CH625653A5 - Method for digital information transmission by radio - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur digitalen Informationsübertragung für bewegliche Teilnehmerstationen im Grossraum eines Funknetzes, das aus mehreren Funkkonzentratoren mit einer gegenseitigen räumlichen Anordnung mit sich überlappenden Funkbereichen besteht und das einen Frequenzverteilungsplan für die Funkkonzentratoren aufweist, der Gleichkanalstörungen im jeweiligen Funkbereich einschliesslich dessen Überlappungsbereich weitgehend aus-schliesst.
Ein Funknetz dieser Art ist beispielsweise in der US-PS 3310 741 beschrieben.
Für mobile öffentliche und nichtöffentliche Funkdienste existieren eine ganze Reihe von Funknetzen unterschiedlicher Struktur. Im allgemeinen wird zwischen dem öffentlich beweglichen Landfunk (öbL) und dem nichtöffentlich beweglichen Landfunk (NöbL) unterschieden. Der öffentlich bewegliche Landfunk umfasst die mobilen Fernsprechteilnehmer, die über Funkvermittlungen mit den Wählvermittlungen des öffentlichen Fernsprechnetzes verbunden werden können. Zu den Teilnehmergruppen des nichtöffentlichen beweglichen Landfunks gehören die öffentlichen Sicherheitsorgane, wie Polizei, Feuerwehr, Unfalldienste und Katastrophenschutz, ferner Dienstleistungsgruppen, wie Taxiunternehmen, Transportunternehmen, Industriefunk, Geschäftsfunk, Bauunternehmungen und dergleichen mehr.
Das ständig wachsende Interesse am mobilen Funk und das damit verbundene Anwachsen der Teilnehmerzahlen lässt mehr und mehr erkennen, dass die bei bekannten Funknetzen zur Anwendung kommenden Systemorganisationen für grosse Teilnehmerzahlen wenig geeignet sind. Die Zuordnung der Funkteilnehmer zu den verschiedenen Funkkonzentratoren wird nach geografischen Kriterien zum Teil manuell vorgenommen, berücksichtigt also nicht die optimale Ortserreichbarkeit. Auch erweist es sich von Nachteil, dass die Zuweisung von freien Kanälen, zumindest beim Aufbau der Verbindung vom Funkkonzentrator zur Teilnehmerstation vom Funkkonzentrator vorgenommen wird, also der Funksituation der Teilnehmerstation hinsichtlich Gleichkanal- und Nachbarkanalstörungen wenig Rechnung trägt. Ein weiterer Mangel ist darin zu sehen, dass die Blockierungswahrscheinlichkeit durch die Organisation sehr rasch ansteigt, wenn in Hauptverkehrszeiten starke Häufungen von Anmeldungen und Verbindungswünschen auftreten, auch wenn noch freie Übertragungskanäle zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Mangel der bei bekannten Funknetzen übli-
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chen Systemorganisationen ist darin zu sehen, dass eine Teil- wird andererseits der Zeitraum verlängert, der vom Empfang ,i: nehmerstation, die mit einer Verbindung belegt ist, während eines Rufes oder vom Auftreten eines Verbindungswunsches der N achrichtenübertragung ihre Funktionsfähigkeit hinsieht- auf Seiten der Teilnehmerstation an vergeht, bis die lieh der Netzorganisation verliert. gewünschte Verbindung aufgebaut ist. Ist die Struktur der i(.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Funknetze 5 Organisationskanäle von solcher Art, dass jeweils zwischen der einleitend beschriebenen Art ein für grosse Teilnehmerzah- einem möglichen Ruf ein vorgegebenes Zeitintervall vorhan-len geeignetes Verfahren für den Verkehrsablauf anzugeben, den ist, so ist es zweckmässig, dass in diesen Zeitintervallen die „ das die bei bekannten Systemorganisationen von Funknetzen Teilnehmerstation die vom Funkkonzentrator als frei gemeldevorhandenen Mängel beseitigt. ten Betriebskanäle vorsorglich fortlaufend auf ihre funktechni-
Diese Aufgabe wird für ein Verfahren zur digitalen Infor- "> sehe Brauchbarkeit überprüft und eine Anzahl als geeignet mationsübertragung für bewegliche Teilnehmerstationen im erkannter freier Betriebskanäle in einem weiteren Gedächtnis Grossraum eines Funknetzes gemäss der Erfindung nach dem festhält, das ebenfalls ständig auf dem neuesten Stand gehalten ' Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. wird. Ergeht in diesem Falle ein Ruf an die Teilnehmerstation
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mittels oder wünscht die Teilnehmerstation eine Verbindung, so kann zentraler Organisationskanäle der für den Verkehrsablauf 15 sie dem Funkkonzentrator sofort einen oder mehrere geeig-innerhalb eines Funknetzes erforderliche Informationsaus- nete freie Betriebskanäle für den Aufbau der gewünschten Vertausch nicht nur wesentlich erleichtert werden kann, sondern bindung vorschlagen.
darüber hinaus auch bei grossen Teilnehmerzahlen ein rascher In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Teil-funkorganisatorischer Verkehrsablauf ermöglicht wird. Wei- nehmerstation die Anforderung des von ihr für den Verbinterhin geben die Organisationskanäle den Teilnehmerstationen 2° dungsaufbau gewünschten Betriebskanals über den Organisa-die Möglichkeit, durch die zu ihnen übertragenen Informatio- tionskanal dem Funkkonzentrator mitteilt und der Funkkon-nen über die von den Funkkonzentratoren angebotenen freien zentrator seinerseits diese Anforderung durch Rückmeldung Kanäle die aus der eigenen funktechnischen Situation heraus im gewünschten Betriebskanal quittiert.
geeignetsten Betriebskanäle auszuwählen. Um den ständig zwischen den Teilnehmerstationen und den
Besonders günstig gestalten sich die Verhältnisse, wenn der 25 Funkkonzentratoren über die Organisationskanäle stattfinden-Informationsaustausch zwischen den Funkkonzentratoren und den Informationsaustausch in seinem Ablauf einfach und zeit-den Teilnehmerstationen in den Betriebskanälen und den Orga- sparend durchzuführen, ist es sinnvoll, dass für die Information nisationskanälen im Duplexbetrieb erfolgt. der verschiedenen Organisationsfunktionen, wie Kennung,
Zweckmässig prüfen die Teilnehmerstationen die Qualität Anmeldung, Ummeldung, Anwesenheitsprüfung, Belegung und der funktechnischen Erreichbarkeit der verschiedenen Funk- 30 Ruf, jedem Funkkonzentrator ein Summenorganisationskanal konzentratoren unter Berücksichtigung der Nachbar- und zur Verfügung steht, der diese Informationen in einem Zeitmul-
Gleichkanalstörungen anhand der Feldstärke und/oder des tiplexrahmen zusammenfasst. Hierbei wird der Rahmenbeginn Phasenjitters der empfangenen Organisationskanäle, da ja des Summenorganisationskanals durch den Informationsblock praktisch der gesamte funkorganisatorische Informationsaus- markiert. Ausserdem macht der Summenorganisationskanal tausch zwischen den Teilnehmerstationen und Funkkonzentra- 35 für die Anwesenheitsprüfung von einem sich über zwei und toren sowieso über die Organisationskanäle erfolgt. mehr Rahmen erstreckenden, in seiner Länge an die zeitlich
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die in den Organisations- schwankende Verkehrsbelastung anpassbaren Überrahmen kanälen von den Funkkonzentratoren zu den Teilnehmerstatio- Gebrauch. Der Überrahmen trägt dem Umstand Rechnung, nen periodisch übertragenen Informationsblöcke ausser der dass es im allgemeinen ausreichend ist, wenn die Anwesenheits-Funkbereichskennung Informationen über den Verkehrszu- 40 prüfung der Teilnehmer in einem gegenüber der Rahmenpe-stand der Funkkonzentratoren aufweisen, also auch diese Infor- riode des Summenorganisationskanals wesentlich langsameren mationen fortlaufend im Rhythmus der Rahmenperiode der Zyklus erfolgt. Darüber hinaus ist die Anzahl'der Teilnehmer-Organisationskanäle den Teilnehmerstationen zur Verfügung Stationen, die sich maximal bei einem Funkkonzentrator anmel-steht. den können, wesentlich grösser als die vom Funkkonzentrator
Für einen möglichst reibungslosen Betrieb ist es wichtig, 45 zur Verfügung gestellten Betriebskanäle, so dass sich die erfor-dass die Funkkonzentratoren ihre Betriebskanäle ständig hin- derlichen Meldeplätze für die grössere Anzahl von anmeldba-sichtlich ihrer Betriebseigenschaften überprüfen und nur ren Teilnehmerstationen in einem Überrahmen wesentlich bes-
solche freien Betriebskanäle in den jeweils zuständigen Organi- ser unterbringen lassen.
sationskanälen zu den Teilnehmerstationen übertragen, deren In einem Funknetz mit grosser Kanalzahl und grosser Mel-
funktechnische Eigenschaften für die Durchführung einer so dekapazität ist es sinnvoll, abhängig vom örtlichen Verkehrs-Übertragung eine ausreichende Qualität aufweisen. aufkommen einem Funkkonzentrator zwei und mehr Summen-
Bei einer bevorzugten Ausführungsweise des Verfahrens organisationskanäle mit gleichem Zeitmultiplexrahmen zur nach der Erfindung hört eine sich in einem Funkbereich beim Verfügung zu stellen. Hierbei unterscheiden sich die Summenzuständigen Funkkonzentrator anmeldende Teilnehmerstation organisationskanäle gegenseitig lediglich durch eine verkehrs-im unmittelbaren Anschluss an diesen Vorgang die vom Funk- 55 belastungsbezogene unterschiedliche Bevorrechtigung hin-konzentrator im zuständigen Organisationskanal fortlaufend sichtlich der sich beim Funkkonzentrator ànmeldenden Teilgemeldeten freien Betriebskanäle ab und speichert sie in einem nehmerstationen voneinander.
