CH625652A5 - Information transmission arrangement in which, in the event of correct reception, an acknowledgement signal is returned to the transmitting station - Google Patents

Information transmission arrangement in which, in the event of correct reception, an acknowledgement signal is returned to the transmitting station Download PDF

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CH625652A5
CH625652A5 CH914777A CH914777A CH625652A5 CH 625652 A5 CH625652 A5 CH 625652A5 CH 914777 A CH914777 A CH 914777A CH 914777 A CH914777 A CH 914777A CH 625652 A5 CH625652 A5 CH 625652A5
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CH
Switzerland
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telegram
output
transmitter
station
Prior art date
Application number
CH914777A
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Inventor
Jan Hummel
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Schrack Elektrizitaets Ag E
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Description

Die Erfindung betrifft eine Informationsübertragungsan- fang belegt ist, dem Telegrammsender in der gleichen Station Ordnung mit zwei über zwei entgegengesetzte Übertragungs- mitteilt, dass während der Dauer seiner Belegung ein Warten richtungen aufweisende Übertragungswege für Informationen auf das Quittungszeichen sinnlos ist, da auch der dem Tele-beinhaltende Telegramme miteinander verbundenen Statio- grammempfänger zugeordnete Telegrammsender erst nach nen, wobei in jeder Station der ankommende Übertragungs- 5 dem Ende der Telegrammaussendung das Quittungszeichen weg an einen Telegrammempfänger geführt ist, der einen nach senden kann.
Beendigung des richtigen Empfanges eines Telegramms beleg- In dieser Anordnung entstehen keinerlei fehlerhafte Tele-ten Ausgang zur Auslösung der Aussendung eines Quittüngs- grammwiederholungen durch Blockierung der Übertragung, es Zeichens über den abgehenden Übertragungsweg und einen bei finden keinerlei störende Verriegelungen zwischen Tele-Empfang eines Quittungszeichens belegten Ausgang aufweist, io grammsender und Telegrammempfänger statt und ein Fehler der zu einem Kontrolleingang einer Fehlersicherungsschaltung wird durch eine kürzere Wartezeit schneller erkannt.
eines Telegrammsenders geführt ist, dessen Ausgang an den Vorteilhafterweise wird das Quittungsfenster kurz vor dem abgehenden Übertragungsweg geschaltet ist. Ende des zu erwartenden Quittungsimpulses geöffnet und kurz
Bei Fernwirkanlagen ist es erforderlich, den richtigen Emp- nach dem Ende des zu erwartenden Quittungsimpulses fang von Impulstelegrammen durch ein Quittungszeichen, 15 geschlossen. Dadurch werden Störungen auf ein Minimum hermeist einen Impuls definierter Dauer, zu bestätigen. Handelt es abgesetzt. Ausserdem kann durch die Wahl des Zeitpunktes des sich dabei um einen echten Zweirichtungsbetrieb mit Quittie- Öffnens bzw. Schliessens in bezug auf das Ende des zu erwar-rung, so können bei gleichzeitiger Telegrammaussendung tenden Quittungsimpulses eine Anpassung an die durch den beide Sender gleichzeitig mit ihrer Telegrammaussendung zu Übertragungsweg hervorgerufenen Verzerrungen erzielt wer-Ende sein und nun darauf warten, dass der richtige Empfang 20 den.
bestätigt wird. Zweckmässigerweise führt der Geber des Telegrammsen-
Bei dieser Methode kann es zum Blockieren beider Sender ders das zu übermittelnde Telegramm in paralleler Form einem kommen, da sich beide Sender in einer Wartestellung befinden Parallel-Serien-Umsetzer zu, dessen serieller Ausgang über ein und keiner der Sender das Quittungszeichen für die andere ODER-Gatter und den Übertragungsweg mit einem Serien-
Richtung abgeben kann, so dass es erst nach einer Telegramm- 25 Parallel-Umsetzer des Empfängers der Gegenstation verbun-wiederholung möglich ist, den Gleichlauf der Sender durch den ist, dessen Parallel-Ausgänge mit dem Nehmer verbunden
Verzögerung einer Richtung zu stören und die Quittierung sind, wobei am zweiten Eingang des ODER-Gatters der Aus-
zumindest einer Richtung, meist der wichtigeren, zu ermögli- gang des bei Sendung eines Telegramms sperrbaren und nach chen. Beendigung des Telegramms freigebbaren, die Zeitdauer des
Das Ziel der Erfindung besteht vor allem darin, diesem 30 Quittungszeichens bestimmenden Quittungszeitkreises liegt, Missstand abzuhelfen. wobei ein nach Empfang eines Telegramms vom Nehmer des
Erfindungsgemäss ist zur Auslösung der Aussendung eines Empfängers abgebbarer Quittungsanreiz dem Setzeingang eines Quittungszeichens ein gesonderter Quittungssender an den Quittungsspeichers zuführbar ist und wobei der Telegramm-abgehenden Übertragungsweg angeschlossen, welcher Sender sender zur Erzeugung des Quittungsfensters einen die Dauer zwei Eingänge aufweist, von denen der eine eine Speicherwir- 35 desselben festlegenden Quittungsfensterzeitkreis aufweist, der kung aufweist und an den Ausgang des Telegrammempfängers nach dem Ende des abgesandten Telegrammes aktivierbar ist. angeschlossen ist, und von denen der zweite ein Freigabeein- Durch diese Massnahme wird es in besonders einfacher gang ist, der an einen nach Beendigung der Aussendung eines Weise ermöglicht, das Quittungszeichen für ein asynchron zur Telegramms belegten Ausgang des Telegrammsenders geführt Senderichtung empfangenes Telegramm bei laufendem Tele-ist, wobei der Telegrammempfänger einen während des Emp- 40 grammsender zu speichern und im Anschluss an die Tele-fanges eines Telegrammes belegten Ausgang aufweist, der an grammaussendung nunmehr synchron zur Senderichtung an den Sperreingang einer Zeitschaltung des Telegrammsenders die das Quittungszeichen erwartende Gegenstation abzusen-geführt ist, die dem nach Beendigung der Aussendung eines den.
