CH623940A5 - - Google Patents

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CH623940A5
CH623940A5 CH186677A CH186677A CH623940A5 CH 623940 A5 CH623940 A5 CH 623940A5 CH 186677 A CH186677 A CH 186677A CH 186677 A CH186677 A CH 186677A CH 623940 A5 CH623940 A5 CH 623940A5
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negative
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CH186677A
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Karl-Heinz Lohse
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Fleck H Strahlentech Bild
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    • G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/02—Sensitometric processes, e.g. determining sensitivity, colour sensitivity, gradation, graininess, density; Making sensitometric wedges

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von im Kontrast veränderten Abbildungen einer Vorlage, insbesondere einem Röntgenbild, auf fotografischem Wege durch Maskieren 6« eines Negativs mit einem anders belichteten Positiv.
Die diagnostische Auswertung von Röntgenbildern ist oft schwierig, weil die gesuchten Strukturen, insbesondere beginnende maligne Veränderungen, sich von ihrer Umgebung nur durch geringe Dichte- und Absorptionsunterschiede unterschei- 65 den und deshalb im Röntgenbild nur mit entsprechend geringen Tonwertunterschieden gegenüber ihrer Umgebung abgebildet werden.
Zur Behebung dieser Schwierigkeit sind zahlreiche Verfahren vorgeschlagen worden. Soweit es sich dabei um fotografische Verfahren handelte, waren sie entweder schon bei der Aufnahme umständlich, weil sie kompliziertere Aufnahmeeinrichtungen oder Aufnahmeverfahren erforderten, oder sie blieben in ihrem Ergebnis von Zufälligkeiten und der Geschicklichkeit des Ausführenden abhängig. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch nicht-fotografische Verfahren vorgeschlagen wurden, um den Kontrast eines elektrisch oder elektronisch erzeugten Durchleuchtungsbildes durch elektrische Schaltmittel zu verändern. Dabei ist jedoch schon bei der Umwandlung in ■ein elektrisch steuerbares Bild ein beträchtlicher Verlust an Auflösung unvermeidlich, feinere Details gehen im elektronischen Rauschen unter, und auch die kleinsten unterscheidbaren Tonwertunterschiede sind bei elektronischen Schirmbildern, beispielsweise auf einer Fernseh-Bildröhre erzeugt, erheblich grösser als auf fotografischem Aufnahmematerial. Deshalb ist die Qualität der erwähnten elektrischen oder elektronischen Bilder allgemein erheblich schlechter als bei fotografischen Aufnahmen, und daran ändert sich natürlich auch nichts, wenn man solche elektrischen Schirmbilder abfotografiert. Man erhält also trotz des notwendigerweise hohen Aufwandes für die elektrischen und elektronischen Einrichtungen nur ein unbefriedigendes und für feinere diagnostische Zwecke unbrauchbares Ergebnis.
Von den fotografischen Verfahren zur Kontrast-Veränderung sind besonders diejenigen von Interesse, bei denen durch Maskieren eines Durchsichtbildes mit Abschattungs- oder Aufhellungszonen eine Kontrastveränderung erzielt werden soll ; dabei denkt man meist an eine Kontrastverminderung, nämlich an die Anpassung des verhältnismässig hohen Tonwertumfanges eines Durchsichtbildes an den verhältnismässig niedrigen Tonwertumfang eines Papierbildes. So ist es insbesondere bekannt, von einem Negativ eine zartere Diapositivkopie herzustellen und dann das Negativ in Deckung mit diesem Diapositiv zu kopieren. Dabei ergibt sich eine Verflachung der Gradation, und dies führt wegen der entgegengesetzten Krümmung der Gradationskurven im Negativ und im Positiv dazu, dass mehr Details sichtbar werden als in einer einfachen Kopie des Negativs. Grundsätzlich ist es bei derartigen Verfahren zweckmässig oder erforderlich, die bei der Maskierung aufeinandergelegten Durchsichtbilder mit verschiedener Belichtung auszuführen, damit nicht eine zu weit gehende gegenseitige Auslöschung von Negativ und Positiv eintritt.