Gedächtnis, das ständig auf dem neuesten Stand gehalten wird. In Weiterbildung der Erfindung kann, wenn dem Funknetz Erst beim Auftreten eines Verbindungswunsches überprüft die ein Radiofrequenzband zur Verfügung steht, das eine kleine Teilnehmerstation die zuletzt als frei gemeldeten Betriebska- 60 relative Bandbreite aufweist, auf eine dezentrale Betriebskanal-näle auf ihre funktechnische Brauchbarkeit und zeigt den ge- Zuweisung dadurch verzichtet werden, dass die Radiofrequen-eignetsten Betriebskanal dem Funkkonzentrator für den zen der Organisationskanäle für den mittleren Bereich des
Aufbau der gewünschten Verbindung an. Radiofrequenzbandes des Funknetzes festgelegt werden und
Findet das Freiprüfen der vom Funkkonzentrator gemeide- dass die Zuweisung freier Betriebskanäle an die Teilnehmerstaten Betriebskanäle durch die Teilnehmerstation erst nach Vor- 65 tionen auf Anforderung zentral durch die Funkkonzentratoren liegen eines Verbindungswunsches statt, so wird zwar der Zeit- erfolgt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass die von den Teil-raum optimiert, der der Teilnehmerstation für das Hören auf nehmerstationen geprüfte funktechnische Qualität der Organidas Vorliegen eines Rufs an sie zur Verfügung steht, jedoch sationskanäle auch bei den lediglich einen relativ geringen Fre-
.uenzabstand von den Organisationskanälen aufweisenden • ugehörigen Betriebskanälen, jedenfalls in erster Näherung, .orhanden ist. Die in Wirklichkeit trotzdem vorhandenen Empfangsunterschiede lassen sich in einfacher Weise durch Anwendung der Raumdiversitytechnik auf der Empfangsseite der Teilnehmerstationen ausgleichen.
Anstelle eines Zeitmultiplex-Summenorganisationskanals mit einem Überrahmen für die Anwesenheitsprüfung können die Funkkonzentratoren jeweils zwei und mehr Organisationskanäle aufweisen, denen die verschiedenen Organisationsfunktionen, in geeigneter Weise aufgeteilt, zugeordnet sind. In diesem Zusammenhang ist es zweckmässig, wenigstens für die Anwesenheitsprüfung einen eigenen Organisationskanal (Meldekanal) vorzusehen, der für jede angemeldete Teilnehmerstation einen Zeitschlitz bereitstellt. Hierbei beträgt die Rahmenperiode dieses Meldekanals das n-fache (für n eine ganze positive Zahl) der Rahmenperiode des weiteren Organisationskanals bzw. der weiteren Organisationskanäle.
Zweckmässig ist es, den Meldekanal in seiner Rahmenperiode diskontinuierlich in der der Rahmenperiode des weiteren Organisationskanals bzw. der weiteren Organisationskanäle entsprechenden Zeitabschnitten an die zeitlich schwankende Anzahl angemeldeter Teilnehmerstationen anzupassen.
Bei einer ersten bevorzugten Verfahrensweise kann die Verkürzung der Rahmenperiode des Meldekanals bei sinkender Anzahl der angemeldeten Teilnehmerstationen durch Umgruppieren der in Zeitschlitzen mit hoher Ordnungszahl angemeldeten Teilnehmerstationen in unbelegte Zeitschlitze mit niedriger Ordnungszahl vorgenommen werden.
Bei einer zweiten bevorzugten Verfahrensweise wird die Anpassung der Rahmenperiode des Meldekanals in Abhängigkeit der Anzahl angemeldeter Teilnehmerstationen automatisch dadurch herbeigeführt, dass die beim Funkbereich angemeldeten Teilnehmerstationen vom zuständigen Funkkonzentrator über den Meldekanal periodisch mit einer von der Anzahl von gemeldeten Teilnehmerstationen abhängigen Periode zur Abgabe von Anwesenheitsmeldungen aufgerufen werden. Sind demnach viele Teilnehmerstationen beim Funkkonzentrator angemeldet, so ergibt sich für einen Zyklus der Anwesenheitsüberprüfung eine längere Periode als in dem Falle, in dem nur wenige Teilnehmerstationen beim Funkkonzentrator gemeldet sind.
Wie die Praxis zeigt, ist es nicht angebracht, von einer über einen Funkkonzentrator angemeldeten Teilnehmerstation zu verlangen, dass sie sich bei Deaktivierung automatisch beim Funkkonzentrator abmeldet. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, dass die Anwesenheit einer in einem Funkbereich beim zuständigen Funkkonzentrator abgemeldeten Teilnehmerstation im Gedächtnis des Funkkonzentrators automatisch gelöscht wird, wenn die Teilnehmerstation innerhalb eines Zeitintervalls vorgegebener Länge über den zuständigen Organisationskanal keine Anwesenheitsmeldung an den Funkkonzentrator abgibt.
In Weiterbildung des erfirfdungsgemässen Verfahrens stehen für die Anmeldung und den Ruf von Teilnehmerstationen bei einem Funkkonzentrator innerhalb einer Rahmenperiode des zuständigen Organisationskanals eine vorgegebene Anzahl diskreter Zeitschlitze zur Verfügung, die von jeder der Teilnehmerstationen im Bedarfsfalle nach einer pseudozufälligen Gesetzmässigkeit belegt werden. Auf diese Weise ist es mit einfachen Mitteln möglich, bei Auftreten einer Häufung von Anmelde- und Rufvorgängen eine gegenseitige Blockierung von Teilnehmerstationen zu vermeiden.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn jede Teilnehmerstation einen rahmen- und bittaktsynchronisierten Ver-würfler aufweist, der auf Anforderung hin jeweils einen der Zeitschlitze des zuständigen Organisationskanals für eine Belegung auswählt.
Das Verfahren nach der Erfindung gibt in ausserordentlich
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vorteilhafter Weise die Möglichkeit, die Funktionsfähigkeit einer Teilnehmerstation in bezug auf die Netzorganisation auch dann aufrechtzuerhalten, wenn diese Teilnehmerstation mit einer Verbindung belegt ist. Hierbei ist es sinnvoll, dass die mit einer Verbindung belegte Teilnehmerstation in den Zeitintervallen, in denen in den Organisationskanälen die Informationsblöcke auftreten, die Übertragung unterbricht und wechselweise den mit der Verbindung belegten funkbereichseigenen Betriebskanal auf das Fortbestehen der Verbindung überprüft und jeweils einen der funkbereichsfremden Organisationskanäle abhört.
Das periodische Überprüfen des mit der Verbindung belegten Betriebskanals erfolgt zweckmässig durch einen gegenseitigen Austausch von Meldungen zwischen der Teilnehmerstation und dem Funkkonzentrator. Bei Ausbleiben dieser Meldungen über mehrere Prüfperioden hinweg wird hierbei eine Auslösung der Verbindung eingeleitet.
Die Störungen, die der kontinuierliche Nachrichtenfluss durch die periodischen Unterbrechungen der belegten Verbindung beim Abhören der Informationsblöcke der Organisationskanäle durch die Teilnehmerstation erfährt, können in einfacher Weise durch eine Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit auf der Funkstrecke beseitigt werden, und zwar in Verbindung mit einer sende- und empfangsseitigen Zwischenspei-cherung der Nachrichtensignale bei der Teilnehmerstation und dem Funkkonzentrator.
Da bei einer Weiterbildung eine Teilnehmerstation auch während ihrer Belegung mit einer Verbindung ständig ihre funktechnische Situation durch Abhören der Organisationskanäle der verschiedenen Funkbereiche überprüfen kann, ist sie auch im belegten Zustand in der Lage, eine Entscheidung darüber zu treffen, wann ein Funkbereichswechsel notwendig wird. Hierzu gehört die einen Funkbereichswechsel beabsichtigende Teilnehmerstation zunächst die Kanalinformation des funktechnisch als geeignet erkannten neuen Funkbereichs ab und meldet sich anschliessend beim zugehörigen Funkkonzentrator unter Angabe des als geeignet erkannten freien Betriebskanals an. Der neue Funkkonzentrator quittiert die Meldung mit einer die Teilnehmerstation zu einer Wartestellung veranlassenden Rückmeldung, in der die Teilnehmerstation die ursprüngliche Verbindung über den bisherigen Funkkonzentrator aufrechterhält. Nach Vorbereitung der vermittlungsmässi-gen Umlegung der bestehenden Verbindung im Dialog zwischen dem bisherigen und dem neuen Funkkonzentrator teilt der neue Funkkonzentrator der Teilnehmerstation den Zeitpunkt für die endgültige Umschaltung mit, in dem dann der neue Funkkonzentrator und die Teilnehmerstation gleichzeitig die endgültige Umschaltung vollziehen.
Zur funktionsmässigen Absicherung dieses betrieblichen Vorgangs ist es sinnvoll, den Zeitpunkt für die endgültige Umschaltung vom neuen Funkkonzentrator wiederholt zur Teilnehmerstation hin zu übermitteln, und zwar so, dass für die Teilnehmerstation die jeweils verbleibende Zeitdifferenz noch erkennbar ist und dass die Teilnehmerstätion bei einwandfreiem Empfang einer dieser Mitteilungen die Umschaltung im vorgegebenen Zeitpunkt veranlasst.
Das Verfahren nach der Erfindung erfordert ein relativ hohes Mass an technischer Intelligenz auf Seiten der Teilnehmerstationen, deren Aufwand in möglichst kleinen Grenzen gehalten werden soll. Dies lässt sich in ausserordentlich vorteilhafter Weise dadurch erreichen, dass der Ablauf der funkorganischen Funktionen auf Seiten einer Teilnehmerstation von einem Mikroprozessor gesteuert wird.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden. In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 die schematische Darstellung eines nach Art eines Cellularsystems aufgebauten Funknetzes,
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Fig. 2 eine Übersicht über die Verteilung der Kanalfrequenzen innerhalb eines aus sieben Funkbereichen bestehenden Frequenzzuordnungsbereiches,
Fig. 3 die schematische Darstellung eines ersten funkorganisatorischen Ablaufs zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 4 ein zweiter funkorganisatorischer Ablauf zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 5 ein dritter funkorganisatorischer Ablauf zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 6 ein vierter funkorganisatorischer Ablauf zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 7 ein fünfter funkorganisatorischer Ablauf zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 8 ein sechster funkorganisatorischer Ablauf zwischen einer Teilnehmerstation und einem Funkkonzentrator nach der Erfindung,
Fig. 9 eine Organisations-Mehrkanalstruktur nach der Erfindung,
Fig. 10 das Blockschaltbild eines nach dem Verfahren nach der Erfindung arbeitenden Funkkonzentrators,
Fig. 11 das Blockschaltbild einer nach dem Verfahren nach der Erfindung arbeitenden Teilnehmerstation.
