CH622655A5 - Input circuit for a signal receiver in telephone systems - Google Patents
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Description
622 655
2
Claims (4)
1. Eingangskreis für einen Empfänger von Signalen in Fernsprechanlagen, der mit einem Transformator versehen ist, dessen Primärentwicklung über einen Kondensator an die Telefonzuleitung und dessen Sekundärwicklung mit einem parallel 5 geschalteten Kondensator an den Empfänger der Signale angeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Wicklungen (3,9) des einen einzigen Dreischenkelkern (1) aufweisenden Transformators (2) aus zwei auf den Aussenschenkeln (6,7) des Dreischenkelkerns ( 1 ) beiderseits seines die andere Wiek- i o lung (3 bzw. 9) tragenden Mittelschenkels (8) angeordneten Wicklungsteilen (4,5) unterschiedlicher Windungszahlen besteht.
2. Eingangskreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsteile (4,5) den gleichen Wicklungssinn 15 haben, so dass in den Aussenschenkeln (6,7) induzierte magnetische Flüsse dieselbe Richtung, im Mittelschenkel (8) jedoch entgegengesetzte Richtungen aufweisen.
3. Eingangskreis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus zwei Wicklungsteilen (4,5) bestehende 20 Wicklung (3) die Primärwicklung ist.
4. Eingangskreis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus zwei Wicklungsteilen bestehende Wicklung (3) die Sekundärwicklung ist.
25
Die Erfindung bezieht sich auf einen Eingangskreis für 30 einen Empfänger von Signalen in Fernsprechanlagen mit im Oberbegriff des ersten Patentanspruches angeführten Merkmalen.
In bekannten Schaltungen von Empfängern für aus der Telefonzentrale ankommende Taximpulse sowie für andere in 35 der Telefonzuleitung verwendete Signale werden für Trägerwellen von 12 kHz, 16 kHz und dergleichen Eingangskreise verwendet, die Induktivitäten und Kapazitäten aufweisen und die einerseits als Bandpassfilter und andererseits als Anpassungsglieder zwischen der Telefonzuleitung und dem Signalempfän- 40 ger dienen. Sie bestehen aus einem Aufwärtstransformator für die Signalspannung, dessen Primärwicklung mit einer auf einem eigenen Kern vorgesehenen Zusatzwicklung in Reihe geschaltet ist, die in Serie mit einem Kondensator an einer Klemme der Telefonzuleitung liegt. Die Induktivitäten der Pri- 45 märwicklung und der Zusatzwicklung ergeben eine Gesamtinduktivität, die bei einem gegebenen Quellenwiderstand genügend gross ist, um einen erforderlichen Wert des Gütefaktors der Primärwicklung zu erzielen. Die Sekundärwicklung des Transformators bildet mit einem parallelgeschalteten Konden- 50 sator einen Parallelresonanzkreis. Der Nachteil solcher Eingangskreise besteht in der Verwendung von zwei gesonderten Kernen, die viel Raum und zu ihrer Herstellung hochwertige Werkstoffe beanspruchen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, 55 einen räum- und werkstoffsparenden Eingangskreis der genannten Art zu schaffen.
Die gestellte Aufgabe ist durch Merkmale des Kennzeichnungsteils des ersten Patentanspruches gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird aufgrund einer 60
Zeichnungsfigur beschrieben, die einen Eingangskreis für einen Empfänger für Taximpulse in Fernsprechanlagen mit automatischer Gebührenverrechnung darstellt.
Der Eingangskreis besteht aus einem mit einem einzigen Dreischenkelkern 1 versehenen Transformator 2, dessen über einen in Serie geschalteten Kondensator Ci an Klemmen A, B liegende Primärwicklung 3 aus zwei Wicklungsteilen 4,5 besteht, die auf Aussenschenkeln 6,7 beiderseits eines Mittel-schenkels 8 mit gleichem Wicklungssinn aufgewickelt sind. Die Sekundärwicklung 9 des Transformators 2 ist auf dem Mittelschenkel 8 angeordnet und mit einem parallelgeschalteten Kondensator C2 an den Empfänger für die Taximpulse angeschlossen.
