CH625404A5 - Shoe closure with a closing band which can be fastened by means of a touch-and-close fastener - Google Patents
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- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C11/00—Other fastenings specially adapted for shoes
- A43C11/14—Clamp fastenings, e.g. strap fastenings; Clamp-buckle fastenings; Fastenings with toggle levers
- A43C11/1493—Strap fastenings having hook and loop-type fastening elements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuhverschluss mit einem mittels eines Klettenverschlusses festlegbaren Schliessband, das, jeweils mit einem Schaftteil des Schuhes verbunden, zu einer im anderen Schaftteil befindlichen Öse geführt und die Öse durchdringend zum Schliessen des Verschlusses auf das erstgenannte Schaftteil umlegbar und mittels des Klettenverschlusses festlegbar ist.
Ein derartiger Schuhverschluss ist aus der CH-PS 430 494 bekannt. Der bekannte Verschluss besteht aus zwei getrennten, in ihrer Verbindungslänge verstellbaren, ein einziges Schliessband ergebendes Verschlussteilen, deren eines eine Öse und deren anderes ein mit der Öse verbindbares Haftband aufweist. Beide eine Formeinlage erfordernde Verschlussteile sind jeweils mittels einer einen Schlitz durchdringenden Schraubverbindung in Richtung der Längserstreckung der Verschlussteile verstellbar. Die Vielteiligkeit macht jedoch den bekannten Verschluss verhältnismässig kostspielig. Ferner bestehen gegen die an sich bei Schuhen unübliche Schraubverbindung Bedenken wegen der Gefahr, dass zum einen ein unangenehmer Druck auf den Fuss des Trägers ausgeübt wird und zum andern das Schaftleder od.dgl. einreissen könnte. Auch lässt sich mit einem einzigen Schliessband der Schuh nicht immer bequem genug unterschiedlichen Ristformen anpassen.
Die genannten Mängel werden von einem anderen bekannten für Sportschuhe bestimmten Schuhverschluss vermieden,
der eine Reihe sägezahnartig angeordneter Schliessbänder aufweist, die, eine Zunge sowie Gleitbänder überdeckend, waagerecht quer von einem Schaftteil des Schuhes sich bis zum gegenüberliegenden Schaftteil erstrecken und an diesem mittels eines Klettenverschlusses befestigbar sind (FR-PS 2 004 809). Dieser Verschluss verleiht zwar dem damit ausgerüsteten Sport-Schuh auch bei unterschiedlichen Ristformen einen guten, bequemen Passsitz, es ist aber ein einen geringeren Bedienungsaufwand erfordernder und darüber hinaus auch modischen Belangen besser genügender Verschluss erwünscht.
Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Klettenverschlüsse für Schuhe in der Richtung weiter zu entwickeln, dass bei kostensparender und einfacher Ausgestaltung einerseits der Bedienungsaufwand für das öffnen und Schliessen verringert wird und anderseits die bequeme Anpassungsmöglichkeit an unterschiedliche Ristformen erhalten bleibt. Darüber hinaus soll das Aussehen des überwiegend zweckorientierten bekannten Sportschuhverschlusses verbessert werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Schuhverschluss der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mindestens zwei Schliessbänder vorgesehen sind, dass diese Schliessbänder an ihren äusseren freien Enden miteinander verbunden sind, wobei das Verbindungselement so ausgestaltet ist, dass dieses die am erstgenannten Schaftteil festgelegten inneren Enden der Schliessbänder konturengetreu abdeckt.
Mit dieser Ausgestaltung des Schuhverschlusses gemäss der Erfindung ist nicht nur die vorbeschriebene Aufgabe vorteilhaft und vollständig gelöst, sondern darüber hinaus noch bewirkt, dass die Doppel- oder Mehrfachschliessbänder aus den Ösen nicht herausgleiten können, ein schnelles und der Fussform angepasstes Schliessen bewirkbar ist und dass hässliche Schmutzablagerungen auf dem Schlaufenbesatz des Klettenverschlusses ausgeschlossen sind.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Enden der Schliessbänder in je einer Zunge miteinander verbunden, wobei die Schliessbänder mit der Schliesszunge aus einem einzigen Zuschnitt gewonnen sind. Dies trägt nicht nur zur Kostenersparnis bei, sondern verbessert auch das Aussehen des Verschlusses.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die inneren Enden der Schliessbänder aus dem hier befindlichen Bordürenteil herausgearbeitet sind, was zu einer weiteren Kostenersparnis sowie Verbesserung des Erscheinungsbildes beiträgt. Auch in diesem Falle entspricht zweckmässigerweise die Kontur des hier angebrachten Klettenverschlussteiles dem auf ihm zur Deckung zu bringenden, der Schliesszunge zugehörigen Verschlussteil.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie damit erzielbare Vorteile sind der nachfolgenden Beschreibung sowie den Patentansprüchen entnehmbar. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilansicht auf einen Schuh mit dem erfin-dungsgemässen Verschluss im geöffneten Zustand,
Fig. 2 eine Teilansicht auf den Schuh gemäss Fig. 1, jedoch mit geschlossenem Verschluss.
