CH623012A5 - - Google Patents

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CH623012A5
CH623012A5 CH851977A CH851977A CH623012A5 CH 623012 A5 CH623012 A5 CH 623012A5 CH 851977 A CH851977 A CH 851977A CH 851977 A CH851977 A CH 851977A CH 623012 A5 CH623012 A5 CH 623012A5
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CH851977A
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John A Diblasio
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Brandt Pra Inc
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Handhaben von Dokumenten, die einen in die Vorrichtung eingegebenen Stapel von Dokumenten trennt und die Dokumente nach der Trennung erneut aufstapelt; mit einem Eingabestapler mit einer Tragplatte zur Aufnahme des Stapels und mit einem Ausgabe-Durchlass an einem Ende der Tragplatte, durch den zumindest das am Boden des Stapels angeordnete Dokument durchlaufen kann; mit einer für ununterbrochenen Lauf eingerichteten und eine geschlossene Schleife bildenden Fördereinrichtung, die einen langgestreckten oberen Strang aufweist, der auf einer Seite des Ausgabedurchlasses derart angeordnet ist, dass der in Bewegungsrichtung der Dokumente vordere Teil des oberen Stranges zumindest teilweise durch eine Öffnung in der Tragplatte hindurchragt, um zumindest das untere Dokument des Stapels in Richtung auf den Ausgabedurchlass hindurchzubewegen; mit einer eine geschlossene Schleife bildenden, für dauernden Lauf eingerichteten Abstreifeinrichtung, die auf der der Fördereinrichtung gegenüberliegenden Seite des Ausgabedurchlasses und in dessen Nähe angeordnet ist und einen langgestreckten unteren Strang aufweist, der benachbart zum Mittelbereich des oberen Stranges der genannten Fördereinrichtung angeordnet ist, wobei der untere Strang entgegengesetzt zum oberen Strang der Fördereinrichtung bewegt wird und mit hindurchlaufenden Dokumenten derart in Berührung kommt, dass lediglich ein einziges Dokument, das zwischen der Abstreifeinrichtung und der Fördereinrichtung hindurchläuft, zur Ausgabestelle hin vorwärtsbewegt wird, und wobei die Abstreifeinrichtung und die Fördereinrichtung derart zusammenwirken, dass lediglich das Dokument, das in Gleiteingriff mit dem oberen Strang der Fördereinrichtung steht, erfasst und dann zur Ausgabestelle vorwärtsbewegt wird, während bei der Zuführung mehrerer Dokumente lediglich das unterste Dokument auf diese Weise behandelt wird und sich an dem in Bewegungsrichtung hinteren Ende der Abstreifeinrichtung bei der Bewegung zur Ausgabe-5 stelle vorbeibewegen kann.
Eine derartige Vorrichtung ist in der deutschen Offenlegungsschrift 2 643 890 der Patentinhaberin beschrieben. Bei dieser Vorrichtung werden Dokumente am Boden eines Eingabe-Staplers abgenommen und abgestreift, getrennt, gezählt 10 und/oder gestempelt und dann in einer Ausgabe-Stapeleinrichtung in der ursprünglichen Reihenfolge wieder aufgestapelt.
Die einzelnen Dokumente oder Blätter werden zusammenwirkenden Abstreif- und Antriebseinrichtungen mit Hilfe 15 eines exzentrisch befestigten Rüttelrades zugeführt, das dazu dient, den Stapel aufzurütteln und aufzulockern und dem untersten Dokument einen Stoss zu erteilen, durch den dieses Dokument in Richtung auf die Abstreifeinrichtung vorwärtsbewegt wird. Die Abstreifeinrichtung besteht vorzugsweise aus 20 zwei Baugruppen, die jeweils ein in Bewegungsrichtung der Dokumente hinteres und vorderes Rad oder eine Walze mit jeweils einem grösseren bzw. einem kleineren Durchmesser aufweisen, um die ein oder mehrere O-Ringe gelegt sind, die von den Rädern oder Walzen angetrieben werden, um den 25 Dokumenten einen Antrieb in Rückwärtsrichtung aufgrund des Reibungseingriffs zwischen den O-Ringen und dem ankommenden Dokument (oder den Dokumenten) zu erteilen.
Zuführungseinrichtungen, die entweder aus einem oder mehreren Zuführungsriemen oder einer Vielzahl von O-Rin-30 gen bestehen, kommen in Reibeingriff mit dem untersten Dokument, um dieses Dokument in Vorwärtsrichtung vorwärtszubewegen.
Die Abstreif- und Antriebsriemen wirken dabei derart zusammen, dass die Dokumente «gewellt» werden, d.h. so erfasst 35 werden, dass sich das Blatt vorübergehend in Längsrichtung wellt, so dass der Abstreifvorgang verbessert wird. Wenn ein einziges Dokument zwischen die Zuführungs- und Abstreifein-richtungen gelangt, übersteigt der Reibeingriff zwischen den Zuführungsriemen und dem Dokument die Stärke des Reib-40 eingriffs zwischen den O-Ringen der Abstreifeinrichtung und diesem Dokument, so dass das Dokument in Vorwärtsrichtung bewegt wird.
Wenn zwei Dokumente gleichzeitig dem unteren Teil des eingegebenen Stapels entnommen werden, ist der Reibeingriff 45 zwischen den einzelnen Dokumenten kleiner als der Reibeingriff zwischen dem oberen Dokument und den Abstreif-O-Ringen, so dass das oberste Dokument (oder die Dokumente) in Rückwärtsrichtung bewegt werden, während das unterste Dokument in Vorwärtsrichtung weiterbewegt wird, worauf Be-50 schleunigungseinrichtungen jedes Dokument beschleunigen, das in ihren Einflussbereich gelangt, um einen Spalt zwischen benachbarten Dokumenten zu bilden, so dass das Zählen der Dokumente erleichtert wird.
Die Dokumente an dem untersten Abschnitt des eingege-55 benen Stapels werden mit ihren in Bewegungsrichtung vorderen Kanten in Richtung auf die Abstreifeinrichtung vor dem Abstreifvorgang bewegt. Wenn die in Bewegungsrichtung vorderen Enden der Dokumente gewellt, gefaltet oder zerknittert sind, was bei sehr dünnen Dokumenten ziemlich oft auftritt, so erfolgt der Eingriff des Dokumentes mit den O-Ringen der Abstreifeinrichtung in einem Bereich, der vor dem Beginn des Eingriffs zwischen den Abstreif-O-Ringen und dem Antriebsbzw. Zufuhrungsriemen liegt, so dass das Dokument (oder die Dokumente) in Rückwärtsrichtung bewegt werden und der es Betriebswirkungsgrad der Vorrichtung wesentlich beeinträchtigt wird.
