CH623770A5 - - Google Patents

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CH623770A5
CH623770A5 CH1404077A CH1404077A CH623770A5 CH 623770 A5 CH623770 A5 CH 623770A5 CH 1404077 A CH1404077 A CH 1404077A CH 1404077 A CH1404077 A CH 1404077A CH 623770 A5 CH623770 A5 CH 623770A5
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CH
Switzerland
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centrifugal
wheel
vanes
blades
blade
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CH1404077A
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English (en)
Inventor
Jindrich Dipl Ing Fiala
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00—Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/06—Impeller wheels; Rotor blades therefor
    • B24C5/062—Rotor blades or vanes; Locking means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schleuderrad für Schleuderstrahlmaschinen, mit zwei rotierenden, durch Distanzstücke auf Abstand gehaltenen Radscheiben, einer Mehrzahl von gleichmässig über den Umfang verteilten, mit Seitenleisten versehenen, in radialen Nuten von innen einschiebbaren Schleuderschaufeln und mit die Schleuderschaufeln in radialer Richtung nach aussen haltenden festen Anschlägen.
Durch die DE-PS 2 311 866 ist ein Schleuderrad der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei welchem die Länge der Schleuderschaufeln kleiner ist als der Durchmesser des von den inneren Kanten der Schleuderschaufel in eingebautem Zustand umschriebenen zentralen Raumes. Damit aber auch zum Auswechseln die Schleuderschaufeln vom zentralen Raum des Schleuderrades her montierbar sind, ist es erforderlich, dass die Öffnung der vorderen Radscheibe als auch die Öffnung der vorderen Schleuderradabdeckung im Durchmesser grösser sind als die gesamte Länge der Schleuderschaufel.
Die Aussendurchmesser der Radscheiben sind somit abhängig von der Länge der Schleuderschaufel, wodurch keine optimale Auslegung des Schleuderrades bezüglich seiner Schleuderwirkung bei gleichzeitig geringen rotierenden Massen möglich ist. Eine Erhöhung der Abwurfgeschwindigkeit bei gleichbleibender Drehzahl durch Verwendung längerer Schleuderschaufeln ist somit bei dem hier gezeigten Schleuderrad ebenfalls nicht möglich. Die Distanzstücke zwischen den Radscheiben bilden gleichzeitig die Anschläge für den Halt der Schleuderschaufeln nach aussen, wodurch es erforderlich ist, dass jeder Schleuderschaufel ein Distanzstück zugeordnet werden muss. Dadurch werden die Distanzstücke und somit auch die meist schwächere vordere Radscheibe unnötig durch die Fliehkraft der rotierenden Schleuderschaufeln belastet.
Bei Schleuderrädern mit von aussen nach innen einschiebbaren Schleuderschaufeln (DE-PS 2 115 354) ist es zwar möglich, beliebig lange Schleuderschaufeln in ein vorgegebenes Schleuderrad einzubauen, hierbei sind aber zum Halt der
Schleuderschaufeln nach aussen bewegliche Anschläge in Form von auf den Distanzbolzen drehbaren Büchsen erforderlich. Derartige Anschläge sind jedoch sehr aufwendig und ausserdem können sie durch die eingeklemmten Strahlmittelteilchen oft nur mit grosser Kraftanstrengung und mit Spezialwerkzeu.-^ gen bewegt werden, damit die Schleuderschaufeln von aussen ^ ausgewechselt werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Schleuderrades der eingangs genannten Art, bei welchem die Länge der Schleuderschaufeln für eine optimale Auslegung des Schleuderrades bzw. für eine Anpassung der Abwurfgeschwindigkeit des Strahlmittels an das zu behandelnde Putzgut beliebig wählbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich nach den weiteren Ansprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels mit den Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch das erfindungsgemässe Schleuderrad,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1 mit einer nicht vollständigen Schleuderschaufelbestückung,
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend Fig. 2 während einer Einbauphase der Schleuderschaufeln und
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung A von Fig. 3 während einer weiteren Einbauphase.