Telegrammes belegten Ausgang zugeordnet ist, wobei für den Vorteilhafterweise ist der der Aktivierung des Quittungs-Empfang des von der Gegenstation nach dem Ende des emp- 45 fensterzeitkreises dienende Eingang desselben an den Ausgang fangenen Telegrammes abgegebenen Quittungszeichens von eines UND-Gatters angeschlossen, dessen einer Eingang an dem das Telegramm abgebenden bei Abgabe eines Quittungs- einem Taktgenerator und dessen zweiter Eingang am Ausgang Zeichens gesperrten Telegrammsender nach Ende des Teie- eines der Taktfreigabe dienenden Speichers liegt, dessen Setz-grammes ein kurzer Zeitraum, im folgenden Quittungsfenster eingang mit dem Ausgang eines programmierbaren, an den genannt, bereit gestellt wird, wobei ausser dem Telegrammsen- 50 Taktgeber angeschlossenen Zeitkreises verbunden ist, der an der für die Aussendung des Quittungszeichens ein eigener Quit- einen die Programmierung in Abhängigkeit von der Ausgabe-tungssender vorgesehen wird, der während der Aussendung zeit des auszusendenden Telegramms bestimmenden Festwert-des Telegrammes gesperrt wird, und wobei die Bereitstellung Speicher angeschlossen ist, dem vom Geber ein für die Ausga-des Quittungsfensters innerhalb einer Zeitspanne erfolgt, in der bezeit signifikanter Teil des Telegramms zuführbar ist. die Aussendung des Quittungszeichens von der Gegenstation 55 Diese Massnahme ermöglicht eine von der Ausgabezeit des durchgeführt wird, wobei jeder der Telegrammsender während Telegramms abhängig wählbare zeitliche Anordnung des Quit-der Dauer des Quittungsfensters oder während der Abgabe tungsfensters.
eines Quittungszeichens durch den eigenen Quittungssender Weitere Einzelheiten ergeben sich anhand der Zeichnung,
gesperrt ist. in der u. a. ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
Dadurch wird eine Informationsübertragungsanordnung 60 Fig.1 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung des Prinzips der möglich, bei der die beiden Stationen völlig asynchron arbeiten Erfindung,
können und bei der gewährleistet ist, dass einerseits jeder der Fig. 2 den zeitlichen Signalablauf während eines Verkehrs beiden Telegrammsender, der sich in einer Warteposition für zwischen den beiden Stationen,
Quittierung befindet, jederzeit in der Lage ist, parallel dazu ein Fig. 3 eine vorteilhafte Variante hierzu und oder auch mehrere Quittungszeichen abzusetzen und ander- 65 Fig- 4 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen seits, jeder Telegrammempfänger, der durch Telegrammemp- Anordnung.
In dem der Erläuterung des Prinzips der Erfindung dienenden Schaltbild nach Fig. 1 ist eine Station A über zwei Übertra-
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gungswege Üi und Ü2 mit einer Station B verbunden. Jede der Stationen A und B weist einen Telegrammsender TS auf, an den über ein ODER-Gatter 3 der zur Geg'enstation führende Übertragungsweg Üi bzw. Ü2 angeschlossen ist. Die Übertragungswege Üi bzw. Ü2 führen zum Empfänger E der Gegenstation A bzw. B, mit dem ein Quittungssender QS verbunden ist, dessen Ausgang an den zweiten Eingang des ODER-Gatters 3 angeschlossen ist, so dass über den Übertragungsweg Üi bzw. Ü2 entweder das vom Telegrammsender TS gesendete Telegramm oder ein vom Quittungssender QS nach Empfang eines von der Gegenstation gesendeten Telegramms abgegebenes Quittungszeichen übertragen werden kann.
Da es sich um einen Zweirichtungsbetrieb handelt, kann der Telegrammsender TS der Station A an den Empfänger E der Station B unabhängig davon, ob zugleich auch ein längeres oder kürzeres Telegramm vom Telegrammsender TS der Station B an den Empfänger E der Station A gesandt wird, Telegramme abgeben. Da nun aber beide Stationen nach Aussenden ihres Telegramms die Quittung der Gegenseite erwarten und diese Quittung am Ende des Empfangs abgegeben wird, kann relativ häufig der Fall eintreten, dass sich beide Stationen in einem die Quittung erwartenden Zustand befinden und keine der beiden Stationen das Quittungszeichen für die andere Richtung abgeben kann. Es wird nun vor allem die Massnahme getroffen, dass jede der Stationen auch dann ein Quittungszeichen für ein empfangenes Telegramm abgeben kann, wenn sie sich in einem Zustand befindet, in dem sie selbst auf eine Quittung seitens der Gegenstation auf ein von ihr abgesandtes Telegramm wartet.
Wenn nämlich beispielsweise der Telegrammsender TS der Station A ein Telegramm über den Übertragungsweg Üi an den Empfänger E der Station B sendet, so sperrt er während dieser Sendung den Quittungssender QS seiner Station und gibt ihn wieder frei, sobald er sein Telegramm beendet hat. Hat der Empfänger E der Station A unterdessen vom Telegrammsender TS der Station B ein Telegramm empfangen, so kann er das Quittungszeichen durch Aktivierung des Quittungssenders QS der Station A an die Station B senden. Da dies aber erst nach Beendigung des von der Station A zur Station B gesandten Telegramms erfolgen kann, ist im Quittungssender QS ein Speicher vorgesehen, in dem der am Ende des empfangenen Telegramms an den Quittungssender gelieferte Quittungsanreiz solange gespeichert wird, bis der Quittungssender QS vom Telegrammsender TS freigegeben wird. Es ist ersichtlich, dass für den Fall, dass der Telegrammsender TS der Station A an die Station B ein Telegramm sendet, die Station B nicht unmittelbar am Ende des von ihr an die Station A gesandten Telegramms von Station A ein Quittungszeichen erhalten kann, sondern erst dann wenn die Station A ihr Telegramm beendet hat. Dies wird dem Telegrammsender TS der Station B über den von ihrem Empfänger E kommenden Übertragungsweg mitgeteilt.
Durch diese Mitteilung erhält der Telegrammsender TS der Station B die Information, dass er bis zum Ende des von der Station A gesandten Telegramms kein Quittungszeichen erwarten kann. Diese Sachlage wird dazu ausgenützt, die Registrierung für den Empfang eines Quittungszeichens auf einen kurzen Zeitraum durch Schaffung eines «Quittungsfensters» mit sehr engen Toleranzen einzuschränken, so dass Störsignale, die einem Quittungszeichen entsprechen könnten, nicht registriert werden, wenn sie ausserhalb des Quittungsfensters liegen.
