CH624791A5 - Magnetic core and method for producing the same - Google Patents

Magnetic core and method for producing the same Download PDF

Info

Publication number
CH624791A5
CH624791A5 CH1241877A CH1241877A CH624791A5 CH 624791 A5 CH624791 A5 CH 624791A5 CH 1241877 A CH1241877 A CH 1241877A CH 1241877 A CH1241877 A CH 1241877A CH 624791 A5 CH624791 A5 CH 624791A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
core
legs
strip
section
Prior art date
Application number
CH1241877A
Other languages
English (en)
Inventor
Beresford Clair Joseph
Roger Lewis Joseph
Original Assignee
Beresford Clair Joseph
Roger Lewis Joseph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beresford Clair Joseph, Roger Lewis Joseph filed Critical Beresford Clair Joseph
Publication of CH624791A5 publication Critical patent/CH624791A5/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/08High-leakage transformers or inductances
    • H01F38/10Ballasts, e.g. for discharge lamps
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0233Manufacturing of magnetic circuits made from sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kern aus magnetisch permeablem Material, welcher aus Teilen geschichtet ist, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung desselben.
Es sind verschiedene Ausführungsformen von Kernen für induktive Elemente bekannt, die normalerweise als Blechpaket, welches zusammengepresst und durch Verbindungsmittel zusammengehalten wird, ausgeführt sind. Bekannte Kerne haben im allgemeinen eine Anzahl Nachteile, die von der Auslegung abhängen. Ein Nachteil ist, dass durch seine Auslegung der Kern während der Herstellung einige Male an die Hand genommen werden muss, so dass die Herstellungskosten des Kernes beträchtlich sind. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass es schwierig ist einen genauen Luftspalt im Paket herzustellen. Ferner wird zum Zusammenpressen des Paketes ein sehr kompliziertes Werkzeug benötigt.
Ziel der Erfindung ist es mindestens einen Teil der Vorstehend genannten Nachteile zu beheben. Es stellt sich die Aufgabe einen Kern zu schaffen, der billig herstellbar und einfach zusammensetzbar ist.
Diese Aufgabe wird durch einen im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Kern und durch ein im Patentanspruch 5 gekennzeichnetes Verfahren gelöst.
Es ist zweckmässig, wenn mindestens ein Schenkel des einen Paares der Teile eine Ausnehmung hat, die sich in Querrichtung des Schenkels erstreckt, und wenn mindestens ein Schenkel des anderen Paares mit einem Ansatz versehen ist, der sich in Längsrichtung des Schenkels erstreckt, wobei jeder Ansatz mit der entsprechenden Ausnehmung in Eingriff bring5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
o0
65
3
624 791
bar ist, derart dass die im Eingriff stehenden Ausnehmungen und Ansätze die Teile miteinander verbindet.
Der Kern kann insbesondere einfach zusammengesetzt werden, weil die Teile sich in einem ersten Arbeitsgang durch Kleben oder Schweissen verbinden lassen. Die Teile bilden dann Untergruppen. Eine Untergruppe hat die T-Form und wird auf dem Stammabschnitt mit einer Wicklung versehen, während die andere Untergruppe die U-Form bildet. Alternativ dazu kann zuerst nur die T-förmige Untergruppe hergestellt werden und die dritten und vierten Teile werden dann direkt an derT-förmigen Untergruppe befestigt.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte perspektivische Ansicht, die die Stanzweise von Kernblechen zeigt,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Vorschaltdrossel-kernes,
Fig. 3 eine schematisch dargestellte Draufsicht, welche die Stellung des Stempels für die in Fig. 1 dargestellte Stanzweise zeigt,
Fig. 4,5,6 und 7 sind schematisch dargestellte Draufsichten, welche die Stellung der Stempel zur Herstellung von Ausführungsbeispielen der Kernbleche zeigen,
Fig. 8,9 und 10 die Anordnung von Kernblechen in einem Vorschaltdrosselkern ähnlich dem von Fig. 2, wobei jedoch Kernbleche, die entsprechend den fig. 5,6 und 7 ausgebeildet sind, verwendet werden,
Fig. 11 ein alternatives Verfahren zur Herstellung eines Magnetkernes,
Fig. 12 éine alternative Stanzweise für die Kernbleche, Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer Vorschaltdrossel, Fig. 14 eine Ansicht der zusammengesetzten Kernbleche für die Vorschaltdrossel in Fig. 13,
Fig. 15 eine Draufsicht auf die Kernbleche für die Vorschaltdrossel in Fig. 13,
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht eines Anschlussteiles für die Vorschaltdrossel in Fig. 13,
Fig. 17 ein Diagramm, das die Stanzweise für die Kernbleche für die Vorschaltdrossel nach Fig. 13 zeigt, und
Fig. 18 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Kernes.
