CH624858A5 - - Google Patents

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CH624858A5
CH624858A5 CH1447077A CH1447077A CH624858A5 CH 624858 A5 CH624858 A5 CH 624858A5 CH 1447077 A CH1447077 A CH 1447077A CH 1447077 A CH1447077 A CH 1447077A CH 624858 A5 CH624858 A5 CH 624858A5
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CH
Switzerland
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guide wall
inlet pipe
centrifugal
centrifugal drum
push
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CH1447077A
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Yves Dr Dipl Ing Kaempfen
Bernd Dipl Ing Hoppe
Ernst Rebsamen
Original Assignee
Escher Wyss Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
    • B04B3/02Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by means coaxial with the bowl axis and moving to and fro, i.e. push-type centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schubzentrifuge mit einer Schleudertrommel, einem Schubboden, einem koaxial zur Schleudertrommel mündenden Einlaufrohr und einer vom Einlaufrohr bis zur Innenoberfläche der auf der Schleudertrommel liegenden Schleudergutschicht reichenden Leitwand für das auf die Schleudertrommel aufzugebende Schleudergut.
Bei Schubzentrifugen wird das Schleudergut mittels eines nichtrotierenden Einlaufrohrs in das Innere der Schleudertrommel geführt und mittels einer Leitwand auf dem Wege von dem nichtrotierenden Einlaufrohr bis zur Innenoberfläche der rotierenden Schleudertrommel geleitet, wo es die Schleudergutschicht bildet, aus welcher die Flüssigkeit ausgeschleudert wird.
Bei den bekannten Schubzentrifugen rotiert die Leitwand mit der Schleudertrommel und die Oberfläche der Leitwand ist kegelstumpfmantelförmig ausgebildet. Die Leitwand hat dabei die Aufgabe, das aus dem nichtrotierenden Einlaufrohr kommende Schleudergut allmählich auf die Umfangsgeschwindigkeit der Schleudertrommel zu beschleunigen und möglichst gleichmässig auf den Umfang der Schleudertrommel zu verteilen. Dabei soll eine Beschädigung der Feststoffe vermieden, und ein ruhiger Lauf der Schleudertrommel erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schubzentrifuge zu schaffen, die die Feststoffe noch besser schont und die gleichzeitig ruhig läuft.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs geschilderten Schubzentrifuge erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die dem aufzugebenden Schleudergut zugewandten Oberflächen des Schubbodens und der Leitwand in dem von der Leitwand gegebenen Radialbereich in andere Richtungen als zur Achse der Schleudertrommel hin schauen.
Auf diese Weise wird das auf die Trommel aufzugebende Schleudergut nicht mehr auf einer Leitwand aufliegend geführt, wie das bei den bekannten Schubzentrifugen der Fall ist, sondern bei der Erfindung gelangt das auf die Schleudertrommel aufzugebende Schleudergut in einen Kanal, der beidseitig durch nicht zur Achse der Schleudertrommel schauende Wandoberflächen eingegrenzt ist, auf denen das Schleudergut nicht mehr aufliegt, sondern durch die das Schleudergut nur an einer axialen Ausbreitung gehindert wird. Damit kann auf dem Wege vom Einlaufrohr zur Innenoberfläche der Schleudertrommel keine Trennung von Feststoff und Flüssigkeit stattfinden, und ein Aufliegen von aus der Mischung ausgetretenen Feststoffteilchen auf der Leitwand wird vermieden. Es können also auch bezüglich Kornbruch empfindliche Schleudergüter schonend zentrifugiert werden.
Die senkrecht zu der Achse oder abgewandt von der Achse der Schleudertrommel verlaufende Leitwand wird vorteilhafterweise, wie für die der Achse zugewandten Leitwände bekannt, am Schubboden befestigt, wobei zwischen der Leitwand und dem Einlaufrohr eine Trennfuge freigelassen ist.
Es kann aber auch von Vorteil sein, die senkrecht zu der Achse oder abgewandt von der Achse der Schleudertrommel verlaufende Leitwand an dem Einlaufrohr zu befestigen.
Bei der Befestigung der Leitwand am Schubboden wird mit Vorteil im Bereich der zwischen der Leitwand und dem Einlaufrohr freigelassenen Trennfuge eine Dichtvorrichtung angeordnet.
