CH624824A5 - Motorised appliance for groundworking. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein triebradloses Motorgerät zur Bodenbearbeitung, mit mindestens zwei quer zur Fahrtrichtung des Motorgerätes in einem Getriebegehäuse laufenden Werkzeugwellen, die in einem Schutzgehäuse rotierende Werkzeuge tragen, einem am Getriebegehäuse angeordneten Motor zum Antrieb der Werkzeugwellen und einer nach hin-5 ten und oben verlaufenden Griffstange, die als Bedienungsholm zum Führen des Motorgerätes ausgebildet ist.
Es ist das Ziel der Erfindung, dem Betreuer kleiner landwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. dem Gärtner ein leichtes, aber motorisch angetriebenes Bodenbearbeitungsgerät zur io Verfügung zu stellen, das es ermöglicht, eine verkrustete Anbaufläche in einem einzigen Arbeitsgang zur anschliessenden Bepflanzung bzw. zur Aussaat vorzubereiten.
Bei den für ähnliche Zwecke bekannten Geräten handelt es sich um reine Motorhacken, bei welchen von zwei hinter-15 einander rotierenden Hackwerkzeugen mit gleichem Durchmesser das in Arbeitsrichtung vorne liegende mit langsamerer Drehzahl arbeitet als das rückwärtige. Diese Geräte dienen nur zum Aufhacken, aber nicht zum Einebnen bzw. Rechen und/oder Häufeln des aufgehackten Bodens. Beim Einsatz ob-20 liegt dem Frontwerkzeug die Aufgabe, die Bodenoberfläche zu durchbrechen und das Gerät über den Boden nach vorn zu ziehen, während das rückwärtige, schneller laufende Werkzeug die eigentliche Hackarbeit leistet (US-PS 2 063 769).
Die Funktion des Vorschubes und der Zerkleinerung des 25 Erdreiches sind bei den bekannten Motorhacken eindeutig den beiden mit unterschiedlichen Drehzahlen rotierenden Werkzeugwellen bzw. den auf diesen befestigten Hacksternen zugeordnet. Es ist hierbei aber nicht berücksichtigt, dass die schneller drehende rückwärtige Werkzeugwelle einen grösseren oder 30 schnelleren Vorschub erzeugt als die vordere in gleicher Richtung langsamer drehende Werkzeugwelle.
Im Falle eines zu schnellen Vorschubes wird das Gerät in unerwünschter Eile über die Arbeitsfläche gezogen, wobei die im Erdboden steckenden Zinken od.dgl. der Hacksterne der 35 vorderen Werkzeugwelle zur Erdoberfläche vorwärts/aufwärts geschoben werden. Da diese Zinken der bekannten Motorhacke dazu noch nach hinten gekrümmt sind und den nach vorne wirkenden Schiebekräften nur ungenügend entgegenwirken, wird der vordere Hackstern angehoben und über den 40 Erdboden hinweggeschoben. Dies tritt vor allem dann ein, wenn es sich um die Auflockerung schwerer Böden oder stark verkrusteter Flächen handelt. Solche Böden sind es aber vor allem, die einer Auflockerung bedürfen, damit der Pflanzenwuchs gefördert wird. Eine dergestalt mit der bekannten Mo-45 torhacke bearbeitete Anbaufläche ist für das Setzen von Pflanzen oder für das Ausstreuen von Samen nicht genügend vorbereitet.
Man hat auch schon eine Motorhacke mit zwei Werkzeugwellen geschaffen, bei welcher die rückwärtige Werkzeugwelle so gegenläufig zur vorderen Werkzeugwelle dreht (DT-PS 1 782 434).