Das Schleuderrad nach Fig. 1 und 2 ist an einer durch einen Motor antreibbaren Antriebswelle 1 drehfest befestigt.
Eine die wellenseitige Seitenwand bildende Radscheibe 3 ist an einem Flansch 2 der Antriebswelle 1 mittels Schrauben 29 befestigt, während eine die vordere Seitenwand bildende Radscheibe 4 mittels Distanzstücke 5 in einem bestimmten Abstand von der Radscheibe 3 gehalten ist.
Eine Anzahl Schleuderschaufeln 6 ist zwischen den Radscheiben 3 und 4 in radialer Richtung gleichmässig verteilt angeordnet, deren äussere Kanten über den Aussendurchmesser der Radscheiben 3, 4 hinausragen, während ihre inneren Kanten 22 jedoch nicht bis zur Drehachse des Schleuderrades reichen und dadurch einen zentralen freien Raum 7 bilden.
Das Schleuderrad ist in einem Gehäuse 8 eingeschlossen, das an einer Stelle am Umfang für den Austritt des durch das Schleuderrad weggeschleuderten Strahlmittels offen ist.
Im zentralen freien Raum 7 ist eine Vorrichtung für die Strahlmittelzuführung und für die Regelung des Schleuderstrahles angeordnet. Diese Vorrichtung besteht aus einem zylinderförmigen Reglerkorb 9 mit einer Austrittsöffnung 10 für das Strahlmittel. Der Reglerkorb 9 ist am Gehäuse 8 befestigt und in einer Zentralöffnung 27 des Gehäuses 8 zentriert. Die Lage der Austrittsöffnung 10 kann durch eine Drehbewegung gegenüber dem Gehäuse 8 eingestellt werden, wodurch die Richtung der vom Schleuderrad geschleuderten Stahlmittelteilchen festgelegt wird.
Im Inneren des Reglerkorbes 9 ist ein Laufrad 11 angeordnet, welches zur Vorbeschleunigung des Strahlmittels dient und zusammen mit einer Zentrierplatte 12 mit einer Schraube 13 zentrisch an der Antriebswelle 1 befestigt ist. Zentrierplatte 12 und Laufrad 11 können auch, wie in der Fig. 1 dargestellt, aus einem Stück bestehen. Ein im Reglerkorb 9 zentriertes und am Gehäuse 8 befestigtes Zuführrohr 14 dient zur Strahlmittelzufuhr in das Innere des Laufrades 11.
Die Schleuderschaufeln 6 sind mit Seitenleisten 15 versehen, welche bei Einsetzen der Schleuderschaufeln in radialen, sich gegenüberstehenden Nuten 16 der Radscheiben 3, 4 zu liegen kommen. Die Länge der Nuten 16 entspricht der Länge der Seitenleisten 15, so dass im eingebauten Zustand die Seitenleisten 15 nicht über den Aussendurchmesser der Radscheiben 3, 4 hinausragen.
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Die Seitenleisten 15 und die Nuten 16 müssen nur so lang sein, als dies für die Übertragung der Umfangskräfte von den Schleuderschaufeln 6 auf die Radscheiben 3 und 4 ohne zu hohe Flächenpressungen und für eine sichere Führung der Schleuderschaufeln 6 erforderlich ist.
Der zentrale freie Raum 7 muss zum Einschieben der Schleuderschaufeln 6 in die Nuten 16 von innen her im Durchmesser geringfügig grösser sein als die Länge der Seitenleisten 15. Da in diesem Raum 7 auch der Reglerkorb 9 angeordnet ist, wird diese Bedingung meist bereits durch die erforderlichen Abmessungen des Reglerkorbes 9 erfüllt (siehe Fig. 3).
