CH625681A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung hat die Beseitigung der vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Gemüsewaschmaschinen zur Aufgabe. Sie löst diese Aufgabe dadurch, dass das Sieb, das in der auf den Bodenrost folgenden Ablaufrinne angeordnet ist, als Feinstsieb mit einer gegenüber dem Bodenrost erheblich geringeren Maschenweite ausgebildet ist und dabei eine Gesamtdurchlassfläche hat, die grösser ist als die des Bodenrostes, z.B. mindestens das Zweifache von dessen Gesamtdurchlassfläche beträgt. Dadurch lassen sich einerseits kleine und kleinste Schmutzteilchen, wie Sinkstoffe, Ungeziefer, Blattläuse usw., die durch die Maschen des Bodenrostes gelangt sind, von weiterem Spülwasserumlauf fernhalten, wobei aber anderseits eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit — und damit eine erhöhte Saugwirkung — an diesem Sieb gegenüber der Strömungsgeschwindigkeit am Bodenrost vermieden wird, so dass der Gefahr eines Durchtretens von Schmutzteilchen, die in die Umwälzpumpe gelangen können, besonders wirksam begegnet wird.
Die Maschenweite des Bodenrostes wird vorzugsweise zu etwa 6 mm, die des Feinsiebes zu etwa 0,4 mm bemessen.
Die Vorteile der Erfindung wirken sich insbesondere dann aus, wenn das unter dem Einfluss der Umwälzpumpe in den Spülbottich eintretende Spülwasser eine Strömungsschatten verhindernde Flachdüsenanordnung passiert, deren Strahlen sich vorzugsweise gleichmässig über die gesamte Länge des etwa zylindrisch ausgebildeten Spülbottichs erstrecken. Dadurch wird auch am Bodenrost und am Feinstsieb, die vorzugsweise in Richtung parallel zur Bottichachse die gleiche Ausdehnung aufweisen wie die Flachdüse, eine möglichst gleichmässige Verteilung der Schmutzteilchen bewirkt, und lokale Verstopfungen werden vermieden. Die Flachdüsenanordnung besteht dabei vorzugsweise aus mehreren in einer gemeinsamen Ebene liegenden Einzelflachdüsen, von denen jede wiederum durch sternförmig verlaufende Zwischenwände in mehrere Ausströmkanäle unterteilt sein kann.
Eine Verbesserung der durch die Erfindung erzielten Wirkung beruht schliesslich in der zusätzlichen Anwendung einer Programmschaltung, die ein optimales Verhältnis zwischen reinen Spülwasser-Umlaufzeiten und den Zeiten der Zuführung frischen Wassers ermöglicht und insbesondere verhindert, dass durch zu langes Spülen von Gemüse und Salaten in mine-ralstoffarmem Wasser eine ein zu rasches Walken bewirkende Zellzerstörung im Waschgut stattfindet.
Die Zeichnung lässt in Beispielsform die wesentlichen Teile der Erfindung erkennen. Es stellen dar:
Fig. 1 ein Schnittbild der Gemüsewaschmaschine quer zur Spülbottichachse,
Fig. 2 einen Seitenschnitt durch Fig. 1,
Fig. 3 einen Seitenschnitt zu Fig. 1 mit der Darstellung einer Flachdüsenanordnung,
Fig. 4 ein Betriebsschema für die Programmierungsmittel. In den Fig. 1 und 2 stellt 1 den Spülbottich dar, der angenäherte, insbesondere abgeflachte Zylinderform besitzt und an einer inneren Mantelfläche in Nähe seines oberen Randes eine
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Flachdüse 2 trägt, durch die das Spülwasser im wesentlichen tangential in den Bottich 1 eintritt, in den von oben her durch eine Öffnung das zu waschende Gemüse eingeführt wurde. Die Frischwasserzufuhr erfolgt in an sich bekannter Weise ebenfalls vom oberen Rande des Spülbottichs her. Der Bottich 1 ist 5 an seiner unteren Wandung mit einem Bodenrost 3 versehen, der eine Maschen weite von vorzugsweise mehreren, z.B. 5 mm hat und dementsprechend ausser dem Waschgut auch grössere Verunreinigungen zurückhält, wenn das Spülwasser aus dem Bottich in eine Ablaufrinne 4 gelangt, die sich parallel zur axialen Länge des Bottichs erstreckt und eine Neigung bis zu ihrem einen Ende aufweist, an das sich ein Bodenablauf 10 an-schliesst. Innerhalb der Ablaufrinne befindet sich ein zu dieser etwa parallel verlaufendes Feinstsieb 5, das ebenso wie die Ablaufrinne trichterförmiges - oder gegebenenfalls halbrundes - Profil aufweist und bei einer gegenüber der des Bodenrostes 3 erheblich geringeren Maschenweite eine Gesamtdurchlassfläche hat, die grösser ist als die Gesamtdurchlassfläche dieses Bodenrostes.
