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PATENTANSPRÜCHE
1. Kamera mit mehreren, verschiedene Programme steuernden Programmspeichereinrichtungen, welche jeweils einen Ruhe- und einen Arbeitszustand aufweisen. mit einem Kameraauslöser für die Durchführung von Aufnahmen und mit einer Programmauswähleinrichtung, welche wahlweise manuell und/oder motorisch auf mindestens eine bestimmte Programmspeichereinrichtung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Kameraauslöser (5) und der Programmauswähleinrichtung (12) ein Programmauslöser (6; 22) vorhanden ist, durch welchen die, über die Programmauswähleinrichtung angewählte Programmspeichereinrichtung (33, 43) in den Arbeitszustand schaltbar sind.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben Ruhe- und Arbeitszustand der Programmspeichereinrichtung (43) ein Bereitschaftszustand existiert, in den die Programmspeichereinrichtung mittels eines Schaltelementes (23, 24; 31, T2) bringbar ist.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement von der ersten Schaltstufe des als Folgeschalter (Tl, T2) ausgebildeten Programmauslösers (22) gebildet ist.
4. Kamera nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekenzeichnet, dass die Programmauswähleinrichtung von einem Tastenfeld (20) gebildet wird, welches eine erste Tastenart für die Auswahl von Kamerafunktionen, eine zweite Tastenart für die Auswahl von Variablen und eine weitere Taste als Schaltelement aufweist, welches die durch die beiden anderen Tastenarten ausgewählte Programmspeichereinrichtungen vom Ruhe- in den Bereitschafts- bzw. Arbeitszustand schaltet.
5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verbesserung der Bedienungsfreundlichkeit der Kamera (1) das Tastfeld (20) mittels eines Deckels (21) zumindest teilweise verschliessbar ist, wobei im verschlossenen Zustand nur die für einen Einfachbetrieb der Kamera notwendigen Tasten zugänglich sind.
6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmauswähleinrichtung eine mittels eines Schalters in Betrieb setzbare Sucheinrichtung (Tz, M, 30) für die verschiedenen Programmspeichereinrichtungen (33) aufsuchbar und insbesondere in einem Sucher anzeigbar sind, und dass bei Erreichen der gewünschten Programmspeichereinrichtung diese mittels eines Schaltelements (31) in den Bereitschaftzustand schaltbar ist.
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucheinrichtung (T" M, 30) eine Programmwählscheibe (30) aufweist, auf welcher elektrische Kontaktbahnen angeordnet sind, sodurch mittels verschiedenen Programmspeichereinrichtungen (Ef, G1, G2, 33, X, SL, LT, T, W) zugeordneten Schleifern diejenige Programmspeichereinrichtung einschaltbar ist, deren Schleifer beispielsweise kurzgeschlossen werden.
8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Sucheinrichtung (T1, M, 30), insbesondere mit der Programmwählscheibe (30), vorzugsweise über Zahnräder, eine Anzeigescheibe verbunden bzw. verbindbar ist, welche auf ihrem Umfang für alle gespeicherten Programme ein Symbol aufweist und welche entsprechend der eingestellten Programmspeichereinrichtung mittels der Zahnräder gegenüber einer optischen Einspiegelung für den Sucher zwecks Anzeige der jeweils ausgewählten Programmspeichereinrichtung (Ef, G 1, G2, 33, X, SL, LT, T, W) einspiegelbar ist (Fig. 3).
9. Kamera nach Anspruch 6,7 oder 8, mit einer Filmtransporteinrichtung und einem Verschluss, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucheinrichtung (T., M, 30) von einem Motor (M), vorzugsweise dem Kameramotor, der insbesondere im Betriebszustand des Antreibens der Sucheinrichtung von der Filmtransporteinrichtung (7) und dem Verschluss (9) abkuppelbar ist, antreibbar ist (Fig. 3).
10. Kamera nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (5) als Folgeschalter (Ti, T2, 5') ausgebildet ist, wobei in einer Arbeitslage der Programmsuchlauf und in einer anderen Arbeitslage die Programmauslö sung ausführbar sind.