Die Fig. 1 und 3 zeigen einen Streifen 10 aus durch Walzen orientiertem Stahl hoher magnetischer Permeabilität beim Stanzen, um ein Kernblech 12 für einen Kern einer Vorschaltdrossel herzustellen. Die Walzrichtung für jedes nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel verläuft in der Längsrichtung des Streifens, jedes Kernblech 12 ist L-förmig und hat zwei Schenkel 12a, 12b. Die Schenkel weisen freie Enden auf. Der Schenkel 12a hat eine gerade Innen- und Aussenkante 30, 32, die parallel zueinander sind, und der Schenkel 12b hat eine gerade Innen- und Aussenkante.34,36, die parallel zueinander sind und rechteckig zu den Innen- und Aussenkanten 30,32 verlaufen. Die Schenkel 12a, 12b enden in querverlaufenden Endkanten 38,40.
Die Kernbleche 12 werden durch die Anwendung von drei Stempeln 14,16,18 ausgestanzt und der Streifen wird durch eine Vorrichtung (nicht dargestellt) vorgeschoben. Die Stempel 16 und 18 haben einen dreieckigen Querschnitt und arbeiten simultan, um von beiden Seiten des Streifens 10 dreieckige Anschnitte 20 aus dem Streifen 10 zusammenzustanzen.
Diese Abschnitte sind Abfall, bilden aber dreieckige Ausschnitte in den Seitenkanten des Streifens, die jeweils zwei Kanten darstellen, die rechtwinklig zueinander sind und bezüglich den Seitenkanten des Streifens 10 einen Winkel von 45° aufweisen. Jeder Abschnitt 21 bildet mit seiner vorderen Kante die Endkante 40 für das Kernblech 12 und mit seiner hinteren Kante einen Abschnitt 36a der Aussenkante 36 für ein nachfolgend zu stanzendes Kernblech. Ähnlich werden die Endkante 38 und der Abschnitt 32a gebildet. Die durch die Stempel 16,18 gebildeten Kantenabschnitte 32a, 36a bilden einen Abschnitt der Aussenkanten 32,36, wenn diese wie nachfolgend beschrieben ausgestanzt sind.
Der Stempel 14 hat einen L-förmigen Querschnitt und stanzt die Kernbleche 12 am vorderen Ende des Streifens 10 aus, nach dem die Abschnitte ausgestanzt sind.
Der Stempel 14 ist unter 45° bezüglich der Längsrichtung des Streifens 10 angeordnet. Der Stempel 14 erzeugt gleichzeitig die Innenkanten 30,34 eines Kernbleches 12 und die Aussenkanten 32b, 36b des nachfolgend zu stanzenden Kernbleches. Die Kernbleche 12 sind somit jeweils Abschnitte des vordem Streifenendes und der Streifen wird nach jedem Stanzvorgang um einen Abstand D (Fig. 3), der gleich der Länge des Ausschnittes in der Längsrichtung des Streifens 10 ist, vorgeschoben.