Der Schuh-Verschluss 1 wird aus mindestens zwei Schliess-bändern 2, 3 gebildet, deren innere Enden 4 jeweils an einem Schaftteil 5 oder 6 des Schuhes angebracht sind und deren äussere Enden 7, nachdem sie durch im zweiten Schaftteil 6 oder 5 befindliche Ösen 8 geführt sind, sich in einer Schliesszunge 9 vereinigen. Zweckmässigerweise laufen auch die inneren Enden 4 der Schliessbänder 2, 3 in einer Zunge 10 zusammen.
Der eigentliche Verschluss 1 besteht aus einem Häkchenbesatz 12 sowie einem Schlaufenbesatz 13, von denen jeweils der eine Teil der Schliessbänder 2, 3 und die Schliesszunge 9 sowie der andere Teil der Schliessbänder 2, 3 und die Zunge
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10 belegt sind. Der Verschluss wird in bekannter Weise durch Einrasten des Häkchenbesatzes 12 unter leichtem Druck in den Schlaufenbesatz 13 geschlossen, nachdem zuvor die Schliesszunge 9 angezogen und dann über die Zunge 10 gelegt wurde. Das Öffnen erfolgt in sinngemäss umgekehrter Weise.
Der Verschluss 1 lässt sich gleich gut bei Schuhen anwenden, deren Kappe 14 des Schaftes mit den Schaftteilen 5, 6 eine Einheit bildet, wie auch bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausgestaltung, bei der die eigentliche Kappe 14 in besondere Seitenteile 15,16 übergeht, die wiederum Bordürenteile 17, 18 tragen können. Auch kann unter dem Verschluss 1 bzw. zwischen den Schaftteilen 5, 6 bzw. 15,16 bzw. 17,18 eine Zunge 19 liegen. Alle Teile des Schaftes können aus Oberleder, Stoff, Kunststoff od.dgl. bestehen und sie können, wie üblich, mit Futter besetzt sein. Es versteht sich, dass die Ösen 8 sich in dem Schaftteil 5,15,17 oder 6,16,18 befinden, an dem die inneren Enden 4 der Schliessbänder 2, 3 bzw. der Zunge 10 nicht befestigt sind. Es liegt ferner im Rahmen der Erfindung, anstelle von mindestens zwei Ösen 8,
11 nur eine einzige mit einer dem Abstand der Aussenkanten 20, 23 der Schliessbänder 2, 3 entsprechenden Längserstrek-kung vorzusehen, doch wird dies wegen der schlechten Führung der Schliessbänder 2, 3 als weniger zweckmässig erachtet.
Es ist nun nicht möglich, zwei oder mehr Schliessbänder 2, 3 durch die entsprechenden Ösen 8, 11 einzufädeln, wenn die Schliessbänder in bevorzugter Weise an ihren jeweiligen Enden 4 oder 7 unmittelbar in die Zunge 10 bzw. die Schliesszunge 9 übergehen. Aus diesem Grunde sind Quernähte 24—24 etwa senkrecht zur Längserstreckung des Verschlusses 1 vorgesehen.
Die beabsichtigte Wirkung ist auch mit einem während der Anbringung des Schuhverschlusses am entsprechenden Schaftteil offenen Längsschnitt 25-25 erreichbar.
Sofern Quernähte 24—24 Anwendung finden, ist es zweckmässig, die inneren Enden 4 der Schliessbänder 2, 3 in einem Zuschnitt mit dem zugehörigen Bordürenteil zuzuschneiden bzw. zu stanzen (Fig. 1).
Gleich gut ist ein etwa nierenförmiges Schliessteil geeignet, dessen Schliessbänder zusammen mit der Zunge und der Schliesszunge in einem Zuschnitt gewonnen werden. Das benutzte Stanzwerkzeug kann auch den aus Fig. 1 ersichtlichen Längsschnitt 25-25 bewirken.
