CH626113A5 - Process for preparing concentrated water-soluble stock solutions of sulpho-containing 1:2 chromium complexes - Google Patents

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CH626113A5
CH626113A5 CH1040977A CH1040977A CH626113A5 CH 626113 A5 CH626113 A5 CH 626113A5 CH 1040977 A CH1040977 A CH 1040977A CH 1040977 A CH1040977 A CH 1040977A CH 626113 A5 CH626113 A5 CH 626113A5
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CH
Switzerland
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parts
chromium
sulpho
stock solutions
concentrated water
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Application number
CH1040977A
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Otto Dr Kaufmann
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Basf Ag
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    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00—Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02—Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14—Monoazo compounds
    • C09B45/16—Monoazo compounds containing chromium
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00—Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071—Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions
    • C09B67/0072—Preparations with anionic dyes or reactive dyes
    • C09B67/0073—Preparations of acid or reactive dyes in liquid form

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Description

626113
2
PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung konzentrierter wasserlöslicher Stammlösungen von sulfonsäuregruppenhaltigen 1:2-Chromkomplexen, enthaltend 14 bis 40%, bezogen auf das
Gewicht der Stammlösung, eines chromhaltigen Farbstoffes, 86 bis 60% eines Lösungsmittelgemisches aus, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, 55 bis 90% Wasser, 45 bis 10% eines organischen Lösungsmittels der Formel 6
R -0-CH-CHo-0-(CH„-CH-0) H
I d I
U l2»
R R
(6),
in der R3 für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 ganze Zahl von 0 bis 6 steht, dadurch gekennzeichnet, dass man Kohlenstoffatomen, eine Acetyl- oder Propionylgruppe und R4 Azofarbstoffe der Formel 3 für ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und n für eine
OH
OH
an 1 :l-Chromkomplexe der Formeln 4 oder 5
(3)
©
im obengenannten Lösungsmittelgemisch zu Farbstoffen der Formeln 1 oder 2
HO,
0
Kation
9
(2) -1
3
626 113
anlagert, wobei B1 Wasserstoff oder Nitro, B2 Wasserstoff oder Hydroxysulfonyl, B3 Wasserstoff, Chlor oder Nitro und B4 Wasserstoff, Chlor oder Methyl bedeuten.
2. Anwendung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Azofarbstoffe der Formel 3 im 5 , Lösungsmittelgemisch herstellt und ohne Isolierung an die 1 :l-Chromkomplexe anlagert.
nannte o,o'-Dioxyazofarbstoffe der Formel in dem Lösungsmittelgemisch mit Chrom-III-Salzen bei erhöhter Temperatur behandelt.
Es wurde nun gefunden, dass es überraschenderweise auch gelingt, konzentrierte Lösungen von Farbstoffen der Formeln (1) oder (2),
9
10
Das Schweizer Patent 519 622 betrifft ein Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Stammlösungen von sulfonsäure-gruppen- und chromhaltigen Farbstoffen, denen o,o'-Dioxyazo-15 Verbindungen der Formel
20
iî=N=R
als chromfreie Komponenten zugrundeliegen, wobei R1 ein Wasserstoffatom oder eine Nitrogruppe bedeutet und R2 für 30 Reste der Formeln oder
H0y3-
V
Kation
40
steht, mit der folgenden Zusammensetzung:
14 bis 40% - bezogen auf das Gewicht der Stammlösung -eines chromhaltigen Farbstoffes obiger Definition,
86 bis 60% eines Gemisches aus - bezogen auf das Gewicht »5 des Gemisches -55 bis 90% Wasser,
45 bis 10% eines organischen Lösungsmittels der Formel (6)
V>N "CH-
ê\
B 0
9
Kation
50
R3-0-CH-CHo-0-(CH--GH-0-) H b t >. £ ! iL L
R4 R '
55
in der R3 für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Acetyl- oder Propionylgruppe und R4 für ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und n für eine ganze Zahl von 0 bis 6 steht, und
0 bis 12% eines Formamids der Formel
KC-N(R5)2
Ò
I
in der R5 eine Methylgruppe oder ein Wasserstoffatom bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die obenge-
in denen
B1 Wasserstoff oder Nitro,
B2 Wasserstoff oder Hydroxysulfonyl, B3 Wasserstoff, Chlor oder Nitro und B4 Wassertoff, Chlor oder Methyl bedeuten, herzustellen, wenn man Azofarbstoffe der Formel (3)
OH
OH
H0,S~/ V-N = N
-Ò
y)
S
<
(3)
626113
an 1 :l-Chromkomplexe der Formeln (4) oder (5)
5
B'
CH
3 B
^—ri = N B1" 0. 0
»4
c\ i-
\ /
Cr
(4)
B"
B
1
"0 0"
(5)
©
im Lösungsmittelgemisch gemäss dem Schweizer Patent 519 622 anlagert.
Eine besonders vorteilhafte Variante des erfindungsgemäs-sen Verfahrens besteht darin, dass man auch die Azofarbstoffe der Formel (3) in dem Lösungsmittelgemisch gemäss dem Schweizer Patent 519 622 durch Umsetzung der entsprechenden Naphthochinondiazidverbindungen mit ß-Naphthol vornimmt.
Anstelle der im Hauptpatent genannten Formamide der Formel r-
