CH623394A5 - Device for connecting two blanks, which are arranged at an angle with respect to one another, of a box profile - Google Patents

Device for connecting two blanks, which are arranged at an angle with respect to one another, of a box profile Download PDF

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CH623394A5
CH623394A5 CH491277A CH491277A CH623394A5 CH 623394 A5 CH623394 A5 CH 623394A5 CH 491277 A CH491277 A CH 491277A CH 491277 A CH491277 A CH 491277A CH 623394 A5 CH623394 A5 CH 623394A5
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CH491277A
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Siegfried Biedermann
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Uninorm Anstalt
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung zweier winkelig zueinander angeordneter, an der Stossstelle auf Gehrung geschnittener Zuschnitte eines insbesondere aus Kunststoff, beispielsweise aus hartem Polyvinylchlorid, extrudierten Kastenprofils, insbesondere für Gehäuserahmen zur Montage elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Geräte, wobei Befestigungswinkel mit stirnseitig in das Innere der zu verbindenden Zuschnitte des Kastenprofils einschiebbaren Schenkeln vorgesehen sind.
Für die Verbindung zweier winkelig zueinander angeordneter Bauteile sind bereits zahlreiche Vorrichtungen bekannt geworden. So können beispielsweise aus Holz bestehende Platten oder Leisten, die an der Verbindungssstelle auf Gehrung geschnitten sind, zusammengeleimt oder zusammengenagelt werden. Da die Steifigkeit solcher Eckverbindungen gering ist, werden die Ecken meist dadurch versteift, dass dreieckige Platten aufgenagelt werden. Derartige Versteifungsplatten finden auch bei Eckverbindungen von Metallkonstruktionen Anwendung. Es ist auch bekannt geworden die Eckverbindungen dadurch herzustellen, dass zweischenkelige Metallwinkel aufgeschraubt werden.
Die bisher bekannten Eckverbindungen sind meist sehr aufwendig und besonders in jenen Fällen nicht hinreichend verwindungssteif, in denen von der Verwendung versteifender Eckplatten Abstand genommen wird. Auch bei jenen Eckverbindungen, bei denen zweischenkelige Metallwinkel verwendet werden, können an die Steifigkeit keine grossen Anforderungen gestellt werden, weil es auch hier schwierig ist, die Gehrungsflächen fest aneinander zu pressen. Dem schafft auch eine Verleimung bzw. Verschweissung der Gehrungsflächen keine Abhilfe.
Besonders problematisch sind die Eckverbindungen von aus Kunststoff bestehenden Hohlprofilen, zumal die meisten der bekannten Vorrichtungen hier überhaupt nicht verwendbar sind, was auch beispielsweise bei der Herstellung von Gehäusen zur Montage elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Geräte mit einem die Seitenwände, die Oberseite und den Boden derselben bildenden Rahmen aus Kunststoff, insbesondere hartem Polyvinylchlorid, der Fall ist, an dem Montageschienen befestigbar sind, die als Träger der zu montierenden Geräte dienen.
Ein derartiges Gehäuse ist in der AT-PS 306 826 beschrieben, wobei der Rahmen des Gehäuses aus Zuschnitten eines extrudierten Profils zusammengesetzt ist. Die Eckverbindung kann hiebei durch Verschweissen der Gehrungsflächen zustande kommen. Der Vorteil dieses Rahmens besteht u.a. vor allem darin, dass jede beliebige Gehäusegrösse durch entsprechendes Ablängen des extrudierten Profils am Aufstellungsort realisierbar ist. Schwierigkeiten bereitet jedoch die Durchführung einer Verschweissung der Stossstellen, weil das erforderliche Schweissgerät am Aufstellungsort meist nicht vorhanden ist. Aus diesem Grunde wurden die Rahmen fabriksmässig fertiggestellt und im fertigen Zustand an den Aufstellungsort gebracht, was aber mit einem grossen Raumbedarf beim Transport verbunden ist.
