CH622442A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerkleinern von Gefrierfleischblöcken mit einem Zerkleinerungsorgan in Form einer umlaufenden Messerwalze oder in Form eines guillotineartig auf und ab beweglichen Messers und mit einem etwa senkrecht zur Schnittrichtung des Zerkleinerungsorgans beweglichen Schieber zum Anpressen eines auf einer Abstützung abgelegten Blocks an den Messerwalzenumfang oder an einen hinter dem guillotineartigen Messer angeordneten Anschlag. Eine solche Maschine mit Messerwalze ist bekannt.
Bei der bekannten Maschine ist die Abstützung für den Block als Tisch ausgebildet, und ein auf den Tisch gelegter Block wird mittels eines linearbeweglichen Schiebers, dessen Hydraulikantrieb auf Knopfdruck ausgelöst wird, in den die Walze umschliessenden Tunnel gefördert. Neben dieser Abstützung ist, seitlich vom Maschinengestell auskragend, eine Plattform vorgesehen, von der aus die Blöcke auf den Tisch geschoben werden, wenn der Schieber wieder in seine Endstellung zurückgekehrt ist.
Diese seitliche Plattform wird im allgemeinen benutzt, um die in Kartons oder Säcken angelieferten und einzeln mit einer Kunststoff-Folie umhüllten Gefrierfleischblöcke auszupacken und so für die Zerkleinerung vorzubereiten.
Bei der bekannten Maschine muss, nach Auspacken eines Blockes, gewartet werden, bis der Schieber wieder in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, um den nächsten Block auf den Zuführtisch schieben zu können. Dies bedeutet einen Verlust an Arbeitszeit der Bedienungsperson. Arbeitet die Maschine hingegen schneller, als die Vorbereitung des nächsten Blocks möglich ist, hat die Maschine einen erheblichen Anteil an Stillstandszeit, was ebenfalls unwirtschaftlich ist.
Man wird anstreben, die Vorbereitung der zu zerkleinernden Blöcke und die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine so aufeinander abzustimmen, dass die Verlustzeiten möglichst gering sind. Das erfordert aber eine ständige Konzentration der Bedienungsperson, und unvermeidliche Unterschiede der Auspackzeit von Block zu Block können nur durch Wartezeit entweder der Bedienungsperson oder der Maschine überbrückt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der die Bedienungsperson sich nur auf den Auspackvorgang zu konzentrieren braucht und die zeitlichen Differenzen beim Auspacken belanglos werden, so dass die Maschine auch mit kontinuierlich hin und her gehendem Schieber betrieben werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass der Schieber mit einer Zwischenplatte verbunden ist, die sich von seiner Oberseite im wesentlichen entgegen der Andrückrichtung des Schiebers wegerstreckt und dass mindestens eine stationäre Vorbereitungsplattform vorgesehen ist, die die Zwischenplatte und den Schieber in der dem Zerkleinerungsorgan abgelegenen Endstellung des Schiebers überdeckt. Die Vorbereitungsplattform dient nun als Packtisch, und jeder fertig vorbereitete Block wird einfach in Richtung des Zerkleinerungsorgans geschoben, unabhängig davon, welche Position der Schieber in diesem Augenblick gerade einnimmt. Ist er nämlich in seiner dem Zerkleinerungsorgan abgelegenen (hinteren) Endstellung, so gelangt der Block sogleich vor den Schieber auf die Abstützung (z. B. ebenfalls eine Art Tischplatte) und wird vom Schieber bei seinem nächsten Vorlauf gegen das Zerkleinerungsorgan gedrückt. Ist der Schieber hingegen bereits auf dem Weg zum Zerkleinerungsorgan oder auf dem Rückweg von diesem, so gelangt der Block auf die Zwischenplatte und bleibt auf dieser liegen, bis er beim Rücklauf des Schiebers an dem Zerkleinerungsorgan zugekehrten Kante der Vorbereitungsplattform anstösst, wonach der Schieber unter ihm weggleitet, bis der Block auf die Abstützung fällt.
