CH625778A5 - - Google Patents

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CH625778A5
CH625778A5 CH783476A CH783476A CH625778A5 CH 625778 A5 CH625778 A5 CH 625778A5 CH 783476 A CH783476 A CH 783476A CH 783476 A CH783476 A CH 783476A CH 625778 A5 CH625778 A5 CH 625778A5
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CH
Switzerland
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phenyl
malonic acid
group
general formula
ester
Prior art date
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CH783476A
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English (en)
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Magda Dr Huhn
Eva Dr Somfai
Gabor Dr Szabo
Livia Gneth-Zalantai
Gabor Resofszki
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/38—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/54—Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00—Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/34—Esters of acyclic saturated polycarboxylic acids having an esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/38—Malonic acid esters

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  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Heterocyclic Compounds Containing Sulfur Atoms (AREA)
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  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft die in den Ansprüchen 1 und 6 definierten Verfahren zur Herstellung neuer Malon-säureester der allgemeinen Formel I.
Die Bedeutung der variablen Substituenten in jeder der in den Ansprüchen definierten allgemeinen Formeln ist wie folgt:
R eine gewünschtenfalls substituierte Alkyl- oder Alke-nylgruppe mit 1-6 C-Atomen, ein heterocyclischer Ring, eine Cycloalkylgruppe, ein kondensiertes Ring-System oder ein eventuell substituierter aromatischer Ring,
R1 ein Wasserstoffatom, eine kurzkettige Alkyl-, Alkenyl-, gewünschtenfalls mit Halogenatom oder Alkylgruppe substituierte Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe oder ein gegebenenfalls substituierter aromatischer, cyclo-aliphatischer oder heterocyclischer Ring und X ein Halogenatom,
R2 eine gewünschtenfalls durch Halogenatom, Nitrogrup-pe, Dialkylaminogruppe, Alkoxygruppe oder Trifluormethyl-gruppe substituierte Phenyl-, Thienyl-, Furyl- oder Pyridylgruppe, und
Y ein Halogenatom.
Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform werden als Ausgangsstoffe Malonsäurehalogenide der allgemeinen Formel V, vorteilhaft Chloride, Bromide oder Jodide, verwendet. Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel II
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können bekannterweise hergestellt werden. So können die Ma-lonsäuredi-halogenide aus monosubstituierten Malonsäuren und die Malonsäureester-halogenide aus Malonsäure-hemi-estern mittels Halogenierungsmittel hergestellt werden. Als Halogenierungsmittel kommen Thienylchlorid, Vilsmay-er-Reagens, Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentachlorid in Frage.
Das gebildete Säurechlorid kann nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Halogenierungsmittels roh mit dem Pentachlorphenol umgesetzt werden, wobei als säurebindender Stoff eine «schwache» tert. Base verwendet wird. Das Säurechlorid wird zweckmässig bei niedriger Temperatur bis 50 °C hergestellt, um die Kettenbildung zu beseitigen.
Falls zur Herstellung des Säurechlorids Phosphorpentachlorid verwendet wird, so wird das bei der Reaktion gebildete Phosphoroxychlorid bei 50 °C im Vakuum abdestilliert. Man geht ähnlich vor, wenn die Säurechloridbildung mit überschüssigem Thionylchlorid durchgeführt wird.
Pentachlor-phenylester entsteht vorteilhaft in Anwesenheit eines säurebindenden Stoffes. Als solcher kann man eine «schwache» tert. Base, z.B. Pyridin oder N,N-Dimethylanilin, verwenden.
Es ist vorteilhaft, dass man die Reaktion in einem für die Reagenten inerten Lösungsmittel, z.B. Methylenchlorid, Di-chloräthan, Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Benzol, Xylol oder Azetonitril, durchführt.
Di Di- bzw. Monohalogenide der Malonsäure-Derivate werden zweckmässig ohne Reinigung in die Veresterungsreaktion eingeführt.
Vorzugsweise geht man so vor, dass man das Pyridin- oder N,N-Dimethylanilin-Salz der Verbindung der allgemeinen Formel III mit dem Säurechlorid versetzt, aber die Zugabe kann auch umgekehrt erfolgen. Es können auch andere Salze verwendet werden.
Insofern man die Veresterung mittels eines Pentachlorphe-nol-Salzes zwischen 10 und 15 °C durchführt, scheidet sich der während der Reaktion gebildete Dipentachlor-phenylester aus dem Lösungsmittel sofort ab, die Pentachlor-phenylester der verschiedenen Hemiester scheiden sich aber nur nach Abdestillieren des Lösungsmittels und Verreiben des Restes mit Alkohol kristallin aus.
