CH623398A5 - Method of incinerating very moist, in particular vegetable waste fuels and incineration installation for implementing the method - Google Patents

Method of incinerating very moist, in particular vegetable waste fuels and incineration installation for implementing the method Download PDF

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CH623398A5
CH623398A5 CH544177A CH544177A CH623398A5 CH 623398 A5 CH623398 A5 CH 623398A5 CH 544177 A CH544177 A CH 544177A CH 544177 A CH544177 A CH 544177A CH 623398 A5 CH623398 A5 CH 623398A5
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Otto Hinterecker
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Berger Otto Kesselfabrik Kg
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbrennung stark feuchter, vornehmlich pflanzlicher Abfallbrennstoffe und eine Verbrennungsanlage zur Durchführung des Verfahrens. Als 45 Abfallbrennstoffe sind zu verstehen: geschälte Baumrinde, Sägespäne, Torf oder Hackschnitzel. Das Verfahren und die Vorrichtung sollen aber auch geeignet sein, Rohbraunkohle, gasreiche Nasskohle und sonstige ähnliche Brennstoffe zu verbrennen. Dabei soll die Verbrennung durch Verunreinigungen, wie 50 mineralische Beimengungen, Erde und Schotter oder Niederschlagswasser in Form von Eis und Schnee nicht verunmöglicht werden. Die Verbrennung soll mit oder ohne Wärmeausnützung der heissen Abgase unter gleichzeitiger Vorabscheidung hiebei anfallender Flugasche durchführbar sein.
55 Bisher bekannte Verbrennungsverfahren arbeiten mit mechanisch angetriebenen Vorschubrosten oder starren Treppenrosten, welche für die eingangs angeführten stark feuchten Abfallbrennstoffe infolge zu geringer Trocknungswirkung nur mangelhaft geeignet sind. Durch die Begrenzung der Verbren-60 nungslufttemperatur nach oben hin, um den Rostverschleiss klein zu halten, wird eine ausreichende Brennstofftrocknung verhindert. Darüber hinaus führen die grossen Rostlängen starrer Roste mit der erforderlichen ausreichenden Flammenrückstrahlung durch Schamottegewölbe zu grossvolumigen Feuers rungsbauten und schwieriger Bedienung. Der zur Brückenbildung neigende Brennstoff erfordert mechanische Rostzuteileinrichtungen, welche infolge der unterschiedlichen Brennstoffkörnung zu Störungen, unregelmässiger Verbrennung und Rauch
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bildung neigen. Um eine vollständige rauchlose Verbrennung mit geringem Luftüberschuss zu erzielen, müssen solche Rostfeuerungen möglichst kontinuierlich und gleichmässig bedeckt betrieben werden, was wieder einen vollautomatischen Betrieb ausschliesst. Die Flugascheabscheidung muss darüber hinaus in teuren Einrichtungen, welche den geforderten Abscheidegrad erreichen, jedoch kompliziert und raumaufwendig sind, vorgenommen werden. Es sind auch Zyklonfeuerungen verschiedenster Bauart bekannt, welche ohne Rost, jedoch mit Hilfe von Brennerstrahlen, Verwirbelungseffekte zur besseren Verbrennungsgemischbildung erreichen, ebenso auch Rostfeuerungen, welche ohne Zyklonbildung Sekundärluft als turbulenzerhöhende Massnahme über das Rostbett in den aufsteigenden Flammenstrom blasen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Feuerungsverfahren zu schaffen, das in einer Verbrennungsanlage, die eine kompakte Bauweise aufweist, durchgeführt werden kann und das die vorgenannten Nachteile von Rostfeuerungen vermeidet und die einwandfreie Verbrennung stark feuchter Abfallbrennstoffe ohne Schwaden- und Rauchbildung, auch im diskontinuierlich, automatisch geregelten Betrieb, ermöglicht. Ausserdem soll Schlackenbildung nicht zu Störungen im Verbrennungsablauf führen und Flugasche zum Grossteil noch in der Feuerung mit möglichst wenig Kraftaufwand vorabgeschieden werden. Bei vollautomatischem Betrieb der nachgeschalteten Abwärmeverwertung muss die Feuerungsleistung rasch auf ein Minimum reduzierbar sein, ohne dass die Feuerung oder das Heizmedium überhitzt werden. Die Reinigung eines nachgeschalteten Abhitzekessels muss ohne belastenden Aufwand kurzfristig möglich sein, für das Zünden und Hochheizen auf ausreichende Verbrennungstemperatur muss ausserdem ein Brenner für öl oder Gas jederzeit eingesetzt werden können.
