CH622937A5 - Sofa which can be converted to a bed - Google Patents

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CH622937A5
CH622937A5 CH1308477A CH1308477A CH622937A5 CH 622937 A5 CH622937 A5 CH 622937A5 CH 1308477 A CH1308477 A CH 1308477A CH 1308477 A CH1308477 A CH 1308477A CH 622937 A5 CH622937 A5 CH 622937A5
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CH
Switzerland
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substructure
seating furniture
substructure element
guide
furniture according
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Application number
CH1308477A
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English (en)
Inventor
Alois Schefthaler
Original Assignee
Himolla Hierl Gmbh C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/22—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
    • A47C17/23—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part the lying down surface partly consisting of one side of the seat
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    • A47C17/16—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
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    • A47C17/207—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface
    • A47C17/2073—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface by sliding forward
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    • A47C17/20—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
    • A47C17/207—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface
    • A47C17/2076—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface by lifting or tilting

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description


  
 

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   PATENTANSPRÜCHE
1. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel, mit einem ausziehbaren Unterbauelement (3), das als Bettzeugkasten (13) ausgebildet ist, mit einem über dem Unterbauelement (3) ausziehbaren, zweiten Unterbauelement (6), auf dem zwei miteinander verbundene Polster (10, 12) aufliegen, die mit dem zweiten Unterbauelement (6) ausgezogen werden, wobei nach dem Ausziehen aus dem ersten Unterbauelement (3) das Polster (10) auf das erste Unterbauelement (3) geschwenkt werden kann und mit einer Rückenlehne (21), die zur Ergänzung der Liegefläche umklappbar ist, dadurch gekennzeichnet, a) dass das erste Unterbauelement (3) mittels Rollen (4, 5) geführt ist, die sich vorne auf dem Boden und hinten auf einer am Gestellkorpus (1) angeordneten, in verschiedenen Winkellagen gebogenen Führungsschiene (2) abstützen,

   b) dass im oberen Teil des ersten Unterbauelements (3) der Bettzeugkasten (13) angeordnet ist, an dem ein Deckel (29) mit einem Drahteinsatz schwenkbar gelagert ist, c) dass das zweite Unterbauelement (6) mit dem ersten Unterbauelement (3) mittels eines als Führungs- und Anschlagelement dienenden Scherenbeschlags (39) verbunden ist, wobei zwei der Scherenarmendpunkte am ersten Unterbauelement (3) und die beiden anderen Scherenarmendpunkte am zweiten Unterbauelement (6) je mittels eines Führungsbeschlags (33, 36) so befestigt sind, dass an dem ersten und dem zweiten Unterbauelement (3, 6) mindestens einer der Scherenarmendpunkte in einer zur Ausziehrichtung (A) des Sitzmöbels senkrechten Richtung gleitbar und dabei gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenkbar ist, und d) dass die Rückenlehne (21), die an jeder Seite mittels eines Lenkerpaares (19,

   20) am Gestellkorpus (1) angelenkt ist, unabhängig von den ausziehbaren Unterbauelementen (3, 6) in die Liegestellung bewegbar ist.



   2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherenarmbeschläge (39) mit den Führungsbeschlägen (33, 36) so verbunden sind, dass jeweils der Endpunkt eines Scherenarms in einem im Führungsbeschlag (33, 36) vorgesehenen, senkrecht zur Ausziehrichtung des Sitzmöbels verlaufenden Schlitz (34, 37) gleiten und gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenken kann, während jeweils die anderen Endpunkte der Scherenarmbeschläge in einer in den Führungsbeschlägen vorgesehenen Anlenkbohrung (35, 38) nur um eine vertikale Achse schwenkbar, in horizontaler Richtung jedoch nicht verschiebbar angelenkt sind.



   3. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (21) mittels zweier Lenkerpaare (19, 20), die als Parallelogrammlenker ausgebildet sind, am Gestellkorpus (1) angelenkt ist und gegenüber dem Gestellkorpus (1) verschwenkbar ist.