>5),
Ein Zusatz von Di- oder Oxycarbonsäuren, wie Oxalsäure, Malonsäure, Weinsäure, Glykolsäure oder y-Hydroxybutter-/Tj, säure bei der Herstellung der erfindungsgemässen Lösungen kann in vielen Fällen vorteilhaft sein.
5 Die zu den Beispielen gehörenden Formeln sind auf den Zeichenblättern zusammengestellt. Beispiel- und Formelnummern stimmen dabei überein.
Oder Beispiel 1
,o 210Teile der wässrig-feuchten Paste, die 148 Teile 6-Nitro-2-naphthochinon-l-diazid-4-sulfonsäure, 76 Teile Wasser und 6 Teile H2SO4 enthält, werden in eine Mischung aus 250 Teilen Butyldiglykol und 420 Teilen Eis eingetragen. Anschliessend trägt man innerhalb 40 Minuten 40 Teile 50prozentige Natron-15 lauge, 76 Teile ß-Naphthol und 41 Teile 25prozentiges Ammoniakwasser ein. Nach 15stündigem Rühren ist die Kupplung beendet. In die erhaltene Farbstoffmischung werden 520 Teile der wässrigfeuchten Paste, die 234 Teile des Chrom-1 :l-Kom-plexes des Azofarbstoffs aus diazotierter l-Amino-2-oxy-5-20 nitro-benzol-3-sulfonsäure und l-Phenyl-3-methyl-pyrazolon enthält, 80 Teile 50prozentige Natronlauge und 8 Teile Oxalsäure krist. eingetragen. Nun wird der Ansatz 2 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird von geringen Mengen Verunreinigungen abfiltriert. Das Filtrat stellt die kon-25 zentrierte Stammlösung dar. Sie färbt Wolle in braunen Tönen. In analoger Weise lassen sich die Lösungen von 1:2-Chrom-komplexfarbstoffen herstellen, wenn man die Chrom-1 :l-Kom plexe der o.o'-Dioxyazofarbstoffe (Formeln siehe Zeichenblatt Nr. 1, Beispiel 1 bis 3) einsetzt.
30
35
Bei
Farbton
Bei
Farbton
Bei
Farbton spiel
spiel
spiel
2
braun
3
braun
4
dunkelbraun
HC
H
0
-N (R-
kann das Lösungsmittelgemisch auch N-Methylpyrrolidon, Dimethylacetamid und/oder Verbindungen der Formel
0
r6-S -
oder
0
r6-c - nhch2ch2oh enthalten, wobei R6 Wasserstoff oder Methyl und X eine direkte Bindung, -CH2- oder Sauerstoff bedeuten.
Die Anlagerung der Verbindungen der Formel (3) wird vorzugsweise bei pH-Werten zwischen ungefähr 8 und 10 vorgenommen, weil man dann besonders günstige Ergebnisse erhält. Hinsichtlich weiterer Details der Zusammensetzung, der Herstellung und Verwendung der erfindungsgemässen Lösungen kann auf die Beispiele und das Hauptpatent verwiesen werden.
Beispiel 5 ' ^
195 Teile der wässrig-feuchten Paste, die 125 Teile 2-Naph-thochinon-l-diazid-4-sulfonsäure und 70 Teile Wasser enthält, werden in eine Mischung aus 300 Teilen Butyldiglykol und 600 Teilen Eis eingetragen. Anschliessend trägt man innerhalb von 40 Minuten 44 Teile 50prozentige Natronlauge, 78 Teile ß-Naphthol und 30 Teile 25prozentiges Ammoniakwasser ein. Nach 15stündigem Rühren ist die Kupplung beendet. In die erhaltene Farbstoffmischung werden 194 Teile des Chrom-1:1-Komplexes des Azomethinfarbstoffs aus l-Amino-2-oxy-5-nitro-benzol-3-sulfonsäure und Salicylaldehyd und 60 Teile 50prozen-tige Natronlauge eingetragen. Nun wird der Ansatz 2 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird von geringen Mengen Verunreinigung abfiltriert. Das Filtrat stellt die konzentrierte Stammlösung dar. Sie färbt Wolle in oliven Tönen.
In analoger Weise lassen sich Lösungen von 1:2-Chrom-komplexfarbstoffen herstellen, wenn man die Chrom-1 :l-Kom-55 plexe der Azomethine (Formeln siehe Zeichenblatt Nr. 2, Beispiele 6 bis 8) einsetzt.
Bei- Farbton Bei- Farbton Bei- Frbton spiel spiel spiel
40
45
50
oliv 7 gelbstichig oliv blaustichig oliv
2 Blatt Zeichnungen
CH1040977A 1976-08-25 1977-08-25 Process for preparing concentrated water-soluble stock solutions of sulpho-containing 1:2 chromium complexes CH626113A5 (en)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762638222 DE2638222C3 (de) 1976-08-25 1976-08-25 Verfahren zur Herstellung konzentrierter wasserlöslicher Stammlösungen von sulf ongruppenhaltigen 1 zu 2-Chromkomplexen

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CH626113A5 true CH626113A5 (en) 1981-10-30

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CH1040977A CH626113A5 (en) 1976-08-25 1977-08-25 Process for preparing concentrated water-soluble stock solutions of sulpho-containing 1:2 chromium complexes

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JP (1) JPS5326825A (de)
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DE (1) DE2638222C3 (de)
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GB (1) GB1581469A (de)
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4507125A (en) * 1982-11-02 1985-03-26 Ciba-Geigy Corporation Use of 1:2 chrome complex dyes for dyeing leather and furs

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Publication number Publication date
JPS5326825A (en) 1978-03-13
DE2638222A1 (de) 1978-03-02
IT1115775B (it) 1986-02-03
DE2638222C3 (de) 1980-08-21
FR2362900A2 (fr) 1978-03-24
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GB1581469A (en) 1980-12-17

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