Die Vermeidung vorgenannter Schwierigkeiten und Einhaltung der gestellten Anforderungen bezweckt das erfindungsge-mässe Verfahren, welches mit einer an sich bekannten Unterschubfeuerung durchgeführt wird, wobei die Abfallbrennstoffe in einen lotrecht stehenden Feuerraum mit kreisförmiger oder polygonaler Grundfläche von unten her eingebracht werden, wodurch ein Brennstoffschüttkegel mit einer oberen Zone frisch eingebrachten Brennstoffes, einer darunter liegenden Trock-nungs- und Entgasungszone, einer unter dieser liegenden Schwelbrandzone und einer auf einem Rost über einer Aschenzone liegenden Glutzone gebildet wird und wobei der Glutzone Frischluft von unten her zugeführt und im Brennstoffschüttke-gel aufwärtsströmendes Schwelgas gebildet wird.
Die Erfahrung zeigt, dass allein tangential waagrecht oberhalb des Brennstoffschüttkegels eingeblasene Sekundärluft nicht genügt, um eine sichere Zündung des aus dem Glutbett und der Schwelzone austretenden Halbgases bei geringem Luftüberschuss zu erreichen. Es entsteht wohl der Zyklon in Form ringförmig bewegter Flammen- und Abgasmassen, doch bilden die zu hoch angeordneten Sekundärluftstrahlen, welche nicht die Brennstoffoberfläche treffen, im aufströmenden Gasstrom Strähnen hohen Luftüberschusses neben Zonen hohen Luftmangels bei insgesamt schlechtem Ausbrand und starker Rauchbildung.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Brennstoffschüttkegel von aussen her tangential Sekundärluft zur Bildung eines um eine lotrechte Achse umlaufenden Zyklons in der Art zugeführt wird, dass die durch mehrere Düsen in Form weitreichender Luftstrahlen eingeblasene Sekundärluft so auf die Brennstoffkegeloberfläche geführt wird, dass die Achsen der Sekundärluftdüsen und somit auch der Luftstrahlen im Bereich zwischen Schwelbrand- und Glutzone die Brennstoffkegeloberfläche ungefähr in halber Höhe tangierend berühren, um in der Zone höchster Temperatur die Mischung und Durchzündung der reaktionsträgen Schwelgase zu rauchlosem, restlos ausgebranntem Abgas bei geringem Luftüberschuss und gleichzeitig die Flugaschenvorabscheidung zu erreichen, wobei das Abgas nach oben hin, den Feuerzyklon verlassend, einer weiteren Verwendung zugeführt wird. Dadurch wird erreicht, dass das an der Kegeloberfläche austre-5 tende Halbgas, vornehmlich CO, noch im Entstehungszustand und im Bereich höchster Temperatur und somit höchster Reaktionsfähigkeit mittels der durch die Sekundärluft- und Zyklonströmung an der Brennstoffoberfläche geschaffenen grössten Gasturbulenz mit Luftsauerstoff innigst gemischt und durchge-i(i zündet wird, wodurch der erfindungsgemäss erstrebte, restlose rauchfreie Ausbrand der schwer zündbaren Schwelgase bei geringst möglichem Luftüberschuss und Kraftaufwand eintritt. Gleichzeitig wird ohne weitere Massnahme durch die Zyklonfliehkraftwirkung die Vorabscheidung von Flugasche im Feuer-15 räum erreicht.
Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens bestimmte Verbrennungsanlage geht aus von einer Anlage mit einem zentral in einem lotrecht stehenden, wärmegedämmt und feuerfest ausgekleideten Feuerraum mit kreisförmiger oder po-20 lygonaler Grundfläche angeordneten Zufuhrstutzen für die zu verbrennenden Abfallbrennstoffe und einer unterhalb dieses vorgesehenen Förderanlage für den Abfallbrennstoff sowie einem oberhalb dieses Zufuhrstutzens angeordneten Rost, wobei eine in den Feuerraum von unten her einmündende Frischluft-25 Zuführung vorgesehen ist und ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mantel des Feuerraumes von aussen nach innen leicht abfallende Dralluftdüsen zur Zuführung von Sekundärluft angeordnet sind, um mit ihren Achsen die Brennstoffkegeloberfläche in ungefähr halber Höhe zwischen Schwelbrandzone und 30 Glutzone tangierend zu berühren.