Ein Zurücksetzen des Motorgerätes entgegen der Arbeitsrichtung ist bei dieser Bauart möglich, wenn der Bodendruck der rückwärtig laufenden Werkzeugwelle erhöht und der Boss dendruck der Frontwelle vermindert wird. Bei gegenläufig drehenden Werkzeugwellen kann also durch rechtzeitiges und geschicktes Vor- und Zurückneigen des Bedienungsholmes der Vor- und Rückschub des Gerätes beeinflusst werden und es obliegt der Bedienungsperson und ihrer Geschicklichkeit, den 60 Hackvorgang zügig voranzutreiben. Aber auch bei grossem Geschick ist ein unvermutetes Zurückstossen des bekannten Gerätes nicht zu vermeiden, wenn z.B. ein Hackzinken eines der Hackwerkzeuge auf ein nicht sichtbares Hindernis stösst. Hierin liegen erhebliche Unfallgefahren und die Handhabung 65 der bekannten Motorhacken mit zwei gegenläufig drehenden Werkzeugwellen muss in der Regel berufserfahrenen und im Umgang mit Motorgeräten geübten Personen vorbehalten bleiben. Für den Einsatz durch Klein- und Hobbygärtner ist die-
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ses bekannte Motorgerät nicht geeignet. Auch kann mit seinem Einsatz keine Einebnung oder Profilierung der bearbeiteten Erdoberfläche in einer befriedigenden Weise erfolgen, so dass die Bepflanzung oder die Aussaat ohne weitere Bearbeitung nicht möglich sind.
Bei dieser bekannten Hacke ergeben sich zusätzlich Schwierigkeiten, wenn sich zwischen die gegenläufig mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit drehenden Hackwerkzeuge grössere Steine, Äste oder andere Fremdkörper einklemmen und das Weiterlaufen der Werkzeuge blockieren. Der Antriebsmotor muss dann stillgesetzt und der eingeklemmte Fremdkörper nach Zurückdrehen der Hackwerkzeuge von Hand entfernt werden, ehe die Arbeit fortgesetzt werden kann. Da sich bei diesem bekannten Gerät die Umlaufkreise der gegenläufig rotierenden Hackwerkzeuge überschneiden, sind derartige Pannen je nach der Bodenbeschaffenheit und Reinheit des zu bearbeitenden Bodens häufig, so dass eine zügige Durchführung der Arbeit in Frage gestellt ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine motorisch betriebene, handgeführte Bodenbearbeitungsvorrichtung zu schaffen, die eine aufzubereitende Anbaufläche in einem Arbeitsgang zu hacken und zu rechen vermag, wobei gegebenenfalls zugleich das Aufwerfen eines Dammes oder die Formung einer Saatrille od.dgl. erfolgen kann. Die Nachteile und Mängel der bereits bekannten, nur als Motorhacken einsetzbaren Geräte sollen gleichzeitig vermieden werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Motorgerät zur Bodenverarbeitung der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass nur die Frontwerkzeugwelle mit Hackwerkzeugen bestückt ist, während der (den) rückwärtig angeordneten weiteren Welle (n) ausschliesslich der Pflanzvorbereitung dienende Werkzeuge zugeordnet sind, die in einem Abstand von den Hackwerkzeugen umlaufen und deren Umfangsgeschwindigkeit und Eindringtiefe in den Erdboden von der Umfangsgeschwindigkeit und Eindringtiefe der Hackwerkzeuge abweichen.
Der Erfindungsgegenstand wird in der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die Zeichnung veranschaulicht in
Fig. 1 ein triebradloses Motorgerät zur Bodenbearbeitung gemäss der Erfindung in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 die Ansicht von unten eines Teiles des Motorgerätes nach Fig. 1;
Fig. 3 in Seitenansicht bei Verwendung eines grösseren Massstabes die Anordnung der Werkzeugwellen und eines Stützrades;
Fig. 4 bis 8 verschiedene Werkzeugformen und -anordnun-gen;
Fig. 9 die Draufsicht auf eine mit nachgeordneten Schnek-kenwellen ausgerüstetes Motorgerät gemäss der Erfindung;
Fig. 10 und 11 die mit den Werkzeugen gemäss Fig. 10 erreichbaren Profilierungen einer Anbaufläche im Querschnitt gesehen.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht das Bodenbearbeitungsgerät im wesentlichen aus einem z.B. aus Leichtmetall gegossenen Gehäuse 1, in welchem parallel zueinander und in Arbeitsrichtung hintereinander die Getriebe zweier Werkzeugwellen 2 und 3 sowie die Stützradwelle 4 mit dem Stützradpaar 5 und 6 gelagert sind (Fig. 2).