Die Kernbleche 12 können zu einem Kern 45 für eine Vorschaltdrossel oder ein anderes Induktives Bauteil, wie in Fig. 2 dargestellt, zusammengesetzt werden. Somit wird eine Mehrzahl von Schichten 45a zu einem Paket zusammengesetzt, wobei jede Schicht aus vier Kernblechen 12 besteht. Zwei erste Bleche 12 sind Rücken an Rücken mit ihren längeren Aussenschenkeln 12b angeordnet, so dass die kürzeren Schenkel 12a voneinander wegzeigen. Diese bilden einen Teil 47 der sich in Längsrichtung des Kernes 45 erstreckt und eine T-Form hat. Dieses Teil umfasst somit zwei in Längsrichtung nebeneinander liegende Abschnitte, die ein Blechpaket bilden. Der Teil 47 hat einen Stammabschnitt 47a, der durch die Schenkel 12b der Kernbleche 12 gebildet wird und eine Querabschnitt 47b, der durch die Schenkel 12a der Kernbleche gebildet wird. Zwei zweite Bleche 12 sind mit ihren Endkanten 40 aneinander stos-send angeordnet, so dass die kürzeren Schenkel voneinander wegzeigen. Diese Bleche bilden einen Teil 49, der sich in Längsrichtung des Kernes erstreckt und eine U-Form aufweist. Der Teil 49 umfasst somit auch zwei in Längsrichtung nebeneinander liegende Abschnitte, die ein Blechpaket bilden. Der Teil 49 hat einen durch die Schenkel 12a der Bleche 12 gebildeten Mittelabschnitt und zwei gegenüberliegende Endabschnitte 49b. Die Bleche sind so zusammengesetzt, dass die freien Enden der Endabschnitte 49b an die Kanten der Querabschnitte 47b anliegen, und zwar an dessen gegenüberliegenden Enden. Dadurch ist der Stammabschnitt 47a parallel zu und beabstandet zwischen den Endabschnitten 49b angeordnet und erstreckt sich vom Querabschnitt zum Mittelabschnitt 49a. Der Kern hat somit einen Stammabschnitt 47a, der in der Mitte angeordnet ist, so dass zwei nebeneinander liegende Fenster 51 entstehen, die einerseits vom Querabschnitt 47a und vom Mitelabschnitt 49a und andererseits von den Endabschnitten 49b begrenzt sind. Im Kern sind zwei nebeneinander liegende magnetische Pfade 53 ausgebildet, die beide den Stammabschnitt 47a durchlaufen und um die entsprechenden Fenster herumverlaufen (Fig. 2). Wenn, wie gezeugt, die Länge der Schenkel im Teil 47 kleiner als die Länge der Schenkel im Teil 49 ist, entsteht ein Luftspalt in den Pfaden 53.
Die Teile 47 und 49 können separat zusammengesetzt werden. Danach wird eine Wicklung auf den Stammabschnitt 47a angeordnet und die zwei Teile werden dann miteinander verbunden.
Der Kern 45 kann in beliebiger Weise zusammengehalten werden, aber es ist von Vorteil, wenn ein geeigneter Klebstoff wie Epoxydharz dazu verwendet wird. Die Bleche können so zu einem Paket, auf welchem das Harz aufgebracht wird, zusammengesetzt werden, wobei die Pakete dann zu den Teilen 47,49 verklebt werden. Anschliessend werden die Pakete miteinander verklebt.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten eine Anzahl von Kernblechen aus einem Streifen auszustanzen. Fig. 4 zeigt eine
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
624 791
4
Stempelanordnung, in welcher ein breiter Streifen 60 Transformatorblech so angeordnet ist, dass vier Kernbleche daraus ausgestanzt werden können. Es werden L-förmige Stempel 62,64, 66,68, die die gleiche Form wie der in Fig. 1 dargestellte Stempel 14 haben, zusammen mit den Kantenstempeln 16,18 ange- 5 wendet. Wie aus der Figur 4 ersichtlich ist, entsteht hier lediglich ein Abfall, der von den Ausschnitten, die durch die Stempel 16,18 an den Rändern des Streifens erzeugt wird.
Die Kernbleche können unterschiedliche Formen haben, wie dies in den Fig. 4 bis 7 dargestellt ist. Dir Figuren 8,9 und 10 m zeigen Kernblechteile 12A, 12B, 12C mit leicht abweichender Form. In Fig. 8 hat der Kernblechteil eine abgeschrägte Kante 84,86, die an der äusseren von der Aussenkante und der Endkante des Schenkels bestimmten Ecke vorgesehen ist. Der Kernblechteil 12B hat ebenfalls abgeschrägte Kanten wie das i ? Kernblechteil 12A und hat zusätzlich zwei abgeschrägte Kanten an den Ecken, die durch die Aussenkanten der Schenkel bestimmt sind. Ausserdem hat das Kernblechteil 12B an der durch die Innenkante der Schenkel bestimmten Ecke einen Zwickel 90. Die Kernblechteile 12C weisen dagegen lediglich j« eine abgeschrägte Kante auf, die an kürzeren Schenkeln, an der durch die Aussenkante und die Endkante bestimmten Ecke ausgebildet ist. Werden die langen Schenkel der die T-Form bildenden Teile geringfügig kürzer gewählt als die langen Schenkel der die U-Form bildenden Teile, so entsteht ein entsprechender 25 Luftspalt.