Die Maschine gemäss der Erfindung lässt sich mit Vorteil so ausbilden, dass die Antriebsaggregate für den Schieber unter der Zwischenplatte verdeckt angeordnet und damit geschützt sein können; bei der bekannten Maschine ragt der Schieber frei über die Tischplatte, so dass der Hydraulikantrieb umständlich über Zugketten auf den Schieber übertragen wird.
Es ist nicht zwingend, dass die Abstützung, die Zwischenplatte und die Vorbereitungsplattform horizontal oder auch nur parallel zueinander liegen, wie noch anhand der Ausführungsbeispiele zu erläutern sein wird; aus diesem Teil der Beschreibung wird sich auch die Bedeutung einzelner, bevorzugter und in den Unteransprüchen gekennzeichneter Merkmale im Zusammenhang ergeben.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen jeweils im Längsschnitt, stark schematisiert und auf die erfindungswesentlichen Elemente be5
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schränkt, Ausführungsbeispiele von Maschinen gemäss der Erfindung mit einer Zerkleinerungs-Messerwalze;
Fig. 5 stellt eine Maschine mit linearbeweglichem Messer dar.
Man erkennt in Fig. 1 das Maschinengestell 10, in dem in nicht im einzelnen dargestellter Weise die Zerkleinerungswalze 12 um eine horizontale Achse zum Umlauf angetrieben gelagert ist. Die Ausbildung der Walze im einzelnen ist an sich bekannt; nur beispielsweise sei hier auf die DE-OS 2 451 313 verwiesen. Im Auslassbereich der Walze 12 und unter dieser weist das Gestell 10 einen Auslasstunnel auf, in den ein Wagen 14 einfahrbar ist, der das zerkleinerte Gut aufnimmt. Eine Abdeckhaube 16 umschliesst die Walze und begrenzt in horizontaler Richtung - in der Zeichnung nach rechts - einen Zufuhrtunnel. Ebenfalls horizontal erstreckt sich, ausgehend von einer Stelle nahe dem tiefsten Punkt der Walze, eine Abstützung für die Gefrierfleischblöcke, die zerkleinert werden sollen. Vorzugsweise ist die Abstützung als ebene Platte 18 ausgebildet.
Oberhalb der Abstützplatte 18 ist parallel zu dieser hin und her beweglich ein Schieber 20 vorgesehen. Der Schieber um-fasst eine Stirnwand 22, die mit Vorsprüngen 24 versehen sein kann, um den Fleischblock 26 besser reibungsschlüssig zu halten und damit zu verhindern, dass er beginnt zu rotieren (was bei unregelmässig geformten Blöcken sonst eintreten könnte). Auf der der Walze 12 abgewandten Seite der Stirnwand 22 greift die Kolbenstange eines Hydraulik- oder Pneumatikzylinders 28 an. In der Zeichnung ist der Schieber in seiner weitesten Entfernung von der Walze dargestellt; der Hub des Zylinders 28 ist so bemessen, dass die Stirnwand 22 bis dicht an die Walze 12 herangefahren wird. Endschalter, die in an sich bekannter Weise zur Umsteuerung des Druckfluids dienen, sind in der Zeichnung nicht mit dargestellt.
An die Oberkante der Stirnwand 22 schliesst sich eine Zwischenplatte 30 an, welche sich horizontal nach hinten erstreckt, und zwar um eine Strecke, die mindestens gleich dem Hub des Schiebers ist, mit dem zusammen sich die Zwischenplatte bewegt.
Stationär am Maschinengestell befestigt, jedoch vorzugsweise von diesem für Reinigungszwecke ohne Verwendung von Werkzeugen abnehmbar, befindet sich oberhalb des Zylinders 28 und der Zwischenplatte 30 eine Vorbereitungsplattform 32. Ihre der Walze 12 zugekehrte Stirnkante 40 ragt etwas über die Stirnwand 22 des Schiebers 20 in dessen der Walze abgewandter Endstellung hinaus; nach hinten erstreckt sich die Plattform 32 noch über den Anlenkpunkt 34 des Zylinders 28. In einer vertikalen Schutzwand 36 sind die Bedienungselemente (nichtdargestellt) für die Maschine untergebracht. Der der Walze 12 zugekehrte vordere Abschnitt der Plattform 32 ist noch von der Haube 16 überdeckt, an deren Kante 38 ein (nichtdargestellter) Vorhang angelenkt sein kann, der verhindert, dass von der Walze 12 abgetrennte Fleischbrocken herausfliegen.