Dieses Quittungsfenster wird dadurch geschaffen, dass vom Telegrammsender TS am Ende des von ihm gesandten Telegramms eine Zeitspanne festgelegt wird, innerhalb deren ein ankommendes Quittungszeichen registriert werden kann. Kommt das Quittungszeichen nicht innerhalb dieses Quittungsfensters an, so wird ein Fehler angezeigt, worauf das Telegramm wiederholt werden kann.
Dies wird anhand der Fig. 2 näher erläutert, in der der zeitliche Signalablauf während eines Verkehrs zwischen den beiden Stationen A und B dargestellt ist.
Die Zeitachse TS stellt die Arbeitsweise der Telegrammsender TS, die Zeitachse QS die Arbeitsweise des Quittungssenders QS, die Zeitachse E die Arbeitsweise des Empfängers E, die Zeitachse a die Speicherung eines Quittungszeichenanreizes im Quittungssender QS, die Zeitachse b den Vorgang einer im folgenden näher dargelegten Rückstellung zur Erzeugung des Quittungsfensters und die Zeitachse c die Registrierung des Quittungszeichens in den Stationen A und B dar. Die von den Zeitachsen der Station A zu den Zeitachsen der Station B voll ausgezogen gezeichneten Linien deuten Übertragungen von der Station A zur Station B über den Übertragungsweg Üi, die strichlierten Linien Übertragungen von der Station B zur Station A über den Übertragungsweg Ü2 dar.
Beginnt der Telegrammsender TS der Station A zum Zeitpunkt ti mit der Aussendung eines Telegramms mit der Dauer ti an den Empfänger E der Station B und beendet dieses zum Zeitpunkt t2, so wird dieses Telegramm während der Zeit xi vom Zeitpunkt ti' bis zum Zeitpunkt t2' vom Empfänger E der Station B empfangen.
Zum Zeitpunkt t2 schafft der Telegrammsender TS der Station A während der Zeit T2 ein bis zum Zeitpunkt t3 währendes Zeitfenster, innerhalb dessen ein die Quittung registrierender Schaltkreis (Zeitlinie c) aktiviert wird.
Zum Zeitpunkt t2' liefert der Empfänger E der Station B einen Quittungsanreiz an den Quittungssender QS dieser Station, der das Quittungszeichen mit der Zeitdauer t3 an den die Quittung registrierenden Schaltkreis (Zeitlinie c) der Station A sendet. Fällt das Quittungszeichen in den Zeitraum zwischen t2 und T3, so wird die Quittung registriert und der Telegrammsender TS für die Aussendung eines neuen Telegfamms freigestellt, das er zum Zeitpunkt t3 (oder später) beginnen Kann.
Das neue vom Zeitpunkt t3 bis zum Zeitpunkt t4 für die Zeitdauer T4 währende Telegramm wird zwischen den Zeitpunkten t3' und t4' vom Empfänger E der Station B empfangen. Im Zeitpunkt t4' erhält der Quittungssender QS der Station B wieder einen Quittungsanreiz und gibt das Quittungszeichen an die Station A ab, in der das vom Zeitpunkt t4 bis zum Zeitpunkt ts während der Zeitdauer n bereit gestellte Quittungsfenster die Registrierung der Quittung ermöglicht (Zeitlinie c).
Beginnt zum Zeitpunkt ts die Sendung eines Telegramms vom Telegrammsender TS der Station B an die Station A und endet dieses zum Zeitpunkt t7, so wird dieses die Zeitdauer ts beanspruchende Telegramm von dem Zeitpunkt te' bis zum Zeitpunkt t?' vom Empfänger E der Station A empfangen. Am Ende des Telegramms, also zum Zeitpunkt t7', wird auch hier vom Empfänger E der Station A ein Quittungsanreiz abgegeben, doch kann, da der Übertragungsweg Üi von dem zwischen den Zeitpunkten t3 und Ti laufenden Telegramm des Telegrammsenders TS der Station A an die Station B belegt ist, über den Übertragungsweg Üi kein Quittungszeichen übertragen werden, weil der Quittungssender QS der Station A durch den Telegrammsender TS dieser Station gesperrt ist. Der Quittungsanreiz wird daher im Speicher (Zeitlinie a) des Quittungssenders QS bis zur Freigabe desselben zum Zeitpunkt t4 gespeichert. Erst wenn die Telegrammsendung von der Station A an die Station B beendet ist, wird der Quittungssender QS der Station A vom Telegrammsender TS dieser Station freigegeben, so dass das Quittungszeichen an die Station B, wie ersichtlich, verzögert um eine Zeitspanne te, abgesandt wird. Wesentlich ist nun, dass in der Station B für den Empfang des von der Station A kommenden Quittungszeichens der Zeitdauer t3 das Quittungsfenster mit der Zeitdauer n gegeben wird, was, um die Koinzidenz des von der Station A ankommenden Quittungszeichens mit dem Quittungsfenster der Station B herbeizuführen, erforderlich macht, dass das Quittungsfenster in der
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Station B zum Zeitpunkt ts nach dem Zeitpunkt t4' freigegeben wird. Dies wird dadurch erreicht, dass am Ende der Aussendung des von dem Zeitpunkt ts bis zum Zeitpunkt t? laufenden Telegramms die Abgabe des Quittungsfensters zwar vorbereitet (Zeitlinie b), aber nicht durchgeführt wird. Die Bereitstellung des Quittungsfensters wird für die Zeit, in der das Telegramm von der Station A zur Station B läuft, also bis zum Zeitpunkt t4' gesperrt und vom Zeitpunkt ts bis zum Zeitpunkt t9 bereitgestellt. Da das Quittungszeichen vom Quittungssender QS der Station A vom Zeitpunkt tio bis zum Zeitpunkt tu an die Station B gesandt wird und von dieser vom Zeitpunkt tio' bis zum Zeitpunkt tu' empfangen wird, fällt das Quittungszeichen in das Quittungsfenster der Station B und kann somit in dieser registriert werden. Wird dafür gesorgt, dass die Rückstellung der Lieferung des Zeitfensters immer nur einmal erfolgt, so wird eine eindeutige Zuordnung von Quittungszeichen und Telegrammen erreicht.