Beim in Fig. 1 dargestellten Grundschema eines erweiterungsfähigen mobilen Funknetzes, bei dem die Funkkonzentratoren räumlich nach Art eines Cellularsystems angeordnet sind, realisieren die Funkkonzentratoren jeweils einen Funkbereich mit einem mittleren Radius r. Beispielsweise betrage der mittlere Radius r etwa 15 km. Ein solches Cellularfunknetz ist beispielsweise im «Jahrbuch des elektrischen Fernmeldewesens», 21. Jahrgang, 1970, Verlag für Wissenschaft und Leben, Georg Heidecker, Bad Windsheim, Seiten 305 bis 311, insbesondere Seite 308, Bild 1, angegeben. Das Funknetz arbeitet zweckmässigerweise mit Frequenzduplex im UHF-Bereich bei ca. 450 MHz. Dabei haben das Sende- und Empfangsband einen für eine hundertprozentige elektromagnetische Verträglichkeit notwendigen Frequenzabstand von ^ 10 MHz.
Wie Fig. 1 näher erkennen lässt, ist das Funknetz in Frequenzzuordnungsbereiche unterteilt, die jeweils sieben Funkkonzentratoren mit den Ziffern 1 bis 7 aufweisen. In Fig. 1 sind drei unterschiedlich schraffierte Frequenzzuordnungsbereiche hervorgehoben, deren Funkkonzentratoren mit F1...F7,
F' 1 ...F' 7 und F" 1 ...F" 7 bezeichnet sind. Die Funkkonzentratoren Fl, Fl ' und F" 1 sind im Unterschied zu den übrigen, durch einen Punkt markierten Funkkonzentratoren durch ein Kreuz dargestellt. Das soll andeuten, dass diese Funkkonzentratoren zu Funkvermittlungsstellen für die Verbindung zwischen den verschiedenen Funkbereichen und zu den Wählvermittlungsstellen des öffentlichen Fernsprechnetzes erweitert sind.
Die Frequenzzuordnungsbereiche mit ihren sieben Funkkonzentratoren sind alle gleichartig aufgebaut und haben den gleichen Frequenzverteilungsplan. Die Nummern 1 bis 7 der Funkkonzentratoren bezeichnen zugleich die Funkbereichsnummern.
Damit eine lückenlose Erreichbarkeit der mobilen Teilnehmerstationen T, von denen eine im Funkbereich Fl dargestellt ist, garantiert werden kann, weisen die Funkbereiche der Funkkonzentratoren eine gegenseitige Überlappung auf. Auch im Überlappungsbereich sollen möglichst keine Gleichkanalstörungen auftreten. Gleichkanalstörungen von weiter entfernten Funkkonzentratoren sind unter Beachtung eines von der Demodulationsart abhängigen Mindestkanal-Störabstandes am Empfangsort einer mobilen Teilnehmerstation möglich. Diesem Sachverhalt trägt der Frequenzverteilungsplan innerhalb eines Frequenzzuordnungsbereichs Rechnung, und zwar unter Berücksichtigung des übergeordneten Raumordnungsschemas der aneinandergrenzenden Frequenzzuordnungsbereiche.
Die Frequenzzuordnung zu den einzelnen Funkkonzentratoren ist so vorgenommen, dass die gleiche Bereichsnummern aufweisenden Funkkonzentratoren, die hierbei mit den gleichen Radiofrequenzen arbeiten, einen ausreichend grossen gegenseitigen Mindestabstand aufweisen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt er ca. 80 km.
Ein für das Cellularsystem nach Fig. 1 günstiger Frequenzverteilungsplan, der sich in jedem Frequenzzuordnungsbereich wiederholt, ist im Schema der Fig. 2 näher angegeben. Danach umfasst das Sende- und das Empfangsband X und Y für Volldu-plexbetrieb jeweils 120 Kanalgruppen KG mit je sieben Einzelkanälen. Die Zahl der Radiokanäle pro Frequenzzuordnungsbereich beträgt damit 840. Jedem der Funkbereiche 1 bis 7 ist ein Kanal pro Kanalgruppe zugeordnet, und zwar so, dass die Lage der einem bestimmten Funkbereich zugeordneten Kanäle innerhalb der Kanalgruppen gleichbleiben. In Fig. 2 sind über dem Sende-bzw. Empfangsband XY in aufeinanderfolgenden Zeilen die Kanalgruppennummern KG, die Kanalnummern KNr, die Funkbereichsnummern FNr und die einem Frequenzzuordnungsbereich zugehörigen Funkbereiche 1 bis 7 aufgetragen. Danach ist in Fig. 2 jeweils der erste Kanal einer Kanalgruppe KG dem Funkbereich 1 zugeordnet, der zweite Kanal dem Funkbereich 6, der dritte dem Funkbereich 4 usw. Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass die in jedem Funkbereich benutzten Radiokanäle immer einen gegenseitigen Frequenzabstand von sechs Kanälen besitzen. Damit liegen die Kanäle jedes Funkbereichs soweit auseinander, dass Nachbarkanalstörungen von bereichseigenen Sendern mit Sicherheit vermieden werden. Mit der in Fig. 2 dargestellten Frequenzzuordnung in einem Frequenzzuordnungsbereich wird weiterhin erreicht, dass die in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Funkbereiche eines Frequenzzuordnungsbereichs mit maximal möglichen Frequenzabständen operieren. Wie Verkehrsabschätzungen zeigen, weist ein für 120 Kanäle ausgelegter Funkkonzentrator eine Kapazität von max. 2400 Teilnehmerstationen auf, für die dann ein solcher Funkkonzentrator auch auszulegen ist.
Die funkorganisatorischen Aufgaben in einem solchen mit digitaler Signalübertragung, beispielsweise binärer Frequenzmodulation in Vollduplexbetrieb, arbeitenden Funknetz werden gemäss dem Verfahren nach der Erfindung mit Hilfe von funkbereichseigenen Organisationskanälen durchgeführt, die von den Teilnehmerstationen abgehört werden und mit deren Hilfe sich die Teilnehmerstationen aus ihrer eigenen funktechnischen Sicht heraus, unter Berücksichtigung der Verkehrsbelastung des Netzes, bei einem Funkbereich anmelden bzw. einen Funkbereichs wechsel vornehmen. Weiterhin werden über diese Organisationskanäle auch die sonstigen funkorganisatorischen Aufgaben, wie Anwesenheitsprüfung, Belegung und Ruf, durchgeführt.
Grundsätzlich bestehen für die Struktur der Organisationskanäle verschiedene Möglichkeiten. Einmal können verschiedene funkorganisatorische Funktionen pro Funkbereich auf zwei und mehr Organisationskanäle aufgeteilt werden. Dies führt zu einfachen und übersichtlichen schaltungstechnischen Strukturen auf Seiten der Funkkonzentratoren, bedingt jedoch, dass die Teilnehmerstationen für den funkorganisatorischen Informationsaustausch stets zwischen zwei und mehr Organisationskanälen frequenzmässig hin und her springen müssen, was natürlich auch mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden ist.
Zumindest bei Funknetzen, deren Funkbereiche für kleine und mittlere Kanalzahlen ausgelegt sind, dürfte es aufs Ganze gesehen vorteilhafter sein, sämtliche Organisationsfunktionen in einem Summenorganisationskanal zusammenzufassen. Eine solche Zusammenfassung bietet sich bei Anwendung einer digitalen Technik insofern an, als sich hier die verschiedenen Orga-
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nisationsfunktionen leicht in einer Zeitmultiplexrahmenstruk- signalisiert. Daraufhin signalisiert die Teilnehmerstation im tur unterbringen lassen. Dieser Grundaufbau eines Organisa- Sendeweg des Organisationskanals dem Funkkonzentrator F2 tionskanals Iässt sich auch bei grossen Kanalzahlen pro Funk- in einem Zeitschlitz A das Erstmeldungssignal EM- Der Funkbereich in der Weise zur Anwendung bringen, dass, wie das konzentrator F2 des Funkbereiches 2 quittiert im Organisa-bereits einleitend angedeutet worden ist, anstelle eines solchen 5 tionskanal OK der Teilnehmerstation im drauffolgenden Zeit-Summenorganisationskanals zwei und mehr solcher Summen- schlitz B diese Erstmeldung durch den Meldeaufruf MF- Im organisationskanäle in Verbindung mit einer verkehrsbela- nächsten Zeitschlitz B des Organisationskanals OK des Funk-stungsabhängigen Bevorrechtigungsstaffel vorgesehen wer- konzentrators F2 folgt die Teilnehmerstation T diesem Meldeden. aufruf mit der Teilnehmermeldung MT. Damit ist der Anmelde-
Den schematisch dargestellten funkorganisatorisehen 10 Vorgang der Teilnehmerstation beim Funkkonzentrator F2 Abläufen nach den Fig. 3 bis 8 ist ein solcher Summenorganisa- abgeschlossen. Sie hört nun ständig diesen Organisationskanal tionskanal zugrundegelegt. Wie Fig. 3 bis 8 zeigen, weist dieser auf einen gegebenenfalls an sie gerichteten Ruf in einem der Summenorganisationskanal OK die Rahmenperiode x auf und Zeitschlitze B oder eine Freikanalinformation in einem der ist in unter sich gleich breite Zeitschlitze ZS unterteilt. Insge- Zeitschlitze A des Organisationskanals ab. Dieser Abhörvorsamt gibt es drei verschiedene Arten von Zeitschlitzen, nämlich 15 gang wird lediglich in Zeitschlitzen C, in denen im Organisa-die Zeitschlitze C, A und B. Die Zeitschlitze C markieren immer tionskanal der Informationsblock K übertragen wird, bei jedem den Beginn eines Grundrahmens und beinhalten den Informa- zweiten ankommenden Rahmen unterbrochen. Dabei springt tionsblock K, der neben der Funkbereichskennung Informatio- die Teilnehmerstation auf einen der Organisationskanäle der nen über den Belegungszustand des dem Funkbereich zugehö- übrigen Funkbereiche 1,3 bis 7 und prüft diese im ständigen rigen Funkkonzentrators enthält. In den sich an die Zeitschlitze 20 Wechsel mit dem Informationsblock K des Funkkonzentrators C anschliessenden, stets im Wechsel auftretenden Zeitschlitzen F2 des Funkbereichs 2, bei dem die Teilnehmerstation angemel-A und B können jeweils unterschiedliche Informationen über- det ist, auf funktechnische Erreichbarkeit. Die je Funkbereich tragen werden. Der erste Buchstabe, gegebenenfalls mit der anfallenden Ergebnisse der funktechnischen Erreichbarkeit sich daran anschliessenden Zahl der Bezeichnung für die funk- werden laufend gemittelt und die Mittelwerte in einem organisatorischen Abläufe nach den Fig. 3 bis 8 über der Zeit t 25 Gedächtnis der Teilnehmerstation festgehalten.