Alle dargelegten Probleme sind insbesondere bei Winkelverbindungen von Kastenprofilen kritisch.
Das Ziel der Erfindung besteht nun vor allem darin, eine Eckverbindung für Kastenprofile zu schaffen, die einen schnellen Zusammenbau bei optimaler Winkelsteifigkeit ermöglicht, wobei der Zusammenbau ohne besondere Hilfsmittel an Ort und Stelle durchgeführt werden kann und allenfalls ein leichter Hammer genügt.
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Hiefür sind erfindungsgemäss bei einer Vorrichtung der Zweckmässigerweise weist jeder Zapfen einen Kopf auf, eingangs genannten Art die Schenkel der einzelnen Befesti- wobei sich der Zapfen durch den zugeordneten Zuschnitt des gungswinkel in Ebenen senkrecht zur Ebene der ihnen zugeord- Kastenprofils hindurch erstreckt und mit seinem Kopf aus dem neten Zuschnitte angeordnet, wobei zur Verankerung der Zuschnitt herausragt, wobei der Kopf Rastnasen besitzt, die den Schenkel in den zugeordneten Zuschnitten des Kastenprofils 5 zugeordneten Zuschnitt hintergreifen. Die Rastnasen können Zapfen vorgesehen sind, die über Abschrägungen, die an den nach dem Einsetzen der Zapfen über die Rückseite des ZuSchenkeln und/oder den Zapfen angeformt sind, mit den Sehen- schnittes des Kastenprofils schnappen, wodurch der Zapfen und kein in Wirkverbindung stehen und die durch Ausnehmungen mit ihm auch die Gesamtheit von Zapfen, Befestigungswinkel an den Zuschnitten des Kastenprofils hindurchgesteckt sind, um und Kastenprofil einwandfrei zu einem starren Ganzen verbun-die Zuschnitte an ihrer gemeinsamen Stossstelle zusammenzu- j „ den wird.
pressen und die Schenkel der Befestigungswinkel über die Ab- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand schrägungen in das Innere der Zuschnitte des Kastenprofils zu der Zeichnung, in der u.a. ein Ausführungsbeispiel dargestellt ziehen. ist.
Abgesehen davon, dass das angestrebte Ziel durch diese Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung einer erfindungsge-
Massnahme in vollem Umfang erreicht wird, kann mit geringem j5 mässen Eckverbindung im Schrägriss,
Betriebsmittelaufwand eine am Aufstellungsort durchzuführen- Fig. 2 einen Schnitt durch eine Eckverbindung mit einge-
de Selbstablängung beispielsweise der Längs- und Querholme setztem Befestigungswinkel,
von Kästen für elektrische Zähler ermöglicht werden, wobei Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,
lediglich allenfalls ein Sägetisch zum Gehrungsschneiden und Fig. 4 einen Schnitt durch eine Eckverbindung mit einem eine einfache Bohrlehre zur Herstellung der Ausnehmungen im 2o zusätzlichen Versteifungswinkel,
Kastenprofil für die zur Fixierung dienenden Bolzen erforder- Fig. 5 eine Seitenansicht eines Zapfens,
lieh sind. Fig. 6 eine Draufsicht hierzu,
Ausserdem kann durch die einfach herstellbare Eckverbin- Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5 mit dung eine modulare Bauweise ermöglicht werden, indem bei- eingesetztem Befestigungswinkel,
spielsweise für Zählerkästen bestimmte, nach Zählerbreiten 2s Fig. 8 den Querschnitt durch ein Kastenprofil für die erfin-
ausgelegte Querholmlängen etwa für zwei, drei und vier Zähler- dungsgemässe Vorrichtung und breiten vorgesehen werden und die Längen nach Bedarf abge- Fig. 9 einen Querschnitt durch ein zweites Kastenprofil für schnitten werden, so dass sich ein geringes Lagervolumen und Rahmen mit gegenüber dem Kastenprofil nach Fig. 8 grösserer auch ein geringes Transportvolumen ergeben. Auch eine geson- Einbautiefe.