Am Gehäuse 1 ist der im wesentlichen aus zwei Rohren 7 und 8 bestehende Bedienungsholm 9 angelenkt. Die Rohre sind im unteren gerätenahen Bereich abgekröpft und liegen zur rechten wie zur linken Seite am Gehäuse der Antriebsmotoreinheit 10 an. Als solche dient beim vorliegenden Beispiel eine handelsübliche Handbohrmaschine, deren Ein- und Ausschaltung über einen Überlast-Sicherheitsschalter 32 an der Griffstange 12 erfolgt.
Gemäss Fig. 1 ist die Antriebsmotoreinheit 10 ausserdem in einer Führung 11 am Gehäuse 1 festgelegt. Die freien Enden der Rohre 7 und 8 sind zu seitlich abstehenden Griffstangen 12 und 13 umgebogen und mit Handgriffen 14 und 15 versehen.
Auf die im Gehäuse 1 gelagerten Werkzeugwellen 2 und 3 sind zu beiden Seiten des Gehäuses - mittels eckiger Profillöcher gegenüber der Welle undrehbar — Werkzeuge aufgeschoben (Fig. 2), und zwar auf die vordere Werkzeugwelle 2 an beiden Enden abgebogene ggf. messerartig zugeschärfte Blechstanzteile 16, 17 bzw. 18, 19, die in ihrer Gesamtheit Hacksterne 22 bilden, und auf die rückwärtige Werkzeugwelle 3 Werkzeuge 23 zum Einebnen der aufgehackten Anbaufläche, z.B. Lüfterwalzen oder -Scheiben mit symmetrischer oder unsymmetrischer Verzahnung gemäss den Fig. 5 und 8 oder vieleckige Vertikutiermesser gemäss den Fig. 6 und 7. Alle Werkzeuge besitzen eine vieleckige zentrale Bohrung 20, so dass sie mit den ebenfalls vieleckigen Werkzeugwellen nach blossem Aufstecken kraftschlüssig verbunden sind (Fig. 5-8). Als Abstandhalter zwischen den auf gleicher Welle aufgesteckten Werkzeugen, z.B. Hacksternen, dienen Rohrabschnitte 21 (Fig. 2).
In Fig. 3 ist die Anordnung der auf den Wellen 2, 3 und 4 rotierenden Werkzeuge bzw. Räder in Seitenansicht dargestellt.
Der Hackstern 22 läuft mit der Welle 2 um und hackt die zu bearbeitende Anbaufläche mit ausreichender Tiefenwirkung auf, ein weiteres auf die Welle 3 aufgestecktes Werkzeug 23 nach den Fig. 5 bis 8 glättet das gehackte Erdreich und bremst zugleich infolge seines gegenüber dem Hackstern geringeren Durchmessers den Vorlauf des Gerätes ab. Zur Bremsung kann auch eine zeichnerisch nicht dargestellte Trommel- oder Bandbremse bekannter Bauart verwendet werden, die an der rückwärtigen Werkzeugwelle angeordnet sein kann.
Die nicht angetriebene Welle 4, auf welcher das Stützrad 6 montiert ist, liegt in einer Schwinge 24 und ist um deren Schwenkpunkt 25 höhenverstellbar, so dass das Stützrad 6 auch ohne Bodenberührung bleiben kann.
Die Werkzeuge 23 sind in einem Abstand von den Hackwerkzeugen 22 angeordnet und deren Umfangsgeschwindigkeit und Eindringtiefe in den Erdboden weichen von der Umfangsgeschwindigkeit und der Eindringtiefe der Hackwerkzeuge ab.
