CH624251A5 - - Google Patents
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- CH624251A5 CH624251A5 CH1303677A CH1303677A CH624251A5 CH 624251 A5 CH624251 A5 CH 624251A5 CH 1303677 A CH1303677 A CH 1303677A CH 1303677 A CH1303677 A CH 1303677A CH 624251 A5 CH624251 A5 CH 624251A5
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tastenfernsprechapparat gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Verwirklichung zusätzlicher Bedienungsmerkmale bei Tastenfernsprechanlagen, beispielsweise das Halten von Verbindungen, Rückrufen einer Vermittlungsperson und ähnliches hat im allgemeinen zusätzliche Schaltungen innerhalb des Sprechstellenapparates selbst sowie zusätzliche Leitungen zwischen dem Sprechstellenapparat und einem zentral angeordneten Steuergerät erforderlich gemacht. An einem bestimmten Punkt ist dieses Verfahren durch Überlegungen sowohl hinsichtlich des Platzbedarfes als auch der Kosten unwirtschaftlich geworden. Beispielsweise war es nicht ungewöhnlich, dass bis zu 25 Adernpaare die Verbindung zwischen dem Tastenfernsprechapparat und dem Steuergerät herstellen. Bei häufiger Versetzung von Personal, das Tastenfernsprechapparate verwendet, wurden der Zeitaufwand und die Kosten zur Durchführung einer Platzveränderung schliesslich zu hoch.
Zur Überwindung dieser Probleme hat man in letzter Zeit versucht, die Merkmale eines Tastenfernsprechbetriebs mit Hilfe von Signalmultiplexverfahren zu verwirklichen. Das Mul-tiplexieren zahlreicher Signale zur Übertragung über ein gegebenes Adernpaar macht eine wesentliche Verringerung der Anzahl von Adernpaaren möglich, die für die Verbindung erforderlich sind. Dieser Lösungsversuch hat zwar in einem gewissen Umfang die Probleme hinsichtlich der Kosten und des Platzbedarfes vereinfacht, er ist aber nicht im vollen Umfang erfolgreich gewesen. Nach wie vor waren bei der Hinzufügung weiterer Bedienungsmerkmale für den Teilnehmer Änderungen der Schaltungen erforderlich.
Mit der Hinzufügung weiterer Merkmale ist auch die für den Betrieb dieser Schaltungen erforderliche elektrische Leistung stark angestiegen. In vielen Anwendungsfällen ist es erwünscht, dass die Fernsprechanlage völlig vom kommerziellen Stromversorgungssystem getrennt ist. In diesen Fällen haben sich die überarbeiteten Anlagenkonstruktionen als unbefriedigend erwiesen. Andere Konstruktionen, die speziell auf einen Betrieb mit der von der Fernsprechanlage gelieferten Stromversorgungsleitung gerichtet sind, haben sich als nicht erfolgreich erwiesen, und zwar wegen der zu hohen Leistungsanforderungen, die durch die zahlreichen zusätzlichen Merkmale bedingt sind.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Der erfindungsgemässe Tastenfernsprechapparat ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel des Tastenfernsprechapparates enthält eine Rückruftaste zur Signalgabe an eine Vermittlungsperson mittels des Datenstromes, wodurch die Schwierigkeiten in Verbindung mit einer fallengelassenen Verbindung umgangen werden, die sich bei einem Rückruf der Bedienungsperson mittels einer Gabelschalterbetätigung ergeben.
Im Gegensatz zu Änderungen der Verdrahtung lassen sich zusätzliche oder besondere Bedienungsmerkmale für den Teilnehmer auf vorteilhafte Weise unter Steuerung des Datenstroms verwirklichen. Durch Verwendung von hochintegrierten Schaltungen wird die Möglichkeit geschaffen, dass die Schaltungen des Tastenfernsprechapparates von einer entfernten Stromquelle aus versorgt werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich der Vorteil, dass die Anzahl von Signalleitungen zum bzw. vom Teilnehmerapparat verringert ist, wodurch wiederum die Konzentration der Adernanzahl in einem Querverbindungsnetz erleichtert wird. Es ist möglich, Sonderbedienungsmerkmale unter Steuerung eines Datenstroms zu verwirklichen. Es ist ausserdem möglich, LSI-Schaltungen zu verwenden, um die Kosten und Grösse der Schaltungsanordnungen sowie die zu
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ihrem Betrieb erforderliche Stromversorgungsleistung zu ver- Fernsprechapparate 110 mit Vorteil so ausgelegt werden kön-ringern, die Zuverlässigkeit insgesamt zu verbessern und die nen, dass zehn, zwanzig, dreissig oder mehr Leitungen am Anzahl der Bauelemente zu verringern. Die Tastenkonstruk- Apparat herausgeführt sind. Selbst in diesen Fällen verbindet tion kann einfacher und zuverlässiger sein durch Verwendung nur ein einziges Sprechadernpaar T und R den Apparat 110 mit einer nichteinrastenden Taste mit einem einzigen Kontakt in 5 der Nebenstellenanlage 112.
Verbindung mit einem Paar von Leuchtdioden, von denen die Zur Vervollständigung dieser kurzen Beschreibung des eine den Benutzungszustand der Taste und die andere den Teil- Tastenteilnehmerapparates 110 sei auf den linken Teil der nehmerleitungszustand anzeigt. Es kann eine direkte Ansteue- Frontplatte 205 verwiesen, die eine Tastwahleinrichtung 213 rung der Leuchtdioden verwendet werden, wodurch die trägt. In der linken unteren Ecke der Frontplatte 205 ist eine
Anzahl der erforderlichen Bauteile und der Störungen durch 10 Vermittlungsperson-Rückruftaste 214 angeordnet, die Stromversorgung verringert wird. Die Schaltungen innerhalb des Teilnehmerapparates 110
Nachfolgend soll die Erfindung anhand der Zeichnungen sind in Form eines vereinfachten Blockschaltbildes in Fig. 3 beispielsweise näher beschrieben werden. Es zeigen: gezeigt. Viele der Schaltungsanordnungen, beispielsweise der
Fig. 1 das vereinfachte Blockschaltbild eines Ausführungs- Handapparat 202, die Wähleinrichtung 213, der Gabelkontakt beispiels der Erfindung; 15 310 und die Sprechschaltung 311 sind übliche Fernsprechbau-
Fig. 2 die äussere Ansicht eines Tastenf ernsprechappara- teile. Der Gabelkontakt 310 ist dahingehend abgewandelt, dass tes; er eine zusätzliche Leitung 309 zur Übertragung von Daten zur
Fig. 3 das vereinfachte Blockschaltbild für die Schaltungs- Logikschaltung 316 besitzt. Darüberhinaus sind keine Änderun-anordnungen innerhalb des Fernsprechapparates; gen vorhanden. Folglich muss über diese Bauteile kaum weite-
Fig. 4 die Schaltung für den Empfang von Digitaldaten im 20 res gesagt werden. Die Stromversorgungsquelle 312 ist so aus-Fernsprechapparat und zur Aussendung von Digitaldaten vom gelegt, dass sie eine elektrische Leistung über eine Phantom-Fernsprechapparat; Schaltung der Datenleitungen 121,122 aufnimmt und diese in
Fig. 5 bei Anordnung der Fig. 5a, 5b und 5c gemäss Fig. 5d die erforderliche Spannung zur Speisung der Logikschaltung das Schaltbild mit den Datendecodier- und Speicherelementen 316 und der Tastenanordnung 317 umsetzt. Die folgende Erläu-sowie die Schaltung des Tonweckers mit zwei Lautstärken und 25 terung konzentriert sich auf die übrigen Bauteile, die stark aus-zwei Frequenzen; gezogen sind.
Fig. 6 die Leuchtdioden-Lampenschaltung und das benutzte Für den Teilnehmerapparat 110 bestimmte Daten kommen Verfahren zur Vergrösserung der Anzahl von beleuchteten über die Leitungen 122 an und werden im Sender-Empfänger Tasten am Fernsprechapparat; 315 konditioniert. Da die Stromversorgung über die Datenlei-
Fig. 7a und 7b in der Anordnung gemäss Fig. 7c die Leucht- 30 tungen erfolgt, trennt der Sender-Empfänger 315 die Daten von diodentreiber-Schaltungen ; der Stromversorgungsenergie. Diese wird zur Stromversor-
Fig. 8a und 8b in der Anordnung nach Fig. 8c ein Zeitdia- gungsquelle 312 geführt, die die erforderlichen Spannungen zur gramm. Speisung der Logikschaltung 316 erzeugt.
Das vereinfachte Blockschaltbild gemäss Fig. 1 zeigt die Ankommende Daten werden nach der Konditionierung
Verbindung zwischen allen grösseren Bauteilen zur Erzielung 35 durch den Sender-Empfänger 315 über eine Anzahl von Signaleines Tastenfernsprechbetriebs. Es ist eine Anzahl von Tasten- wegen, die gemeinsam in Form der Leitungen 320 dargestellt fernsprechapparaten 110-1 bis 110-n dargestellt, von denen sind, zur Logikschaltung 316 geführt. Diese verarbeitet die als jeder Apparat mit einer Nebenstellenanlage 112 über einen Lampendaten bezeichneten Daten, um die durch den Tonwek-Sprechweg mit zwei Adern T und R verbunden ist. ker 318 bewirkte Ruffunktion einzuleiten. Der Regelwiderstand
Von den Fernsprechapparaten 110 werden Daten über Lei- 40 319 ermöglicht eine manuelle Einstellung für die Lautstärke des tungen 121 zu einem Teilnehmer-Schnittstellensteuergerät 111 vom Tonwecker 318 erzeugten Rufsignals. Ausserdem werden übertragen. Vom Schnittstellen-Steuergerät 111 werden Daten Signale zur Beaufschlagung der Leuchtdioden erzeugt und über Leitungen 122 zu den Teilnehmerapparaten 110 übertra- über die Leitungen 321 zur Tastenanordnung 317 geführt, gen. Der Austausch von Daten zwischen dem Schnittstellen- Wenn der Benutzer die Tasten 210 betätigt, so werden
Steuergerät 111 und einem Querverbindungskoppelfeld 113 45 Signale erzeugt, die von der Tastenanordnung 317 zur Logikzwecks Herstellung eines Weges über das Koppelfeld erfolgt Schaltung 316 laufen. Diese Signale werden von der Logikschal-über eine gemeinsame Steuerung 114. Nach Herstellung eines tung 316 verarbeitet und dann zum Sender-Empfänger 315 Weges über das Koppelfeld 113 wird eine Verbindung zum gegeben. Nach der Konditionierung werden die Signale zum Vermittlungsamt 116 über eine der Teilnehmerleitungsschal- Schnittstellen-Steuergerät III übertragen.