Es ist ersichtlich, dass auf jedem der Übertragungs wege Üi bzw. Ü2 Telegramme und Quittungszeichen immer nur nacheinander, niemals aber gleichzeitig übertragen werden und dass eine laufende Telegrammsendung niemals unterbrochen werden kann.
Im Zeitpunkt ts ist der Telegrammsender TS der Station A und zum Zeitpunkt ts der Telegrammsender TS der Station B für die neuerliche Aussendung von Telegrammen bereit.
Da jede der Stationen A und B während des Wartens auf das Einlangen einer Quittung auf ein von ihr abgegebenes Telegramm ihrerseits die Quittung an die Gegenstation senden kann, kann es zu keiner Blockierung kommen, obwohl die Telegrammsender TS der Station A und der Station B völlig asynchron zu arbeiten beginnen können.
Fig. 3 zeigt eine vorteilhafte Variante zu dem anhand der Fig. 2 erläuterten Verfahren, wobei das Quittungsfenster T2 kurz vor dem Ende des zu erwartenden Quittungsimpulses 13 geöffnet und kurz nach dem Ende desselben geschlossen wird. Beginnt zum Zeitpunkt ti die Aussendung eines Telegramms der Station A für die Dauer von ti mit dem Ende zum Zeitpunkt t2, so wird der Beginn dieses Telegramms in der Station B zum Zeitpunkt ti' und das Ende zum Zeitpunkt t2' empfangen.
Dabei wird in der Station A nach der durch einen für die Ausgabezeit n signifikanten und die Dauer der Verzögerungszeit ts bestimmenden Teil des Telegramms nach der Verzögerungszeit Ts das Quittungsfenster für die Dauer T2 geöffnet, so dass das von der Station B gesendete Quittungszeichen von der Dauer t3 im Empfänger der Station A empfangen wird und mit dem Ende des Quittungszeichens während der Dauer n die Weitergabe an die Registrierung (Zeitachse c) erfolgen kann. Nach dem Ende der Zeit T2, beispielsweise zum Zeitpunkt t3, kann der Sender der Station A mit einer neuen Telegrammsendung beginnen. Dieses Telegramm wird innerhalb der Zeitpunkte t3' und t»' vom Empfänger der Station B empfangen. Nun wurde aber zwischen den Zeitpunkten ts und t7 vom Sender der Station B ein Telegramm an die Station A gesendet, welches während der Zeit xs zwischen den Zeitpunkten ts' und t7' im Empfänger E der Station A empfangen wird. Da wegen der Aussendung eines zwischen den Zeitpunkten t3 und t4 laufenden Telegramms der Station A der Quittungssender QS der Station A gesperrt ist, wird die Aussendung des Quittungszeichens für das von der Station B gesendete Telegramm bis zum Zeitpunkt tio, der nach dem Zeitpunkt t4 liegt, verzögert. Dann wird das Quittungszeichen mit der Dauer T3 an die Station B ausgesendet. Durch die Empfängerbelegung der Station B während der Zeit -u wird das Quittungsfenster zwar vorbereitet, aber nicht geöffnet. Erst zum Zeitpunkt ts wird das Quittungsfenster für die Dauer X2 zur Weitergabe der Quittungserkennung nach Ende des Quittungszeichens an die Registrierung (Zeitachse c der Station B) freigegeben. Die Aussendung des Quittungszeichens für das von der Station A gesendete, in der
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Station B empfangene Telegramm durch die Station B erfolgt nach einer Zeitdauer ts, die sich von der Zeitdauer n unterscheiden kann. Durch den signifikanten Teil des zwischen den Zeitpunkten t3 und t4 gesendeten Telegramms wird die Zeitdauer tio bestimmt, nach der das Quittungsfenster für die Zeitdauer T2 zur Weitergabe des von der Station B empfangenen Quittungszeichens nach Ende desselben zur Registrierung freigegeben werden kann.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, wobei auch hier eine Station A über zwei Übertragungswege Üi und Ü2 mit einer Station B verbunden ist. Die beiden Stationen A und B sind völlig gleich aufgebaut, weshalb für die gleichen Teile derselben die gleichen Bezugszeichen verwendet werden.
Jede der beiden Stationen A, B weist, wie bei der Prinzipdarstellung nach Fig. 1, einen Telegrammsender TS, einen Quittungssender QS und einen Empfänger E auf. Sendet der Telegrammsender TS der Station A über den Übertragungsweg Üi ein Telegramm an den Empfänger E der Station B, so wird nach dem Ende des Telegramms der Quittungssender QS der Station B veranlasst, das Quittungszeichen über den Übertragungsweg Ü2 an den Empfänger E der Station A zu senden, wenn die Übertragung des Telegramms ordnungsgemäss abgelaufen ist.
Sowohl der Telegrammsender TS der Station A als auch jener der Station B weist einen Geber 1 auf, dessen Ausgang über einen Parallel-Serien-Umsetzer 2, ein ODER-Gatter 3 und den Übertragungsweg Üi bzw. Ü2 mit der Gegenstation verbunden ist, deren Nehmer 4 an den Ausgang eines Serien-Paral-lel-Umsetzers 5 angeschlossen ist, dessen Eingang am Ausgang einer Zeichenerkennungsschaltung 6 angeschlossen ist, an deren Eingang der Übertragungsweg Üi bzw. Ü2 liegt, der seinerseits auch an eine Telegramm-Startzeichenerkennungsschaltung 7 angeschlossen ist.