Die Erfindung wird nachfolgend an einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Prinzipskizze zur Erläuterung des erfindungsgemässen Verfahrens,
35 Fig. 2 einen Schnitt durch einen Feuerraum,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Feuerraum mit automatischer Entaschung,
Fig. 4 eine Ausführungsform cjer Gesamtanlage in Seitenansicht,
40 Fig. 5 einen Grundriss zu Fig. 4,
Fig. 6 eine Frontansicht zu Fig. 4,
Fig. 7 eine Feuerungsanlage in Seitenansicht mit Vorwärmung für die Frischluft (Unterwind),
Fig. 8 in Seitenansicht eine Feuerungsanlage mit liegendem 45 Flammrohr-Rauchrohrkessel und wassergekühltem Gasan-schluss,
Fig. 9 in Seitenansicht eine Feuerungsanlage mit einem stehenden, auf einem Überhitzer aufgesetzten Abhitzekessel, Fig. 10 in Seitenansicht eine Feuerungsanlage mit einer so zusätzlichen Zuführung von Stückholz.
Die Verbrennung von vornehmlich pflanzlichen Abfällen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt erfolgt in einem wärmegedämmt und feuerfest ausgekleideten, mit ringförmiger oder polygonaler Grundfläche ausgebildeten Feuerraum 1, der nach oben zu eine 55 Verjüngung 4 aufweist, die in einen Heissgasanschluss 5 übergeht. Durch Anbringung von Dralldüsen 7, die über einen Oberluft- (Sekundärluft-) kästen 6 mit Frischluft versorgt werden und die in erfindungsgemässer Weise tangential auf den auf einem Rost 8 gebildeten Schüttkegel 9 der zu verbrennenden 60 Abfälle gerichtet sind, bildet sich ein Flammenzyklon mit vertikaler Achse aus, aus welchem rotierende Flugasche durch Fliehkraft nach aussen ringförmig abgeworfen wird, so dass das zum Grossteil gereinigte Heissgas den Feuerraum 1 durch den mittigen Heissgasanschluss 5 nach oben hin verlässt.
65 Die zu verbrennenden Abfälle werden gemäss Fig. 4 — 6 in einem Bunker 20 über eine Tür 21 durch Schaufellader, mechanische Bandförderer, Förderschnecken oder eine in der Decke 22 des Bunkers angeordnete pneumatische Förderung 24 einge-
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bracht. Oberhalb eines gegebenenfalls beheizten Bodens 25 ist sehen werden kann, aus dem vorgewärmte Luft über einen in dem Bunker 20 ein Förderrechen 26 angeordnet, der durch Unterwindventilator 39 der Feuerung als Unterwind zugeführt einen hydraulischen Antrieb 27 bewegt wird. Von dem Förder- werden kann.
rechen 26 gelangen die Abfälle über eine Schneckenzubringung Aus Fig. 8 geht ein liegend angeordneter Abhitzekessel 29
12 zu einem gross bemessenen Fülltrichter 11, der zur Vermei- 5 hervor, der als Flammrohr-Rauchrohrkessel ausgebildet ist. Das dung von Brückenbildung nach aussen geneigte Wände auf- Flammrohr 40 dieses Kessels ist unten mit einem wassergekühl-
weist. Unter dem Fülltrichter 11 ist eine Förderschnecke 10 ten Abgasanschluss 41 versehen, um eine Abkühlung der Abga-angeordnet, die durch einen Getriebemotor 13 angetrieben wird se, bevor sie über den Abgasreiniger 31 und den Saugzug 34
und welche die Abfälle in einen zentral in dem Feuerraum 1 dem Kamin 35 zugeführt werden, zu ermöglichen.
angeordneten Zufuhrstutzen 3 der Unterschubfeuerung beför- j 0 Fig. 9 zeigt die Anordnung eines stehenden Abhitzekessels dert. 29 oberhalb des Überhitzers 30, wobei das Gehäuse 30' des
Gemäss Fig. 1 bilden die durch den Zufuhrstutzen 3 im Überhitzers als Tragkörper für den Abhitzekessel ausgebildet
Sinne des Pfeilers G über den Treppenrost 8 eingebrachten ist.