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, ein einfaches und wenig aufwendiges, jedoch leistungsfähiges, zuverlässiges, universell anwendbares und leicht automatisierbares Verfahren zur Verbesserung der Erkennbarkeit von kontrastschwachen Bild-Informationsinhalten zu schaffen, das insbesondere für die Verwendung in der Röntgen-Diagnostik geeignet ist.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst mit einem Verfahren der eingangs angegebenen Art, das gekennzeichnet ist durch die Schritte:
a) Herstellen einer Reihe von Tonstufen-Dianegativen durch Kopieren der Vorlage auf Dia-Aufnahmematerial steiler Gradation unter Verwendung abgestufter Belichtungen,
b) Auswählen desjenigen Paares von Tonstufen-Dianegati-ven, die etwa der oberen bzw. unteren Grenze eines im Kontrast zu verstärkenden ausgewählten Tonwertbereichs entsprechen,
c) Umkehren des durch stärkere Belichtung entstandenen Tonstufen-Dianegativs des ausgewählten Paares zu einem Tonstufen-Diapositiv,
d) registerhaltes Aufeinanderlegen des Diapositivs mit dem anderen Dianegativ des ausgewählten Paares zu einem Dia-Sandwich, und
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e) Belichten eines Auffängers durch das Dia-Sandwich zur fotografischen Aufnahmematerials die günstige Belichtung zu Erzeugung einer im Kontrast verstärkten Abbildung der Vor- ermitteln. In vielen Fällen ist es zweckmässig, den von dem läge. Auffänger, sei er ein Beobachtungsschirm oder ein fotografi-
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren kann von jeder sches Aufnahmematerial, wiedergebbaren Tonwertbereich beliebigen Vorlage, insbesondere einem Durchleuchtungs-Ne- 5 möglichst vollständig auszunutzen, was am einfachsten durch gativ, einer Röntgenstrahlenaufnahme oder einem abfotogra- entsprechende Wahl der Belichtungs- und/oder Verarbeitungs-fierten Schirmbild einer Ultraschall-Durchleuchtung von Kör- bedingungen nach den üblichen fotografischen Regeln erfolgen pergewebe, ein bestimmter interessierender Tonwertbereich kann. So kann insbesondere ein Aufnahmematerial verwendet ausgewählt und auf eine breitere Tonwertskala des Auffängers werden, dessen Gradation flacher ist als die Gradation des für gedehnt werden, oder es können abgestufte Tonwertbereiche m das Dia-Sandwich verwendeten Aufnahmematerials, das heisst als Isodichten dargestellt werden. Besonders wichtig ist es, dass also ein im Vergleich zu letzterem «weicheres» Aufnahme-nicht bei der Aufnahme selbst eine besondere Technik ange- material. Auch können Tonwertumfang und Kontrast eines wandt werden muss, sondern dass die üblichen Durchleuch- herzustellenden dauerhaften Bildes in bekannter Weise durch tungseinrichtungen benutzt werden können ; lediglich die damit entsprechende Auswahl der verwendeten Entwicklersubstanzen erhaltenen oder bereits vorhandenen Aufnahmen werden als 15 und durch Einstellung bestimmter Entwicklungsbedingungen in Vorlage ausgewertet. Dabei besteht ein ganz besonderer Vorteil gewünschter Weise beeinflusst werden.
