 3 ist also einteilig ausgebildet. Sofern nieder gelegene Einsteigeebenen zu bedienen sind, wird die Abdeckung 3 als Ganzes mittels der Abdek-kungswelle 2 weggeschwenkt. Das Schürzenteil 13 ist in der 20 bereits weiter oben beschriebenen Weise wegklappbar. Um den Spalt 10 möglichst klein zu halten, ist die Auftrittsfläche des Fussbodens 20 als um ein Gelenk 39 verschwenkbare Fussbodenklappe 43 gestaltet. Diese Klappe ist mittels Nocken 6 (zweckmässigerweise Rollen) gegenüber der Oberfläche der 25 Abdeckung 3 geführt. Die Bewegung der Fussbodenklappe 43 kann noch durch eine federnde Abstützung 36 unterstützt sein. In weiterer Ausgestaltung schliesst eine Abdeckung 38 einen zwischen der Trittstufe 16 und der Unterseite der Abdeckung 3 möglichen Spalt.
30 Eine weitere Vereinfachung ist aus Fig. 3 zu ersehen. Hier bilden die Abdeckung 3 zusammen mit den Trittstufen 40, 41 eine von Wangen 32 gehaltene Baueinheit, die mittels der Abdeckungswelle 2 verschwenkbar ist. Die Auftrittskante 33 des Fussbodens 20 ist nahezu tangential zum Kreisbogen 25 aus-35 gebildet.
Soweit nichts Gegenteiliges ausdrücklich erwähnt wurde, sind die Alternativen im allgemeinen Aufbau tunlichst der beschriebenen Grundausführung angeglichen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Einstieganordnung an einem Nah Verkehrsfahrzeug, mit mindestens einer mittleren Trittstufe, einer Trittstufenabdek-kung und einem klappbaren Schürzenteil, ferner mit zwischen einem Antrieb und den beweglichen Teilen der Anordnung zwischengeschalteten Getriebemitteln sowie Fehlbetätigung verhindernden Sicherheitseinrichtungen, wobei die beweglichen Teile auf Achsen gelagert sind, die waagerecht und bezüglich der Aussenkontur des Fahrzeuges parallel liegen, dadurch gekennzeichnet, dass das nach aussen klappbare Schürzenteil (13) einen Auftritt (30) trägt und dass die Trittstufenabdeckung (3) nach innen hinter die Auftrittskante (33) des Fussbodens (20) schwenkbar ist.
2. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Auftritt (30) sowie dem Fussboden (20) mindestens zwei feste Trittstufen (16,17) befinden.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufenabdeckung faltbar ist, dass sich an der faltbaren Abdeckung (3) Führungsnocken (6) befinden und dass diese Nocken auf Kurvenscheiben (7) gleitbar geführt sind.
4. Einstieganordnung nach den Patentansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kurvenscheibe (7) einen Sattel (27) aufweist und dass dieser Sattel über eine Hubkurve (26) mit einer Fläche an der Kurvenscheibe (7), auf der die Führungsnocken (6) gleiten, in Verbindung steht, wobei der radiale Abstand (29) dieser Fläche vom Schwenkzentrum (2) der Trittstufenabdeckung (3) grösser ist als der entsprechende radiale Abstand (28) des Sattels (27) von diesem Zentrum.
5. Einstieganordnung nach den Patentansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufenabdeckung (3) Wangen (32) aufweist und mit Stützhebeln (1, 31) verbunden ist, dass dabei das eine Ende jedes Stützhebels (1, 31) an einer der Wangen (32) angelenkt ist, während das andere Ende mit einer Abdeckungswelle (2) verbunden ist, wobei einer der beiden Stützhebel (1, 31) drehfest und der andere drehbar auf der Abdeckungswelle (2) gelagert ist.
6. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schürzenteil (13) mit Schürzenhebeln (14) und diese mit einer Schürzenwelle (12) fest verbunden sind.
7. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbereich des klappbaren Schürzenteils (13) durch Anschlagmittel (34) begrenzbar ist.
8. Einstieganordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Abdeckungswelle (2) als auch die Schürzenwelle (12) über Getriebemittel (35) mit je einem Antrieb (37) drehmomentschlüssig verbunden sind.
9. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufenabdeckung (3) einteilig ist und mittels einer Abdeckungswelle (2) nach innen hinter die feste Trittstufe (16, 17) schwenkbar ist und dass eine um ein Gelenk (39) schwenkbare Fussbodenklappe (43) vorhanden ist, die einen Führungsnocken (6) sowie eine federnde Abstützung (36) aufweist und die der Verringerung des Spaltes (10) zwischen dem Fussboden (20) und der Trittstufenabdeckung (3) dient.
10. Einstieganordnung nach den Patentansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die faltbare Abdeckung (3) an ihrer zu einer Tür (23) weisenden Seite mit einer Sicherheitsleiste (11) ausgerüstet ist.
11. Einstieganordnung nach einem der Patentansprüche 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (37)
durch je eine auf die Anwesenheit eines Fahrgastes ansprechende und dann die Betätigung der bewegbaren Teile verhindernde Sicherheitseinrichtung ergänzt sind.
12. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Fehlbetätigung verhindernde Sicherheitseinrichtung ein Nockenpaar (15) an den Bewegungseinrichtungen von Trittstufenabdeckung (3) und Schürzenteil (13) angebracht ist.
13. Einstieganordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufen (40, 41) in Wangen (32) gehalten sind und mit der Abdeckung (3) eine bauliche Einheit bilden, welche mittels einer Abdeckungswelle (2) nach innen schwenkbar ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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