Wie in Fig. 5 dargestellt, kann der Kernblechteil 12A aus einem Streifen 10 unter Verwendung von zwei rechteckigen Stempeln 70,72 anstelle der Stempel 16 und 18, wobei die Stempel 70,72 an ihrer längsten Seite E ein Mass, das kleiner als das jo Mass D (Fig. 3) ist, haben, und einen Stempel 74 ähnlich dem Stempel 14, aber mit zwei abgeschrägten Kanten 76,78, ausgestanzt werden. Wie Fig. 6 zeigt, kann das Kernblechteil 12B aus einem Streifen 10 unter Verwendung der Stempel 70,72 und einem Stempel 79, der dem Stemepel 74 ähnlich ist, aber zusätz- i? lieh eine abgeschräögte Kante 82 und eine Eckleiste hat, hergestellt werden. Das Kernblechteil 12C kann aus einem breiten Streifen 92 (Fi.g 7) unter Verwendung von zwei Stempeln 70,72 zusammen mit zwei seitlich versetzten Stempeln 94,96, die dem Stempel 14 ähnlich sind, aber abgeschrägte Kanten 78 haben, 4.1 hergestellt werden. Wie aus den Fig. 8,9 und 10 ersichtlich ist, können die Kernblechteile 12A, 12B und 12C zur Bildung eines Transformatorkernes verwendet werden, der im wesentlichen die gleiche Form wie der in Fig. 2 dargestellte Kern hat.
In Fig. 11 ist ein Kernteil 100 mit T-förmigem Querschnitt, -j: das aus L-förmigen Kernblechen 102, die im wesentlichen den Kernblechen 12 gleichen, dargestellt, das mit einem Teil 104 mit U-förmigem Querschnitt zusammengebaut ist, um einen Kern 106 herzustellen, wobei derTeill04aus L-förmigen Kernblechen 108 hergestellt wird. Die Länge M des Querabschnittes v. 109 des Teiles 100 ist so ausgelegt, dass der Querabschnit 109 innerhalb des U-förmigen Teiles 104 sitzt und sich zwischen den Innenkanten 107 am Endabschnitt 111 des U-förmigen Teiles erstreckt. Durch diese Anordnung kann der T-förmige Teil in der durch den Pfeil 113 angegebenen Richtung beim Zusam- v-, mebau des Kernes verschoben werden, um den Luftspalt 115 genau einzustellen, z.B. mittels eines Abstandselementes.
Während die vorstehend beschriebenen Kernbleche 12 aus dem Streifen 10 mit der äusseren Ecke vom Streifen wegweisend ausgestanzt werden, ist es auch möglich diese Bleche mit der äusseren Ecke zum Streifen hinweisend auszustanzen (Fig.
12).
In Fig. 13 ist eine Vorschaltdrossel 150 dargestellt, die einen Kern, der in der vorgeschriebenen Weise hergestellt worden ist, aufweist. Der Kern besteht aus zwei länglichen Teilen 154 « bzw. 156 ( Fig. 15). Das Teil 154 hat L-förmige Blechabschnitte, die mit ihren längeren Schenkeln 158a nebeneinander angeordnet sind, um einen Stammabschnitt 160 und zwei von diesem abstehende Schenkel 158b, welche einen Querabschnitt 162 bilden, auszubilden. Das Teil 156 ist aus L-förmigen Blechabschnitten 164 hergestellt. Die Bleche sind so angeordnet, dass ihre Schenkel an den Stirnseiten anliegen und bilden einen U-förmigen Teil, wobei die Schenkel 164b Endabschnitte 168 des Teiles bilden. An der Innenkante 159 der Schenkel 158b ist eine rechteckförmige Ausnehmung 161 vorgesehen und die freien Enden der Schenkel 164b sind mit entsprechend ausgebildeten Ansätzen 163 versehen. Die Ansätze 163 sind angrenzend an die Innenkante 165 des Schenkels 164b so ausgebildet, dass, wenn die Teile 154,156 zusammengesetzt werden, wie in Fig. 14 dargestellt, die Ansätze mit der entsprechenden Ausnehmung 161 in Eingriff bringbar sind, um die Teile 154,156 gegeneinander zu sichern. Um das Einführen des Ansatzes in die Ausnehmung zu erleichern, sind an der Ausnehmung zwei leicht abgeschrägte Kanten 167 vorhanden.