des erfindungsgemässen Verfahrens noch darin, dass man ohne Vielfach wird es für die Auswertung am einfachsten sein,
weiteres mit einer standardisierten Verfahrenstechnik für alle wenn man die mit den Dia-Sandwiches hergestellten Abbildunnormalen Anwendungsfälle auskommen kann. So ist es bei gen als Isodichte-Darstellungen auffasst ; man kommt dabei genügend feiner Stufung der Reihe von Tonstufen-Dianegati- 20 tatsächlichen Isodichte-Darstellungen um so näher, je feiner die ven möglich, mit ein und derselben Stufung, d.h. ein und dem- Stufung der Tonstufen-Dianegative und Tonstufen-Diapositive selben vorgegebenen Schema von Kopiervorgängen mit fest ist und je härter das Aufnahmematerial ist, das man verwendet, vorgegebenen abgestuften Belichtungen, insbesondere Beiich- Anders gesagt, ist es zum Herstellen von Isodichte-Darstellun-tungszeiten, allen praktisch vorkommenden Anforderungen gen zweckmässig, bei der Auswertung der Dia-Sandwiches ein nach Auswertung vorhandener Röntgendias oder dergleichen 25 fotografisches Aufnahmematerial steiler Gradation zu verwen-gerecht zu werden. Dies macht es möglich, das Verfahren den. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Dia-Sandwiches zu weitgehend zu automatisieren und insbesondere dabei als Er- farbigen Abbildungen ausgewertet werden, weil dann eine noch gebnis einen Satz abgestufter Tonstufen-Dianegative und einen bessere Kontrastverstärkung und Detailerkennbarkeit erzielt Satz entsprechender Tonstufen-Diapositive zu liefern, so dass werden kann. Auch erhält man dabei den zusätzlichen bedeut-der Auswertende ohne weiteres jede beliebige Gruppierung von 30 samen Vorteil, dass durch Aufeinanderlegen mehrerer verschie-Negativ und Positiv zu einem Dia-Sandwich vornehmen kann, denfarbiger Dias auch Mischfarben und damit weitere Differen-wobei es naturgemäss zweckmässig ist, Hilfsmittel zur Erleichte- zierungsmöglichkeiten erhalten werden können. Besonders zu rung des registerhaltigen Aufeinanderlegens vorzusehen. Für diesem Zweck, aber auch ganz allgemein für eine übersichtliche die praktische Auswertung besonders bequem und vorteilhaft Auswertung, insbesondere in Form von Isodichte-Darstellun-ist eine Ausführungsform, bei der zu jedem Tonstufen-Dianega-35 gen, ist es von Vorteil, die Abbildung einfarbig herzustellen, tiv ein Tonstufen-Diapositiv der nächst höheren Belichtungsstu- wobei jedoch für verschiedene Dia-Sandwiches desselben Sat-fe registerhaltig als Sandwich beigegeben wird, so dass der zes zweckmässig verschiedene Farben verwendet werden ; in Auswertende lediglich die Reihe dieser Sandwiches von Diane- der Praxis wird ja meist von einer Vorlage nicht nur ein Dia-gativ-Diapositiven nacheinander zu prüfen hat, um dasjenige Sandwich gefertigt werden, sondern ein ganzer Satz von Dia-Sandwich herauszufinden, mit dem der eigentlich interessieren- 40 Sandwiches, die mehreren, vorzugsweise allen Tonstufenberei-de Tonwertbereich im Kontrast verstärkt abgebildet werden chen der Vorlage entsprechen. Man kann dann bei der Auswerkann. Diese Möglichkeit der Lieferung eines ganzen Satzes von tung zu besonders eindrucksvollen, detailreichen und diagno-Sandwiches ist natürlich etwas aufwenidger als die grundsätzlich stisch sehr brauchbaren Ergebnissen kommen, wenn man meh-einfachste Möglichkeit, dass der Auswerter, insbesondere ein rere, vorzugsweise alle, der in verschiedenen Farben hergestell-Durchleuchtungsdiagnostiker, bereits bei der Anlieferung der 45 ten einfarbigen Abbildungen auf Diamaterial hergestellt hat Vorlage, normalerweise einer Röntgen- oder Ultraschallauf- und registerhaltig übereinandergelegt in Durchsicht auswertet, nähme, denjenigen Bereich der Aufnahme bezeichnet, in wel- Um ein dauerhaftes Auswertungsergebnis zu erhalten, wird man chem eine bessere Differenzierung durch Verstärkung des Kon- es vielfach vorziehen, dieses Durchsichtbild als Aufnahme auf trasts erfolgen soll ; es ist dann lediglich die Herstellung und normalem Color-Aufnahmematerial festzuhalten. Für diese Weiterverarbeitung derjenigen Sandwiches erforderlich, deren 50 Mehrfarben-Darstellungen wird es der Einfachheit halber im Schwärzungen von der oberen bis zur unteren Grenze der allgemeinen vorzuziehen sein, die einfarbigen Abbildungen aus Tonwerte aus dem interessierenden Gebiet reichen. Es versteht den Dia-Sandwiches mit hartem Aufnahmematerial herzustel-sich, dass man bei all diesen Vorgängen auch Vergrösserungs- len ; man kommt dadurch im Endergebnis zu einer Isodichtenoder Verkleinerungsschritte einschalten kann. Darstellung, bei der die verschiedenen Tonstufen der Vorlage
55 durch verschiedene Farben in ein und demselben Bild wiederge-Der Auffänger kann ein Schirm für Direktbetrachtung sein geben sind.