Um dieses Problem zu beseitigen, wurden Führungsfinger in der unmittelbaren Nähe der vorderen Oberfläche der Ab-
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streifräder vorgesehen, um die in Bewegungsrichtung vorde- tete Klappbewegung des in Bewegungsrichtung hinteren En-ren Kanten der Dokumente nach unten auf die Zuführungsrie- des des Dokumentes verstärkt und sichergestellt wird, dass m en zu führen, damit diese Papierdokumente in Reibeingriff dieses Dokument aus der Bewegungsbahn von darauffolgend mit diesen Zuführungsriemen gelangen und in Vorwärtsrich- zugeführten Dokumenten etnfernt ist.
tung bewegt werden. 5 Diese Führungsplatte kann weiterhin mit einer Federvor-
Wenn die Führungsfinger so angeordnet wurden, dass sie spanneinrichtung versehen sein, um das auf den Stapel einwir-mit den Dokumenten vor den Abstreifeinrichtungen in Berüh- kende Gewicht der Führungsplatte zu verringern. Die Feder rung kommen, um die Handhabung von gekrümmten oder ge- weist zweckmässig eine beträchtlich vergrösserte Länge auf, falteten Kanten der Dokumente zu erleichtern, wurde festge- um die auf die Führungsplatte einwirkende Anhebekraft über stellt, dass, wenn der Winkel zwischen dem geneigten Füh- io den Bewegungsbereich der Führungsplatte im wesentlichen rungsfinger und dem Zuführungsriemen zu gross ist, die Do- konstantzuhalten, während sich der Stapel aufbaut, so dass die kumente nicht in richtiger Weise zwischen die Antriebs- und Ausübung von gleichförmigen drehmomentartigen Kräften Abstreifeinrichtungen geführt werden und wenn der Nei- auf die ankommenden Dokumente unabhängig von der Höhe gungswinkel zwischen den Führungsfingern und dem Zufüh- der Führungsplatte bei der Bildung des Stapels und bei an-rungsriemen zu klein ist, verkeilten sich die Dokumente zwi- 15 wachsender Stapelhöhe sichergestellt wird.
sehen den Führungsfingern und den Antriebsriemen. Die kon- Durch diese Ausgestaltung der Vorrichtung mit der Füh-struktiven Bedingungen sind in dieser Hinsicht sehr kritisch. rungseinrichtung ergibt sich in der Praxis eine zwangsweise
Weiterhin neigen sehr dünne und leichte Dokumente in und richtige Zuführung der Dokumente durch die Vorrichtung dem Ausgabestapler tärker als steifere Dokumente (beispiels- unabhängig von der Dicke und/oder Steifigkeit der Doku-weise nach Art von Karteikarten) dazu, sich zu wellen oder 20 mente und unabhängig von dem Zustand der Dokumente, umgefaltet zu werden, und die kumulative Wirkung eines Sta- ganz gleich ob diese gewellt oder leicht oder stark zerknittert pels von gewellten Dokumenten führt dazu, dàss die in Bewe- oder umgefaltet sind. Weiterhin wird vorteilhaft durch die gungsrichtung hinteren Kanten der Dokumente in die Ein- Ausgestaltung der Ausgabe-Stapeleinrichtung sichergestellt, gangsbahn der darauffolgend der Ausgabestapeleinrichtung dass das zuletzt der Ausgabestapeleinrichtung zugeführte Do-zugeführten Dokumente gelangen, so dass die Einführung des 25 kument die gleichförmige Zuführung des nächsten Dokumen-nachfolgenden Dokumentes behindert wird und kein sauberer tes nicht stört und es wird eine ordentliche und geordnete Bil-Stapel gebildet wird. dung eines sauberen Stapels erzielt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich- Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der tung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispielen noch näher
Handhabung sowohl sehr dünner als auch dickerer Dokumen- 30 erläutert.
te ermöglicht, ohne dass der einwandfreie Betrieb durch ge- In der Zeichnimg zeigen:
wellte, umgefaltete oder zerknitterte Dokumente behindert Fig. la eine teilgeschnittene Seitenansicht einer Ausfüh-
wird. rungsform der Vorrichtung zum Handhaben von Dokumen-
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 ange- ten;
gebene Erfindung gelöst. 35 Fig. 1 beine Draufsicht auf die Ausführungsform nach
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun- Fig. la;
gen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprü- Fig. lc eine Schnittansicht eines Teils der Vorrichtung chen. nach Fig. la bei Betrachtung in Richtung der Pfeile lc-lc;
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung derVorrich- Fig. 2a und 2b Seiten- bzw. Vorderansichten einer Ausfüh-
tung können die Probleme bei der Zuführung und bei der Sta- 40 rungsform der Führungseinrichtung der Vorrichtung nach Fig. pelung der Dokumente vermieden werden, und es ist eine 1 a und lb in Form von Führungsfingern;
Führungseinrichtung vorgesehen, die zweckmässigerweise Fig. 3a und 3b eine Seiten- bzw. Draufsicht der Führungs ausreichend elastisch ist, um bei Vorhandensein von steifen platte der Ausgabestapeleinrichtung der Vorrichtung nach den Dokumenten oder bei Vorhandensein eines beginnenden Ver- Fig. 1 a und 1 b;
klemmungszustandes nachzugeben, obwohl sie im allgemei- 45 Fig. 3c eine vergrösserte Teilansicht eines Teils der Fig. 3a; nen einen relativ grossen spitzen Winkel mit der Förderein- Fig. 3d eine Detaildarstellung der Führungsplatte gemäss richtung bildet. Die elastische Befestigung ermöglicht es wei- Fig. 3a;
terhin, dass die unterste Kante der Führungseinrichtung näher Fig. 4a und 4b Ansichten der Baugruppe zur Einstellung an der Fördereinrichtung angeordnet werden kann, als dies der Federkraft, die auf die Führungsplatte nach Fig. 3a bis 3d bisher möglich war, so dass weiter die nach unten gerichtete, 50 einwirkt;
auf die Dokumente ausgeübte Kraft vergrössert wird, was zu Fig. 5a bzw. 5b bis Fig. 7a bzw. 7b Seiten- bzw. Vorderan-
einer Vergrösserung des Reibantriebs führt, der den Doku- sichten abgeänderter Ausführungsformen der Führungsfinger menten durch die Förderschicht erteilt wird. nach den Fig. 2a und 2b;
Die Vorrichtung weist vorteilhaft an der Ausgabestapelein- ^ig- 8a und 8b eine Seiten- bzw. VOrderansicht einer weite-richtung eine allgemein S-förmige Führungsplatte auf, die so ss ren Ausführungsform der Führungsfinger;
ausgebildet ist, dass sie eine drehmomentartige Kraft auf an- Fig. 8c eine Teilansicht der Ausführungsform nach Fig. 8b kommende Dokumente ausübt, so dass die in Bewegungsrich- bei Betrachtung in Richtung der Pfeile 8c-8c;
tung vordere Kante eines Dokumentes nach obengeklappt Fig. 9 und 10 Seitenansichten weiterer Ausführungsformen und damit die in Bewegungsrichtung hintere Kante des Doku- der Führungsfingeranordnung.
mentes aus dem Weg des nächsten Dokumentes gebracht wird, 60 In der erwähnten deutschen Offenlegungsschrift 2 643 890 das der Ausgabestapeleinrichtung zugeführt wird, so dass si- ist in Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung chergestellt ist, dass die Dokumente in ortentlicher Weise zu- zum Handhaben von Dokumenten gezeigt.
geführt und gestapelt werden. Um die den Dokumenten erteil- Die Fig. la und lb zeigen eine Ansicht bzw. eineDrauf-te drehmomentartige Kraft weiter zu vergrössern, kann der sieht einer Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung, die Boden der Ausgabestapeleinrichtung oder ein Teil dieses Bo- 65 jedoch in erfindungsgemässer Weise abgeändert ist.
