CH623756A5 - Method and device for the feeding of cross-wires for the production of welded mesh - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Zufuhr von Querdrähten für die Herstellung von geschweissten Gittern aus Längsdrähten und Querdrähten, z. B. Gitterrosten und Drahtgittern, zu der von den Längsdrähten gebildeten Gitterherstellungsebene unter die Elektroden einer Widerstandsschweissmaschine für Serienpunktschweissung, bei welchem Verfahren von einem Vorrat herangeführte abgelängte Querdrähte oberhalb der Gitterherstellungsebene in eine zu den Längsdrähten rechtwinklige Querlage über den Längsdrähten gebracht werden, von der die Querdrähte in Querrichtung in eine erste und eine zweite Ablage eines Magazins überführt werden, wonach je ein Querdraht per Ablage gleichzeitig vom Magazin abgeholt und in Querrichtung zur Gitterherstellungsebene unter die Elektroden transportiert werden, um durch Serienpunktschweissung mit den Längsdrähten verbunden zu werden. Ein solches Verfahren ist durch das CH-Patent Nr. 609 589 bekanntgeworden.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, den Arbeitsablauf weiter zu beschleunigen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zwei abgelängte Querdrähte gleichzeitig vom Vorrat herangeführt werden und in je eine Querlage über den Längsdrähten gebracht werden, wonach die Querdrähte gleichzeitig in je eine Ablage des Magazins überführt werden. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Verbesserung einer Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens, die mit einer Widerstandsschweissmaschine mit oberhalb der Gitterherstellungsebene angebrachten Elektroden für die Serienpunktschweissung von zwei Querdrähten an die Längsdrähte, mit einer Einrichtung zum schrittweisen Vorschub des Gitters durch die Widerstandsschweissmaschine und mit einem seitlich der Schweissmaschine angebrachten Querdrahtsbehälter versehen ist.
Erfindungsgemäss ist der Behälter mit einer Vorrichtung für paarweise Abgabe der Querdrähte ausgerüstet, die mit einer Transporteinrichtung versehen ist, die die vom Behälter abgegebenen Querdrähte entgegennimmt und diese paarweise in Längsrichtung und quer zu den Längsdrähten in einer Ebene oberhalb der Gitterherstellungsebene in den oberen Teil von im wesentlichen senkrechten, Fallschächte begren5
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zenden Führungsorganen einschiesst, wobei je Querdraht ein Führungsorgan vorgesehen ist, dass an jedem Fallschacht eine Bremseinrichtung für die Abbremsung der längsgerichteten Querdrahtbewegung im oberen Teil der Führungsorgane vorgesehen ist und dass jedes Führungsorgan für die Führung des durch den Fallschacht herabfallenden Querdrahtes in je eine Ablage eines oberhalb der Gitterherstellungsebene angebrachten Magazins vorgesehen ist, das mit einer an und für sich bekannten Einrichtung für die gleichzeitige Abgabe der beiden Querdrähte an eine Zubringervorrichtung für den Transport der Querdrähte zur Schweisslage unten den Elektroden versehen ist.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel wiedergibt, näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer seitlich der Schweissmaschine aufgestellten Fördereinrichtung für Querdrähte, die aus einem Behälter für Querdrähte und einer Transportvorrichtung für die Zufuhr von Querdrähten zur Schweissmaschine besteht.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs II-II in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab als in Fig. 1 und 2 eine Vorderansicht der Schweissmaschine in Vorschubrichtung der Längsdrähte gesehen und teilweise im Schnitt längs III—III in Fig. 4.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Schweissmaschine.
Fig. 5 ist ein Schnitt längs V-V in Fig. 3.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch ein Detail von Fig. 5 längs VI-VI.
Fig. 7 zeigt, teilweise im Schnitt, ein Detail der Maschine, gesehen von rechts in Fig. 3.
In Fig. 1 sind lediglich die Konturen einer Schweissmaschine 1 und einige Details der Maschine angedeutet. Die Schweissmaschine 1 und die Fördereinrichtung 2 für die Querdrähte sind nebeneinander auf einem gemeinsamen Fundament 30 aufgestellt. Die Fördereinrichtung 2 ist mit einem Gehäuse 69 versehen, in dem eine Reihe von Leitblechpaaren 4 befestigt sind, deren Kanten einen Behälter 3 für Querdrähte und einen sich nach unten anschliessenden Führungskanal 5 begrenzen, dessen Breite nur um so viel grösser als der Querdrahtdurchmesser ist, dass der Querdraht unbehindert durch den Führungskanal hinabfallen kann.