Es ist ersichtlich, dass bei Abgabe eines Telegramms vom Geber 1 der einen Station dieses Telegramm stets vom Nehmer 4 der anderen Station empfangen wird. An den Ausgang des Gebers 1 ist ein Fest wertspeicher 8 angeschlossen, der über einen vom Festwertspeicher 8 in der Zeit einstellbaren Zeitkreis 9, der an einen Taktgenerator 10 angeschlossen ist, mit einem Taktfreigabespeicher 11 verbunden ist, dessen Q-Aus-gang an dem einen Eingang eines UND-Gatters 12 liegt, dessen zweiter Eingang an den Taktgenerator 10 angeschlossen ist. Der Ausgang des UND-Gatters 2 führt an einen Quittungsfen-sterzeitkreis 13, der die Aufgabe hat, die sendende Station nach dem Ende des ausgesandten Telegramms für eine kurze Zeitspanne für den Empfang des Quittungssignals der das Telegramm empfangenden Gegenstation bereit zu halten, also das Quittungsfenster zu erzeugen. Hierzu besitzt der Quittungsfen-sterzeitkreis 13 einen Ausgang, an den am Anfang des Quittungsfensters ein Signal an den einen Eingang des UND-Gatters 14 gelegt wird, dessen anderer Eingang an die Zeichenerkennungschaltung 7 des Empfängers E angeschlossen ist. Der Ausgang des UND-Gatters 14 liegt an dem einen Eingang eines ODER-Gatters 15, dessen zweiter Eingang an einem Ausgang des Quittungsfensterzeitkreises 13 liegt, an dem am Ende des Quittungsfensters ein Signal auftritt, und der seinerseits mit dem Setzeingang eines der Registrierung eines Fehlers dienenden Fehlerspeichers 16 verbunden ist, dessen Q-Ausgang anzeigt, ob eine Quittung eingelangt ist oder nicht, ob also bei der Übertragung ein Fehler aufgetreten ist oder nicht. Der Ausgang des ODER-Gatters 15 ist einerseits mit dem Rücksetzeingang des Taktfreigabespeichers 11, anderseits mit dem Rücksetzeingang eines Senderbelegungsspeichers 17 verbunden, dessen Q-Ausgang an dem einen Eingang eines UND-Gatters 18 liegt, dessen zweiter Eingang mit dem Q-Ausgang eines zweiten Belegungsspeichers 19 verbunden ist, der das UND-Gatter 18 speist, wenn vom Quittungssender QS eine Quittung ausgesendet wird. Der Ausgang des UND-Gatters 18 liegt am
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Parallel-Serien-Umsetzer 2, der für die Aussendung eines Tele- lediglich gespeichert.
gramms gesperrt ist, wenn das UND-Gatter 18 gesperrt ist. Dadurch, dass das Kriterium «Telegramm läuft» auch an
Die Aussendung eines Quittungszeichens bzw. deren Vor- den Starteingang des Zeitkreises 9 gelegt wird, beginnt dieser, bereitung wird durch einen nach dem Ende eines Telegramms getaktet vom Taktgenerator 10, für die durch den Festwertspei-vom Nehmer 4 gelieferten Quittungsanreiz herbeigeführt, der 5 eher 8 festgelegte Zeitdauer zu laufen und setzt am Ende dieser an den Setzeingang eines Quittungsspeichers 20 gelegt wird, Zeitdauer den Taktfreigabespeicher 11, wodurch über den dessen Q-Ausgang an den einen Eingang eines UND-Gatters 21 Q-Ausgang desselben das UND-Gatter 12 für die Weitergabe führt, dessen Ausgang über einen Quittungszeitkreis 22 mit der Takte des Taktgenerators 10 an den Quittungsfensterzeit-dem zweiten Eingang des ODER-Gatters 3 verbunden ist, an kreis 13 freigegeben wird. Dieser gibt während seiner Laufzeit, dessen Ausgang der Übertragungsweg Üi bzw. Ü2 angeschlos- 10 die die Dauer des «Quittungsfensters» bestimmt, ein Kriterium sen ist. Der Ausgang des Quittungszeitkreises 22 führt überdies «Zeit läuft» an den einen Eingang des UND-Gatters 14, das über einen Inverter 23 an die Rücksetzeingänge der Speicher hierdurch für die Übernahme eines an seinem zweiten Eingang 19,20, wobei der Setzeingang des Belegungsspeichers 19 an eintreffenden Quittungszeichens der Gegenstation freigegeben den Ausgang des UND-Gatters 21 angeschlossen ist. wird und das, für den Fall, dass dieses Quittungszeichen inner-
Der Ausgang der Telegramm-Startzeichenerkennungs- 15 halb des Quittungsfensters von der Gegenstation B über den Schaltung 7 führt an eine Rückstellschaltung 24, mit der die Übertragungsweg ü2 einlangt, über die Zeichenerkennungs-
Laufzeit des Quittungsfensterzeitkreises 13 bei einer Blockie- schaltung 6 dem UND-Gatter 14 zugeführt wird.
rung der Quittungsübertragung durch eine Telegrammaussen- Trifft also ein Quittungszeichen während des Quittungsfen-
dung bis nach dem Ende des empfangenen Telegramms rückge- sters ein, so werden über das ODER-Gatter 15 der Taktfreiga-stellt wird. Das vom Quittungsfensterzeitkreis 13 erzeugte 20 bespeicher 11 und der Senderbelegungsspeicher 17 rückge-Quittungsfenster wird erst dann geöffnet, wenn auf dem von setzt. Dadurch wird das UND-Gatter 12 gesperrt und der weider Gegenstation kommenden Übertragungsweg kein Teie- tere Lauf des Quittungsfensterzeitkreises 13 unterbrochen, so gramm empfangen wird, wobei durch die Rückstellschaltung dass an dem das Ende des Quittungsfensters kennzeichnenden
24 auch sichergestellt wird, dass jeweils nur einmal eine Rück- Ausgang das Signal «Zeit abgelaufen» nicht mehr erscheinen Stellung erfolgen kann. Im Ruhezustand, in dem weder von der 25 kann. Der Fehlerspeicher 16 wird also nicht gesetzt. Die über Station A an die Station B noch umgekehrt ein Telegramm die Senderbelegungsleitung 26 angezeigte Belegung des Tele-oder ein Quittungszeichen gesendet werden, sind alle Zeit- grammsenders TS der Station A wird gelöscht und das UND-kreise und Speicher rückgesetzt. Lediglich das einen Fehler Gatter 18 gesperrt. Das Telegramm ist abgelaufen, wodurch anzeigende Flip-Flop 16 befindet sich gegebenenfalls in gesetz- auch die Aktivierung des Parallel-Serien-Umsetzers 2 und über tem Zustand. 30 diesen auch jene des Zeitkreises 9 aufgehoben und das UND-
Soll ein Telegramm beispielsweise von der Station A an die Gatter 21 freigegeben werden, so dass der Ausgangszustand Station B gesendet werden, so wird über die Senderstartleitung wiederhergestellt ist.