Die Dipentachlor-phenylester der substituierten Malonsäure sowie die Mischester der verschiedenen Hemiester mit Pentachlorphenol sind in Alkohol unlöslich, so können von diesen die Begleitstoffe gut entfernt werden.
Die Hemiester der substituierten Malonsäure können z. B. gemäss der US-PS 3 557 090 hergestellt werden.
Die Dipentachlor-phenylester der substituierten Malonsäure können selbst aus der Säure der allgemeinen Formel II mittels Phosphoroxychlorid und Pentachlorphenol in Anwesenheit von Pyridin hergestellt werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel II werden zweckmässig in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels in Reaktion gebracht. Insofern man die Umsetzung mit Pentachlorphenol durchführt, wird als Lösungsmittel vorzugsweise Aceton, Acetonitril oder Dichlormethan verwendet.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Herstellung von Mischestern besteht darin, dass die freien Karboxylgrup-pen der entsprechenden Hemiester mit Pentahalogenphenol oder dessen Salz in Anwesenheit von wasserentziehenden Mitteln, vorteilhaft Dicyclohexyl-karbodiimid, umgesetzt wird.
Die Mischester können noch hergestellt werden, indem als erste Stufe der Di-pentahalogen-phenylester durch Umsetzung der Verbindung der allgemeinen Formel II oder deren Halo-genid wie oben beschrieben mit Pentahalogenphenol oder dessen Salz gewonnen wird und dann der erhaltene Phenylester in Anwesenheit vorteilhaft eines Moles einer tert. Base mit einer Verbindung der allgemeinen Formel ROH umgesetzt wird.
Man erhält sehr wertvolle Produkte, wenn ein reaktionsfähiges Derivat der Phenyl-malonsäure oder der durch die R1-Gruppe substituierten Phenyl-malonsäure in der ersten Stufe mit Benzylalkohol, 5-Indanol, Äthanol, Methanol, Phenol, Al-lylalkohol, Trichloräthanol, p-Nitro-benzylalkohol, Phenacyl-alkohole oder p-Nitro-phenacylalkohol verestert und dann die Säurehalogenide der so erhaltenen Hemiester mit Pentahalogenphenol oder dessen Salz oder der Hemiester in Anwesenheit von Dicyclohexylkarbodiimid oder Phosphoroxychlorid mit Pentahalogenphenol umgesetzt wird.
Falls R1 ein aromatischer, cycloaliphatischer oder hetero-cyclischer Ring ist, kann dieser gewünschtenfalls durch eine Alkoxy-Gruppe mit 1-6 C-Atomen oder ein Halogenatom substituiert sein.
Die erfindungsgemäss hergestellten Malonsäureester sind neu und stellen hauptsächlich bei der Herstellung von Malon-säureamiden in Gegenwart von tert. Basen wertvolle Ausgangsstoffe dar. Weiterhin sind sie auf dem Gebiet der organischen Chemie in den Fällen sehr geeignet, wo durch das Erzeugnis einer Peptidbildung die selektive Acylierung einer primären Aminogruppe gewünscht wird und in dem acylieren-den Teil des Moleküls ein weiterer freier Karbonsäurerest notwendig ist. Die hergestellten Stoffe können vorzugsweise zur Acylierung von empfindlichen Aminen, z.B. 6-Amino-pe-nicillansäure oder 7-Desacetyl-cefalosporansäure, verwendet werden.
Als Ausgangsstoffe haben sich 3-Thienyl-, 3-Furyl-, 3-Meth-oxy-phenyl-, 4-Methoxy-phenyl-, 3-Pyridyl-, o-Chlor-phe-nyl-, o-Brom-phenyl-, p-Chlor-phenyl- oder p-Butoxy-phe-nyl-malonsäure-dihalogenide oder die entsprechende Monoha-logenid-hemiester äusserst bewährt.
Aus diesen Ausgangsstoffen gelangt man zu den entsprechend substituierten Derivaten, die bei der Acylierung des z.B. Penam- oder Cefemringes zu wertvollen bekannten Medikamenten führen.
Die erfolgreiche N- bzw. O-Acylierung mittels Pentachlor-phenylester der monosubstituierten Malonsäure-Derivate bei niedriger Temperatur in Anwesenheit von tert. Base ist desto überraschender, denn die Pentachlor-phenylester der di-substituierten Malonsäuren oder die Pentachlor-phenylester der Bernsteinsäure reagieren bei höherer Temperatur nur in einer Substitutionsreaktion mit den primären Aminen.
Bisher hat man zu den analogen N-Acylierungen Malonsäurehalogenide verwendet (siehe US-P 3 557 090). Diese waren mit mehreren Nachteilen behaftet. Nachdem man die Ma-lonsäuredichloride nur mit Schwierigkeiten als saubere Produkte herstellen kann — wegen der starken Polymerisationsneigung der Verbindung - so ergab die Acylierung mittels diesen Verbindungen zahlreiche Nebenprodukte.