Der über die Seitenleisten hinausragende Teil 17 der Schleuderschaufel 6 weist seitlich der Wurfflächen je einen erhöhten Rand 18 auf, der zur Führung des Strahlmittels dient. Die Breite 19 des Teiles 17, einschliesslich der Ränder 18, ist kleiner als die freie Distanz 20 zwischen den Radscheiben 3 und 4 (siehe Fig. 1 und 4).
Die Schleuderschaufeln 6 weisen an der Aussenfläche einer Seitenleiste 15 einen Materialvorsprung 21 auf. Dieser einen rechteckigen Querschnitt aufweisende Materialvorsprung 21 erstreckt sich von der inneren Kante 22 über eine Teillänge der Seitenleiste 15. Das der Schaufel-Abwurfkante zugekehrte Ende des Materialvorsprunges 21 wird durch zwei zu-einanderlaufende schräge Flächen 23 und eine senkrecht zur Einschubrichtung verlaufende Anschlagfläche 24 gebildet. An der wellenseitigen Radscheibe 3 sind am inneren Ende der Nuten 16 Ausnehmungen 25 angeordnet, deren kreisbogenförmiges äussere Ende eine Anlagefläche 26 ist. Diese Anlagefläche 26 bildet zusammen mit der Anschlagfläche 24 des Materialvorsprunges einen festen Anschlag 30, welcher den Einschubweg begrenzt und die Schleuderschaufeln 6 in radialer Richtung nach aussen hält. Gegen innen werden die Schleuderschaufeln 6 durch die äussere Umfangsfläche der Zentrierplatte 12 gehalten.
Es sind auch andere Ausführungsformen von festen Anschlägen 30 möglich, wie z.B. ein an der Radscheibe angeordneter Zapfen, welcher mit einer Anschlagfläche an der Seitenleiste der Schleuderschaufel zusammenwirkt.
Durch die Anordnung der festen Anschläge 30 nur an der wellenseitigen Radscheibe 3 werden die durch die Rotation an den Schleuderschaufeln 6 entstehenden Fliehkräfte direkt von dieser Radscheibe 3 auf die Antriebswelle 1 und deren Lagerung übertragen. Die äussere Radscheibe 4 und die Distanzstücke 5 sind mit diesen Fliehkräften nicht belastet, wodurch es möglich wird, eine geringere Anzahl Distanzstücke 5 anzuordnen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist nur zwischen jeder zweiten Schleuderschaufel 6 ein Distanzstück 5 fest mit den beiden Radscheiben 3, 4 verbunden.
Das Auswechseln durch Verschleiss oder Beschädigung unbrauchbarer Schleuderschaufeln 6 geschieht folgendermas-sen (siehe auch Fig. 3 und 4). Zuerst muss das Zuführrohr 14 für das Strahlmittel vom Gehäuse 8 entfernt werden, wodurch der Reglerkorb 9, das Laufrad 11, die Zentrierplatte 12 und die Schraube 13 frei zugänglich werden. Durch Lösen der Schraube 13 können die Zentrierplatte 12 und das Laufrad 11 zusammen mit dem Reglerkorb 9 in axialer Richtung durch die Zentralöffnung 27 herausgezogen werden. Dann sind die s Schleuderschaufeln 6 frei, so dass sie nach innen in den zentralen Raum 7 bewegt werden können. Durch Entfernen einer oberen Abdeckung 28 des Gehäuses 8 sind die Schleuderschaufeln von aussen her zugänglich. Durch Drücken von aussen werden die meist festsitzenden Schleuderschaufeln 6 nach io innen geschoben, bis die Seitenleisten 15 aus den Nuten 16 austreten. Dies wird durch gegenüber der Länge der Seitenleisten 15 grösseren Durchmesser des freien Raumes 7 ermöglicht.