Fig. 4 zeigt, dass anstelle eines Hacksternes 22, je nach dem erwünschten Arbeitsergebnis, auch ein anderes Werkzeug montiert werden kann. Bei Demontage der Hacksterne 22 und der Einebnungswerkzeuge 23 und der zugehörigen Wellen der rechten oder der linken Geräteseite können auch schwierig zugängliche Beetkanten bearbeitet werden. Zum Schutz der Bedienungsperson vor herumfliegenden Erdklumpen u.dgl. sind die auf die Wellen 2 und 3 aufgesteckten, rotierenden Geräteteile von einer Schutzhaube 26 umgeben, welcher die Werkzeuge gemäss Fig. 1 und 3 eng umschliesst.
Fig. 9 zeigt eine Variante des Bodenbearbeitungsgerätes, bei welcher die vordere Werkzeugwelle 2 wie üblich mit Hacksternen 27 und 28, die rückwärtige Werkzeugwelle 3 aber mit vorzugsweise konisch zulaufenden Schnecken 29 und 30 bewehrt ist, die je nach ihrer Drehrichtung entweder eine Saatrille (Fig. 10) ausheben oder einen Wall (Fig. 11) aufwerfen, so dass eine mit diesem Gerät bearbeitete Anbaufläche ebenfalls mit einem einzigen Arbeitsgang zur Aussaat oder zur Bepflanzung vorbereitet werden kann. Zur Regulierung der Fortschrittsgeschwindigkeit dient ein höhenverstellbarer Bremssporn 31.
Durch diese Anordnung entsteht - unabhängig von der mehr oder weniger abgewinkelten Stellung bzw. Neigung des Bedienungsholmes des Bodenbearbeitungsgerätes — nur geringer oder kein Rückschub wie bei den bekannten Motorhacken
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mit zwei gegenläufig angetriebenen Werkzeugwellen. Dazu trägt in erster Linie der geringe Durchmesser der auf der (den) nachgeordneten Welle(n) angeordneten Werkzeuge bei, aber auch die geringere Griffigkeit dieser Werkzeuge im Vergleich mit den von der Frontwelle angetriebenen Hacksternen. Als Werkzeuge für die nachgeordnete^) Welle(n) kommen vor allem Roll-, Stachel- und Lüfterwalzen oder Bodeneinebnungs-werkzeuge und Häufler infrage. Somit ist das für die Bedienungsperson derartiger Motorgeräte gefährlichste Moment -nämlich ein unvorhersehbares und unbeabsichtigtes heftiges Zurückstossen der Maschine - ausgeschaltet, gleichgültig in welcher Richtung die nachgeordnete^) Welle (n) angetrieben wird (werden) oder ob sie freilaufend rotiert (rotieren).
Infolge der geringeren Umfangsgeschwindigkeit der nachgeordneten Werkzeuge gegenüber dem Hackwerkzeug wird immer eine gewisse Bremswirkung erreicht, wodurch die Handhabung des Motorgerätes erleichtert ist. Beim Aufbau des Getriebes werden nur einfachste Mittel benötigt, da alle hintereinander angeordneten Werkzeugwellen mit der gleichen Drehzahl rotieren können.
Es wird weiter vorgeschlagen, dass am Getriebegehäuse Halte- und Führungsmittel sowohl für die Antriebsmotoreinheit als auch für den Bedienungsholm vorgesehen sein können.
Das hat vor allem den Vorteil, dass durch das Eigengewicht des Motors - als solchen kann eine elektrische Handarbeitsmaschine, z. B. eine Bohrmaschine, verwendet werden - der Bodendruck des an sich leichten Gerätes erhöht sowie die Schwerpunktlage verbessert wird, was sich beim Arbeiten günstig auswirkt.
5 Nach einer weiteren Ausführungsform umfasst der im wesentlichen aus zwei Rohren bestehende Bedienungsholm die Antriebsmotoreinheit im Bereich des Getriebegehäuses an beiden Seiten und ist am oberen Ende zu zwei seitlich abstehenden Griffstangen abgebogen, an denen z.B. ein Sicher-lo heits-Überlastschalter bzw. ein Totmannschalter für die selbsttätige Stillsetzung des elektrischen Antriebsmotors im Gefahrenfalle angeordnet sein kann.
