CH625592A5 - Up-and-over door with a door leaf carried by carrying ropes - Google Patents

Up-and-over door with a door leaf carried by carrying ropes Download PDF

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CH625592A5
CH625592A5 CH828078A CH828078A CH625592A5 CH 625592 A5 CH625592 A5 CH 625592A5 CH 828078 A CH828078 A CH 828078A CH 828078 A CH828078 A CH 828078A CH 625592 A5 CH625592 A5 CH 625592A5
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CH
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door leaf
catch arm
gate according
lift gate
gripping
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CH828078A
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Juergen Lamschick
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Krueger H Kg Maschinenfabrik G
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    • E05D13/003Anti-dropping devices
    • E05D13/006Anti-dropping devices fixed to the wing, i.e. safety catches
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft ein Hubtor mit einem von Tragseilen getragenen Torblatt, das an seinen beiden Seiten jeweils 6Q in ortsfesten Laufschienen geführte Laufrollen sowie an den unteren Tragseilenden angelenkte, gegen Federkraft in Ruhestellung gehaltene und bei Nachlassen der Seilspannung, z. B. infolge Seilbruchs, ausschwenkbare, mit feststehenden Teilen des Hubtores mittels Greifzacken oder -klauen in Klemmoder Keilverbindung tretende Fangarme trägt.
Aus der CH-PS 340 337 ist ein Hubtor dieser Art bekannt, bei dem die Fangarme innerhalb der Schienen für die
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Laufrollen angeordnet sind. Diese Fangarme sind mit einem einzelnen Greifzacken in Form einer Nase ausgebildet, die bei Seilbruch unter Wirkung einer Drehfeder in Aussparungen in der Laufschiene gedrückt wird. Um ein Auffangen des Tores bei Seilbruch in jeder möglichen Höhenlage sicherzustellen, ist es also erforderlich, die Laufschiene auf der gesamten Länge mit solchen Aussparungen zu versehen, was neben Mehrarbeit eine Schwächung des Querschnitts der Laufschienen und die Gefahr des Durchreissens infolge des durch das Torgewicht erzeugten Auffangwiderstands verursacht. Ausserdem erfolgt, da die Fangarme auf einer gemeinsamen Achse mit den zugeordneten Laufrollen angeordnet sind, das Verschwenken der Fangarme in einer zum Torblatt senkrechten Ebene, wodurch ein Ausweichen oder Ausdrängen entweder des Torblatts oder der Laufschienen möglich ist. Darüber hinaus ist diese Sperrvorrichtung durch ihre Anordnung innerhalb der Schiene ausserordentlich schwer zugänglich; es ist praktisch unmöglich, eine Beschädigung der bei Seilbruch den Fangarm in Wirkstellung drük-kenden Feder festzustellen, so dass keine Funktionsgarantie besteht.
Endlich fällt bei einer so aufgebauten Sperrvorrichtung das abgerissene Seilende, das an dem Fangarm angelenkt ist, unter Einwirkung der Schwerkraft herab und kann unter Umständen die Wirksamkeit der Sperre selbst beeinträchtigen.
