CH624711A5 - - Google Patents

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CH624711A5
CH624711A5 CH915178A CH915178A CH624711A5 CH 624711 A5 CH624711 A5 CH 624711A5 CH 915178 A CH915178 A CH 915178A CH 915178 A CH915178 A CH 915178A CH 624711 A5 CH624711 A5 CH 624711A5
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06L1/01Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using only solid or pasty agents
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Description

Die Erfindung betrifft ein pulverförmiges Pflegemittel für Teppiche. Die Bezeichnung «Teppiche» wird in der vorliegenden Beschreibung und in den Patentansprüchen für textile Fussboden- und Wandbeläge aus natürlichem und/oder synthetischem Fasermaterial verwendet.
Ein besonderes Problem bei der Pflege von Teppichen dieser Art besteht, neben deren allgemeiner Sauberhaltung, in der Beseitigung von unerwünschten und besonders ihnen hartnäk-kig anhaftenden Gerüchen. Es besteht daher der Wunsch, Teppiche von den muffigen und andern schlechten Gerüchen, die ihnen infolge von überschüssiger Feuchtigkeit, Schmutz und dergleichen häufig anhaften, weitgehend freizuhalten.
Aufgabe dieser Erfindung ist es daher vor allem, ein pulverförmiges Teppichreinigungsmittel zu verwirklichen, welches den damit behandelten Teppich desodorierende und ihn auffrischende Eigenschaften besitzt.
Ferner ist es erwünscht, dass Produkte, die diese Forderungen erfüllen, leicht anzuwenden und leicht wieder von der Belagoberfläche entfernbar sind. Auch soll ihre Wirkung lang andauern. Bei der Anwendung solcher Produkte in fester Form sollen sie nicht übermässig stauben und der leichten Entfern-barkeit wegen im wesentlichen an der Berührungsfläche mit dem Teppich, also an seiner Oberseite, verbleiben. Auch sollen sie deshalb eine geeignete Teilchengrösse besitzen, um leicht mit dem Staubsauger entfernbar zu sein, ohne jedoch den Wirkungsgrad des Staubsaugers zum Beispiel durch Verstopfung und dergleichen zu vermindern.
Die Erfindung bezweckt also die Verwirklichung eines Teppichpflegemittels, dessen Kombination verschiedener miteinander verträglicher Komponenten die verschiedenen vorgenannten Reinigungs-Wirkungen erzielt, wobei aber gleichwohl die grundlegende Desodorierungsfunktion unbeeinträchtigt bleiben soll.
Das oben beschriebene Problem wird gelöst und ein Pflegemittel für Teppiche, welches die vorgehend aufgeführten Eigenschaften in zufriedenstellendem Masse vereinigt, wird erfindungsgemäss verwirklicht durch eine Zusammensetzung des eingangs beschriebenen Pflegemittels, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie folgende Bestandteile enthält:
a) Als Trägerkomponente in körnigeer Form mindestens 40 Gew.-% eines Sulfats, Chlorids, Carbonats, Bicarconats, Borats, Phosphats oder Nitrats, oder einer Mischung solcher anorganischen Salze, wobei die überwiegende Menge der Partikel einen Durchmesser zwischen 0,06 und 0,25 mm aufweist,
b) bis zu 25 Gew.-% eines Agglomerierungsmittels und c) bis zu 20 Gew.-% eines Geruchsverbesserers.
Die erfindungsgemässe Zusammensetzung weist ein pulverförmiges Aussehen auf, ohne übermässig staubig zu sein. Sie lässt sich leicht auf Teppiche aufbringen und neigt wegen ihrer agglomerierten Form dazu, eher auf den Spitzen der Teppichfasern zu sitzen, als durch die Fasern hindurch auf den Teppichgrund abzusinken. Dadurch lässt sich das Pflegemittel leicht vom Teppich mit dem Staubsauer entfernen, ohne den Wirkungsgrad des Saugvorganges, z. B. durch Verstopfen des Staubsaugers, zu vermindern. Insbesondere stellt diese letztgenannte Eigenschaft eine bedeutende Verbesserung gegenüber den bisher erhältlichen Teppichpflegemitteln dar.