dens geneigt sein, um eine zusätzliche drehmomentartige Wir- Die in den Fig. la und lb dargestellte Ausführungsform kung zu erzielen, die zusätzlich ein Umklappen des vorderen der Vorrichtung 10 umfasst einen Eingabestapler 12, der einen Endes der Dokumente bewirkt, so dass die nach untengerich- Stapel S von Dokumenten aufnehmen kann, die verschiedene
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Grössen, Oberflächenbeschaffenheiten, Dicken und/oder Stelle erübrigen. Zum Verständnis der vorliegenden Erfln-
Steifigkeiten aufweisen können. Die Dokumente werden von dung reicht es aus, dass Dokumente, die zwischen den Ab-
der Vorrichtung am unteren Ende des Stapels in wirksamer streif-O-Ringen und den Zuführungs-Förderbändern eintre-
Weise mit hoher Geschwindigkeit abgenommen, ohne dass ir- ten, abgestreift, getrennt und einzeln in folgender Weise trans-
gendein oberes Belastungsgewicht erforderlich ist. Eine ge- s portiert werden:
neigte Tragplatte 14 in dem Eingabestapler 12 weist eine gros- I. Wenn ein einziges Dokument zwischen die Zuführungsse V-förmige Kerbe 14a auf, die das Auflegen und/oder Ent- Förderbänder und die Abstreif-O-Ringe eingeführt wird, erfernen eines Stapels von Dokumenten erleichtert. Die Trag- hält das Dokument aufgrund des Materials, aus dem die O-platte ist bei 14b umgebogen, so dass ihr in Bewegungsrich- Ringe gebildet sind und des Materials, aus dem dieZufuh-tung der Dokumente hinterer Teil 14c nur gering gegenüber io rungs-Förderbänder gebildet sind, sowie aufgrund der Art, in einer gedachten horizontalen Ebene und unter einem Winkel der diese Teile räumlich angeordnet sind (Fig. lc) und der sägeneigt ist, der kleiner als der Neigungswinkel des Teils mit gezahnförmigen Oberfläche der Antriebsriemen 27a, 27b eine der V-förmigen Kerbe 14a ist. gewellte Form, so dass die Zuführungs-Förderbänder infolge
Das in Bewegungsrichtung der Dokumente hintere Ende ihrer grösseren Angriffsfläche eine Reibungskraft in Vorwärts-der Tragplatte 14 ist mit drei rechtwinkligen Ausschnitten 14e, 15 Förderrichtung auf das einzelne Dokument ausüben, die grös-14f und 14g versehen, die einen Freiraum für die Förderbän- ser als die Reibungs-Antriebskraft ist, die von den Abstreif-O-der 27a und 27b (die gestrichelt dargestellt sind) bzw. ein nicht Ringen in Rückwärtsrichtung auf das gleiche Dokument ausdargestelltes exzentrisch befestigtes Rüttelrad ergeben. geübt wird, so dass das Dokument in Vorwärtsrichtung bewegt
Eine geneigte, obere Platte 16 (Fig. la) ist bei 16a abgebo- wird. Das einzeln zugeführte Dokument gelangt schliesslich gen, um einen unteren Teil 16b zu bilden. Der obere Teil der 20 zwischen die Beschleunigungsräder, von denen das Beschleu-
Platte 16 ist unter einem derartigen Winkel geneigt, dass der nigungsrad 22 am Umfang mit einem O-Ring 22a versehen ist,
grösste Teil des Gewichtes des Stapels S aufgenommen wird, so dass dieses Dokument abrupt beschleunigt und aufgrund so dass nur ein kleiner Teil dieses Gewichtes auf die vorderen der Wirkung dieser Beschleunigungsräder ein Abstand zwi-
Enden der untersten Dokumente wirkt, die auf der Tragplatte sehen dem in Bewegungsrichtung hinteren Ende dieses Doku-
14 aufliegen und die vor einem Punkt unter der Abbiegung 25 mentes und dem vorderen Ende des nächsten Dokumentes ge-
16a liegen. Der Abschnitt 16b wirkt mit einem Teil des oberen bildet wird, das sich in Richtung auf die Beschleunigungsräder
Stranges der Förderriemen 27a, 27b zusammen, die sich zwi- bewegt. Eine geeignete Lichtquelle L und ein Lichtdetektor D
sehen den Rädern 18 und 19 erstrecken, um eine Eingangs- sind in unmittelbarer Nähe der Beschleunigungsräder ange-
mündung zu bilden, durch die die Dokumente von dem Stapel ordnet, um das Vorhandensein eines Abstandes, d.h. einer in dem Eingabestapler aus in die Vorrichtung eintreten. 30 Lücke festzustellen, so dass das Zählen von Dokumenten er-
Ein Motor M, der an dem Rahmenteil Fj der Vorrichtung leichtert wird. Diese Anordnung ist weiterhin beispielsweise
10 mit Hilfe einer Halterung befestigt ist, steht in Antriebsver- bei 130 und 131 in Fig. 2 der oben erwähnten deutschen Of-
bindung mit zwei Rädern 20 ( von denen lediglich eines in Fig. fenlegungsschrift gezeigt.
la gezeigt ist), um den Radpaaren 18 und 19 über die Förder- ' II. Wenn zwei oder mehrere Dokumente gleichzeitig zwi-bänder 27a und 27b eine Drehung zu erteilen. Diese Anord- 35 sehen den Abstreif-O-Ringen und den Zuführungs-Förder-nung ist ausführlich in der obengenannten deutschen Offenle- bändern eingeführt werden, ist die Reibungskraft zwischen gungsschrift beschrieben, so dass sich eine nähere Beschrei- den Dokumenten kleiner als die Reibungskraft, die von den bung aus Vereinfachungsgründen erübrigen dürfte. Um die Abstreif-O-Ringen auf das oberste Dokument ausgeübt wird vorliegende Erfindung zu verstehen, reicht es aus, festzustel- (diese Reibungskraft ist kleiner als die Reibungskraft, die von len, dass der obere Strang der Förderbänder 27a, 27b, der sich 40 den Förderbändern auf das unterste Dokument ausgeübt wird, zwischen den Rädern 18 und 20 erstreckt, sich in der durch wie es weiter oben erläutert wurde). Als Ergebnis wird das un-den Pfeil 21 angedeuteten Richtung bewegt, und zwar als Er- terste Dokument in Vorwärtsrichtung weiterbewegt und das gebnis der Drehung der Radpaare 18, 19 und 20 im Gegenuhr- oberste Dokument wird in Rückwärtsrichtung zurück zum zeigersinn (die Räder 20 sind Antriebsräder, während die Rä- Eingabestapler geführt oder wird zumindest an einer Vorder 18 und 19 freilaufende Räder sind). 45 wärtsbewegung gehindert, um ein richtiges Abstreifen der Do-
Der Antrieb wird weiterhin von den Förderbändern auf kumente zu erzielen und die gleichzeitige Zuführung von die Beschleunigungsräder 22 durch einen Reibeingriff zwi- mehreren Dokumenten zu verhindern. Der Zählvorgang ersehen den O-Ringen 22a, aufgezogen auf die Beschleunigungs- folgt in der gleichen Weise wie es weiter oben beschriebèn räder 22, und einem Rad 24 übertragen, das an dem Rad 20 wurde.