Die Halogenide der Malonsäure und deren Derivate zersetzen sich leicht und können daher nicht gelagert werden.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen haben gute Lagerfähigkeit.
In den erfindungsgemäss hergestellten neuen Pentahalo-gen-phenylestern können die Halogensubstituenten der Phe-nylgruppe Fluor-, Chlor-, Brom- oder Jodatome sein. Aus den allgemeinen Formeln sowie den Beispielen geht hervor, dass die Erfindung sich auf die Herstellung sowohl der Mischester als auch der mittels Pentahalogen-phenyl-Gruppen auf den beiden Karboxyl-funktionen veresterten Derivate erstreckt.
Die Erfindung soll anhand der folgenden Beispiele näher erklärt werden.
Beispiel 1
Phenyl-malonsäure-dipentachlor-phenylester
72 g (0,4 Mol) Phenyl-malonsäure werden in 600 ml Methylenchlorid suspendiert und 176 g (0,8 Mol) Phosphorpentachlorid zugegeben. Die Suspension wird 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt und danach das Methylenchlorid
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und, im Vakuum bis 50 °C, das Phosphorpentachlorid abdestilliert.
Der so erhaltene Rest wird in 100 ml Methylenchlorid aufgelöst und unter ständigem Rühren bei Zimmertemperatur zur Lösung von 213 g (0,8 Mol) Pentachlorphenol mit 80 ml (0,8 Mol) Pyridin gefertigt in 800 ml Methylenchlorid getropft. Es bildet sich ein weisser Niederschlag. Dieser wird 30 Minuten lang gerührt und danach abfiltriert. Der Filterkuchen wird mit wasserfreiem Äthanol gewaschen. Auf diese Weise werden 251 g Phenyl-malonsäure-dipentachlor-phenylester erhalten.
Ausbeute: 92%. Schmelzpunkt: 215-217 °C.
Analyse:
Berechnet: C 37,3 H 0,7 Cl 54,4%
Gefunden: C 37,15 H 1,0 Cl 54,0%
IR-Spektrum: 1810 cm1 (Ester), 1880 cm1 (Ester) 1360 cm1, 1390 cm1 (Pentachlorphenyl).
Beispiel 2
Mit Hilfe des im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens können die folgenden Dipentachlor-phenylester der Malonsäu-re-Derivate hergestellt werden:
Tabelle 1
r3-ch(coo-c6ci5;
h
R3
C
H
Cl
Schmelz
%
%
%
punkt
3-Thienyl berechnet
33,4
52
gefunden
33,82
51,54
3-Furyl berechnet
34,2
0,6
53,2
gefunden
33,95
0,82
54,03
3-Methoxy-
berechnet
37,4
1,13
50
phenyl gefunden
37,09
1,0
49,5
4-Methoxy-
berechnet
37,4
1,13
50
phenyl gefunden
36,95
1,20
50,85
o-Chlor-
berechnet
35,4
0,73
54,9
125-128 °C
phenyl gefunden
36,0
0,93
54,0
o-Brom-
berechnet
33,4
0,66
41,8
128-130°C
phenyl gefunden
32,9
0,59
42,3
p-Chlor-
berechnet
35,4
0,73
54,9
126-128°C
phenyl gefunden
36,1
0,95
54,2
3-Pyridyl berechnet
35,5
0,74
52,4
gefunden
34,9
0,69
51,9
Beispiel 3
Man verfährt gemäss Beispielen 1 und 2 mit dem Unterschied, dass zur Säurechloridbildung anstatt Phosphorpentachlorid Thionylchlorid und als Lösungsmittel Benzol unter 2 ml DMF-Zugabe verwendet wird. Nach Abklingen der HCl-Ent-wicklung werden das Benzol und nichtumgesetztes Thionylchlorid im Vakuum abdestilliert und der Rest der benzolischen Salzlösung von Pentachlorphenol mit Pyridin zugegeben.
Nach Beendigung der Reaktion wird dem dicken, den Niederschlag enthaltenden Gemisch zwecks Herauslösen der Pyri-dinsalze Äthanol zugefügt, das Gemisch filtriert und der Filterkuchen mit Alkohol gewaschen.
Es werden die gleichen Stoffe wie in Tabelle 1 zusammen-gefasst erhalten.
Für das IR-Spektrum der gesamten Verbindungen sind die folgenden Werte kennzeichnend:
1810 cm1 (Ester), 1880 cm1 (Ester), 1360 cm1 (Pentachlorphenyl), 1390 cm1 (Pentachlorphenyl).