   4. Sitzmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Lenkerpaaren (19, 20) einerseits und zwischen einem Lenker (19) und einem Versteifungsrahmen (18) anderseits Zugfedern (22, 23) angeordnet sind.



   5. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (21) durch eine etwa senkrecht zum Fussboden gerichtete Kraft aus der Sitz- in die Liegestellung und umgekehrt verstellbar ist.



   6. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (2) ein die Ausziehrichtung (A) der Unterbauelemente (3, 6) begrenzender Winkelhaken (14) angeordnet ist.



   7. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (2) zur seitlichen Führung des ersten Unterbauelements (3) eine Führungsrolle (25) und als Anschlag für das zweite Unterbauelement (6) ein Bolzen (26) angeordnet ist.



   8. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Unterbauelement (6) am weitesten ausziehbar ist und dass ein Sitzpolster (10) mit dem zweiten Unterbauelement (6) fest verbunden ist und an diesem Sitzpolster (10) das Sitz- und Liegepolster (12) für das erste Unterbauelement (3) mittels   Stoffscharnier    (11) verbunden ist.



   9. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenteilwänden (27) des zweiten Unterbauelements (6) je ein Gleitbolzen (17) angeordnet ist.



   10. Sitzmöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Unterbauelement (3) an beiden Seitenteilwänden (24) parallel zur Ausziehrichtung (A) Führungsschlitze (16) angeordnet sind.



   11. Sitzmöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Unterbauelement (6) eine Verriegelungsnase (28) angeordnet ist, die in zusammengeschobenem Zustand der Unterbauelemente (3, 6) an dem Bolzen (26), der an der Führungsschiene (2) am Gestellkorpus (1) angeordnet ist, lösbar einrastet.



   12. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Unterbauelement (6) auf dem ersten Unterbauelement (3) mit Gleitern (7) abgestützt ist.



   13. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Unterbauelemente (3, 6) mit Rollen (5, 9) auf dem Boden abgestützt sind.



   14. Sitzmöbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der beim Ausziehen der Unterbauelemente ortsfest bleibende Gestellkorpus (1) mit Füssen (41, 42) auf dem Boden abgestützt ist.



   Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.



   Derartige Sitzmöbel, insbesondere Doppelbettcouche, sind in vielen Ausführungsformen bekannt, wobei das Rückenteil vielfach über einem am Gestell gelagerten Drehzapfen in die Liegestellung geschwenkt wird, so dass die Rückenseite der Rückenlehne nach oben zu liegen kommt. Dazu muss die Rückenlehne jedoch beidseitig gepolstert sein.



   Weiterhin stellt sich bei Sitzmöbeln dieser Art das Problem, auf welche Weise die Unterbauelemente geführt und durch Anschlag gegen zu weites Ausziehen gesichert werden.



  Bisher wurde dies durch Konstruktionen gelöst, die entweder nur mittels Schlitz und Gleitbolzen seitlich geführt oder auf die Verwendung von Teleskopbeschlägen abgestimmt sind, mit deren Hilfe die einzelnen Unterbauelemente verbunden sind.



   Solche Sitzmöbel weisen jedoch erhebliche Nachteile auf; so sind sie nur unzureichend geführt und gegen Verkanten anfällig; bei der Verwendung von Teleskopbeschlägen sind sie in der Herstellung relativ teuer und schwierig zu montieren und erlauben nicht die Unterbringung des Bettzeugs.



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Sitzmöbels der eingangs genannten Art, das die Nachteile bekannter Ausführungen vermeidet und das insbesondere eine einfache, leichte Verwandlung gestattet, das seitlich präzise geführt und gegen ein zweites Ausfahren gesichert ist. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Massnahmen gelöst.



   Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des Sitzmöbels sind in den Ansprüchen 2 bis 14 umschrieben.