- in diesem Fall wird das Sandwich als Diapositiv eines üblichen
Projektionsvorganges benutzt - oder ein fotografisches Aufnah- Bei der Weiterverarbeitung der beschriebenen Dia-Sandwimematerial, das zu einer dauerhaften Abbildung weiterverar- ches aus Negativ und Positiv kann es oft vorteilhaft sein, die beitet wird. Beide Möglichkeiten haben ihre eigenen Vorzüge: 60 Konturen kontrastreicher Strukturen der Vorlage hervorzuhe-Bei der Direktbetrachtung kann durch Verändern und Einstel- ben. Dazu können insbesondere die bekannten Techniken ange-len des Lichtstromes, beispielsweise durch Verändern der einer wandt werden, nach denen beispielsweise das Diapositiv und Glühlampe zugeführten elektrischen Leistung, bequem eine das Dianegativ je nach der gewünschten Strichbreite der herzuweitere Variation des Kontrasts erzielt werden, um diejenige stellenden Umrisslinien gegeneinander versetzt verwendet wer-Ausleuchtung einzustellen, die für die differenzierte Darstellung65 den, oder zwischen dem Diapositiv und dem Dianegativ des von Einzelheiten in dem gewünschten Tonwertbereich am gün- Sandwiches und/oder zwischen dem Sandwich und dem durch stigsten ist. Es versteht sich, dass eine solche Sichtkontrolle auch das Sandwich hindurch belichteten Aufnahmematerial ein der dazu dienen kann, um für eine nachfolgende Belichtung eines gewünschten Strichbreite der Umrisslinien entsprechender Ab
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stand vorgesehen wird. Oft genügt aber auch schon der Ab- Fig. 2 erläutert schematisch die Möglichkeit, Dia-Sandwi-
stand, der sich durch die Dicke des verwendeten Aufnahmema- ches in Sicht-Auswertung zu beurteilen ; dazu wird beispielswei-terials beim Aufeinanderlegen einstellt. In all diesen Fällen se das Dia-Sandwich Cd mit Hüfe eines Abbildungssystems 2
erhält man in weiterer Ausgestaltung der Erfindung besonders und einer Projektions-Lichtquelle 4, deren Helligkeit mit einem gleichmässige und leicht deutbare Umrisslinien, wenn man bei 5 Stellwiderstand 6 einstellbar ist, auf einem Bildschirm 8 abge-einem Verfahren zum Herstellen von im Kontrast verstärkten bildet.
Kopien einer bildmässigen Vorlage, insbesondere nach dem hier Fig. 3 erläutert die Möglichkeit, dass von den Dia-Sandwi-weiter vorn beschriebenen Verfahren, ein von der Vorlage ches Schwarzweiss-Abbildungen kopiert werden. Diese sind hergestelltes Dianegativ und ein entsprechendes Diapositiv zu dann im Grenzfall reine Isodichten-Darstellungen, nämlich einem Dia-Sandwich übereinanderlegt, ein fotografisches Auf- 10 dann, wenn genügend hartes Aufnahmematerial verwendet nahmematerial durch das Dia-Sandwich hindurch belichtet und wurde. Im anderen Grenzfall handelt es sich um die Darstellung bei dem Belichten das Aufnahmematerial und das Sandwich um verschiedener Tonwertbereiche der Vorlage über möglichst den eine in Richtung des Lichteinfalls geneigte Drehachse dreht, ganzen Tonwertbereich des Aufnahmematerials, das beim Ko-danach wird dann das fotografische Aufnahmematerial zu ei- pieren der Dia-Sandwiches verwendet wird ; durch diese Deh-nem Umrissbild entwickelt, in welchem Tonwertsprünge der 15 nung des Tonwert-Umfanges ergibt sich die gewünschte Kon-Vorlage durch Umrisslinien wiedergegeben sind. Zum Belichten trastverstärkung und eine bessere Erkennbarkeit von Details, wird zweckmässig gerichtetes Licht, beispielsweise das Licht die in der Vorlage infolge zu geringer Dichteunterschiede nur einer etwa punktförmigen Lichtquelle, insbesondere im wesent- schwer oder überhaupt nicht erkennbar waren.