Auf der Vorbereitungsplattform kann ein Fleischblock 26' ausgepackt werden, während die Walze den vom Schieber 20 angepressten Block 26 zerkleinert. Bei Beendigung des Auspackvorgangs schiebt die Bedienungsperson den Block 26' einfach nach vorn in den Zufuhrtunnel. Der Block gelangt dann, je nach der Position, die der Schieber gerade einnimmt, entweder direkt auf die Abstützung 18 oder aber auf die Zwischenplatte 30. Im ersteren Falle wird der Block sofort wieder vom Schieber erfasst und der Walze 12 zugeschoben, im letzteren Falle stösst der Block beim Rückhub des Schiebers an die Stirnkante 40 der Vorbereitungsplattform 32, während die Zwischenplatte 30 unter dem Block weggleitet, bis dieser zunächst auf der der Walze zugekehrten Seite und schliesslich auch mit seinem hinteren Ende auf die Abstützplatte 18 fällt, wenn die Stirnwand 22 des Schiebers unter die Kante 40 fährt.
Bei kleineren Blöcken bietet die Zwischenplatte auch für mehr als einen Block Platz.
Bei hinreichend schnellem Auspacken - gegebenenfalls durch mehr als eine Person - schaltet man die Maschine auf Dauerbetrieb, d. h. der Schieber wird in jeder Endstellung automatisch umgesteuert und führt somit eine kontinuierliche Hin- und Herbewegung aus. Im anderen Falle ist es auch vorgesehen, den Schieber zu jeder Vorschubbewegung einzeln auszulösen, während der Rückhub immer automatisch erfolgt.
Der kontinuierliche Betrieb ist natürlich am wirtschaftlichsten, und er wird sich um so eher erreichen lassen, je grösser die «Zwischenspeicherkapazität» ist. Dies steht freilich im Widerspruch zu der an sich selbstverständlichen Forderung, den Platzbedarf für die Maschine gering zu halten.
Die Ausführungsformen nach Fig. 2 bis 4 sind unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkt konzipiert. Beschrieben werden zu diesen Ausführungsbeispielen nur die von Fig. 1 abweichenden Merkmale.
Bei der Maschine nach Fig. 2 ist die Vorbereitungsplattform mit zwei jeweils mit entgegengesetzten Winkeln gegen die Horizontale geneigten Plattformabschnitte ausgebildet. Der der Walze 12 zugekehrte Abschnitt 50 ermöglicht, dass die auf ihm gespeicherten Blöcke auf die Abstützplatte 18 bzw. die Zwischenplatte 30 aufgleiten. Der der Walze abgewandte Abschnitt 52 hingegen ist umgekehrt geneigt, so dass die Bedienungsperson den Block in für das Auspacken bequemer Lage vor sich hat, wobei ein Anschlag 54 an der freien Kante dieses Abschnitts den Block abstützt. Diese Gestaltung bietet den Vorteil, dass die Höhe, um die der Block bis zum Anschlag 54 gehoben werden muss, minimal gehalten ist, während das Schieben des Blocks über die «Dachkante» 56 zwischen den beiden Abschnitten weniger Kraftaufwand erfordert.
Eine besonders kurze Baulänge ergibt sich, wenn man den Schieber wie in Fig. 3 dargestellt schräg aufwärts arbeitend anordnet. Die Abstützplatte 60 verläuft parallel zum Schiebeweg, zu dem ebenfalls parallel die Zwischenplatte 62 angeordnet ist. Die Vorbereitungsplattform 64 hingegen erstreckt sich etwa horizontal. Anschlagstangen 66 verhindern, dass der nachgeschobene Block 68 von dem Schieber mitgenommen wird.