derte Zusammenstellung von Bausatzpaketen kann in einfacher 30 Die Fig. 1 zeigt die Enden zweier rechtwinkelig miteinander Weise durchgeführt werden, in denen neben den erforderlichen zu verbindender Zuschnitte 1,2 eines aus Kunststoff bestehen-Zuschnitten auch die entsprechende Anzahl von Befestigungs- den Kastenprofils, das verschiedenartige Längsrippen, z.B. Aufwinkeln und Zapfen enthalten ist. lagerstege 3 für die Befestigung von Montageschienen, Längs-
Ein besonderer Vorteil kann darin liegen, dass durch die nuten bildende Hohlrippen 4,5 für Türen mit Schlossriegel,
Abschrägungen die beiden zu verbindenden Zuschnitte an der 35 Längsrippen 6,7 für die Anordnung von Frontplatten und Ver-
Gehrungsstelle fest aneinandergepresst werden, wodurch eine steifungsrippen 8 aufweist. An der Stossstelle weisen die Stirn-
besonders stabile Eckverbindung zustande kommt. seiten der Zuschnitte 1,2 Gehrungsschnitte 9,10 auf, an deren
Vorteilhafterweise sind zur Führung der Befestigungswinkel Schnittflächen die beiden Zuschnitte 1,2 zusammengefügt wer-
im Inneren der Zuschnitte des Kastenprofils Führungsrippen den sollen. Hiefür dienen vorzugsweise aus Metall bestehende vorgesehen, durch die das Einsetzen der Befestigungswinkel 40 Befestigungswinkel 11, deren Schenkel 12,13 in durch Füh-
erleichtert wird und letztere sicher und unverrückbar gelagert rungsrippen 14,15,16,17 der Zuschnitte 1,2 gebildete Nuten slnd- einschiebbar sind. Die Schenkel 12,13 der Befestigungswinkel
Zweckmässigerweise weist zumindest ein Schenkel jedes i \ weisen Ausnehmungen 18 auf, in denen jeweils ein gegen die Befestigungswinkels eine Ausnehmung mit einem Nocken auf, Berührungsebene der Gehrungsschnitte 9,10 gerichteter Nokweicher gegen den Scheitel des Befestigungswinkels gerichtet ist 45 ken 19 mit einer Abschrägung 20 angeordnet ist. Nach Einset-und gegen den in die Ausnehmung eingeschobenen Zapfen zen der Befestigungswinkel 11 in die Zuschnitte 1,2 können die drückt, wobei der Nocken und/oder der Zapfen mit einer Ab- Befestigungswinkel 11 in den Zuschnitten 1,2 mit Hilfe von schrägung versehen sind bzw. ist. Auf diese Weise wird eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Zapfen 21 fixiert wer-einfache und doch sehr präzise Verriegelung des Befestigungs- den> indem diese durch an der Aussenfläche der Zuschnitte Winkels erreicht. 50 angeordnete Ausnehmungen 22 bzw. Bohrungen hindurchge-Nach einer weiteren Ausführungsform weist jeder Zapfen steckt werden. Die Zapfen 21 weisen Längsschlitze 23 auf, in einen Längsschlitz auf, mittels dessen der Zapfen einen Befesti- die im z des Einführens der z fen 21 in die Ausnehmun-gungswmkel aufnehmend parallel zur Ebene des Befestigungs- 22 die ^ die Ausnehmu 18 anschiiessenden Teile der Winkels und senkrecht zur Langserstreckung des jeweiligen Befestigungswinkel 11 eindringen, so dass die Zapfen 21 durch Schenkels in die Ausnehmung desselben einfuhrbar ist 55 die Zuschn^te 1>2 hindurchgedrückt werden können, bis die
Dadurch können nicht nur ein einfaches Einsetzen des .... . , , , T 1 „ ,
„ „ ,, ne,.. a , • • , Kopfe 24 durch an der Innenseite der Zuschnitte 1,2 angeord-
Zapfens und dessen Befestigung, sondern auch ein sicheres r °
„ ., j-vt jjrj t*-~. -Ii nete Ausnehmungen 25 bzw. Bohrungen hindurchtreten. Die
Zusammenwirken des Zapfens und des Befestigungswinkels . .. r , , , „ . 1--
erreicht werden Zapfen 21 weisen an ihren Köpfen 24 federnde Rastnasen 26
,, . . . . , „ c ■ ■ tt u* a auf, die beim Eindrücken der Zapfen 21 nach Hindurchtreten
Vorteilhafterweise weist jeder Zapfen einen in Richtung der 6<> , .... , , ,.
