CH626071A5 - Process for preparing 3-phenyl-6-pyridazone - Google Patents

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CH626071A5
CH626071A5 CH358177A CH358177A CH626071A5 CH 626071 A5 CH626071 A5 CH 626071A5 CH 358177 A CH358177 A CH 358177A CH 358177 A CH358177 A CH 358177A CH 626071 A5 CH626071 A5 CH 626071A5
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ammonium salt
hydroxy
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ammonia
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CH358177A
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Peter Dr Reich-Rohrwig
Franz Dr Raninger
Rudolf Dr Woerther
Engelbert Ing Kloimstein
Original Assignee
Chemie Linz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D237/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings
    • C07D237/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D237/06Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D237/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D237/14Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 

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   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6) durch Umsetzung von 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazinhydrat, dadurch gekennzeichnet, dass die 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure in Form ihres Ammonsalzes der Formel
EMI1.1     
 in wässriger Lösung bei erhöhter Temperatur mit Hydrazinhydrat umgesetzt wird.



   2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 80-1200C durchgeführt wird.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6), das als Zwischenprodukt für die Synthese von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden kann.



   Es ist bereits bekannt, 3-Phenylpyridazon-(6) aus dem entsprechenden 4,5-Dihydroprodukt durch Oxydation mit elementarem Brom zu gewinnen (J. Am. Chem. Soc. 75, Seite 1117, Ber. 32, Seite 399).



   Es ist weiterhin aus der DT-OS 2 435 244 bekannt, aus Estern der Benzoylacrylsäure durch Umsetzung mit überschüssigem Hydrazin zu einem Zwischenprodukt zu gelangen, das beim Behandeln mit Mineralsäure in der Hitze zum 3-Phenylpyridazon-(6) führt.



   Aus der DT-OS 1 695 694 geht schliesslich hervor, dass 3-Phenylpyridazone-(6), insbesondere solche, die am Phenylring und/oder in der Position 5 des Heteroringes substituiert sind, aus den entsprechenden 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäuren und Hydrazinhydrat hergestellt werden können.



  Wesentliches Merkmal des Syntheseweges ist, dass vorerst 3-Phenyl-4-hydroxypyridazinone-(6) gebildet werden, welche unter Anwendung von sauren Katalysatoren zu 3-Phenylpyridazon-(6) dehydratisiert werden müssen.



   Es ist somit für alle bisher bekanntgewordenen Verfahren charakteristisch, dass zur Phenylpyridazonbildung in letzter Stufe eine Nachbehandlung in stark saurem Medium erforderlich ist.



   Überraschenderweise wurde demgegenüber aber nun gefunden, dass es ohne jegliche saure oder sonstige Nachbehandlung möglich ist, 3-Phenylpyridazon-(6) in hoher Ausbeute und praktisch frei von Nebenprodukten zu erhalten, wenn man das Ammoniumsalz der 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazin in wässriger Lösung erhitzt.



   Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6) durch Umsetzung von 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazinhydrat, dadurch gekennzeichnet, dass die 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure in Form ihres Ammonsalzes der Formel
EMI1.2     
 in wässriger Lösung bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise   80-120"C,    mit Hydrazinhydrat umgesetzt wird.



   Bei der Reaktion wird Ammoniak frei und kann, wenn gewünscht, grösstenteils aus dem Reaktionsgemisch ausgetrieben werden. Wird die Reaktion in einem geschlossenen
Gefäss ausgeführt, so wirkt sich das Verbleiben des Ammoniaks im Reaktionsgemisch keineswegs nachteilig auf die
Umsetzung aus. In der Praxis ist es jedoch zweckmässig, das freiwerdende Ammoniak zurückzugewinnen. Es kann zur Herstellung des als Ausgangsmaterial dienenden Ammonsalzes der Formel I verwendet werden.



   Die Reaktionstemperatur wird zweckmässig im Bereich von 80 bis   1200C    gehalten, wobei bei Normaldruck oder erhöhtem Druck gearbeitet werden kann. Arbeitet man bei Normaldruck, so ist ein Arbeiten unter Rückflussbedingungen besonders vorteilhaft.



   Zur praktischen Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird beispielsweise das Ammonsalz der Formel I in Wasser gelöst und mit Hydrazinhydrat umgesetzt. Es ist jedoch nicht nötig, das Ammonsalz in isolierter Form einzusetzen, die Ammonsalzlösung kann auch in situ aus der freien 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure und Ammoniak erzeugt werden. So kann z.B. eine wässrige Suspension der Säure direkt mit wässriger Ammoniaklösung oder durch Einleiten von gasförmigem NH, zu einer wässrigen Ammonsalzlösung umgesetzt werden, die für das erfindungsgemässe Verfahren brauchbar ist.