Wird an die Klemmen A, B ein Signal angelegt, so werden in beiden Wicklungsteilen 4,5 der Aussenschenkel 6,7 magnetische Flüsse gleicher Richtung induziert, die im Mittelschenkel 8 in einander entgegengesetzten Richtungen fliessen, wie in der Figur durch Pfeile gezeigt ist. Würden die beiden Wicklungsteile 4,5 der Primärwicklung 3 dieselben Windungszahlen besitzen, dann wären die im Mittelschenkel 8 fliessenden magnetischen Flüsse gleich aber entgegengesetzter Richtung, so dass sie sich aufheben. Soll nun aber in der Sekundärwicklung 9 ein Signal entstehen, so genügt es, lediglich die Anzahl der Windungen eines der Wicklungsteile 4,5 zu ändern, wodurch auch der Kopplungsfaktor dieser Wicklungsteile 4,5 mit der Sekundärwicklung 9 geändert wird.
Die Funktionsweise des beschriebenen Eingangskreises bleibt dieselbe, wenn die beiden Wicklungen 3 und 9 vertauscht werden, so dass die aus zwei Wicklungsteilen 4,5 bestehende, mit einem parallel geschalteten Kondensator C2 versehene und an den Empfangskreis für Taximpulse angeschlossene Wicklung die Sekundärwicklung und die nicht geteilte, auf dem Mittelschenkel 8 angeordnete, mit dem Kondensator Ci versehende und an die Klemmen A, B angeschlossene Wicklung die Primärwicklung ist.
Der erfindungsgemässe Eingangskreis kann auch für andere Signale, wie zum Beispiel für in die Telefonzuleitung eingespeiste Identifiziersignale zum Feststellen der rufenden Sprechstelle in Haustelefonzentralen und dergleichen, verwendet werden.
Der Dreischenkelkern 1 des Transformators 2 ist vorzugsweise als Schalenkern ausgebildet, beansprucht wenig Raum und nur geringen Herstellungsaufwand.
Zusammenfassung
Der Eingangskreis ist mit einem Transformator (2) versehen, dessen Primärwicklung über einen Kondensator (Ci) an die Telefonzuleitung (A, B) und dessen Sekundärwicklung mit einem parallel geschalteten Kondensator (C2) an den Empfänger der Signale angeschaltet ist. Die eine Wicklung (3) des Transformators (2) mit einem einzigen Dreischenkelkern (1) besteht aus zwei auf den Aussenschenkeln (6,7) beiderseits des die andere Wicklung (9) tragenden Mittelschenkels (8) angeordneten Wicklungsteilen (4,5) unterschiedlicher Windungszahlen. Die Wicklungsteile (4,5) haben den gleichen Wicklungssinn, so dass in den Aussenschenkeln (6,7) induzierte magnetische Flüsse dieselbe Richtung, im Mittelschenkel (8) jedoch entgegengesetzte Richtungen aufweisen. Die aus zwei Wicklungsteilen (4,5) bestehende Wicklung (3) kann als Primärwicklung oder als Sekundärwicklung benützt werden.
G
1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| FR7831678A FR2408947A1 (fr) | 1977-11-11 | 1978-11-09 | Circuit d'entree pour recepteur |
| ES474971A ES474971A1 (es) | 1977-11-11 | 1978-11-10 | Un circuito de entrada para un receptor de senales en insta-laciones telefonicas |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1376677A CH622655A5 (en) | 1977-11-11 | 1977-11-11 | Input circuit for a signal receiver in telephone systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH622655A5 true CH622655A5 (en) | 1981-04-15 |
Family
ID=4395116
Family Applications (1)
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1977
- 1977-11-11 CH CH1376677A patent/CH622655A5/de not_active IP Right Cessation
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1978
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Also Published As
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