Auf den Teppich hat der im Pflegemittel nach der Erfindung enthaltene Geruchsverbesserer desodorierende und auffrischende Wirkung, die sich durch den Saugvorgang auch auf den Staubsauger und die Umgebungsluft ausdehnt. Muffige und andere störende Gerüche des Teppichs werden dadurch beseitigt. Gegebenenfalls können dem Pflegemittel Zusatzstoffe, wie insbesondere bis zu 15 Gew.-% eines Antistatikums, beigefügt werden, die das statische Anhaften sowie die Neigung des Teppichs zum Zurückhalten und zum Wiederansetzen von Schmutz undStaub vermindern.
Die erfindungsgemässen Teppichpflegemittel weisen sowohl Wirkungen auf, die sofort, wie auch solche, die nachträglich eintreten und länger andauern.
Die Trägerkomponente besteht vorzugsweise aus einem trockenen Sulfat, Chlorid, Carbonat, Bicarbonat, Borat, Phosphat wie Meta-, Pyro- oder Orthophosphat, oder Nitrat eines Alkali- oder Erdalkalimetalls oder auch von Aluminium oder Ammonium, oder einer Mischung solcher Salze. Bevorzugt sind dabei die Alkalimetallsalze, insbesondere Natriumsulfat, Natriumchlorid, Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat, Natriumborat, Natriumtripolyphosphat und Natriumnitrat. Das grundlegende Merkmal dieser Salze besteht darin, dass sie in körniger Form vorliegen, um die Aufbringung der Zusammensetzung auf die Teppichoberfläche ohne übermässiges Stauben oder ungleichmässige Verteilung sowie deren nachfolgende Entfernung zu erleichtern. Natriumsulfat als Trägerkomponente wird wegen seiner verhältnismässig hohen Dichte als Träger bevorzugt.
Mischungen aus mehreren der oben bezeichneten Trägerkomponenten sind ebenfalls verwendbar. Dabei kann z.B. ein gewisser Anteil, z.B. 5 bis 10 Gew.-% bezogen auf das Gewicht der Salzkomponente aus einem Bariumsalz, insbesondere Bariumsulfat oder Bariumcarbonat bestehen, um die Dichte des Produktes zu erhöhen und das Sitzenbleiben der agglomerierten Partikel auf der Oberfläche der Teppichfasern zu fördern.
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Salze wie Anhydrit können auch zum Aufsaugen von flüssigen Bestandteilen des Pflegemittels beitragen.
Die Trägerkomponente besitzt vorzugsweise eine solche Teilchengrössenverteilung, dass mindestens 80 Gew.-% der Salzmenge, am besten aber praktisch sämtliche Teilchen in den Bereich von 0,06 bis 0,25 mm fallen.
Hierzu werden die feinsten und gröbsten Teilchen z.B.
durch Sieben beseitigt, die dazu neigen würden, die wirkungsvolle Aufbringung und das Zurückhalten des Pflegemittels auf dem damit behandelten Teppich sowie das Entfernen des Pflegemittels mit einem Staubsauger zu beeinträchtigen. Die gewünschte Teilchengrössenverteilung wird in erster Linie durch entsprechende Auswahl der Salze erreicht, worauf durch Sieben des Endproduktes eine optimale Verteilung erzielt werden kann.
Das Agglomerierungsmittel wird zweckmässig in die Trägerkomponenten eingearbeitet, wodurch eine Agglomerierung der feineren Teilchen zu gröberen verursacht wird. Hierdurch neigt das Produkt dazu, an seiner Berührungsstelle mit der Teppichoberfläche zu verbleiben und keine Staubwolken zu bilden, und es wird eine saubere und gleichförmige Verteilung erreicht. Dank des Agglomerierungsmitels kann auch leicht erkannt werden, welcher Teil der Teppichflächen behandelt wurde. Typische Agglomerierungsmittel sind Stärke, Kieselsäurepulver, Getreidemehl, Holzmehl, Talk, Bimsstein, Tone, Calciumphosphate und dergleichen, wobei die Stärke bevorzugt wird.
Sämtliche herkömmlichen Geruchsverbesserungsstoffe, z.B. flüchtige Riechstoffe, insbeondere ätherische öle oder dufterzeugende Chemikalien, Desodorantien und dergleichen eignen sich zur Anwendung in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen. Eine grosse Anzahl solcher Stoffe ist dem Par-fümeriefachmann bekannt. Diese Stoffe können aus einem oder mehreren Naturstoffen oder synthetischen Duftstoffen oder Desodorantien oder auch aus Gemischen mehrerer solcher Stoffe bestehen.