Der über die Seitenleisten 15 hinausragende Teil 17 der 15 Schleuderschaufeln 6 befindet sich dabei noch zwischen den beiden Radscheiben 3 und 4. Da nun die Breite 19 dieses Teiles 17 geringfügig kleiner ist als die Distanz 20 der Radscheiben 3 und 4, kann nun die Schleuderschaufel 6 um ihre Längsachse geschwenkt werden, so dass sie zur Schleuderachse einen 20 spitzen Winkel einnimmt (siehe Fig. 4). In dieser Lage kann die Schleuderschaufel 6 nach aussen herausgezogen werden.
Die Ersatzschaufeln können nun in gleich schräger Stellung zwischen den Radscheiben 3, 4 hineingeschoben werden, bis 25 sie nach einer Schwenkung in eine zur Schleuderachse parallele Lage von innen her mit ihren Seitenleisten 15 in die Nuten 16 eingefahren werden können. Durch radiales Herausschieben der Schleuderschaufeln 6 bis zum Anschlag des Materialvorsprunges 21 in der Ausnehmung 25 wird die äussere End-30 Stellung der Schleuderschaufeln erreicht. Dann können die Zentrierplatte 12, das Laufrad 11 und der Reglerkorb 9 wieder eingebaut werden, wobei durch die Zentrierplatte 12 die eingebauten Schleuderschaufeln 6 nach innen gehalten werden.
35 Durch die Anordnung eines Distanzstückes 5 zwischen jeder zweiten Schleuderschaufel 6 ist auch bei kleinen Raddurchmessern zwischen dem Distanzstück 5 und einer bereits eingebauten Schleuderschaufel 6 so viel Platz vorhanden, dass die dazwischen zu montierende Schleuderschaufel in schräger 40 Lage von aussen her eingeschoben werden kann. Weiterhin wird durch die Anordnung des festen Anschlages 30 nur an einer Radscheibe ebenfalls das schräge Einfahren der Schleuderschaufel erleichtert.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Nuten 16 45 und die Seitenleisten 15 zwecks besserer Demontage keilförmig ausgebildet. Selbstverständlich können auch die Nuten und die Seitenleisten mit zueinander parallelen Flächen ausgeführt werden.
Das erfindungsgemässe Schleuderrad ermöglicht die Verso wendung beliebig langer Schleuderschaufeln, welche unabhängig von der Grösse der Radscheiben über diese hinausragen, wobei gleichzeitig die festen Anschläge für den Halt der Schleuderschaufeln nach aussen ein Auswechseln von Schleuderschaufeln ohne spezielle Werkzeuge leicht möglich ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

623 770
1. Schleuderrad für Schleuderstrahlmaschinen, mit zwei rotierenden, durch Distanzstücke auf Abstand gehaltenen Radscheiben, einer Mehrzahl von gleichmässig über den Umfang verteilten, mit Seitenleisten versehenen, in radialen Nuten der letzteren von innen einschiebbaren Schleuderschaufeln und mit die Schleuderschaufeln in radialer Richtung nach aussen haltenden festen Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Seitenleisten (15) der Schleuderschaufeln (6) kleiner und die Länge der Schleuderschaufeln (6) grösser ist als der Durchmesser des von den inneren Kanten (22) der Schleuderschaufeln (6) gebildeten zentralen freien Raumes (7) des Schleuderrades und dass die Breite (19) des über die Seitenleisten (15) nach aussen hinausragenden Teiles (17) der Schleuderschaufeln (6) geringfügig kleiner ist als die freie Distanz (20) zwischen den beiden Radscheiben (3, 4).
2. Schleuderrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jeder zweiten Schleuderschaufel (6) ein Distanzstück (5) zwischen den Radscheiben (3,4) angeordnet ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Schleuderrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Schleuderschaufel (6) nur ein Anschlag (30) angeordnet ist, welcher aus einem am inneren Ende einer Seitenleiste (15) befindlichen Materialvorsprung (21) besteht.
4. Schleuderrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialvorsprung (21) bei montierter Schleuderschaufel in eine an der wellenseitigen Radscheibe (3) angeordnete Ausnehmung (25) eingreift.
CH1404077A 1977-11-17 1977-11-17 CH623770A5 (de)

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