Beispiel 4 Malonsäure-dipentachlor-phenylester 14 g (0,1 Mol) Malonsäure-dichlorid [Staudinger J. 41, S 446 (1908)1 werden in 50 ml Methylenchlorid gelöst. Diese
Lösung wird bei 15 °C der Lösung von 53 g (0,2 Mol) Pentachlorphenol mit 16 ml (0,2 Mol) Pyridin in 300 ml Dichlormethan zugetropft. Der ausgeschiedene Stoff wird abfiltriert und mit Alkohol gewaschen. Auf diese Weise werden 4,2 g amorpher Stoff erhalten.
Schmelzpunkt: 195-197 °C.
IR-Spektrum: 1790 cm1 (Ester), 1360 cm1 (Pentachlorphenyl), 1810 cm1 (Ester), 1390 cm1 (Pentachlorphenyl).
Beispiel 5
Phenyl-malonsäure-di(pentachlor)-phenylester 4,5 g Phenyl-malonsäure werden in 100 ml Dichlormethan suspendiert, die erhaltene Suspension auf 0°C abgekühlt und mit 13g (0,05 Mol) Pentachlorphenol und 9 ml Pyridin (0,1 Mol) versetzt. Man erhält eine klare Lösung. Dieser werden 2,1 ml Phosphoroxychlorid zugetropft und 2 Stunden lang gerührt, bei 0 °C abfiltriert und mit Alkohol gewaschen. Auf diese Weise werden 7 g Phenyl-malonsäure-di(pentachlor)-phenylester gewonnen.
Schmelzpunkt: 210-215 °C.
IR-Spektrum: 1810 cm1 (Ester), 1880 cm1 (Ester), 1360 cm1 (Pentachlorphenyl), 1390 cm1 (Pentachlorphenyl).
Beispiel 6
Phenyl-malonsäure-benzyl-(pentachlor)-phenylester 32,1 g (0,12 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-benzylester werden in 100 ml Methylenchlorid gelöst. Der Lösung werden 22 ml Thionylchlorid und 3 Tropfen DMF zugegeben und 2 Stunden lang refluxiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Thionylchlorids wird das restliche Säurechlorid mit 5 ml Dichlormethan verdünnt und bei 10 °C der Lösung von 31,9 g (0,12 Mol) Pentachlorphenol und 9,6 ml (0,12 Mol) Pyridin in 200 ml Dichlormethan zugetropft. Die Lösung wird 30 Minuten lang bei Zimmertemperatur gerührt, die ausgeschiedenen Nebenprodukte abfiltriert, das Dichlormethan abdestilliert und der Rest in wasserfreiem Alkohol verrieben. Der ausgefallene kristalline Stoff wird kalt abfiltriert. Der so erhaltene reine Stoff wiegt 38,40 g (62%ige Ausbeute).
Schmelzpunkt: 129-132 °C.
Analyse:
Ber.: C 51,16 H 2,51 O 12,40 Cl 33,90% Gef.: C 51,43 H 2,28 O 12,47 Cl 34,50%
Beispiel 7
Phenyl-maIonsäure-äthyl-(pentachlor)-phenylester 10,40 g (0,05 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-äthylester werden in 50 ml Methylenchlorid gelöst und 8 ml Thionylchlorid sowie 1 Tropfen Dimethylformamid zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang bei 45-50 °C gerührt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Thionylchlorids wird das restliche Säurechlorid mit 20 ml Dichlormethan verdünnt und der Lösung von 13,30 g (0,05 Mol) Pentachlorphenol und 4 ml (0,05 Mol) Pyridin in 80 ml Dichlormethan zugetropft. Die Lösung wird anderthalb Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt. Das Dichlormethan wird mit 2n Salzsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und abdestilliert. Der Rest wird mit wasserfreiem Alkohol aufgenommen und der ausgefallene kristalline Stoff kalt abfiltriert. Das so gewonnene reine Produkt wiegt 14,40 g (63,50 %ige Ausbeute). Schmelzpunkt: 95-97 °C. Analyse:
Ber.: C 44,93 H 2,42 O 14,09 Cl 38,50% Gef.: C 44,62 H 2,24 O 13,65 Cl 37,92%
Beispiel 8
Phenyl-malonsäure-indanyl-(pentachlor)-phenylester 14,80 g (0,05 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-indanylester werden in 150 ml Dichlormethan aufgelöst und 8 ml Thio-
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nylchlorid und 1 Tropfen DMF zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang bei 45-50 °C gerührt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Thionylchlorids wird das restliche Säurechlorid mit 30 ml Dichlormethan verdünnt, dann der Lösung von 13,3 g (0,05 Mol) Pentachlorphenol und 4 ml Pyridin in 100 ml Dichlormethan zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt. Die ausgeschiedenen Nebenprodukte werden abfiltriert. Das Dichlormethan wird mit 2n Salzsäure und mit Wasser ausgeschüttelt und nach Trocknen das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rest wird in wasserfreiem Alkohol verrieben. Der ausgeschiedene kristalline Stoff wird kalt abfiltriert. Der so gewonnene kristalline Stoff wiegt 16,90 g (62,5 %ige Ausbeute).