geben die aktivierte Station, nämlich die Teilnehmerstation T Falls die Teilnehmerstation feststellt, dass die funktechni-
oder einen Funkkonzentrator Fi an, während die zweite Buch- sehe Erreichbarkeit innerhalb des angemeldeten Funkbereichs staben-Zahlenkombination die jeweils angesprochenen Organi- erheblich schlechter wird als die funktechnische Erreichbarkeit sations- oder Sprachkanäle angibt. Im einzelnen bedeuten OKi zu einem anderen Funkbereich, leitet sie einen Funkbereichs-der Organisationskanal des Funkkonzentrators Fi, Fi der Funk- 30 Wechsel ein.
konzentrator und GKi der ausgewählte Sprachkanal des Funk- Die Teilnehmerstation leitet auch dann einen Funkbe-konzentrators Fi. Die weiterhin in den Darstellungen der funk- reichswechsel ein, wenn ihr der Funkkonzentrator, bei dem sie organisatorischen Abläufe angegebenen Pfeile zeigen die Rieh- angemeldet ist, im Informationsblock K mitteilt, dass die tung an, in der etwas übertragen wird. Das gesendete Signal ist Gefahr einer durch die zeitlich schwankende Verkehrslast jeweils durch einen Buchstaben oder eine Buchstabenkombina- 35 bedingten Blockierung beim angemeldeten Funkkonzentrator tion näher bezeichnet. besteht, d. h. der mittlere Belegungsgrad einen kritischen Wert
Bei dem in Fig. 3 dargestellten funkorganisatorischen überschritten hat. Die Teilnehmerstation vollzieht diesen
Ablauf ist der Anmeldevorgang einer in Betrieb gehenden Teil- Wechsel jedoch nur, wenn der hierfür in Aussicht genommene nehmerstation bei einem Funkkonzentrator wiedergegeben. Funkkonzentrator ausser den an seine funktechnische Erreich-Sobald die Teilnehmerstation sich einschaltet, fängt sie an, die 40 barkeit zu stellenden Anforderung einen den Funkbereichs-Organisationskanäle OKI bis OK7 der sieben Funkbereiche 1 Wechsel rechtfertigenden günstigeren mittleren Belegungsgrad bis 7 nach Fig. 1 auf ihre funktechnische Eignung zu überprüfen, ausweist.
Die entsprechenden Aktivitäten sind in Fig. 3 in den mit T-OK1, Um bei zeitlichen Häufungen von Erstmeldungssignalen T-OK2, T-OK3...T-OK7 bezeichneten Abläufen angegeben. Die die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitigen Blockierung von Überprüfung der Organisationskanäle hat ergeben, dass der 45 sich zeitlich beim selben Funkkonzentrator anmeldenden Teil-Funkbereich 2 für die Teilnehmerstation T aus der eigenen funk- nehmerstationen möglichst gering zu halten, sind die Teilneh-technischen Situation heraus der günstigste Funkbereich ist. merstationen mit Verwürfeiern ausgerüstet. Die Verwürfeier Sie springt daher am Ende des Prüfintervalls des Organisations- erwürfeln für die von den Teilnehmerstationen abzugebenden kanals des Funkbereichs 7 wiederum auf den Organisationska- Erstmeldungssignale quasizufällig Rahmenzeitschlitze A, in die nal des Funkbereichs 2 und hört diesen ab. Bei Beginn eines 50 dann die Teilnehmerstationen ihre Erstmeldungssignale abset-neuen Rahmens des Organisationskanals des Funkbereichs 2, zen. In gleicher Weise treten die Verwürfeier in Aktion, wenn der mit F2-OK bezeichnet ist, empfängt die Teilnehmerstation die Teilnehmerstationen an die Funkkonzentratoren, bei denen im Organisationskanal den Informationsblock K und ergänzt sie angemeldet sind, Rufsignale absetzen oder sich zu einem die bisher bereits schon vorgenommene Bitsynchronisation anderen Funkkonzentrator hin ummeiden wollen.
durch die Rahmensynchronisation. Zugleich erfährt sie durch 55 In Fig. 4 ist der zeitliche Ablauf des Aufbaus einer Verbinden Informationsblock K den Belegungszustand des Funkkon- dung zum Teilnehmer T über den Funkkonzentrator F2 des zentrators. Die Informationen über den Belegungszustand Funkbereichs 2 dargestellt. Zunächst empfängt der Teilnehmer umfassen Angaben darüber, inwieweit die Meldekapazität im Organisationskanal OK des Funkkonzentrators F2 den erschöpft ist, welchen Wert der mittlere Belegungsgrad der Informationsblock K und hört weiterhin den Organisationska-Sprachkanäle hat und ob im Augenblick sämtliche Sprachka- 60 nal dieses Funkkonzentrators, bei dem er angemeldet ist, ab. näle belegt sind oder nicht. Ist die Meldekapazität erschöpft Zwei Zeitschlitze später empfängt er im Zeitschlitz A eine und/oder hat der mittlere Belegungsgrad einen kritischen Werl Mitteilung des Funkkonzentrators über die von ihm angeboteüberschritten, muss die Teilnehmerstation auf den aus ihrer nen, aus seiner Sicht freien Betriebskanäle. Diese Information funktechnischen Sicht durch Abhören des zuständigen Organi- ist mit V bezeichnet. Die Information V wird in jedem Zeit-sationskanals heraus ermittelten nächstbesten Funkkonzentra- 65 schlitz A im Organisationskanal übertragen, sie ist jedoch in tor überwechseln. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist ange- Fig. 4 und den weiteren Fig. 5 bis 8 aus Gründen der Übersicht-nommen, dass der Informationsblock K des Organisationska- lichkeit nur dort angegeben, wo sie zur Erläuterung des jeweili-nals OK des Funkbereichs 2 eine noch freie Anmeldekapazität gen Funktionsablaufes notwendig ist.
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Im nächsten Zeitschlitz B empfängt die Teilnehmerstation über den Organisationskanal OK des Funkkonzentrators F2 einen an ihn gerichteten Ruf, der mit RF bezeichnet ist. Von den der Teilnehmerstation im Rhythmus der Rahmenperiode im Organisationskanal ständig mitgeteilten freien Betriebskanälen speichert die Teilnehmerstation stets den neuesten Stand, so dass sie bei Empfang eines Rufs anschliessend sofort eine Freisuche FS aus dem Kollektiv der vom Funkkonzentrator mitgeteilten freien Kanäle durchführen kann. Sie verlässt hierzu den Organisationskanal des Funkkonzentrators F2. Nach Abschluss der Freisuche meldet die Teilnehmerstation dem Funkkonzentrator im Organisationskanal in einem Zeitschlitz B den aus ihrer eigenen funktechnischen Sicht heraus geeignetsten freien Betriebskanal und quittiert zugleich den empfangenen Ruf. Der Funkkonzentrator quittiert diese Meldung mit dem Signal QF bereits im vorgeschlagenen Sprachkanal GK der Teilnehmerstation, die zwischenzeitlich auf diesen Sprachkanal umgeschaltet hat. Die Verbindung ist damit hergestellt und die Nachrichtenübertragung zwischen der Teilnehmerstation und der den Ruf veranlassten fernen Teilnehmerstation über den Funkkonzentrator F2 kann damit durchgeführt werden. In Fig. 4 ist dies durch die Doppelpfeile in Verbindung mit den kreuzweise schraffierten Abschnitten der Sprachkanäle für beide Richtungen verdeutlicht.
Auch im belegten Zustand muss die Teilnehmerstation die funktechnische Erreichbarkeit sämtlicher Funkkonzentratoren überprüfen, um einerseits sicher zu sein, dass die eigene Verbindung noch besteht und andererseits, falls sich die funktechnische Erreichbarkeit wesentlich verschlechtert, entscheiden zu können, zu welchem Funkbereich hin sie einen Funkbereichswechsel durchführen kann. Diese Prüfung erfolgt wiederum ausschliesslich im Rhythmus der Rahmenperiode t in den durch den Organisationskanal vorgegebenen Zeitschlitzen C. Im ersten Zeitschlitz C nach Aufbau der Verbindung erhält die Teilnehmerstation vom Funkkonzentrator das Meldesignal MF und der Funkkonzentrator von der Teilnehmerstation das Meldesignal MT. Mit dem Empfang dieses Signals erkennt die Teilnehmerstation bzw. der Funkkonzentrator, dass einerseits der Rahmensynchronismus noch gewährleistet ist und andererseits die Sprechverbindung zwischen dem Funkkonzentrator und der Teilnehmerstation noch besteht. Erhält die Teilnehmerstation bzw. der Funkkonzentrator über eine gewisse Anzahl von Zeitschlitzen C kein Meldesignal MF bzw. MT, wird die Sprechverbindung von der Teilnehmerstation bzw. vom Funkkonzentrator selbsttätig ausgelöst. Im nächsten Zeitschlitz C verlässt die Teilnehmerstation den Sprachkanal und hört einen der übrigen Organisationskanäle ab. In Fig. 4 ist dieser Zeitabschnitt mit FP bezeichnet.