Die Leitblechpaare bilden am unteren Ende des Führungskanals kreisförmige Ausnehmungen 6, die je eine kreisrunde Verteilerscheibe 7 umfassen. Die Verteilerscheiben sind auf einer gemeinsamen Antriebswelle 8 angebracht. Jede Verteilerscheibe ist auf dem Umfang mit zwei Ausnehmungen 9,10 versehen, die in einem Winkelabstand von 140° angebracht sind. Die Breite und Tiefe der Ausnehmungen ist den Abmessungen der Querdrähte angepasst. An die kreisförmigen Ausnehmungen zwischen den Leitblechpaaren schliessen sich Abgabekanäle 11, 12 an, die teils von Kanten 13, 14 der Leitblechpaare 4 und teils von einem zwischen den Leitblechen angebrachten Balken 15 gebildet werden.
Die Antriebswelle 8 ist an einen an der Aussenseite des Gehäuses 69 montierten Motor 73 angeschlossen, der vorzugsweise durch ein Druckmedium bewegt wird. Mittels einer automatischen Steuerung dreht dieser Motor in gewissen Zeitabständen die Antriebswelle mit den Verteilerscheiben 7 zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) in eine Lage, in der die Ausnehmung 9 über dem Abgabekanal 11 und die Ausnehmung 10 unter dem Führungskanal 5 zu liegen kommt, worauf eine Drehung im Uhrzeigersinn die Verteilerscheibe 7 wieder in die in Fig. 2 gezeigte Lage zurückführt. Am Ende von jeder dieser beiden aufeinanderfolgenden Bewegungen wird ein Querdraht von der Ausnehmung 9 bzw. 10 an die Abgabekanäle 11 bzw. 12 abgegeben. Die Querdrähte werden von zwei in die Kanäle 11 und 12 hineinragenden Klauen 74, 75 aufgefangen, die von je einer Kolbenstange von Druckluftzylindern 76, 77 getragen werden. Diese Zylinder sind automatisch gesteuert, um die beiden Klauen 74, 75 gleichzeitig aus dem Abgabekanal 11, 12 zu ziehen und sie kurz darauf wieder in diese Lage zurückzuführen. Beim Rückziehen der Klauen, werden die darauf ruhenden Querdrähte freigegeben und sie fallen nach unten aus den Abgabekanälen 11, 12.
Ein Transportband 78, das mittels einer Transmission von einem Motor 79 angetrieben ist, ist unterhalb der Abgabekanäle angebracht, um die aus den Abgabekanälen 11, 12 herabfallenden Querdrähte entgegenzunehmen. Elektromagnete 80 sind unter dem Transportband 78 derart angebracht, dass sie die herabfallenden Querdrähte anziehen und an das Transportband anpressen. Dadurch werden die Querdrähte am Transportband nicht nur mit einem bestimmten gegenseitigen Abstand festgehalten, sondern auch sehr rasch auf die Geschwindigkeit des Transportbandes beschleunigt, wodurch ein Gleiten der Querdrähte auf dem Transportband praktisch verhindert wird.
Die beiden auf dem Transportband nebeneinanderliegenden Querdrähte werden vom Transportband in den oberen Teil von Führungsnuten 32, 82 eingeschossen, die durch auf dem Kopf stehende U-Balken 33, 83 (Fig. 1, 3, 4, 5) gebildet werden. Diese Balken werden von einer Platte 31 getragen, die an einem Gestell 27 der Schweissmaschine befestigt ist. Die Balken 33, 83 erstrecken sich quer zu einem Arbeitstisch 17 der Maschine, der mit längsgerichteten Nuten 16 für die Aufnahme der Längseisen L versehen ist. Diese bestehen hier aus auf Hochkant gestellten Bändern, da die hier gezeigte Maschine für die Herstellung von Gallerrosten vorgesehen ist. Der Arbeitstisch 17 erstreckt sich durch die Schweissmaschine hindurch, die mit einem Paar an je ein Ende der Sekundärwicklung eines Schweisstransformators angeschlossenen Elektroden (20a) für Serienpunktschweissung versehen ist. Jede der Elektroden besteht aus einem aus zwei Teilen zusammengesetzten Elektrodenbalken und einer am unteren Teil 20a eingesetzten Kontaktplatte 19. Der obere Teil 20 der Elektrodenbalken ist mechanisch fest, jedoch elektrisch isoliert mit dem Gestell 27 verbunden. Dieses ist senkrecht verstellbar mittels der Kolbenstange 70 eines Arbeitszylinders 28, der mit einem hier nur angedeuteten festen Stativ 29 der Schweissmaschine verbunden ist. Das Stativ wie auch der Arbeitstisch 17 ruhen auf dem Fundament 30.