   Ein solches Sitzmöbel gewährleistet bei Verwendung einfach und kostengünstig herstell- und montierbarer Beschläge eine allen Anforderungen genügende, seitliche Führung beim  



  Ausziehen der Unterbauelemente und ist durch die Verwendung des Scherenbeschlags über eine bestimmte, durch die Länge seiner Arme gegebene, maximale Weite hinaus nicht ausziehbar.



   Mit dem ersten Unterbauelement kann jetzt das sich auf das erste Unterbauelement mittels Gleitern abstützende, zweite Unterbauelement zur Verwendung als Bett ausgeschoben werden. Nach dem Anschlagen des ersten Unterbauelements an einem an der Führungsschiene angeordneten Winkelhaken kann man jetzt das mit dem ersten Unterbauelement mittels eines am Führungs- und Anschlagelement dienenden Scherenbeschlags verbundene, zweite Unterbauelement herausschieben, wobei zwei der Scherenarmendpunkte am ersten Unterbauelement und die beiden anderen Scherenarmendpunkte am zweiten Unterbauelement mit Hilfe eines Führungsbeschlages so befestigt sind, dass an jedem der Unterbauelemente wenigstens einer der Scherenarmendpunkte in einer zur Ausziehrichtung des Sitzmöbels senkrechten Richtung gleiten und dabei gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenken kann.



   Vorteilhaft ist die einfache Handhabbarkeit, wenn der verwendete Scherenbeschlag mit geringem Kraftaufwand betätigbar ist und wenn am zweiten Unterbauelement eine   Verrie-    gelungsnase angeordnet ist, die bei zusammengeschobenem Zustand der Unterbauelemente an einem Bolzen der am Gestellkorpus angeordneten Führungsschiene lösbar einrastet und somit ein versehentliches Ausfahren der Unterbauelemente aus der Sitzstellung verhindert.



   Besonders vorteilhaft ist die in verschiedene Winkellagen gebogene und am Gestellkorpus angeordnete Führungsschiene, weil sie gewährleistet, dass beim Ausziehen der Unterbauelemente durch die zur Ausziehrichtung abfallende Winkellage der Führungsschiene die mittels Rollen auf die der Führungsschiene geführten Unterbauelemente mit dem Sitzpolster ohne Behinderung durch die Rückenlehne ausfahrbar sind.



   Einen besonders formschönen und geschlossenen Aufbau erlaubt die Ausgestaltung nach Anspruch 8.



   Nach dem Ausziehen der Unterbauelemente aus dem Gestellkorpus, wird zur Unterstützung der Liegefläche die Rückenlehne vorteilhaft durch einen senkrechten, nach unten gerichteten Druck aus der Sitz- in die Liegestellung gebracht, so dass sie mit ihrer Vorderseite nach unten zu liegen kommt, wodurch das Rückenteil nur an seiner Vorderseite gepolstert werden muss. Die vorteilhafte Ausgestaltung nach Anspruch 4 bewirkt, dass die Rückenlehne in der Liegestellung jenseits einer Totpunktlage gehalten wird, die sie kurz vor Erreichen der Liegestellung durchläuft. Die Zugfeder zwischen dem einen Lenker und dem Gestell wirkt als Gewichtsausgleich beim Verstellen der Rückenlehne aus der Liege- in die Sitzstellung.



   Bei Trennung der ausziehbaren Unterteile und der umklappbaren Rückenlehne wird dadurch, dass das Umklappen der Rückenlehne selbständig und nicht durch das Ausziehen der Unterbauelemente geschieht, ein Wegrutschen des Sitzmöbels beim Ausziehen der Unterbauelemente in die Liegestellung verhindert.



   Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstands wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben, dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 ein Sitzmöbel in Sitzstellung in Seitenansicht,
Fig. 2 das Sitzmöbel der Fig. 1, wobei die Unterbauelemente aus dem Gestellkorpus ausgezogen sind, und
Fig. 3 und 4 das Sitzmöbel der Fig. 1 in Liegestellung in Seitenansicht bzw. in Draufsicht.