Der eigentliche Nachrichtenfluss ist in den Zeitschlitzen C im Sprachkanal grundsätzlich unterbrochen. Diese Störung wird aber dadurch eliminiert, dass die Übertragungsgeschwindigkeit auf der Funkstrecke erhöht wird und zugleich sende-und empfangsseitig sowohl bei der Teilnehmerstation als auch beim Funkkonzentrator Zwischenspeicher für die Nachrichtensignale vorgesehen sind, mit deren Hilfe die Lücken überbrückt werden. Wird dass Gespräch vom rufenden Teilnehmer beendet, sendet der Funkkonzentrator F2 über den Sprachkanal im folgenden Zeitschlitz C ein Abschaltesignal AF, das in den zwei folgenden Zeitschlitzen A und B von der Teilnehmerstation T mit den Abschaltesignalen AT quittiert wird, womit die Verbindung aufgelöst ist. Beendet dagegen der gerufene Teilnehmer T das Gespräch, wie das im Zusammenhang mit dem Funktionsablauf nach Fig. 5 angegeben ist, sendet die Teilnehmerstation T über den Sprachkanal im folgenden Zeitschlitz C ein Abschaltesignal AT das in den zwei folgenden Zeitschlitzen A und B vom Funkkonzentrator mit den Abschaltsignalen Af quittiert wird, womit zumindest die Funkverbindung aufgelöst ist.
Das Ablaufschema nach Fig. 5 zeigt den Fall, dass die beim Funkkonzentrator F2 des Funkbereiches 2 angemeldete Teilnehmerstation T einen Ruf für einen Verbindungswunsch abgibt. Da die Teilnehmerstation T einen Ruf abgeben will, empfängt sie über den Organisationskanal in einem quasizufällig erwürfelten Zeitschlitz A die Information V über eine gewisse Anzahl aus Sicht des Funkkonzentrators freien Betriebskanäle und beginnt im folgenden Zeitschlitz B die Freisuche FS aus dem Kollektiv der vom Funkkonzentrator mitgeteilten Kanäle zur Ermittlung des aus ihrer eigenen funktechnischen Sicht heraus günstigsten freien Betriebskanals und meldet diesen anschliessend im Organisationskanal dem Funkkonzentrator. Diese Meldung in Verbindung mit dem Ruf hat die Bezeichnung RT. Der Zeitschlitz für die Abgabe des Rufes RT wird also mittelbar über den quasizufällig erwürfelten Zeitschlitz für das Abhören der Information V bestimmt. Anschliessend verlässt sie den Organisationskanal und schaltet sich auf den von ihr vorgeschlagenen Sprachkanal GK. Der Funkkonzentrator F2 quittiert diesen Ruf mit dem Signal QF bereits im Sprachkanal GK. Damit ist die Verbindung hergestellt und der Nachrichtenaustausch kann, wie das bereits in Fig. 4 angegeben ist, durchgeführt werden.
Wird das Gespräch vom rufenden Teilnehmer beendet, sendet die Teilnehmerstation T über den Sprachkanal im folgenden Zeitschlitz C ein Abschaltesignal AT, das in den zwei folgenden Zeitschlitzen A und B vom Funkkonzentrator F2 mit den Abschaltesignalen AF quittiert wird, womit die Verbindung aufgelöst ist. Sofern der gerufene ferne Teilnehmer das Gespräch beendet, kann der Gesprächsendezustand des fernen Teilnehmers am Funkkonzentrator erkannt bzw. zum Funkkonzentrator über das dahinter liegende Vermittlungsnetz signalisiert werden. Der Funkkonzentrator sendet dann über den Sprachkanal im folgenden Zeitschlitz C' ein Abschaltesignal AF, das in den zwei folgenden Zeitschlitzen A und B von der Teilnehmer station T mit den Abschaltesignalen AT quittiert wird, womit zumindest die Funkverbindung aufgelöst wird.
Bei den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Funktionsabläufen wird davon ausgegangen, dass die Teilnehmerstation für eine Freikanalsuche FS den Organisationskanal erst verlässt, nachdem ein Ruf bzw. ein Rufwunsch vorliegt. Wie bereits darauf hingewiesen, kann es sinnvoll sein, die Freisuche aus dem Kollektiv der vom Funkkonzentrator als frei gemeldeten Kanäle auch jeweils im Anschluss an den Empfang einer Information V vorsorglich durchzuführen, um auf diese Weise kürzere Zeiten für den Verbindungsaufbau bei Auftreten eines Rufes bzw.
eines Rufwunsches zu erzielen. Jede bei einem Funkkonzentrator angemeldete Teilnehmerstation muss vom Funkkonzentrator in periodischen Abständen daraufhin überprüft werden, ob sie noch erreichbar ist. Der entsprechende funkorganisatorische Ablauf ist in Fig. 6 dargestellt. Die Teilnehmerstation T empfängt zunächst im Organisationskanal im Zeitschlitz C den Informationsblock K und einige Zeitschlitze weiter in einem Zeitschlitz B den Meldeaufruf MF, den sie im übernächsten Zeitschlitz B mit der Meldung MT quittiert. Weiterhin empfängt sie innerhalb der gleichen Rahmenperiode die Information V über die vom Funkkonzentrator gemeldeten freien Betriebskanäle. Zu Beginn des nächsten Rahmens verlässt sie im Zeitschlitz C den Organisationskanal, um einen der Organisationskanäle eines anderen Funkbereichs auf seine funktechnische Erreichbarkeit hin zu überprüfen. Dies geschieht Rahmen für Rahmen in dem bereits geschilderten Wechselspiel. Der Meldeaufruf MF erfolgt hingegen nicht während jeder Rahmenperiode, sondern in wesentlich grösseren Zeitabständen. Dies hat seinen Grund darin, dass die mögliche Anzahl von Teilnehmerstationen, die sich bei einem Funkkonzentrator anmelden können, wesentlich grösser ist als die Anzahl der Zeitschlitze B, die hierfür innerhalb einer Rahmenperiode zur Verfügung stehen. Der Zyklus für den Meldeaufruf an die angemeldeten Teilneh5
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merstationen erstreckt sich mit anderen Worten über eine grössere Anzahl von Rahmenperioden, was auch zulässig ist, da es im Gegensatz, beispielsweise zu den funkorganisatorischen Funktionen wie Ruf, Kennung und Anmeldung, im allgemeinen ausreichend ist, wenn die Anwesenheitsprüfung nur im Zyklus 5 mehrerer Rahmenperioden vorgenommen wird.
Der funkorganisatorische Ablauf nach Fig. 7 zeigt den Fall, dass die beim Funkkonzentrator des Funkbereiches 2 angemeldete unbelegte Teilnehmerstation T gezwungen wird, eine Ummeldung zu einem anderen Funkkonzentrator vorzuneh- io men. In Fig. 7 wird davon ausgegangen, dass die beim Funkkonzentrator F2 angemeldete Teilnehmerstation im Zuge ihrer Routineprüfung festgestellt hat, dass sie sich zum Funkkonzentrator F7 des Funkbereichs 7 ummeiden muss, wenn ihre funktechnische Erreichbarkeit weiterhin gewährleistet bleiben soll. 15 Sie hört daher beim nächsten Rahmenbeginn in Zeitschlitz C den Organisationskanal des Funkkonzentrators F7 ab und empfängt den Informationsblock mit der Kennung und den Angaben über den Belegungszustand. Anschliessend schaltet sie sofort wieder auf den Organisationskanal des Funkkonzentra- 20 tors F2 zurück. In einem späteren quasizufällig erwürfelten Zeitschlitz A gibt sie an den Organisationskanal des Funkkonzentrators F7 die Ummeldung Um ab, die im folgenden Zeitschlitz B mit dem Meldeaufruf MF dieses Funkkonzentrators quittiert wird. Die Teilnehmerstation T quittiert dies mit der 25 Meldung MT im folgenden Zeitschlitz B und ist damit beim neuen Funkkonzentrator F7 angemeldet. Der weitere Ablauf entspricht dem nach Fig. 3. Eine Abmeldung beim Funkkonzentrator F2 ist nicht erforderlich, da dieser die Teilnehmerstation automatisch in seinem Gedächtnis löscht, wenn sie sich inner- 30 halb einer vorgegebenen Zeit auf die an sie ergehenden Meldeaufrufe nicht meldet. Sie kann jedoch über einen unmittelbar zwischen dem Funkkonzentrator F7 und dem Funkkonzentrator F2 erfolgenden Signalisierungsaustausch vorgenommen werden. 35
Der funkorganisatorische Ablauf, der in Fig. 8 dargestellt ist, beschreibt das Ummeiden einer mit einer Verbindung belegten Teilnehmerstation vom Funkkonzentrator F2 zum Funkkonzentrator F7. Unterhalb der Zeitschlitze ZS ist zunächst der Sprachkanal GK in Richtung vom Funkkonzen- 40 trator F2 zur Teilnehmerstation dargestellt. Die gekreuzte Schraffur gibt den Nachrichtenfluss an, der in den Zeitschlitzen C zur Abgabe von Meldungen MF unterbrochen wird. Der Sprachkanal GK in Richtung von der Teilnehmerstation T zum Funkkonzentrator F2 ist an fünfter Stelle von oben dargestellt. 45 Die Teilnehmerstation, die festgestellt hat, dass sie sich ummeiden muss und hierfür bereits den Funkkonzentrator F7 ausgewählt hat, verlässt den Sprachkanal zu Beginn eines Rahmens und hört im Zeitschlitz C den Informationsblock K im Organisationskanal des Funkkonzentrators F7 ab. Anschliessend emp- 50 fängt sie die Information V über die vom Funkkonzentrator F7 freigemeldeten Betriebskanäle in einem quasizufällig erwürfelten Zeitschlitz A und geht dann im folgenden Zeitschlitz B unmittelbar dazu über, die freigemeldeten Kanäle auf ihre funktechnische Eignung zu überprüfen. In Fig. 8 ist dieser Zeitab- 55 schnitt wiederum mit FS bezeichnet. Im Anschluss daran sendet die Teilnehmerstation in einem Zeitschlitz A im Organisationskanal dem Funkkonzentrator F7 den Ruf RTu zur Ummeldung der bestehenden Verbindung unter gleichzeitiger Nennung des von ihr gewünschten freien Betriebskanals. Der Funk- 60 konzentrator F7 quittiert diese Meldung im gewünschten Sprachkanal mit der Wartemeldung W. Diese Ummeldeproze-duren in den Zeitschlitzen A und B erzeugen eine kurzzeitige Störung im Nachrichtenfluss. Anschliessend springt die Teilnehmerstation wieder auf den ursprünglichen Sprachkanal des 65 Funkkonzentrators F2 zurück, hält also diese Verbindung weiter aufrecht. In Fig. 8 ist dies durch die Doppelpfeile angedeutet. Zu Beginn jedes neuen Rahmens hört die Teilnehmerstation T im Zeitschlitz C auf dem ihr vom Funkkonzentrator F7 ab, der das Wartesignal W im Zeitschlitz C solange sendet, bis die Verbindung vermittlungstechnisch vom Funkkonzentrator F2 zum Funkkonzentrator F7 hin aufgebaut ist. Im Zeitschlitz des Wartesignals W sendet die Teilnehmerstation die Meldung Mt. Mit dem Empfang der von der Teilnehmerstation T in den Zeitschlitzen C gesendeten Meldesignale MT erkennt der Funkkonzentrator F7, dass die Verbindung zur Teilnehmerstation noch aufrechterhalten ist. Ist die neue Verbindung aufgebaut, gibt der Funkkonzentrator F7 über den Sprachkanal im folgenden Zeitschlitz C an die Teilnehmerstation T das Signal C3, in dem mitgeteilt wird, dass die .Umschaltung zu Beginn der übernächsten Rahmenperiode erfolgt. Im Zeitabschnitt C des folgenden Rahmens sendet der Funkkonzentrator F7 das Signal C2, welches der Teilnehmerstation anzeigt, dass die Umschaltung mit Beginn der nächsten Rahmenperiode erfolgt. Zu Beginn des nunmehr folgenden Rahmens teilt der Funkkonzentrator der Teilnehmerstation das Signal Cl mit, das den Zeitpunkt der Umschaltung darstellt.