11. Kamera nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betrieb der Sucheinrichtung eine Schaltwippe vorgesehen ist, mit deren Hilfe die Sucheinrichtung, vorzugsweise die Programmsteuerscheibe in beiden Richtungen betreibbar ist.
12. Kamera nach Anspruch 7,9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucheinrichtung (T., M, 30) mit dem Motor (M) über einen dreirichtungsunabhängiges Getriebe ist.
13. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Programmspeichereinrichtungen enthaltenen Programme aus einer ersten Gruppe von Justierprogrammen und einer zweiten Gruppe von Aufnahmeprogrammen bestehen, und dass bei Auslösen der Kamera (1) bei dem im Bereitsschaftszustand befindlichen Justierprogramm der Filmtransport mittels einer an sich bekannten Blokkiereinrichtung sperrbar ist und erst nach Erreichen der vorgewählten Justierung freigebbar ist.
14. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ablaufsteuereinrichtung (43) zur Steuerung des zeitlichen Ablaufs mehrerer vorgewählter Programme sowie eine Weiterschalteinrichtung (23) zum Abrufen des nächstfolgenden Programms verbunden ist, die vorzugsweise von der die vorgewählte Programmspeichereinrichtung (33) in den Bereitsschaftszustand schaltenden Schalteinrichtung gebildet ist.
15. Kamera nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterbrechungseinrichtung (24) vorgesehen ist, welche mit der Ablaufsteuereinrichtung (43) verbindbar ist, bei deren Betätigung der vorgewählte Programmablauf anhaltbar ist, dass ferner weitere Programme einfügbar sind und bei neuerlicher Auslösung der Kamera (1) der neu gewählten Ablauf aller vorgewählten Programme zur Ausführung bringbar sind.
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit mehreren, verschiedene Programme steuernden Programmspeichereinrichtungen, welche jeweils einen Ruhe- und einen Arbeitszustand aufweisen, mit einem Kameraauslöser für die Durchführung von Aufnahmen und mit einer Programmauswähleinrichtung, welche wahlweise manuell undloder motorisch auf mindestens eine bestimmte Programmspeichereinrichtung einstellbar ist.
Es sind Kameras bekannt, welche eine Anzahl verschiedener Betriebsarten wie Bildfrequenzen, Vor- und Rücklauf, Szenenlänge, Auf-, Ab- und Überblenden, Langzeit usw. aufweisen, wobei mittels eines Zentralschalters oder mittels einer Vielzahl von Programmschaltern (vgl. CH-PS 584 420) die einzelnen Programme einstellbar bzw. auslösbar sind.
Im Falle eines Zentralschalters gibt es die Möglichkeit, die Kamera auf eine einzige Betriebsart bzw. auf ein einziges Programm einzustellen, wobei alle anderen Programme notwendigerweise ausgeschaltet sind, da ein derartiger Schalter nur eine von einer bestimmten Anzahl möglicher Stellungen einnehmen kann, wohingegen bei einer Vielzahl von Einzelschaltern verschiedene Betriebsarten wie z.B. Szenenlänge und Langzeit gleichzeitig und vorteilhaft betrieben werden können.
Andererseits hat aber die Lösung mit vielen Einzelschalters den Nachteil, dass vor jeder Aufnahme alle Schalter kontrolliert und eingestellt werden müssen, was im Hinblick auf eine schnelle Filmbereitschaft sehr hinderlich ist und ausserdem
immer wieder zu Einstellfehlern führt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die genannten Nachteile durch eine Methode des Einstellens und Auslösens eines oder mehrerer Programme zu vermeiden, bei welcher einerseits die Möglichkeit besteht, ein oder mehrere Programme vorzubereiten, um sie bei Bedarf zur Ausführung zu bringen und andererseits auf einen schnell einzustellenden Einfachbetrieb durchzuführen.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass ausser dem Kameraauslöser und der Programmauswähleinrichtung ein Programmauslöser vorhanden ist, durch welchen die, über die Programmwähleinrichtung angewählte Programmspeichereinrichtung in den Arbeitszustand schaltbar sind.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert.