Zum Transport des Motorgerätes zum und vom Ort ihres Einsatzes kann ferner vor oder hinter den Werkzeugwellen 15 eine höhenverstellbare Stützrolle oder ein verstellbares Stützradpaar angeordnet sein, und zwar mit höher liegender(n) Lauffläche(n) als der Umfangskreis der Rech- o.ä. Werkzeuge. Dieser Stütz- bzw. Rollmechanismus kann derart ausgeführt und angeordnet sein, dass er nur dann Bodenberührung hat, 20 wenn die motorgetriebene Vorrichtung durch Anheben oder Niederdrücken des Bedienungsholmes nach vorn oder hinten gekippt wird.
Zum Häufeln, zur Vorbereitung des Setzens der Pflanzen oder des Ausstreuens von Dünger oder Samen können anstelle 25 der Schnecken 29,30 z.B. rotierende Rechenwerkzeuge oder Rillenwalzen verwendet werden.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Triebradloses Motorgerät zur Bodenbearbeitung mit mindestens zwei quer zur Fahrtrichtung des Motorgerätes in einem Getriebegehäuse (1) laufenden Werkzeugwellen (2, 3) die in einem Schutzgehäuse rotierende Werkzeuge tragen, einem am Getriebegehäuse angeordneten Motor (10) zum Antrieb der Werkzeugwellen (2, 3) und einer nach hinten und oben verlaufenden Griffstange (12, 13), die als Bedienungsholm zum Führen des Motorgerätes ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Frontwerkzeugwelle (2) mit Hackwerkzeugen (22) bestückt ist, während der (den) rückwärtig angeordneten weiteren Welle(n) (3) ausschliesslich der Pflanzvorbereitung dienende Werkzeuge (23) zugeordnet sind, die in einem Abstand von den Hackwerkzeugen (22) umlaufen und deren Umfangsgeschwindigkeit und Eindringtiefe in den Erdboden von der Umfangsgeschwindigkeit und Eindringtiefe der Hackwerkzeuge (22) abweichen.
2. Motorgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der rotierenden Hackwerkzeuge (22) grösser ist als derjenige der Werkzeuge (23) der nachfolgenden Werk-zeugwelle(n) (3).
3. Motorgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rückwärtige(n) Werkzeugwelle(n) (3) freilaufend ist (sind).
4. Motorgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Getriebegehäuse (1) Halte- und Führungsmittel (11) sowohl für den Antriebsmotor (10) als auch für einen aus Rohren (7, 8) bestehenden Bedienungsholm (9) vorgesehen sind.
5. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsmotor (10) eine Bohrmaschine zur Anwendung kommt.
6. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Bedienungsholmes (9) mitT-förmiger Griffstange (12, 13) und zwei Handgriffen (14, 15).
7. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (10)
Teil des Bedienungsholmes (9) ist.
8. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hackwerkzeuge (22) aus auf Mehrkantwellen (2) zusammengesteckten, an beiden Enden abgebogenen (16—19), gegebenenfalls messerartig zugeschärften Blechstanzteilen bestehen, in deren Zentrum eine vorzugsweise vieleckige Bohrung vorgesehen ist.
9. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugwellen (2, 3) vorzugsweise mehrkantige Rohre sind, auf welche die Hackwerkzeuge (22) mittels ihrer Zentrumsbohrung (20) aufgesteckt und mittels Rundbohrabschnitten (21) in Abständen festgelegt sind.
10. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Radien der in Fahrtrichtung hintereinander rotierenden Werkzeuge (22, 23) kleiner ist als der Abstand zwischen der vorderen (2) und der rückwärtigen Werkzeugwelle (3).
11. Motorgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine nachgeordnete Werkzeugwelle (3) den durch die Hackwerkzeuge (22) der ersten Werkzeugwelle (2) bewirkten Vorschub des Gerätes mittels der rotierenden erdberührenden Werkzeuge (23) abbremst.
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