Abfälle den Schüttkegel 9 mit einer Zone A frischen Brennstof- Fig. 10 schliesslich zeigt die Anordnung einer Rutsche 28
fes, einer Trocknungs- und einer Entgasungszone B, einer 15 zur Zubringung von Stückholz von oben her zur direkten Auf-
Schwelbrandzone C, einer Glutzone D und einer Aschenzone gäbe in den Feuerraum 1.
H. Die aus der Schwelbrandzone C und Glutzone D abziehen- Bisher gebräuchliche Unterschub- und Treppenrostfeuerun-
den Schwelgase werden durch die aus den Sekundärluftdüsen F gen arbeiten mit rechteckigem oder quadratischem Grundriss tangential im Sinne der Pfeile in halber Schüttkegelhöhe H/2 an und normal aufsteigendem, wenig turbulentem Gasstrom. Die der Oberfläche des Schüttkegels 9 eingebrachte Sekundärluft 20 Erfindung mit nassen Brennstoffen jedoch zeigt, dass zur Erzie-
verwirbelt, gezündet und verlassen nach dem Abbrennen den lung eines guten, rauchfreien Ausbrandes mit geringem Luft-
Feuerraum 1 nach Teilnahme an der überlagerten Zyklonströ- überschuss die Mischung von Sekundärluft mit dem gerade aus mung nach oben hin rauchfrei und von Flugasche vorgereinigt. dem Brennstoffkorn gebildeten Halbgas in einer hochturbulen-
Dem Rost 8 wird von unten her im Sinne der Pfeile E Frischluft ten Wirbelzone knapp an der Brennstoffoberfläche erfolgen zugeführt. 25 muss, um die Reaktionspartner, vornehmlich CO und Oz, bei
Der Rost 8 selbst besteht aus einem vornehmlich in Gussei- den gegebenen, nur mässig hohen Feuerraumtemperaturen in sen ausgeführten runden oder polygonalen Treppenrost mit Anwesenheit von grossen Mengen Wasserdampf, zur Reaktion geringem Rostdurchfall oder auch einem kegelstumpfförmigen zu bringen. Darum werden erfindungsgemäss in ungefähr halber
Rost aus Planroststäben, wobei die Frischlufteinblasung 15 re- Höhe des Schüttkegels mehrere Luftdüsen im zylindrischen,
gelbar ist. Die durch den sich bildenden Zyklon nach aussen 30 schamottierten Feuerraum so tangential nach innen gerichtet abgelagerte Flugasche kann durch im Aussenmantel 2 des angeordnet, dass die eingeblasene Oberluft (Sekundärluft) den
Feuerraumes 1 angeordnete Entaschungstüren 16 entfernt wer- Schüttkegel an seiner Oberfläche direkt anströmt und gleichzei-
den und in einem Aschenkarren 17 abgelagert werden (Fig. 2). tig die austretenden Verbrennungsgase durchwirbelt und in
Gemäss Fig. 3 ist um den Treppenrost 8 herum ein Ringrost rasche Drehung versetzt. Die von normalen Rosten bekannte
18, bestehend aus drehbaren Rostklappen, angeordnet, um die 35 Strähnenbildung wird dadurch zerstört und die Reaktionspartanfallende Flugasche mittels Rostklappenantrieben automatisch ner werden innig gemischt, was für den restlosen, rauchfreien entfernen zu können. Zu diesem Zweck sind unterhalb des Ausbrand Voraussetzung ist.