An der äusseren Ecke des Kernbleches 158 ist ein Loch mit kleinem Durchmesser vorgesehen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass in der Vorschaltdrossel 150 zwei Feldlinien 53 verlaufen, die die gleiche Form wie die in Bezug auf Fig. 2 geschriebenen Feldlinien haben, d.h. diese Feldlinien verlaufen im Kern 152 im Stammabschnitt 160 nebeneinander und dann durch die entsprechenden Schenkel 158b, 164b, 164a über einen Luftspalt 172 zurück zum Stammabschnitt. Zweck dieser Löcher 170 ist, einen Bereich geringer Permeabilität in den Ecken der Feldlinien 53 zu erzeugen, wo diese vom Stammabschnitt 160 in die Schenkel 158b übergehen. Die Löcher sind so angeordnet, dass sie den magnetischen Fluss von den äusseren Ecken des Kernbleches 158 weglenken. Dadurch werden die an diesen Ecken entstehenden Verluste im magnetischen Fluss verringert. Die beschriebene Ausführung der Kernbleche 158,164 mit den zusammenwirkenden Ausnehmungen 161 und Ansätzen 163 ergeben neben der vorstehend beschriebenen Halterung der Kernbleche auch eine längere Berührungslinie zwischen den miteinander in Eingriff stehenden Schenkeln 164b, 158b. Dadurch werden die Eigenschaften des durch den Kern 152 gebildeten magnetischen Kreises beträchtlich verbessert.
Der Zusammenbau des Kernes 152 kann in der gleichen Weise wie vorher beschrieben erfolgen. Das aus den Kernblechen 158 bestehende Paket wird zuerst hergestellt und wird mit der, um den Stammabschnitt gewickelten Wicklung 180, versehen. Dabei können die Kernbleche entweder, bevor die Wicklung angeordnet wird miteinander verbunden werden, oder vorläufig in ihrer Lage gehalten werden bis die Wicklung angeordnet ist und anschliessend werden die Teile miteinander verklebt oder vergossen.
Um den Wickelvorgang zu erleichtern, werden die vorstehenden Abschnitte des Kernes mit einem T-förmigen Endteil 182 aus Kunststoff versehen Fig. 16. Das End teil 182 besteht aus einem querliegenden Abschnitt 184 und einem rechtwinklig dazu angeordneten Endabschnitt 186. Die Endteile sind an den gegenüberliegenden Enden des Kernes 152 angeordnet. Dabei liegt der Endabschnitt 186 an den gegenüberliegende Enden des Stammabschnittes 160 an. Die querliegenden Abschnitte 184 sind an den Enden des Kernes so angeordnet, dass sie am Querabschnitt 162 des Kernes anliegen.
Die Wicklung kann dann um die Endabschnitte 186 an beiden Enden des Kernes gelegt werden. An beiden Enden des Kerns 152 können Befestigungsbügel 190 angeordnet werden. Die elektrischen Anschlüsse der Wicklung 180 können mittels Stiften 185,187 an einer oder beiden Seiten des Endteiles 182 herausgeführt werden.
Die Kernbleche 158,164 können aus einem Streifen 60 aus einem durch Walzen orientierten Stahl ausgestanzt werden, und zwar nach einem Verfahren, das dem in Fig. 4 dargestellten gleicht. Wie Fig. 17 zeigt, werden vier L-förmige Stempel 200, 202,204,206 vorgesehen, die sich über die Breite des Streifens
3 624 791
erstrecken. Die äussersten Stempel stanzen die Kernbleche 164 werden können, so dass sich die Ausnehmung am Schenkel aus, wenn der Streifen vorgeschoben ist. Die Endkanten der 164b und der Ansatz am Schenkel 168b befinden.