Schmelzpunkt: 85-88 °C.
Analyse:
Ber.: C 53,13 H 2,77 O 11,80 Cl 32,20% Gef.: C 52,94 H 2,65 O 10,95 Cl 31,80%
Beispiel 9
Gemäss Beispiel 8 können noch die folgenden Phenylma-lonsäure-hemi-(pentachlor)-phenylester hergestellt werden:
C6H5-CH/COOR4/COOC6Cl5
R4
C
H
Cl
%
%
%
Phenacyl berechnet
50,73
2,39
32,20
gefunden
50,21
2,11
30,08
p-Nitrophenacyl berechnet
46,90
2,05
28,90
gefunden
45,92
1,85
27,80
Trichloräthyl berechnet
36,68
1,43
50,36
gefunden
35,98
1,12
49,98
Beispiel 10 Malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester 5,0 g (0,05 Mol) Malonsäure werden in 180 ml Aceton suspendiert. Der Suspension werden 26 g (0,1 Mol) Pentachlorphenol und 9 ml (0,1 Mol) Pyridin zugefügt. Der erhaltenen, auf 0 °C abgekühlten klaren Lösung werden 8,4 ml Phosphoroxychlorid zugegeben und bei 0 °C eine Stunde lang, dann noch bei 10 °C eine Stunde lang gerührt. Der gebildete Niederschlag wird abfiltriert und mit kaltem Alkohol gewaschen. Es bleibt 14 g weisses amorphes Pulver zurück.
Schmelzpunkt: 170-172 °C.
IR-Spektrum: 1800 cm-1,1780 cm-1 (Ester), 1360 cm-1, 1390 cm-1 (Pentachlorphenyl).
Analyse:
Berechnet: C 30,1 Cl 58,0%
Gefunden: C 30,47 Cl 59,3%
Beispiel 11
Allyl-malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester 41,6 g (0,2 Mol) Phosphorpentachlorid werden in 200 ml Benzol suspendiert und in kleinen Portionen bei 10 °C 14 g (0,1 Mol) Allyl-malonsäure zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird noch bei HCl-Entwicklung auf 50-60 °C erwärmt, danach das Lösungsmittel und das Oxychlorid im Vakuum abdestilliert, die zurückgebliebenen 15,9 g Säurechlorid in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und der Lösung von 53 g (0,2 Mol) Pentachlorphenol in 16 ml (0,2 Mol) Pyridin und 500 ml Tetrachlorkohlenstoff bei Zimmertemperatur zugetropft. Der erhaltene Niederschlag wird abfiltriert und auf dem Filter mit Tetrachlorkohlenstoff und Alkohol gewaschen. Der so gewonnene amorphe Stoff wird getrocknet. Ausbeute: 46,6 g. Schmelzpunkt: 155-158 °C.
IR-Spektrum: 1800-1780 cm-1 (Ester), 1340—1360 cm-1 (Pentachlorphenol).
Analyse:
Berechnet: C 34,00 Cl 55,5%
Gefunden: C 33,85 Cl 54,95%
Beispiel 12
Äthyl-malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester 41,6 g (0,2 Mol) Phosphorpentachlorid werden in 150 ml Benzol suspendiert und in kleinen Portionen 12,0 g (0,1 Mol) Äthyl-malonsäure zugefügt. Die Suspension wird bei 50 °C 2 Stunden lang gerührt, dann das Benzol abdestilliert, das Phosphorpentachlorid in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und der Lösung von 53,2 g (0,2 Mol) Pentachlorphenol in 16 ml (0,2 Mol) Pyridin und 150 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft. Die Suspension wird bei Zimmertemperatur gerührt, dann abfiltriert, der Filterkuchen auf dem Filter mit Alkohol suspendiert und mit Alkohol gewaschen. Man erhält 51,0 g (81%) weisses amorphes Pulver. Schmelzpunkt: 148-150 °C.