Feuerraumes 1 Aschentrichter und Entaschungsschnecken 19 Der rotierende Feuergaswirbel zwingt ausserdem durch angeordnet, die über einen Getriebemotor 13' angetrieben wer- Fliehkraft die unweigerlich mitgerissenen Brennstoffteilchen an den. Zur Hochförderung der zu verbrennenden Abfälle ist 40 die Aussenwand des Feuerraumes, wo sie sich in Nähe der gemäss Fig. 3 in dem Zufuhrstutzen 3 eine vertikale Förder- Reinigungstüren ringwallähnlich absetzen und fallweise leicht
Schnecke 10' angeordnet. ausgeräumt werden können. Dieser Effekt bringt eine gute
Aus den Fig. 4-6 geht ausser der Anordnung des Bunkers Vorabscheidung schon im Feuerraum bei relativ geringem noch hervor, dass oberhalb des Feuerraumes 1 ein Dampfüber- Energieaufwand infolge des dort herrschenden, geringeren spe-
hitzer 30 und hinter diesem ein Abhitzekessel 29 angeordnet 45 zifischen Gewichtes der Feuergase, so dass zur Reststaubentfer-
werden können. Die Heissgase gelangen nach Durchströmung nung mit einfachen üblichen Fliehkrafttrockenentstaubern zur des Überhitzers 30 und des Abhitzekessels 29 in einen Abgas- Erzielung der behördlich vorgeschriebenen Entstaubungsgrade reiniger 31, aus diesem kann Flugkoks, welcher noch brennfähig im Bereich von 150 mg Reststaub/Nm3 gearbeitet werden kann,
ist, über eine Flugkoksrückführung 32 mit Hilfe des Sekundär- Im Gegensatz zu bisher gebräuchlichen Rostfeuerungen kann luftventilators 32' in den Feuerraum 1 zur neuerlichen Teilnah- 511 damit auf Nass- oder Gewebefilterentstaubung sowie auf elek-
me an der Verbrennung zurückgeblasen werden. Nicht mehr trostatische Entstaubung verzichtet werden.
brennfähige Flugasche wird in den Flugaschenbehälter 33 abge- Die rotierenden Feuergase verlassen die Zyklonfeuerung führt. Manuell ausgeräumte Rostasche und Schlacke wird in den nach oben durch eine Einschnürung, welche die Abscheidung Aschenbehälter 33 ' abgeworfen. Über einen Aschenschacht 36 der rotierenden Flugasche fördert. Hinter dieser Vorfeuerung und einen Entaschungshubzug 37 kann die Flugasche entfernt 55 können Abhitzekessel beliebiger Systeme angeschlossen wer-werden. Die Rauchgase gelangen schliesslich über einen Saug- den. So werden Wasserrohrkessel entweder direkt darüber an-zug 34 und einen Doppelmantel-Stahlkamin 35 ins Freie. Aus geordnet oder mittels schamottierter Umlenkhaube die Feuer-Fig. 5 ist ferner zu entnehmen, dass auch eine Rutsche 28 gase beispielsweise in das Flammrohr eines Dreizugkessels geangeordnet werden kann, um Stückholz in die Feuerung ein- leitet.
bringen zu können. (,o Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen
Fig. 7 zeigt, dass der Abhitzekessel 29 stehend über dem dienen nur zur Erläuterung der Erfindung, ohne diese auf
Feuerraum 1 angeordnet und mit einem Doppelmantel 38 ver- Einzelheiten zu beschränken.
C
4 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

  1. 623 398
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Verbrennung stark feuchter, vornehmlich pflanzlicher Abfallbrennstoffe in einer Unterschubfeuerung, wobei die Abfallbrennstoffe in einen lotrecht stehenden Feuerraum mit kreisförmiger oder polygonaler Grundfläche von unten her eingebracht werden, wodurch ein Brennstoffschüttkegel mit einer oberen Zone frisch eingebrachten Brennstoffes, einer darunter liegenden Trocknungs- und Entgasungszone, einer unter dieser liegenden Schwelbrandzone und einer auf einem Rost über einer Aschenzone liegenden Glutzone gebildet wird und wobei der Glutzone Frischluft von unten her zugeführt und im Brennstoffschüttkegel aufwärtsströmendes Schwelgas gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brennstoffschüttkegel von aussen her tangential Sekundärluft zur Bildung eines um eine lotrechte Achse umlaufenden Zyklons in der Art zugeführt wird, dass die durch mehrere Düsen in Form weitreichender Luftstrahlen eingeblasene Sekundärluft so auf die Brennstoffkegeloberfläche geführt wird, dass die Achsen der Sekundärluftdüsen und somit auch der Luftstrahlen im Bereich zwischen Schwelbrand- und Glutzone die Brennstoffkegeloberfläche ungefähr in halber Höhe tangierend berühren, um in der Zone höchster Temperatur die Mischung und Durchzündung der reaktionsträgen Schwelgase zu rauchlosem, restlos ausgebranntem Abgas bei geringem Luftüberschuss und gleichzeitig die Flugaschenvorabscheidung zu erreichen, wobei das Abgas nach oben hin, den Feuerzyklon verlassend, einer weiteren Verwendung zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Feuerungsventilatoren von einem Regelgerät gesteuert sind, und dass die jeweils nach ihrem Abstellen kurzzeitig zusammen mit der Brennstoffzubringung eingeschaltet werden, um den Brennstoffkegel am Niederbrennen und Schwelen zu hindern.