Noch steiler ist der Schieberweg bei der Ausführungsform nach Fig. 4, bei der — ähnlich Fig. 2 — die Vorbereitungsplattform in zwei Abschnitte unterschiedlicher Schräglage unterteilt ist. Man erhält hier bei kurzer Baulänge den Vorteil der niedrigen Auflagehöhe. In dieser Figur ist angedeutet, wie trotz der räumlichen Beschränkung der Motor 70 zum Antrieb der Walze, der Zylinder 72 und die Steuerbaugruppe 74 im Gestell untergebracht werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Zerkleinerungsorgan keine Messerwalze, sondern ein guillotineartig auf und ab beweglich angetriebenes Messer 80. Eine Motor-Pumpen-Einheit 14' an sich bekannter Bauart liefert Druckfluid zur Speisung von zwei Hydraulik- oder Pneumatikzylindern 82, die sich auf einer Quertraverse 84 des Maschinengestells 10 abstützen. Die (weggebrochen dargestellten) Kolbenstangen 86 der Zylinder sind mit einem Messerbalken 88 verbunden, der neben dem Messer 80 noch einen Anschlag 90 trägt. Mit dem Messer 80 wirkt ein Gegenmesser 92 zusammen, das seinerseits über einen Steg 94 im Maschinengestell montiert ist. Diese Bauart ist an sich bekannt. Auch bei ihr kann man mit Vorteil die erfindungsgemäss vorgesehenen Merkmale anwenden; die Ausführungsform dieser Elemente entspricht der nach Fig. 1 und diese sind auch mit denselben Bezugszeichen wie in jeder Figur markiert.
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5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Maschine zum Zerkleinern von Gefrierfleischblöcken, mit einem Zerkleinerungsorgan in Form einer umlaufenden Messerwalze oder in Form eines guillotineartig auf und ab beweglichen Messers und mit einem etwa senkrecht zur Schnittrichtung des Zerkleinerungsorgans beweglichen Schieber (20) zum Anpressen eines auf einer Abstützung (18, 60) abgelegten Blocks an den Messerwalzenumfang oder an einen hinter dem guillotineartigen Messer angeordneten Anschlag, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (20) mit einer Zwischenplatte (30, 62) verbunden ist, die sich von seiner Oberseite im wesentlichen entgegen der Andruckrichtung des Schiebers wegerstreckt, und dass mindestens eine stationäre Vorbereitungsplattform (32; 50, 52; 64) vorgesehen ist, die die Zwischenplatte und den Schieber in der dem Zerkleinerungsorgan abgelegenen Endstellung des Schiebers überdeckt.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch horizontale Anordnung des Schieberweges, einer Abstützplatte (18), der Zwischenplatte (30) und der Vorbereitungsplattform (32) (Fig. 1).
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PATENTANSPRÜCHE
3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen horizontalbeweglichen Schieber (20) mit horizontaler Zwischenplatte (30) und durch eine Vorbereitungsplattform mit zwei Abschnitten (50, 52), deren dem Zerkleinerungsorgan nächstgelegener (50) gegen die Horizontale auf die Abstützung (18) zu geneigt ist, während der dem Zerkleinerungsorgan abgelegene (52), an den ersten Abschnitt anschliessend, entgegengesetzt gegen die Horizontale geneigt ausgebildet ist und an seiner unteren Endkante einen Anschlag (54) aufweist (Fig. 2).
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung (60) und die Zwischenplatte (62), von dem Zerkleinerungsorgan ausgehend, schräg abwärts verlaufend angeordnet sind, während die Vorbereitungsplattform (64) im wesentlichen horizontal verläuft (Fig. 3).
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung (60) und die Zwischenplatte (62), von dem Zerkleinerungsorgan ausgehend, schräg abwärts verlaufend angeordnet sind, während die Vorbereitungsplattform in zwei Abschnitte (50, 52) unterteilt ist, deren dem Zerkleinerungsorgan zugewandter (50) entgegengesetzte Schräglage wie die Zwischenplatte aufweist, während der dem Zerkleinerungsorgan abgelegene (52), an den ersten anschliessend, entgegengesetzte Neigung wie der erste aufweist und an seiner freien Kante mit einem Anschlag (54) versehen ist (Fig. 4).
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder (28; 72) zum Antrieb des Schiebers (20) auf der dem Zerkleinerungsorgan abgewandten Seite desselben unter der Zwischenplatte angeordnet ist.
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