Hubtore mit ähnlich ausgebildeten Sperrvorrichtungen, deren Greifzacken ebenfalls senkrecht zur Torblattebene wirksam werden, sind weiterhin z. B. aus der DE-PS 887 762 und der FR-PS 733 460 bekannt. Bei der erstgenannten Vorrichtung ist eine Zackenscheibe mit einem Nocken vorgesehen. Diese Zackenscheibe läuft in einer Schiene, und bei Seilbruch soll der Nocken einen Gegenhalt in der Schiene finden. Abgesehen davon, dass auch hier das abgerissene Seilende die Klemmwirkung durch Fallen in die den Fangarm mit der Zackenscheibe führende Schiene beeinträchtigen und das senkrecht zur Klemmrichtung wirkende Tor ausweichen kann, besteht hier die grosse Gefahr, dass unter dem Fallgewicht des Tores, das schon nach wenigen Zentimetern sehr hohe Kräfte ausübt, der Nocken die Hohlschiene aufbiegt und damit die gegenüber dem Nocken auf der Scheibe vorgesehenen Greifzacken ohne Wirkung bleiben, es mit anderen Worten zu einem Rutschen des Fangarmes in seiner Führung kommt. Auch bei der FR-PS 733 460 wirkt der Fangarm senkrecht zur Torblattebene und hat keinerlei Gegenhalter, so dass innerhalb der Fangvorrichtung kein genügender Kräfteausgleich erfolgen und das Torblatt weiterrutschen kann. In der Praxis hat sich bei solchen Fangarmen herausgestellt, dass sie infolge der an ihnen angreifenden hohen Kräfte zum Umklappen neigen und dann erst recht keinen wirksamen Widerstand gegen das Durchfallen des Tores bei Seilbruch mehr bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hand-oder motorgetriebenes Hubtor der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass es bei Seilbruch oder Wegfall des Gewichtsausgleichs, z. B. infolge Bruchs einer Ausgleichfeder oder Abrisses eines Gegengewichts sofort, d. h. nach minimal kleinem Fallweg, abgefangen und in Fangstellung sicher, d. h. ohne jegliches Nachrutschen, gehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jedes Tragseil nach Umlenkung an der Unterseite des Torblatts an dem betreffenden Fangarm angelenkt ist, der im wesentlichen parallel zur Torblattebene nach aussen in Sperrstellung ausschwenkbar ist. So wird in besonders einfacher Weise ein sicheres Auffangen des Tores dadurch gewährleistet, dass sich der Fangarm des gerissenen Tragseils oder des entsprechenden, fehlerhaften Ausgleichsgewichts spreizend in der Ebene des Torblatts gegen dieses abstützt,
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ohne dass das Torblatt wie bei den bekannten Hubtoren bindenden Verbindungselemente völlig von den Trag- und senkrecht zu seiner Blattebene ausgedrängt werden kann. Mit auch den Fangkräften entlasten.
anderen Worten stützt sich der Fangarm immer gegen die Um die Fangvorrichtung jederzeit und schnell auf ihre
Gesamtfläche des Tores und, sofern auf der anderen Seite Funktionsbereitschaft überprüfen zu können, ist zweckmäs-nicht auch ein Fangarm wirksam wird, gegen die Wirkung 5 sigerweise an dem Torblatt, vorzugsweise an der Bodenkon-des dort vorgesehenen Tragseils ab, so dass auf jeden Fall ein sole, mindestens eine von dem Fangarm in dessen Ruhestel-sicheres Verkeilen bzw. Verklemmen stattfindet. Die Fall- lung verdeckte, nach Betätigung desselben sichtbare Markie-energie des Tores wird dabei in Verformungsarbeit der Fang- rung vorgesehen. In ähnlicher Weise kann man für eine spe-arme in den Schienen umgewandelt. Infolge der Umlenkung zielle Überwachung der Feder Sorge tragen, die ein aus-des Tragseils kann dieses bei Riss nie mit dem freigeworde- io schlaggebendes Funktionselement der Fangvorrichtung dar-nen Ende in den Funktionsbereich des Fangarms fallen und stellt, und zwar dadurch, dass an dem Torblatt, vorzugsweise diesen in seiner Wirkung behindern, sondern es fällt von sei- der Bodenkonsole, eine zweite Markierung vorgesehen ist, die nem Anlenkpunkt frei nach unten. Ausserdem kann das bei funktionsbereiter Feder von einem durch die Feder geTragseil verdeckt zwischen Torblatt und Laufschiene ange- haltenen Abdeckblech abgedeckt ist. In besonders einfacher ordnet werden, ohne den Arbeitsablauf des Tores bei nor- 15 Weise können diese Markierungen als Farbmarkierungen aus-maler Funktion zu stören. Die erfindungsgemässe Ausbildung gebildet sein, wodurch sie sich preiswert herstellen lassen und ermöglicht es, den Fangarm so anzuordnen, dass seine Funk- sehr wirksam in ihrer Wahrnehmbarkeit, z. B. durch Anwen-tionsfähigkeit jederzeit kontrolliert werden kann, und schafft dung sogenannter Warn- oder Leuchtfarben, ausgestaltet eine sogenannte Einmal-Vorrichtung, nach deren Betätigung werden können.
vor erneuter Inbetriebnahme des Hubtores auf jeden Fall alle2o funktionswichtigen Teile ausgetauscht oder zumindest über- Ausführungsbeispiel prüft werden müssen, um so die Sicherungsfunktion der Ein- Efal Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in richtung als ganzes neu zu garantieren. der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Nach einer vorteilhaften Ausbildungsform der Erfindung Es zeigt:
kann der Fangarm als um einen zum Torblatt senkrechten, in25 Fig. 1 in axonometrischer Darstellung ein erfindungsge-diesem befestigten Lagerbolzen schwenkbarer Greifzacken- masses Hubtor ausschnittsweise mit einer Fangvorrichtung in hebel ausgebildet sein, der in die dieser Torblattseite zuge- Ruhestellung und ordnete Laufschiene ausschwenkbar ist. So erhält man eine Fig. 2 die Fangvorrichtung in Eingriffsstellung.