Damit ist die Umschaltung vollzogen und die Verbindung wird weiter über den vom Funkkonzentrator F7 Sur Verfügung gestellten Sprachkanal aufrechterhalten.
Die Signale C3, C2 und Cl stellen eine Art «count down» dar, der sicherstellt, dass auch bei fehlerhaftem Empfang des Umschaltsignals Cl die Teilnehmerstation trotzdem umschaltet, wenn sie eines der beiden vorausgehenden Signale C2 oder C3 empfangen hat.
Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Funknetz mit Funkbereichen grosser Kanalzahl der zugehörigen Funkkonzentratoren, bei dem die verschiedenen funkorganisatorischen Funktionen auf mehrere Organisationskanäle verteilt sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 weist jeder Funkbereich vier Organisationskanäle auf, und zwar den Organisationskanal KK für Kennung und Erstanmeldung, den Meldekanal MK für die Anwesenheitsüberprüfung angemeldeter Teilnehmerstationen, den Ruf-Sendekanal RsK und den Ruf-Empfangskanal ReK auf. Weiterhin zeigt Fig. 9 noch einen Betriebskanal BK in Richtung vom Funkkonzentrator F zum Teilnehmer T und den Betriebskanal BK' in Gegenrichtung vom Teilnehmer T zum Funkkonzentrator F.
Von den vier Organisationskanälen haben die Organisationskanäle KK, RsK und ReK die Rahmenperiode x und sind in 32 Zeitschlitze unterteilt, von denen der Zeitschlitz 1 jeweils den Informationsblock K aufweist. Der Meldekanal MK hat zwar ebenfalls im Abstand der Rahmenperiode x den Informationsblock K, ist aer um n (für n eine ganze positive Zahl) Rahmenlängen grösser als die übrigen Organisationskanäle. Dies ist erforderlich, um die notwendigen Meldeplätze für eine maximale Anzahl von Teilnehmerstationen, die sich beim Funkkonzentrator anmelden können, unterzubringen. Innerhalb einer Rahmenperiode x enthält der Meldekanal MK, den Informationsblock K ausgenommen, 124 Meldeplätze. Die Länge des Meldekanals MK wird zweckmässig abhängig von der Verkehrsbelastung gemacht, d. h. dass bei sinkender Anzahl angemeldeter Teilnehmerstationen Meldeplätze hoher Ordnungszahl umgebucht werden in Meldeplätze mit niedriger Ordnungszahl, so dass je nach Verkehrsaufkommen der Zyklus einer Anwesenheitsüberprüfung der angemeldeten Teilnehmerstationen eine unterschiedliche Anzahl von Rahmenperioden umfasst.
Der Ruf-Sendekanal RsK und der Ruf-Empfangskanal ReK umfassen pro Rahmenperiode x ebenfalls wie der Organisationskanal KK 32 Blöcke, von denen die Blöcke 2 bis 32 wahlweise für Rufe R oder auch Mitteilungen B über den Belegungszustand des Funkkonzentrators enthalten können. Der Ruf-Empfangskanal ReK dient der Mitteilung von Verbindungswünschen der Teilnehmerstationen an den Funkkonzentrator. Der Gefahr der Blockierung des Ruf-Empfangskanals ReK bei
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zeitlicher Häufung von an den Funkkonzentrator abgegebener konzentrators zuständig.
Rufmeldungen durch die Teilnehmerstationen wird, wie bereits Die Funktionsbaugruppe ESB dient der Errechnung der ausgeführt worden ist, dadurch vorgebeugt, dass jeder Teilneh- Startbedingungen. Zu Beginn der Aufbauphase eines Dialogs merstation ein Verwürfler zugeordnet ist, der für jede neue zwischen dem Funkkonzentrator und einem Teilnehmer rech-
Rufmeldung einen der Zeitschlitze für die Abgabe der Rufmel- 5 net sie aus der übertragenen Teilnehmernummer der Teilneh-dung neu festlegt. merstation die Startbedingungen für die Verschleierungsein-
In den Fig. 10 und 11 sind abschliessend noch jeweils ein richtung VS aus. Auf diese Weise können umfangreiche Blockschaltbild eines Funkkonzentrators und einer Teilneh- Speichereinrichtungen für die Codeschlüssel sämtlicher inner-merstation für digitale Signalübertragung im Duplexbetrieb halb des Funknetzes vorhandener Teilnehmerstationen einge-angegeben, anhand der die praktische Durchführung des Ver- io spart werden.
fahrens nach der Erfindung noch weiter verdeutlicht werden Die Funktionsbaugruppe KV ist für die Betriebskanalver-
soll. waltung des Funkkonzentrators zuständig. In sie wird der Bele-
Der Funkkonzentrator nach Fig. 10 weist entsprechend den gungszustand bzw. Freizustand der 120 Kanäle eingeschrieben Darstellungen für ein Funknetz nach den Fig. 1 und 2120 und verwaltet. Sie weist nur solche Kanäle als frei aus, die
Sprachkanäle GK auf, von denen der Sprachkanal GKI darge- is weder mit einem Nutzsignal noch mit einem unzulässig hohen stellt ist, während die Sprachkanäle GK2 bis 120 lediglich ange- Störpegel belegt sind. Freie benutzbare Betriebskanäle werden deutet sind. Die Sprachkanäle sind selbstverständlich auch zur über den Organisationskanal OK den Teilnehmerstationen mit-Übertragung von Daten und anderen Informationen geeignet. geteilt.
Jeder Sprachkanal weist eine Sende-Empfangsweiche WE auf, Der Organisationskanal OK unterscheidet sich in seinem
über die der Sender S und der Empfänger E mit der nicht näher 20 Aufbau von einem Sprachkanal GKi durch das Fehlen der Verdargestellten Antenne verbunden sind. Sender und Empfänger schleierungseinrichtung VS, da die funkorganisatorischen sind mit dem Synthesizer SY verbunden, in dem die diesem Informationen keiner Verschleierung bedürfen. Auch weist der
Sprachkanal für beide Übertragungsrichtungen zugeordneten Organisationskanal OK keinen Geschwindigkeitswandler GW Frequenzen erzeugt werden. Dem Empfänger E ist ausgangs- auf. Der Informationsfluss in beiden Richtungen wird unmittel-seitig der die Regenerierung und die Takteinphasung der Emp- 25 bar über die Einrichtung zur Datensicherung DS abgewickelt fangssignale vornehmende Regenerator RG nachgeschaltet, Die Funktionsbaugruppe SS dient der Sendersteuerung. Sie an den sich eine Laufzeitnormierungsschaltung LN anschliesst. schaltet die 120 Sender S der Sprachkanäle KG1 bis GK120 Die Laufzeitnormierungsschaltung hat die Aufgabe, unter- nach Bedarf ein oder aus.
schiedliche Empfangsrahmenphasen, die beispielsweise bis zu Die Funktionsbaugruppe KE erzeugt den Informations-
± 3 bit betragen können, auf die Funkkonzentrator-Rahmen- 30 block K, der im Organisationskanal OK zu Beginn jedes Rahphase zu normieren. Auf diese Weise werden die übertragungs- mens zu den Teilnehmerstationen hin übertragen wird. Der bedingten Phasenverschiebungen eliminiert. Informationsblock umfasst den Kennblock des Funkkonzentra-
Die Verschleierungseinrichtung VS, die dem Sende- und tors sowie Informationen über den Belegtzustand des Funkkon-dem Empfangsweg gemeinsam ist, trägt dem Umstand Rech- zentrators, die sich auf die Mitteilungen, inwieweit die Melde-nung, dass bei Funktelefonie das Fernsprechgeheimnis nur 35 kapazität erschöpft ist, eine Angabe über den mittleren Bele-dadurch gewahrt werden kann, wenn die Nachrichtensignale gungsgrad der Sprachkanäle sowie eine Angabe darüber, ob verschleiert übertragen werden. Der Verschleierungseinrich- augenblicklich alle Sprachkanäle belegt sind, beschränken. Aus tung VS ist im Empfangsweg der Geschwindigkeitswandler der Angabe über den mittleren Belegungsgrad der Sprachka-GW nach- und im Sendeweg vorgeschaltet. In Senderichtung näle beziehen die Teilnehmerstationen Kriterien darüber, ob erhöht der Geschwindigkeitswandler GW die Bitrate der zu 40 sie sich, sofern möglich, auf einen anderen Funkkonzentrator übertragenden Informationen beispielsweise von 4,8 kbit/s auf umbuchen sollen. Der Informationsblock gibt weiterhin an die 5,4 kbit/s. Die dadurch frei werdenden, den Zeitschlitzen C im Teilnehmerstationen eine Mitteilung üer die Rahmenphase. Rahmen des Organisationskanals entsprechenden Lücken des Auch kann er weitere allgemein interessierende Informationen ursprünglich kontinuierlichen Nachrichtenflusses werden mit enthalten.