   Als gasförmiges NH3 kann hierbei jenes dienen, das bei der Umsetzung mit Hydrazin frei wird, was besonders vorteilhaft ist. Die Reinheit des Endproduktes 3-Phenylpyridazon-6 wird aber auch dann nicht negativ beeinflusst, wenn von einer rohen 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure ausgegangen wird, wie sie beispielsweise durch Umsetzung von Acetophenon mit Glyoxylsäure anfällt. Durch Neutralisation des Reaktionsgemisches mit Ammoniak erhält man eine, das Ammonsalz der Formel I enthaltende Mischung, aus der vor Verwendung als Ausgangsmaterial im erfindungsgemässen Verfahren lediglich das Acetophenon abgetrennt werden muss Das gelingt vorteilhaft zunächst durch Schichtentrennung.



   Die wässrige Schicht, die das Ammonsalz der Formel I enthält, enthält aber noch gelöstes Acetophenon, das beispielsweise durch Wasserdampfdestillation entfernt werden kann. Das gesamte, hierbei anfallende Acetophenon kann unmittelbar in die Reaktion zurückgeführt werden.



   Auch hier ist es möglich, zur Neutralisation gasförmiges Ammoniak einzusetzen, das bei der Umsetzung des Ammonsalzes mit Hydrazinhydrat frei wird.



   Das Verfahren kann auch kontinuierlich durchgeführt werden, wobei Ammoniak und/oder Acetophenon im Kreislauf geführt werden. Die hierbei erzielte Ausbeute und die Reinheit des Produktes ist durchwegs sehr gut.



   Die nachstehenden prozentualen Konzentrationsangaben sind gewichtsmässig.



   Beispiel 1
97,1 g (0,5 Mol) 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure wurden in 450 ml Wasser suspendiert und so lange eine konzentrierte, wässrige Ammoniaklösung zugesetzt, bis die Säure gelöst und ein pH-Wert von 7,8 erreicht war. Dann wurden 25,2 g (0,5 Mol) Hydrazinhydrat (99,2%ig) zugesetzt, und die das Ammonsalz der 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure enthaltende Lösung wurde zum Sieden erhitzt. Nach etwa 5 Minuten Reaktionszeit kristallisierte das 3-Phenyl -pyridazon-(6) aus und Ammoniak entwich. Nach 4 Stunden langem Rückflusskochen wurde abgekühlt, das Kristallisat abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.



   Ausbeute: 78,4 g 3-Phenyl-pyridazon-(6) entsprechend   91%    der Theorie.



   Fp =   202-2030C.     



   Beispiel 2



   21,1 g (0,10 Mol) 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäureammoniumsalz, gelöst in 60 ml Wasser, wurden mit 5,08 g Hydrazinhydrat versetzt und in einem 250   ml    Rührautoklaven rasch auf   80"C    erwärmt; dann wurde die Temperatur auf 1200C ansteigen gelassen, nach 15 Minuten abgekühlt, das Kristallisat abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.



   Ausbeute: 16,0 g 3-Phenyl-pyridazon-(6), das sind 93 % der Theorie.



   Fp = 203-2040C.



   Beispiel 3
3600 g Acetophenon und 939 g   78,8 %ige    Glyoxylsäure wurden vermengt, dann unter Rühren auf   110"C    erwärmt. Die homogene Mischung wird 1 Stunde 45 Minuten lang bei dieser Temperatur reagieren gelassen und dann abgekühlt. Bei 600C werden 4000 ml Wasser zugesetzt, und mit 800 ml konzentrierter, wässriger Ammoniaklösung unter Rühren des Gemisches wird neutralisiert (pH-Wert 7,8), dann die spezifisch schwerere, wässrige Schicht vom Acetophenon abgetrennt und durch Wasserdampfdestillation das gelöste Acetophenon entfernt. Der so erhaltenen, wässrigen 2-Hydroxy-4-keto-4   -phenylbuttersäureammonsalzlösung    wurden 425 g   100%ges    Hydrazinhydrat zugesetzt. Das Gemisch wurde 2 Stunden lang am Rückflusskühler gekocht und dabei das Ammoniak ausgetrieben.

  Nach dem Abkühlen auf   20"C    wurde das 3-Phenylpyridazon-(6) abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.