befestigt ist. Diese Räder übertragen andererseits ihre Dre- 50 Die Zuführung von Dokumenten, die ein extrem geringes hung über eine biegsame Wellenbaugruppe 23, eine Reibungs- Gewicht aufweisen und sehr dünn sind und die dazu neigen,
kupplung 24A und eine zweite flexible Antriebswellenbau- sich sehr leicht aufzurollen, zerknittert zu werden oder umge-
gruppe 26 auf die in Bewegungsrichtung der Dokumente vor- faltet zu werden, stellt schwere Anforderungen an die Eigen-
neliegenden Räder 28 der Abstreifeinrichtung 30, die ebenfalls schaften der Vorrichtung, damit derartige Dokumente in ge-
zwei in Bewegungsrichtung der Dokumente hintere Räder 29 55 wünschter Weise verarbeitet werden. Um sicherzustellen, dass umfasst, die frei drehbar auf einer Welle 29a befestigt sind Dokumente mit umgefalteten oder zerknitterten Kanten in und die durch die elastischen Abstreif-O-Ringpaare 31 und 32 richtiger Weise behandelt werden, ist die geneigte Platte 16 als angetrieben werden. Führungseinrichtung mit einer Anzahl von Führungsfinger-
Die Räder 28 werden im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, Baugruppen 40 versehen, wie sie in den Figuren 2a und 2b wie dies durch den Pfeil A2 in Fig. la gezeigt ist, um den unte- so gezeigt sind. Wie es aus diesen Figuren zu erkennen ist, be-ren Strang der O-Ringe 31 und 32 in der durch den Pfeil 34 steht jede Führungsfinger-Baugruppe aus einer im wesentli-angedeuteten Richtung zu bewegen, wobei diese Bewegungs- chen starren langgestreckten rechtwinkligen Platte 41, die bei einrichtung entgegengesetzt zur Vorwärts-Förderrichtung ist. 42 umgebogen ist, um einen geneigten unteren Teil 43 zu bil-Weil eine genaue und eingehende Beschreibung des Zu- den. In dem geneigten Teil 43 ist eine Öffnung zur Aufnahme sammenwirkens der Abstreif-O-Ringe und der Zufuhrungs- einer Niete 44 vorgesehen, die einen elastischen Federstahl-Förderbänder beim Abstreifen und Trennen von Dokumenten Finger 45 an der Platte 41 befestigt. Der Finger 45 ist bei 45a, in der oben erwähnten deutschen Offenlegungsschrift zu fin- 45b und 45c abgebogen, um im wesentlichen geradlinige Ahden ist, dürfte sich eine ausfuhrliche Erläuterung an dieser schnitte 45A, 45B, 45C und 45D zu bilden, die jeweils eine
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Länge Dl, D2, D3 bzw. D4 aufweisen (nur D1 und D4 sind dargestellt). Wie es am besten aus Fig. 2a zu erkennen ist, weisen der untere Teilabschnitt D4' des Abschnittes 45D, der sich z.T. über die Platte 41 erstreckt, sowie die Teile 45A bis 45C eine beträchtlich geringere Breite auf, als der obere Teilabschnitt D4 des Abschnittes 45D, wobei dieser obere Teilabschnitt eine Breite Wx (Fig. 2b) aufweist, die unwesentlichen gleich der Breite der rechtwinkligen Platte 41 ist, und die unteren Abschnitte des Fingers 45 weisen eine schmalere Breite W2 auf, die lediglich einen Bruchteil der Breite Wx darstellt. In einem bevorzugten Ausfuhrungsbeispiel war W2 < 0,2 W^
Die Platten 41 zur Befestigung der elastischen Führungsfinger 45 sind mit Öffnungen zur Aufnahme geeigneter Befestigungseinrichtungen zur Befestigung dieser Platten an der geneigten Platte 16 des Eingabestaplers 12 versehen, so dass die Randspitzen der freien Enden der Abschnitte 45A der elastischen Führungsfinger zwischen den O-Ringpaaren 31 und 32 angeordnet sind, wie dies am besten aus Fig. la zu erkennen ist. Aus der Ansicht nach Fig. la ist zu erkennen, dass die äusseren freien Enden der elastischen Finger etwas innerhalb des äusseren Umfangs der Abstreif-O-Ringe 32 im Bereich des unteren Stranges zwischen den Rädern 28 und 29 angeordnet sind, wobei diese Anordnung verwendet wird, um zu verhindern, dass sich Dokumente herumwickeln und in dem Bereich zwischen den Innenseiten der elastischen Führungsfinger und den Abstreif-O-Ringen eintreten, die um die rechten Teile der Räder 28 herumgelegt sind.
Wie es aus einer Betrachtung der Fig. la und 2a zu erkennen ist, bilden der untere umgebogene Abschnitt 43 der Platte 41 und der untere Teilabschnitt des elastischen Fingers 45, der sich nach unten und nach links über den Abschnitt 43 hinaus erstreckt, eine schrägliegende Fläche, die dazu dient, anfanglich die untersten in dem Eingabestapler gestapelten Dokumente aufzufächern, so dass die einzelne Zufuhrung der Dokumente zwischen die Abstreif- und Antriebseinrichtung erleichtert wird.
Der Abschnitt 45D bildet einen ziemlich grossen Winkel a mit den Zuführungs-Förderbändern 27a, 27b, und dieser Winkel liegt im Bereich von 10° bis 30° und vorzugsweise in dem Bereich von 15° bis 25°. Der Abschnitt 45C dient dazu, aufgerollte, zerknitterte oder umgefaltete Kanten gegen die Antriebs-Förderbänder 27a, 27b nach untenzudrücken, um einen zwangsweisen Antrieb der aufgerollten, umgefalteten oder zerknitterten Dokumente zwischen den Abstreif-O-Ringen und den Antriebs-Förderbändern sicherzustellen. Dieser grosse Winkel kann bewirken, dass Dokumente, die einen hohen Reibeingriff miteinander aufweisen, in diesem Bereich verkeilt werden. Weiterhin kann die aufgerollte oder umgefaltete Kante eines Dokumentes um ein oder mehrere benachbarte Dokumente umgefaltet werden, was ebenfalls ein Verklemmen und Verkeilen bewirken kann. Aufgrund der Elastizität des Fingers 45 gibt jedoch dieser Finger nach, indem er sich nach oben bewegt, so dass die Dokumente unter ihm vorbeilaufen können, ohne dass sie zerrissen werden und ohne dass der Mechanismus beschädigt wird. Wenn mehr als ein Dokument zwischen die Abstreif-O-Ringe und die Zuführungs-För-derbänder gelangt, werden diese Dokumente voneinander abgestreift und getrennt, wie dies weiter oben beschrieben wurde. Der wesentliche Vorteil der vorstehend beschriebenen Anordnung besteht darin, dass leichte, weiche Dokumente, die dazu neigen, sich aufzurollen, oder Dokumente mit aufgerollten oder umgefalteten Vorderkanten in absolut sicherer Weise zwischen die Abstreif-O-Ringe und die Zuflihrungs-Förder-bänder eingeführt werden, und zwar aufgrund des scharfen (d.h. kleinen spitzen) Winkels ß, der schliesslich zwischen den elastischen Führungsfingern (Abschnitt 45C) und den Förderbändern 27a, 27b gebildet wird.
Die Abschnitte 45A und45B verhindern, dass sich die Dokumente um die Führungsfinger herumrollen und um diese herumgewickelt werden, und weiterhin verhindern sie, dass Dokumente, die eine Bewegung in einer zur Zuführungsrichtung entgegengesetzten Richtung ausführen, durch die Füh-5 rungsfinger zerrissen oder beschädigt werden.
Bei bekannten Ausführungsformen der Vorrichtung ist es nicht möglich, die starren Führungsfinger unter einem derartig scharfen Winkel mit dem Zuführungs-Förderband oder Antriebsforderband anzuordnen, weil die Dokumente sich dau-' io ernd verklemmen oder verkeilen würden. Obwohl ein scharfer Winkel zwischen den elastischen Führungsfingern und dem Zuführungs-Förderband gebildet ist, wie dies in den Zeichnungen gezeigt ist, ist die Elastizität der Führungsfinger so gewählt, dass die Dokumente unter diesen Führungsfingern vor-15 beibewegt werden können, ohne dass eine Verklemmung auftritt. Die Führungsfinger geben weiterhin ausreichend nach, um zu verhindern, dass aufgerollte Dokumente, die unter die Führungsfinger eingeführt werden, stark geknickt werden. Die Führungsfinger ermöglichen damit die Zuführung und den 20 Transport von leichten und/oder aufgerollten Dokumenten, die bei bisher bekannten Vorrichtungen praktisch nicht verarbeitet werden konnten.
Der Abstand zwischen der am nächstenliegenden Oberfläche des Führungsfingers und den Zuführungs-Förderbändern 25 liegt in der Grössenordnung von 'A des geringsten Abstan-des, der bei Vorrichtungen angewandt wird, die starre Führungsfinger verwenden, so dass die nach unten gerichteten auf die Dokumente ausgeübten Kräfte beträchtlich vergrössert werden und gleichzeitig eine ausreichende Elastizität erzielt 30 wird, um ein Einklemmen oder Verkeilen zu verhindern,
wenn steifere und/oder dickere Dokumente zugeführt werden.