Diese Dichtvorrichtung weist vorteilhafterweise eine parallel und in geringem Abstand zu der Leitwand verlaufende Ringscheibe auf.
Mit Vorteil kann diese Ringscheibe entweder unter Freilassen einer Trennfuge an das Einlaufrohr heranreichen und an der Leitwand befestigt sein, oder die Ringscheibe kann an dem Einlaufrohr befestigt sein.
In der Zeichnung, anhand welcher die Erfindung näher erläutert ist, sind Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 je einen vertikalen Axialschnitt durch drei verschiedene Schubzentrifugen.
Die in Fig. 1 dargestellte Schubzentrifuge weist eine Schleudertrommel 1 mit einem Schubboden 2 auf. Ein Einlaufrohr 3 mündet koaxial zur Schleudertrommel 1 in den Innenraum der Schleudertrommel 1. Vom Einlaufrohr 3 bis zur Innenoberfläche 4 der auf der Schleudertrommel 1 liegenden Schleudergutschicht 5 erstreckt sich eine Leitwand 6 für das auf die Schleudertrommel aufzugebende Schleudergut.
Das auf die Trommel aufzugebende Schleudergut wird der Schubzentrifuge durch das Einlaufrohr 3 zugeführt und fliesst durch den Kanal zwischen dem Schubboden 2 und der Leitwand 6 auf die mit Sieböffnungen versehene Schleudertrommel 1.
Die dem aufzugebenden Schleudergut zugewandte Oberfläche des Schubbodens 2 und die dem aufzugebenden Schleudergut zugewandte Oberfläche der Leitwand 6 verläuft jeweils in dem Radialbereich, der von der Aussenoberfläche des Einlaufrohrs 3 bis zur Innenoberfläche 4 der auf der Schleudertrommel 1 liegenden Schleudergutschicht 5 reicht, zumindest im wesentlichen senkrecht zur Achse 7 der Schleudertrommel 1.
Die Leitwand 6 ist durch Stützen 8 am Schubboden 2 befestigt und zwischen der Leitwand 6 und dem Einlaufrohr 3 ist eine Trennfuge freigelassen. Die Leitwand 6, der Schubboden 2 und die Schleudertrommel 1 rotieren miteinander, während das Einlaufrohr 3 stillstehend ist.
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Im Bereich der zwischen der Leitwand 6 und dem Einlauf- An die Schleudertrommel 1 schliesst noch eine zweite rohr 3 freigelassenen Trennfuge ist eine Dichtvorrichtung 11 Schleudertrommel 12 an, die über Stützen 13 auf einer Nabenangeordnet. Diese Dichtvorrichtung weist eine parallel und in scheibe 14 einer Hohlwelle 15 befestigt ist. Auf der Nabengeringem Abstand zu der Leitwand 6 verlaufende Ringscheibe scheibe 14 ist auch der Schubboden 2 mittels Stützen 16 befe-9 auf, die unter Freilassen einer Trennfuge an das Einlaufrohr 5 stigt. Die Schleudertrommel 1 ist über eine Nabenscheibe 17 3 heranreicht und durch Stützen 10 an der Leitwand 6 befe- auf der Welle 18 befestigt.
stigt ist. Dabei reicht die Ringscheibe 9 bis nahe an die Innen- Die Welle 18 wird durch einen nicht gezeigten Schubmotor
Oberfläche 4 der auf der Schleudertrommel 1 liegenden hin und her bewegt. Damit bewegt sich die Schleudertrommel
Schleudergutschicht 5 heran. 1 in Achsrichtung hin und her, während die Schleudertrommel
Während des Betriebs der Schubzentrifuge gelangt das io 12 und der Schubboden 2 samt der Leitwand 6 und der Ring-
durch das Einlaufrohr 3 zugeführte Schleudergut auf das scheibe 9 in Achsrichtung der Schleudertrommel unverschieb-
Schleudergut, welches sich in dem durch die Leitwand 6 und lieh sind.