   An einem Gestellkorpus 1 sind an jeder Seite Führungsschienen 2 angeordnet, die in verschiedene Winkellagen abgebogen sind, damit das Sitzteil in der Sitzstellung eine leichte Neigung nach hinten aufweist und das Sitzpolster beim Ausziehen der Unterbauelemente zur Liegestellung ohne Behinderung und Reibung durch die Rückenlehne ausfahrbar ist. Auf diesen Führungsschienen 2 läuft ein Unterbauelement 3, das an seiner der Rückenlehne zugewandten Seite mit Rollen 4 auf den Führungsschienen 2 geführt ist und sich an seiner Vorderseite mittels Rollen 5 auf dem Boden abstützt.



   An ihrem in Ausziehrichtung A gesehenen hinteren Ende stützt sich ein zweites Unterbauelement 6 mit Hilfe von Gleitern 7 auf dem ersten Unterbauelement 3 ab. An seinem vorderen Ende stützt sich das zweite Unterbauelement 6 mit Füssen 8 und Rollen 9 am Boden ab. Die Verbindung des ersten Unterbauelements 3 mit dem zweiten Unterbauelement 6 geschieht mittels Führungs- und Scherenbeschlägen 30 (Fig. 4).



   Auf dem zweiten Unterbauelement 6 ist ein geteiltes Polster angeordnet, das aus einem unteren, fest angeordneten Sitzpolster 10 und einem mit letzterem an seinem hinteren Ende mittels   Stoffscharnier    11 verbundenen Sitzpolster 12 besteht. Unterhalb des ersten Unterbauelements 3 ist ein Bettkasten 13 angeordnet, der an seiner Oberseite mit einem Deckel 29 mit Drahteinsatz und am ersten Unterbauelement 3 mittels eines Scharniers 31 schwenkbar befestigt ist.



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, schlägt das erste Unterbauelement 3 beim Ausziehen an einem an der vorzugsweise aus Winkeleisen ausgebildeten Führungsschiene 2 angeordneten Winkelhaken 14 mit einem an den Rollen 4 angeordneten Bolzen 15 an und begrenzt somit die Auszugsweite des ersten Unterbauelements 3; gleichzeitig dazu schiebt sich das mittels Gleitern 7, auf das erste Unterbauelement 3 abstützende zweite Unterbauelement 6 aus dem ersten Unterbauelement 3 heraus, wobei das erste Unterbauelement 3 mit dem zweiten Unterbauelement 6 mittels der Führungs- und Scherenbeschläge 30 verbunden ist und wobei als seitliche Führung am ersten Unterbauelement 3 parallel zur Ausziehrichtung A angeordnete Führungsschlitze 16 und an den Seitenwänden 27, 27 des zweiten Unterbauelements 6 angeordnete Gleitbolzen 17 dienen, die in dem Führungsschlitz 16 geführt werden.



   Nachdem beide Unterbauelemente 3, 6 ausgezogen sind (Fig. 3), wird das an dem zweiten Unterbauelement 6 fest angeordnete Sitzpolster 10 mittels eines Stoffscharniers 11 verbundene Sitzpolster 12 ausgeschwenkt, so dass es auf dem ersten Unterbauelement 3 zu liegen kommt. An der Rückseite des Gestellkorpus 1 ist ein Versteifungsrahmen 18 angeordnet, der die beiden Seitenteile miteinander verbindet. An diesem Versteifungsrahmen 18 ist mittels eines Parallelogrammlenkerpaares 19, 20 die Rückenlehne 21 angelenkt. Zwischen den beiden Lenkern 19, 20 ist eine Zugfeder 22 angeordnet, die bewirkt, dass die Rückenlehne 21 in der Liegestellung jenseits einer Totpunktlage gehalten wird, die sie kurz vor Erreichen der Liegestellung durchläuft.