IR-Spektrum: 1800 cm-1 (Ester), 1780 cm-1 (Ester). Analyse:
Berechnet: C 32,7 H 0,96 Cl 56,09%
Gefunden: C 32,1 H 0,80 Cl 55,50%
Beispiel 13
Benzyl-malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester 105 g (0,52 Mol) Phosphorpentachlorid werden in 600 ml Benzol gelöst und 50 g (0,26 Mol) Benzyl-malonsäure zugegeben, dann bis zum Abklingen der HCl-Entwicklung auf 50 °C erwärmt und schliesslich das Benzol und Phosphoroxychlorid abdestilliert. Der Rest wird in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und der Lösung von 133 g (0,5 Mol) Pentachlorphenol in 42 ml (0,5 Mol) Pyridin und 500 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft. Der ausgefallene Stoff wird abfiltriert und mit Alkohol gewaschen. So erhält man 80 g (50%ige Ausbeute) Ben-zyl-malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester.
IR-Spektrum: 1800 cm-1 (Ester).
Analyse:
Berechnet: C 38,40 H 1,27 Cl 51,50%
Gefunden: C 39,00 H 1,30 Cl 50,90%
Beispiel 14
Furyl-methyl-malonsäure-di-(pentachlor)-phenylester 41,6 g (0,2 Mol) Phosphorpentachlorid werden in 150 ml Benzol suspendiert und unter Kühlen 18 g (0,1 Mol) Furyl-methyl-malonsäure zugegeben. Die Suspension wird bis Abklingen der HCl-Entwicklung auf 50-60 °C erwärmt und das Benzol und das Phosphoroxychlorid abdestilliert. Das zurückgebliebene Säurechlorid wird in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und bei Zimmertemperatur der Lösung von 52 g (0,2 Mol) Pentachlorphenol in 18 ml Pyridin und 200 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft. Der ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert und mit Alkohol gewaschen.
IR-Spektrum: 1790 cm-1 (Ester).
Analyse:
Berechnet: C 35,10 Cl 54,00%
Gefunden: C 34,90 Cl 53,50%
Beispiel 15
Phenyl-malonsäure-phenyl-(pentachlor)-phenylester 25 g (0,1 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-phenylester werden in 200 ml Benzol suspendiert und 20 ml Thionylchlorid sowie 4—5 Tropfen Dimethylformamid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird solange bei 50-60 °C gerührt, bis es in Lösung übergeht. Die Lösung wird noch eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten, dann das Lösungsmittel abdestilliert und der Rest mit 50 ml Tetrachlorkohlenstoff aufgenommen und der Lösung von 26,6 g (0,1 Mol) Pentachlorphenol in 8 ml
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(0,1 Mol) Pyridin und 300 ml Tetrachlorkohlenstoff bei 25-30 °C zugetropft. Das bei der Reaktion ausgeschiedene Py-ridinchlorhydrat wird 2mal mit 100 ml In Salzsäure und danach mit 100 ml Wasser gewaschen. Die Lösung mit CC14 wird nach Trocknen abdestilliert. Der zurückgebliebene Stoff wird bei 5-10 °C mit 100 ml Äthylalkohol verrieben und abfiltriert. Man erhält in Form von amorphem weissem Pulver 39 g Phe-nyl-malonsäure-phenyl-pentachlor-phenylester.
Ausbeute: 75%. Schmelzpunkt: 115-118 °C.
IR-Spektrum: 1800 cm-1 (Ester), 1760 cm-1 (Ester). Analyse:
Berechnet: C 49,5 H 2,17 Cl 35,00%
Gefunden: C 49,75 H 2,36 Cl 36,00%
Beispiel 16
Phenyl-malonsäure-2,4-xilenyl-pentachlor-phenylester
10 g (0,0355 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-2,4-xilenyl-ester werden in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und 9,3 g Pentachlorphenol (0,035 Mol) und 7,35 g DCC in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft. Die Lösung wird bei Zimmertemperatur 3 Stunden lang gerührt und danach abfiltriert. Die Lösung mit CC14 wird abdestilliert und mit Alkohol verrieben. Derart erhält man 8 g Phenyl-malonsäure-2,4-xilenyl-penta-chlor-phenylester.
Ausbeute: 50%. Schmelzpunkt: 108-110 °C.
Analyse:
Berechnet: C 52,0 H 2,83 Cl 33%
Gefunden: C 51,91 H 2,90 Cl 33,54%
Beispiel 17
PhenyI-malonsäure-3,4-xilenyl-(pentachlor)-phenylester
8,5 g (0,03 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-3,4-xilenylester werden in 100 ml Benzol suspendiert und 4-5 Tropfen Dime-thylformamid und 3,2 ml (0,045 Mol) Thionylchlorid zugegeben. Die Suspension wird 2 Stunden lang bei 45-50 °C gerührt und dann das Thionylchlorid und Benzol in Stickstoff-Atmosphäre abdestilliert. Der zurückgebliebene Stoff wird mit 50 ml Tetrachlorkohlenstoff verdünnt und der Lösung von 7,98 g (0,03 Mol) Pentachlorphenol in 2,4 ml Pyridin (0,03 Mol) und 100 ml Tetrachlorkohlenstoff zugetropft. Das ausgefallene Py-ridin-chlorhydrat wird mit 50 ml 2n Salzsäure gewaschen, die Lösung mit Tetrachlorkohlenstoff abdestilliert und der Rest mit kaltem Alkohol verrieben. So erhält man 10 g (67 %) Phe-nyl-malonsäure-3,4-xilenyl-pentachlor-phenylester.