tungen 115-1 bis 115-m und eine der Leitungen LI bis Lm durch-50 Im Betrieb steuern Daten vom Schnittstellen-Steuergerät geschaltet. 111 die Betätigung des Weckers und der Leuchtdioden sowie
Der in Fig. 2 dargestellte Teilnehmerapparat 110 weist ein die Lautstärke und eine Lautsprecherübertragung, wenn diese Gehäuse 201 und einen Handapparat 202 auf, der mit Schaltun- als eine der Bedienungsmerkmale im Teilnehmerapparat 110 gen innerhalb des Apparates 110 über eine Schnur 203 verbun- vorgesehen ist. Es werden in ausreichendem Umfang Daten den ist. Auf der Oberseite des Gehäuses 201 ist eine Frontplatte55 vom Schnittstellen-Steuergerät III ausgesendet, um alle 205 angeordnet. Auf deren rechter Seite befindet sich eine Viel- Leuchtdioden 211 und 212 im Teilnehmerapparat 110 unabhän-zahl von nichteinrastenden Leitungsauswahltasten 210. Nahe gig von der Anzahl der am Teilnehmerapparat herausgeführ-jeder Taste 210 ist ein Paar von Leuchtdioden (LED) 211 und ten Leitungen zu bedienen. Diese vorgenannten Daten werden 212 vorgesehen. Die Leuchtdiode 211 gibt eine optische in Form jeweils einer einzelnen Gruppe etwa alle 25 ms zum
Anzeige, welche der am Teilnehmerapparat 110 herausgeführ- 60 Teilnehmerapparat 110 übertragen. Demgemäss vollendet das ten Teilnehmerleitungen an anderen Sprechstellen in Benut- Schnittstellen-Steuergerät 110 eine Abtastung aller Teilneh-zung ist. Die Leuchtdiode 212 zeigt an, welche der Tasten 210 merapparate 110 in etwa 25 ms. Die tatsächliche Länge eines vom Benutzer gewählt worden ist. zum Teilnehmerapparat 110 geführten Datenwortes hängt von
Man beachte hier, dass zwar entsprechend der Darstellung der Anzahl von Tasten 210 und Leuchtdioden 211,212 sowie zehn Leitungen am Fernsprechapparat 110 herausgeführt sind, 65 der Anzahl der zu verwirklichenden Merkmale und dem trotzdem aber nur ein einziges Sprechadernpaar TR den Fern- Umfang der übergeordneten Datenverarbeitung ab, die ausge-sprechapparat mit der in Fig. 1 gezeigten Nebenstellenanlage führt werden muss.
112 verbindet. Es sei ausserdem darauf hingewiesen, dass die Beim Empfang von Daten im Teilnehmerapparat 110 wer-
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den Rückgabedaten erzeugt, die den Zustand des Gabelschal- tes 202, wodurch der Teilnehmerapparat 110 veranlasst wird, in ters und den Zustand aller Tasten des Apparates anzeigen, den Aushängezustand zu gehen. Ruft man sich in Erinnerung,
nämlich ob sie betätigt sind oder nicht Beachtet man, dass zahl- dass etwa alle 25 ms Daten zwischen dem Teilnehmerapparat reiche Bedienungsmerkmale mit Vorteil unter Datensteuerung 110 und dem Schnittstellen-Steuergerät 111 übertragen wer-
verwirklicht werden können, unter anderem eine Gesprächs- 5 den, so bewirkt der Umstand, dass der Teilnehmerapparat 110
weiterleitung, eine sprachfrequente Signalgabe, eine handfreie im Aushängezustand ist, dass das erste Bit in dem zum Schnitt-
Antwortgabe und das Halten von Verbindungen, so wird die stellen-Steuergerät 111 übertragenen Datenwort auf einen
Betriebsweise des Teilnehmerapparates bei Betrachtung der hohen Pegel (H) geht. Eine typische Definition eines Datenwor-
beiden Hauptarten von Verbindungen klar, die auftreten kön- tes vom Teilnehmerapparat 110 ist in Tabelle 1 als Tasten-
nen. Diese Hauptarten sind abgehende und ankommende Ver- io Datenperiode angegeben. Nachdem das Gabelschalter-Bit auf bindungen. H gegangen ist, wird es solange weiter übertragen, wie der Teil-
Der erste Schritt eines Teilnehmers bei Einleitung einer nehmerapparat 110 im Aushängezustand bleibt.
abgehenden Verbindung besteht im Abheben des Handappara-
Tabelle 1
EKT-Betriebsweise
Definition der Lampen- und Tastendaten
Gesteuerter Zustand
Steuernder Zustand
Lampendaten-
Gesteuerte
Lampen-
Lampen-
Tasten-
Steuernde Funktion
Tasten
Tasten periode
Funktion zustand zustand
Daten
zustand zustand
«0»
«1»
periode
«0»
«1»
1
Wecker
1
Gabelschalter
Eingehängt Ausgehängt
2
ein/aus
2
Taste gemeinsam
3
Wecker-Ton
750 Hz
1500 Hz
3
Datenstromwähler offen geschlossen
4
Wecker-Lautst.
Voll
Reduziert
4
Direkte TLM-Wahl offen geschlossen
5
Laut-Signalgabe aus ein
5
Rückrufen offen geschlossen
6
LI LED
aus ein
6
Taste 1
offen geschlossen
7
II LED
aus ein
+NT
8
L2 LED
aus ein
7
Taste 2
offen geschlossen
9
12 LED
aus ein
NT
10
L3 LED
aus ein
8
Taste 3
offen geschlossen
11
13 LED
aus ein
NT
12
L4 LED
aus ein
9
Taste 4
offen geschlossen
13
14 LED
aus ein
NT
14
L5LED
aus ein
10
Taste 5
offen geschlossen
15
15 LED
aus ein
NT
16
L6 LED
aus ein
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offen geschlossen
17
16 LED
aus ein
NT
18
L7 LED
aus ein
12
Taste 7
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19
17 LED
aus ein
NT
20
L8LED
aus ein
13
Taste 8
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21
18 LED
aus ein
NT
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L9 LED
aus ein
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Taste 9
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23
19 LED
aus ein
NT
24
LIO LED
aus ein
15
Taste 10
offen geschlossen
25
110 LED
aus ein
NT
= «0» nur, wenn alle nachfolgenden Tasten-Datenbits «0» sind + = kein Bit übertragen.
Dann drückt der Teilnehmer eine Taste zur Auswahl einer so Diese Bits steuern das Rufen sowie das Einschalten von Lam-Teilnehmerleitung. Es sei angenommen, dass die Taste 1 pen. Der Tonwecker 318, über den später Genaueres ausge-
gedrückt wird. Demgemäss gehen die Bits 2 und 6 vom Teilneh- führt werden soll, schwingt mit entweder 750 Hz oder 1500 Hz. merapparat 110 zum Schnittstellen-Steuergerät 111 auf H. In Das Schnittstellen-Steuergerät 111 kann zweckmässig wählen, dem zum Teilnehmerapparat 110 zurückübertragenen Daten- welche dieser Frequenzen erzeugt werden soll, und ausserdem wort sind die Bits 6 und 7 auf H, wodurch die Lampen LI und II 55 die Zeitspanne, während der sie erzeugt wird. Beispielsweise der Teilnehmerleitung 1 leuchten. Gleichzeitig werden die a- kann während einer Abtastperiode eine Frequenz von 750 Hz und b-Adern T und R an den Teilnehmerapparat 110 angeschal- und während der nächsten Abtastperiode eine Frequenz von tet und ein Wählton gegeben. Dann wählt der Teilnehmer die 1500 Hz erzeugt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht gewünschte Rufnummer. Man beachte, dass j eder andere Teil- darin, die vorgenannten Frequenzen während einer Datenpe-nehmerapparat 110, bei dem die Teilnehmerleitung 1 herausge- 60 riode einzuschalten und während der nächsten Datenperiode führt ist, Daten vom Schnittstellen-Steuergerät 111 zur auszuschalten, so dass sich eine Modulation des Rufsignals mit
Anschaltung seiner Lampen LI empfängt. etwa 20 Hz ergibt. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, das
Wenn der Teilnehmer einhängt, geht das Gabelschalter-Bit niederfrequente Signal zur Anzeige einer Aussenverbindung auf L, und alle Lampen für die Teilnehmerleitung 1 werden und das höherfrequente Signal zur Anzeige einer internen Vergelöscht. 65 bindung zu benutzen. Die Frequenzauswahl und die Ein-Aus-
Für eine ankommende Verbindung werden Datenbits im Funktion für den Wecker stehen unter Steuerung der Bits 1,2 Verlauf einer sequentiellen Abtastung des Teilnehmerappara- und 3 des Lampendatenwortes, wie in Tabelle 1 gezeigt.
tes 110 durch das Schnittstellen-Steuergerät 111 ausgesendet. Auf ähnliche Weise kann die Lautstärke des Rufsignals auf
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vorteilhafte Weise durch den Datenstrom gesteuert werden. nommen wird. Der Kondensator C304 in der Ader VN wird
Wenn beispielsweise das Bit 4 der Lampendaten auf L ist, so ist benutzt, um das Ende eines Datenwortes festzustellen und die Lautstärke normal, während eine verringerte Lautstärke nachfolgend alle Flipflop-Schieberegister zur Vorbereitung auf erreicht wird, wenn das Bit auf H ist. das nächste Datenwort zurückzustellen. Eine Impedanzanpas-
Während des Rufvorgangs werden ausserdem Daten zum 5 sung an die Leitung im Empfangsbetrieb erfolgt durch den Teilnehmerapparat 110 ausgesendet, die die der gerufenen Teil- Widerstand R201 und im Sendebetrieb durch den Widerstand •
nehmerleitung entsprechende Lampe L ein- und ausschalten. R206. Eine Diode CR302 schützt gegen statische Spannungen
Die Geschwindigkeit des Ein- und Ausschaltens steht ebenfalls auf der Gabelkontakt-Ader SH.
unter Steuerung des Datenstroms. Die übrigen Schaltungen in Fig. 4 sorgen für eine Steuerung
Solange bis eine Antwort erfolgt, bleiben die zum Schnitt- 10 des in Fig. 3 gezeigten Tonweckers 308. Im einzelnen steuern stellen-Steuergerät 111 rückübertragenen Daten unverändert. der Kondensator C303 und der Widerstand R303 die Schwin-
Wenn jedoch der Teilnehmerapparat 110 durch einen antwor- gungsperiode. Wenn die Transistoren Q301 und Q302 einge-
tenden Teilnehmer ausgehängt wird, geht das zum Steuergerät schaltet sind, liegt ein Kurzschluss zwischen der Ader VN und
111 rückübertragene Gabelschalterbit auf H. dem Regelwiderstand 319 in Fig. 3 vor. Der zwischen diesen
Für die nachfolgende Erläuterung sei angenommen, dass ' s beiden Punkten fliessende Strom beaufschlagt einen Lautspre-die Teilnehmerleitung 1 gerufen wird. Nach dem Abheben des eher (nicht gezeigt). Das Eingangssignal des Transistors Q301 Handapparates 202 drückt der Teilnehmer die Taste 210 der auf der Ader RON bewirkt eine Ein/Aus-Steuerung für den Teilnehmerleitung 1. Das Blinken der Lampe LI geht dann in Tonwecker 318. Das Eingangssignal des Transistors Q302 auf ein stetiges Leuchten über und die Lampe 11 wird hell und der Ader RVL bewirkt eine Lautstärkeregelung. Wenn demge-leuchtet stetig. Gleichzeitig wird der Tonwecker abgeschaltet. 20 mäss der Transistor Q302 ausgeschaltet und der Transistor Die a- und b-Adern T und R werden erregt und die Verbindung Q301 eingeschaltet sind, so wird der Strom durch den Widerhergestellt. Alle Bedingungen bleiben im oben angegebenen stand 305 begrenzt, und es ergibt sich eine niedrige Lautstärke Zustand, bis der Teilnehmerapparat 110 in den Einhängezu- für den Tonwecker 318.
stand zurückgebracht wird. Dann verlöscht die Lampe LI. Wenn der Transistor Q301 ausgeschaltet wird, so hört das
Die ersten Bits in jedem Datenwort sind übergeordneten 25 Rufen auf. Es fliesst jedoch kurzzeitig ein Strom über einen
Funktionen und die übrigen Bits Lampen- und Tastenfunktio- Weg, der die Diode CR301 enthält, bis der Strom aufgrund der nen zugeordnet. Ein typisches Beispiel für die Funktion jedes Lautsprecher-Induktivität aufhört. Die Diode CR301 ist eine
Bits ist in Tabelle 1 angegeben. Freilaufdiode, die eine Überspannung in negativer Richtung "
In beiden Richtungen zwischen dem Teilnehmerapparat verhindert.