  Eine weitere Zugfeder 23 zwischen dem Lenker 19 und dem Versteifungsrahmen 18 dient als Gewichtsausgleich für die Rückenlehne 21 beim Verstellen aus der Sitz- in die Liegestellung. In der Liegestellung ruht die Rückenlehne 21 mit ihrem oberen Ende auf dem oberen Teil des Versteifungsrahmens 18 auf. Im oberen Bereich des Sitzmöbels sind die Seitenteile durch eine, wie in Fig. 4 mit unterbrochenen Linien dargestellten Verstärkungsstrebe miteinander verbunden.

 

   Fig. 4 zeigt die an den Seitenwänden 24, 24 des ersten Unterbauelements 3 angeordneten Rollen 4, die sich auf den Führungsschienen 2 abstützen und als seitliche Führung des ersten Unterbauelements 3 mit den Führungsschienen 2 und an letzteren angeordneten Führungsrollen 25 dienen. Neben diesen Führungsrollen 25 sind ebenfalls an den Führungsschienen 2 Bolzen 26 angeordnet, an denen die an den Seitenwänden 27, 27 des zweiten Unterbauelements 6 angeordnete Verriegelungsnase 28 beim Zusammenschieben der Unterbauele  mente 3 und 6 in die Sitzstellung lösbar einrasten und ein unbeabsichtigtes Ausfahren der Unterbauelemente 3, 6 verhindern. Das erste Unterbauelement 3 besteht aus einer Stirnwand 28 und aus zwei mit ihren Vorderenden ein Stück über die Stirnwand 28 hinausragenden Seitenwänden 24, 24.

  Auf diesen Seitenwänden 24, 24 ist für den Bettkasten 13 ein Deckel 29 mit Drahtansatz mittels eines Scharniers 31 schwenkbar befestigt. Die Seitenwände 24, 24 des ersten Unterbauelements 3 werden von den Seitenwänden 27, 27 des zweiten Unterbauelements 6 umschlossen; am vorderen Ende in Ausziehrichtung A gesehen sind die Seitenwände 27, 27 durch die Stirnwand 32 miteinander verbunden. Im vorliegenden Beispiel schliesst die Stirnwand 32 aus optischen Gründen bündig mit den Seitenwänden 27, 27 ab, ohne dass dies unbedingt erforderlich wäre.



   Zwischen den Seitenwänden 24, 24 des ersten Unterbauelements 3 befindet sich an der   Stimwand    28 der Führungsbeschlag 33, der im vorliegenden Fall als gleichschenkliger Winkel ausgebildet ist. Der eine Winkelschenkel 33a dient dazu, den Führungsbeschlag 33 an der Stirnwand 28 des ersten Unterbauelements 3 zu befestigen, während im anderen, freien Schenkel des Führungswinkels 33 ein senkrecht zur Ausziehrichtung A des Sitzmöbels verlaufender Führungsschlitz 34 und eine Anlenkbohrung 35 vorgesehen sind.



   Der am zweiten Unterbauelement 6 angebrachte Führungsbeschlag 36 besitzt im wesentlichen die gleiche Gestalt wie der Führungsbeschlag 33, d.h. er ist ebenfalls als gleichschenkliger Winkel ausgebildet, der mit seinem einen Schenkel 36a an der Innenseite der Stirnwand 32 befestigt ist, während sein anderer freier Schenkel ebenfalls einen Führungsschlitz 37 und eine Anlenkbohrung 38 aufweist. An den Führungsbeschlägen 33, 36 ist jeweils ein Scherenbeschlag 39 so befestigt, dass jeweils einer der Scherenarmendpunkte in der Anlenkbohrung 35 bzw. 38 um eine vertikale Achse schwenkbar angelenkt ist, während der jeweils andere Scherenarmendpunkt in den Führungsschlitzen 34 bzw. 37 in einer zur Aus   ziehrichtung    A des Sitzmöbels senkrechten Richtung gleiten und dabei gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenken kann.