liehen paralleles Licht verwendet. Die Drehachse liegt im ein- Fig. 4 erläutert die Auswertung der Dia-Sandwiches zu fachsten Fall im wesentlichen normal zu dem Sandwich und dem 20 einfarbigen Abbildungen, die jeweils verschiedene Farben ha-durch dieses hindurch belichteten Aufnahmematerial. ben. Wenn dabei hartes Aufnahmematerial verwendet wird,
Das erfindungsgemässe Verfahren kann auch zusammen mit wobei vorzugsweise auch die Dia-Sandwiches auf hartem Mateoder als Ergänzung zu anderen Verfahren der Kontrastverände- rial hergestellt worden waren, nähert man sich dem Grenzfall, rung verwendet werden, so insbesondere auch dann, wenn eine dass die hergestellten einfarbigen Abbildungen jeweils Isodich-bereits nach anderen Verfahren verstärkte Vorlage gegeben ist. 25 te-Darstellungen sind. Wenn weicheres Aufnahmematerial ver-Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit Vorteil auch wendet wird, ergeben sich mehr oder weniger starke Farbdich-dazu verwendet werden, um unerwünschte Bildelemente, insbe- te-Differenzierungen in den einfarbigen Abbildungen Ab ... sondere solche in nicht interessierenden Tonstufenbereichen, Ef. Die einfarbigen Abbildungen können, wenn es sich um Dia-bei der Abbildung der Vorlage zu entfernen. Die Möglichkeit Aufnahmen handelt, zu mehreren in registrierender Aufeinan-kann für eine automatisierte diagnostische Auswertung von in 30 derlage in Durchsicht als Color-Sandwich 10 betrachtet werden, grossen Stückzahlen vorliegenden Vorlagen bedeutungsvoll Im Unterschied zu den Schwarzweiss-Abbildungen nach Fig. 3,
sein. die beim Übereinanderlegen nur zu einer immer stärkeren
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs- Verdunkelung und im Grenzfall zu einem vollständig schwarzen beispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Bild führen, ergibt sich bei Durchsicht-Auswertung des Color-Fig. 1 zeigt eine schematische Erläuterung einer erfindungs- 35 Sandwiches 10 eine farbenkodierte Isodichten-Gesamtdarstel-gemässen Verfahrensführung, lung, die beispielsweise in einer Color-Aufnahme 12 festgehal-
Fign. 2 bis 4 zeigen schematische Erläuterungen verschiede- ten werden kann.
ner Auswertungen von Dia-Sandwiches, und Fig. 5 erläutert das beschriebene Verfahren zum Herstellen
Fig. 5 erläutert schematisch die Herstellung von Umrissli- von Umrisslinien-Darstellungen. Ein aus einem Tonstufen-Dia-nien. 40 negativ 14 und einem Tonstufen-Diapositiv 16 niedrigerer Be lichtung unter Zwischenlage eines transparenten Abstandsma-Nach Fig. 1 wird eine als Vorlage V dienende Röntgenauf- terials 18 hergestelltes Dia-Sandwich wird auf einem Drehtisch nähme, die hier als Positiv angesehen wird, obwohl sie in bezug 20 über einem fotografischen Aufnahmematerial 22 angeord-auf die in ihr abgebildete Struktur ein übliches Röntgen-Negativ net. Der Drehtisch wird um eine zu dem Dia-Sandwich und dem sein kann, mit abgestuften Belichtungszeiten, beispielsweise im 45 Aufnahmematerial 22 normale Drehachse 24 gedreht, und Verhältnis 1:2:4:8:16:32, mit Aufnahmematerial steiler Grada- dabei wird mit etwa parallelem Licht 26 belichtet, dessen Ein-tion zu sechs Tonstufen-Dianegativen A bis F verarbeitet. Es fallsrichtung zur Richtung der Drehachse 24 geneigt ist. Durch versteht sich, dass auch mehr oder weniger Tonstufen verwen- den Abstand zwischen dem Dianegativ 14 und dem Diapositiv det werden können. Von den Tonstufen-Dianegativen werden 16 erhält man dann nach dem Entwickeln eine Darstellung, in auf dem gleichen harten Aufnahmematerial Tonstufen-Diaposi- 50 der Tonwertsprünge der Vorlage durch Umrisslinien wiederge-tive a, b, c, d, e, f mit gleichen Belichtungen hergestellt. Sodann geben sind ; dadurch wird