,.. . , , . ...' „ , , , , , durch die Ausnehmungen 25 nach aussen schnappen und die
Langserstreckung des jeweiligen Schenkels des zugeordneten „ . . Tf .....
Befestigungswinkels abgesetzt ausgebildeten Kern mit einer en Se8en em erauszle en ìxieren.
Stirnfläche auf, welche an einem in Richtung der Längserstrek- Die auf diese Weise herbeigeführte Verriegelung ist in den kung des jeweiligen Schenkels verlaufenden Abschnitt der in Figuren 2 und 3 näher dargestellt.
ihm angeordneten Ausnehmung anliegt. Mit dieser Massnahme 65 Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Zapfen 21 einen in ergibt sich ausser einem einwandfreien Spannvorgang auch ein Richtung der Längserstreckung des Schenkels 12 abgesetzten den Einschubweg des Zapfens begrenzender Anschlag am Befe- Kern 27 aufweist. Wird der Zapfen 21, nachdem der Schenkel stigungswinkel. 12 in den Zuschnitt 2 eingeführt ist, durch die Ausnehmung an
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der Aussenseite des Zuschnittes 2 in die Ausnehmung 18 des Rastnasen 26 über den Rand der Ausnehmung 25 der inneren
Schenkels 12 eingeführt, so dringt zunächst (Fig. 3) der Sehen- Wandfläche des Zuschnittes 2 schnappen und die Stirnfläche 31
kel 12 in den Längsschlitz 23 des Zapfens 21, bis der Nocken 19 des Kerns 27 an den Schenkel 12 des Befestigungswinkels 11
(Fig. 2) gegen den Kern 27 des Zapfens 21 stösst. Bei weiterem anschlägt, wobei der Schrägfläche 20 des Nockens 19 die
Hineindrücken des Zapfens 21 drängt der Kern 27 des im 5 Schrägfläche 33 gegenüberliegt. Die aus dem Zuschnitt 2, dem
Zuschnitt 2 unverrückbar geführten Zapfens 21 den Schenkel Befestigungswinkel 11 und dem Zapfen 21 bestehende Anord-
12 durch Gleiten an der Abschrägung 20 nach rechts in Rieh- nung ist damit unverrückbar fixiert.