Schenkel 164b werden durch Stempel 208,210 ausgestanzt, die Bei der beschriebenen Ausführung weist der Kern einen in den Rand des Streifens einschneiden. Die innenliegenden Luftspalt auf. Für einige Anwendungsfälle ist ein derartiger
Stempel 202,204 stanzen die Kernbleche 158 aus. Die Löcher s Luftspalt nicht erforderlich. Fig. 18 zeigt einen dem Kern 152
170, die Ausnehmung 161 werden durch separate Stempel 212, ähnlichen Kern. In dieser Figur sind gleiche Teile mit gleichen
214 ausgestanzt Wie dargestellt, werden durch die Stempel Bezugszahlen bezeichnet. Bei dem Kern sind die Kernbleche
200,202,204,206 die Innenkanten der Kernbleche 158,164 158,164 so geändert, dass die Schenkel 158a an den freien gebildet. Die Aussenkanten bzw. die Abschnitte 158a, 158b der Enden Ansätze 163 haben, die mit den Ausnehmungen 161 in
Schenkel werden durch die Stempel 200,206 geschnitten. Die ' ° den Schenkeln 164a in Eingriff bringbar sind. Daraus ergibt siel
Aussenkanten der Schenkel der Kernbleche 164 werden teils ein Stammabschnitt 160 des Kernes, der in den gegenüberlie-
durch die Stempel 202 und 204 und teilweise bei den durch den genden Schenkeln eingreift, so dass kein Luftspalt entsteht.
Stempel 202 gestanzten Kernblechen durch den Stempel 200 Während die dargestellten Ansätze 163 und Ausnehmun-
und bei den durch den Stempel 204 gestanzten Kernblechen gen 161 rechteckig und die Löcher rund sind, ist es auch mög-
durch den Stempel 206 geschnitten. ' 5 lieh, diese anders auszubilden.
Während in der in den Figuren 13 bis 15 dargestellten
Anordnung die Kernbleche 158,164 durch einen einzelnen In jeder der beschriebenen Anordnungen verläuft die Walz
Ansatz und Ausnehmung miteinander verbunden sind,-können richtung des Stahles, wie durch den Pfeil 201 in Fig. 14 darge-
die freien Enden jedes Schenkels 164b mit einem weiteren stellt, unter 45° zur Längsrichtung der Schenkel. Dadurch wird
Ansatz versehen werden, der mit einer Ausnehmung am Sehen- 20 ein besonders guter magnetischer Kreis erzeugt, insbesondere kel 158b in Eingriff bringbar ist. Es wird darauf hingewiesen, wenn die Richtungen innerhalb der einzelnen Kernbleche, wie dass die Stellung der Ansätze und Ausnehmungen gewechselt in Fig. 14 dargestellt, ausgerichtet sind.
G
3 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. 624791
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Kern aus magnetisch permeablem Material, welches aus Teilen geschichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schicht aus einem ersten, zweiten, dritten und vierten L-förmi-gen Teil (12) gebildet ist, wobei der erste und zweite Teil so nebeneinander liegen, dass die zusammen im Querschnitt eine T-Form darstellen mit einem Stammabschnitt (47a, 160) bestehend aus den nebeneinander liegenden ersten Schenkeln (12b, 158a) des ersten und zweiten Teiles, einem Querschnitt (47b, 162) an einem Ende des Stammabschnittes (47a, 160), der durch ausgerichtete, zweite Schenkel (12a, 158b) des ersten und zweiten Teiles gebildet ist, der dritte und vierte Teil so nebeneinander liegen, dass sie zusammen im Querschnitt eine U-Form darstellen mit gegeneinander ausgerichteten, zweiten Schenkeln des dritten und vierten Teiles, um einen Mittelabschnitt (49a, 166) der U-Form zu bilden und mit den ersten Schenkeln des dritten und vierten Teiles entsprechende, gegenüberliegende Endabschnitte (49b, 168) der U-Form zu bilden, wobei jeder Endabschnitt (49b, 168) sich quer zum Mittelabschnitt (49a, 166) erstreckt, dass die Teile (12) so zusammengesetzt sind, dass der Stammabschnitt (47a, 160) parallel zu und beabstandet zwischen den Endabschnitten (49b, 168) angeordnet ist und dass die freien Enden der Endabschnitte (49b, 168) bei oder neben den entsprechenden freien Enden des Querabschnittes (47b,
    162) und der Stammabschnitt (47a, 160) bei oder neben dem Mittelabschnitt (49a, 166) endet.