Die eine Längswand der Ablaufrinne 4 weist einen Auslass 6 auf, an den sich ein Rohr 7 anschliesst, das mit dem Eingang der Umwälzpumpe 8 verbunden ist, deren Ausgangsrohr 9 über die Flachdüse 2 in den Innenraum des Spülbottichs 1 führt, wo Spülwasser und Waschgut im Sinne der eingezeichneten runden Pfeile bewegt werden. Von den durch den Bodenrost 3 hindurch getretenen Schmutzteilchen werden die kleineren durch das Feinstsieb 5 zurückgehalten und durch den Spülwasserstrom über das Innenrohr des Bodenablasses 10 nach aussen befördert. Die grösseren, vom Bodenrost 3 zurückgehaltenen groben Schmutzteile lassen sich durch Herausheben dieses Bodenrostes aus dem Bottich 1 entfernen, während dem Feinstsieb 5 durch eine Siebdüse 11 — vorzugsweise programmgesteuert — Frischwasser zugeführt wird, und zwar immer dann, wenn das Bodenablassventil 10 geöffnet wird und damit Schmutzstoffe über dessen zum Feinstsieb gehörendes Innenrohr entfernt werden, während am Feinstsieb hängengebliebene Verunreinigungen nach dem Waschprozess durch Reinigen des Feinstsiebes entfernt werden. Über eine Bodendüse 12 werden dann die am Bodenrost 3 resp. am Feinstsieb 5 verbliebenen Schmutzteile in den Bodenablass 10 befördert.
Die gemäss Fig. 3 im oberen Teil des Spülbottichs 1 vorgesehene Flachdüsenanordnung lässt drei in einer Ebene nebeneinander angeordnete Einzelflachdüsen 13, 14, 15 erkennen, die über die Rohrleitungen 16, 17, 18 mit dem Ausgangsrohr 9 der Umwälzpumpe 8 (siehe auch Fig. 1) verbunden sind. Die vergleichmässigende Wirkung der Flachdüsen 13, 14, 15 auf den Spülwasserumlauf lässt sich noch dadurch verbessern, dass jede dieser Düsen duch mehrere, z.B. drei, Leitwände 19, 20, 21 unterteilt wird, so dass dadurch beispielsweise insgesamt zwölf Ausströmkanäle entstehen.
Schliesslich kann der Spülbottich 1 durch mehrere Trennwände 22 und 23, die seinen Querschnitt ausfüllen, in mehrere Einzelbottiche aufgeteilt werden, wodurch es möglich wird, mehrere Gemüse- oder Salatsorten gleichzeitig zu spülen.
