CH624348A5 - Vehicle having at least one bulk-material container - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRUCH Fahrzeug mit mindestens einem Schüttgutbehälter, der mindestens ein Abteil hat, das mit einem Löschtrichter versehen ist, wobei jeder Löschtrichter über mindestens ein verstellbares Absperrorgan an ein Löschrohr angeschlossen ist und wobei das Löschrohr mit einem Mundstück für Druckluft in Verbindung steht und einen Auslass für Luft und Schüttgut aufweist und wobei das obere Ende des Behälters über eine Luftzufuhrleitung mit dem Mundstück für Druckluft in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Löschrohr (1) über ein Drosselorgan (41) mit dem Mundstück ( 12) in Verbindung steht, und die Luftzufuhrleitung ( 14) - in der Strömungsrichtung der Luft gesehen - vor diesem Drosselorgan (41) mit dem Mundstück (12) in Verbindung steht.
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit mindestens einem Schüttgutbehälter, der mindestens ein Abteil hat, das mit einem Löschtrichter versehen ist, wobei jeder Löschtrichter über mindestens ein verstellbares Absperrorgan an ein Löschrohr angeschlossen ist und wobei das Löschrohr mit einem Mundstück fur Druckluft in Verbindung steht und einen Auslass fur Luft und Schüttgut hat und wobei das obere Ende des Behälters über eine Luftzufuhrleitung mit dem Mundstück für -Druckluft in Verbindung steht.
Ein derartiges Fahrzeug ist bekannt.
Beim Löschen eines Abteils wird parallel am Löschtrichter dieses Abteils über die Luftzufuhrleitung Luft zum oberen Teil dieses Abteils zugeführt. Auf diese Weise wird das Abteil im Ganzen mit Druck beaufschlagt und erst danach wird das Absperrorgan des zu löschenden Abteils geöffnet, so dass dann oberhalb und unterhalb des zu löschenden Gutes ungefähr der gleiche Druck herrscht. Obwohl jedes Abteil dieses bekannten Fahrzeugs durch Leute, die mit dem Fahrzeug vertraut sind, in verschiedenen Betriebsumständen gut und sicher löschbar ist, ist die Löschung schwierig, falls sie von Leuten durchgeführt wird, die wenig Erfahrung mit einem solchen Fahrzeug haben.
Die Erfindung hat demgegenüber die Aufgabe, ein Fahrzeug fur Schüttgut anzugeben, das leicht und schnell durch Leute mit wenig Erfahrung gelöscht werden kann. Das Fahrzeug, das diese Aufgabe löst, zeichnet sich dadurch aus, dass das Löschrohr mit dem Mundstück über ein Drosselorgan in Verbindung steht, und die Luftzufuhrleitung - in der Strömungsrichtung der Luft gesehen - vor diesem Drosselorgan mit dem Mundstück in Verbindung steht.
Erfindungsgemäss wird dafür gesorgt, dass während des Löschens in bezug auf den Luftdruck im Löschrohr bestimmt genügend Luft oben im Abteil vorhanden ist.
Die Erfindung wird in nachstehender Beschreibung anhand einer Zeichnung erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines erfindungsgemässen Fahrzeuges,
Fig. 2 einen Schnitt eines Löschtrichters des Fahrzeuges der Fig. 1, und
Fig. 3 in kleinerem Massstab eine Draufsicht des Löschtrichters der Fig. 2.
Das Fahrzeug 9 der Fig. 1 ist ein Anhängewagen, der einen Behälter 10 trägt. Das erfindungsgemässe Fahrzeug kann auch als ein selbstfahrender Wagen oder als ein Schienenfahrzeug ausgebildet sein.
Der Behälter 10 ist in fünf Abteile 11 unterteilt, die je an ihrer unteren Seite einen kegelförmigen Löschtrichter 8 besitzen, dessen Wandungen einen Winkel d von 45° mit der Horizontalebene einschliessen, so dass das zu löschende Gut 7 sich von selbst längs der Wandung des Löschtrichters 8 nach unten schiebt. Füllöffnungen 6 der Abteile 11 sind luftdicht mittels Verschlüssen 21 verschlossen. Die Abteile 11 sind mittels Querschotten 5 voneinander getrennt und stehen über Luftdurchlässe 4 in den oberen Enden der Querschotten 5 miteinander in Verbindung. Die Räume 3 des Behälters 10 unterhalb der Löschtrichter 8 kommunizieren miteinander und über vertikale Luftrohre 2 und die Luftdurchlässe 4 mit den oberen Seiten der Abteile 11. Die Luftrohre 2 bestehen aus auf den Querschotten 5 geschweissten Eckprofilen und haben einen gut bemessenen Durchlass, z.B. von 50 cm2.