  Etwa in der Mitte sind jeweils die beiden Arme der Scherenbeschläge 39 mittels eines umgenieteten Bolzens 40 um eine vertikale Achse miteinander verbunden. Es können aber auch ohne weiteres andere Verbindungsarten, wie z. B.



  mit Kontermuttern versehene Schrauben Verwendung finden.



   Die Wirkungsweise ist folgende:
Es wird angenommen, dass sich das Sitzmöbel zunächst im Zustand der Fig. 1 befindet. Soll das Sitzmöbel als Liegemöbel Verwendung finden, werden mit einem einzigen Handgriff die Unterbauelemente des Pfeiles A vom ortsfest bleibenden Gestellkorpus 1 weggezogen. Da das Sitzpolster 10 mit dem zweiten Unterbauelement 6 ortsfest verbunden ist und da das Sitzpolster 12 mittels des Stoffschamiers 11 mit dem Sitzpolster 10 verbunden ist, werden beide Polster vom zweiten Unterbauelement 6 mitgenommen. Die Führungsschienen 2 und die seitliche Führungsrolle 25 bewirken zusammen mit den Scherenbeschlägen 39 bzw. den Führungsbeschlägen 33 und 36, dass die Unterbauelemente 3, 6 leicht und ohne seitliche Verkantung bis zur vorgesehenen Länge ausgezogen werden können.

  Auch die unter den Unterbauelementen 3, 6 angebrachten Rollen 5, 9 (bei denen es sich keinesfalls um teure Möbelrollen handeln muss, da sie von aussen praktisch kaum zu sehen sind und nur in vertikaler Richtung belastet werden, wenn das Sitzmöbel ausgezogen ist) stellen eine zusätzliche Erleichterung beim Ausziehen des Sitzmöbels dar, da sie den Reibungswiderstand gegenüber dem Boden stark herabsetzen.



  Demgegenüber bewirken die nicht rollbaren Füsse 41, 42, mit denen der Gestellkorpus 1 am Boden abgestützt ist, dass dieser Gestellkorpus 1 beim Ausziehvorgang ortsfest bleibt und nicht versehentlich mitgezogen wird. Des weiteren wird ein leichtes Gleiten und eine gute seitliche Führung der beiden Unterbauelemente miteinander durch die am hinteren Ende des zweiten Unterbauelementes 6 angeordneten Gleiter 7 gewährleistet, mit denen sich das zweite Unterbauelement 6 auf dem ersten Unterbauelement 3 abstützt, sowie durch die an den Seitenwänden 24 des ersten Unterbauelements 3 angeordneten, parallel zur Ausziehrichtung A des Sitzmöbels verlaufenden Führungsschlitze 16 und dem in diesen Führungsschlitzen 16 geführten und am zweiten Unterbauelement 6 angeordneten Gleitbolzen 17.



   Ist das Sitzmöbel mit seinem ersten Unterbauelement 3 bis zu dem an der Führungsschiene 2 befestigten, als Anschlag dienenden Winkelhaken 14 ausgezogen, so schiebt sich das zweite Unterbauelement 6 durch die gleichzeitig als Anschlag dienenden Scherenbeschläge 39 vollständig aus, so kann das obere Sitzpolster 12 nach hinten geklappt werden, so dass es auf dem Bettkastendeckel 29 des ersten Unterbauelements 3 zu liegen kommt. Dabei wird es durch das   Stoffscharnler    11, das es mit dem unteren Sitzpolster 10 verbindet, geführt, An schliessend braucht nur noch die Rückenlehne 21 durch einen leichten Druck in Richtung des Pfeiles B   (Fig.    1 und 2) in die Liegestellung gebracht zu werden, in der sie dann eine kopfkeilähnliche Stellung einnimmt.

