CH623549A5 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung für eine vorgefaltete Endlospapierbahn in einem Papierstapler, bei der die Papierbahn auf einer ein Ausgleichselement aufweisenden, in Abhängigkeit von der Stapelhöhe absenkbaren Papierablagefläche abgestapelt wird.
In Schreibegeräten, in denen gefaltete Endlospapierbahnen verarbeitet werden, muss nach dem Verarbeitungsvorgang die Papierbahn wieder abgelegt werden. Solche Geräte sind z. B. mechanische oder nichtmechanische Schnelldrucker. Aus diesem Grunde werden hinter solchen Geräten Papierstapler angeordnet, in denen die bedruckte Papierbahn abgelegt wird. Dabei wird die vorgefaltete Papierbahn in Zick-Zack-Lagen übereinander in dem Papierstapler angeordnet.
In einem nichtmechanischen Drucker wird das durchlaufende Endlosformularpapier in der Fixierstation des Druckers stark erwärmt. Dadurch unterliegt das Papier einem Bügeleffekt. Es wird gestreckt und der vorher angebrachte Falz geglättet. Trotz falzrichtiger Ablage und entsprechendem Andrücken durch die bekannten Paddelwellen ist es deshalb schwierig, den Stapel auf seine ursprünglich konfektionierte Höhe und Form zu bringen. Dies wird insbesondere dann schwierig, wenn man leichte Papiere verwendet. Mit zunehmender Stapelhöhe wird der Aufbau des Stapels an den Rändern im Bereich des Querfalzes wesentlich höher als in der Mitte. Es bildet sich in der Mitte des Stapels eine Vertiefung, die eine störungsfreie Ablage des Papiers Blatt um Blatt unmöglich macht.
Aus der amerikanischen Patentschrift 3 640 521 ist eine Ablagevorrichtung für eine vorgefaltete Endlospapierbahn bekannt. Dabei wird im Rahmen eines Schnelldruckers Papier auf einer Papierablagefläche abgestapelt. Die Papierablagefläche wird mit wachsendem Papierstapel abgesenkt. Zur Vermeidung einer Vertiefung infolge der Erhöhung des Querfalzes ist auf der Papierablagefläche eine höherförmige
Hebeklappe angeordnet. Ausserdem wird der Papierstapel hinten und vorne von Führungsleisten begrenzt.
Die Anbringung eines festen Ausgleichselementes auf der Papierablagefläche hat nun den Nachteil, dass damit nur ein mittlerer Falzaufbau des Papierstengels ausgeglichen werden kann. Ein Papierstapel geringer Höhe wird sicherlich zu stark durchgebogen und ein Papierstapel grosser Höhe zu gering.
Aufgabe der Erfindung ist es im Rahmen einer Ablagevorrichtung für eine vorgefaltete Endlospapierbahn in einem Papierstapler eine Vorrichtung bereitzustellen, die es ermöglicht, die beim Abstapeln der Papierbahnen auftretende Vertiefung— in der Mitte — auszugleichen. Unabhängig von der Höhe des Papierstapels sollen damit Stapelfehler vermieden werden.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass Mittel vorgesehen sind, die die den Papierstapel unterstützende Auslenkhöhe des Ausgleichselementes in Abhängigkeit von der Stapelhöhe verändern.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform umfassen die Mittel eine parallel zur Absenkvorrichtung der Papierablagefläche angeordnete Kurvenleiste und ein daran anliegendes, mit dem Ausgleichselement verbundenes Hebelwerk.
Die Kurvenleiste kann dabei über eine exzentrische Schaltvorrichtung in unterschiedlichen Winkel an das Hebelwerk angeschwenkt werden. Zum seitenrichtigen Einfädeln des ersten Papierblattes ist das Ausgleichselement als L-förmige Hebeklappe ausgebildet, die eine Papierleitfläche aufweist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den Vorteil, dass während der ganzen Dauer der Ablage unabhängig von der Höhe des sich aufbauenden Papierstapels für jedes einzelne Papierblatt annähernd die gleichen Ablagebedingungen herrschen. Damit werden Ablagefehler vermieden. Durch die Ausgestaltung der Hebeklappe als Papierleitfläche wird automatisch das erste Blatt eines Papierstapels seitenrichtig abgelegt.
Die exzentrische Schaltvorrichtung ermöglicht es, die Auslenkhöhe der Hebeklappe an verschiedene Papierstärken anzupassen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bestehen die Mittel aus einem über eine druckerzeugende Einrichtung mit Fluid gefüllten elastischen Behälter.
Durch die Variation des Gas- oder Flüssigkeitsdruckes im elastischen Behälter verändert sich dessen äussere Form in Abhängigkeit von der Stapelhöhe.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beispielsweise näher beschrieben.
Die Figur zeigt eine schematische Darstellung der erfin-dungsgemässen Einlegevorrichtung.
Das in einem hier nicht dargestellten nichtmechanischen Drucker bedruckte, vorgefaltete Endlospapier 1 wird über Führungsleisten 2 der eigentlichen Ablagevorrichtung zugeführt. Sie besteht aus einer Papierablagefläche 3 zur Aufnahme des Papierstapels 4. Diese Papierablagefläche 3 kann mit Hilfe einer motorischen Einrichtung 5, wie sie z. B. in der US-Patentschrift 3 640 521 beschrieben wird, entsprechend der Stapelhöhe des Papierstapels 4 entlang von Führungsleisten 6 bewegt werden. Dabei geschieht das Absenken automatisch durch das nach unten drückende Gewicht der Papierablagefläche. Der Motor 5 arbeitet dabei als Bremse.