Unterhalb der Löschtrichter 8 liegt ein gemeinsames Löschrohr 1, dessen vorderes Ende 40 über ein Drosselorgan 41 auf einem Mundstück 12 für Druckluft angeschlossen ist und dessen hinteres Ende einen Auslass 13 für Luft mit Schüttgut bildet. Das Löschrohr 1 hat z.B. einen Querschnitt von 80 cm2, während das Drosselorgan 41 einen Querschnitt von z.B. 12 bis 16 cm2 hat. Das Mundstück 12 steht über eine Luftzufuhrleitung 14, die einen Querschnitt von z.B. 20 bis 30 cm2, das heisst einen grösser bemessenen Querschnitt als das Drosselorgan 41 aufweist, mit den Räumen 3 in Verbindung. Der Auslass 13 ist über ein Ventil 15 an eine Kupplung 16 für einen Schlauch 17 angeschlossen.
Jeder Trichter 8 ist über eine L��schtrichteröffnung 18 an das Löschrohr 1 angeschlossen. Diese Löschtrichteröffnung 18 ist mittels eines runden Absperrorgans 19, das mit einem torusförmigen Gummiring 20 gegenüber der konischen Innenwandung des Löschtrichters 8 abdichtet, absperrbar. Der Ring 20 ist in einem umlaufenden Winkel, gebildet durch den Aussenrand 22 einer runden Platte 24 und einem mit derselben verschweissten runden Ring 23, festgeklebt. Der Aussenrand 22 ist am unteren Ende eines vertikalen Schieberohres 25, das teleskopisch mit einer runden Schirmkappe 26 mit kegelförmiger Spitze 27 zusammenwirkt, festgeschweisst. Die Schirmkappe 26 ist mit zwei vertikalen Streifen 28 am Löschtrichter 8 befestigt. An das obere Ende des Schieberohres 25 ist ein elastischer Abdichtring 29 geklebt, der gegenüber der Innenseite der Schirmkappe 26 abdichtet. In der Schirmkappe 26 sind die Bedienungsmittel für das Absperrorgan 19 angeordnet. Diese bestehen aus einem an einer Achse 30 befestigten Exzenter 31, der an einem Bügel 32 des Absperrorgans 19 angreift. Ausser dem Löschtrichter 8 besitzt die Achse 30 eine Handkurbel 13. Das Mundstück 12 ist an ein nicht dargestelltes, z.B. auf einem Schlepper angeordnetes, Gebläse angeschlossen. Das Absperrorgan 19 des zu löschenden Abteils 11 wird, nachdem das Gebläse in Betrieb gesetzt ist, und die Räume 3, die an den Enden liegenden leeren Abteile 11 und die oberen Seiten der noch mit Gut 7 gefüllten Abteile 11 bei verschlossenem Ventil 15 mit Druckluft gefüllt sind, bis zu einer Höhe angehoben, die von der Länge des Schlauches 17, und der Förderhöhe, dem spezifischen Gewicht und der Art des zu löschenden Gutes abhängig ist, und zwar vorzugsweise derart, dass der Schlauch 17 gerade nicht Gefahr läuft sich zu verstopfen. Während des Anhebens des Absperrorgans 19 ist das Ventil 15 geöffnet. Also kann stets mit der maximalen Löschkapazität gelöscht werden.
Die Löschkapazität dieses Fahrzeuges ist sehr gross, z.B. 500 kg/min bei einer Einfuhrmenge von Luft durch das Mundstück 12 von 12-14 m3 Luft/min, falls der Durchmesser des Löschrohres 1 und des Schlauches 17 10 cm beträgt. Beim erfindungsgemässen Fahrzeug wird viel Luft unter einem verhältnismässig niedrigen Druck, nämlich ungefähr 0,9 atü zugeführt, welcher Druck während des Löschens auch ungefähr an der oberen Seite der Abteile 11 herrscht, während der Luftdruck im Löschrohr 1 z.B. nur 0,8 atü ist.
Es ist auch möglich, zwei oder drei Abteile 11 gleichzeitig zu löschen. Ferner ist das gleichzeitige Transportieren von drei verschiedenen Sorten Viehfutter in den drei Abteilen möglich.
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Das erfindungsgemässe Fahrzeug ist ausser für pulverför-miges Gut auch für den Transport von Viehfutter in Brocken geeignet, wobei nicht eine die Brocken zerkrümelnde Schleuse zwischen Behälter und Gutauslassöffnung vorhanden zu sein braucht.
Während des Löschens eines Abteils wird mit dem gut abdichtenden Absperrorgan 19 eines leeren Abteils verhindert, dass durch dasselbe Luft hindurchtritt.
Dadurch bleibt alle zugeführte Luft mit Sicherheit für das Auffangen von Gut 7 unterhalb der geöffneten Löschtrichteröffnung 18 zur Verfügung und es wird eine konstante Maximale Löschkapazität erzielt. Die Formgebung ist derart, dass 5 eine Löschtrichteröffnung 18 wieder absperrbar ist, auch in dem Fall, dass das betreffende Abteil 11 nur teilweise gelöscht ist.
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1 Blatt Zeichnungen
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