Das in Fig. 4 gezeigte Programmierschema an sich bekannter Art lässt in Abhängigkeit von der Zeit (Sekunden) in der obersten Bahn die Wirkungszeit des Timers, in der zweiten Bahn die der Umwälzpumpe, die beide während der gesamten Programmierungszeit eingeschaltet bleiben, erkennen. In den drei unteren Bahnen sind die vom Timer eingeschalteten Betriebszeiten für das Entleeren von Spülwasser, für das Nachfüllen von Frischwasser und schliesslich für das Dosieren von z.B. anorganischen Mineralstoffen dargestellt. Die Zeiten bis zu 600 sec. gelten dabei für das sogenannte Grobprogramm, die restlichen Zeiten bis zu 900 sec. für ein Feinprogramm, das für wenig verschmutztes Spülgut, z.B. feinen Treibhaussalat, vorgesehen ist.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Waschmaschine zum Reinigen von Gemüse, Salat u.dgl. Waschgut, enthaltend einen das Waschgut aufnehmenden Spülbottich von im wesentlichen kreisförmigem Umfang, in dessen Inneres das Spülwasser mittels einer Umwälzpumpe etwa tangential eingeleitet und darin in im wesentlichen kreisende Bewegung versetzt wird, sowie einen am unteren Teil dieses Spülbottiches vorgesehenen Bodenrost, an den sich eine Ablaufrinne anschlicsst, die ein Sieb enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb (5) als Feinstsieb mit einer gegenüber der des Bodenrostes (3) erheblich geringeren Maschenweite und einer Gesamtdurchlassfläche, die grösser ist als die des Bodenrostes, ausgebildet ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschenweite des Bodenrostes (3) etwa 6 mm, die des Feinstsiebes (5) etwa 0,4 mm beträgt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtdurchlassfläche des Feinstsiebes (5) das mindestens Zweifache der Gesamtdurchlauffläche des Bodenrostes beträgt.
4. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinstsieb (5) parallel zur Achse des Spülbottichs (1) angeordnet ist und dessen Länge entspricht.
5. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinstsieb (5) zur Richtung des durchlaufenden Spülwassers schräg angeordnet ist.
6. Waschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinstsieb (5) kegelförmiges Profil hat.
7. Waschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinstsieb (5) halbkreisförmiges Profil hat.
8. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinstsieb (5) abnehmbar ausgebildet ist.
9. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Eintrittsstelle des durch die Umwälzpumpe (8) bewegten Spülwassers in dem Spülbottich (1) eine Strömungsschatten verhindernde Flachdüsenvorrichtung (13,14, 15) vorgesehen ist, deren Wasserstrahlen praktisch die gesamte Länge des Spülbottichs (1) einrahmen.
10. Waschmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachdüsenvorrichtung aus mehreren in einer gemeinsamen Ebene liegenden Flachdüsen (13,14,15) zusammengesetzt ist, von denen jede an je einen Arm (16,17, 18) des an der Einmündungssteile entsprechend verzweigten Spülwasserrohres (9) angeschlossen ist.
11. Waschmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Flachdüsen (13,14,15) durch entsprechend sternförmig verlaufende Zwischenwände (19, 20, 21) in mehrere, z.B. vier, Ausströmkanäle unterteilt ist.
12. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülbottich durch eine oder mehrere parallel zueinander in Strömungsrichtung und rechtwinklig zu seiner Umwälzachse liegende Trennwände (22, 23) unterteilt ist.
13. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Programmschaltung versehen ist, die das Entleeren des Spülwassers, das Nachfüllen des Frischwassers und schliesslich das Dosieren von z.B. anorganischen Mineralstoffen steuert.
14. Waschmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmierung in ein z.B. 600 sec umfassendes Grobprogramm und ein ca. 300 sec umfassendes Feinprogramm unterteilt ist.
Es sind Waschmaschinen zum Reinigen von Gemüse, Salat u.dgl. Waschgut bekannt, die einen das Waschgut aufnehmenden Spülbottich von im wesentlichen kreisförmigem Umfang enthalten, in dessen Inneres das Spülwasser mittels einer Umwälzpumpe etwa tangential eingeleitet und in kreisende Bewegung versetzt wird, wobei sich an einen am unteren Teil dieses Spülbottichs vorgesehenen Bodenrost eine Ablaufrinne an-schliesst, die ein die Schmutzteile zurückhaltendes Sieb enthält und deren Ausgang an die Umwälzpumpe führt.
Diese bekannten Maschinen weisen den Nachteil auf, dass die Gesamtdurchlassfläche des in der Ablaufrinne vorgesehenen Siebes wesentlich geringer ist als die Gesamtdurchlauffläche des am unteren Teil des Spülbottichs vorhandenen Bodenrostes, wodurch an dem Sieb eine verstärkte Strömungsgeschwindigkeit auftritt, in deren Folge ein erheblicher Schmutzanteil durch dieses Sieb hindurch in die Umwälzpumpe und damit auch wieder in den Spülbottich gelangt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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