25 an den Setzeingang des Senderbelegungsspeichers 17 ein Trifft während des Quittungsfensters von der Gegenstation Signal «Senderstart» gelegt, der Senderbelegungsspeicher 17 B kein Quittungszeichen ein, so erfolgt während der Lieferung also gesetzt und der Fehlerspeicher 16 gegebenenfalls rückge- 35 des Quittungsfensters keine Rücksetzung des Taktfreigabespei-setzt und ein allfällig anstehendes Fehlerkriterium gelöscht. chers 11 und des Senderbelegungsspeichers 17. Erst am Ende Der Q-Ausgang des Senderbelegungsspeichers 17 liefert einer- des Laufes des Quittungsfensterzeitkreises 13, also am Ende seits an die zu irgendeiner Anzeige führende Senderbelegungs- des Quittungsfensters mit dem Signal «Zeit abgelaufen» wer-leitung 26, anderseits an den einen Eingang des UND-Gatters den der Taktfreigabespeicher 11 und der Senderbelegungsspei-18 das Startsignal. Da unter der obgenannten Voraussetzung 40 cher 17 über das ODER-Gatter 15 rückgesetzt und zugleich der Belegungsspeicher 19 nicht gesetzt, d. h. der Quittungssen- auch der Fehlerspeicher 16 gesetzt, wodurch der Fehler am der QS nicht belegt ist, liegt die vom Q-Ausgang des Belegungs- Ausgang des Fehlerspeichers 16 angezeigt wird.
speichers 19 gelieferte logische «1 » an dem anderen Eingang Im Zuge der Übertragung des Telegramms von der Station des UND-Gatters 18, das das Kriterium der Senderfreigabe an A an die Station B gelangt das Telegramm über den Übertraden Parallel-Serien-Umsetzer 2 liefert, der somit für die Aussen- 45 gungsweg Üi, die Zeichenerkennungsschaltung 6 und den dung eines seriellen Impulstelegramms freigegeben wird, das in Serien-Parallel-Umsetzer 5 an den Nehmer 4 der Station B. Am paralleler Form vom Geber 1 geliefert am Eingang des Parallel- Ende des Telegramms liefert der Nehmer 4 an den Quittungs-Serien-Umsetzers 2 anliegt. Speicher 20 einen Quittungsanreiz, wodurch der Quittungsspei-
Ein signifikanter Teil der vom Geber 1 an den Parallel- eher 20 der Station B gesetzt wird. Der Q-Ausgang des Quit-
Serien-Umsetzer 2 gelieferten Daten liefert in digitaler Form 50 tungsspeichers 20 liefert an den einen Eingang des UND-Gat-ein Kriterium, das von der für die Ausgabe des Telegramms ters 21 ein Quittungszeichen. Ist das UND-Gatter 21 frei, d. h. erforderlichen Zeitdauer abhängig ist und das dem Festwert- wird von der Station B kein Telegramm an die Station A abge-speicher 8 zugeführt wird, über den der Zeitkreis 9 voreinge- geben, so wird der Quittungszeitkreis 22 aktiviert, der seinerstellt wird. seits das Quittungszeichen über das ODER-Gatter 3 und den
Mit dem Setzen des Senderbelegungsspeichers 17 gibt der 55 Übertragungsweg ü2 an den Empfänger E der Station A Parallel-Serien-Umsetzer 2 nicht nur das Telegramm in seriel- abgibt. Zugleich wird in der Station B der Belegungsspeicher 1er Form über das ODER-Gatter 3 an den Übertragungsweg Üi 19 gesetzt, über dessen Q-Ausgang das UND-Gatter 18 ab. Ausserdem liefert der Parallel-Serien-Umsetzer 2 ein Krite- gesperrt wird, so dass der Parallel-Serien-Umsetzer 2 der Sta-rium «Telegramm läuft» an den invertierenden Eingang des tion B durch Setzen des Senderbelegungsspeichers 17 nicht UND-Gatters 21 und an den Starteingang des Zeitkreises 9. 60 aktiviert werden kann und eine Telegrammabgabe von der Sta-Durch das Kriterium «Telegramm läuft» wird das UND-Gatter tion B an die Station A unterbunden ist. Erst am Ende des Quit-21 gesperrt, so dass ein allenfalls am Q-Ausgang des Quittungs- tungszeichens liefert der Quittungszeitkreis 22 ein Kriterium speichers 20 anstehendes Quittungszeichen nicht an den Quit- «Quittungszeichen abgegeben», durch das über den Inverter 23 tungszeitkreis 22 und damit über das ODER-Gatter 3 an den sowohl der Quittungsspeicher 20 als auch der Belegungsspei-Übertragungsweg Üi abgegeben werden kann. Sollte über den 65 cher 19 rückgesetzt werden, wodurch einerseits das UND-Gat-Übertragungsweg ü2 ein Quittungszeichen während der über ter 18 und damit auch der Telegrammsender TS der Station B den Übertragungsweg Üi erfolgenden Telegrammübertragung für die Abgabe eines Telegramms, anderseits der Quittungs-gesendet werden, so wird es zunächst im Quittungsspeicher 20 Speicher 20 für die Annahme bzw. Speicherung eines neuen
7
Quittungszeichens, das von der Station A an die Station B abgegeben wird, freigegeben werden.
Wird während der Laufzeit des Quittungsfensterzeitkreises 13, also während des Quittungsfensters, innerhalb dessen beispielsweise die Station A die Quittung eines von ihr an die Sta- 5 tion B abgegebenen Telegramms erwartet, ein Telegramm von der Station B an die Station A gesendet, wonach die Station B eine Quittung von der Station A erwartet, so wird von der Telegramm-Startzeichenerkennungsschaltung 7 des Empfängers E der Station A der Laufbeginn des von der Station B an die Sta- 10 tion A gesandten Telegramms erkannt. Da während der Telegrammaussendung von der Station B an die Station A die von der Station A am Ende ihres Telegramms erwartete Quittung vom Quittungssender QS der Station B nicht ausgesendet werden kann, weil das UND-Gatter 22 des Quittungssenders QS 15 der Station B durch das vom Parallel-Serien-Umsetzer 2 gelieferte Kriterium «Telegramm läuft» gesperrt ist und das an die Station A abzugebende Quittungszeichen durch den am Ende des von der Station A an die Station B abgegebenen Telegramms vom Geber 4 der Station B gelieferten Quittungsanrei- 20 zes im Quittungsspeicher 20 lediglich gespeichert ist und erst dann abgegeben werden kann, wenn der Quittungssender QS der Station B wieder frei ist, also nach dem Ende des Telegramms von der Station B an die Station A, muss auch mit der Lieferung des Quittungsfensters durch den Quittungsfenster- 2s zeitkreis 13 in der Station A bis nach dem Ende des Telegramms von der Station B an die Station A gewartet werden.