Die durch das Transportband auf die beiden Querdrähte überführte, längsgerichtete Bewegung in den Führungsnuten 32 bzw. 82 der U-Balken 33 bzw. 83 wird durch eine Bremsvorrichtung 34 je Balken gestoppt. Jede der beiden Bremsvorrichtungen besteht aus einem Arm 35 mit einem Halter 36 für einen Bremsbelag 37. Der Arm 35 ist um eine Achse 38 schwenkbar, die in einer Konsole 38 der Platte 31 befestigt ist. Der Arm befindet sich in Ruhelage, wenn eine Stellschraube 40 des Armes an der Platte 31 anliegt, was durch die Schwere des Armes und das dadurch erzeugte Drehmoment bezüglich der Achse 38 verursacht wird. Der Arm und insbesondere die Masse des Halters sind im Vergleich zur Masse des Querdrahtes so gross gewählt, dass der Ausschlag des Armes infolge des vom Querdraht überführten Impulses nur sehr gering wird. Die beiden Enden des Balkens 83 haben Führungen 83a für die Führung der beiden Enden des von der Führungsnut herabfallenden Querdrahtes. Diese Führungen leiten die Enden des Querdrahtes in Nuten 5 Id eines Ablageblockpaares 52. In gleicher Weise ist der Balken 33 mit Führungen 49 für die Führung der Enden des durch die Führungsnut 32 herabfallenden Querdrahtes versehen. Diese Führungen 49 sind jedoch schwenkbar bezüglich des Balkens 33, da sie an den Enden einer Achse 41 angebracht sind. Diese Achse, die sich quer über den Arbeitstisch 17 erstreckt, ist in einem Paar Konsolen 42 gelagert, die an einem senkrechten Ausleger 43 der Platte 31 befestigt sind. Die Achse ist drehbar mit Hilfe eines Pleuels 48
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(Fig. 7), der von einem Antriebsorgan 44, hier einem Hydraulikzylinder, betätigt wird, dessen Kolbenstange an den Pleuel angelenkt ist, während der Zylinder selbst mit einem an der Platte 31 angelenkten Halter 46 verbunden ist. Durch Drehung der Achse 41 wird ein Führungschlitz 50 der Führungen 49 gegen eine der Nuten 5 la, 5 lb und 5 lc der Ablageblöcke 52 gerichtet, die auf der den Führungen zugewandten Seite eine mit der Achse 41 konzentrische Zylinderfläche 53 bilden. Die Nutöffnungen auf der Unterseite der Ablageblöcke 52 sind verschliessbar mittels je einer Sperrplatte 54, die mittels eines Arbeitszylinders 55 um eine senkrechte Achse 56 schwenkbar ist. Die Sperrplatte 54 ist mit Schlitzen 57a, 57b, 57c und 57d versehen, die den unteren Öffnungen der Nuten 51a-d entsprechen. Solange diese Schlitze bezüglich der Nuten des Ablageblockes 52 schräg gestellt sind, dienen diese Nuten als Ablagen für die Querdrähte. Eine Schwenkung der Sperrplatte 54, um die Nuten 51a-d mit den Schlitzen 57a-d zu fluchten, gibt den Durchgang für die Querdrähte in entsprechende Rinnen 58a-d eines Zubringers 59 frei. Die Führungsnuten 32, 82 in den Balken 33, 83, die Führungsschlitze 50, 84 in den Führungen 49, 83a, die Nuten 51a-d im Ablageblock 52 und die Schlitze 57a-d in der Sperrplatte werden so weit gemacht, dass der Querdraht störungsfrei durchfallen kann. Vorzugsweise wird die Weite der Kanäle etwa zweimal so gross wie der Querdrahtdurchmesser gewählt. Beim Übergang von der Führungsnut 32 in den Führungschlitz 50 trifft der Querdraht auf die Achse 41 auf und rutscht längs deren Oberfläche nach abwärts. Der in die Führungsnut zumeist etwas schräg nach unten eingeschossene Querdraht wird dadurch horizontal ausgerichtet, um ein störungsfreies weiteres Durchfallen zu den Nuten 58a-c zu gewährleisten. Der geneigte obere Teil der Führungsnuten 84 dient dem gleichen Zweck.