konstruktiv besonders einfache Anordnung, die ein sicheres Neben der nur angedeuteten unteren linken Ecke eines
Auffangen aufgrund der Tatsache gewährleistet, dass die 30 Torblattes 100 eines Hubtores ist eine senkrechte und im Laufschienen im Normalfall gerade in der Richtung ihrer der Querschnitt U-förmige Laufschiene 18 so angeordnet, dass Wirkung der Fangarme zugewandten Fläche am Mauerwerk ihre offene Seite zu dem Torblatt hinweist. An jeder Ecke des oder sonstigen, den Hubtorrahmen haltenden gebäudefesten Torblattes 100 bzw., im Falle eines mehrgliedrigen Tores, an Teilen angebracht sind. Auch lässt sich eine solche Vorrich- dessen unterem Torfeld, ist eine Bodenkonsole 2 mittels einer tung ggf. nachträglich an vorhandenen Hallentoren montie- 35 Anzahl von Schirmkopfschrauben 1 befestigt. Die Bodenkonren. sole 2 ist gegenüber dem Torblatt 100 ausserdem durch eine
Nach einer anderen Ausbildung können die Greifzacken untere vorspringende Kante 21 und durch eine seitliche auf einem Bogenstück angeordnet sein, dessen Krümmungs- Kante 22 fixiert. In ihrem unteren Teil trägt die Bodenkonmittelpunkt gegenüber dem Drehpunkt versetzt ist. Damit ist sole 2 ein Paar Rippen 20, die einer Laufachse 23 von Laufgewährleistet, dass die Haltekraft mit zunehmender Ver- 40 roUen 5 als Lagerstellen dienen. Die Laufrolle 5 ist in der Schwenkung des Fangarmes zunimmt. Laufschiene 18 geführt und stützt das Torblatt 100 an seiner
Um ein in jeder Beziehung sicheres Verkeilen zu gewähr- Unterkante ab. Bei einem mehrgliedrigen Torblatt sind die leisten, sollte der Fangarm aus Stahl bestehen und im Bereich einzelnen Felder in bekannter Weise jeweils mit solchen der Greifzacken, die ihrerseits mit einem Meisselschliff ver- Laufrollen versehen. An ihrem oberen Ende trägt die Bodensehen sein können, gehärtet sein. 45 konsole 2 formschlüssig mittels einer Schraube 9 einen Ge-
Vorteilhaft ist dem Fangarm ein mit dem Torblatt starr genhalter 4, der die Laufschiene 18 wenigstens teilweise umverbundener und die Laufschiene bügelartig umgreifender greift. An ihrer rechten oberen Ecke ist die Bodenkonsole 2 Gegenhalter zugeordnet, so dass auch bei einem Ausweichen mit einem Lagerbolzen versehen, der dem Fangarm 3 als der Laufschiene die Verriegelung durch zangenartigen Angriff Drehpunkt 7 dient. Der Fangarm 3 ist als einarmiger Hebel an dem Steg der Laufschiene erfolgt. 50 ausgebildet. Dieser trägt an seinem freien Ende Greifzacken
Auch kann das Tragseil mittels eines Seilschlosses als 8, die auf einem Bogen angeordnet sowie gehärtet und scharf-Gelenk an dem Fangarm angelenkt sein. Damit kann bei geschliffen sind. Dieser Bogen ist der Teil eines Kreisbogens, einem Seilbruch die Schwenkung des Fangarmes in Sperr- dessen Radiusvektoren ausserhalb, d. h. rechts des Drehstellung nicht durch die Tragseilbefestigung gestört werden. punktes, verlaufen, d. h. der Kreisbogen ist asymmetrisch
Das Torblatt kann zweckmässig an jeder seiner unteren 55 zum Drehpunkt angeordnet. Dieser Bogen kann aber auch Ecken mit einer Bodenkonsole versehen sein, die ein Lager den Teil einer Spirale darstellen, deren Radius sich bei Um-der Laufrolle bzw. deren Laufachse bildet, den Drehpunkt lauf entgegen dem Uhrzeiger vergrössert. Auf dem den Dreh-des Fangarmes sowie den Gegenhalter trägt und eine gerun- punkt 7 bildenden Lagerbolzen ist eine in Fig. 2 teilweise dete Kante für die Umlenkung des Tragseils aufweist. Eine sichtbare Drehfeder 12 angeordnet, die mit ihrem einen derartige Bodenkonsole lässt sich mit hoher Genauigkeit und 60 freien Schenkel 16 an dem Fangarm 3 angreift und bestrebt Eignung für die Aufnahme der auftretenden Kräfte herstel- ist, diesen in Richtung des Uhrzeigers zu verschwenken. Der len und braucht lediglich kraftschlüssig mit dem Torblatt ver- Fangarm 3 trägt ein Gelenk 19. An diesem ist über ein Seilbunden zu werden, kann aber, z. B. bei einem mehrgliedrigen schloss 11 ein Tragseil 6 angelenkt. Das Tragseil 6 ist um die Torblatt, auch integriert mit dem unteren Torblattfeld aus- gerundete Unterkante der Bodenkonsole 2 herumgeführt und gebildet werden. 