110 und dem Schnittstellen-Steuergerät 111 übertragene Daten 30 Es sei darauf hingewiesen, dass die mit der Logikschaltung liegen in einem Bipolar-Format vor. Demgemäss besteht die 316 in Fig. 4 verbundenen Adern TB, RL, CLK, SR5, DI und
Hauptfunktion des Sender-Empfängers 315, der genauer in DL die in Fig. 3 gezeigten Leitungen 321 sind.
Fig. 4 gezeigt ist, darin, die Bipolar-Impulse beim Empfang in Es sei ausserdem darauf hingewiesen, dass die Ader EKT zu unipolare Impulse oder umgekehrt bei der Aussendung umzu- einem Schalter (nicht gezeigt) führt, der die Betriebsweise des wandeln. 35 Teilnehmerapparates 110 auswählt. Es stehen drei Betriebsar-
Es sei zunächst die Empfängerfunktion betrachtet. Ein ten zur Verfügung. Bei der ersten Betriebsart arbeitet der Teil-
Transformator 201 wandelt in Verbindung mit Transistoren nehmerapparat 110 als elektronischer Vieltasten-Fernsprech-
Q201, Q202 und einem Widerstand R201 bipolare Signale auf apparat. In der zweiten Betriebsart arbeitet er als elektroni-
den Adern LR und LT in zwei unipolare Signale um. Wenn bei- scher Teilnehmerruf-Fernsprechapparat. Bei der dritten spielsweise eine bipolare «0» ankommtn, so geht der Kollektor 40 Betriebsweise handelt es sich um eine Mischung zwischen den zuerst des Transistors Q202 und dann des Transistors Q201 auf beiden ersten Betriebsweisen, d. h. der Teilnehmerapparat 110
L. Demgemäss werden zwei unipolare Impulse auf den Leitun- stellt einen Vieltasten-Fernsprechapparat mit einer Anzahl von gen R0 und R1 erzeugt und zur Logikschaltung 316 gegeben. Teilnehmerruf-Merkmalen dar.
Kurvenformen dieser Signale sind im Zeitdiagramm gemäss Die Logikschaltung 316 (Fig. 5A bis 5C) weist mehrere Fig. 8 gezeigt. Für eine bipolare «1» sind die Kurvenformen die 45 Hauptschaltungsgruppen auf, beispielsweise den Eingangszwi-Umkehrung der vorstehend erläuterten Kurven. schenspeicher 511, den örtlichen Taktgeber 512, eine Rückstell-Der Widerstand R203 und der Kondensator C202 bilden ein schaltung 514, eine Speicherschaltung 516, ein Schieberegister RC-Filter, das Hochfrequenz- und Impulsrauschen beseitigt. 518, eine Eingangsgatterschaltung 520 und eine Betriebswei-Auf entsprechende Weise sorgen der Widerstand R202 und der sen-Auswahlschaltung 521. Jede dieser Schaltungen soll nachKondensator C201 für eine Filterung im Stromkreis mit dem so folgend genauer betrachtet werden.
Transistor Q201. Die Rückstellschaltung 514 führt zwei Gruppen von
Beim Sendebetrieb schalten von der Logikschaltung 316 Funktionen aus. Zu der ersten Gruppe zählt ein Vorbereiten auf den Adern X0 und XI ausgegebene, positive unpolare des Schieberegisters 518, die Rückstellung aller Flipflops in der Signale die Transistoren Q203 und Q204 ein, deren Emitter mit Speicherschaltung 516 und die Erzeugung eines im Zeitdiaeiner negativen Versorgungsspannung über die Ader VN ver- 55 gramm gemäss Fig. 8 gezeigten Impulses RL, um alle Leuchtbunden sind. Diese unipolaren Signale erzeugen, wie im Zeit- dioden in der Tastenanordnung 317 auszuschalten. Die zweite diagramm gemäss Fig. 8 gezeigt, über dem Ausgang des Trans- Funktion besteht darin, dass Schieberegister 518 nach dem formators T202 das gewünschte Bipolarsignal, das dann über Empfang eines vollständigen Datenwortes vom Schnittstellen-die Adern BR und BT zum Schnittstellen-Steuergerät 111 über- Steuergerät 111 zurück in seine Anfangszählposition zu brin-tragen wird. Die Zeitsteuerung für die ausgesendeten Bipolar- 60 gen.
signale wird durch RC-Netzwerke bewirkt. Im einzelnen wird Zur Durchführung der ersten Gruppe von Funktionen die erste Sendeperiode durch einen Kondensator C301 und erzeugt eine Einschalt-Rückstellschaltung 513 ein Logiksignal einen Widerstand R301 und die zweite Sendeperiode durch L und hält dieses Signal auf seiner Ausgangsader PUP, wenn einen Kondensator C302 und einen Widerstand R302 eine Stromversorgungsspannung erstmalig angelegt wird. Bei gesteuert. 65 einem Signal L auf der Ader PUP wird das Flipflop FF1 in der
Ein zwischen die Mittelanzapfungen der Transformatoren Speicherschaltung 516 eingeschaltet und die Flipflops FF2 bis
T201 und T202 geschalteter Widerstand R207 begrenzt den FF5 in der gleichen Schaltung werden zurückgestellt. Ausser-
Kollektorstrom, der der positiven Versorgungsspannung ent- dem werden das NAND-Gatter GR2 und ein Inverter R betä-
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tigt und erzeugen ein Signal L auf der Ader R, das im Schiebe- sicher, wenn der Verzögerungsabschnitt DPI auf L geht,
register 518 das Flipflop SRI einstellt und die Flipflops SR2 bis Eine über den Widerständen R5 und R6 erzeugte und an
SR6 zurückstellt. Das Signal L auf der Ader R stellt ausserdem den Punkt Vref im örtlichen Taktgeber 512 angelegte Spannung in der Betriebsart-Wählschaltung 521 das Flipflop TGA1 ein erzeugt den Triggerpunkt, an dem die durch das RC-Glied und die Flipflops FFA1 und TA2 zurück. Gleichzeitig erscheint 5 bewirkte Verzögerung diese Zustandsänderung veranlasst.
über das NAND-Gatter DI und den Inverter DI ein Signal L auf Bei einem auf der Ader RO ankommenden Signal L wird das der Ader DI, und das Flipflop FFR1 und die Eingangs-Aus- NAND-Gatter TGR auf H gebracht und der Ausgang des Ver-
gangsschaltung 510 wird über Inverter 110 und II 1 sowie einen zögerungsabschnittes DPI für das vorgewählte Verzögerungs-
Kondensator CIO zurückgestellt, die die Ader DL auf L brin- intervall auf H gehalten. Danach ändert der Verzögerungsab-
gen. Diese Schaltungsänderungen bringen die Logikschaltung 10 schnitt seinen Zustand. Das Verzögerungsintervall wird durch
316 zwischen Datenwörtern in einen Ruhezustand, so dass sie den Widerstand R301 und den Kondensator C301 festgelegt bereit ist, das erste Bit des ersten Datenwortes aufzunehmen. und beträgt typisch eine Mikrosekunde. Der auf H gehaltene
Wenn die Spannung der Stromversorgung etwa 4,8 über- Eingang des Verzögerungsabschnittes DPI veranlasst das steigt, so geht das Signal auf der Ader PUP auf H. Dieses Signal NAND-Gatter FT für die gewählte Verzögerung auf L zu bleientfernt die Einstell- oder Rückstellsignale der Flipflops FF1 15 ben. Danach ändern sowohl der Verzögerungsabschnitt DPI bis FF5 in der Speicherschaltung 516. Ausserdem werden als auch das NAND-Gatter PI ihren Zustand. Demgemäss wer-
Inverter IR4, RL und ein NOR-Gatter RL in der Eingangs-Aus- den die Impulse PI erzeugt und nach Invertierung im Inverter gangsschaltung 510 betätigt und erzeugen ein Signal L auf der PI an die Sendegatterschaltung 519 angelegt.
Ader RL. Im Effekt verhindert die Einschalt-Rückstellschaltung Die Impulse P2 werden auf ähnliche Weise erzeugt. Wenn
513 eine zu hohe Stromentnahme, wenn der Teilnehmerappa- 20 das NAND-Gatter PI auf L ist, so wird der Ausgang des Inver-rat 110 erstmals eingeschaltet wird, da alle Leuchtdioden wäh- ters P2 auf L gehalten. Wenn das NAND-Gatter PI auf H geht, rend dieses Intervalls ausgeschaltet gehalten werden. so bleibt der Ausgang des Verzögerungsabschnitts DP2 für die
Der restliche Abschnitt der Rückstellschaltung 514 erzeugt vorgewählte Verzögerung, die durch den Widerstand R302 und eine negative Spannung am Kondensator C304 in der Ader C den Kondensator C302 festgelegt ist, auf H und ändert sich des Sender-Empfängers 315 in Fig. 4. Diese Spannung wird 25 danach auf L. Das Signal H vom NAND-Gatter Fl startet die unterhalb eines Schwellenwertes gehalten, solange zusätzliche Vorderflanke eines Impulses P2, der andauert, bis der Verzögelmpulse innerhalb eines Datenwortes empfangen werden. Am rungsabschnitt DP2 seinen Zustand ändert. Dann endet der Ende des Wortes fliesst die Ladung ab, die Spannung über- Impuls P2.
