CH626340A5 - Process for the preparation of 3-amino-1-(alpha-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone - Google Patents

Process for the preparation of 3-amino-1-(alpha-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone Download PDF

Info

Publication number
CH626340A5
CH626340A5 CH578476A CH578476A CH626340A5 CH 626340 A5 CH626340 A5 CH 626340A5 CH 578476 A CH578476 A CH 578476A CH 578476 A CH578476 A CH 578476A CH 626340 A5 CH626340 A5 CH 626340A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydroxybenzyl
azetidinone
carboxy
substituted
amino
Prior art date
Application number
CH578476A
Other languages
English (en)
Inventor
Kiyohiko Kunugita
Hatsuo Aoki
Hiroshi Imanaka
Original Assignee
Fujisawa Pharmaceutical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujisawa Pharmaceutical Co filed Critical Fujisawa Pharmaceutical Co
Publication of CH626340A5 publication Critical patent/CH626340A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D205/00Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D205/02Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D205/06Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D205/08Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with one oxygen atom directly attached in position 2, e.g. beta-lactams
    • C07D205/085Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with one oxygen atom directly attached in position 2, e.g. beta-lactams with a nitrogen atom directly attached in position 3

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung von   3-Amino- 1-(a-carboxy-    4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, von Salzen oder von Estern davon an der Carboxylgruppe, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamid)
1 -(a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, ein Salz davon oder einen Ester davon an der Carboxylgruppe, in Gegenwart einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus oder eines daraus erhaltenen Materials oder einer Aminopeptidase, die sich von einem tierischen Körper ableitet, welche ein 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido)
1 -(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, ein Salz davon oder ein Derivat davon an der Carboxylgruppe zu N-desacylieren vermag, N-desacyliert,

   um zum 3-Amino-   I-(o-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon,    einem Salz oder einem Ester davon an der Carboxylgruppe zu gelangen.



   2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die N-Desacylierung in Gegenwart einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus einer der folgenden Gattungen, nämlich:
Pseudomonas, Xanthomonas, Acetobacter, Gluconobacter, Escherichia, Proteus, Staphylococcus, Aeromonas, Protaminobacter, Bacillus, Azotobacter, Agrobacterium, Brevibacterium, Micrococcus, Microbacterium, Mycobacterium, Achromobacter, Aerobacter, Alcaligenes, Corynebacterium, Flavobacterium, Kluyvera, Arthrobacter, Sarcina, Serratia, Streptomyces, Nocardia, Micromonospora, Thermopolyspora, Amorphosporangium, Spirillospora, Actinoplanes, Aspergillus, Penicillium, Rhizopus, Mucor, Rhodotorula, Endomycopsis oder Lipomyces, oder einem davon abgeleiteten Material erfolgt.



   3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die N-Desacylierung in Gegenwart von Aminopeptidase M (E.C. 3.4.1.2) durchgeführt wird.



   4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulturbrühe des Mikroorganismus verwendet wird.



   5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein aus der Kulturbrühe des Mikroorganismus erhaltenes Material verwendet.



   6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Material ein Filtrat, eine obenauffliessende Flüssigkeit, eine Zellensuspension oder ein gereinigtes Präparat, erhalten aus der Kulturbrühe verwendet.



   7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als 3-(a-substituiertes
Glycinamido)- 1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)   2-azetidinon    eine Verbindung der folgenden Formel:
EMI1.1     
 worin R'1 die Amino- oder eine Acylaminogruppe bedeutet, verwendet.



   8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als 3-(a-substituierte    Glycinamido)- 1 - (a -carhoxy-4-hydroxybenzyl)-      2-azetidinone    eine Verbindung der folgenden Formel:
EMI1.2     
 worin R2 eine substituierte Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe und m eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeutet, verwendet.



   9. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass R'1 eine Alkanoylaminogruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet.



   10. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass R'1 eine Aroylaminogruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung einer neuen Substanz, nämlich 3-Ami   no - 1 - (a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon    (nachstehend als 3-ANA bezeichnet), welche der folgenden Formel entspricht:
EMI1.3     
 und die als Schlüsselzwischenprodukt für die Herstellung von 3-Acylaminoazetidinonderivaten wertvoll ist.



   Es ist bekannt, dass einige ss-Lactame, wie z. B. die 7-Amino-3-methylcephemverbindungen, durch enzymatische N-Desacylierung hergestellt werden können (US-Patent Nr.



  3 749 641, patentiert am 31. Juli 1973).



   Aufgrund von Versuchen mit verschiedenen Arten von Mikroorganismen und Enzymen wurde festgestellt, dass Mikroorganismen und ein Enzym, das sich aus einem gewissen tierischen Körper ableitet, bestehen, welche ein 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido)    1 - (a    -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon unter Bildung von 3-ANA zu N-desacetylieren vermögen. Es wurde ferner festgestellt, dass eine solche Reaktion dem Vermögen von Mikroorganismen oder dem Enzym zuzuschreiben ist, dank welchem die Säureamidbindung in der 3-Stellung eines  



     3-(a -substituierten    oder -unsubstituierten Glycinamido)    1- (a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinons    hydrolysiert wird.



   Erfindungsgemäss gelangt man daher zu einer neuen Substanz, nämlich 3-ANA. Dieses neue Verfahren ist überdies wirtschaftlicher hinsichtlich der industriellen Herstellung von 3-ANA.