Dies erfolgt über die Rückstellschaltung 24, die mit der Freigabe des UND-Gatters 12 für die Abgabe von durch den Taktgenerator 10 gelieferten Taktimpulsen an den Quittungsfen- 30 sterzeitkreis 13 aktiviert wird und bei Einlangen des Startzeichenkriteriums von der Telegramm-Startzeichenerkennungs-schaltung 7 die Abgabe des Quittungsfensters durch den Quit-tungsfensterzeitkreis 13 an das UND-Gatter 14 und das ODER-Gatter 15 bis nach dem Ende des von der Station B an die Sta- 35 tion A gesandten Telegramms zurückstellt. Der Quittungsfen-sterzeitkreis 13 beginnt also erst dann, getaktet vom Taktgenerator 10, zu laufen, wenn das Telegramm von der Station B zur Station A beendet ist. Solange bleibt auch der Senderbelegungsspeicher 17 gesetzt, wobei über die Senderbelegungslei- 40
625 652
tung 26 angezeigt wird, das trotz Beendigung des Telegramms von der Station A an die Station B der Telegrammsender TS der Station A belegt bleibt und kein neues Telegramm abgegeben werden darf.
Der vom Taktgenerator 10 getaktete Quittungsfensterzeit-kreis 13 wird für die Lieferung des Quittungsfensters für das von der Station A an die Station B gesandte Telegramm von der Rückstellschaltung 24 erst dann aktiviert, bis der Quittungssender QS der Station B das Quittungszeichen an die Station A liefern kann, bis also das UND-Gatter 21 der Station B durch Beendigung des Telegramms von der Station B an die Station A freigegeben wird. Diese Beendigung wird auch von der Startzeichenerkennungsschaltung 7 der Station A erkannt, wodurch über die Rückstellschaltung 24 der Quittungsfensterzeitkreis 13 zu laufen beginnt und die Station A für den Empfang eines Quittungszeichens, das sie auf ihr an die Station B abgegebenes Telegramm erwartet, bereit ist. Langt das Quittungszeichen ein, so werden, wie bereits dargelegt, der Senderbelegungsspeicher 17 und der Taktfreigabespeicher 11 rückgesetzt. Der Telegrammsender TS der Station A wird für die Abgabe eines neuen Telegramms an die Station B und der Quittungssender QS der Station A für die Abgabe eines Quittungszeichens, das allenfalls nach Empfang eines von der Station B an die Station A gelieferten Telegramms im Quittungsspeicher 20 des Quittungssenders QS der Station A gespeichert ist, zur Verfügung gestellt.
Die Rückstellschaltung 24 stellt sicher, dass die Rückstellung immer nur einmal erfolgen kann.
Der Quittungssender QS der Station A ist nur während der Laufzeit eines Telegramms von der Station A an die Station B gesperrt. Ein am Ende eines von der Station B an die Station A gesandten Telegramms vom Nehmer 4 des Empfängers E der Station A an den Quittungsspeicher 20 gelieferter Quittungsanreiz wird in diesem Quittungsspeicher 20 gespeichert und kann nach Freigabe des UND-Gatters 21 über den Quittungszeitkreis 22 als Quittungszeichen an die Station B abgegeben werden, wobei nach Ablauf des Quittungszeitkreises 22, d. h. am Ende des Quittungszeichens, der Belegungsspeicher 19 und der Quittungsspeicher 20 rückgesetzt werden.
G
3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

625652 2 PATENTANSPRÜCHE tungsfensterzeitkreises (13) dienende Eingang desselben an den
1. Informationsübertragungsanordnung mit zwei über zwei Ausgang eines UND-Gatters (12) angeschlossen ist, dessen entgegengesetzte Übertragungsrichtungen aufweisende Über- einer Eingang an einen Taktgenerator (10) und dessen zweiter tragungswege für Informationen beinhaltende Telegramme Eingang am Ausgang eines der Taktfreigabe dienenden Spei-miteinander verbundenen Stationen, wobei in jeder Station der 5 chers (11) liegt, dessen Setzeingang mit dem Ausgang eines ein-ankommende Übertragungsweg an einen Telegrammempfän- stellbaren, an den Taktgeber ( 10) angeschlossenen Zeitkreises ger geführt ist, der einen nach Beendigung des richtigen Emp- (9) verbunden ist, der an einen die Einstellung in Abhängigkeit fanges eines Telegrammes belegten Ausgang zur Auslösung von der Ausgabezeit des auszusendenden Telegrammes der Aussendung eines Quittungszeichens über den abgehenden bestimmenden Festwertspeicher (8) angeschlossen ist, dem
Übertragungs weg und einen bei Empfang eines Quittungszei- i o vom Geber ( 1 ) ein für die Ausgabezeit signifikanter T eil des chens belegten Ausgang aufweist, der zu einem Kontrollein- Telegrammes zuführbar ist.
