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PATE NTANSPRÜCHE
1. Stapelbare, einmal verwendbare, aus einem gepressten Gemisch von lignozellulosehaltigen Fasern und einem ausgehärteten Bindemittel bestehenden Formteilen zusammengesetzte Kiste, die einen Kistenrahmen und einen in letzteren eingesetzten Boden aufweist, wobei der Kistenrahmen aus zwei Paaren von Platten mit im wesentlichen rechteckigem Umriss zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, - dass die die senkrechten Kistenkanten (1) bildenden End abschnitte der Platten auf dem grössten Teil der Kanten länge unter Bildung eines stumpfen Winkels ( < x) nach aus sen gerichtet sind: - dass die obere Plattenkante einen im Bereich der Ecken (2') eine vergrösserte Auflagefläche bildenden Rand (2) mit Auflage besitzt; - dass die untere Plattenkante (3) nach innen versetzt ist;
und - dass oberhalb der nach innen versetzten Unterkante ein stückig eine geradlinig und parallel zur Unterkante verlau fende Rinne (6) angeformt ist.
2. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten einen quadratischen Umriss aufweisen.
3. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mit parallel zu ihrer Oberkante verlaufenden Versteifungswellen (10) versehen sind.
4. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen ebenen, mit dessen Aussenkanten in die Rinne (6) der Platten einrastbaren Boden (4) besitzt (Fig. 2).
5. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen kastenförmigen, mit dessen hochgezogenen, nach aussenweisenden Aussenkanten in die Rinne der Platten einrastbaren Boden (4) besitzt (Fig. 3).
6. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei aneinanderstossende Platten im Stossbereich mit Schlitzen (8) versehen sind.
7. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der stumpfe Winkel (a) im zusammengebauten Zustand der Kiste mindestens angenähert 135 beträgt.
Einmal verwendbare Kisten werden in zunehmendem Masse als Einwegverpackung zum Versand von Obst, Früchten und Gemüsen verwendet und am Bestimmungsort jeweils vernichtet. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Kosten der Verpackung einen geringstmöglichen Bruchteil des verpackten Warenwertes ausmachen und umweltfreundlich und rückstandlos vernichtet, beispielsweise verbrannt werden können.
Dennoch muss die Kiste eine solche Festigkeit besitzen, dass die meist empfindlichen Waren ausreichend geschützt sind.
Auch darf die Kiste weder vom Inhalt noch durch äusseren Einfluss Feuchtigkeit aufnehmen, so dass eventuell auf diese Weise die Festigkeit des Verpackungsmaterials derart vermindert wird, dass es sich beim Transport auflöst und der Inhalt verlorengeht.
Es sind schon einmal verwendbare Kisten bekannt (DE OS 1 586 642), welche aus einstückig miteinander verbundenen dünnen Platten geformt werden, die aus einer in einer Ebene angeordneten Abwicklung bestehen und einstückig aus einem Gemisch von lignozellulosehaltigen Spänen oder Fasern und einem wärmehärtbaren Bindemittel gepresst sind.
Diese bekannte Kiste hat sich für eine Reihe von Anwen- dungszwecken bestens bewährt, die Art ihrer Herstellung ist jedoch für manche Anwendungsfälle einer solchen Kiste noch zu aufwendig, so dass das erzeugte Produkt zu teuer ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kiste der eingangs genannten Art, die die Nachteile bekannter Ausführungen vermeidet und deren Einzelteile insbesondere ohne jegliche Qualitätseinbusse preiswert hergestellt werden kön nen. Ausserdem sollen die Einzelteile selbst auch stapelbar sein, damit sie beim Versand eine hohe Raumausnutzung ge statten und damit geringe anteilige Transportkosten verursachen, und sie sollen sogar in einfacher Weise erst an dem Ort zusammengesetzt werden können, an dem sie benötigt wer den. Weiterhin soll die neue Kiste sehr stabil sein, damit eine grössere Anzahl von ihnen übereinandergestapelt werden kann. Zu diesem Zweck soll die neue Kiste auch derart gestaltet sein, dass die gestapelten Kisten nicht gegeneinander verrutschen können.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Massnahmen gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Kiste sind in den Ansprüchen 2 bis 7 umschrieben.
Bevorzugte Ausfuhrungsformen des Erfmdungsgegen- stands sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher b schrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 eine Kiste mit dem Teil einer weiteren, unter ihr im Stapel befindlichen Kiste, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 2 in grösserem Massstab die Kiste der Fig. 1 im Vertikalschnitt ausschnittsweise;
Fig. 3 eine zweite Kiste in ähnlicher Darstellung wie in Fig. 2; und
Fig. 4 und 5 zwei Ausbildungen der senkrechten Stosskante der Kisten der Fig. 1 und 2 im Horizontalschnitt schematisch.