Bevorzugte Pflegemittel enthalten die Trägerkomponente in einer Menge von 55-99 Gew.-%, das Agglomerierungsmittel in einer Menge von etwa 0,99-25 Gew.-% sowie die Luftverbesserungskomponenten in einer Menge von etwa 0,01-20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Pflegemittels. In allen Zusammensetzungen, die mehr als drei Bestandteile enthalten. ist die Trägerkomponente stets in einer Mindestkonzentration von 40 Gew.-% vorhanden.
Zusätzlich kann ein Stoff, der dem Teppich antistatische Eigenschaften verleiht und dementsprechend das Zurückhalten und Wiederaufbringen von Schmutz vermindert, in das Pflegemittel eingearbeitet werden. Als Antistatikum wird Aluminiumoxyd bevorzugt, wobei kristallines Aluminiumoxyd in Form eines Rückstandes feiner Teilchengrösse sowohl natürlichen als auch synthetischen Teppichfasern antistatische Eigenschaften und zusätzlich schmutzabweisende Eigenschaften verleiht. Andere geeignete Antistatika sind quaternäre organische Ammoniumchloride, -bromide oder -sulfate, kationische quaternäre organische Ammoniumsalze und Imidazoliumsalze, amphotere tertiäre organische Aminverbindungen, nicht-iono-gene Verbindungen wie tertiäre Aminoxide, äthoxylierte Alkohole und Alkylphenole, äthoxylierte Amine und tertiäre Phosphinoxide, anionaktive Seifen, insbesondere Sulfate und Sulfonate und Fettsäuremetallseifen, äthoxylierte Alkoholsulfate Natriumalkylsulfate und -alkylsulfonate, Natriumalkylben-zolsulfonate und Natrium- oder Kaliumalkylglycerinäthersulfo-nate sowie zwitterionische quaternäre organische Ammoniumverbindungen. Im allgemeinen können die Antistatika in der Zusammensetzung in einer antistatische wirksamen Konzentration bis hinauf zu 15 Gew.-% vorliegen.
Ferner kann dem Pflegemittel ein Entstaubungsmittel zugefügt werden, das dazu dient, das Auftreten von Staub in der
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Zusammensetzung zu verringern und dadurch eine gleichmäs-sige Aufbringung auf den Teppich und wirksame Entfernung mittels Staubsauger sicherzustellen. Geeignete Entstaubungsmittel sind Alkylphthalate wie Dibutylphthalat, Mineralöle, Glykole, äthoxylierte Alkohole, von Äthergruppen freie Alkohole, Glykoläther, pflanzliche öle, Benzine und Lackbenzine sowie Napthalinsulfonate. Im allgemeinen werden diese in der Zusammensetzung in solchen Konzentrationen vorgesehen, dass die Summe ihrer Gehalte kombiniert mit demjenigen an Luftverbesserungsstoffen zusammen 5 Gew.-% nicht übersteigt. Übermässige Konzentrationen an Entstaubungsmitteln würden das Anhaften von Schmutz an den Teppichfasern fördern sowie übermässige Agglomerierung der Partikel des Pflegemittels verursachen, wodurch die Aufbringung und seine Ausbreitung auf dem zu behandelnden Teppich erschwert würde. Die vorgehend beschriebenen neuen Zusammensetzungen lassen sich nach herkömmlichen Mischmethoden unter Zugabe der Komponenten in beliebiger Reihenfolge herstellen. Eine bevorzugte Reihenfolge bei ihrer Herstellung ist die folgende:
1) Vermischung des Trägers, des Agglomerierungsmittels und gegebenenfalls eines Streckmittels, insbesondere eines Antistatikums,
2) getrenntes Mischen von Luftverbesserungsstoff und Entstaubungsmittel sowie schliesslich
3) das Zumischen der in Stufe 2) erhaltenen Mischung zu derjenigen der Stufe 1). Erforderlichenfalls kann man das Endprodukt sieben, um unerwünschte feine und/oder grobe Anteile zu entfernen. Das Endprodukt zeigt im allgemeinen ein ag-
g lomeriertes, weitgehend staubfreies Aussehen und lässt sich ohne weiteres mittels einer herkömmlichen Streu- oder Auf-stäubungsmethode auf den Teppich aufbringen.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung dieser Erfindung. Alle genannten Teile sind dabei Gewichtsteile, falls nichts anderes angegeben ist..