Schemlzpunkt: 125-128 °C.
IR-Spektrum: 1800 cm-1 (Pentachlorphenyl), 1760 cm-1 (3,4-Xilenyl).
Analyse:
Berechnet: C 51,00 H 2,83 Cl 33,00%
Gefunden: C 51,09 H 2,40 Cl 34,54%
Beispiel 18
Phenyl-malonsäure-indanyl-(pentachlor)-phenylester
23,68 g (0,08 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-indanylester werden in 200 ml Benzol gelöst, 8,8 ml (0,12 Mol) Thionylchlorid und 6-8 Tropfen Dimethylformamid zugegeben und bei 45—50 °C 2 Stunden lang bis Abklingen der HCl-Entwicklung gerührt. Das Benzol und das überschüssige Thionylchlorid werden im Vakuum abdestilliert und das zurückgebliebene Säurechlorid in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff aufgelöst und der Lösung von 21,28 g (0,08 Mol) Pentachlorphenol in 6,4 ml (0,08 Mol) Pyridin zugetropft. Danach wird das Reaktionsgemisch eine Stunde lang gerührt, 100 ml 2n Salzsäure zugegeben, dann 3mal mit je 50 ml 2n Salzsäure und lmal mit 50 ml Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Nach Trocknen des Tetrachlorkohlenstoffes wird das Lösungsmittel abdestilliert,
dann mit 80 ml abs. Alkohol aufgenommen. Beim Abkühlen scheidet sich ein Mischester ab, dieser wird abfiltriert und mit wenig kaltem Alkohol gewaschen. So erhält man 32,5 g (75%) Phenyl-malonsäure-indanyl-(pentachlor)-phenylester. Schmelzpunkt: 118—120 °C.
IR-Spektrum: 1790 cm-1 (Pentachlor-phenylester), 1760 cm-1 (Indanylester).
Analyse:
Berechnet: C 53,1 H 2,77 Cl 32,2%
Gefunden: C 53,45 H 2,60 Cl 33,07%
Beispiel 19
Phenyl-malonsäure-indanyl-(pentachlor)-phenylester 11g (0,035 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-indanylester werden in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und 9,3 g (0,035 Mol) Pentachlorphenol zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt und danach das ausgeschiedene DCU abfiltriert. Die Tetrachlorkohlenstoff-Lösung wird im Vakuum abdestilliert und der Rest mit kaltem Alkohol verrieben und abfiltriert. Nach Trocknen erhält man 14 g (74%ige Ausbeute) Phenyl-malonsäure-indanyl-pentachlor-phenylester. Schmelzpunkt: 118—120 °C.
IR-Spektrum: 1790 cm-1 (Pentachlor-phenylester), 1760 cm-1 (Indanylester).
Beispiel 20
Phenyl-malonsäure-/?-naphthyl-(pentachlor)-phenylester 9 g (0,030 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-naphthylester werden in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und es wird die Lösung von 7,85 g (0,03 Mol) Pentachlorphenol und 6,4 g (0,03 Mol) DCC in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff unter Rühren bei Zimmertemperatur zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang gerührt, das gebildete DCU abfiltriert, dann die Tetrachlorkohlenstoff-Lösung abdestilliert und der zurückgebildete Stoff mit abs. Alkohol verrieben. So erhält man 12 g (70%ige Ausbeute) Phenyl-malonsäure-/3-naphthyl-(pentachlor)-phe-nylester. Schmelzpunkt: 136—137 °C.
IR-Spektrum: 1800 cm-1 (Pentachlor-phenylester), 1760 cm-1 (ß-Naphthylester).
Beispiel 21
Phenyl-malonsäure-phenacyl-(pentachlor)-phenylester 9 g (0,030 Mol) Phenyl-malonsäure-hemi-phenacylester werden in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und die Lösung von 7,85 g (0,03 Mol) Pentachlorphenol und 6,4 g (0,03 Mol) DCC in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff unter Rühren bei Zimmertemperatur zugetropft. Die Lösung wird 2 Stunden lang gerührt, das entstandene DCU abfiltriert, dann die Tetrachlorkohlenstoff" Lösung abdestilliert und der zurückgebliebene Stoff mit Alkohol verrieben. So erhält man 12 g (70%ige Ausbeute) Phenyl-malonsäure-phenacyl-(pentachlor)-phenylester. IR-Spektrum: 1790 cm-1 (Pentachlor-phenylester).