schreitet den Schwellenwert und es wird ein Rückstellimpuls Die im Zeitdiagramm in Fig. 8 gezeigten Impulse CT star erzeugt, der die Logikschaltung 316 und die Tastenanordnung 30 ten mit der Vorderflanke eines Impulses P2 und werden für die
317 wieder in Betrieb setzen. Diese Operation hat den Zweck, Dauer des Impulsintervalls PI und P2 aufrechterhalten, da die vom Schieberegister 518 bewirkte Hinweisfunktion auf eine beide Verzögerungsabschnitte DPI und DP2 bei der Erzeu-Anfangsposition zurückzustellen. gung dieser Impulse benutzt werden. Für jedes empfangene Bit
Als weiterer Bestandteil der von der Rückstellschaltung L oder H werden neue Impulse PI, P2 und CT erzeugt. Mit
514 bewirkten Anfangsvorbereitung verhindern die Einstellung35 Erzeugung eines Impulses CT und seiner Invertierung durch des Flipflops 1 und die Rückstellung des Fiipflops FF2 in der den Inverter CT wird das NAND-Gatter TGR auf H gehalten, Speicherschaltung 516 ein Einschalten des Tonweckers 318, um ein erneutes Triggern der Verzögerungsabschnitte DPI wenn der Teilnehmerapparat 110 erstmalig unter Spannung und DP2 während des Empfangs jedes Bits auf den Adern R0 gesetzt wird. Der Tonwecker 318 bleibt solange ausgeschaltet, und R1 zu verhindern.
wie das Ausgangssignal des NOR-Gatters GDI auf L ist. Dies 40 Die Widerstände R0 und R1 an den Adern R0 und R1 verrührt daher, dass bei Anlegen eines solchen Spannungspegels hindern die Einkopplung von Streuspannungen in den örtlichen an den Transistor QP1 Schwingungen verhindert sind. Taktgeber 512, die unbeabsichtigt die Erzeugung neuer Zeit-
Ausserdem stellt ein Ausgangssignal L des NOR-Gatters steuerungssignale einleiten können.
GDI die Flipflops TSA, TSB und TSC zurück, die wiederum Der Eingangszwischenspeicher 511 wird benutzt, um fest-
Teilerschaltungen 1:2 und 1:3 im Tonwecker 318 in einen sol- 45 zustellen, ob ein Signal H oder L empfangen wird. Jedes ankom-chen Zustand bringen, dass sie ihre Zählfolgen einleiten. Die mende Bit wird vom Zwischenspeicher 511 aber nur für eine Teilerschaltung 1:2 wird zur Erzeugung des Tons niedriger Fre- Pl-Impulsperiode gehalten.
quenz benutzt und bei der Erzeugung des Tons hoher Frequenz Die Flipflops FFP3 und FFP4 bilden ein flankengetrigger-umgangen. Die Teilerschaltung 1:3 erzeugt ein Tastverhältnis tes Flipflop, und Daten auf einer der Adern R0 oder R1 werden mit einem Drittel, wodurch der Gehalt an Harmonischen in 30 im Flipflop beim Übergang L auf H des Impulses PI festgehal-dem vom Tonwecker 318 erzeugten Klang erhöht wird. ten. Wenn ein Signal L ankommt, so geht die Ader ZERO wäh-
Der örtliche Taktgeber 512 nimmt die Vorderflanke jedes rend des Impulses PI auf L, und wenn ein Signal H ankommt, so zur Logikschaltung 316 übertragenen Bits auf und stellt die zeit- geht auf ähnliche Weise die Ader ONE für den Impuls PI auf L. liehe Steuerung für jedes zum Schnittstellen-Steuergerät 111 Wenn das Signal auf der Leitung PI auf L zurückkehrt, so wird zurückzuübertragenden Bits ein. Die im Zeitdiagramm in Fig. 8 55 das auf den Adern ONE und ZERO erscheinende Signal zurück gezeigten Impulse PI und P2 triggern die Sendegatterschal- auf H gebracht.
tung 519, um Daten vom Teilnehmerapparat 110 zum Schnitt- Wenn das Signal auf der Ader CT über den Inverter CT auf stellen-Steuergerät 111 zurückzugeben, und zwar verzögert Bit H geht, so wird der N-Kanal-FET der Schaltung IR1 in der für Bit unter Steuerung des Schieberegisters 518. Rückstellschaltung 514 eingeschaltet und die Ader C auf L
Der örtliche Taktgeber 512 weist zwei Verzögerungsab- «> gebracht. Wenn die Schaltung IR1 an ihrem Ausgang L führt, schnitte DPI und DP2 auf. Diese Verzögerungsabschnitte blei- so bringt sie die Ader R über einen Stromweg mit den NAND-ben, wenn ein Signal H an ihrem Ausgang erscheint, für einen Gattern GR1, GR2 und dem Inverter R auf H. Dadurch werden Zeitabschnitt auf H, der durch ein externes RC-Glied gesteuert alle Einstell- und Rückstellsignale der Flipflops SRI bis SR6 im wird. Nach diesem Zeitabschnitt ändert sich die Ausgangsspan- Schieberegister 518, der Flipflops TGA1, FFA1, TA2 in der nung, und der Verzögerungsabschnitt arbeitet ähnlich wie ein es Betriebsartenwählschaltung 501 und des Flipflops FFR1 in der Inverter. Wenn jedoch das Eingangssignal auf L zurückkehrt, Eingangs-Ausgangsschaltung 510 abgeschaltet.
geht das Ausgangssignal des Verzögerungsabschnittes beinahe Das Schieberegister 518 wirkt, wie oben angegeben, als sofort auf H. Der Inverter TGR stellt ein schnelles Rückstellen Hinweis zur Weiterleitung von Eingangssignalen von der Ein
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gangsgatterschaltung 520 auf eine Datensammelleitung und über diesen Weg geführt, da Eingangssignale von den Flipflops ausgehend zur Sendegatterschaltung 519. Ausserdem führt das SRI und SR3 bis SR5 zum NOR-Gatter GD2 gegeben werden, Schieberegister 518 alle Daten im Eingangszwischenspeicher das die Weiterleitung dieser Information steuert.
511 zur Speicherschaltung 516. Am Ende des zweiten CT-Impulses geht das Flipflop SR3
Die Eingangsgatterschaltung 520 gibt Informationen 5 auf h und das Flipflop FFR1 wird eingestellt. Diese Einstellung bezüglich des Gabelkontakt-Zustandes, des Datenstrom-Wäh- des Flipflops FFR1 in der Eingangs-Ausgangsschaltung 510 lens, der direkten Teilnehmerstellenwahl, des Rückrufens oder bringt dessen Ausgang Q auf H. Dadurch werden die NAND-anderer Teilnehmer-Bedienungsvorgänge am Teilnehmerappa- Gatter DE und DI auf L geführt Nach einer Invertierung durch rat 110 weiter. Wenn ein Rückstellsignal erzeugt und an die die Inverter DL und DI bewirkt diese Zustandsänderung wei-Ader R angelegt wird, so wird das Flipflop SRI im Schieberegi- io tere Änderungen in der Tastenanordnung 317.
ster 518 eingestellt. Dadurch werden ODER-Gatter GD 13 und Wenn das Flipflop SR3 betätigt ist, so wird das Flipflop FF3 GD14über einen Inverter SRI betätigt, so dass Impulse ONE über den Inverter SR3 und die ODER-Gatter GD17 und GD18 und ZERO ein Flipflop FF1 in der Speicherschaltung 516 ein- entweder eingestellt oder rückgestellt. Gleichzeitig wird die stellen bzw. rückstellen können. Ausserdem setzt das Flipflop auf der Ader DSD erscheinende Information über das UND-SR1 das UND-Gatter GD3 in den Stand, Daten mit Bezug auf 15 Gatter GD5 zur Sendegatterschaltung 519 gegeben. Am Ende den Gabelkontakt-Zustand, die auf der Ader SH erscheinen, des dritten CT-Impulses schaltet das Schieberegister 518 seine über das UND-Gatter GD8 zur Sendegatterschaltung 519 zu Hinweisfunktion weiter, so dass beim vierten Bit das Flipflop führen. Man beachte, dass die Gabelkontakt-Daten zu NOR- SR4 betätigt, das Flipflop FF4 über den Inverter SR4 und die Gattern DTA und DTA in der Sendegatterschaltung 519 über- ODER-Gatter GD19 und GD20 entweder eingestellt oder tragen werden. Beim Anlegen der Impulse PI und P2 an die 20 rückgestellt wird und die auf der Ader DSS erscheinende Infor-UND-Gatter GD9 bis GDI 2 werden diese Daten entweder mation über das UND-Gatter GD6 zur Sendegatterschaltung über das NOR-Gatter X0 oder über das NOR-Gatter XI zum 519 übertragen wird.
Sender-Empfänger 315 geführt. Zur Aussendung eines logi- Am Ende des vierten CT-Impulses wird das Flipflop SR5
sehen Signals L wird, wenn der Impuls PI auf H geht, die Ader betätigt, das Flipflop FF5 wird über den Inverter SR5 und die X0 auf H gebracht, und wenn der Impuls P2 auf H geht, so wird 25 ODER-Gatter GD21 und GD22 entweder eingestellt oder die Ader XI für die Dauer des Impulses P2 auf H gebracht. rückgestellt und die auf der Ader CL erscheinende Information Wenn beispielsweise das Gabelkontakt-Zustandsbit H ist, so wird über das UND-Gatter GD7 zur Sendegatterschaltung 519 soll während des Impulses PI die Ader X0 auf L und die Ader übertragen.
XI auf H sein. Entsprechend soll während des Impulses P2 die Am Ende des fünften CT-Impulses wird das Flipflop SR6
Ader X0 auf H und die Ader XI auf L sein. 30 betätigt, so dass die Ader RL während des sechsten CT-Impul-
Nach der Aussendung dieses Bit nimmt das Schieberegister ses über das UND-Gatter GA3 und das NOR-Gatter RL auf H 518 seine zweite Hinweisposition durch Betätigung des gehen kann. Wenn die Ader RL auf H ist, so veranlasst sie das
Flipflops SR2 mit Hilfe von Taktsignalen TI 1 und T22 an, die in Ausschalten der Lampen L und I. Am Ende des sechsten Bit Taktsignaltreibern 515 beim Empfang der Taktimpulse CT und schaltet das Flipflop SR6 im Schieberegister 518 das UND-Gat-CT erzeugt werden. Wenn das zweite Datenbit vom Schnitt- 35 ter GA3 ab, wodurch die Lampen L und I betätigt werden kön-stellen-Steuergerät 111 ankommt, so befindet sich die Logik- nen.