tung des Pfeiles 28, wodurch der Schenkel 13 den Zuschnitt 1 Die Ausbildung der Querschnitte der Kastenprofile, von fest gegen den Zuschnitt 2 zieht. Im verriegelten Zustand wird denen die Zuschnitte l-,2 abgelängt werden können, ist an sich somit die Gehrungsfläche des Zuschnittes 1 fest gegen die 10 beliebig wählbar. Die Figuren 8 und 9 zeigen zwei Ausführungs-Gehrungsfläche des Zuschnittes 2 gepresst. Ebenso wird durch beispiele von Kastenprofilen zur Herstellung von Kästen für eine analoge Verriegelung am Schenkel 13 die Gehrungsfläche elektrische Zähler, wobei die Fig. 8 ein Profil für Kastentiefen des Zuschnittes 2 fest gegen die Gehrungsfläche des Zuschnittes von 180 mm und die Fig. 9 ein Profil für Kastentiefen von 240 1 gepresst. Der Zapfen 21 stösst mit der Stirnfläche des Kerns mm zeigt. Beide Profile weisen, ähnlich wie beim Beispiel nach 27 gegen den Schenkel 12, wodurch ein weiteres Eindringen des 15 Fig. 1, Auflagerstege 3 auf, mit Hilfe derer die verschiedensten Zapfens 21 verhindert wird, wohingegen die Rastnasen (Fig. 3) Geräte wie Zähler, Schaltuhren und Sicherungen, derart eingeüber die Innenseite des Zuschnittes 2 schnappen und eine baut werden können, dass deren vordere Begrenzungsfläche in Bewegung des Zapfens 21 in der entgegengesetzten Richtung der gleichen Ebene liegt und durch eine gemeinsame, beispiels-verhindern. weise in die durch die Rippen 36,37 gebildete Nut eingesetzte
Die Zahl der Befestigungswinkel 11 kann je nach Breite der 20 Frontplatte abgedeckt werden kann. An den Hohlrippen 4 kann
Profile gewählt werden. Bei breiteren Profilen können vorteil- eine Tür befestigt werden, deren Schlossriegel in die durch die hafterweise zur Vergrösserung der Winkelsteifigkeit der Eck- Hohlrippen 4,5 gebildete Nut einfällt. An den Längsstirnseiten
Verbindung ausser dem Befestigungswinkel 11 ein oder mehrere weisen die Profile ins Innere reichende Hohlrippen 38 auf, in
Versteifungswinkel 29 (Figuren 1 und 4) vorgesehen werden, die beispielsweise Schrauben zur Befestigung von Abdeckplat-
wobei von der Verriegelung durch Zapfen 21 Abstand genom- 25 ten, beispielsweise einer Rückwand, eingedreht werden können,
men werden kann. Hiebei ist es zur Erhöhung der Winkelstabili- Die von den Hohlrippen 38 gebildeten stirnseitigen Nuten tät zweckmässig die Breite der Schenkel der Versteifungswinkel können aber auch der Aufnahme von Verbindungsbolzen die-
29 senkrecht zur Ebene der Kastenprofile grösser zu wählen als nen, mit Hilfe derer mehrere Kastenprofile zur Erzielung belie-
die Breite der Befestigungswinkel 11, wobei zur Führung der biger Einbautiefen an ihren Längsstirnseiten aneinanderfügbar
Versteifungswinkel 29 am Kastenprofil Hohlrippen 30 vorgese- 30 sind.
hen werden. Die von Hohlprofilstegen gebildeten im Inneren liegenden In den Figuren 5 bis 7 ist ein besonders vorteilhafter Zapfen Nuten können dem Einsetzen zusätzlicher Versteifungswinkel 21 in vergrössertem Massstab dargestellt, wobei Fig. 7 auch 29 (Fig. 1) dienen. Bei kleineren Profilbreiten, wie sie etwa einen eingesetzten Schenkel 12 eines Befestigungswinkels 11 beim Profil nach Fig. 8 gegeben sind, wird in den meisten Fällen zeigt, der, wie bei den Beispielen nach den Figuren 1 und 2, 35 die Anordnung von Versteifungswinkeln nicht erforderlich sein, flach ausgebildet ist, wobei die Ebenen der Schenkel 12 senk- die sich auch bei grösseren Profilbreiten erübrigen, wenn entrecht zur Ebene des ihm zugeordneten strichliert dargestellten sprechend viele Befestigungswinkel 11 (Fig. 1) vorgesehen wer-Zuschnittes 2 angeordnet sind. Auch hier weist der Schenkel 12 den. So können beim Profil nach Fig. 9 die Schenkel von drei eine Ausnehmung 18 mit einem gegen den in die Ausnehmung Befestigungswinkeln 11 in die durch die Innenrippen 18 eingeschobenen Zapfen 21 drückenden und gegen die Ver- 40 14,15,16,17 gebildeten Nuten eingeschoben werden, wohinge-bindungsstelle gerichteten Nocken 19 mit einer Abschrägung 20 gen beim Profil nach Fig. 8 nur für zwei Befestigungswinkel 11 auf. Der Zapfen 21 besitzt einen Kern 27 mit einer ebenen durch die Rippen 14,15,16,17 gebildete Nuten vorgesehen sind. Stirnfläche 31, die in zusammengebautem Zustand an der in . in beiden Fällen können aber auch zusätzliche Versteifungswin-Richtung der Längserstreckung des Schenkels 12 verlaufenden kel 29 beispielsweise in durch die Hohlrippen 30 gebildete Seite der in ihm angeordneten Ausnehmung 18 aufruht. Der 45 Nuten eingeschoben werden.