Hierzu zeigt:
Fig. 1 eine Kamera mit den für die Erfindung wesentlichen Einrichtungen,
Fig. 2 eine Kamera nach einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung und
Fig. 3 eine mögliche Ausführungsform der Programmauswähleinrichtung.
Die Fig. 1 zeigt eine Kamera 1 mit einem Objektiv 2 und einem Sucher 3. Am Handgriff 4 der Kamera sitzen zwei Drucktasten 5 und 6, wovon die Taste 5 den Kameraauslöser darstellt, bei dessen Betätigung (gemäss den Pfeilen 13 und 14) der Greifer 7 mittels einer Steuereinrichtung 8 und der Verschluss 9 mittels eines Motors 10 angetrieben wird, wobei der Antrieb der Greifersteuereinrichtung in nicht dargestellter Weise ebenfalls vom Motor 10 her erfolgt.
Ferner ist eine Blende 11 dargestellt, welche im Normalbetrieb von einer nicht gezeichneten Blendenregeleinrichtung eingestellt wird,
In kompakter Bauweise findet sich seitlich der Kamera eine Auswähleinrichtung 12 für fünf verschiedene Aufnahmeprogramme für Auf- und Abblenden, Überblenden (X), für Szenenlängenvorwahl (SL) und für Langzeitaufnahmen (LT).
Die Art, in der diese Auswähleinrichtung aufgebaut ist, erlaubt die Vorwahl mehrerer Programme, welche in einer Szenenaufnahme zur Durchführung gelangen.
Der Programmauslöser 6 dient (wie Pfeil 15 andeutet) zur Auslösung der eingestellten Programme, wobei es unerheblich ist, ob der Kameraauslöser 5 gedrückt ist oder nicht, d.h. es kann einerseits eine laufende Normalaufnahme bei gedrücktem Kamera-Auslöser 5 durch zusätzliches Drücken des Programmauslösers 6 unterbrochen und sofort mit der Ausführung eines Programmes begonnen werden, oder andererseits nur mittels des Programmauslösers 6 eine vorgewählte Programmkombination ausgeführt werden.
Die Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsart der Erfindung, wobei mittels eines Tastenfeldes 20, welches durch einen Deckel 21 verschliessbar ist, bestimmte Programme und Variable vorwählbar sind. Beispiele für Programme (vgl. auch die Fig. 1 und 3) seien hierbei wieder Ab-, Auf- und Überblenden (X), Szenenlänge (SL), Langzeit (LT), Filmgeschwindigkeit (Gl bzw. G2), Rücktransport, Intervallschaltung (Zeitraffer), verzögerte Auslösung und andere; Variable sind beispielsweise Zeitangaben für Szenenlänge oder Daten für Objektiveinstellungen usw.
Es sind also verschiedene Kombinationen von Funktionen und Variablen ebenso möglich wie reine Funktionen (z. B.
Abblenden).
Sind alle gewünschten Funktionen und Variablen eingestellt, wobei jede einzelne Eingabeeinheit, bestehend aus einer Funktion und der dazu gehörigen Variablen, oder nur eine Funktion mittels des als Druckknopf ausgebildeten Programmauslösers 22 gespeichert wird, so kann durch Drücken des Kameraauslösers 5 eine Aufnahme unter Durchführung aller vorgewählten Funktionen bzw. Programme ausgeführt wer den.
Die Zentraleinheit 43 umfasst Speicher 33 für alle Pro gramme, welche bei Vorwahl mittels der Drucktasten in eine
Bereitschaftsstellung gehoben und nach Drücken des Auslö sers 5 zur Ausführung gebracht werden. Die Koordination ver schiedener, zeitlich hintereinander erfolgender Programm schritte wird dadurch von einer Ablaufsteuereinrichtung durchgeführt, welche ebenfalls in der Zentraleinheit 43 inte griert ist.