Die Fig. 5a, 6a und 7a zeigen Seitenansichten weiterer Ausführungsformen der elastischen Führungsfinger, während die Fig. 5b, 6b bzw. 7b Vorderansichten dieser Ausführungs-35 formen zeigen.
Wie es beispielsweise in Fig. 6a gezeigt ist, ist der untere Abschnitt des Fingers mit einem im wesentlichen konstanten Krümmungsradius versehen, wobei der vordere Abschnitt 41B' eine Breite Wx aufweist, während der hintere Abschnitt 40 41A' eine verringerte Breite W2 aufweist, ähnlich der Ausfuhrimgsform nach Fig. 2b. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5a ist der Abschnitt 41B' im wesentlichen geradlinig, während der Abschnitt 41A' einen vorgegebenen Krümmungsradius aufweist. In Fig. 7a weisen beide Abschnitte 41A' und 41B' im 45 wesentlichen einen geradlinigen Verlauf auf.
Die elastischen Führungsfinger aller Ausführungsbeispiele sind vorzugsweise aus elastischem Material, wie z.B. Federstahl, hergestellt. Es kann jedoch auch irgendein anderes geeignetes Material verwendet werden, wie z.B. ein Kunststoff-50 material mit ausreichender Elastizität.
Als weitere abgeänderte Ausführungsform können die Finger aus einem Material hergestellt sein, das diesen Fingern eine starre Eigenschaft verleiht, und die starren Finger müssen dann elastisch befestigt werden. Als ein Beispiel sei auf die 55 Fig. 9 verwiesen, die eine umgekehrte Anordnung gegenüber . der nach Fig. 2a zeigt und bei der die Platte 41 aus Fèderstahl gebildet ist, während das Teil 42A aus starrem Material, wie z.B. Aluminium mit entsprechender Stärke hergestellt ist, so dass es sich praktisch nicht verbiegen kann, soweit es die An-60 wendung bei der erfindungsgemässen Vorrichtung betrifft. Hierbei verleiht die elastische Platte 41 dem starren Finger 42A die notwendige Nachgiebigkeit für den Fall, dass Dokumente zwischen dem Finger 42 und dem damit zusammenwirkenden Zuführungs-Förderband eingeklemmt werden. 65 Es ist auch zu erkennen, dass der grösste Teil der Befestigungsplatte aus starrem Material gebildet werden kann, dass der Finger aus starrem Material gebildet werden kann und dass das elastische Element zwischen der Befestigungsplatte 41
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und dem Finger angeordnet und mit jedem dieser Teile vernietet werden kann, anstatt dass die gesamte Befestigungsplatte aus elastischem Material hergestellt ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 10 zeigt eine weitere abgeänderte Ausfìihrungsform, bei der eine starre Fingerbaugrup- 5 pe schwenkbar am vorderen Ende befestigt ist und mit damit zusammenwirkenden elastischen Federelementen versehen ist. Die Rahmenanordnung 110 weist die Oberflächenteile 110a, 110b und 110c auf, die unter bestimmten Winkeln gegenüber dem Zuführungsforderband in einer Weise ausgerich- io tet sind, die den Teilen 45C, 45B bzw. 45A des Ausfuhrungsbeispiels nach Fig. 2a ähnlich ist. Die obere rechte Ecke des Rahmens ist mit zwei Vorsprüngen 111 zur schwenkbaren Befestigung des Rahmens an einem (nicht gezeigten) Stift versehen, der an dem Rahmen der Vorrichtung befestigt ist.
Der linke Teil des Rahmens (in Fig. 10 gesehen) ragt zwischen die Abstreifräder, so dass der Rahmen zwischen den beiden O-Ringen angeordnet ist und damit nicht die Bewegung der vorderen Räder 28 und der O-Ringe 31 behindert.
Eine Feder 112 ist mit ihrem oberen Ende an dem Rahmen der Vorrichtung bei Fl befestigt und kann eine nach unten gerichtete Vorspannkraft ausüben, die durch den Pfeil 113 angedeutet ist und die auf das freie Ende des Rahmens einwirkt, so dass die Führungsoberflächen 110a, 110b und 110c eine nach schwenkbar befestigten, allgemein S-förmigen Stapel-Füh-rungsplatte 61 auf (siehe Fig. 1 a, 3a und 3b).
Das in Bewegungsrichtung der Dokumente vordere Ende der Stapelführungsplatte 61 ist gegabelt, um erste und zweite Befestigungsarme 61a und 61b zu bilden, die an ihren oberen Enden umgebogen sind, um allgemein kreisförmige Befesti-gungsöffnungen zur Aufnahme 62 von Schwenkstiften zu bilden, auf denen die Stapel-Führungsplatte schwenkbar befestigt ist.
Die Öffnung 62 in dem Arm 61a nimmt einen Stift 72 auf, der an der oberen Oberfläche der Führungsplatte 51 mit Hilfe eines geeigneten Halteblockes A befestigt ist (siehe Fig. la).
Der gegenüberliegende Arm ist ebenfalls schwenkbar auf einem Stift 64 befestigt, der am besten in den Fig. 4a und 4b 15 zu erkennen ist. Ein Ende des Stiftes 64 ist in einer Öffnung 65a eines Befestigungsklotzes 65 befestigt, der zwei Öffnungen 65b und 65c zur Befestigung an der oberen Oberfläche der Platte 51 aufweist (siehe Fig. lb und 4a). Eine Gewindebohrung 65d steht mit der Öffnung 65a in Verbindung und nimmt 20 ein Gewindebefestigungsteil (Stellschraube) 66 zur Verriegelung des Stiftes 64 in irgendeiner gewünschten Winkelstellung auf.
Der Stift 64 erstreckt sich rechts aus der Öffnung 65a heraus und weist einen Bund 67 auf, der an dem Stift mit Hilfe unten gerichtete Kraft auf ankommende Dokumente ausüben, 25 einer Stellschraube 68 befestigt ist. Ein Handgriff 69, der sich und diese Flächen können trotzdem nachgeben, wenn sich ein Verklemmungszustand abzeichnet.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 8a bis 8c gezeigt, und bei dieser Ausführungsform ist eine starre Führungsfingerbaugruppe 115 mit zwei sich nach hinten erstrek-kenden Vorsprüngen 115a und 115b versehen, wobei ein derartiger Vorsprung in Draufsicht in Fig. 8c gezeigt ist. Diese Vorsprünge erstrecken sich durch einen langgestreckten Schlitz 116, der in der Platte 16 ausgebildet ist (siehe auch Fig. la), damit die Fingerbaugruppe verschiebbar beweglich ist. Eine Schraubenfeder 117 ist mit ihrem unteren Ende 117a an dem Maschinenrahmen mit Hilfe eines Stiftes 118 befestigt, während das obere Ende 117b dieser Feder an dem unteren Vorsprung 115b der Fingerbaugruppe 115 befestigt ist, so dass in Radialrichtung von dem Bundring 67 aus erstreckt, dient als EinStelleinrichtung für die Winkelstellung des Stiftes 64.