in vielen Fällen die Erkennung von werden registerhaltige Dia-Sandwiches Ab, Bc, Cd, De und Ef Konturen zusammenhängender Gebilde erleichtert. Es versteht hergestellt, wobei jedesmal ein Dianegativ mit dem Diapositiv sich, dass auch zwischen dem Diapositiv 16 und dem Aufnah-der nächsthöheren Belichtungsstufe zusammengelegt wird. Bei mematerial 22 noch ein weiterer Abstand vorgesehen werden ideal hartem Aufnahmematerial sind dann in jedem Dia-Sand- 55 kann, und es können gewünschtenfalls auch die bekannten wich nur die einem bestimmten Tonstufenbereich der Vorlage Möglichkeiten zusätzlich oder allein verwendet werden, dass entsprechenden Stellen lichtdurchlässig. Bei Verwendung wei- Negativ und Positiv beim Kopieren etwas aus der genauen cheren Aufnahmematerials ergibt sich innerhalb dieses Tonstu- Registerhaltigkeit verschoben werden. Das in Fig. 5 erläuterte fenbereichs eine mehr oder weniger starke Differenzierung nach Verfahren mit Drehtisch 20 bietet jedoch den Vorteil, dass die Grautönen. fto erhaltenen Umrisslinien gleichmässiger sind.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Herstellen von im Kontrast veränderten Abbildungen einer Vorlage, insbesondere einem Röntgenbild, auf fotografischem Wege durch Maskieren eines Negativs mit einem anders belichteten Positiv, gekennzeichnet durch die 5 Schritte a) Herstellen einer Reihe von Tonstufen-Dianegativen durch Kopieren der Vorlage auf Dia-Aufnahmematerial steiler Gradation unter Verwendung abgestufter Belichtungen,
    b) Auswählen desjenigen Paares von Tonstufen-Dianegati- m ven, die etwa der oberen bzw. unteren Grenze eines im Kontrast zu verstärkenden ausgewählten Tonwertbereichs entsprechen,
    c) Umkehren des durch stärkere Belichtung entstandenen Tonstufen-Dianegativs des ausgewählten Paares zu einem Ton-stufen-Diapositiv, 15
    d) registerhaltiges Aufeinanderlegen des Diapositivs mit dem anderen Dianegativ des ausgewählten Paares zu einem Dia-Sandwich, und e) Belichten eines Auffängers durch das Dia-Sandwich zur Erzeugung einer im Kontrast verstärkten Abbildung der Vor- 20 läge.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass von mehreren, vorzugsweise allen, Tonwertbereichen Sandwiches hergestellt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- 25 zeichnet, dass als Auffänger ein Schirm für Direktbetrachtung verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Auffänger ein fotografisches Aufnahmematerial verwendet und zu einer dauerhaften Abbil- 30 dung weiterverarbeitet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Belichtung durch das Dia-Sandwich der darin vorliegende Tonwertbereich auf dem Auffänger unter möglichst vollständiger Ausnutzung des mit dem Auffän- 35 ger wiedergebbaren Ton wertbereichs abgebildet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    dass die gewünschte möglichst vollständige Ausnutzung des von dem Auffänger wiedergebbaren Tonwertbereichs für die Wiedergabe des auf dem Dia-Sandwich wiedergebbaren Tonwert- 40 bereichs durch entsprechende Wahl der Belichtungs- und Verarbeitungsbedingungen begünstigt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmematerial verwendet wird, dessen Gradation flacher ist als die Gradation des für das Dia- 45 Sandwich verwendeten Aufnahmematerials.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Herstellen einer Isodichte-Darstellung ein fotografisches Aufnahmematerial steiler Gradation verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch 50 gekennzeichnet, dass eine farbige Abbildung hergestellt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine einfarbige Abbildung hergestellt wird.
    55
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