Wie Fig. 1 zeigt, ist der Kistenrahmen aus zwei Paaren von Platten mit im wesentlichen rechteckigem Umriss zusammengesetzt, die bei der fertigen Kiste an den Ecken miteinander verbunden sind und in die ein Boden 4 eingesetzt ist. Die die senkrechten Kanten 1 des Kistenrahmens bildenden Endabschnitte der Platten sind unter Bildung je eines stumpfen Winkels zx gemäss Fig. 4 oder 5 nach aussen abgekantet oder abgebogen.
Durch diese Ausgestaltung der senkrechten Kanten ist die Kiste ohne eine Vergrösserung der Plattenstärke an den Ecken, welche bei der Stapelung die Kräfte aufzunehmen haben, besonders steif und kann verhältnismässig hohe Druckbeanspruchungen ertragen. Deshalb kann eine grosse Anzahl der neuen Kisten übereinandergestapelt werden.
Ausserdem besitzen die Platten an ihrer oberen Kante einen Rand mit Auflage 2, welcher - wie auch aus Fig. 2 ersichtlich ist - mit der nach innen versetzten Unterkante 3 in der Weise zusammenwirken, dass dadurch bei der Stapelung der Kisten eine formschlüssige Verbindung erzeugt wird, so dass die Kisten im Stapel nicht gegeneinander verrutschen können. Diese Auflage ist an den Ecken 2' grossflächiger als im übrigen Kantenbereich. Durch diese Ausgestaltung der Plattenunterkante ergibt sich zusätzlich noch eine elegante und einfache Möglichkeit der Befestigung des Kistenbodens 4.
Zwischen der nach innen versetzten Plattenunterkante 3 und einer parallel zur Unterkante verlaufenden Versteifungswelle 5 entsteht eine Rinne 6, in welche der Kistenboden 4 formschlüssig eingelegt oder eingeschnappt werden kann.
Normalerweise wird der Kistenboden 4 als ebene Platte 4, beispielsweise aus Pressholz oder Hartfaser, ausgebildet sein.
Der Kistenboden 4 kann aber auch kastenförmig ausgebildet sein (Fig. 3). Diese zweite Kiste ist beispielsweise dann besonders vorteilhaft, wenn die Kisten auf aus Rollen bestehenden Transportbahnen befördert werden sollen.
Die neue Kiste eignet sich auch gut dazu, in platzsparender Weise versandt und erst am Ort der ersten Benutzung zusammengesetzt zu werden.
Hierzu können entweder die einzelnen Platten sowie der Kistenboden im Stapel transportiert werden und - bei Verwendung als Obst- oder Gemüsekiste - auf dem Feld dadurch zusammengesetzt werden, dass die Platten an den senkrechten Kanten 1 mit Metallklammern verbunden werden.
Der Kistenrahmen kann jedoch auch vormontiert in der Weise gestapelt werden, dass bereits drei der vier senkrechten Kanten 1, z.B. mit Drahtringen 7, beweglich verbunden werden, so dass der an einer Kante offene Kistenrahmen flach auf eine ebene Unterlage gelegt werden kann. Die Plattenendabschnitte zur Bildung der vierten Kante sind mit Schlitzen 8 versehen, durch die bei der endgültigen Montage nach Formung des Kistenrahmens Blechlaschen oder Drahtklammern 9 gesteckt und umgebogen werden.
Auch die Platten des Kistenrahmens selbst besitzen eine ausreichende Steifigkeit, weil ihre Oberkante mit einer Versteifungswelle 10 versehen ist. Die Platten können (Fig. 1) oben eine Randaussparung 11 aufweisen. Dadurch lassen sich die Kisten besser handhaben, weil sie beim Stapeln und Entstapeln besser zu greifen sind. Ausserdem wird dadurch eine Belüftung des Kisteninhalts ermöglicht, so dass auf weitere Belüftungslöcher unter Umständen verzichtet werden kann.
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GODFATHER CLAIMS
1. Stackable, single-use molded parts composed of a pressed mixture of lignocellulosic fibers and a hardened binder, which has a box frame and a bottom inserted in the latter, the box frame being composed of two pairs of plates with a substantially rectangular outline, characterized in that - the end sections of the plates forming the vertical box edges (1) are directed outwards along most of the edges with the formation of an obtuse angle (<x): - that the upper plate edge faces one in the area of the corners ( 2 ') has an enlarged support surface forming edge (2) with support; - That the lower plate edge (3) is offset inwards;
and - that above the inwardly offset lower edge, a linear and parallel to the lower edge running trough (6) is integrally formed.
2. Box according to claim 1, characterized in that the plates have a square outline.
3. Box according to claim 1, characterized in that the plates are provided with stiffening shafts (10) running parallel to their upper edge.
4. Box according to claim 1, characterized in that it has a flat, with its outer edges in the groove (6) of the plates latchable bottom (4) (Fig. 2).