Der Stift 64 ist mit einer Gewindebohrung 64a zur Aufnahme eines Befestigungsteils 70 versehen.
so Der linke Teil 64b des Stiftes 64 erstreckt sich durch den Mittelpunkt einer Schrauben-Torsionsfeder 71. Das Befestigungsteil 70 ist vom hakenförmigen Ende 71a der Feder 71 umschlungen. Das gegenüberliegende Ende der Feder 71 endet in einem geraden Teil 71b, der mit einer Nut 6 lc ausge-35 richtet ist, die in dem Arm 61b der Stapel-Führungsplatte ausgebildet ist und dieser gerade Teil 7 lb erstreckt sich entlang der unteren Oberfläche des Armes 61b. Die einstellbare Anhe-bekraft, die von der Torsionsfeder 71 auf die Stapel-Führungsplatte 61 ausgeübt wird, kann durch Drehen des Stiftes allgemein die Fingerbaugruppe nach unten gedrückt wird, wie M 64 um seine Längsachse (gestrichelte Linie 64c) eingestellt dies durch den Pfeil 119 gezeigt ist und sich eine starre Füh-rungsflngeranordnung ergibt, die trotzdem ausreichend nachgiebig ist, wenn sich ein beginnender Verklemmungszustand abzeichnet.
Bei einer weiteren Ausfuhrungsform kann die gesamte Platte gemäss den Fig. la und lb elastisch befestigt sein. Beispielsweise können die oberen Enden an entgegengesetzten Seiten mit Torsions-Vorspannfedern 120 versehen sein, die die gesamte Platte nach unten in Richtung des Pfeiles 122 drük-ken, so dass die im übrigen starren Führungsfinger, die einstückig als Teil der Platte 16 ausgebildet sind, eine ausreichende Elastizität zu den vorstehend beschriebenen Zwecken erhalten.
Wie es weiter oben beschrieben wurde, verlassen Dokumente, die abgestreift,, getrennt und gezählt wurden, den Ein-fluss der Beschleunigungsräder und bewegen sich zwischen zwei Führungsplatten 51 und 52, die am besten in Fig. la zu erkennen sind. Diese Führungsplatten sind jeweils mit geeigneten Öffnungen versehen, die es den O-Ringen 22a der Beschleunigungsräder und der Oberfläche des Rades 24 ermöglichen, durch diese Führungsplatten hindurch vorzuspringen, damit sie in Reibeingriff mit Dokumenten gelangen, die durch den Führungskanal G hindurchlaufen, und diese Dokumente werden schnell beschleunigt und der Abgabestapeleinrichtung 60 zugeführt.
Die in Bewegungsrichtung vordere Kante des beschleunigten Dokumentes trifft auf die untere Oberfläche einer werden, wobei diese Einstellung durch den Handgriff 69 erleichtert wird. Die gewünschte Einstellung wird durch Festschrauben der Stellschraube 66 gegen die Oberfläche des Stiftes 64 unterhalb der Gewindebohrung 65d beibehalten. Die 45 Vorspannkraft wird so eingestellt, dass die Stapel-Führungsplatte vorzugsweise eine nach unten gerichtete Kraft auf den Stapel von Dokumenten ausübt, die in der Grössenordnung von einigen 30 Gramm liegt und vorzugsweise 30 oder weniger beträgt. Die axiale Länge der Torsionsfeder (die durch 50 Festlegen der Anzahl der Windungen der Schraubenfeder um den Stift 64 für ein vorgegebenes Material festgelegt wird) wird so gewählt, dass die auf die Stapel-Führungsplatte ausgeübte Anhebekraft über den Bewegungsbereich dieser Stapel-Führungsplatte konstant gehalten wird. Dieser Bewegungsbe-55 reich liegt typischerweise im Bereich von 40° bis 60° zwischen der leeren und vollständig aufgestapelten Stellung. Die geringe nach unten gerichtete und von der Stapel-Führungsplatte auf den Stapel ausgeübte Kraft stellt das unbehinderte Stapeln von leichten weichen Dokumenten sicher.
60 Wie es aus einer Betrachtung der Fig. 3a zu erkennen ist, weist die Stapel-Führungsplatte einen im wesentlichen konstanten Krümmungsradius R über das bogenförmige Element 84 auf, das innerhalb eines Schnittes liegt, der sich über einen Winkel von 0 erstreckt. Die darauffolgenden Abschnitte 85, 65 86, 87 und 88 sind im wesentlichen geradlinig und eben und sind einstückig miteinander an den Biegepunkten 84a, 85a, 86a bzw. 87a miteinander verbunden, wobei die Biegepunkte 84a bis 86a jeweils konvexe Scheitelpunkte bilden, während
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der Biegepunkt 87a einen konkaven Biegepunkt entlang der ~ Die beschriebene Vorrichtung ist so ausgelegt, dass sie Do-
unteren Oberfläche der Stapelführungsplatte bildet. kumente verarbeitet, die eine mittlere Länge von 75 mm (ge- .
Die Krümmung des Teils 84 ist vorgesehen, um die in Be- messen in der Zuführungsrichtung) aufweisen und die vor-
wegungsrichtung vordere Kante des der Stapeleinrichtung zu- zugsweise nicht kleiner als 50 mm und nicht grösser als 115 geführten Dokumentes graduell und kontinuierlich nach unten 5 mm sind. Für Dokumente mit diesen Längenabmessungen er-
in Richtung auf das hinterste Ende der Stapeleinrichtung zu geben die oben angegebenen Längenbereiche der ebenen führen, so dass die V orderkante des Dokumentes die innere Teile 86 und 87 eine saubere Stapelung selbst von sehr leich-
oder rechte Kante des Anschlagflansches 88 der Stapelplatte ten weichen Dokumenten in sauberer und geordneter Weise,
erreicht und mit dieser in Eingriff kommt. Versuche unter Verwendung einer Hochgeschwindigkeits-
Während die Dokumente in dieser Weise zugeführt wer- "10 photographie haben gezeigt, dass bei Stapeleinrichtungen un-den, wird die Stapel-Führungsplatte 61 angehoben (d.h. im ter Verwendung üblicher Stapel-Führungsplatten das in Bewe-U hrzeigersinn um die Achse A der Schwenkstifte 64 und 72 gungsrichtung vordere Ende des Dokumentes auf den Angedreht). Die Länge des Teils 87 (die in der Grössenord- schlagflansch 88 der Stapel-Führungsplatte (oder ein äquiva-nung von 3 bis 10 cm liegt) ist kurz genug, damit die Doku- lentes Teil) auftrifft, während das in Bewegungsrichtung hin-mente den Anschlagflansch 88 erreichen und auf diesen auf- 15 tere Ende in Richtung nach unten auf den Boden 90 der Sta-treffen können, weil die Gesamtwirkung der Gleitreibung peleinrichtung «schwebt». Im Gegensatz hierzu bewirken die (d.h. der Reibungswiderstand), die auf die Dokumente ein- Stapel-Führungsplatte der vorstehend beschriebenen Art und wirkt, aufgrund der kurzen Länge des Teils 87 klein ist. Die insbesondere der gebogene Teil 84 zusammen mit dem Schei-Wirksamkeit der «Schnappwirkung», die auf die Dokumente telpunkt bei 85a eine abrupte «Schnappbewegung» des in Beeinwirkt, um die hinteren Enden dieser Dokumente abrupt 20 wegungsrichtung hinteren Endes des Dokumentes gegen den nach unten zu bewegen, ist eine Funktion der Länge des Teils Boden 90. Es hat sich herausgestellt, dass dies selbst beim Sta-87 und der nach unten gerichteten Kraft der Stapelführungs- peln leichter weicher Dokumente der Fall ist. Die nach unten platte, die allgemein an dem Scheitelpunkt 86a wirkt. Weil die gerichtete «Schnappbewegung» des in Bewegungsrichtung hin-Höhe des Stapels sehr klein ist, wenn dieser sich unter dem teren Endes des Dokumentes stellt sicher, dass dieses hintere Einfluss des Scheitelpunktes 86a und des Teils 87 befindet, 25 Ende aus der Bewegungsbahn des nächsten Dokumentes um muss die Schnappwirkung nicht gross sein, weil ein mehr als eine ausreichende Zeit vor dem Eintreten dieses nächsten Do-ausreichender Abstand für den Durchgang von nachfolgend kumentes herausbewegt ist, damit eine geordnete Einführung der Stapeleinrichtung zugeführten Dokumenten verbleibt. un(j Stapelung der Dokumente sichergestellt ist.