Zapfen 21 weist einen Längsschlitz 23 auf, der in der Mittelach- wie erwähnt, liegt im wesentlichen der Vorteil der Erfin-se des Zapfens 21 an der Stirnfläche 31 des Kerns 27 endet und dung darin, dass auf Grund der Möglichkeit des schnellen und von da zu beiden Seiten des Kerns 27 in durch Schrägflächen keine besonderen Hilfsmittel erfordernden Zusammenbaues 32,33 gebildete Stufen in den Aussenumfang des Zapfens 21 der jeweils erforderlichen Rahmen bzw. Kästen am Einsatzort übergeht. Der durch den Längsschlitz 23 geschlitzte Kopf 24 des 50 sowohl ein geringes Lagervolumen als auch ein geringes TransZapfens 21 weist Rastnasen 26 auf, die den Zapfen 21 nach dem portvolumen erreicht werden. Dadurch können für die gängigen Einsetzen in den Zuschnitt 2 in diesem fixieren. Grössen jederzeit abrufbare Bausätze auf Lager gehalten wer-
Wird der Zapfen 21 bei in den Zuschnitt 2 eingesetztem den. So können für einen Gehäuserahmen für eine Bautiefe von Schenkel 12 durch die Ausnehmung 22 des Zuschnittes 2 einge- 180 mm Bausätze zusammengestellt werden, die 8 Befesti-drückt, so dringt zunächst der Schenkel 12 in den Längsschlitz 55 gungswinkel, 16 Zapfen, 4 Versteifungswinkel, 2 Längs- und 2 23 des Zapfens 21 ein. Hierauf stösst die Stirnfläche 31 gegen Querprofile umfassen. Bausätze für Rahmen mit einer Bautiefe die Abschrägung 20 des Nockens 19, wodurch der Schenkel 12 von 240 mm können 12 Befestigungswinkel, 24 Zapfen, 4 soweit in Richtung des Pfeiles 28 gedrückt wird, bis das Ende Versteifungswinkel, 2 Längs- und 2 Querprofile umfassen, des Nockens 19 entlang der Fläche 34 des Kerns 27 gleitet und Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbei-an die Schrägfläche 32 stösst. Diese bewirkt eine zweite Ver- w> spiel beschränkt. So können die Zapfen 21 beliebige Querschiebung des Schenkels 12 in Richtung des Pfeiles 28 in seine schnittsform aufweisen. Auch können die das Spannen herbeiendgültige Lage, in der das Ende des Nockens 19 fest an der führenden Schrägflächen entweder nur am Befestigungswinkel Fläche 35 des Kerns 27 anliegt. Bei weiterem Eindrücken des oder nur am Zapfen oder aber auch sowohl am Befestigungs-Zapfens 21 gleitet der Nocken 19 entlang der Fläche 35 bis die winkel als auch am Zapfen vorgesehen sein.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

623 394 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur Verbindung zweier winkelig zueinander angeordneter, an der Stossstelle auf Gehrung geschnittener Zuschnitte eines insbesondere aus Kunststoff, beispielsweise aus hartem Polyvinylchlorid, extrudierten Kastenprofils, insbesondere für Gehäuserahmen zur Montage elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Geräte, wobei Befestigungswinkel mit stirnseitig in das Innere der zu verbindenden Zuschnitte des Kastenprofils einschiebbaren Schenkeln vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (12,13) der einzelnen Befestigungswinkel (11) in Ebenen senkrecht zur Ebene der ihnen zugeordneten Zuschnitte (2,1) angeordnet sind, dass zur Verankerung der Schenkel (12,13) in