 

   Soll das Liegemöbel wieder in ein Sitzmöbel zurückverwandelt werden, genügt es, die Rückenlehne in der dem Pfeil
B entgegengesetzten Richtung wieder anzuheben. Das Sitzpolster 12 wird hierauf wieder nach vorne geklappt, so dass es auf dem Sitzpolster 10 zu liegen kommt, und die beiden Unterbauelemente 3, 6 werden in der dem Pfeil A entgegengesetzten Richtung wieder zusammengeschoben, bis die Verriege lungsnase 28 an den an der Führungsschiene 2 angeordneten
Bolzen 26 einrastet.



   Die vorstehende Spezialbeschreibung zeigt, dass das neue Sitzmöbel ohne grosse Schwierigkeiten von allen Personen bedient und dem jeweiligen Verwendungszweck zugeführt werden kann. 

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel, mit einem ausziehbaren Unterbauelement (3), das als Bettzeugkasten (13) ausgebildet ist, mit einem über dem Unterbauelement (3) ausziehbaren, zweiten Unterbauelement (6), auf dem zwei miteinander verbundene Polster (10, 12) aufliegen, die mit dem zweiten Unterbauelement (6) ausgezogen werden, wobei nach dem Ausziehen aus dem ersten Unterbauelement (3) das Polster (10) auf das erste Unterbauelement (3) geschwenkt werden kann und mit einer Rückenlehne (21), die zur Ergänzung der Liegefläche umklappbar ist, dadurch gekennzeichnet, a) dass das erste Unterbauelement (3) mittels Rollen (4, 5) geführt ist, die sich vorne auf dem Boden und hinten auf einer am Gestellkorpus (1) angeordneten, in verschiedenen Winkellagen gebogenen Führungsschiene (2) abstützen,
    b) dass im oberen Teil des ersten Unterbauelements (3) der Bettzeugkasten (13) angeordnet ist, an dem ein Deckel (29) mit einem Drahteinsatz schwenkbar gelagert ist, c) dass das zweite Unterbauelement (6) mit dem ersten Unterbauelement (3) mittels eines als Führungs- und Anschlagelement dienenden Scherenbeschlags (39) verbunden ist, wobei zwei der Scherenarmendpunkte am ersten Unterbauelement (3) und die beiden anderen Scherenarmendpunkte am zweiten Unterbauelement (6) je mittels eines Führungsbeschlags (33, 36) so befestigt sind, dass an dem ersten und dem zweiten Unterbauelement (3, 6) mindestens einer der Scherenarmendpunkte in einer zur Ausziehrichtung (A) des Sitzmöbels senkrechten Richtung gleitbar und dabei gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenkbar ist, und d) dass die Rückenlehne (21), die an jeder Seite mittels eines Lenkerpaares (19,
    20) am Gestellkorpus (1) angelenkt ist, unabhängig von den ausziehbaren Unterbauelementen (3, 6) in die Liegestellung bewegbar ist.
  2. 2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherenarmbeschläge (39) mit den Führungsbeschlägen (33, 36) so verbunden sind, dass jeweils der Endpunkt eines Scherenarms in einem im Führungsbeschlag (33, 36) vorgesehenen, senkrecht zur Ausziehrichtung des Sitzmöbels verlaufenden Schlitz (34, 37) gleiten und gleichzeitig um eine vertikale Achse schwenken kann, während jeweils die anderen Endpunkte der Scherenarmbeschläge in einer in den Führungsbeschlägen vorgesehenen Anlenkbohrung (35, 38) nur um eine vertikale Achse schwenkbar, in horizontaler Richtung jedoch nicht verschiebbar angelenkt sind.
  3. 3. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (21) mittels zweier Lenkerpaare (19, 20), die als Parallelogrammlenker ausgebildet sind, am Gestellkorpus (1) angelenkt ist und gegenüber dem Gestellkorpus (1) verschwenkbar ist.
  4. 4. Sitzmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Lenkerpaaren (19, 20) einerseits und zwischen einem Lenker (19) und einem Versteifungsrahmen (18) anderseits Zugfedern (22, 23) angeordnet sind.
  5. 5. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (21) durch eine etwa senkrecht zum Fussboden gerichtete Kraft aus der Sitz- in die Liegestellung und umgekehrt verstellbar ist.