   Es ergaben sich 1393 g schmelzpunktreines 3-Phenyl   pyrìdazon-(6)    entsprechend einer   81 %gen    Ausbeute, auf eingesetzte Glyoxylsäure bezogen, oder 95,3 % auf eingesetztes Hydrazin bezogen.



   Beispiel 4
Eine homogene Lösung von etwa 80%iger Glyoxylsäure in Acetophenon im Molverhältnis 1:3 wurde mit einer solchen Geschwindigkeit in einen Reaktor gepumpt, dass eine durchschnittliche Verweilzeit von 2 Stunden bei einer Temperatur von   107"C    gewährleistet war. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rühren in ein Rührgefäss geleitet und mit verdünntem Ammoniak neutralisiert (pH-Wert 8,5), dann das heterogene Gemisch in ein Trenngefäss geleitet und ebenfalls kontinuierlich in die spezifisch leichtere Acetophenonschicht und die spezifisch schwerere, wässrige Ammonsalzlösung der 3-Hydroxy-4-keto-4-phenylbuttersäure getrennt, in der ca.   5%    Acetophenon gelöst waren. Die Lösung wurde in eine Füllkörperkolonne geleitet und mit Wasserdampf das Acetophenon entfernt. 

  Die heisse, wässrige Lösung wurde kontinuierlich mit der äquimolaren Menge Hydrazinhydrat vermengt und in einen heizbaren Rührbehälter geleitet. In den Rührbehälter wurde so lange unter Rückflusskochen Ammonsalzlösung und Hydrazinhydrat zugeführt, bis dieser gefüllt war, dann wurde in einen 2. Kessel umgeleitet. Das Gemisch im 1. Kessel wurde 30 Minuten lang weiter erhitzt, dann abgekühlt und das 3-Phenylpyridazon-(6) abzentrifugiert.



   Es wurde reines 3-Phenylpyridazon-(6) in einer Ausbeute von 80% der Theorie auf eingesetzte Glyoxylsäure bezogen, erhalten. 

