CH624283A5 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verschlussgleitstück, welches gegen Bewegung in einer gewünschten Position auf Reihen von verriegelnden Verschlusselementen arretiert werden kann.
Bei bekannten Verschlussgleitstücken wird mindestens ein Verschlusselement im Gleitkörper in eine in der inneren Oberfläche des Bodenanschlussstückes oder Plattenelementes des Gleitkörpers ausgebildete Vertiefung gedrückt, wenn eine Ziehstrippe manuell in eine liegende Position darauf gedreht wird. Das Gleitstück bleibt so lange auf den Verschlusselementreihen arretiert, als die Ziehstrippe in der liegenden Position gehalten wird. Die Vertiefung im unteren Anschlussstück des Gleitkörpers hatte eine derartige Form, dass das darin eingreifende Verschlusselement vergleichsweise leicht gelöst werden konnte, da das Paar Verschlussbalken einem Zug ausgesetzt war, der diese Balken voneinander trennte, auch wenn die Ziehstrippe in der liegenden Position befindlich war. Das bekannte Verschlussgleitstück kann demzufolge zufälligerweise aufgesperrt werden, da die aufeinanderfolgenden Verschlusselemente mit der fortgesetzten Ausübung des Zuges auf die Verschlusselemente in die und aus der Vertiefung bewegt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verschlussgleitstück zu schaffen, welches sicher gegen eine Bewegung auf einem Paar Verschlussbalken arretiert werden kann, selbst wenn diese voneinander weggezogen werden.
Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch einen Gleitkörper mit oberen und unteren Anschlussstücken, die an den
Frontseiten so verbunden sind, um zwischen ihnen einen Führungskanal für die Verschlusselemente vorzusehen, wobei das obere Anschlussstück des Gleitkörpers mindestens eine darin angeordnete Öffnung aufweist; eine drehbar mit einem Ende des oberen Anschlussstückes des Gleitkörpers verbundene Ziehstrippe und Arretiermittel an dem genannten einen Ende der Ziehstrippe, welche in den Führungskanal durch die Öffnung im oberen Anschlussstück des Gleitkörpers eindringen können, um die Verschlusselemente darin gegen das untere Anschlussstück des Gleitkörpers zu pressen und das Gleitstück gegen eine Bewegung zu arretieren, wenn die Ziehstrippe in eine liegende Position auf dem Gleitkörper gedreht ist, wobei in der inneren Oberfläche des unteren Anschlussstückes des Gleitkörpers eine Vertiefung geformt ist, um die durch die Arretiermittel zusammengepressten Verschlusselemente teilweise aufzunehmen und die Vertiefung an ihrer Stirnseite durch ein Paar vorwärts zusammenlaufende Wände und ein Paar zwischen den vorwärts zusammenlaufenden Wänden angeordnete rückwärts zusammenlaufende Wände begrenzt ist und jede Wand nach vorwärts in bezug auf die Ebene des unteren Anschlussstückes der Gleitkörper geneigt ist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Grundriss des unteren Anschlussstückes oder Plattenelementes eines bekannten Verschlussgleitstückes, wobei das obere Anschlussstück weggeschnitten ist, um zu zeigen, in welcher Art und Weise bekannte Verschlussgleitstücke zufälligerweise aufgeschlossen werden konnten,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des bekannten Verschlussgleitstückes gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, teilweise geschnitten, einer bevorzugten Ausführungsform des Verschlussgleitstückes gemäss der Erfindung,
Fig. 4 einen Grundriss des unteren Anschlussstückes des Verschlussgleitstückes gemäss Fig. 3, wobei das obere Anschlussstück weggeschnitten ist; mit Reihen von verriegelnden Verschlusselementen im Führungskanal des Gleitstückes,
Fig. 5 einen Querschnitt gemäss der Linie V—V der Fig. 3, welche das gegen Bewegung arretierte Gleitstück darstellt,
Fig. 6 einen Querschnitt gemäss der Linie VI—VI der Fig. 3, welche ebenfalls das gegen Bewegung arretierte Gleitstück darstellt,und
Fig. 7 eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines der Verschlusselemente, welches zum Gebrauch mit dem Verschlussgleitstück gemäss dem Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet werden kann.