Beispiel 1
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung einer bevorzugten erfindungsgemässen Zusammensetzung. Es wird die folgende Zusammensetzung hergestellt:
Teile
Natriumsulfat
68,0
N atriumbicarbonat
20,0
Maisstärke
5,0
Aluminiumoxyd
5,0
Dibutylphthalat
1,0
Parfüm
1,0
Das Pflegemittel wird hergestellt, indem das Sulfat und Bicarbonat, die Stärke und das Aluminiumoxyd vorgemischt, andererseits das Parfüm und das Dibutylphthalat miteinander vermischt und anschliessend das so erhaltene parfümhaltige Gemisch mit der Vormischung vermengt werden. Bei Verwendung einer Trägerkomponente (Natriumsulfat/Natriumcarbo-nat) mit einer Teilchengrössenverteilung im Bereich von 0,06 bis 0,25 mm wird ein gut agglomeriertes, weitgehend staubfreies Produkt erhalten.
Das Produkt wird dann auf einen verschmutzten Teppich gestreut und zwar etwa 20 bis 25 g/m2 Teppichoberfläche. Man beobachtet, dass das Produkt unter vernachlässigbarer Staubentwicklung auf der Teppichoberfläche zur Auflage kommt. Man lässt das Produkt drei Minuten lang mit den Teppichfasern in Berührung und entfernt es dann mit dem Staubsauger.
Das Entfernen des Produktes verläuft beim Absaugen schnell und praktisch vollständig. Wie beobachtet, weist der
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Teppich einen angenehmen, lang anhaftenden Geruch auf. Beobachtungen über eine Zeitspanne von einem Monat zeigen, dass der Teppich während dieser Zeit antistatische und schmutzabweisende Eigenschaften aufweist.
Bei der Durchführung einer Schmutzabweisungsprüfung s bekannter Art behandelt man die Hälfte eines Teppichs mit dem Pflegemittel und unterwirft den ganzen Teppich einem Fussgängerverkehr, bis die Zählung der Schritte 15 000 übersteigt
Zur Messung der Verschmutzung wird ein Photovolt-Refle- io xions-Meter verwendet. Verglichen mit dem behandelten Abschnitt zeigt der unbehandelte Abschnitt des Teppichs einen erheblichen Reflexionsverlust. Dies zeigt, dass die Verwendung des Pflegemittels nach Beispiel 1 zu eindeutig geringerer Verschmutzung des Teppichs führt. Bei der antistatischen Prüfung i s wird der Aufbau statischer Elektrizität durch Begehen von Nylon-Teppichbelägen unter Verwendung eines Stat-Arc Stade Electricity Detektors gemessen. Darauf wird der Teppichbelag behandelt und die statische Elektrizität erneut gemessen. Man bemerkt eine erhebliche Verringerung der Aufladung mit 20 statischer Elektrizität.
Beispiel 2
Unter Anwendung der allgemeinen Arbeitsweise nach Beispiel 1 wird die folgende Zusammensetzung hergestellt:
Teile
Natriumsulfat
88,0
Stärke
10,0
Duftstoff
2,0
Bezüglich der Teilchengrössenverteilung und der Leichtigkeit der Anwendung und Entfernung vom Teppich gelten die Angaben des Beispiels 1.