65 verläuft im wesentlichen parallel zu der Seitenkante des Tor-
Vorteilhaft weist die Bodenkonsole eine vorspringende blattes 100 senkrecht nach oben.
Kante auf, die die Unterkante des Hubtores untergreift. Da- Unterhalb des Fangarmes 3 ist eine Hauptfarbmarkierung mit lassen sich die die Bodenkonsole mit dem Hubtor ver- 17 vorgesehen, die in Normalstellung von dem Fangarm 3
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verdeckt und nâçh dessen Betätigung (s. Fig. 2) sichtbar ist. Weiter hält die Drehfeder 12 über ihren zweiten freien Schenkel 13 ein Abdeckblech 14 für eine zweite, infolge des Abdeckbleches 14 nicht erkennbare Farbmarkierungsfläche 15 in Abdeckposition. 5
Zur Kontrolfè des Drehpunktes 7 und der Schraube 9 sind diese beiden Befestigungselemente mittels einer Plombe 10 gesichert.
Die Wirkungsweise der Fangvorrichtung ist folgende:
Bei Normalbetrieb des Hubtores befindet sich das Trag- io seil 6 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung und hält infolge seiner Belastung durch das Gewicht des Torblattes den Fangarm 3 in der dargestellten, nach unten weisenden Stellung. Diese bleibt sowohl beim Anheben wie auch beim Absenken des Torblattes unverändert. Wenn infolge Erschlaffen oder is Bruches, des Tragseiles 6 auf den Fangarm 3 durch das Seil-schloss 11 keine Kraft mehr ausgeübt wird, bewirkt die Drehfeder 12 eine Verschwenkung des Fangarmes 3 in Uhrzeigerrichtung, und zwar parallel zur Ebene des Torblattes nach aussen. Dabei schwenkt der Fangarm 3 in die Laufschiene 18 20 ein, kommt mit seinen Greifzacken 8 mit dem Steg der Laufschiene 18 in Berührung und verklemmt sich mit letzterer, zugleich unter Abstützung gegen den Gegenhalter 4. Ist der Fangarm 3 etwa 25° aus der senkrechten Lage geschwenkt, so wird die Hauptfarbmarkierung 17 sichtbar. Nach einem 25 Schwenken von etwa 35° hat die erste Greifzacke 8 des Fangarmes 3 die Laufschiene 18 erreicht. Die Greifzacke 8 wird durch das Gewicht des nach unten fallenden Torblattes 100 in die Laufschiene 18 gedrückt. Da der Drehpunkt 7 des
Fangarmes 3 asymmetrisch ist, wirkt der Bogen wie ein in seiner Neigung veränderlicher Keil, so dass es infolge der scharfen Greifzacken zu einer Verformung durch «Verkral-len» der Zacken 8 in der Laufschiene 18 kommt und die Fallenergie des Torblatts in Verformungsenergie umgesetzt wird. Der Fangarm 3 bremst daher bei weiterer Drehung das Torblatt 100 wie ein Keil ab, wobei er sich in der Torblattebene und über diese in der Aufhängung der anderen Tor-blattseite abstützt. Es erfolgt also eine spreizende Abstützung unter Einbeziehung des bzw. der Gegenhalter 4 unabhängig davon, ob auf der anderen Seite der Fangarm ebenfalls in Eingriff mit der zugeordneten Laufschiene tritt oder das Torblatt dort in seiner Seilaufhängung bleibt. Durch diese spreizende Abstützung wird mit Sicherheit vermieden, dass das Torblatt wie bei den bekannten Vorrichtungen um eine zur Torblattebene parallele Achse verschwenken und damit ausweichen kann. Der hierbei zurückgelegte Fallweg liegt unter 5 cm.