Wenn die Höhe des Stapels anwächst, nähert sich der ebene Teil 86 der Stapelplatte mehr und mehr einer parallelen 30 Die «Schnappwirkung» oder die drehmomentartige Kraft Ausrichtung mit der Oberfläche des Stapels (d.h. mit der hori- kann beträchtlich dadurch vergrössert werden, dass entweder zontalen Richtung) an. Wenn die Höhe des Stapels bis zu die- der gesamte Boden 90 der Stapeleinrichtung gekippt wird, wie sem Punkt angewachsen ist, steht der Scheitelpunkt an dem es in der gestrichelten Anordnung 90' nach Fig. 3 gezeigt ist Biegepunkt 85a nachfolgend mit der Oberfläche des Stapels in oder es kann alternativ der grössere Teil des Bodens horizon-Berührung, während der Scheitelpunkt bei 86a noch weiter 35 tal verlaufen, wie dies durch die strichpunktierte Linie 90a" von der Oberfläche des Stapels entfernt ist, so dass eine nach gezeigt ist, während der am weitesten links (in Fig. 3a) befind-unten gerichtete Kraft auf den Stapel an einer vorgegebenen liehe Teil geneigt ist, wie dies bei 90b" gezeigt ist. Wie dies in Entfernung Dp ausgehend von dem vorderen Ende des Sta- Fig. 3d gezeigt ist, stellen die Vektoren Fi und F2 die Kräfte pels hervorgerufen wird. Diese nach unten gerichtete Kraft F, dar, die von dem Scheitelpunkt 85a und dem äussersten Ende die durch den Vektor nach Fig. 3a dargestellt ist, befindet sich 40 90c" des Stapeleinrichtungs-Bodens 90b" auf jedes Dokument an der Biegung 86 und weist die Eigenart einer drehmoment- ausgeübt werden, wenn dieses in den Stapel S eintritt. Die artigen Kraft auf, die auf das Dokument einwirkt und im Sin- Grössen der Kräfte Fa und F2 und der Abstand L zwischen ne eines Umklappens des vorderen Endes des Dokumentes in diesen Kräften bestimmen die resultierende drehmomentarti-einer im wesentlichen nach oben und im Uhrzeigersinn ge- ge Kraft, die auf jedes Dokument ausgeübt wird, um die richteten Richtung wirkt, so dass das rechte oder in Bewe- 45 «Schnappwirkung» auf das in Bewegungsrichtung hintere En-gungsrichtung hintere Ende des Dokumentes (in den Fig. la de (RE) jedes Dokumentes zu vergrössern, wenn dieses sauber und 3a) abrupt nach unten «schnappt», so dass das in Bewe- auf den bereits gebildeten Stapel auftrifft, um auf diese Weise gungsrichtung hintere Ende des Dokumentes aus der Bewe- sicherzustellen, dass das hintere Ende aus der Bewegungsbahn gungsbahn des nächsten Dokumentes fortgezogen wird, das in des nächsten Dokumentes herausbewegt wird, das in die Stadie Stapeleinrichtung eintritt. Auf diese Weise wird eine sau- so peleinrichtung eintritt, wie dies durch den Pfeil Mp dargestellt bere und geordnete Stapelung der Dokumente erzielt. Die ist. Vorzugsweise liegt der Abstand zwischen dem Anschlag-Kraft wird immer dann wirksam, wenn ein Dokument mit flansch 88 und dem Scheitelpunkt 86a in der Grössenordnung einem der Scheitelpunkte in Eingriff kommt. von 3 bis 10 mm oder alternativ im Bereich V32 bis V16 der
Die Wirksamkeit der «Schnappwirkung» vergrössert sich Länge des mittleren zu behandelnden Dokumentes (wobei beträchtlich, wenn die Oberfläche des Stapels mit dem Schei- 55 diese Länge in Zuführungsrichtung gemessen wird). Der Län-
telpunkt 85a in Eingriff kommt. Die Dokumente sind jedoch genbereich für den Abschnitt 85 liegt vorzugsweise zwischen % ausserdem einem zunehmenden Ausmass an Bewegungswider- bis 'A der Länge eines Dokumentes für die hier angegebenen stand als Ergebnis der vergrösserten Länge des ebenen Teils Bereiche sowie für vergrösserte oder verkleinerte Bereiche.
86 ausgesetzt. Das Ergebnis besteht darin, dass die vorderen Der gekrümmte Teil 84 der Stapel-Führungsplatte dient Enden der Dokumente den Anschlagflansch 88 nicht mehr er- eo zusammen mit den Teilen 85, 86 und 87 zur Erzielung einer reichen und in der Praxis erreichen die vorderen Enden.nicht schärferen Krümmung, entlang der sich jedes ankommende einmal den Scheitelpunkt 86a. Als Ergebnis ergibt sich ein Dokument bewegt und zusammen mit den drehmomentarti-
Grenzwert der optimalen Länge des ebenen Teils 86. Der be- gen Kräften, die diesem Dokument erteilt werden, wird die vorzugte Bereich dieser Länge (d.h. zwischen den Scheitel- «Schnappwirkung» auf das hintere Ende des Dokumentes so punkten 86a und 85a) liegt in der Grössenordnung von 28 bis 65 verbessert, dass ein Stapel in sauberer und geordneter Weise 35 mm und liegt vorzugsweise näher an dem Wert von 34 mm. bei hoher Geschwindigkeit gebildet wird.
v 3 Blätter Zeichnungen

Claims (11)

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    PATENTANSPRÜCHE dass die Friktionstriebe durch elastische O-Ringe (31) gebildet
    1. Vorrichtung zum Handhaben von Dokumenten, die sind, die zum Erfassen der der Abstreifeinrichtung (30) zuge-einen in die Vorrichtung eingegebenen Stapel (S) von Doku- führten Blätter bestimmt sind.
    menten trennt und die Dokumente nach der Trennung erneut 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    aufstapelt; mit einem Eingabestapler (12) mit einer Tragplatte 5 dass das Abstreifrad (28) kreisringförmige Nuten zur Aufnah-( 14) zur Aufnahme des Stapels (S) und mit einem Ausgabe- m e der O-Ringe (31) aufweist.
    Durchlass ( 13) an einem Ende der Tragplatte (14), durch den 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    zumindest das am Boden des Stapels angeordnete Dokument dass der Eingabestapler (12) eine geneigte Platte (16) aufweist, durchlaufen kann; mit einer für ununterbrochenen Lauf ein- an der die in Bewegungsrichtung der Dokumente vorderen gerichteten und eine geschlossene Schleife bildenden Förder- 10 Kanten dieser Dokumente eines Stapels von Dokumenten in einrichtung (18, 19,20,27), die einen langgestreckten oberen dem Eingabestapler (12) anliegen, und dass die Führungsein-Strang (27a, 27b) aufweist, der auf einer Seite des Ausgabe- richtung (40) Befestigungsmittel (115a, 115b) zur elastischen durchlasses (13) derart angeordnet ist, dass der in Bewegungs- Befestigung des Führungselementes (41) an der Platte (16) richtung der Dokumente vordere Teil (15) des oberen Stran- aufweist.
    ges zumindest teilweise durch eine Öffnung (14e, 14g) in der 15 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, Tragplatte (14) hindurchragt, um zumindest das unterste Do- dass die Führungseinrichtung (40) aus einem oberen, elasti-kument des Stapels in Richtung auf den Ausgabedurchlass sehen Teil (41, Fig. 9) und einem unteren, im wesentlichen
    ( 13) hindurchzubewegen; mit einer eine geschlossene Schleife starren Teil (42A, Fig. 9) besteht.