Schaltung 316 in einem Zustand zur Rückgabe ihres zweiten Bit Man beachte, dass die Transistoren QN2 bis QN5 auf ähn-zum Schnittstellen-Steuergerät 111. liehe Weise wie ein Widerstand, beispielsweise der Wider-
Beim Empfang des zweiten Bit werden die Impulse PI, P2 stand R50, ihre zugeordneten Adern in Abwesenheit von Daten und CT auf die gleiche Weise erzeugt, wie oben beschrieben. 40 auf L bringen, um das Einkoppeln von Streuspannungen zurück Die ankommenden Daten werden im Eingangszwischenspei- zur Sendegatterschaltung 519 zu verhindern.
eher 511 unabhängig davon festgehalten, ob ein Signal L oder Die Speicherschaltung 519 speichert die mit den ersten fünf
H ankommt. Dadurch wiederum wird das Flipflop FF2 entwe- Bits empfangenen Daten, wie oben angegeben. Die Flipflops der eingestellt oder rückgestellt, das durch das Flipflop SR2 FF1 bis FF5 in der Speicherschaltung 516 werden allein durch über den Inverter SR2 und die ODER-Gatter GD15 und GD16 « die Daten im empfangenen Datenstrom eingestellt oder rückvorbereitet worden ist. Die Betätigung des Flipflops SR2 erregt gestellt. Sie bleiben im jeweiligen Zustand, bis eine Zustandsän-das UND-Gatter GD4, so dass Daten, die auf den Adern DSD, derung im Datenstrom auftritt.
DSS oder RCL erscheinen, über das ODER-Gatter GD23 zur Wie bereits angegeben, stehen drei Betriebsarten zur
Sendegatterschaltung 519 gegeben werden können. Verfügung. In der ersten Betriebsart arbeitet die Teilnehmer-
An diesem Punkt sei darauf hingewiesen, dass die Betäti- 511 stelle 110 als elektronischer Vieltasten-Fernsprechapparat, gung des Flipflops SR2 die Übertragung von Daten, die auf Diese Betriebsart wird als EKT-Betriebsart bezeichnet. In die-irgendeiner Ader ausser der Ader SH zurück zum Schnittstel- ser Betriebsart wird für jedes nach den ersten fünf Bits empfan-len-Steuergerät 111 in der zweiten Bitposition ermöglicht. So gen, gerade Bit ein entsprechendes Bit zurück zum Schnittstel-wird jeder Vorgang einschliesslich des Drückens von Tasten len-Steuergerät 111 übertragen.
oder ähnlichem beim Teilnehmerapparat 110 mit Ausnahme 55 Bei der zweiten Betriebsart arbeitet der Teilnehmerapparat eines den Gabelkontakt betreffenden Vorgangs zur Ader TB 110 als elektronischer Teilnehmerruf-Fernsprechapparat, gegeben und in der zweiten Bitposition zum Schnittstellen- Diese Betriebsart wird als ECT-Betriebsart bezeichnet und Steuergerät 111 übertragen. Dadurch wird das Steuergerät III kann im wesentlichen dadurch gekennzeichnet werden, dass davon in Kenntnis gesetzt, dass der Teilnehmerapparat 110 für jedes empfangene Bit ein Bit zurück zum Schnittstellenbenutzt wird. 60 Steuergerät 111 übertragen wird.
Irgendeine Aktivität, die durch Signale auf einer der vorge- Die dritte Betriebsart, die als gemischte Betriebsart nannten Adern angezeigt wird, bewirkt, dass ein Signal H zum bezeichnet wird, lässt den Teilnehmerapparat 110 als Vielta-Schnittstellen-Steuergerät 111 übertragen wird. Diese Informa- sten-Fernsprechapparat mit einer Anzahl von Teilnehmerruf-tion wird zur Sendegatterschaltung 519 über einen Stromweg merkmalen arbeiten. Bei dieser Betriebsweise wird für jedes durchgeführt, der das NOR-Gatter GD2 und das UND-Gatter f>5 gerade Bit, das nach einer vorbestimmten Anzahl von n Bits GD8 enthält. Informationen, die auf der Ader TB erscheinen, empfangen wird, ein Bit ausgesendet. In diesem Fall entspricht oder irgendeine Aktivität, die angegeben wird oder gesteuert n der Anzahl von Tasten, denen zwei Leuchtdioden zugeordnet wird durch das sechste Bit wird zur Sendegatterschaltung 519 sind, die beide benutzt werden.
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Es sei als erstes die EKT-Betriebsweise betrachtet, die in Tabelle 1 gezeigt ist. Am Ende des fünften Bit geht das Flipflop SR6 im Schieberegister 518 auf H. Dieses Signal stellt nach einer Invertierung durch den Inverter IA1 das Flipflop FFA1 ein. Wenn das Flipflop FFA1 mit einem Signal L auf der Ader EKT auf L geht, so kann das Flipflop TA2 kippen. Dann geht der Kippausgang TA2.Q auf H und der Ausgang TA2.Q auf L. Dadurch wird das Flipflop TGA1 veranlasst, bei der Rück-flanke eines CT-Impulses zu kippen. Der Ausgang TGA1.Q geht auf H am Ende des sechsten, achten usw. Bit. Am Ende des siebten, neunten usw. Bit kippt der Ausgang TGA1.Q auf den Pegel L.
Während des sechsten Bit, achten Bit usw. ist der Ausgang TGA1.Q auf L, wodurch das ODER-Gatter GA2 gesperrt und verhindert wird, dass CT-Impulse ausgegeben werden. Es werden jedoch während des siebten Bit, neunten Bit usw. CLK-Impulse erzeugt. Diese Impulse sind im Zeitdiagramm in Fig. 8 als Kurvenform CLK dargestellt. Ausserdem sind die Kurvenformen für die Flipflops TA2 und TGA1 gezeigt.
Während ungerader Bits ist der Ausgang TGA1.Q auf_H und bringt das NAND-Gatter LI auf L und den Inverter LI auf
H. Wenn das NAND-Gatter LI auf L ist, so ist das ODER-Gat-ter GA4 betätigt, wodurch Daten auf der Ader DI erscheinen können. Im Zeitdiagramm gemäss Fig. 8 ist dies durch die Kurvenzüge DI und LI dargestellt. Gleichzeitig bringt das Signal H 5 des Inverters LI die NOR-Gatter DTA und DTA in der Sendegatterschaltung 519 auf L, wodurch die Aussendung von Daten auf den Adern XO und XI gesperrt wird. Man beachte, dass Daten sich auf den Adern DL und dann DI usw. abwechseln. Dies ist klar im Zeitdiagramm in Fig. 8 dargestellt.
1 o Eine Abtastbitkonfiguration für die ECT-Betriebsweise ist in Tabelle 2 gezeigt. In diesem Fall wird das Signal auf der Ader EKT auf H und bringt nach Übertragung über das NOR-Gatter GA6 das Flipflop TA2 auf L, wodurch ein Kippen verhindert wird, d. h. das Flipflop TA2 wird im Rückstellzustand gehalten. 15 Bei rückgestelltem Flipflop TA2 geht das NAND-Gatter LI auf H, das ODER-Gatter GA2 wird auf H gehalten und das NOR-Gatter GAI auf L gehalten. Wenn das NAND-Gatter LI auf H ist, so wird das ODER-Gatter GA4 in der Eingangs-Ausgangs-schaltung 510 auf H gebracht. Dadurch wiederum geht das 20 NAND-Gatter DI auf L. Nach der Invertierung durch den Inverter DI erscheint ein Signal H auf der Ader DI.
Tabelle 1
EKT-Betriebsweise
Lampendaten- Gesteuerte periode Funktion
Definition der Lampen- und Tastendaten Gesteuerter Zustand
Lampen- Lampen- Tasten- Steuernde Funktion zustand zustand Daten
«0» «1» periode
Steuernder Zustand Tasten- Tastenzustand zustand «0» «1»
1
Wecker
1
Gabelschalter
Eingehängt Ausgehängt
2
ein/aus
2
Taste gemeinsam
3
Wecker-Ton
750 Hz
1500 Hz
3
Datenstromwähler offen geschlossen
4
Wecker-Lautst.
Voll
Reduziert
4
Direkte TLM-Wahl offen geschlossen
5
Laut-Signalgabe aus ein
5
Rückrufen offen geschlossen
6
LI LED
aus ein
6
Taste 1
offen geschlossen
7
L2 LED
aus ein
7
Taste 2
offen geschlossen
8
L3 LED
aus ein
8
Taste 3
offen geschlossen
9
L4LED
aus ein
9
Taste 4
offen geschlossen
10
L5 LED
aus ein
10
Taste 5
offen geschlossen
11
L6 LED
aus ein
11
Taste 6
offen geschlossen
12
L7 LED
aus ein
12
Taste 7
offen geschlossen
13
L8 LED
aus ein
13
Taste 8
offen geschlossen
14
L9 LED
aus ein
14
Taste 9
offen geschlossen
15
LIO LED
aus ein
15
Taste 10
offen geschlossen
= «0» nur wenn alle nachfolgenden Tasten-Datenbits «0» sind
Das Signal L vom Inverter LI betätigt das ODER-Gatter GA5, so dass, wenn der Ausgang Q des Flipflops FFP3 im Eingangszwischenspeicher 511 während der Periode PI auf L ist, d. h. eine logische 1 empfangen worden ist, das Signal auf der Ader DL während der Periode PI auf L gebracht wird. Man beachte, dass die Adern DL- und DI-Daten von der Logikschaltung 316 zur Tastenanordnung 317 führen.
Während der Zeit, zu der der Inverter LI auf L ist, sind die NOR-Gatter DTA und DTA betätigt, wodurch Impulse auf die Adern X0 und XI übertragen werden können. Während das ODER-Gatter GA2 auf H gehalten wird, wird jeder Impuls CT über das NAND-Gatter CLK und den Inverter CLK zur Ader CLK geführt. Dies zeigen in Fig. 8 die Kurvenzüge CT, CLK und GA2. Darüberhinaus hält das NOR-Gatter GAI im L-Zustand das Flipflop TGA1 auf L.
In derECT-Betriebsweise bedeutet der Umstand, dass der Inverter LI auf L gehalten wird, dass Impulse für jedes empfangene Bit ausgesendet werden. Daher werden Daten nur auf der Ader DL übertragen, und nur die Flipflops L in Fig. 7 sind eingestellt. Dies wiederum bedeutet, dass nur die grünen Leuchtdioden leuchten. Da ausserdem CLK-Impulse bei jedem empfangenen Bit erzeugt werden, werden die Flipflops SR6 bis SR10 im Schieberegister 710 nach jedem empfangenen Bit sc betätigt.
Zum Schluss sei die gemischte Betriebsweise betrachtet. Eine Abtastbitkonfiguration für diese Betriebsweise ist in Tabelle 3 dargestellt. Bei dieser Betriebsweise sind die ersten fünf Bits die gleichen wie die bei der ECT-Betriebsweise. Dann 5: erfolgt eine Verschiebung zur EKT-Betriebsweise und anschliessend zurück zur ECT-Betriebsweise. Zur Verschiebung in die ECT-Betriebsweise wird der Ausgang SRO im Schieberegister 710 mit dem Eingang EKT in der Betriebsweisen-wählschaltung 521 in Fig. 5 verbunden.
60
Wenn der Ausgang SRO auf L geht, kippt das Flipflop TA2, so dass sein Ausgang Q auf L geht. Dadurch wird das NAND-Gatter LI auf H gebracht, wodurch verhindert wird, dassDaten auf der Ader DI übertragen werden. Wenn der Inverter LI auf 65 L ist, so werden Daten auf der Ader DL beim Auftreten jedes Bits übertragen und ausserdem ist die Sendegatterschaltung 519 betätigt, wodurch Daten auf den Adern X0 und XI übertragen werden können.