  6. 6. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (2) ein die Ausziehrichtung (A) der Unterbauelemente (3, 6) begrenzender Winkelhaken (14) angeordnet ist.
  7. 7. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (2) zur seitlichen Führung des ersten Unterbauelements (3) eine Führungsrolle (25) und als Anschlag für das zweite Unterbauelement (6) ein Bolzen (26) angeordnet ist.
  8. 8. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Unterbauelement (6) am weitesten ausziehbar ist und dass ein Sitzpolster (10) mit dem zweiten Unterbauelement (6) fest verbunden ist und an diesem Sitzpolster (10) das Sitz- und Liegepolster (12) für das erste Unterbauelement (3) mittels Stoffscharnier (11) verbunden ist.
  9. 9. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenteilwänden (27) des zweiten Unterbauelements (6) je ein Gleitbolzen (17) angeordnet ist.
  10. 10. Sitzmöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Unterbauelement (3) an beiden Seitenteilwänden (24) parallel zur Ausziehrichtung (A) Führungsschlitze (16) angeordnet sind.
  11. 11. Sitzmöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Unterbauelement (6) eine Verriegelungsnase (28) angeordnet ist, die in zusammengeschobenem Zustand der Unterbauelemente (3, 6) an dem Bolzen (26), der an der Führungsschiene (2) am Gestellkorpus (1) angeordnet ist, lösbar einrastet.
  12. 12. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Unterbauelement (6) auf dem ersten Unterbauelement (3) mit Gleitern (7) abgestützt ist.
  13. 13. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Unterbauelemente (3, 6) mit Rollen (5, 9) auf dem Boden abgestützt sind.
  14. 14. Sitzmöbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der beim Ausziehen der Unterbauelemente ortsfest bleibende Gestellkorpus (1) mit Füssen (41, 42) auf dem Boden abgestützt ist.
    Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
    Derartige Sitzmöbel, insbesondere Doppelbettcouche, sind in vielen Ausführungsformen bekannt, wobei das Rückenteil vielfach über einem am Gestell gelagerten Drehzapfen in die Liegestellung geschwenkt wird, so dass die Rückenseite der Rückenlehne nach oben zu liegen kommt. Dazu muss die Rückenlehne jedoch beidseitig gepolstert sein.
    Weiterhin stellt sich bei Sitzmöbeln dieser Art das Problem, auf welche Weise die Unterbauelemente geführt und durch Anschlag gegen zu weites Ausziehen gesichert werden.
    Bisher wurde dies durch Konstruktionen gelöst, die entweder nur mittels Schlitz und Gleitbolzen seitlich geführt oder auf die Verwendung von Teleskopbeschlägen abgestimmt sind, mit deren Hilfe die einzelnen Unterbauelemente verbunden sind.
    Solche Sitzmöbel weisen jedoch erhebliche Nachteile auf; so sind sie nur unzureichend geführt und gegen Verkanten anfällig; bei der Verwendung von Teleskopbeschlägen sind sie in der Herstellung relativ teuer und schwierig zu montieren und erlauben nicht die Unterbringung des Bettzeugs.
    Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Sitzmöbels der eingangs genannten Art, das die Nachteile bekannter Ausführungen vermeidet und das insbesondere eine einfache, leichte Verwandlung gestattet, das seitlich präzise geführt und gegen ein zweites Ausfahren gesichert ist. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Massnahmen gelöst.
    Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des Sitzmöbels sind in den Ansprüchen 2 bis 14 umschrieben.
    Ein solches Sitzmöbel gewährleistet bei Verwendung einfach und kostengünstig herstell- und montierbarer Beschläge eine allen Anforderungen genügende, seitliche Führung beim **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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