Eine weitere Möglichkeit zur Vorwahl von Programmen besteht darin, dass mehrere aus verschiedenen Funktionen bestehende Programme, welche hintereinander in aufeinander folgenden Aufnahmen ausgeführt werden sollen, vorwahlbar sind.
Ein Beispiel hierfür wäre eine Sportaufnahme, bei der ein
Hochspringer während des ganzen Ablaufes in verschiedenen
Phasen mittels verschiedener Kameraeinstellung gefilmt werden soll: 1. Phase - Anlauf: fixe Kameraorientierung mit Weitwinkeleinstellung (W) des Objektives und normaler Filmgeschwindigkeit (kl),
2. Phase - Ende des Anlaufs: Zoomen in Richtung Tele (T), um den Springer in Grossaufnahme zu zeigen,
3. Phase - Sprung: Zeitlupenaufnahme (G2),
4. Phase - Landung: Normalgeschwindigkeit (Gl) und Rückkehr zur Weitwinkeleinstellung (W) und Abblenden.
Da ein solcher Vorgang nur wenige Sekunden dauert, ist es natürlich unmöglich, zwischen den einzelnen Phasen manuelle Einstellungen an der Kamera durchzuführen.
Sind aber die einzelnen Schritte schon vorprogrammiert, so kann mittels Betätigen eines einzelnen Schaltelementes 23 von einem Programm auf das nächste übergegangen werden.
Hierbei muss natürlich darauf Bedacht genommen werden, dass Einstellungen an der Kamera, welche aufgrund mechanischer Gegebenheiten eine bestimmte Zeit lang andauern, wie z. B. Verändern der Brennweite oder der Entfernung als eigenständiges Programm ausgeführt werden.
Weiterhin ist ein Schaltelement 24 vorgesehen, bei dessen Betätigung eine bestimmte Programmfolge unterbrochen werden kann, um bei plötzlicher Veränderung des Szenenablaufes von Hand aus einen weiteren Programmschritt durchzuführen, um dann entweder mit dem restlichen vorgewählten Programm fortzufahren oder dieses zu löschen.
Zur Verbesserung des Einfachbetriebes der Kamera sind die meisten Tasten mittels eines Deckels abdeckbar, sodass nur die für den Einfachbetrieb notwendigen Tasten frei bleiben, wie z. B. für motorische Zoom - oder Entfernungseinstellung Aufund Abblenden und dergleichen.
Die Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsart der Erfindung, wobei mittels eines Schalters T1 über den Motor M ein Wählrad 30 in Drehung versetzt werden kann, wobei es mittels eines Fortsatzes 31 je nach Stellung nacheinander verschiedene Kontakte 32 schliesst.
Dabei kann der Motor M während der Drehung des Wählrades durch eine nicht dargestellte, vom Programmauslöser betätigten Kupplung gleichzeitig von der Filmtransporteinrichtung 7 und dem Verschluss 9 (vgl. Fig. 1 ) abkuppelbar sein (sofern für das Wählrad 30 nicht ein gesonderter Motor M vorgesehen ist), um zu verhindern, dass vor der Einstellung des gewünschten Programmes schon gefilmt wird, wie später noch erläutert wird. Der Antrieb vom Motor M kann unmittelbar und so auch mit änderbarer Drehrichtung oder über ein drehrichtungsunabhängiges Getriebe erfolgen. Solche Getriebe sind in zahlreichen verschiedenen Ausführungen bekannt und werden im Kamerabau häufig von Klinkenbetrieben gebildet, bei denen die Klinke für den Antrieb eines mit dem Wählrad 30 verbundenen Klinkenrades über einen vom Motor M angetriebenen Exzenter betätigt wird.