Signalisierinformationen gefüllt, die in der Datensicherungsein- 45 Die Funktionsbaugruppe RV steuert das Senden und Entrichtung DS aufbereitet werden. Im Empfangsweg werden die fangen von Rufen und das Auslösen und Anmelden sprechen-Signalisierinformationen im Anschluss an den Durchlauf des der Teilnehmerstationen im Zusammenhang mit dem Aufbau Signalflusses durch die Verschleierungseinrichtung VS von die- und dem Abbau von Verbindungen.
sem abgetrennt und im Geschwindigkeitswandler GW der dis- Die Funktionsbaugruppe MN stellt schliesslich eine Melde kontinuierliche Signalfluss von 5,4 kbit/s in den ursprünglichen 50 einrichtung dar, über die das Einbuchen von Erst- und Ummel-kontinuierlichen Signalfluss von 4,8 kbit/s rückumgesetzt. düngen sowie die laufende Anwesenheitsprüfung und das Aus-
Die Datensicherungseinrichtung DS, in welcher die Signali- buchen von Teilnehmern erfolgt. Das Ausbuchen erfolgt, wenn sierinformationen für den abgehenden Signalfluss zu Signali- die Anwesenheitsprüfung mehrfach erfolglos durchgeführt sierblöcken zusammengesetzt und mit einer Fehlersicherung worden ist oder ein Ausbuchungsbefehl der Vermittlungsstelle versehen werden, empfängt im Empfangsweg die übertragenen 55 vorliegt.
Signalisierblöcke, erkennt Übertragungsfehler und nimmt Die in Fig. 10 noch dargestellte Multiplexeinrichtung MUX
gegebenenfalls eine Korrektur vor. Die mit der Datensiche- für die 120 Sprachkanäle GKI bis GKI 20 bildet die Brücke zur rungseinrichtung DS verbundene Einrichtung für die Signalver- Vermittlungsstelle MSt, die sich im wesentlichen aus der Signa-arbeitung SV ist für routinemässig durchzuführende funkorga- lisiereinrichtung SE, dem Koppelfeld KF und dem Steuerwerk nisatorische Abläufe zuständig. Sie wickelt die Signalwiederho- 60 SW zusammensetzt. Um anzudeuten, dass die Vermittlungs-Iung, die Auflöseerkennung und Meldeprozeduren ab und mei- stelle MSt mit weiteren Funktionseinheiten zusammenarbeitet, det nur bei Änderung eines Betriebszustandes diesen Tatbe- sind in Fig. 10 die durch drei Doppelpfeile dargestellten offenen stand an die mit der übergeordneten Funkkonzentratorsteue- Leitungsverbindungen angegeben.
rung FS zusammenarbeitenden betroffenen Funktionsbaugrup- Das Blockschaltbild einer Teilnehmerstation nach Fig. 11 pen. Sie empfängt ihrerseits hierüber entsprechende Signale, es weist ebenfalls für den Sender S und den Empfänger El eine
Die in Fig. 10 lediglich angedeutete Taktzentrale TZ ist für Sende-Empfangsweiche WE auf, über die die beiden Einheiten die Erzeugung der Takte und Rahmenstrukturen und für die an die Antenne AN 1 angeschaltet sind. Zur Durchführung Taktverteilung auf die verschiedenen Baugruppen des Funk- eines Diversity-Empfangsbetriebes weist die Teilnehmerstation
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noch einen zweiten Empfänger E2 auf, der mit der räumlich Die Funktionsbaugruppe MN' ist die für die Ariwesenheits-
von der Antenne AN 1 getrennt angebrachten Antenne AN2 prüfung erforderliche Meldeeinrichtung. Über sie erfolgen zusammenarbeitet. Die Ausgänge beider Empfänger El und E2 auch Ummeldungen.
arbeiten mit dem Diversity-Combiner DC zusammen, der den Die Funktionsbaugruppen MN', RV', SYS, FA und FE
Empfangspegel beider Empfänger sowie den Signaljitter misst. s arbeiten mit dem übergeordneten Zentralsteuerwerk ZS
Entsprechend den Sprachkanälen GK des Funkkonzentra- zusammen, das zweckmässig durch einen Mikroprozessor tors nach Fig. 10 sind der Sender S und die Empfänger El und realisiert ist.
E2 mit dem Synthesizer S Y zusammengeschaltet, der die ver- Das Mikrofon M und der Hörer H der Teilnehmerstation schiedenen gewünschten Frequenzen erzeugt und hierzu von sind über Analog-Digitalwandler A/D mit dem zuständigen Ein-
der Funktionsbaugruppe SYS gesteuert wird. Die Taktzentrale io bzw. Ausgang des Geschwindigkeitswandlers GW verbunden.
TZ wird über den dem Diversity-Combiner DC nachgeschalte- BT stellt den vom Zentralsteuerwerk ZS gesteuerten Besetzt-
ten Regenerator RG synchronisiert. Entsprechend den Sprach- Tongenerator dar, der immer dann anspricht, wenn eine Ver-
kanälen GKI bis GKI 20 nach Fig. 10 weist auch die Teilneh- bindung aus funktechnischen Gründen nicht aufgebaut werden merstation gemeinsam für Sende- und Empfangsrichtung eine kann oder abbricht. Mit dem Analog-Digitalwandler A/D, der
Verschleierungseinrichtung VS, einen Geschwindigkeitswand- is dem Mikrofon M nachgeschaltet ist, arbeitet der Freitongenera-
ler GW und eine Datensicherungseinrichtung DS auf. tor FTO zusammen, der ebenfalls vom Zentralsteuerwerk ZS
Für die Funkkonzentratorauswahl arbeitet der Diversity- gesteuert wird. Der weiterhin mit dem Zentralsteuerwerk ZS
Combiner DC mit der Funktionsbaugruppe FA zusammen, in zusammenarbeitende Ruftongenerator RTO hat eine akusti-
der die Empfangspegel und die Jitterkriterien der Organisa- sehe Anzeige L und zeigt auf diese Weise einen vom Funkkon-
tionskanäle der verschiedenen Funkkonzentratoren gesammelt 20 zentrator an die Teilnehmerstation ergehenden Ruf an.
und für die Auswahl des geeignetsten Funkkonzentrators für
Erstanmeldung und Ummeldung ausgewertet werden. Für die manuelle Bedienung der Teilnehmerstation ist die
Der Diversity-Combiner DC arbeitet weiterhin mit der Funk- Wahltastatur WT vorgesehen, die mit der optischen Anzeige tionsbaugruppe FE zusammen, in der aus der funktechnischen AZ, dem Wahlspeicher WS und der Bedienungssteuerung BS
Sicht der Teilnehmerstation Informationen über vom Funkkon- 25 zusammenarbeitet. Die Bedienungssteuerung WS ist wiederum zentrator im Organisationskanal gemeldete freie Betriebskanäle mit der Zentralsteuerung ZS verbunden.
gesammelt und auf dem jeweils neuesten Stand gehalten werden. Im Vergleich erfolgt hierüber auch die Auswahl des Der Vollständigkeit halber ist links von der unterbrochenen jeweils geeignetsten Betriebskanals im Zusammenhang mit der Linie noch eine Einrichtung zur Durchführung eines Datenbe-
von der Teilnehmerstation durchzuführenden Freisuche. 30 triebs vorgesehen, der anstelle des Sprechbetriebs durchge-
Die Funktionsbaugruppe RV' steuert das Senden und Emp- führt werden kann. Sie besteht aus der Datenübertragungseinfangen von Rufen und weist hierzu den bereits beschriebenen richtung DÜ und dem Datenendgerät DE.
Verwürfeier auf.