Anhand der Fig. 1 und 2 soll der Nachteil bekannter Vorrichtungen erläutert werden. Der Gleitkörper der bekannten Verschlussgleitstücke weist eine Vertiefung 10 in der inneren Oberfläche des unteren Anschlussstückes 11 auf, um teilweise die Verschlusselemente 12 aufzunehmen, wenn sie durch ein Paar von in einer Ziehstrippe befindlichen Nocken 13 zusam-mengepresst werden. Die Vertiefung 10 wird teilweise durch ein Paar nach vorwärts zusammenlaufende Wände 14 begrenzt, die rechtwinklig zur Ebene des unteren Anschlussstük-kes 11 des Gleitkörpers angeordnet sind.
Gemäss Fig. 2 werden die Verschlusselemente (eines ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien dargestellt) voneinander weggezogen, wenn ein bisher gebräuchliches Verschlussgleitstück verwendet wird. Das einzelne durch einen der Verschlussnocken 13 in die Vertiefung 10 gedrückte Verschlusselement 12' wird zuerst nach vorwärts um einen Betrag über eine der zusammenlaufenden Wände 14 der Vertiefung gedreht. Mit stetiger Ausübung eines seitlichen Zuges auf die Verschlussbalken gleiten die Verschlusselemente 12' mit ihrem Rumpfteil zuvorderst über die Wand 14 der Vertiefung 10, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die gebräuchlichen Verschlussgleit5
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stücke werden demzufolge unerwünschterweise aufgeschlossen, wenn die aufeinanderfolgenden Verschlusselemente 12 in die und aus der Vertiefung bewegt werden.
In den Fig. 3 bis 6 ist ein verbessertes Ausführungsbeispiel eines Verschlussgleitstückes 15 gemäss der Erfindung dargestellt, mit welchem die oben erwähnten Nachteile der bekannten Vorrichtung vermieden werden können.
Gemäss Fig. 3 umfasst das Verschlussgleitstück 15 einen Gleitkörper 16 und eine Ziehstrippe 17, wobei die Ziehstrippe drehbar mit einem Ende des Gleitkörpers 16 verbunden ist. Der Gleitkörper 16 umfasst obere und untere Anschlussstücke oder Plattenelemente 18 und 19 mit Führungsflanschen 20 und 21 entlang Randkanten der Anschlussstücke, welche an ihrer konisch erweiterten Stirnseite durch einen integrierten Hals 22 (Fig. 4 und 5) verbunden sind, um zwischen ihnen einen Y-för-migen Führungskanal für die Reihen der verriegelnden Verschlusselemente 23 zu bilden. Die Verschlusselemente, welche mit dem Verschlussgleitstück 15 zusammen verwendet werden, werden weiter unten detaillierter in bezug auf die Fig. 7 beschrieben. Das obere Anschlussstück 18 des Gleitkörpers 16 weist einen mit ihm verbundenen und etwa in der Mitte angeordneten Ansatz 24 auf und umfasst weiter ein Paar zu beiden Seiten des Ansatzes angeordnete Öffnungen 25.
Die Ziehstrippe 17 weist einen Gelenkzapfen 26 an einem ihrer Enden auf, der lose in den Ansatz 24 des oberen Ansatzstückes 18 des Gleitkörpers 16 eingreift, so dass die Ziehstrippe drehbar gegenüber dem Gleitkörper 16 ist. An demselben Ende der Ziehstrippe 17 sind ebenfalls ein Paar Arretiernocken 27 vorgesehen, die durch Falten oder Rollen eines Paares von parallel angeordneten von der Ziehstrippe vorstehenden Armen gebildet werden, wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist.