den zugeordneten Zuschnitten (1,2) des Kastenprofils Zapfen (21) vorgesehen sind, die über Abschrägungen (20,32), die an den Schenkeln (12,13) und/oder den Zapfen (21) angeformt sind, mit den Schenkeln (12,13) in Wirkverbindung stehen und die durch Ausnehmungen (22,25) an den Zuschnitten (1,2) des Kastenprofils hindurchgesteckt sind, um die Zuschnitte an ihrer gemeinsamen Stossstelle (9,10) zusammenzupressen und die Schenkel (12,13) der Befestigungswinkel (11) über die Abschrägungen (20,32) in das Innere der Zuschnitte (1,2) des Kastenprofils zu ziehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Befestigungswinkel (11) im Inneren der Zuschnitte (1,2) des Kastenprofils Führungsrippen (14,15,16,17) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkel (12,13) jedes Befestigungswinkels (11) eine Ausnehmung (18) mit einem Nocken (19) aufweist, welcher gegen den Scheitel des Befestigungswinkels (11) gerichtet ist und gegen den in die Ausnehmung (18) eingeschobenen Zapfen (21) drückt, wobei der Nocken (19) und/oder der Zapfen (21) mit der Abschrägung (20,32) versehen sind bzw. ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (21) einen Längsschlitz (23) aufweist, mittels dessen der Zapfen (21) einen Befestigungswinkel (11) aufnehmend parallel zur Ebene des Befestigungswinkels (11) und senkrecht zur Längserstreckung des jeweiligen Schenkels (12,13) in die Ausnehmung (18) desselben einführbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (21) einen in Richtung der Längserstreckung des jeweiligen Schenkels (12,13) des zugeordneten Befestigungswinkels (11) abgesetzt ausgebildeten Kern (27) mit einer Stirnfläche (31) aufweist, welche an einem in Richtung der Längserstreckung des jeweiligen Schenkels (12,13) verlaufenden Abschnitt der an ihm vorhandenen Ausnehmung (18) anliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (27) mindestens eine mit dem Nocken (19) des zugeordneten Befestigungswinkels (11) zusammenwirkende Abschrägung (32,33) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (21) einen Kopf (24) aufweist, sich durch den zugeordneten Zuschnitt (1,2) des Kastenprofils hindurcherstreckt und mit seinem Kopf (24) aus dem Zuschnitt (1,2) herausragt, und dass der Kopf (24) Rastnasen (26) besitzt, die den zugeordneten Zuschnitt (1,2) hintergreifen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung der Winkelsteifigkeit der Eckverbindung ausser den Befestigungswinkeln (11) Versteifungswinkel (29) vorgesehen sind, deren Schenkel gleichfalls in den Hohlraum der Zuschnitte (1,2) des Kastenprofils eingeschoben sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Schenkel der Versteifungswinkel (29) grösser ist als die Breite der Befestigungswinkel, wobei jeder Versteifungswinkel (29) durch an den Zuschnitten (1,2) des Ka-stenrpofils vorgesehene Hohlrippen (30) geführt ist.
CH491277A 1976-04-23 1977-04-20 Device for connecting two blanks, which are arranged at an angle with respect to one another, of a box profile CH623394A5 (en)

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