    bildenden, fur dauernden Lauf eingerichteten Abstreifeinrich- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    tung (28,29,30, 31/32), die auf der der Fördereinrichtung (18, 20 dass die Abstreifeinrichtung zwei mit Abstand angeordnete 19, 20,27) gegenüberliegenden Seite des Ausgabedurchlasses Abstreifflächen (31) für den Eingriff mit den Blättern auf-und in dessen Nähe angeordnet ist und einen langgestreckten weist, die sich zwischen Förder- und Abstreifeinrichtung beunteren Strang aufweist, der benachbart zum Mittelbereich des wegen, dass das freie Ende des Führungselementes schmaler oberen Stranges der genannten Fördereinrichtung angeordnet ist als der Abstand zwischen den Abstreifflächen und sich in ist, wobei der untere Strang entgegengesetzt zum oberen 25 diesem Zwischenraum erstreckt, um zu verhindern, dass Blät-Strang der Fördereinrichtung bewegt wird und mit hindurch- ter zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen der Ablaufenden Dokumenten derart in Berührung kommt, dass le- Streifeinrichtung und des Führungselementes verkeilt werden, diglich ein einziges Dokument, das zwischen der Abstreifein- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
    richtung und der Fördereinrichtung hindurchläuft, zur Ausga- net, dass die Führungseinrichtung (40) aus einem oberen, im bestelle hin vorwärtsbewegt wird, und wobei die Abstreifein- 30 wesentlichen starren Teil (41, Fig. 2a) und einem unteren, im richtung und die Fördereinrichtung derart zusammenwirken, wesentlichen elastischen Teil (45, Fig. 2a) besteht.
    dass lediglich das Dokument, das in Gleiteingriff mit dem 11- Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich-
    oberen Strang der Fördereinrichtung steht, erfasst und dann net, dass das Führungselement ein im wesentlichen starres Teil zur Ausgabestelle vorwärtsbewegt wird, während bei der Zu- (41, Fig. 8a) mit einem vorspringenden Bereich (115a, 115b) führung mehrerer Dokumente lediglich das unterste Doku- 35 ist, dass die Befestigungsmittel Einrichtungen (116) zur ver-ment auf diese Weise behandelt wird und sich an dem in Be- schiebbaren Aufnahme des vorspringenden Bereiches des wegungsrichtung hinteren Ende der Abstreifeinrichtung bei Führungselementes zur Begrenzung der Bewegung dieses Füh-der Bewegung zur Ausgabestelle vorbeibewegen kann, da- rungsdementes entlang eines geradlinigen Weges quer zum durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Führungsein- oberen Strang der Fördereinrichtung (27a, 27b) aufweisen, richtung (40) zur Führung der Blätter des Stapels zwischen der 40 und dass elastische Elemente (117) vorgesehen sind, die das Förder- und der Abstreifeinrichtung aufweist, die mindestens Führungselement (41) in Richtung auf diesen oberen Strang ein Führungselement (41) enthält, das vor der Abstreifeinrich- vorspannen.
    tung (30) angeordnet ist und eine geneigte Fläche (43,45) auf- ' 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-weist, die mit der in Bewegungsrichtung vorderen Kante der net, dass das Führungselement (110) starr ist und eine Einrich-untersten Dokumente im Stapel in Berührung kommt, bevor 45 tung (111) zur schwenkbaren Befestigung des Endes des Füh-diese auf die Abstreifeinrichtung (30) auflaufen, um die Blät- rungselementes vor der Abstreifeinrichtung aufweist, dass sich ter während ihrer Bewegung in Richtung auf die Abstreifein- das Führungselement in Richtung auf den Ausgabedurchlass richtung aufzufächern und die Vorderkanten in Richtung der zwischen der Abstreifeinrichtung und der Fördereinrichtung Fördereinrichtung zu leiten, wodurch die Trennung der Blätter erstreckt, und dass elastische Elemente (112) vorgesehen sind, erleichtert wird, und dass zumindest die geneigte Fläche (45) 50 die das Führungselement in Richtung auf den oberen Strang bcwc^Iich ist, um zu verhindern, dtiss Blätter zwischen Füh— der Fördereinrichtung vorspsnnen rungseinrichtung (40) und Fördereinrichtung (18, 19,20,27) 13 Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich-
    eingeklemmt werden. net, dass die Abstreifeinrichtung zwei parallellaufende O-Rin-
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ge (31) aufweist und das freie Ende des Führungselementes, dass die geneigte Fläche (43, 45) einen Winkel (a) mit der 55 das schmaler ist als dessen anderes Ende, zwischen die O-Rin-Fördereinrichtung bildet, der im Bereich von 10° bis 30° liegt. ge ragt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, ' 14. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 10, dadurch ge-dass der Winkel (a) im Bereich zwischen 15° und 25° liegt. kennzeichnet, dass die geneigte Fläche (43) einen Winkel (a)
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, mit dem oberen Strang der Fördereinrichtung bildet, der im dass die Abstreifeinrichtung (30) ein Abstreifrad (28) aufweist, so Bereich von 10° bis 30° liegt.
    das mit zwei mit Abstand angeordneten Friktionstrieben (31) 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich-
    versehen ist, die um das Rad (28) herumgelegt sind und sich net, dass der erste Teil (43) des Führungselementes, der mit vom Umfang aus nach aussen erstrecken, und dass ein Teil Abstand von den Befestigungsmitteln angeordnet ist, einen (44) des Führungselementes (41) zwischen den Friktionstrie- Winkel a von zwischen 15° bis 25° mit der Ebene des oberen ben (31) und innerhalb deren Aussenumfangs angeordnet ist, 65 Stranges der Fördereinrichtung bildet, und dass das Führungs-um zu verhindern, dass sich die Blätter zwischen das Füh- element einen Biegepunkt an einer Stelle zwischen dem ersten rungselement und die Friktionstriebe schieben. Teil und der Kante des freien Endes aufweist, um mindestens
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, einen zweiten Teil (45C oder 45B oder 45A) zu bilden, der
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    einen Winkel ß mit der Ebene des oberen Stranges der Fördereinrichtung bildet, wobei ß < a ist.
  6. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des zweiten Teils (45A) im wesentlichen parallel zu dem oberen Strang der Fördereinrichtung verläuft.
  7. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (G) zwischen der Oberfläche der Fördereinrichtung und der Oberfläche des zweiten Teils des Führungselementes eine Breite aufweist, die grösser als 0,25 mm und kleiner als 0,75 mm ist.
  8. 18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der untere, zweite Teil des Führungselementes, der mit durchlaufenden Dokumenten in Berührung kommt, eine gekrümmte Oberfläche (41A') aufweist.
  9. 19. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Teile (41B', 41A') des Führungselementes eine gebogene konvexe Oberfläche bilden.
  10. 20. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingabestapler (12) eine geneigte Platte (16) aufweist, an der die Vorderkanten der gestapelten Blätter anliegen, dass das Führungselement (41) einstückig mit der geneigten Platte (16) und an deren unteren Ende benachbart zum Ausgabedurchlass angeordnet ist, und dass eine elastische Vorspanneinrichtung (120) vorgesehen ist, um die geneigte Platte und damit das Führungselement nach unten in Richtung auf den oberen Strang der Fördereinrichtung vorzuspannen.
  11. 21. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung erste und zweite parallele, eine geschlossene Schleife bildende Förderbänder (27a, 27b) aufweist und die Abstreifeinrichtung erste und zweite Abstreifbaugruppen (30, Fig. lb) umfasst, die mit je einem Förderband zusammenwirken und jeweils damit zusammenwirkende Führungselemente aufweisen.
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