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10
Tabelle 1
EKT-Betriebsweise
Lampendaten- Gesteuerte periode Funktion
Definition der Lampen- und Tastendaten Gesteuerter Zustand
Lampen- Lampen- Tasten Steuernde Funktion zustand zustand Daten-
«0» «1» periode
Steuernder Zustand Tasten- Tastenzustand zustand «0» «1»
1
Wecker
1
Gabelschalter
Eingehängt Ausgehängt
2
ein/aus
2
Taste gemeinsam
3
Wecker-Ton
750 Hz
1500 Hz
3
Datenstromwähler offen geschlossen
4
Wecker-Lautst.
Voll
Reduziert
4
Direkte TLM-Wahl offen geschlossen
5
Laut-Signalgabe aus ein
5
Rückrufen offen geschlossen
6
LI LED
aus ein
6
Taste 1
offen geschlossen
7
II LED
aus ein
+NT
8
L2LED
aus ein
7
Taste 2
offen geschlossen
9
12 LED
aus ein
NT
10
L3 LED
aus ein
8
Taste 3
offen geschlossen
11
13 LED
aus ein
NT
12
L4 LED
aus ein
9
Taste 4
offen geschlossen
13
14 LED
aus ein
NT
14
L5 LED
aus ein
10
Taste 5
offen geschlossen
15
15 LED
aus ein
NT
16
L6 LED
aus ein
11
Taste 6
offen geschlossen
17
L7 LED
aus ein
12
Taste 7
offen geschlossen
18
L8 LED
aus ein
13
Taste 8
offen geschlossen
19
L9LED
aus
. ein
14
Taste 9
offen geschlossen
20
LIO LED
aus ein
15
Taste 10
offen geschlossen
= «0» nur wenn alle nachfolgenden Tasten-Datenbits «0» sind + = kein Bit übertragen
30
Wenn TA2 kippt, geht sein Ausgang Q auf H, wodurch das venzug ist im Zeitdiagramm in Fig. 8 mit FFOSQ bezeichnet. NOR-Gatter GAI auf L gebracht wird. Dadurch wird das Flip- Wie oben angegeben, wird die Schwingungsperiode durch flop TGA1 auf L gehalten, so dass das ODER-Gatter GA2 kon- ein RC-Glied eingestellt und die erzeugte Frequenz liegt bei tinuierlich betätigt ist und das NAND-Gatter LI auf H gebracht etwa 4500 Hz. Wenn das dritte Datenbit L ist, so wird das Flipwird. Dies stellt eine Rückkehr zur ECT-Betriebsweise dar, und 35 flop FF3 in der Speicherschaltung 516 zurückgestellt, wodurch daher wird für jedes Bit ein CLK-Impuls erzeugt. ein Signal H an das UND-Gatter GS4 und ein Signal L an das
Man beachte, dass das Flipflop TA2 bei der Rückflanke UND-Gatter GS5 angelegt werden. Da der Ausgang Q des Flip eines weiteren Impulses auf der Ader EKT in den Rückstellzu- flops FFOS mit dem Flipflop TSC und dem UND-Gatter GS5 stand gekippt werden kann, um die Logikschaltung 316 zurück verbunden ist, ergibt sich dadurch eine Teilung des Signals auf in die EKT-Betriebsweise zu bringen. 40 der Ader TOSC um den Faktor 2. Wenn das dritte Datenbit H
Der Transistor QN6 am Eingang der Ader EKT hat eine ist, so werden das UND-Gatter GS5 auf H und das UND-Gat-ähnliche Funktion wie die Transistoren QN2 bis QN5, d. h. er ter GS4 auf L gebracht. Das Signal am Ausgang Q des Flipflops soll unbeabsichtigte logische Änderungen durch Streuspannun- FFOS durchläuft in diesem Fall das UND-Gatter GS5 und das gen verhindern. NOR-Gatter GS3 ohne Teilung. Es findet lediglich eine Signal-
Der Tonwecker 318 besteht aus vier Hauptschaltungen: 45 invertierung statt.
einer Oszillatorschaltung, einer T eilerschaltung 1:2, einer Die Flipflops TS A und TSB bilden zusammen mit den
Teilerschaltung 1:3 und einem RC-Glied. Wenn die ersten bei- NAND-Gattern GS1 und GS2 sowie dem ODER-Gatter GS6 den, vom Schnittstellen-Steuergerät 111 empfangenen Bits den eine Teilerschaltung 1:3 zur Erzeugung eines Tastverhältnisses Pegel L gefolgt vom Pegel H haben, so wird das Flipflop FF1 in von einem Drittel, um den Gehalt an Harmonischen des vom der Speicherschaltung 516 zurückgestellt und das Flipflop FF2 50 Tonwecker 318 erzeugten Signals zu vergrössern. Zu Anfang eingestellt, wodurch das NOR-Gatter GDI auf H geht. Dies sind beide Flipflops TSA und TSB auf L, wobei das ODER-Gat-bewirkt ein Ausschalten des Transistors QP1 im Tonwecker ter GS6 das Flipflop TSB sperrt. Der Ausgang Q des Flipflops 318, so dass das Signal auf der Ader TOSC in Richtung auf Null TSB betätigt das NAND-Gatter GS1, wodurch das Flipflop driften kann, und zwar unter Steuerung der RC-Zeitkonstanten, TSA veranlasst wird, beim nächsten Impuls zu kippen. Demge-die durch den Widerstand R303 und den Kondensator C303 55 mäss geht das Flipflop TSA in den Zustand H und der Ausgang festgelegt ist. Wenn der Differentialverstärker DIF2 feststellt, Q des Flipflops TSB bleibt auf L. Wenn das Flipflop TSA auf H dass der Signalpegel niedriger als eine durch die Widerstände ist, wird das ODER-Gatter GS6 betätigt und der Ausgang Q R2, R3 und R4 erzeugte Bezugsspannung Vref2 ist, so geht der des Flipflops TSB bleibt auf H. Da das NAND-Gatter GS1 betä-Inverter DIF2 auf L und stellt das Flipflop FFOS zurück. Die tigt bleibt, kippt der nächste Impuls beide Flipflops TSA und Rückstellung des Flipflops FFOS schaltet den Transistor QP2 60 TSB. Wenn das Flipflop TSA in den Zustand L zurückgestellt ein, wodurch das Signal auf der Ader TOSC schnell positiv und das Flipflop TSB in den Zustand H gebracht ist, so wird das wird. Wenn der Differentialverstärker DIF1 feststellt, dass die- ODER-Gatter GS6 betätigt und der Ausgang Q des Flipflops ses Signal grösser als eine durch die Widerstände R2, R3 und TSB wird auf L gebracht. Dadurch sperrt das NAND-Gatter R4 erzeugte Bezugsspannung Vrefl ist, so geht das Signal auf GS1, so dass beim nächsten Impuls zwar das Flipflop TSB, der Ader DIF1 auf L und stellt das Flipflop FFOS ein. Dadurch 65 nicht aber das Flipflop TSA kippt. An diesem Punkt kehrt die wird der Transistor QP2 wieder ausgeschaltet, so dass das Schaltung in ihren Anfangszustand zurück.
Signal auf der Ader TOSC in Richtung auf Null abwandern Das Ausgangssignal der Teilerschaltung 1:3 wird über den kann. Es wird also eine Schwingung erzeugt. Der erzeugte Kur- Inverter RON auf die Ader RON gegeben. Da die ursprüng-
liehe Schwingfrequenz 4500 Hz betrug, verringert die Teilerschaltung 1:3 diese Frequenz auf 1500 Hz. Ausserdem wird, wenn die Teilerschaltung 1:2 in Tätigkeit gesetzt wird, eine weitere Verringerung der Frequenz auf 750 Hz erreicht.
Die Lautstärke des Tonweckers wird durch das vierte Bit im Datenwort gesteuert. Dieses Bit steuert das Flipflop FF4, dessen Ausgang Q über den Inverter RVL mit der Ader RVL verbunden ist. Die Sprachsignalgabe steht unter Steuerung des fünften Bit im Datenwort. In diesem Fall wird der Ausgang Q des Flipflops FF5 über den Inverter VSG mit der Ader VSG gekoppelt.
Die Tastenanordnung 317 ist in vereinfachter Form in Fig. 6 dargestellt. Jeder Taste 210 des Teilnehmerapparates 110 sind, wie oben angegeben, zwei Leuchtdioden-Lampen 211 und 212 zugeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt. Eine dieser Lampen zeigt optisch an, welche Taste vom Teilnehmer gewählt worden ist, während die andere Lampe optisch angibt, welche der am Teilnehmerapparat 110 herausgeführten Leitungen an anderen Stellen in Benutzung sind. Bei der folgenden Erläuterung sollen diese Lampen als I-Lampen und L-Lampen bezeichnet werden.
Bei dem bevorzugten Ansführungsbeispiel der Erfindung werden jeweils Fünfergruppen von je zwei Lampenarten durch eine einzelne Zusatzschaltung 610 gesteuert. Beispielsweise sind die ersten fünf Tasten des Teilnehmerapparates 110 in Fig. 6 durch Arbeitskontakte B401 bis B405 dargestellt. Jeder dieser Tasten sind fünf I-Lampen CR411 bis CR415 und fünf L-Lampen CR401 bis CR405 zugeordnet. Die Widerstände R401 bis R405 und R411 bis R413 begrenzen lediglich den über die Leuchtdioden-Lampen fliessenden Strom.
Zur Bildung einer zweiten Gruppe von fünf Tasten mit ihren zugeordneten Lampen wird eine zweite Zusatzschaltung 611 verwendet. In diesem Fall sind die fünf zusätzlichen Tasten durch Arbeitskontakte B406 bis B410 angegeben. Die I-Lam-pen sind als Leuchtdioden CR416 bis CR420 und die L-Lampen als Leuchtdioden CR406 bis CR410 dargestellt. Wiederum begrenzen Widerstände R406 bis R410 und R414, R415 den fliessenden Strom. Der Kondensator C401 filtert die Stromversorgungsspannung. Typische Werte für alle in der Schaltung des Teilnehmerapparates benutzte Widerstände und Kondensatoren sind in Tabelle 4 zusammengestellt.
Tabelle 4
Widerstände
R0 = 1,2 KOhm R1 = 1,2 KOhm R2 = 9,33 KOhm R3 = 2,67 KOhm R4 = 4,0 KOhm R5 = 20 KOhm R6 = 10 KOhm R50 = 1,25-2,5 KOhm R201 = 120 0hm R202 = 220 0hm R203 = 220 0hm R206 = 240 0hm R207 = 17,8 Ohm R301 =6,6 KOhm R302 = 6,69 KOhm R303 = 1,01 MOhm
Kondensatoren
C10 = 2pF
C302= lOOpF
C201 = 330 pF
C303 = 383 pF
C202 = 330 pF
C304 = 1000 pF
C301 = 100 pF
C401 = 0,01 \iF
11 624251
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass weitere Gruppen von Tasten und Lampen mit je fünf Tasten zum Teilnehmerapparat 110 hinzugefügt werden können, ohne dass die Schaltungen in der Logikschaltung 316 abgeändert werden müssen. 3 Fig. 7 zeigt eine der Zusatzschaltungen 610,611 in Fig. 6. Jede dieser Schaltungen ist aus fünf Unterabschnitten zusammengesetzt. Diese sind ein Schieberegister 710, Leuchtdioden-Speicherflipflops 711, Ausgangstreiber 712 für die Leuchtdioden, eine Eingangspuffer- und Gatterschaltung 713 und eine 10 Tasten-Eingangsgatterschaltung 714.