G
10 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
- 625 653 2PATENTANSPRÜCHE beim zuständigen Funkkonzentrator (Fi) anmeldende Teilneh-1. Verfahren zur digitalen Informationsübertragung für merstation (T) im unmittelbaren Anschluss an diesen Vorgang bewegliche Teilnehmerstationen im Grossraum eines Funknet- die vom Funkkonzentrator im zuständigen Organisationskanal zes, das aus mehreren Funkkonzentratoren in einer gegenseiti- fortlaufend gemeldeten freien Betriebskanäle (BK, GKi) abhört gen räumlichen Anordnung mit sich überlappenden Funkberei- 5 und diese in einem Gedächtnis speichert, das ständig auf dem chen besteht und das einen Frequenzverteilungsplan für die neuesten Stand gehalten wird und dass die Teilnehmerstation Funkkonzentratoren aufweist, der Gleichkanalstörungen im die vom Funkkonzentrator als frei gemeldeten Betriebskanäle jeweiligen Funkbereich einschliesslich dessen Überlappungs- vorsorglich fortlaufend auf ihre funktechnische Brauchbarkeit bereich weitgehend ausschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass überprüft und eine Anzahl als geeignet erkannten freien ein funkorganisationsbezogener Informationsaustausch zwi- io Betriebskanäle in einem weiteren Gedächtnis festhält, das sehen den Teilnehmerstationen (T) und den mit einer über- ebenfalls ständig auf dem neuesten Stand gehalten wird,geordneten Taktsynchronisation arbeitenden Funkkonzentra- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,toren (Fi) in den Funkbereichen ( 1 ...7) über zentrale Organisa- dass die Teilnehmerstation (T) die Anforderung des von ihr zu tionskanäle (OKi, KK, MK, RsK, ReK) vorgenommen wird, dem Verbindungsaufbau gewünschten Betriebskanals (BK,dass ferner hierzu in den Organisationskanälen von den Funk- 15 GKi) über den Organisationskanal dem Funkkonzentrator (Fi)konzentratoren zu den funkbereichsmässig erfassbaren Teil- mitteilt und dass der Funkkonzentrator diese Anforderung nehmerstationen periodisch Informationsblöcke (K) mit der durch Rückmeldung im gewünschten Betriebskanal quittiert.Funkbereichskennung ausgesendet werden, an die sich zeitge- 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,staffelt weitere funkorganisationsbezogene Informationen dadurch gekennzeichnet, dass für die Informationen der ver-anschliessen und dass die Teilnehmerstationen, soweit sie akti- 20 schiedenen Organisationsfunktionen, wie Kennung, Anmel-viert sind, die Organisationskanäle abhören, die Qualität der dung, Ummeldung, Anwesenheitsprüfung, Belegung und RufFunkverbindung prüfen und sich unter Berücksichtigung der jedem Funkkonzentrator ein Summenorganisationskanal (OKi)von den Funkkonzentratoren über die Organisationskanäle zur Verfügung steht, der diese Informationen in einem Zeitmul-zusätzlich empfangenen Informationen zum Verkehrsaufkom- tiplexrahmen zusammenfasst, dass ferner der Rahmenbeginn men entscheiden, welchem der Funkbereiche sie sich zuordnen 25 des Summenorganisationskanals durch den Informationsblock bzw. wann sie einen Funkbereichswechsel vollziehen wollen (K) markiert wird und dass der Summenorganisationskanal für und den Vollzug dieser Entscheidungen dann im Dialog mit den die Anwesenheitsprüfung von einem sich über zwei und mehrFunkkonzentratoren über die Organisationskanäle herbeifüh- Rahmen erstreckenden, in seiner Lage an die zeitlich schwan-ren. kende Verkehrsbelastung anpassbaren Überrahmen Gebrauch
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 30 macht.dass der Informationsaustausch zwischen den Funkkonzentra- 10. Verfahren nach Anspruch 9 zur digitalen Informations toren (Fi) und den Teilnehmerstationen in den Betriebskanälen Übertragung in einem Funknetz mit grosser Kanalzahl und (BK, GKi) und den Organisationskanälen im Duplexbetrieb grosser Meldekapazität der Funkkonzentratoren, dadurch erfolgt. gekennzeichnet, dass abhängig vom örtlichen Verkehrsauf-
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- 35 kommen einem Funkkonzentrator (Fi) zwei und mehr Sum-net, dass die Teilnehmerstationen (T) die Qualität der funktech- menorganisationskanäle (OKi) mit gleichem Zeitmultiplexrah-nischen Erreichbarkeit der verschiedenen Funkkonzentratoren men zur Verfügung stehen und dass die Summenorganisations-(Fi) anhand der Feldstärke und/oder des Phasenjitters der emp- kanäle sich gegenseitig lediglich durch eine verkehrsbela-fangenen Organisationskanäle prüfen. stungsbezogene unterschiedliche Bevorrechtigung hinsichtlich
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch 40 der sich beim Funkkonzentrator anmeldenden Teilnehmersta-gekennzeichnet, dass die in den Organisationskanälen von den tionen (T) voneinander unterscheiden.Funkkonzentratoren zu den Teilnehmerstationen (T) perio- 11. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem das dem Funknetz disch übertragenen Informationsblöcke (K) ausser der Funkbe- zur Verfügung stehende Radiofrequenzband eine kleine Band-reichskennung Informationen über den Verkehrszustand der breite aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Radiofre-Funkkonzentratoren aufweisen. 45 quenzen der Organisationskanäle für den mittleren Bereich des
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, Radiofrequenzbandes des Funknetzes festgelegt sind und dass dadurch gekennzeichnet, dass die Funkkonzentratoren (Fi) ihre die Zuweisung freier Betriebskanäle (BK, GKi) an die Teilneh-Betriebskanäle ständig hinsichtlich ihrer Betriebseigenschaften merstationen (T) auf Anforderung zentral durch die Funkkon-überprüfen und nur solche freien Betriebskanäle in den jeweils zentratoren erfolgt.zuständigen Organisationskanälen zu den Teilnehmerstationen 50 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch (T) übertragen, deren funktechnische Eigenschaften für die gekennzeichnet, dass einer der Organisationskanäle, und zwar Durchführung einer Übertragung eine ausreichende Qualität der Meldekanal eines Funkkonzentrators der Anwesenheitsaufweisen. Überprüfung der im Funkbereich (1 ...7) angemeldeten Teilneh-
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, merstationen (T) dient und für jede angemeldete Teilnehmer-dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in einem Funkbereich 55 station einen Zeitschlitz aufweist und dass die Rahmenperiode ( 1 ...7) beim zuständigen Funkkonzentrator (Fi) anmeldende dieses Meldekanals (MK) das n-fache, wobei n eine ganze posi-Teilnehmerstation (T) im unmittelbaren Anschluss an diesen tive Zahl ist, der Rahmenperiode ( t) des weiteren Organisa-Vorgang die vom Funkkonzentrator im zuständigen Organisa- tionskanals bzw. der weiteren Organisationskanäle (MS, RsK, tionskanal fortlaufend gemeldeten freien Betriebskanäle (BK, ReK) beträgt.GKi) abhört und diese in einem Gedächtnis speichert, das stän- 60 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dig auf dem neuesten Stand gehalten wird und dass beim Auf- dass der Meldekanal (MK) in seiner Rahmenperiode diskonti-treten eines Verbindungswunsches die Teilnehmerstation die nuierlich in der Rahmenperiode ( x) des weiteren Organisa-zuletzt als frei gemeldeten Betriebskanäle auf ihre funktechni- tionskanals bzw. der weiteren Organisationskanäle (MK, RsK, sehe Brauchbarkeit überprüft und den geeigneten Betriebska- ReK) entsprechenden Zeitabschnitten an die zeitlich schwan-nal dem Funkkonzentrator für den Aufbau der gewünschten 65 kende Anzahl angemeldeter Teilnehmerstationen angepasst Verbindung anzeigt. wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ~ 14. Verfahren nach Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekenn-gekennzeichnet, dass eine sich in einem Funkbereich (1...7) zeichnet, dass eine Verkürzung der Rahmenperiode des Melde-kanals (MK) bei sinkender Anzahl der angemeldeten Teilnehmerstationen durch Umgruppierung der in Zeitschlitzen mit hoher Ordnungszahl angemeldeten Teilnehmerstationen (T) in unbelegte Zeitschlitze mit niedriger Ordnungszahl vorgenommen wird.
- 15. Verfahren nach Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die bei einem Funkbereich angemeldeten Teilnehmerstationen (T) vom zuständigen Funkkonzentrator über den Meldekanal (MK) periodisch mit einer von der Anzahl von gemeldeten Teilnehmerstationen abhängigen Periode zur Abgabe von Anwesenheitsmeldungen aufgerufen werden.
- 16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anwesenheit einer in einem Funkbereich (1...7) beim zuständigen Funkkonzentrator (Fi) angemeldeten Teilnehmerstation (T) im Gedächtnis des Funk-konzentrators automatisch gelöscht wird, wenn die Teilnehmerstation innerhalb eines Zeitintervalls vorgegebener Länge über den zuständigen Organisationskanal keine Anwesenheitsmeldung an den Funkkonzentrator abgibt.
- 17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anmeldung und den Ruf von Teilnehmerstationen (T) bei einem Funkkonzentrator (Fi) innerhalb einer Rahmenperiode ( t) des zuständigen Organisationskanals eine vorgegebene Anzahl diskreter Zeitschlitze zur Verfügung stehen, die von jeder der Teilnehmerstationen im Bedarfsfalle nach einer pseudozufälligen Gesetzmässigkeit belegt werden.
- 18. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Teilnehmerstation (T) einen rahmen- und bittakt-synchronisierten Verwürfler aufweist, der auf Anforderung hin jeweils einen der Zeitschlitze des zuständigen Organisationskanals für eine Belegung auswählt.
- 19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Verbindung belegte Teilnehmerstation (T) in den Zeitintervallen, in denen in den Organisationskanälen die Informationsblöcke (K) auftreten, die Übertragung unterbricht und wechselweise den mit der Verbindung belegten funkbereichseigenen Betriebskanal auf das Fortbestehen der Verbindung überprüft und jeweils einen der funkbereichsfremden Organisationskanäle abhört.
- 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische Überprüfen des mit der Verbindung belegten Betriebskanals durch einen gegenseitigen Austausch von Meldungen (MT, MF) zwischen der Teilnehmerstation (T) und dem Funkkonzentrator (Fi) erfolgt und dass bei Ausbleiben dieser Meldungen über mehrere Prüfperioden hinweg eine Zwangsauslösung der Verbindung eingeleitet wird.
- 21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die periodischen Unterbrechungen der belegten Verbindung beim Abhören der Informationsblöcke (K) der Organisationskanäle durch eine Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit mit der Funkstrecke beseitigt werden, und zwar in Verbindung mit einer sende- und empfangsseitigen Zwischenspei-cherung der zu übertragenden Nachrichtensignale bei der Teilnehmerstation (T) und dem Funkkonzentrator (Fi).
- 22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einleiten eines notwendigen Funkbereichswechsels einer mit einer Verbindung belegten Teilnehmerstation (T) diese Teilnehmerstation zunächst die Kanalinformation des als funktechnisch geeignet erkannten neuen Funkbereichs abhört und sich anschliessend beim zugehörigen Funkkonzentrator (Fi) unter Angabe des als geeignet erkannten freien Betriebskanals anmeldet, dass ferner der neue Funkkonzentrator die Meldung mit einer die Teilnehmerstation zu einer Wartestellung veranlassenden Rückmeldung quittiert, in der die Teilnehmerstation die ursprüngliche Verbindung über den bisherigen Funkkonzentrator aufrechterhält, dass ausserdem nach Vorbereitung der vermittlungsmässigen625653Umlegung der bestehenden Verbindung im Dialog zwischen dem bisherigen und dem neuen Funkkonzentrator der neue Funkkonzentrator der Teilnehmerstation den Zeitpunkt für die endgültige Umschaltung mitteilt und dass in diesem Zeitpunkt dann der neue Funkkonzentrator und die Teilnehmerstation gleichzeitig die endgültige Umschaltung vollziehen.
- 23. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitpunkt für die endgültige Umschaltung vom neuen Funkkonzentrator wiederholt zur Teilnehmerstation hin übermittelt wird, und zwar so, dass für die Teilnehmerstation die jeweils verbleibende Zeitdifferenz noch erkennbar ist und dass die Teilnehmerstation bei einwandfreiem Empfang einer dieser Mitteilungen (C3, C2, Cl) die Umschaltung im vorgegebenen Zeitpunkt veranlasst.
- 24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf der funkorganisatorischen Funktionen auf seiten einer Teilnehmerstation (T) von einem Mikroprozessor gesteuert wird.
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