Analyse:
Berechnet: C 50,73 H 2,39 Cl 32,20%
Gefunden: C 50,21 H 2,11 Cl 30,08%
Beispiel 22
Gemäss Beispiel 21 können die folgenden Phenyl-malon-säure-hemi-(pentachlor)-phenylester hergestellt werden:
R'
C
H
CI
%
%
%
p-Nitrophenacyl berechnet
46,90
2,05
28,90
gefunden
45,92
1,85
27,80
Trichloräthyl berechnet
36,68
1,43
50,36
gefunden
35,98
1,12
49,98
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
S
1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. 625 778
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Malonsäureestern der allgemeinen Formel I,
    R-CH
    COO COOR
    À
    0)
    R1-CH
    COOH
    \
    COOI?
    W
    worin Rx gleich R oder ein Wasserstoffatom ist, oder dessen reaktives funktionelles Carbonsäure-Derivat mit einem Phe-nol-Derivat der allgemeinen Formel III,
    (in)
  2. 3. Verfahren gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der allgemeinen Formel V mit Penta-chlorphenol oder dessen Salz, vorteilhaft in Anwesenheit von organischen Lösungsmitteln, umgesetzt werden.
  3. 4. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Malonsäure-hemi-ester der allgemeinen Formel
    10
    wobei R eine gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Alke-nylgruppe mit 1-6 C-Atomen, einen heterocyclischen Ring, eine Cycloalkylgruppe, ein kondensiertes Ring-System oder einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Ring, R1 ein Wasserstoffatom, eine Niederalkyl-, eine Niederalkenyl-, eine gegebenenfalls mit einem Halogenatom oder einer Alkyl-gruppe substituierte Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten aromatischen, cycloalipha-tischen oder heterocyclischen Ring und X ein Halogenatom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass Malonsäure oder ein Malonsäure-Derivat der allgemeinen Formel II,
    20
    25
    30
    35
    45
    oder dessen Salz umgesetzt wird und, falls im erhaltenen Produkt ein Wasserstoffatom anstelle des Restes R steht, das Zwischenprodukt mit einer Verbindung der allgemeinen Formel IV
    HO-R (IV)
    oder deren Salzen umgesetzt wird.
  4. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff die Malonsäurehalogenide der allgemeinen Formel V,
    2 ^COY R— CH
    COY
    (V)
    worin R2 eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom, die Ni-trogruppe, eine Dialkylaminogruppe, Alkoxygruppe oder Tri-fluormethylgruppe substituierte Phenyl-, Thienyl-, Furyl- oder Pyridylgruppe und Y ein Halogenatom bedeuten, verwendet werden.
    60
    65
    >-COY
    R1 - CH
    COOR
    (VI)
    worin Y ein Halogenatom bedeutet, mit Pentahalogenphenol oder dessen Salzen, vorteilhaft in Anwesenheit von Lösungsmitteln, umgesetzt werden.
  5. 5. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff 3-Thienyl-, 3-Furyl-, 3-Methoxyphe-nyl-, 4-Methoxyphenyl-, 3-Pyridyl-, o-Chlor-phenyl-, o-Brom-phenyl-, p-Chlor-phenyl-, p-Butoxy-phenyl-, Allyl, Äthyl-, Furyl-methyl oder Benzyl-malonsäure-dihalogenide oder die entsprechenden Monohalogenid-hemiester verwendet werden.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von neuen Malonsäureestern der allgemeinen Formel I, worin R1 und X die gleiche Bedeutung wie in Anspruch 1 haben, und R Benzyl, 5-Indanyl, Xy-lenyl, Phenyl, Äthyl, Methyl, Allyl, Trichloräthyl, p-Nitro-benzyl, Phenacyl oder p-Nitrophenacyl bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass ein reaktionsfähiges funktionelles Mono-oder Dicarbonsäurederivat von Malonsäure oder von durch die R1-Gruppe substituierter Malonsäure in der ersten Stufe mit Benzylalkohol, 5-Indanol, Xylenol, Phenol, Äthanol, Methanol, Allylalkohol, Trichloräthanol, p-Nitro-benzylalkohol, Phenacylalkohol oder p-Nitro-phenacylalkohol verestert und dann die erhaltene Hemiestercarbonsäure oder deren reaktives funktionelles Carbonsäurederivat mit einem Pentahalogenphenol oder dessen Salz umgesetzt wird.
  7. 7. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Säurehalogenid des erhaltenen Hemiesters mit einem Pentahalogenphenol oder dessen Salz umgesetzt wird.
    40
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