gang einer Fehlersicherungsschaltung eines Telegrammsen- 5. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 4,
ders geführt ist, dessen Ausgang an den abgehenden Übertra- dadurch gekennzeichnet, dass der Umsetzer (2) das Kriterium gungsweg geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur «Telegramm läuft» liefert und einerseits mit dem Aktivierungs-
Auslösung der Aussendung eines Quittungszeichens ein geson- 15 eingang des die Zeitdauer des Quittungsfensters bestimmenden derter Quittungssender (QS) an den abgehenden Übertra- Zeitkreises (9), anderseits mit dem invertierenden Eingang gungsweg angeschlossen ist, welcher Sender (QS) zwei Ein- eines UND-Gatters (21 ) verbunden ist, dessen zweiter Eingang gänge aufweist, von denen der eine eine Speicherwirkung auf- am Ausgang des Quittungsspeichers (20) und dessen Ausgang weist und an den Ausgang des Telegrammempfängers (E) ange- einerseits am Eingang eines Quittungszeitkreises (22), ander-
schlossen ist, und von denen der zweite ein Freigabeeingang ist, 20 seits am Setzeingang eines die Belegung des Quittungssenders der an einen nach Beendigung der Aussendung eines Telegram- (QS) speichernden Belegungsspeichers (19) liegt, dessen einer mes belegten Ausgang des Telegrammsenders (TS) geführt ist, Ausgang (Q) mit dem einen Eingang eines weiteren UND-Gat-
und dass der Telegrammempfänger (E) einen während des ters (18) verbunden ist, dessen zweiter Eingang der Senderbele-
Empfanges eines Telegrammes belegten Ausgang aufweist, der gung dient und dessen Ausgang mit dem Aktivierungseingang an den Sperreingang einer Zeitschaltung des Telegrammsen- 25 des Parallel-Serien-Umsetzers (2) verbunden ist.
ders (TS) geführt ist, die dem nach Beendigung der Aussendung 6. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 5,
eines Telegrammes belegten Ausgang zugeordnet ist, wobei für dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Quittungszeit-
den Empfang des von der Gegenstation nach dem Ende des kreises (22) mit dem Rücksetzeingang des Belegungsspeichers empfangenen Telegrammes abgegebenen Quittungszeichens (19) und des Quittungsspeichers (20) verbunden ist.
( T3) von dem das Telegramm abgebenden bei Abgabe eines 30 7. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 5, Quittungszeichens gesperrten Telegrammsender (TS) nach dadurch gekennzeichnet, dass der der Senderbelegung die-Ende des Telegrammes ein kurzer Zeitraum, im folgenden Quit- nende Eingang des zum Parallel-Serien-Umsetzer (2) führenden tungsfenster ( t2) genannt, bereit gestellt wird, wobei ausser UND-Gatters (18) an den Ausgang eines die Senderbelegung dem Telegrammsender (TS) für die Aussendung des Quittungs- speichernden Senderbelegungsspeichers (17) angeschlossen ist, Zeichens ein eigener Quittungssender (QS) vorgesehen wird, 35 der für die Herbeiführung eines Senderstartes setzbar ist. der während der Aussendung des Telegramms gesperrt wird 8. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 7, und dass die Bereitstellung des Quittungsfensters ( t2) innerhalb dadurch gekennzeichnet, dass ein den Lauf des Quittungsfen-einer Zeitspanne erfolgt, in der die Aussendung des Quittungs- sters ( T2) kennzeichnender Ausgang des Quittungsfensterzeitzeichens von der Gegenstation durchgeführt wird, wobei jeder kreises (13) an den einen Eingang eines dritten UND-Gatters der Telegrammsender (TS) während der Dauer des Quittungs- 40 (14) angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang am Ausgang fensters ( ii) oder während der Abgabe eines Quittungszei- einer Zeichenerkennungsschaltung (6), die vor den Serien-Par-chens durch den eigenen Quittungssender gesperrt ist. allel-Umsetzer (5) des Empfängers (E) geschaltet ist, und dessen
2. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 1, Ausgang mit dem einen Eingang eines ODER-Gatters (15) ver-dadurch gekennzeichnet, dass das Quittungsfenster ( xi) kurz bunden ist, dessen zweiter Eingang an einem das Ende des Quit-vor dem Ende des zu erwartenden Quittungsimpulses ( tj) 45 tungsfensters kennzeichnenden Ausgang des Quittungsfenster-geöffnet und kurz nach dem Ende des zu erwartenden Quit- zeitkreises ( 13) und dessen Ausgang an den Rücksetzeingängen tungsimpulses ( -n) geschlossen wird. des Taktfreigabespeichers (11) und des Senderbelegungsspei-
3. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 1 chers (17) liegen.
oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber ( 1 ) des Tele- 9. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 8, grammsenders (TS) das zu übermittelnde Telegramm in parai- 50 dadurch gekennzeichnet, dass der das Ende des Quittungszeileier Form einem Parallel-Serien-Umsetzer (2) zuführt, dessen chens kennzeichnende Ausgang des Quittungsfensterzeitkrei-serieller Ausgang über ein ODER-Gatter (3) und den Übertra- ses (13) am Setzeingang eines der Registrierung des Ausblei-gungsweg (Üi, ü2) mit einem Serien-Parallel-Umsetzer (5) des bens eines Quittungszeichens während des Quittungsfensters Empfängers (E) der Gegenstation verbunden ist, dessen Parai- dienenden Fehlerspeichers (16) angeschlossen ist, dessen Rück-lel-Ausgänge mit dem Nehmer (4) verbunden sind, und dass am 55 setzeingang mit dem Setzeingang des Senderbelegungsspei-zweiten Eingang des ODER-Gatters (3) der Ausgang des bei chers ( 17) verbunden ist.
Sendung eines Telegrammes sperrbaren und nach Beendigung 10. Informationsübertragungsanordnung nach einem der des Telegrammes freigebbaren, die Zeitdauer des Quittungszei- Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertra-
chens bestimmenden Quittungszeitkreises (22) liegt, wobei ein gungsweg (Üi bzw. ü2) empfangsseitig an eine Telegramm-
nach Empfang eines Telegrammes vom Nehmer (4) des Emp- 60 Startzeichenerkennungsschaltung (7) angeschlossen ist, deren fängers (E) abgebbarer Quittungsanreiz dem Setzeingang eines Ausgang mit einer den Ablauf des Quittungsfensterzeitkreises
Quittungsspeichers (20) zuführbar ist, und dass der Telegramm- (13) bis zum Telegrammende rückstellenden Rückstellschal-
sender (TS) zur Erzeugung des Quittungsfensters ( T2) einen die tung (24) verbunden ist, deren Aktivierungseingang am Aus-
Dauer desselben festlegenden Quittungsfensterzeitkreis (13) gang des Taktfreigabespeichers (11) liegt.
aufweist, der nach dem Ende des abgesandten Telegramms 65 aktivierbar ist.
4. Informationsübertragungsanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der der Aktivierung des Quit-
3 625652
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