Die Arretiernocken 27 dringen in den Führungskanal im Gleitkörper 16 durch die Öffnungen 25 der oberen Anschlussplatte 16 ein, um die Verschlusselemente 23 gegen die untere Anschlussplatte 19 des Gleitkörpers zu drücken und das Verschlussgleitstück gegen Bewegung zu arretieren, wenn die Ziehstrippe 17 manuell in eine vorbestimmte liegende Position auf dem Gleitkörper gedreht wird. In den Fig. 3, 5 und 6 ist die Ziehstrippe 17 in einer sich vom Gleitkörper 16 nach rückwärts erstreckenden liegenden Position dargestellt, wobei sie sich in einer Ebene parallel oder im wesentlichen parallel zu den Ebenen der Gleitkörperanschlussstücke 18 und 19 befindet. Das Verschlussgleitstück kann dadurch aufgeschlossen werden, indem die Ziehstrippe 17 vom Gleitkörper 16 nach oben weggedreht wird, um das Verschlussgleitstück entlang der Reihen von Verschlusselementen 23 zu bewegen, um sie in Eingriff miteinander zu bringen oder sie voneinander zu lösen.
Eine Vertiefung 28 ist in der inneren Oberfläche des unteren Anschlussstückes 19 des Gleitkörpers 16 ausgebildet, um die Verschlusselemente 23 teilweise aufzunehmen, wenn sie durch die Arretiernocken 27 zusammengedrückt werden.
Diese Vertiefung 28 weist einen flachen Boden 29 auf, der in der Ebene des unteren Anschlussstückes des Gleitkörpers liegt. Die Vertiefung 28 ist an ihrem rückwärtigen Ende durch eine in bezug auf die Ebene des unteren Anschlussstückes des Gleitkörpers nach rückwärts geneigte Wand 30 und an den Seiten durch Teile der Führungsflansche 21 begrenzt.
An der Stirnseite wird die Vertiefung 28 durch ein Paar Wände 31 begrenzt, die nach vorwärts zusammenlaufen oder im wesentlichen in der Form eines umgekehrten V angeordnet sind (Fig. 3) und durch ein weiteres Paar Seitenwände 32, welche nach rückwärts zusammenlaufen oder in der Form eines V angeordnet sind. Das rückwärts zusammenlaufende Wändepaar 32 ist zwischen oder am Scheitelpunkt des nach vorwärts zusammenlaufenden Wändepaars 31 angeordnet. Die nach vorne zusammenlaufenden Wände 31 erstrecken sich im rechten Winkel zu der Ebene des unteren Ansatzstückes 19 des Gleitkörpers. Die nach rückwärts zusammenlaufenden Wände 32 sind in bezug auf die Ebene des unteren Ansatzstückes des Gleitkörpers nach vorwärts geneigt.
Aus Fig. 7 ist eine vergrösserte Darstellung eines zum Gebrauch mit dem Verschlussgleitstück 15 passenden Verschlusselementes 23 dargestellt. Das Verschlusselement 23 weist einen Rumpfteil 33 und einen mit einem Ende des Rumpfteiles verbundenen Kopf 34 auf. Der Rumpfteil 33 weist eine Vertiefung auf, um ein Paar Backen 35 zum Ergreifen des umgebördelten oder verstärkten Randes eines Bandes 36 zu bilden. Der Kopf 34 umfasst einen im wesentlichen kegelförmigen, den Vater- und Mutterteil bildenden Verriegelungsteil 37.
Wie aus den Fig. 4 und 7 ersichtlich ist, wird der Winkel der Neigung der nach rückwärts zusammenlaufenden Wände 32 in bezug auf die Ebene des unteren Anschlussstückes 19 des Gleitkörpers 16 durch den Winkel a zwischen dem durch einen der Arretiernocken 27 zusammengedrückten Verschlusselement 23' und einer zur horizontalen Achse des Verschlussgleitstückes 15 senkrechten Ebene und durch den Winkel b zwischen einer Oberfläche 38 des Verriegelungsteiles 37 des Verschlusselementes und der Ebene des Reissverschlusses bestimmt. Jede der nach rückwärts zusammenlaufenden Wände 32 ist so angeordnet, dass sie in sauberem Kontakt mit dem keilförmigen Verriegelungsteil 37 des Verschlusselementes steht, welches durch den entsprechenden Arretiernocken 27 zusammengepresst wird. Jede der beiden Wände 32 steht auch im Kontakt mit dem Kopf 34 des Verschlusselementes.