den Schubboden 2 begrenzten Kanal befindet. Infolge des Die in Fig. 2 dargestellte Schubzentrifuge unterscheidet Umstandes, dass die dem Schleudergut zugewandten Oberflä- sich von der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform lediglich chen des Kanals nicht der Achse der Schleudertrommel zuge- is durch die Ausbildung der Dichtvorrichtung 11. Anstelle der an wandt verlaufen, bleibt das Mischungsverhältnis zwischen Fest- der Leitwand 6 befestigten Ringscheibe 9 ist eine am Einlaufstoffen und Flüssigkeit über die Kanalbreite konstant, und die rohr 3 befestigte Ringscheibe 19 vorgesehen. Damit weist die Beschleunigung des Schleuderguts auf die Umfangsgeschwin- durch die beiden Wände, nämlich die Leitwand 6 und die digkeit der Schleudertrommel 1 wird im wesentlichen durch Ringscheibe 19 gebildete Reibungspumpe eine stillstehende den gegenseitigen Kontakt des Schleuderguts erreicht. Die 20 und eine rotierende Wand auf. Dadurch wird eine Brückenbil-Reibung zwischen dem Schleudergut und den Wänden des Ka- dung durch Feststoffteilchen zwischen den beiden Wänden si-nals wird auf ein Minimum reduziert. Alle Feststoffteilchen eher vermieden.
sind von Flüssigkeit umgeben, so dass eine unmittelbare Rei- Die 3 { Schubzentrifuge unterscheidet sich bung zwischen Feststoffteilchen und Kanalwand vermieden von der jn pfg Schubzentrifuge lediglich dadurch,
Wir<ri- TT , n , • , n.,( . , „ „ 25 dass statt der mit dem Schubboden 2 verbundenen Leitwand
Die die Ringscheibe 9 aufweisende Dichtvornchtung 11 eme an dem Einlaufrohr 3 befeStigte Leitwand 20 vorgese-
trennt den Feststoffraum der Schubzentrifuge vom Zulaufraum faen womit dÌ£ Dichtvorrichtung x ! überflüssig wird. Die far das aufzugebende Schleudergut Die beiden rotierenden 20 hat eine dem aufzugebenden Schleudergut zuge-
Wande, nämlich die Leitwand 6 und die Ringscheibe 9 bilden wandt£ 0berfläch die von der Achse 7 der Schleudertrom-
eme Reibungspumpe, welche diejenigen Anteile des aufzuge- 30 1 1 u Hf • .
benden Schleuderguts, welche durch die Trennfuge zwischen me a ®ewan 1S *
dem Einlaufrohr 3 und der Leitwand 6 hindurchtreten, absaugt Ebenso könnte auch die dem aufzugebenden Schleudergut und in die Nähe der Aufgabestelle der Schleudertrommel 1 be- zugewandte Oberfläche des Schubbodens 2 von der Achse 7
fördert. der Schleudertrommel 1 abgewandt ausgebildet sein.
2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

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1. Schubzentrifuge mit einer Schleudertrommel (1), einem Schubboden (2), einem koaxial zur Schleudertrommel mündenden Einlaufrohr (3) und einer sich von der Aussenoberflä-che des Einlaufrohrs (3) radial nach aussen erstreckenden Leitwand (6, 20) für das auf die Schleudertrommel aufzugebende Schleudergut, dadurch gekennzeichnet, dass die dem aufzugebenden Schleudergut zugewandten Oberflächen des Schubbodens (2) und der Leitwand (6, 20) in dem von der Leitwand gegebenen Radialbereich in andere Richtungen als zur Achse (7) der Schleudertrommel (1) hin schauen.
2. Schubzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (6) am Schubboden (2) befestigt und zwischen der Leitwand (6) und dem Einlaufrohr (3) eine Trennfuge freigelassen ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schubzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (20) an dem Einlaufrohr (3) befestigt ist.
4. Schubzentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zwischen der Leitwand (6) und dem Einlaufrohr (3) freigelassenen Trennfuge eine Dichtvorrichtung (11) angeordnet ist.
5. Schubzentrifuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (11) eine parallel und in geringem Abstand zu der Leitwand (6) verlaufende Ringscheibe (9, 19) aufweist.
6. Schubzentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe (9) unter Freilassen einer Trennfuge an das Einlaufrohr (3) heranreicht und an der Leitwand (6) befestigt ist.
7. Schubzentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe (19) an dem Einlaufrohr (3) befestigt ist.
8. Schubzentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe (9,19) einen mindestens nahezu gleich grossen Durchmesser wie die Leitwand (6) aufweist.
CH1447077A 1977-11-25 1977-11-25 CH624858A5 (de)

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