Beispiel 3
Gemäss der oben in Beispiel 1 beschriebenen allgemeinen Arbeitsweise werden die folgenden Zusammensetzungen hergestellt:
Komponente
Beispiel 3
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7
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9
lOTeile
Natriumsulfat
52,5
57,0
51,0
55,0
55,23
54,73
72,0
71,0 Teile
Natriumbicarbonat
25,0
25,0
25,0
25,0
25,77
25,27
20,0
20,0 Teile
Stärke
10,0
6,0
12,0
8,0
10,00
10,00
1,0
2,0 Teile
Aluminiumoxyd
10,0
10,0
10,0
10,0
7,0
7,0
5,0
5,0 Teile
Duftstoff
2,5
2,0
2,0
2,0
2,0
2,0
2,0
2,0 Teile
Mineralöl
-
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1,0
-
-
Natriumsulfat
70,0
69,0
68,0
67,5
10,0
10,0
10,0
10,0 Teile
N atriumbicarbonat
20,0
20,0
20,0
20,0
60,0
-
-
-Teile
Natriumcarbonat
-
-
-
-
-
60,0
-
-Teile
Natriumborat
-
-
-
-
-
-
60,0
-Teile
N atriumtripolyphosphat
-
-
-
-
-
-
-
60,0 Teile
Stärke
3,0
4,0
5,0
5,0
10,0
10,0
10,0
10,0 Teile
Aluminiumoxyd
5,0
5,0
5,0
5,0
-
-
-
-Teile
Duftstoff
2,0
2,0
2,0
1,0
5,0
5,0
5,0
5,0 Teile
Dibutylphthalat
-
-
-
1,5
-
-
-
-Teile
Carbowax 6000
-
-
-
-
15,0
15,0
15,0
15,0 Teile
Die Herstellungsweise umfasst Mischen des Carbonats mit 1,5 Teilen Duftstoff, Vermischen des Sulfats und Aluminiumoxids mit der erhaltenen Vormischung und anschliessend Zumi sehen einer separaten Mischung aus Stärke und der restlichen Duftstoffmenge.
Aussehen und Eigenschaften dieser Zusammensetzungen sind mit denen der Zusammensetzung nach Beispiel 1 vergleichbar, jedoch zeigen die Zusammensetzungen nach Beispielen 4,5 und 6 einen etwas erhöhten Staubgehalt, während die Zusammensetzung 8 erhöhte Schmutzzurückhaltung auf dem Teppich verursacht.
Während das erfindungsgemässe Teppichpflegemittel trok-ken verpackt werden sollte, kann es nach dem öffnen der Ver-50 packung etwas Luftfeuchtigkeit aufnehmen, jedoch darf diese Feuchtigkeitsaufnahme den körnigen Charakter und damit die Streufähigkeit des Pulvers nicht beeinträchtigen.
Zusammenfassend ist ersichtlich, dass diese Erfindung ein 5-, verbessertes Teppichpflegemittel liefert, welches luftverbessernde Eigenschaften aufweist.

Claims (8)

624711 PATENTANSPRÜCHE
1. Pulverförmiges Pflegemittel für Teppiche, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Bestandteile enthält:
a) Als Trägerkomponente in körniger Form mindestens 40 Gew.-% eines Sulfats, Chlorids, Carbonats, Bicarbonats, Borats, Phosphats oder Nitrats, oder einer Mischung solcher anorganischen Salze, wobei die überwiegende Menge der Partikel einen Durchmesser zwischen 0,06 und 0,25 mm aufweist,
b) bis zu 25Gew.-% eines Agglomerierungsmittels und c) bis zu 20 Gew.-% eines Geruchsverbesserers.
2. Pflegemittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich bis zu 15 Gew.-% eines Antistatikums enthält.
3. Pflegemittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es a) 55 bis 99 Gew.-% der Trägerkomponente,
b) 0,99 bis 25 Gew.-% Agglomerierungsmittel und c) 0,01 bis 20 Gew.-% Geruchsverbesserer enthält.
4. Pflegemittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkomponente eine Alkali-, Erdalkali-, Ammonium* oder Aluminiumsalz ist oder aus einer Mischung solcher Salze besteht.
5. Pflegemittel gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkomponente Natriumsulfat, Natriumcarbo-nat, Natriumbicarbonat, Natriumborat, Natriumtripolypho-sphat oder Natriumnitrat ist oder aus einer Mischung von mindestens zwei dieser Salze besteht.
6. Pflegemittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Agglomerierungsmittel Stärke, Kieselsäurepulver, Getreidemehl, Holzmehl, Talk, Bimsstein, Ton oder Calcium-phosphat ist oder aus einer Mischung von mindestens zwei dieser Substanzen besteht.
7. Pflegemittel gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antistatikum Aluminiumoxid ist.
8. Pflegemittel nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich ein Alkylphthalat enthält, wobei dessen Menge zusammen mit dem Geruchsverbesserer 0,06 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Pflegemittels, beträgt.
CH915178A 1977-09-02 1978-08-30 CH624711A5 (de)

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