Die Nuten 58a, 58b, 58c in den beiden Zubringern 59 entsprechen drei verschiedenen Querdrahtteilungen, die mit dem Antriebsorgan 44 einstellbar sind. Jeder der beiden Zubringer 59 ist mit einem Schlitten 60 verbunden, der längs Führungsschienen 62 mittels eines Arbeitszylinders 61 zwischen der in Fig. 5 gezeigten Abhollage unter den Ablageblock und einer Abgabelage verschoben wird, in der sich das vom Zubringer getragene Querdrahtpaar unter den Elektroden der Schweissmaschine befindet. In Fig. 5 ist ein Paar Querdrähte T5 und T4 dargestellt, das sich in den Rinnen 58b und 58d befindet. Der Ablageblock 52, die Sperrplatten 54 und die Zubringer 59 können austauschbar gemacht werden, um das Arbeiten mit anderen Querdrahtteilungen und anderen Querdrahtdurchmessern zu ermöglichen.
Jede der beiden Führungsschienen 62 mit den zugehörigen Arbeitszylindern 61 ist auf einem Rahmen 63 befestigt, der um eine am Ausleger 43 befestigte Achse 64 schwenkbar ist. Ein Arbeitszylinder 65 schwenkt den Rahmen 63 gegen die Wirkung der Feder 66 bezüglich der Symmetrieebene der Gitterherstellungsebene nach aussen. Mit Hilfe einer im Rahmen 63 angebrachten Stellschraube 67 wird die Schlaglänge des Arbeitszylinders 65 festgelegt. Die Stellschraube 67 ist in einem Halter 72 des Rahmens 63 derart angebracht, dass der Schraubenkopf eine Anschlagsfläche für die Kolbenstange 71 des Arbeitszylinders 65 bildet. Der Ausleger 43 ist mit der Platte 31 und damit auch mit dem Gestell 27 fest verbunden und macht daher die Bewegung der Elektroden 20 mit. Dadurch nehmen auch die Balken 33, 83, die Führung 49, die Ablageblöcke 52, die Sperrplatten 54 und die Zubringer 59 an der Elektrodenbewegung im gleichen Ausmass teil. Die Balken 33 und 83 vollführen eine Relativbewegung bezüglich des Transportbandes 78. Die Länge dieser Bewegung entspricht der Schlaglänge des Arbeitszylinders 28.
Für den Vorschub des Gitterrostes ist in Fig. 5 eine Vorschubeinrichtung schematisch angegeben. Sie besteht aus einem Arbeitszylinder 21, dessen Kolben 22 an einem in waagrechter Richtung verschiebbaren Schlitten 23 angeschlossen ist. Am Schlitten ist ein Transporthaken 24 zum Einhaken in einen mit den Längseisen bereits verschweissten Querdraht T3 vorgesehen. Eine Spiralfeder ist bestrebt, den Transporthaken gegen einen Anschlag 26 des Schlittens 23 zu führen.