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6) durch Umsetzung von 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazinhydrat, dadurch gekennzeichnet, dass die 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure in Form ihres Ammonsalzes der Formel EMI1.1 in wässriger Lösung bei erhöhter Temperatur mit Hydrazinhydrat umgesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 80-1200C durchgeführt wird.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6), das als Zwischenprodukt für die Synthese von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden kann.
    Es ist bereits bekannt, 3-Phenylpyridazon-(6) aus dem entsprechenden 4,5-Dihydroprodukt durch Oxydation mit elementarem Brom zu gewinnen (J. Am. Chem. Soc. 75, Seite 1117, Ber. 32, Seite 399).
    Es ist weiterhin aus der DT-OS 2 435 244 bekannt, aus Estern der Benzoylacrylsäure durch Umsetzung mit überschüssigem Hydrazin zu einem Zwischenprodukt zu gelangen, das beim Behandeln mit Mineralsäure in der Hitze zum 3-Phenylpyridazon-(6) führt.
    Aus der DT-OS 1 695 694 geht schliesslich hervor, dass 3-Phenylpyridazone-(6), insbesondere solche, die am Phenylring und/oder in der Position 5 des Heteroringes substituiert sind, aus den entsprechenden 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäuren und Hydrazinhydrat hergestellt werden können.
    Wesentliches Merkmal des Syntheseweges ist, dass vorerst 3-Phenyl-4-hydroxypyridazinone-(6) gebildet werden, welche unter Anwendung von sauren Katalysatoren zu 3-Phenylpyridazon-(6) dehydratisiert werden müssen.
    Es ist somit für alle bisher bekanntgewordenen Verfahren charakteristisch, dass zur Phenylpyridazonbildung in letzter Stufe eine Nachbehandlung in stark saurem Medium erforderlich ist.
    Überraschenderweise wurde demgegenüber aber nun gefunden, dass es ohne jegliche saure oder sonstige Nachbehandlung möglich ist, 3-Phenylpyridazon-(6) in hoher Ausbeute und praktisch frei von Nebenprodukten zu erhalten, wenn man das Ammoniumsalz der 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazin in wässriger Lösung erhitzt.
    Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von 3-Phenylpyridazon-(6) durch Umsetzung von 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure mit Hydrazinhydrat, dadurch gekennzeichnet, dass die 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure in Form ihres Ammonsalzes der Formel EMI1.2 in wässriger Lösung bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise 80-120"C, mit Hydrazinhydrat umgesetzt wird.
    Bei der Reaktion wird Ammoniak frei und kann, wenn gewünscht, grösstenteils aus dem Reaktionsgemisch ausgetrieben werden. Wird die Reaktion in einem geschlossenen Gefäss ausgeführt, so wirkt sich das Verbleiben des Ammoniaks im Reaktionsgemisch keineswegs nachteilig auf die Umsetzung aus. In der Praxis ist es jedoch zweckmässig, das freiwerdende Ammoniak zurückzugewinnen. Es kann zur Herstellung des als Ausgangsmaterial dienenden Ammonsalzes der Formel I verwendet werden.
    Die Reaktionstemperatur wird zweckmässig im Bereich von 80 bis 1200C gehalten, wobei bei Normaldruck oder erhöhtem Druck gearbeitet werden kann. Arbeitet man bei Normaldruck, so ist ein Arbeiten unter Rückflussbedingungen besonders vorteilhaft.
    Zur praktischen Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird beispielsweise das Ammonsalz der Formel I in Wasser gelöst und mit Hydrazinhydrat umgesetzt. Es ist jedoch nicht nötig, das Ammonsalz in isolierter Form einzusetzen, die Ammonsalzlösung kann auch in situ aus der freien 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure und Ammoniak erzeugt werden. So kann z.B. eine wässrige Suspension der Säure direkt mit wässriger Ammoniaklösung oder durch Einleiten von gasförmigem NH, zu einer wässrigen Ammonsalzlösung umgesetzt werden, die für das erfindungsgemässe Verfahren brauchbar ist.
    Als gasförmiges NH3 kann hierbei jenes dienen, das bei der Umsetzung mit Hydrazin frei wird, was besonders vorteilhaft ist. Die Reinheit des Endproduktes 3-Phenylpyridazon-6 wird aber auch dann nicht negativ beeinflusst, wenn von einer rohen 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure ausgegangen wird, wie sie beispielsweise durch Umsetzung von Acetophenon mit Glyoxylsäure anfällt. Durch Neutralisation des Reaktionsgemisches mit Ammoniak erhält man eine, das Ammonsalz der Formel I enthaltende Mischung, aus der vor Verwendung als Ausgangsmaterial im erfindungsgemässen Verfahren lediglich das Acetophenon abgetrennt werden muss Das gelingt vorteilhaft zunächst durch Schichtentrennung.
    Die wässrige Schicht, die das Ammonsalz der Formel I enthält, enthält aber noch gelöstes Acetophenon, das beispielsweise durch Wasserdampfdestillation entfernt werden kann. Das gesamte, hierbei anfallende Acetophenon kann unmittelbar in die Reaktion zurückgeführt werden.
    Auch hier ist es möglich, zur Neutralisation gasförmiges Ammoniak einzusetzen, das bei der Umsetzung des Ammonsalzes mit Hydrazinhydrat frei wird.
    Das Verfahren kann auch kontinuierlich durchgeführt werden, wobei Ammoniak und/oder Acetophenon im Kreislauf geführt werden. Die hierbei erzielte Ausbeute und die Reinheit des Produktes ist durchwegs sehr gut.
    Die nachstehenden prozentualen Konzentrationsangaben sind gewichtsmässig.
    Beispiel 1 97,1 g (0,5 Mol) 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure wurden in 450 ml Wasser suspendiert und so lange eine konzentrierte, wässrige Ammoniaklösung zugesetzt, bis die Säure gelöst und ein pH-Wert von 7,8 erreicht war. Dann wurden 25,2 g (0,5 Mol) Hydrazinhydrat (99,2%ig) zugesetzt, und die das Ammonsalz der 2-Hydroxy-4-oxo-4-phenylbuttersäure enthaltende Lösung wurde zum Sieden erhitzt. Nach etwa 5 Minuten Reaktionszeit kristallisierte das 3-Phenyl -pyridazon-(6) aus und Ammoniak entwich. Nach 4 Stunden langem Rückflusskochen wurde abgekühlt, das Kristallisat abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
    Ausbeute: 78,4 g 3-Phenyl-pyridazon-(6) entsprechend 91% der Theorie.
    Fp = 202-2030C. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH358177A 1976-03-24 1977-03-22 Process for preparing 3-phenyl-6-pyridazone CH626071A5 (en)

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DE2819798A1 (de) * 1978-05-05 1979-11-08 Lentia Gmbh Verfahren zur herstellung von 3-phenyl-pyridazon-(6)
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