Bei geringem Torblattgewicht kann sich die Laufschiene elastisch leicht verformen. Sollte jedoch das Torblattgewicht höher liegen, so wird nach der elastischen die vorerwähnte plastische Verformung erreicht, die von dem Gegenhalter 4 noch begünstigt wird, so dass die Fallenergie in Verformung umgewandelt und der Abfangschlag gedämpft wird.
Ein Lösen dieser Verriegelung ist nur dadurch möglich, dass das Torblatt 100 angehoben und der sich dabei lösende Fangarm 3 zwangsweise gegen die Kraft der Drehfeder 12 wieder aus der Laufschiene 18 ausgeschwenkt wird.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Hubtor mit einem von Tragseilen (6) getragenen Torblatt (100), das an seinen beiden Seiten jeweils in ortsfesten Laufschienen (18) geführte Laufrollen (5) sowie an den unteren Tragseilenden (6) angelenkte, gegen Federkraft (12) in 5 Ruhestellung gehaltene und bei Nachlassen der Seilspannung ausschwenkbare, mit feststehenden Teilen des Hubtores mittels Greifzacken (8) oder -klauen in Klemm- oder Keilverbindung tretende Fangarme (3) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tragseil (6) nach Umlenkung an der Unter- 10 seite des Torblatts (100) an dem betreffenden Fangarm (3) angelenkt ist, der im wesentlichen parallel zur Torblattebene nach aussen in Sperrstellung ausschwenkbar ist.
  2. 2. Hubtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Fangarm (3) als Greifzackenhebel ausgebildet ist, 15 der um einen Drehpunkt (7) in Form eines zum Torblatt (100) senkrechten, in diesem befestigten Lagerbolzens in die dieser Torblattseite zugeordnete Laufschiene (18) ausschwenkbar ist.
  3. 3. Hubtor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 20 dass die Greifzacken (8) auf einem Bogenstiick angeordnet sind, dessen Krümmungsmittelpunkt gegenüber dem Drehpunkt (7) versetzt ist.
  4. 4. Hubtor nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangarm (3) aus Stahl besteht und im Bereich 25 der Greifzacken (8) gehärtet ist, die ihrerseits mit einem Meisselschliff versehen sind.
    5.Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fangarm (3) ein mit dem Torblatt starr verbundener und die Laufschiene (18) bügelartig um- 30 greifender Gegenhalter (4) zugeordnet ist.
  5. 6. Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragseil (6) mittels eines Seilschlosses (11) als Gelenk (19) an dem Fangarm (3) angelenkt ist.
  6. 7. Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch 35 gekennzeichnet, dass das Torblatt an jeder seiner unteren Ecken mit einer Bodenkonsole (2) versehen ist, die der Laufrolle (5) bzw. deren Laufachse als Lager dient, den Drehpunkt (7) des Fangarmes (3) sowie den Gegenhalter (4) trägt und eine gerundete Kante für die Umlenkung des Tragseiles ^ (6) aufweist.
  7. 8. Hubtor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Bodenkonsole (2) eine vorspringende Kante (21) aufweist, die die Unterkante des Torblattes (100) untergreift.
  8. 9. Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch 45 gekennzeichnet, dass an dem Torblatt (100), vorzugsweise der Bodenkonsole (2), mindestens eine von dem Fangarm (3) in dessen Ruhestellung verdeckte, nach Betätigung desselben sichtbare, ggf. farbig ausgebildete Markierung (17) vorgesehen ist.
  9. 10. Hubtor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass an der Bodenkonsole eine zweite, ggf. farbige Markierung (15) vorgesehen ist, die bei funktionsbereiter Feder (12) von einem durch die Feder (12) gehaltenen Abdeckblech (14) abgedeckt ist. 55
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CH828078A 1977-08-04 1978-08-03 Up-and-over door with a door leaf carried by carrying ropes CH625592A5 (en)

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