Die Maschine arbeitet auf folgende Weise. Durch zwei aufeinanderfolgende Schrittbewegungen des Motors 73 in entgegengesetzten Richtungen werden durch die Verteüerscheiben 7 nacheinander zwei Querdrähte von den Führungskanälen 5 der Fördereinrichtung 2 den Abgabekanälen 11, 12 zugeführt, wo sie von den Klauen 74, 75 aufgefangen werden. Diese werden danach gleichzeitig durch die Druckluftzylinder 76, 77 zurückgezogen, so dass beide Querdrähte gleichzeitig auf das Transportband 78 fallen und von diesem in die Führungsnuten 32 bzw. 82 der U-Balken 33 bzw. 83 eingeschossen worden. Dort werden sie von den Bremsvorrichtungen 34 abgebremst und fallen dann in Querrichtung durch die Führungsnuten 32, 82. Die Führungsschlitze 50 in den Führungen 49 leiten den einen Querdraht zu einer durch ihre Winkellage bestimmten Nut 51a-c der Ablageblöcke 52. Die Führungsschlitze in den Führungen 83a des U-Balkens 83 leiten den anderen Querdraht zur Nut 51d der Ablageblöcke 52. Die beiden Querdrähte werden hier durch die Sperrplatten 54 aufgehalten. Diese beiden Sperrplatten 54 werden danach durch die Arbeitszylinder 55 in eine Freigabelage geschwenkt, und die beiden Querdrähte fallen in die entsprechenden Rinnen 58a-c bzw. 58d der Zubringer 59. Die Sperrplatten werden danach wieder in ihre Sperrlage geführt, und das nächste Querdrahtpaar wird von der Fördereinrichtung zu den Ablageblöcken transportiert, während die nachfolgende Arbeitsoperation mit dem erstgenannten Querdrahtpaar abläuft. Die Arbeitszylinder 61 bringen die Zubringer 59 zur Schweissmaschine. Die Rahmen 63 werden nach aussen geschwenkt, so dass der Abstand zwischen den beiden Zubringern grösser als die Querdrahtlänge wird. Ungefähr gleichzeitig wird der Schweissvor-gang eingeleitet. Dazu bewegt der Arbeitszylinder 28 das Gestell 27 mit den von diesem getragenen Teilen, einschliesslich der Elektrodenbalken 20, 20a und den Rahmen 63 nach abwärts. Die Kontaktplatten 19 der Elektroden kommen mit den Querdrähten in Kontakt und drücken diese gegen die Längseisen L an. Die Zylinder 61 bringen die Zubringer 59 wieder zurück zu den Ablageblöcken 52, wo sie mittels der Arbeitszylinder 61 wieder unter die Sperrplatten 54 eingeschwenkt werden. Wenn die Serienpunktschweissung der beiden Querdrähte beendet ist, wird die Kolbenstange 70 des Arbeitszylinders 28 zurückgezogen und das Gestell 27 mit den übrigen daran befestigten Teilen in die in den Fig. 3—5 gezeigte obere Lage zurückgeführt. Die Kolben 71 der Zylinder 65 werden ebenfalls zurückgezogen, und die Rahmen 63 werden durch die Federn 66 wieder in die Lage gebracht, in der die Zubringer 69 die in Fig. 5 gezeigte Abhollage einnehmen. Der Arbeitszylinder 21 zieht dann mittels des Transporthakens 24 die Querdrähte und Längseisen um zwei Querdrahtteilungen nach vorne.
Während der Zeit, die für den Transport eines Querdrahtpaares von den Ablageblöcken zur Schweissmaschine und für dessen Schweissung an die Längseisen benötigt wird, wird das nächste Querdrahtpaar von der Fördereinrichtung in der oben beschriebenen Weise zu den Ablageblöcken transportiert. Dieses nachkommende Querdrahtpaar ist somit sofort abholbereit, wenn die Zubringer wieder in ihre Abhollage zurückgekehrt sind.
Die verschiedenen Arbeitszylinder sind auf an und für sich bekannte Weise automatisch gesteuert, z. B. durch kammgesteuerte Ventile oder durch programmwerkgesteuerte Soleno-idventile, so dass der oben beschriebene Arbeitsablauf vollkommen automatisch ausgeführt werden kann.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zur Zufuhr von Querdrähten für die Herstellung von geschweissten Gittern aus Längsdrähten und Querdrähten, z. B. Gitterrosten und Drahtgittern, zu der von den Längsdrähten gebildeten Gitterherstellungsebene unter die Elektroden einer Widerstandsschweissmaschine für Serien-punktschweissung, bei welchem Verfahren von einem Vorrat herangeführte abgelängte Querdrähte oberhalb der Gitterherstellungsebene in eine zu den Längsdrähten rechtwinklige Querlage über den Längsdrähten gebracht werden, von der die Querdrähte in Querrichtung in eine erste und zweite Ablage eines Magazins überführt werden, wonach je ein Querdraht per Ablage gleichzeitig vom Magazin abgeholt und in Querrichtung zur Gitterherstellungsebene unter die Elektroden transportiert wird, um durch Serienpunktschweissung mit den Längsdrähten verbunden zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei abgelängte Querdrähte vom Vorrat gleichzeitig herangeführt und in je eine Querlage über den Längsdrähten gebracht werden, wonach die zwei Querdrähte gleichzeitig in je eine Ablage des Magazins überführt werden.