  3. 3. Verbrennungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem zentral in einem lotrecht stehenden, wärmegedämmt und feuerfest ausgekleideten Feuerraum (1) mit kreisförmiger oder polygonaler Grundfläche angeordneten Zufuhrstutzen (3) für die zu verbrennenden Abfallbrennstoffe und einer unterhalb dieses vorgesehenen Förderanlage (10,11,12) für den Abfallbrennstoff sowie einem oberhalb dieses Zufuhrstutzens (3) angeordneten Rost (8), wobei eine in den Feuerraum (1) von unten her einmündende Frischluftzuführung (15) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mantel (2) des Feuerraumes (1) von aussen nach innen leicht abfallende Dralluftdüsen (7) zur Zuführung von Sekundärluft angeordnet sind, um mit ihren Achsen die Brennstoffkegeloberfläche in ungefähr halber Höhe zwischen Schwelbrandzone (C) und Glutzone (D) tangierend zu berühren.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich des Feuerraumes (1) ein Zündbrenner (14) angeordnet ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerraum (1) eine die Flugaschenabscheidung verbessernde Einschnürung (4,5) besitzt.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Feuerraum (1) im Bereich der Basis des Rostes (8) nach aussen führende Entaschungstüren (16) zur Entfernung von durch den Zyklon nach aussen ringwallähnlich abgesetzter Flugasche angeordnet sind.
  7. 7. Anlage nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Rostes (8) ein Ringrost (18) aus drehbaren Rostklappen und unterhalb desselben Aschentrichter und Förderschnecken (19) zur automatischen Entfernung von Flugasche angeordnet sind.
  8. 8. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der zu verbrennenden Abfallbrennstoffe ein über eine Schiebetür (21) von aussen zugänglicher und in seiner
    Decke (22) eine Entlüftung (23) sowie eine Abfalleinblasung (24) aufweisender Bunker (20) vorgesehen ist, über dessen ggf. beheiztem Boden (25) ein Förderrechen (26) angeordnet ist, an den zu dem Zufuhrstutzen (3) führende Förderschnecken (10, s 12) anschliessen.
  9. 9. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuführung von Stückholz oder sperrigen Brennstoffteilen eine von oben in den Feuerraum (1) mündende Rutsche (28) vorgesehen ist.
    io 10. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Feuerraumes (1) und vor einem Abhitzekessel (29) ein von den Heizgasen durchströmter Überhitzer (30) angeordnet ist.
  10. 11. Anlage nach den Ansprüchen 3 und 10, dadurch ge-
    15 kennzeichnet, dass ein Gehäuse (30') des Überhitzers (30) als Tragkörper für einen darauf stehenden Abhitzekessel (29) ausgebildet ist.
  11. 12. Anlage nach den Ansprüchen 3,10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abhitzekessel (29) mit einem Dop-
    20 pelmantel (38) versehen ist oder zur Vorwärmung von Frischluft für die Unterwindeinblasung ein eigener Luftvorwärmer (42) nachgeschaltet ist.
  12. 13. Anlage nach den Ansprüchen 3 und 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Abhitzekessel (29) ein liegender
    25 Flammrohr-Rauchrohrkessel vorgesehen ist, dessen Flammrohr (40) unten einen wassergekühlten Abgasanschluss (41) aufweist.
  13. 14. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase über einen Abgasreiniger (31) mittels eines Saug-
    3o zugventilators (34) einem Doppelmantelstahlkamin (35) zuführbar sind, wobei unterhalb des Abgasreinigers eine Flugkoksrückführung (32) mit Hilfe des Sekundärluftventilators (32') angeordnet ist.
  14. 15. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
    35 für die Zufuhr des Abfallbrennstoffes eine Horizontalschnecke mit Aufwurfgegenschnecke (10, Fig. 2) oder eine Horizontalschnecke (10) und eine Vertikalschnecke (10', Fig. 3) oder eine Schrägschnecke (10) (Fig. 4) angeordnet sind.
CH544177A 1976-05-21 1977-05-02 Method of incinerating very moist, in particular vegetable waste fuels and incineration installation for implementing the method CH623398A5 (en)

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