Das Schieberegister 710 arbeitet als Hinweiseinrichtung ähnlich dem Schieberegister 518 in der Logikschaltung 316. Der Inverter G35 ist ein Treiber, der dafür sorgt, dass auf die Ader SRO gekoppelte Signale den richtigen Pegel zur Reihen-15 Schaltung mit dem SRI-Eingang einer weiteren Zusatzschaltung hat.
Das Übertragungsgatter TG und der Inverter G4 halten den Zustand des Eingangs auf der Leitung SRI während eines CLK-Impulses aufrecht. Der SRI-Eingang entspricht dem Aus-20 gang Q des Flipflops SR5 im Schieberegister 518 gemäss Fig. 5. Wie in Fig. 5 gezeigt, wird dieses Signal über die Inverter SR5A und ISR5 vor dem Anlegen an die Zusatzschaltung 610 geführt, wie in Fig. 6 gezeigt. Das Übertragungsgatter TG und der Inverter G4 verhindern Zeitüberschneidungen, wenn das 25 Signal auf der Ader CLK auf H ist.
Das Schieberegister 710 führt zwei Hauptfunktionen aus. Die erste Funktion besteht darin, auf einen der Eingänge INI bis IN5 derTasteneingangsgatterschaltung 714 hinzuweisen, so dass dieser letztgenannten Schaltung zugeführte Tastenzu-30 standsinformationen zur Ader TB und dann zur Sendegatterschaltung 519 (Fig. 5) geführt werden können. Das Schieberegister 710 weist ausserdem auf Leuchtdioden-Speicherflipflops *711 hin, so dass wenn erforderlich die L- und I-Lampen erregt werden. Beispielsweise weist das Flipflop SR6 auf die Flipflops 35 LI und II, das Flipflop SR7 auf die Flipflops L2 und 12 hin usw.
Wie oben angegeben, erzeugt die Einschalt-Rückstellschal-tung 513ein Signal, das über den Inverter IR4 und das NOR-Gatter RL auf die Ader RL gegeben wird. Dieses Signal stellt nach Durchlaufen des Inverters Gl die Flipflops LI bis L5 und 40 II bis 15 der Leuchtdioden-Speicherflipflops 711 zurück. In der Logikschaltung 316 erzeugte und auf die Ader CLK gegebene Signale werden der Zusatzschaltung 610 über zwei Inverter Cl 1 und C12 zugeführt. Diese bilden zusammen einen Zweiphasentakt, der die Flipflops SR6 bis SRI 0 im Schieberegister 710 45 treibt. Ausserdem beaufschlagen die Inverter Cl 1 und C12 das Übertragungsgatter TG, das wiederum über den Inverter G4 das Flipflop SR 6 startet.
Signale auf den Eingangsadern CLK, DL und DI werden durch NAND-Gatter D12 und Dl3 kombiniert, um weitere 50 Schaltungen zur Erzeugung zusätzlicher Signale anzusteuern. Im einzelnen werden Signale L auf den Adern DL und DI über Inverter G3 undG6 dem NAND-Gatter Dil zugeführt, das einen Rückstellimpuls erzeugt. Dieser Rückstellimpuls wird über die Ader RSR1 an verschiedene Stellen geführt. Zunächst 55 wird er an die Flipflops SR6 bis SRI 0 gegeben, um das Hinweis-Schieberegister zurückzustellen. Zum andern wird er NAND-Gattern D6 bis D10 in derTasteneingangsgatterschaltung 714 zugeführt, um die Eingangssignale auf den Adern IN 1 bis IN5 der Ausgangsader TB zuzuführen, wenn eine der Tasten B401 60 bis B405 gedrückt wird. Diese Information wird auf den Adern X0 und XI in der zweiten Bitposition ausgegeben. Schliesslich ist die Ader RSR1 mit dem Flipflop SETL1 gekoppelt, das durch ein vom NAND-Gatter Dil erzeugtes Signal zurückgestellt wird.
65 Man beachte, dass zum Eingang DL gegebene Signale die Flipflops LI bis L5 steuern, während Signale am Eingang DI entsprechend die Flipflops II bis 15 steuern. Es sei ausserdem daran erinnert, dass bei der EKT-Betriebsweise diese Signale
R305
=
1 KOhm
R401
=
205 Ohm
R402
=
205 0hm
R403
=
205 Ohm
R404
=
205 Ohm
R405
=
205 0hm
R406
=
205 Ohm
R407
=
205 Ohm
R408
=
205 0hm
R409
=
205 0hm
R410
=
205 0hm
R411
=
205 Ohm
R412
=
205 Ohm
R413
=
205 Ohm
R414
=
205 Ohm
R415
=
205 Ohm
624251 12
abwechseln, und die Flipflops SR6 bis SR10 ihren Zustand nur Bit auf L ist, die ODER-Gatter SL1 oder Sil und stellt die Flip-
bei der Rückflanke von Signalen auf der Ader CLK ändern. Im flops SETL1 und LI, II ein, wobei das erstgenannte dann einge-
einzelnen geht am Ende des fünften Bit das Flipflop SR6 im stellt wird, wenn das Signal RL verschwindet. Wenn das Flip-
Schieberegister 518 auf H, wodurch das UND-Gatter GA3 flop LI eingestellt ist, wird in weiterer Verfolgung des Beispiels betätigt wird, so dass der sechste Impuls CT über das NOR- 5 ein Signal H über den Treiber G15 zum Transistor QN13 gege-
Gatter RE und den Inverter RL zur Ader der RL geführt wer- ben, der die Lampe LI einschaltet Die übrigen Lampen 11 bis den kann. Der Impuls RL stellt nach Durchlaufen des Inverters 15 und L2 bis L5 werden auf entsprechende Weise eingeschal-
G1 alle Leuchtdioden-Lampen zurück, so dass sie ausgeschal- tet, wobei die Flipflops SR7 bis SR10 die ODER-Gatter SL2 bis tet sind. Am Ende des Impulses RL wird das Flipflop LI einge- SL5 und SI2 bis SI5 betätigen, die wiederum die zugeordneten stellt, wenn als sechstes Bit ein Signal H empfangen wird. Für 10 Flipflops L2 bis L5 und 12 bis 15 erregen.
die ECT-Betriebsweise sei daran erinnert, dass das Signal auf Die Transistoren QN13 bis QN22 sind ausgeschaltet wenn der Ader DI immer auf H gebracht ist. ein Signal L zugeführt wird, und eingeschaltet, wenn ein Signal
Wenn die NAND-Gatter D6 bis DIO sequentiell betätigt H ankommt. Jeder der vorgenannten Transistoren ist an einen werden, werden die NAND-Gatter Dl bis D5 ebenfalls betä- entsprechenden Treiber G15 bis G24 angeschlossen. Die Tran-
tigt, so dass eine Betätigung der Tasten B401 bis B405 bewirkt, 15 sistoren QN1 bis QN5 in der Tasteneingangsgatterschaltung dass entsprechende Eingangssignale IN 1 bis IN5 auf H gehen. 714 führen eine ähnliche Funktion wie die Transistoren QN 1
Unabhängig davon, welche Taste gedrückt wird, wird das bis QN5 in der Eingangsgatterschaltung 520 aus.
NAND-Gatter G14 entweder direkt oder über die NAND-Gatter G7 und G8 sowie das NOR-Gatter G9 auf H gebracht. Nach Es wurde eine Schaltungsanordnung für einen elektroni-Invertierung des Ausgangssignals des NAND-Gatters 614 20 sehen Tastenfernsprechapparat beschrieben, die die Ausfüh-durch den Inverter Dl 7 wird der Transistor QP7 eingeschaltet, rung von Tastenfunktionen bei einem Teilnehmerapparat unter so dass die Ader TB auf H geht. Alle oben genannten Vorgänge Steuerung eines Datenstroms ermöglicht. Die Schaltungsan-treten bei der Abtastung der gemeinsamen Datenperiode für Ordnung weist einen nichteinrastenden Tastenschalter und ein das zweite Tastenbit und ausserdem während aller Tasten- Paar von Lampen, beispielsweise rote und grüne Leuchtdioden, Datenperioden nach dem fünften Bit auf. 25 für jede Teilnehmerleitung auf, die an dem Teilnehmerapparat Wenn ein Signal L auf den Adern DL oder DI während des herausgeführt ist. Die Schaltungsanordnung beinhaltet ausser-richtigen Zeitintervalls ankommt, so wird eine der Lampen dem einen Tonwecker mit zwei Frequenzen und zwei Lautstär-CR401 bis CR410 eingeschaltet. Beispielsweise betätigt für die ken, der die Unterscheidung von Anrufen erleichtert, die aus Lampen LI und 11 das Flipflop SR6, das während des sechsten der Nebenstellenanlage stammen oder von aussen kommen.
G
6 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
- 624251 2PATENTANSPRÜCHE weist, von denen jeder bei einem hohen Signalpegel an seinem1. Tastenfernsprechapparat mit einer Auswahleinrichtung Eingang einen hohen Signalpegel an seinem Ausgang für ein (210) für eine von einer Vielzahl von herausgeführten Teilneh- vorbestimmtes Zeitintervall aufrechterhält und danach seinen merleitungen und mit einer auf die Auswahleinrichtung anspre- Ausgang auf einen niedrigen Signalpegel bringt, und bei einem chenden Einrichtung (710,714) zur Erzeugung von Digitalda- 5 niedrigen Signalpegel an seinem Eingang seinen Ausgang auf ten, die angeben, welche der Teilnehmerleitungen ausgewählt einen hohen Signalpegel bringt, ferner ein Mittel (PI) zur ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (315,316,317), die Ankoppelung des ersten Verzögerungsabschnittes an den zweiabhängig von zum Tastenfernsprechapparat übertragenen ten Verzögerungsabschnitt, und Mittel (R5, R6), die an die Ver-Digitaldaten eine Angabe erzeugt, welche der Teilnehmerlei- zögerungsabschnitte angeschaltet sind, um das vorbestimmte tungen ausgewählt ist und welche zum Anzeigen des Besetztzu-10 Zeitintervall zu steuern und eine Bezugsspannung zwischen standes der ausgewählten Teilnehmerleitung in anderen den ersten und zweiten Verzögerungsabschnitt zur Festlegung Tastenfernsprechapparaten, denen die Vielzahl von Teilneh- eines Schwellwertes anzulegen, bei welchem das vorbestimmte merleitungen gemeinsam ist, dient und eine Einrichtung (318), Zeitintervall den Übergang vom hohen zum niedrigen Signal-die abhängig von den zum Tastenfernsprechapparat übertrage- pegel am Ausgang des ersten Verzögerungsabschnittes nen Digitaldaten die Lautstärke und/oder Frequenz eines Ruf- •5 bewirkt.signais steuert, welches dem Tastenfernsprechapparat eine 8. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ankommende Verbindung anzeigt. die Speichervorrichtung (516) eine Vielzahl von Flipflops (FF1 -
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass FF5) mit Einstell- und Rückstelleingängen aufweist, wobei die Auswahleinrichtung eine Vielzahl von nichteinrastenden jedes Flipflop ein Datenbit von einer Vielzahl solcher Bits der Tastenschaltern (210) aufweist, dass die Anzeigeeinrichtung 20 decodierten Digitaldaten speichert, ferner Torschaltungen eine erste und zweite Vielzahl von Leuchtdioden-Lampen (211, (GD13-GD22) zur Ankopplung der Datenbits an getrennte212) aufweist, und dass die erste Vielzahl von Lampen Licht Flipflops der Vielzahl von Flipflops, und eine Vorrichtung (518),einer Farbe und die zweite Vielzahl von Lampen Licht einer die die Torschaltungen sequentiell veranlasst, die Vielzahl von anderen, von der ersten Farbe verschiedenen Farbe erzeugt. Datenbits den Flipflops zuzuführen.