  2. 2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schenkel (158b) des einen Paares der Teile (158, 164) eine Ausnehmung (161) hat, die sich in Querrichtung des Schenkels erstreckt, und dass mindestens ein Schenkel (164b) des anderen Paares mit einem Ansatz (163) versehen ist, der sich in Längsrichtung des Schenkels erstreckt, wobei jeder Ansatz (163) mit der entsprechenden Ausnehmung(161) in Eingriff bringbar ist, derart dass die im Eingriff stehenden Ausnehmungen und Ansätze die Teile (158,164) miteinander verbinden.
  3. 3. Kern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (161) in den Seiten der zweiten Schenkel (158b) der ersten und zweiten Teile vorgesehen sind, dass die Ansätze (163) an den freien Enden der ersten Schenkel (164b) der dritten und vierten Teile vorgesehen sind, dass die Ausnehmungen (161) im wesentlichen rechteckförmig sind und dass die Ansätze (163) komplementär zu den Ausnehmungen ausgebildet sind, wobei eine Seite der Ansätze die Fortsetzung der gegenüberliegenden Kanten der dritten und vierten Teile bildet.
  4. 4. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Ausschnitte (170) im ersten und zweiten Teil (158) vorgesehen sind, wobei die Ausschnitte nahe bei der äusseren Ecke der L-Form angeordnet sind.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Kern nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Stanzen oder Ausschneiden der L-förmi-gen Teile aus einem Streifen aus magnetisch permeablem Material, wobei die Innen- und Aussenkanten unter einem im wesentlichen 45° zur Längsrichtung des Streifens verlaufenden Winkel ausgeschnitten werden, wobei Schnitte so gelegt werden, dass an einer Seite dieser Schnitte eine Innenkante eines Teiles aber auch an der anderen Seite dieses Schnittes mindestens ein Abschnitt einer Aussenkante eines benachbarten Teiles entsteht, welches benachbarte Teil an einer Stelle im Streifen, die vom erstgenannten Teil in Längsrichtung des Streifens beabstandet ist, ausgeschnitten wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkante des L-förmigen Teiles durch einen Stempel mit V-förmig zur Streifenlängsrichtung angeordneten Schneidkanten geschnitten wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander liegende Reihen von Teilen aus einem Streifen ausgestanzt werden, dass ein Abschnitt der Aussenkante und die Endkante der äusseren Schenkel in der äusser-sten Reihe durch Stanzen einer Ausnehmung in den Rändern des Streifens geschnitten werden und dass die Endkanten der anderen Schenkel der äussersten Reihe und alle Endkanten der Teile der innenliegenden Reihen durch Stanzen geschnitten werden, wodurch an den gegenüberliegenden Schnittkanten diese Endkanten und die ergänzenden Abschnitte der Aussenkanten der Teile in den benachbarten Reihen entstehen.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass vier nebeneinander liegende Reihen von Teilen aus dem Streifen ausgestanzt werden, dass die Endkante des einen Schenkels jedes Teils in den äusseren Reihen so ausgestanzt wird, dass ein Ansatz ensteht, und dass mittels eines Stempels ein Ausschnitt in einer Innenkante jedes Teils der inneren Reihen ausgestanzt wird, der so angeordnet ist, dass er mit dem Ansatz in Eingriff bringbar ist, wobei durch den Eingriff des Ansatzes eines Teils aus einer äusseren Reihe in die Ausnehmung eines Teiles einer inneren Reihe diese zwei Teile so geordnet werden können, dass die Schenkel dieser zwei Teile miteinander verbunden sind und die Teile ein rechteckförmiges Kernblech bilden können.
  9. 9. Verwendung des Kerns nach Anspruch 1 in einem mit einer Wicklung versehenen induktiven Element, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtpakete der ersten und zweiten Teile nebeneinander angeordnet werden, um eine T-Form zu bilden, dass die Wicklung auf den Stammabschnitt aufgebracht wird, und dass durch Zufügen der Schichtpakete mit den dritten und vierten Teilen das Element fertig zusammengebaut wird.