Von den Seitenkanten der Schliessbänder verlaufen zweckmässigerweise wenigstens die zur Ferse hinweisende 5 Aussenkante 20, sowie die Innenkanten 21, 22 konzentrisch mit etwa gleichen Krümmungsradien, während für die Aussenkante 23 ein etwas kleinerer Krümmungshalbmesser zweckmässig sein kann. Der Übergang in die Zunge 10 und die Schliesszunge 9 ist zunächst korbbogenförmig. Die verbleiben-lo den Kanten sind entsprechend der gewünschten Nierenform gerundet. Diese Formgebung ermöglicht die wegen der unterschiedlichen Ristausbildungen erwünschten variablen Schliess-stellungen, die durch den Längspfeil 26 und den Querpfeil 27 versinnbildlicht sind.
15 Die Umrisse sowohl des dem Klettenverschluss zugehörigen Häkchenbesatzes 12 als auch des Schlaufenbesatzes 13 werden, wie der Zeichnung zu entnehmen ist, möglichst grossflächig den eigentlichen Verschlussteilen, also den Schliess-bändern 2, 3 bzw. der Schliesszunge 9 und der Zunge 10 ange-passt.
Zweckmässigerweise nutzt das bei der Zunge 10 bzw. den inneren Enden 4 der Schliessbänder 2, 3 unten liegende Teil des Klettenverschlusses 13 bzw. 12 die durch die Zunge bzw. Schliessbänder gegebene Kontur nicht voll aus, damit bei geschlossenem Verschluss (Fig. 2) keine Teile des Kettenverschlusses sichtbar sind. Diese Massnahme ergibt nicht nur ein besseres Aussehen, sondern verhindert insbesondere hier leicht mögliche Schmutzablagerungen.
30 Alle Teile des Verschlusses sind mit dem übrigen Schuh bzw. untereinander nach dem gleichen Verfahren verbunden, das für die Fertigung des ganzen Schuhes angewandt wird, also Steppen, Kleben, Schweissen u.dgl. Die Ösen 8 werden jedoch, sofern sie aus Metall bestehen, durch Pressen mit dem 35 betreffenden Schaftteil 5 oder 6 bzw. 15 oder 16 bzw. 17 oder 18 verbunden.
Der erläuterte Schuhverschluss ist bequem betätigbar und eignet sich wegen seines angenehmen Aussehens sowohl für Sport- und Freizeitschuhe als auch für herkömmliche sportli-40 che Laufschuhe.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schuhverschluss mit einem mittels eines Klettenverschlusses festlegbaren Schliessband, das, jeweils mit einem Schaftteil des Schuhes verbunden, zu einer im anderen Schaftteil befindlichen Öse geführt und die Öse durchdringend zum Schliessen des Verschlusses auf das erstgenannte Schaftteil umlegbar und mittels des Klettenverschlusses festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Schliessbänder (2, 3) vorgesehen sind, dass diese Schliessbänder (2, 3) an ihren äusseren freien Enden (7) miteinander verbunden sind, wobei das Verbindungselement so ausgestaltet ist, dass dieses die am erstgenannten Schaftteil festgelegten inneren Enden (4) der Schliessbänder (2, 3) konturengetreu abdeckt.
2. Schuhverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden (7) der Schliessbänder (2, 3) in einer Schliesszunge (9) miteinander verbunden und die Schliessbänder (2, 3) mit der Schliesszunge (9) aus einem einzigen Zuschnitt gewonnen sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schuhverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die inneren Enden (4) der Schliessbänder (2, 3) in einer Zunge (10) miteinander verbunden und aus einem einzigen Zuschnitt gewonnen sind.
4. Schuhverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Enden (4) der Schliessbänder in einem Zuschnitt mit dem hier liegenden Schaftteil (5 oder 6), Seitenteil (15 oder 16) oder Bordürenteil (17 oder 18) gewonnen sind und dass die Kontur des hier angebrachten Klettenverschlussteiles (12, 13) etwa symmetrisch der Kontur des an der Schliesszunge (9) angebrachten zweiten Klettenverschlussteiles entspricht.
5. Schuhverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessbänder (2, 3) etwa im Bereich der Hälfte ihrer Längserstreckung je eine Quernaht (24) haben.
6. Schuhverschluss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessbänder (2, 3) mit Schliesszunge (9) und Zunge (10) aus einem einzigen, etwa nierenförmigen Zuschnitt gebildet sind.
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