5. Box according to claim 1, characterized in that it has a box-shaped bottom (4) which can be snapped into the groove of the plates with its raised outer edge pointing outwards (Fig. 3).
6. Box according to claim 1, characterized in that at least two abutting plates in the joint area are provided with slots (8).
7. Box according to claim 1, characterized in that the obtuse angle (a) in the assembled state of the box is at least approximately 135.
Single-use boxes are increasingly being used as single-use packaging for shipping fruit, fruits and vegetables and are destroyed at the destination. It is important to ensure that the costs of the packaging make up the smallest possible fraction of the packaged value of the goods and that they can be destroyed in an environmentally friendly and residue-free manner, for example burned.
Nevertheless, the box must be so strong that the most sensitive goods are adequately protected.
Also, the box must not absorb moisture from the content or from external influences, so that the strength of the packaging material may be reduced in this way in such a way that it dissolves during transport and the content is lost.
Boxes which can be used are already known (DE OS 1 586 642), which are formed from thin plates which are integrally connected to one another, which consist of a planar arrangement and are pressed in one piece from a mixture of lignocellulosic chips or fibers and a thermosetting binder .
This known box has proven itself for a number of applications, but the way in which it is manufactured is still too complex for some applications of such a box, so that the product produced is too expensive.
The object of the invention is to provide a box of the type mentioned, which avoids the disadvantages of known designs and the individual parts can be produced inexpensively, in particular without any loss of quality. In addition, the individual parts themselves should also be stackable, so that they allow a high level of space utilization during shipping and thus cause low proportionate transport costs, and they should even be able to be assembled in a simple manner only at the place where they are needed. Furthermore, the new box should be very stable so that a large number of them can be stacked on top of one another. For this purpose, the new box should also be designed in such a way that the stacked boxes cannot slip against each other.
This object is achieved by the measures defined in the characterizing part of claim 1.
Particularly advantageous embodiments of the box are described in claims 2 to 7.
Preferred embodiments of the subject matter of the invention are described in more detail below with reference to the drawing, which shows:
1 shows a box with the part of a further box below it in the stack, in a diagrammatic representation;
Fig. 2 on a larger scale, the box of Figure 1 in vertical section in detail.
Fig. 3 shows a second box in a similar representation as in Fig. 2; and
FIGS. 4 and 5 schematically show two configurations of the vertical abutting edge of the boxes of FIGS. 1 and 2 in horizontal section.
As shown in Fig. 1, the box frame is composed of two pairs of plates with a substantially rectangular outline, which are connected at the corners in the finished box and in which a bottom 4 is inserted. The end sections of the plates forming the vertical edges 1 of the box frame are bent or bent outwards to form an obtuse angle zx according to FIG. 4 or 5.
This configuration of the vertical edges means that the box is particularly rigid without increasing the plate thickness at the corners, which have to absorb the forces when stacked, and can withstand relatively high pressure loads. Therefore, a large number of new boxes can be stacked on top of one another.
In addition, the plates have an edge with support 2 on their upper edge, which - as can also be seen in FIG. 2 - interact with the inwardly displaced lower edge 3 in such a way that a positive connection is produced when the boxes are stacked, so that the boxes in the stack cannot slide against each other. This support is larger at the corners 2 'than in the rest of the edge area. This configuration of the lower edge of the plate also results in an elegant and simple possibility of fastening the box base 4.
Between the inwardly displaced lower edge 3 of the plate and a stiffening shaft 5 running parallel to the lower edge, a channel 6 is formed, into which the bottom 4 of the box can be inserted or snapped in a form-fitting manner.
Normally, the crate bottom 4 will be designed as a flat plate 4, for example made of pressed wood or hard fiber.
The box bottom 4 can also be box-shaped (Fig. 3). This second box is particularly advantageous, for example, when the boxes are to be transported on transport tracks consisting of rollers.
The new box is also well suited to being sent in a space-saving manner and to be assembled only at the place of first use.
For this purpose, either the individual plates and the crate bottom can be transported in a stack and - when used as a fruit or vegetable crate - assembled in the field by connecting the plates at the vertical edges 1 with metal clips.
However, the box frame can also be stacked pre-assembled in such a way that three of the four vertical edges 1, e.g. with wire rings 7, movably connected so that the crate frame open at one edge can be placed flat on a flat surface. The plate end sections for forming the fourth edge are provided with slots 8 through which sheet metal tabs or wire clips 9 are inserted and bent during final assembly after the box frame has been formed.
The plates of the box frame itself have sufficient rigidity because their upper edge is provided with a stiffening shaft 10. The plates can have an edge recess 11 at the top (FIG. 1). This makes the boxes easier to handle because they are easier to grip when stacking and unstacking. In addition, this enables the contents of the box to be ventilated, so that additional ventilation holes may not be necessary.