2. Verfahren zur Zufuhr von Querdrähten gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport von zwei Querdrähten vom Magazin unter die Elektroden und deren Schweissung mit den Längsdrähten gleichzeitig mit dem Transport von zwei nachfolgenden Querdrähten vom Vorrat zum Magazin erfolgt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1, die mit einer Widerstandsschweissmaschine mit oberhalb der Gitterherstellungsebene angebrachten Elektroden für die Serienpunktschweissung von zwei Querdrähten an die Längsdrähte, mit einer Einrichtung zum schrittweisen Vorschub des Gitters durch die Widerstandsschweissmaschine und mit einem seitlich der Schweissmaschine angebrachten Querdrahtbehälter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mit einer Vorrichtung (7, 8, 73) für paarweise Abgabe von Querdrähten ausgerüstet ist, die mit einer Transporteinrichtung (78, 79) versehen ist, die die vom Behälter abgegebenen Querdrähte entgegennimmt und diese paarweise in Längsrichtung und quer zu den Längsdrähten in einer Ebene oberhalb der Gitterherstellungsebene in den oberen Teil von im wesentlichen senkrechten, Fallschächte (32, 50, 82, 84) begrenzenden Führungsorganen (33, 49, 83, 83a) einschiesst, wobei je Querdraht ein Führungsorgan vorgesehen ist, dass an jedem Fallschacht eine Bremseinrichtung (34) für die Ab-bremsung der längsgerichteten Querdrahtbewegung im oberen Teil der Führungsorgane vorgesehen ist und dass jedes Führungsorgan für die Führung des durch den Fallschacht herabfallenden Querdrahtes in je eine Ablage eines oberhalb der Gitterherstellungsebene angebrachten Magazins vorgesehen ist, das mit einer Einrichtung (54) für die gleichzeitige Abgabe der beiden Querdrähte an eine Zubringervorrichtung (59) für den Transport der Querdrähte zur Schweisslage unter den Elektroden (20a) versehen ist.
4. Einrichtung gemäss Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (52) mindestens drei Ablagen (51a-d) besitzt und dass das zumindest den einen Fallschacht (32, 50) begrenzende Führungsorgan (49) derart umstellbar ist, dass der durch den Fallschacht herabfallende Querdraht einer durch die Einstellung des Führungsorgans (49) bestimmten Ablage zuführbar ist.
5. Einrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin mit zwei zu beiden Seiten der Git-terherstellungsstrasse angebrachten Ablageblöcken (52) versehen ist, die mit Nuten (51a-d) für die Aufnahme der von der Umstellvorrichtung abgegebenen Querdrähte versehen sind, wobei umstellbare Sperrglieder (54) angebracht sind, die in ihrer Sperrstellung die Nuten auf der Unterseite der Ablageblöcke abschliessen und in ihrer Offenstellung einen Durchgang für den Querdraht in den unter den Ablageblock verschiebbaren Zubringer (59, 60, 61, 62) freigeben.
6. Einrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringervorrichtung mit zwei zu beiden Seiten der Gitterherstellungsstrasse angebrachten, in Längs-drahtrichtung verschiebbaren Halterungen (59) für die Querdrahtenden ausgerüstet ist.
7. Einrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (59) quer zur Längsdrahtrich-tung zwischen einer Transportstellung für die Querdrähte, in der der Abstand zwischen den Halterungen kleiner als die Querdrahtlänge ist, und einer Rückführstellung, in der der Abstand grösser als die Querdrahtlänge ist, von- und zueinander beweglich sind.
8. Einrichtung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (59) um eine zu den Längsdrähten parallele Achse (64) zwischen der Transportstellung und Rückführstellung schwenkbar sind.
9. Einrichtung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane (33, 49, 83, 83a), die Magazine (52), die Zubringer (59, 60, 61, 62) und die Elektroden (20a) der Widerstandsschweissmaschine mit einem gemeinsamen Rahmen (27) verbunden sind, der von einem Antrieb (28) in einer zur Gitterherstellungsebene senkrechten Richtung verstellbar ist.
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