- 3. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine 25 9. Apparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Detektoreinrichtung (315) für die Digitaldaten, eine Phantom- die Torschaltungen Paare von ODER-Gattern (GD13, GD14) Schaltung zum Übermitteln einer Versorgungsspannung für aufweisen, die je einen ersten und zweiten Eingang sowie einen den Fernsprechapparat über einen gemeinsamen Signalweg Ausgang besitzen, dass je an den ersten Eingang des ersten (121,122), eine Einrichtung (315) zur Trennung der Digitaldaten Gatters der Gatterpaare ein decodiertes Datenbit einer ersten von der Versorgungsspannung, eine Einrichtung (T201, Q201, 30 Art und je an den ersten Eingang des zweiten Gatters der Gat-Q202), die die Digitaldaten in unipolare Logiksignale zur Betäti- terpaare ein decodiertes Datenbit einer zweiten Art angekop-gung der Anzeigeeinrichtung decodiert, und eine Einrichtung pelt ist, dass der zweite Eingang des ersten und zweiten Gatters (316) zum Rückrufen einer Vermittlungsperson unabhängig jedes Gatterpaares miteinander verbunden sind, und dass der vom Gabelkontaktzustand. Ausgang des ersten Gatters jedes Gatterpaares mit dem Ein-
- 4. Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass 35 stelleingang eines der Flipflops und der Ausgang des zweiten die Decodiereinrichtung (315) eine Vorrichtung (T201) auf- Gatters jedes Gatterpaares mit dem Rückstelleingang eines weist, die die übertragenen Digitaldaten induktiv an die Anzei- der Flipflops verbunden ist.geeinrichtung ankoppelt, ferner eine Schalteinrichtung (Q201, 10. Apparat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,Q202), die unter Ansprechen auf die induktiv angekoppelten dass die Abfragevorrichtung (518) zur sequentiellen BetätigungDaten diese in zwei getrennte unipolare Digitalsignale umwan- 40 der Torschaltungen eine Vielzahl von Flipflops (SRI -SR6) auf-delt, und ein Filter (R203, C202) für die getrennten unipolaren weist, von denen jedes Flipflop einen ersten und zweiten Takt-Signale zur Beseitigung von hohen Frequenzen und Impulsstö- eingang (TI, T2), einen Dateneingang und einen Ausgang auf-rungen (Fig. 4). weist, wobei der Ausgang (Q) eines der Flipflops mit dem
- 5. Apparat nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich- Dateneingang (D) eines benachbarten Flipflops verbunden ist net, dass die auf die Auswahleinrichtung (210) ansprechende 45 und dass ferner eine Vorrichtung (515, TI 1, T22) zur Ankopp-Einrichtung zur Erzeugung von Digitaldaten eine Vorrichtung lung der Zeitsteuerungssignale an jeden ersten und zweiten (519) aufweist, die unter Ansprechen auf zwei getrennte unipo- Takteingang der Flipflops und Inverter (SR1-SR5) zur Verbiniare Digitalsignale bipolare Digitalsignale synthetisiert, welche dung des Ausgangs jedes der Flipflops mit dem zweiten Emden Zustand der Auswahleinrichtung angeben, und dass ferner gang eines entsprechenden ODER-Gatterpaares vorhanden ist. eine Vorrichtung zum Steuern der Dauer der bipolaren Daten- 50 11. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, signale an die Synthetisiervorrichtung angeschlossen ist und dass die Abfragevorrichtung (518) eine Vielzahl von Flipflops eine Vorrichtung (T202) zum induktiven Auskoppeln der Bipo- (SRI -SR6) aufweist, von denen jedes einen ersten und einen larsignale vorhanden ist. zweiten Takteingang (TI, T2), einen Dateneingang (D) und
- 6. Apparat nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine einen Ausgang (Q) besitzt, wobei der Ausgang eines Flipflops Vorrichtung (516) zur Speicherung der zum Fernsprechappa- 55 mit dem Dateneingang eines benachbarten Flipflops verbun-rat übertragenen Digitaldaten, eine Vorrichtung (512), die den ist, dass ferner eine Vorrichtung (515, TI 1, T22) zur unter Ansprechen auf die gespeicherten Digitaldaten eine Viel- Ankopplung der Zeitsteuerungssignale an den ersten und zweizahl von internen Zeitsteuerungssignalen erzeugt, eine Vor- ten Takteingang jedes Flipflops, eine Vielzahl von UND-Gat-richtung (518), die unter Ansprechen auf die Zeitsteuerungs- tern (GD3-GD7), die je einen ersten und zweiten Eingang signale selektiv eine Vielzahl von Schaltungen (SRI -SR6) 60 sowie einen Ausgang besitzen, vorhanden ist, dass der Ausgang abfragt, von denen jede ein individuelles Zustandssignal jedes der Flipflops mit dem ersten Eingang eines der UND-erzeugt, und eine Vorrichtung (520), die unter Ansprechen auf Gatter verbunden ist, dass eine Vorrichtung zur Ankopplung die Zeitsteuerungssignale und einige der individuellen der individuellen Zustandssignale (TB, SH, DSD) an die zweiten Zustandssignale die Zustandssignale sequentiell der Syntheti- Eingänge der UND-Gatter und dass eine Vorrichtung (DTA) siervorrichtung (519) zuführt (Fig. 5A und 5B). 65 zur Verbindung aller Ausgänge der UND-Gatter mit der se-
- 7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quentiellen Gattervorrichtung (519) vorhanden sind.die Vorrichtung (512) zur Erzeugung von Zeitsteuerungssigna- 12. Apparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,len erste und zweite Verzögerungsabschnitte (DPI, DP2) auf- dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (318) zur Erzeu-624251gung eines Rufsignals erste und zweite Transistoren (QP1, QP2) aufweist, die je einen Gate-Anschluss, einen Source-Anschluss und einen Drain-Anschluss besitzen, dass der Source-Anschluss jedes Transistors an eine Versorgungsspannung und der Drain-Anschluss des ersten Transistors mit dem 5 Drain-Anschluss des zweiten Transistors verbunden ist, dass eine Vorrichtung (FF1, FF2), die unter Ansprechen auf ein Bitpaar der Digitaldaten ein Signal zur Ausschaltung des ersten Transistors erzeugt, eine Vorrichtung (GDI) zur Zuführung dieses Signals an den Gate-Anschluss des ersten Transistors 10 (QP1), eine Vorrichtung (C303, R303) zur Steuerung eines Zeitintervalls, in welchem das Signal an den miteinander verbundenen Drain-Anschlüssen der beiden Transistoren auf eine erste Bezugsspannung abfällt, eine Vorrichtung (Dl Fl, D1F2) zum Feststellen, wenn das Signal an den miteinander verbundenen 15 Drain-Anschlüssen kleiner als die erste Bezugsspannung ist, und eine Vorrichtung (FFDS), die unter Ansprechen auf die Feststellvorrichtung ein Signal zur Einschaltung des zweiten Transistors (QP2) über seinen Gate-Anschluss erzeugt, vorhanden sind, und dass die Feststellvorrichtung (D 1F2) feststellt, 20 wenn das Signal an den miteinander verbundenen Drain-Anschlüssen grösser als eine zweite Bezugsspannung ist, wobei die letztgenannte Feststellvorrichtung die Erzeugungsvorrichtung (FFDS) veranlasst, ihren Zustand zu ändern und den zweiten Transistor auszuschalten (Fig. 5A, 5B, 5C). 25
- 13. Apparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,dass die Erzeugungseinrichtung (318) zur Steuerung einer Schwingfrequenz einen ersten Frequenzteiler (1:2), der unter Ansprechen auf ein Bit der Digitaldaten die Frequenz des von der Erzeugungseinrichtung erzeugten Signals um den Faktor 2 30 teilt, und einen zweiten Frequenzteiler (1:3) aufweist, der das von der Erzeugungseinrichtung erzeugte Signal um den Faktor3 teilt, um den Gehalt des Rufsignals an Harmonischem zu erhöhen.
- 14. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine 35 Einrichtung (521) zur Auswahl einer von einer Vielzahl von Betriebsarten des Fernsprechapparates, um zu ihm übertragene Digitaldaten aufzunehmen und Digitaldaten zu erzeugen, die angeben, welche der Teilnehmerleitungen gewählt worden ist (Fig. 5C). 40
- 15. Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,dass die Anzeigeeinrichtung (315,316,317) eine Vielzahl von Leuchtdioden-Lampen (211,212), von denen eine Hälfte (212)eine erste Farbe besitzt, um anzuzeigen, welche der Teilnehmerleitungen gewählt worden ist, und die andere Hälfte (211) 45 eine zweite Farbe besitzt, um anzuzeigen, welche der Teilnehmerleitungen an anderen Fernsprechapparaten, denen die Vielzahl von Teilnehmerleitungen gemeinsam ist, besetzt worden ist, eine Vorrichtung (316), die unter Ansprechen auf die zum Teilnehmerapparat übertragenen Digitaldaten die Lampen so selektiv entsprechend der Benutzung der Teilnehmerleitungen erregt, und eine Vorrichtung (R401-R405, R411-R413) zur Begrenzung des den Leuchtdioden zugeführten Stromes aufweist.
- 16. Apparat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, 55 dass die selektive Erregungsvorrichtung (316) eine Vorrichtung (711 ) zur Speicherung der unipolaren Logiksignale zwecks Betätigung der Leuchtdioden, ferner eine Treibervorrichtung (712) zur direkten Zuführung eines Speisestromes an die Leuchtdioden und eine Vorrichtung (710) aufweist, die die M> Speichervorrichtung (711) veranlasst, sequentiell die Logiksignale an die Treibervorrichtung anzukoppeln (Fig. 7A, 7B).
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