Jedes Kontaktpaar gehört zu einer von mehreren Programmspeichereinrichtungen 33, welche zyklisch von dem Fortsatz 31 angewählt werden. Das im Bereich 34 stehende Symbol, welches sich auf dem Wählrad 30 befindet, entspricht jeweils dem Programm, auf das der Fortsatz 31 eingestellt ist, und wird über nicht dargestelite optische oder elektronische Einrichtungen im Sucher angezeigt. So sind für solche Zwecke optische Einspiegeleinrichtungen für den Sucher zur Anzeige der jeweils gewählten Einstellwerte an sich bekannt.
Alle Programmspeichereinrichtungen 33 sind mit der Zentraleinheit 43 verbunden, welche einen Schalter T2 aufweist, der von ausserhalb der Kamera betätigbar ist durch den dasjenige Programm, welches in dem Moment vom Fortsatz 31 angewählt wird, in den Bereitschaftszustand gehoben wird.
Der Kameraauslöser 5, welcher ebenfalls der Zentraleinheit angeschlossen ist, bringt dann das vorgewählte Programm zur Durchführung, wobei auch hier die Möglichkeit besteht, mehrere Programme hintereinander vorzuwählen und dann durch wiederholtes Auslösen der Kamera eines nach dem anderen auszuführen, oder während der Aufnahme durch Verdrehen der Scheibe 30 und Auslösen des gewünschten Programmes den Film zu gestalten.
Eine in Fig. 3 dargestellte spezielle Ausführungsart der Schalter Tl, Tz und 5 ist als dreifacher Folgeschalter konstruiert, wobei die erste Stufe T. den Motor M einschaltet, welcher die Scheibe 30 dreht. Die Kontaktbahn 60 des Schalters Tl ist als Widerstandsbahn ausgeführt, sodass bei weiterem Drücken des Hebels 5 dem Motor ein Widerstand vorgeschaltet wird, worauf dieser langsamer läuft, bis er schliesslich durch Öffnen des Kontaktes T1 stehen bleibt.
Von dieser Stellung kann durch Weiterdrücken des Kameraauslösers 5 die Schaltstufe T2 betätigt werden, welche das Programm, deren Speichereinrichtung vom Fortsatz 31 gerade angewählt wird, in den Bereitschaftszustand hebt. Danach kann wahlweise durch Weiterschalten auf die dritte Schaltstufe 5' die Kamera ausgelöst werden, wobei das vorgewählte Programm abläuft, oder durch Zurückgehen auf Schaltstufe 1 ein zweites Programm angewählt werden, wobei die nachfolgende Kameraauslösung beide bzw. alle vorgewählten Programme zu Ausführung bringt.
Es ist auch eine Schaltung der Kontakte T., T2 und 5' denkbar, bei der verschiedene gespeicherte Programme hintereinander auslösbar sind. Hierzu müsste nur der Schalter T2 in einer bestimmten Stellung des Auslösers 5 betätigt werden, wobei der Bereitschaftszustand aber bei Weiterschalten des Auslösers erhalten bleibt (Flip-Flop), sodass mehrfach ausgelöst werden kann (5'), ohne immer den Schalter T2 auf dieselbe Programmspeichereinrichtung festgesetzt zu haben.
Die Ubergänge von einer Schaltstufe des Kameraauslösers 5 auf den nächsten, können beispielsweise durch Druckpunkte gesichert sein.
Die Zentraleinheit 43 steuert über entsprechende Wandler dann die Funktionseinheiten, wie Objektiv (Op), Greifer (Gs), Blende (Bl), Verschluss (Vs) und andere (Zw, Tv).
Die vorwählbaren Programme lassen sich prinzipiell in zwei verschiedene Kategorien einteilen, wobei die erste reine Justierprogramme wie Entfernungs- (Ef) oder Brennweiteneinstellungen (W bzw. T) sind, sofern die Brennweitenänderung nicht als dramaturgischer Effekt während der Aufnahme durchgeführt werden soll, und die zweite Art Ablaufprogramme darstellen, die bewusst während des Filmens durchgeführt werden sollen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird während der Durchführung eines Justierprogrammes der Filmtransport und die Verschlussbewegung blockiert, um irrtümlich ausgelöste Aufnahmen während eines Justiervorganges zu vermeiden.