Es ist speziell aus Fig. 4 ersichtlich, dass das durch einen der Arretiernocken 27 nach unten gedrückte Verschlusselement 23' zwischen der entsprechenden nach rückwärts zusammenlaufenden Wand 32 und dem entsprechenden Führungsflansch 21 auf der unteren Anschlussplatte 19 des Gleitkörpers gefangen wird. Der Winkel c zwischen der obersten Kante 39 jeder nach rückwärts zusammenlaufenden Wände 32 und der zur Longitudinalachse des Verschlussgleitstückes 15 senkrechten Ebene weist ungefähr den gleichen oder mindestens den halben Betrag des obgenannten Winkels a zwischen dem Verschlusselement 23' und der zur longitudinal en Achse des Verschlussgleitstückes senkrechten Ebene auf.
Die paarweisen Arretiernocken 27 an der Ziehstrippe 17 greifen in den Führungskanal im Gleitkörper 16 ein, wenn die Ziehstrippe in die liegende Position auf dem Verschlussgleitstück gedreht wird. Aus den Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, wie das Verschlusselement 23' durch einen der Verschlussnocken 27 nach unten in die Vertiefung 28 in der Innenoberfläche des unteren Ansatzstückes 19 des Gleitkörpers gedrückt wird. Das Verschlussgleitstück 15 ist nun gegen eine Bewegung in jeder Richtung entlang der Reihen der verriegelnden Verschlusselemente 23 arretiert.
Wie erwähnt, wird das Verschlusselement 23, welches durch einen Nocken in die Vertiefung 28 gedrückt wird, zwischen einer der nach rückwärts zusammenlaufenden Wände 32 und dem gegenüberliegenden Führungsflansch 21 gefangen, wobei der Verriegelungsteil 37 in engem Kontakt und der Kopf 34 auch in teilweisem Kontakt mit der Wand 32 steht. Das Verschlusselement 23' kann nicht leicht um die oberste Kante 39 der Wand 32 gedreht werden noch aus der Vertiefung 28 gleiten, selbst wenn die Verschlussbalken gewaltsam voneinander weggezogen werden. Das verbesserte Verschlussgleitstück 15 kann demzufolge sicher gegen zufällige oder unerwünschte Bewegung verriegelt werden.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verschlussgleitstück, welches gegen Bewegung in einer gewünschten Position auf Reihen von verriegelnden Verschlusselementen arretiert werden kann, gekennzeichnet durch einen Gleitkörper (16) mit oberen und unteren Anschlussstücken (18, 19), die an den Frontseiten so verbunden sind, um zwischen ihnen einen Führungskanal für die Verschlusselemente (23) vorzusehen, wobei das obere Anschlussstück (18) des Gleitkörpers (16) mindestens eine darin angeordnete Öffnung (25) aufweist; eine drehbar mit einem Ende des oberen Anschlussstückes (18) des Gleitkörpers (16) verbundene Ziehstrippe (17) und Arretiermittel (27) an dem genannten einen Ende der Ziehstrippe (17), welche in den Führungskanal durch die Öffnung (25) im oberen Anschlussstück (18) des Gleitkörpers (16) eindringen können, um die Verschlusselemente (23) darin gegen das untere Anschlussstück (19) des Gleitkörpers (16) zu pressen und das Gleitstück (15) gegen eine Bewegung zu arretieren, wenn die Ziehstrippe (17) in eine liegende Position auf dem Gleitkörper (16) gedreht ist, wobei in der inneren Oberfläche des unteren Anschlussstückes (19) des Gleitkörpers (16) eine Vertiefung (28) geformt ist, um die durch die Arretiermittel (27) zusammengepressten Verschlusselemente (23) teilweise aufzunehmen und die Vertiefung (28) an ihrer Stirnseite durch ein Paar vorwärts zusammenlaufende Wände (31) und ein Paar zwischen den vorwärts zusammenlaufenden Wänden angeordnete rückwärts zusammenlaufende Wände (32) begrenzt ist und jede Wand (31, 32) nach vorwärts in bezug auf die Ebene des unteren Anschlussstückes (19) der Gleitkörper (16) geneigt ist.
2. Verschlussgleitstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (28) an ihren Seiten durch Teile eines Paares von entlang der Randkante des unteren Anschlussstückes (19) des Gleitkörpers (16) ausgebildeten Führungsflanschen (21) begrenzt ist.
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