Zur Justierung des Papierstapels 4 sind Begrenzungsstäbe 7 vorgesehen. In der Nähe der Begrenzungsstäbe 7 angebrachte Paddelwellen 8 dienen dazu, die einlaufende Papierbahn 1 zu erfassen und entlang dem vorgeprägten Falz zu falten.
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Da sich beim Durchlaufen des Papiers durch die Fixierstation innerhalb der nichtmechanischen Druckeinrichtung das Papier stark erwärmt und damit der vorher angebrachte Falz einem Bügeleffekt unterliegt, bildet sich bei der falzrichtigen Ablage trotz der Verwendung der Paddelwellen 8 ein Papierstapel 4, der an den Rändern stärker aufgebaut ist als in der Mitte. Ein derartig ausgeformter Papierstapel stört aber die weitere lagenrichtige Abstapelung des Papiers.
Zur Vermeidung einer derartigen Ausformung des Papierstapels ist auf der Papierablagefläche 3 eine L-förmige Hebeklappe 9 angeordnet. Diese Hebeklappe 9 ist an einer Seite über ein Gelenk mit der Papierablagefläche 3 verbunden und kann nach oben geschwenkt werden. An ihr greift ein Hebel 10 an, der über einen Stössel 11 mit einer schwenkbaren Kurvenleiste 12 in Verbindung steht. Die Kurvenleiste 12 ist in Bewegungsrichtung der Papierablagefläche längs den Führungen 6 angeordnet und kann über eine exzentrische Schaltvorrichtung 13 an den Stössel 11 in verschiedenen Winkelstellungen angeschwenkt werden. Beim Aufstapeln des Papiers und damit beim Absenken der Papierablagefläche 3 gleitet der Stössel 11 an der Kurvenleiste 12 entlang und verändert dadurch über das Hebelwerk entsprechend der Höhe des aufgestapelten Papiers die Auslenkung der Hebeklappe 9. Über den Exenter 13 kann ausserdem der Winkel mit dem die Kurvenleiste 12 an dem Stössel 11 anliegt variiert werden. Damit lässt sich die (absolute Auslenkhöhe der Hebeklappe 9 an die verschiedenen Papiersorten anpassen.
Die Hebeklappe 9 weist ausserdem eine Papierleitfläche
9/1 auf, die die Aufgabe hat, das automatische Einfädeln und seitenrichtige Ablegen des jeweils ersten Formularblattes eines Formularsatzes zu gewährleisten.
Damit es beim Anheben der Hebeklappe 9 nicht zu einem 5 Versatz des gesamten Papierstapels kommt, ist ein Begrenzungsstab 7/1 als Anschlag für den Papierstapel ausgebildet. Ein derartiger Versatz lässt sich auch dadurch vermeiden,
dass das Ausgleichselement symmetrisch z. B. aus zwei über-einandergreifenden hier nicht dargestellten Hebeklappen io besteht. Auch in diesem Falle lässt sich eine Hebeklappe als Papierleitfläche ausbilden.
Anstelle der Hebeklappe 9 ist es auch möglich, einen elastischen Behälter in der Art eines Schlauches anzuordnen, der über eine hier nicht dargestellte druckerzeugende Ein-15 richtung entsprechend der anwachsenden Höhe des Papierstapels mit Gas gefüllt wird. Soll der Behälter nicht direkt mit dem Papierstapel 4 in Berührung kommen, ist es auch möglich, die Hebeklappe 9 über diesen elastischen Behälter anzuheben. Selbstverständlich kann anstelle des Gases zum 20 Aufblähen des Schlauches auch Flüssigkeit verwendet werden.
Insgesamt gesehen können durch die einfache und wartungsfreie Ablagevorrichtung Abstapelfehler vermieden werden und es ist ausserdem möglich, durch die besondere Ausge-25 staltung der Hebeklappe das jeweils erste Formular eines jeden Formularsatzes automatisch einzufädeln und seitenrichtig abzulegen. Durch die Vorrichtung ergibt sich eine wesentlich erhöhte Betriebssicherheit der gesamten Druckeinrichtung.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Ablage Vorrichtung für eine vorgefaltete Endlospapierbahn in einem Papierstapler, bei der die Papierbahn auf einer ein Ausgleichselement aufweisenden, in Abhängigkeit von der Stapelhöhe absenkbaren Papierablagefläche abgestapelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (9, 10,12) vorgesehen sind, die die den Papierstengel (4) unterstützende Auslenkhöhe des Ausgleichselementes (9) in Abhängigkeit von der Stapelhöhe verändern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel parallel zur Absenkrichtung der Papierablagefläche (3) angeordneten Kurvenleiste (12) und ein daran anliegendes, mit dem Ausgleichselement (9) verbundenes Hebewerk (10,11) umfassen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (9) als L-förmige, an der Papierablagefläche (3) angelenkte Hebeklappe ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeklappe (9) eine Papierleitfläche aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine die schwenkbare Kurvenleiste (12) in verschiedenen Winkelstellungen an das Hebewerk (11,10) anschwenkende, exzentrische Schaltvorrichtung (13) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel aus einem über eine druckerzeugende Einrichtung mit Fluid gefülltem elastischen Behälter bestehen.
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