  10. 10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtpakete der dritten und vierten Teile separat miteinander verbunden werden, um ein zweites U-förmiges Paket herzustellen, und dass daran anschliessend das Element fertig zusammengebaut wird.
CH1241877A 1976-10-11 1977-10-11 Magnetic core and method for producing the same CH624791A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AUPC768676 1976-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH624791A5 true CH624791A5 (en) 1981-08-14

Family

ID=3766793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1241877A CH624791A5 (en) 1976-10-11 1977-10-11 Magnetic core and method for producing the same

Country Status (9)

Country Link
AT (1) AT365848B (de)
CH (1) CH624791A5 (de)
DE (1) DE2745570A1 (de)
FR (1) FR2367337A1 (de)
GB (1) GB1591131A (de)
IE (1) IE45707B1 (de)
NL (1) NL7711094A (de)
SE (1) SE7711261L (de)
ZA (1) ZA775941B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3068319D1 (en) * 1979-11-02 1984-07-26 Linton & Hirst Ltd Method for forming laminations for transformer cores
ES2220151B1 (es) * 2001-01-25 2006-02-01 Amanda Gomez Garcia Nucleo de chapa magnetica para transformadores monofasicos de baja potencia.
ES2196973B1 (es) * 2001-09-14 2005-03-01 Nucleos Magneticos, S.A. Circuito magnetico para transformadores.
CN103474209B (zh) * 2013-10-09 2016-08-31 宁波澳普网络通信设备有限公司 控制变压器

Also Published As

Publication number Publication date
IE45707B1 (en) 1982-11-03
IE45707L (en) 1978-04-11
NL7711094A (nl) 1978-04-13
FR2367337A1 (fr) 1978-05-05
SE7711261L (sv) 1978-04-12
ATA720377A (de) 1981-06-15
AT365848B (de) 1982-02-25
DE2745570A1 (de) 1978-04-13
GB1591131A (en) 1981-06-17
FR2367337B3 (de) 1980-07-18
ZA775941B (en) 1978-05-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603383C2 (de)
DE68926309T2 (de) Kernpaket und verfahren und anordnung zu ihrer herstellung
EP1073181A1 (de) Rotierende elektrische Maschine und Verfahren zu deren Herstellung
DD244231A5 (de) Verfahren zur herstellung u-foermiger kernbleche und zwischen deren schenkel passendder t-foermiger rueckschlussbleche einer drossel oder eines transformators, insb. fuer gasentladungslampen
DE68910015T2 (de) Struktur mit detailliertem Muster und Herstellungsverfahren.
EP0126451B1 (de) Blechkern aus zwei Teilen und mit drei Schenkeln
CH618389A5 (de)
DE3408563A1 (de) Stanzblechteil zur herstellung von blechpaketen fuer rotoren, statoren, magnetkerne und dergleichen
DE3018552C2 (de)
DE69817837T2 (de) Magnetische anordnung für einen transformator oder dergleichen
CH624791A5 (en) Magnetic core and method for producing the same
DE3510638C1 (de) Induktives Miniatur-Bauelement, insbesondere Miniatur-Spule sowie Verfahren zur Herstellung eines solchen Bauelements
DE2039781A1 (de) Mehrkanalige Magnetkopfeinheit und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2722394B2 (de) Kernblechaufbau für nachrichtentechnische u.dgl. Zwecke geeignete Kleintransformatoren
DE4224473C2 (de) Schalung für den Betonbau sowie Vorrichtung zum Herstellen der Schalung
DE2654714B2 (de) Kreuzpunkt-Schaltmatrix
DE2652171A1 (de) Vorschaltgeraet u.dgl. mit e- und i-foermigen kernblechen
DE2059064C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Magnetkernteilen
DE2745701C2 (de) Dreischenkliger Blechschichtkern und Verfahren zu dessen Herstellung
EP0627563B1 (de) Blech mit einem Schraubenkanal
DE1273084B (de) Aus Stanzteilen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Magnetkern
DE3902621C2 (de)
EP1170760B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Massivkernen aus Lamellen
DE3636683C2 (de) Stiftanschlußträger und Verfahren zur Herstellung desselben
DE69501747T2 (de) Fertigungsteil für eine Rahmenstruktur, daraus bestehende Rahmenstruktur und Verfahren zur Herstellung derselben

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased