CH622953A5 - Front safety jaw for ski bindings - Google Patents
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheits-Vorderbak-ken für Skibindungen, dessen Sohlenhalterglied mittels einer Lenkeranordnung entgegen der Kraft mindestens eines Federelementes aus seiner Normallage quer zur Skilängsrichtung bewegbar geführt ist.
Sicherheits-Vorderbacken dieser Art werden mit einem Absatzhalter verwendet, welcher nach der Art eines meist drehbar gelagerten Strammers oder auch als Fersenautomatik ausgebildet sein kann. Nebst seiner herkömmlichen Aufgabe der Niederhaltung des Absatzes dient dabei der Absatzhalter dazu, den Schuh gegen den Vorderbacken zu drücken. Letzterer ist in den bekannten Ausführungen grundsätzlich so konzipiert, dass er bei der sogenannten Seitenauslösung gleichzeitig mit der Bewegung der Schuhspitze nach der Seite hin eine Bewegung des Schuhes nach vorne zulässt. Daraus entstehen aber Probleme, welche das Einstellen des Vorderbackens derart, dass im Bedarfsfalle eine Auslösung erfolgt, dass es aber zu keinen Fehlauslösungen kommt, ausserordentlich erschweren. Um dies zu verstehen, muss man sich vor Augen halten, dass in vielen Fällen der Skifahrer zwar das Gleichgewicht verliert, sich aber dann wieder auffangen kann. Die Bindung muss 5 sowohl auf die durch den Gleichgewichtsverlust eintretende akute Gefahr ansprechen, als auch auf das Entschwinden derselben. Anders gesagt muss die Bindung, im vorliegenden Fall der Vorderbacken, beim Verlust des Gleichgewichts des Skifahrers aus der Normallage ausschwenken, um eine übermäs-io sige Torsionsbeanspruchung zu vermeiden. Dann muss aber der Vorderbacken — wenn der Skifahrer sich stabilisiert hat -in die Normallage zurückkehren, da es sonst zu einer nicht mehr notwendigen Auslösung, d.h. zu einer Fehlauslösung, kommt, und der Skifahrer zufolge Skiverlust stürzen würde. 15 Der Vorderbacken muss also einen sogenannten elastischen Bereich aufweisen, und zu einer Auslösung darf es erst kommen, wenn der Vorderbacken diesen Bereich verlässt. Das Rückstellen des Vorderbackens in die Normallage ist Sache des Federelementes. Dieses muss dabei jedoch den Schuh auf 20 dem Ski in die Normallage zurückstellen, was im Sinne des Vorhergesagten nicht nur ein Zurückschwenken bedeutet, sondern auch ein Verschieben der Schuhsohle in Skilängsrichtung gegen den Absatzhalter bzw. die Fersenautomatik, welcher bzw. welche — wie gesagt — bestrebt ist, den Schuh gegen 25 den Vorderbacken zu drücken. Unter diesen Umständen muss beim Rücksteilen des Vorderbackens in die Normallage das Federelement eine erhebliche Kraft ausüben, die grösser ist als die Kraft, die erforderlich ist, um den Vorderbacken in seiner Normallage so zu halten, dass im Bedarfsfall eine Auslösung 30 zustandekommt. Das heisst also, dass das Federelement bei richtiger Einstellung den Vorderbacken nur bedingt, nämlich nur dann zurückstellen kann, wenn derselbe die Normallage nur geringfügig verlassen hat. Das bedeutet, dass der elastische Bereich sehr schmal ist und dass es häufig zu Fehlauslösungen 35 kommt. In dieser Situation greift — die Erfahrung hat dies gezeigt - der Skifahrer zur Selbsthilfe, indem er das Federende nachspannt. Die Folge ist, dass der Vorderbacken im Bedarfsfalle zu spät oder überhaupt nicht auslöst.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile 40 zu vermeiden. Dabei liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Vorderbacken so auszubilden, dass das Federelement beim Rücksteilen des Vorderbackens in dessen Normallage innerhalb des elastischen Bereiches nicht gegen den Absatzhalter arbeiten muss, dass vielmehr letzterer das Federelement in 45 dessen Rückstellfunktion unterstützt. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1.
Bei dieser Ausbildung bewegt sich das Sohlenhalterglied bei einer Querbewegung aus der Normallage zunächst auf so einer Bahn, auf der seine Entfernung zum Absatzhalter im Vergleich zu dieser Entfernung in der Normallage kleiner wird. Hier arbeitet also das Sohlenhalterglied gegen die nach vorne gerichtete Kraft des Absatzhalters, doch geschieht dies durch die erheblichen Kräfte, welche bei einem Verlust des 55 Gleichgewichts zwischen Ski und Skifahrer wirksam sind. Entfallen diese Kräfte, weil sich der Skifahrer aufgefangen hat, so kann das Federelement das Sohlenhalterglied ohne weiteres in die Normallage zurückstellen, weil es dabei durch die nach vorne gerichtete Kraft des Absatzhalters unterstützt wird. 60 Damit ist es möglich, den elastischen Bereich innerhalb der vernünftigen praktischen Bedürfnisse beliebig breit zu gestalten. Massgebend dafür ist, wie dies ohne weiteres einleuchtet, die Schräge der Verbindungslinie der bei der einen oder anderen Querbewegung wirksamen Gelenke zur Längsmittellinie «s des Vorderbackens in dessen Normallage. Entsprechend diesem Verlauf der Verbindungslinie ist das Sohlenhalterglied auf dem Ski nach der Art eines Kniehebels gelagert, welcher in der Normallage des Sohlenhaltergliedes mehr oder weniger ge
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knickt ist und bei einer Querbewegung entsprechend früher oder später die gestreckte Stellung annimmt. Diese Stellung bedeutet die Grenze des elastischen Bereiches. Überschreitet der «Kniehebel» die gestreckte Stellung, so entfernt sich das Sohlenhalterglied von dem Absatzhalter, und der Schuh wird völlig freigegeben.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen: Die Fig. 1 und 2 einen Vorderbacken in Draufsicht bzw. in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
die Fig. 3 bis 6 den Vorderbacken gemäss den Fig. 1 und 2 auf dem Ski mit einer Fersenautomatik in Normalstellung (Fig. 4), in einer ausgelenkten Stellung innerhalb des elastischen Bereiches (Fig. 5) und nach Auslösung (Fig. 6),
die Fig. 7 und 8 eine Variante des Vorderbackens von oben und von der Seite gesehen mit teilweisem Schnitt und die Fig. 9 bis 12 diese Variante auf dem Ski zusammen mit einer Fersenautomatik in Normalstellung (Fig. 10), bei Auslenkung innerhalb des elastischen Bereiches (Fig. 11) und nach der Auslösung (Fig. 12).
Bei der Ausführung gemäss den Fig. 1 bis 6 weist der Vorderbacken eine Basisplatte 1 auf, die mit Schrauben 2 auf dem Ski 3 befestigt ist. Die Basisplatte 1 trägt ein Gehäuse 4, in dessen zylindrischer Ausnehmung 5 die Auslösefeder 6 angeordnet ist. Diese stützt sich mit ihrem einen Ende an der Stirnwandung 7 des Gehäuses ab und mit ihrem anderen Ende an einem Kolben 8, welcher mit ihrer bombierten Aussenflä-che 9 in der Ausnehmung 5 des Gehäuses 4 geführt ist. Der Kolben 8 weist eine Gewindebohrung 8a auf, in welche das Ende einer Zugsstange 10 eingreift. Letztere erstreckt sich durch eine Ausnehmung 11 in der Stirnwand 7 des Gehäuses 4 und besitzt an diesem Ende eine Öse 12, die von einem Bolzen 13 durchdrungen ist. Mit ihren beiden Enden ist der Bolzen 13 in einem Schwenkriegel 14 verankert, welcher an in Querrichtung im Abstand voneinander angeordneten Kippanschlägen 15 der Basisplatte 1 abgestützt ist. Die Kippanschläge 15 sind nach der Art eines Gelenkzapfens abgerundet und der Schwenkriegel 14 weist entsprechende gelenkschalenförmige Ausnehmungen 16 auf, wobei in der Normalstellung des Schwenkriegels gemäss Fig. 1 unter der Wirkung der Feder 6 beide Kippanschläge 15 in die zugeordnete Ausnehmung 16 eingreifen. Die Kippanschläge 15 und die Ausnehmungen 16 bilden dabei - wie dies ohne weiteres einleuchtet — ein Paar in Querrichtung nebeneinander angeordneter skifester Gelenke, wobei der Schwenkriegel 14 wahlweise um einen der Kippanschläge 15, d.h. um eines der Gelenke seitlich verschwenkt werden kann. An dem nach hinten gerichteten Ende des Schwenkriegels 14 ist mittels eines Gelenkzapfens 17 das Sohlenhalterglied 18 angelenkt, welches dabei den Schwenkriegel 14 unter- bzw. übergreift. Das Sohlenhalterglied besitzt eine kurze Sohlenplatte 19, welche auf dem Ski mittels eines Reibbelages 20 abgestützt ist. Im Bereiche der Sohlenplatte 19, mindestens aber im Bereiche des Reibbelages 20 besitzt der Ski, z. B. in Form einer dünnen Stahlplatte 3a, eine reibungsarme Oberfläche. An seiner unteren Seite, der Sohlenplatte vorgelagert, trägt das Sohlenhalterglied 18 Stützrollen 21, welche an einer Steuerkurve 22 der Basisplatte 1 aufliegen und das Sohlenhalterglied 18 in dessen Normallage gegen ein Verschwenken um den Gelenkzapfen 17 abstützen.
Bei dem beschriebenen Sicherheits-Vorderbacken ist also das Sohlenhalterglied 18 auf dem Ski mittels einer Lenkeranordnung abgestützt, welche — wie eingangs bereits erwähnt — ein Paar in Querrichtung nebeneinander angeordnete Gelenke (dargestellt durch die Kippanschläge 15 und die Ausnehmungen 16) aufweist, sowie ein Einzelgelenk (dargestellt durch den Gelenkzapfen 17), welches in bezug auf das Gelenkpaar in Skilängsrichtung versetzt ist, wobei das Gelenkpaar skifest und das Einzelgelenk am Sohlenhalter angeordnet ist. Der
Schwenkriegel 14 bzw. das Sohlenhalterglied 18 kann — wie erwähnt - wahlweise um das eine oder um das andere skifeste Gelenk nach der einen bzw. nach der anderen Seite bewegt werden. Die Verbindungslinie zwischen dem einen bzw. dem 5 anderen skifesten Gelenk und dem Einzelgelenk läuft dabei schräg zu der einen bzw. anderen Seite hin, namentlich zu der Seite, für welche das eine oder andere skifeste Gelenk aktiv ist. Dabei bilden der Schwenkriegel 14 und der zwischen Sohlenhalterglied 18 und einer Fersenautomatik 23 (Fig. 3 bis 6) io eingespannte Skischuh 24 einen noch nicht vollständig gestreckten Kniehebel, der erst nach Ausschwenken des Sohlenhalters aus der Normallage sich der gestreckten Stellung nähert. Dies hat zur Folge, dass der Skischuh bei Querbewegung des Sohlenhaltergliedes zunächst in Richtung auf die Fersenau-15 tomatik gedrückt wird. Natürlich handelt es sich dabei um minimale Bewegungen und auch um eine Belastung, welche sich zwar zu der eingestellten Auslösekraft addiert, ohne jedoch diese zu verfälschen. Bei einer solchen Bewegung des Sohlenhaltergliedes heben sich die Rollen 21 von der Steuer-20 kurve 22 ab, so dass das Sohlenhalterglied unbehindert der Bewegung der Schuhspitze folgen kann. Sollten extrem ungünstige Umstände ein Abkippen des Sohlenhaltergliedes verursachen wollen, so wird dies innerhalb des elastischen Bereiches durch die Stützrollen 21 auf alle Fälle verhindert. Fig. 5 lässt 25 dies erkennen. Aus der gleichen Figur ist es ersichtlich, dass der elastische Bereich nicht notwendigerweise durch die gestreckte Stellung des erwähnten «Kniehebels» begrenzt ist. Selbst bei einer Überschreitung der gestreckten Stellung ist die Rückkehr in die Normallage durchaus möglich, wenn der Ski-3o fahrer das Gleichgewicht wieder erlangt. Erst wenn die Querbewegung des Sohlenhaltergliedes ein solches Ausmass annimmt, dass die in der Bewegungsrichtung äussere Stützrolle 21 den Bereich der Steuerkurve 22 verlässt, kommt es zu einer Auslösung. Das Sohlenhalterglied kippt dann ab und der 35 Schuh wird freigegeben. Sobald dies geschehen ist, wird das Sohlenhalterglied 18 durch die Feder 6 in aller Regel in die Normallage zurückgestellt.
Bei der nachfolgenden Erläuterung der Ausführung gemäss den Fig. 8 bis 12 braucht, zumal in diesen Figuren für gleiche 40 Teile die gleichen Bezugszeichen benützt wurden, nur auf die Abweichungen gegenüber der zuerst erläuterten Ausführungsform eingegangen zu werden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Schwenkriegel 14 abgesetzt ist und einen die Sohlenplatte 19 untergreifenden Fortsatz in einer Schwenk-45 platte 25 aufweist. Letztere ist durch einen Schwenkzapfen 26 mit der Sohlenplatte 19 gelenkig verbunden, wobei der Schwenkzapfen 26 mit einer Schulter 27 die Sohlenplatte 19 übergreift. Zur vertikalen Abstützung des Sohlenhaltergliedes 18 auf dem Schwenkriegel 14 dient daneben ein Führungssteg so 27 des Sohlenhaltergliedes, welche in eine Führungsnut 28 des Schwenkriegels eingreift. Die Sohlenplatte 19 trägt ferner einen Anschlagzapfen 29, welcher in einer Nut 30 der Schwenkplatte 25 eingreift, um die Schwenkbewegung der Sohlenplatte gegenüber der Schwenkplatte zu begrenzen. In 55 den Schwenkriegel 14 sind an dessen dem Sohlenhalterglied zugekehrten Stirnseite federbelastete Rastkugeln 31 eingelassen, welche am Sohlenhalterglied angreifen, um dasselbe in Normallage bezüglich des Schwenkriegels 14 zu halten.
Die Funktionsweise dieser Variante entspricht der ersten «o Ausführung. Tatsächlich besteht der konstruktive Unterschied in der einfachsten Form ausgedrückt darin, dass der Gelenkzapfen 17 der ersten Ausführung sich weiter hinten am Schwenkriegel, nämlich an der mit 26 bezeichneten Stelle befindet. Dementsprechend ist der durch den Schwenkriegel 65 repräsentierte Arm des von diesem Riegel mit dem Schuh gebildeten «Kniehebels» etwas länger. Dadurch lässt sich die Verbindungscharakteristik beeinflussen. In diesem Zusammenhang sind die Rastkugeln ohne Einfluss, weil sie — wie
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gesagt — lediglich dazu dienen, das Sohlenhalterglied zur Erleichterung des Einsteigens in der Normallage auf dem Schwenkriegel zu halten. Selbstverständlich tragen dabei die Rastkugeln auch während der Fahrt zum Halten des Sohlenhaltergliedes an der Schwenkplatte bei. Es leuchtet jedoch ein, dass die Stabilisierung des Sohlenhaltergliedes durch den Schuh hier viel ausgeprägter ist, da der Schuh mit dem Sohlenhalterglied bei dieser Ausführung einen anderen «Kniehebel» bildet, der in Normallage die vollkommen geknickte Stellung einnimmt.
Das anhand der beiden in der Zeichnung dargestellten Ausführungen erläuterte Konzept lässt sich auf mannigfaltige andere Arten realisieren. So könnte man beispielsweise ausgehend von der ersten Ausführung die durch den Schwenkriegel und den dazugehörenden Gelenken bzw. Anschlägen repräsentierte Lenkanordnung um 180° drehen, wobei der Gelenkzapfen mit dem Ski verbunden wäre, und die Kippgelenke 15 an dem Sohlenhalterglied angebracht wären. In diesem Falle würde man den Schwenkzapfen nach der Art des aus der schweizerischen Patentschrift 347 122 bekannten Vorderbak-kens mit einer einseitigen Abflachung versehen, auf welcher ein durch die Feder 6 belasteter Druckpilz aufliegen würde. Selbstverständlich müsste man dann die Feder 6 nicht in einem skifesten, sondern in einem mit dem Schwenkriegel verbundenen, d.h. schwenkbaren Federgehäuse unterbringen. Entsprechend der «umgekehrten» Anordnung des Einzelgelenkes und des von den Kippanschlägen dargestellten Gelenkpaares würden auch die Kippanschläge ihre Rolle untereinander vertauschen. Dies kann mit Bezugnahme auf die Fig. 1 wie folgt verdeutlicht werden: Bewegt sich das Sohlenhalterglied bei der dargestellten Ausführung nach unten, so ist der untere Kippanschlag wirksam. Bei der umgekehrten Anordnung, nämlich 5 wenn die Kippanschläge sich hinten befinden, würde das sich nach unten bewegende Sohlenhalterglied auf dem oberen Kippgelenk abstützen. (Die Ausdrücke «unten» und «oben» wurden selbstverständlich nur der Anschaulichkeit halber im Zusammenhang mit der Zeichnung gewählt. In Wirklichkeit io müssen sie durch -links- und -rechts- ersetzt werden.)
Bei einer weiteren Variante, die sich sehr stark an die Ausführung gemäss der Fig. 1 anlehnt, bestünde der Unterschied darin, dass das Einzelgelenk ebenfalls durch ein durch Kippanschläge gebildetes Gelenkpaar ersetzt würde. Der 15 Schwenkriegel würde also auch an seinem hinteren Ende zwei nebeneinander liegende Kippanschläge aufweisen, an welchen das Sohlenhalterglied sich abstützen würde. Die Verbindungslinien der miteinander wirkenden vorderen und hinteren Gelenke würden sich in diesem Fall kreuzen. Wiederum in An-20 lehnung an die Fig. 1 lässt sich wie folgt verdeutlichen: Bei einer Bewegung des Sohlenhaltergliedes nach unten würde sich der Schwenkriegel - wie bei der dargestellten Ausführung — am unteren Kippanschlag anstützen, das Sohlenhalterglied hingegen an dem oberen Kippanschlag.
25 Für beide ohne zeichnerische Darstellung ausführlich beschriebene Varianten sind die im Zusammenhang mit den ersten beiden Ausführungen vorgebrachten Erläuterungen sinngemäss anwendbar.
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5 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Sicherheits-Vorderbacken für Skibindungen, dessen Sohlenhalterglied mittels einer Lenkeranordnung entgegen der Kraft mindestens eines Federelementes aus seiner Normallage quer zur Skilängsrichtung bewegbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeranordnung eine erste, skifeste Gelenkanordnung und eine zweite, in Skilängsrichtung versetzte, am Sohlenhalterglied (18) angeordnete Gelenkanordnung aufweist, wobei die eine Gelenkanordnung ein Paar in Querrichtung nebeneinander angeordneter Gelenke (15,16) und die andere Gelenkanordnung ein Einzelgelenk (17, 26) oder ebenfalls ein Paar von nebeneinander angeordneten Gelenken aufweist, dass das Sohlenhalterglied (18) an den Gelenken mindestens der einen Gelenkanordnung durch Anschlagmittel (16) abgestützt und bei seiner Querbewegung nach der einen oder andern Seite jeweils durch das eine oder das andere Gelenk des Gelenkpaares (15,16) und das Einzelgelenk (17, 26) bzw. das eine oder das andere Gelenk jedes der beiden Gelenkpaare geführt ist und dass die Verbindungslinie der bei einer Querbewegung nach der einen oder anderen Seite wirksamen Gelenke (15,16,17, 26) von dem Gelenk (17, 26) der hinteren Gelenkanordnung ausgehend schräg zur betreffenden Seite hin verläuft.
2. Vorderbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeranordnung einen Schwenkriegel (14) aufweist, wobei das Gelenkpaar (15,16) bzw. die Gelenkpaare durch Kippanschläge (15) gebildete offene Gelenke aufweisen.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorderbacken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (14) mit dem Sohlenhalterglied (18) durch das Einzelgelenk (17,26) verbunden ist.
4. Vorderbacken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Sohlenhalterglied (18) und auf einem skifesten Teil (1) im Bereiche der Normallage wirksame Stützanschläge (21, 22) vorgesehen sind.
5. Vorderbacken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützanschläge eine sich quer zur Skilängsrichtung erstreckende skifeste Stützkurve (22) und am Sohlenhalterglied (18) angeordnete Stützrollen (21) aufweisen.
6. Vorderbacken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sohlenhalterglied (18) eine auf dem Ski gleitbar abgestützte pedalartige Sohlenplatte (19) aufweist.
7. Vorderbacken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (14) eine die Sohlenplatte (19) untergreifende und mit derselben durch das Einzelgelenk (26) verbundene Schwenkplatte (25) aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| PL | Patent ceased | ||
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