   Erfindungsgemäss lässt sich die erwünschte Verbindung, nämlich 3-ANA der Formel I aus einem 3-(a-substituierten oder -unsubstituierten Glycinamido)    1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2.azetidinon    durch enzymatische N-Desacylierung in Gegenwart einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus, eines daraus erhaltenen Materials oder einer Aminopeptidase, die sich von einem tierischen Körper ableitet, herstellen, vorausgesetzt, dass ein jedes dieser Produkte fähig ist, die Säureamidbindung eines 3-(a-substituierten oder -unsubstituierten Glycinamido)    1- (a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinons    zu hydrolysieren.

  Insbesondere erfolgt diese enzymatische N Desacylierung dadurch, dass man ein 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido)
1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon mit einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus oder mit einem Verarbeitungsprodukt davon oder einer Aminopeptidase, die sich von einem tierischen Körper ableitet, behandelt.



   Die erfindungsgemässe Reaktion lässt sich durch das folgende Reaktionsschema wiedergeben: 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido)   1-(a -carboxy-4-hvdroxvbenzvl)-2-azefidinon    (II)
EMI2.1     
 enzymatische Desacylierung 3-ANA (I)
Was die erfindungsgemäss zur Anwendung gelangenden Ausgangsmaterialien der Formel II betrifft, ist zu verstehen, dass es wichtig ist, dass das Ausgangsmaterial eine a-substituierte oder -unsubstituierte a-Amino-aceto-amidogruppe in der 3-Stellung im Azetdinskelett aufweist, wobei festgestellt worden ist, dass eine solche Verbindung sich enzymatisch N-desacylieren lässt, und zwar unter Bildung von 3-ANA.

  Dies will besagen, dass es wesentlich ist, dass für die enzymatische N Desacylierung im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Acylaminogruppe in der 3-Stellung des Ausgangsmaterials der Formel II stets eine Aminogruppe in der a-Stellung des Acylteils aufweist.



   Die als Ausgangsmaterialien verwendeten 3-(a-substituierten oder -unsubstituierten Glycinamido)    1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone    II sind neue Verbindungen und lassen sich aus einer bekannten Verbindung, nämlich dem Antibiotikum FR-1923-Substanz, nach den Methoden, wie sie beispielsweise in den folgenden Reaktionsschemen (a) und (b) beschrieben sind, erhalten. Dabei ist zu bemerken, dass das besagte Antibiotikum, nämlich FR-1923-Substanz, in der amerikanischen Patentschrift Nr.



  3 923 977 beschrieben wird, worin diese antibiotische FR1923-Substanz nur durch verschiedene physikochemische Eigenschaften definiert wird, ohne dass man aber ihre chemische Struktur beschrieben hätte. Aufgrund von weiteren Recherchen wurde deren chemische Struktur identifiziert, was dazu geführt hat, dass man schliesslich festgestellt hat, dass man damit 3-ANA als Schlüsselzwischenprodukt für die Synthese von anderen chemisch modifizierten Verbindungen, beispielsweise von anderen 3-Acylaminoetidinonderivaten als FR1923-Substanz herstellen kann. Ferner ist zu bemerken, dass die FR-1923-Substanz sich nicht enzymatisch desacylieren lässt, wobei 3-ANA erhalten wird. 

  Ferner wurde festgestellt, dass ein   3 - (u -Amino)-acylazetidinonderivat    aus   FR- 1923 -Substanz    enzymatisch desacyliert wird unter Bildung von 3-ANA, was letztendlich Ziel der vorliegenden Erfindung ist.
EMI2.2     
  
EMI3.1     




  worin R1 eine Acylaminogruppe bedeutet.



   Wie oben erwähnt worden ist, gipfelt die vorliegende Erfindung in der Erkenntnis, dass sich nur die 3-(a-substituierten oder -unsubstituierten Glycinamido)
1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon II unter Bildung von 3-ANA der Formel I enzymatisch desacylieren lassen, wobei ein wesentlicher Bestandteil der vorliegenden Erfindung darin zu erblicken ist, dass eine Aminofunktion am a-Kohlenstoffatom einer Acylaminogruppe haftet, welche sich in der 3-Stellung einer Ausgangsverbindung der Formel
EMI3.2     
 R=H oder Substituent), befindet.



   Dabei ist zu beachten, dass der Substituent R in der 3-(asubstituierten oder -unsubstituierten Glycinamido)-Komponente der Ausgangsverbindungen II nicht von besonderer Bedeutung ist, so dass dieser Substituent R beliebige organische, bekannte Reste sein kann. Beispiele hierfür sind gesättigte oder ungesättigte acyclische Kohlenwasserstoffreste, z. B. Alkyl, Alkenyl usw., gesättigte oder ungesättigte cyclische Kohlenwasserstoffreste, z.B. Cycloalkyl, Cycloalkenyl usw., aromatische Kohlenwasserstoffreste, z. B. Phenyl usw., heterocyclische Reste, z. B. 5- oder 6gliedrige heterocyclische Gruppen, welche mindestens ein Heteroatom, nämlich mindestens ein Schwefelatom, ein Sauerstoffatom und/oder ein Stickstoffatom enthalten, z. B. Thienyl usw., an einen Benzolkern anellierte heterocyclische Gruppen, z. B.

  Indolylgruppen usw., Reste, welche eine beliebige Kombination der vorgenannten Reste darstellen, z. B. Cycloalkylalkyl- und Aralkylreste, heterocyclische Alkylreste usw.



   Bei den obenerwähnten organischen Resten kann die Kohlenwasserstoffkomponente gegebenenfalls durch mindestens ein Heteroatom, z. B. ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom usw., eine mehratomige Gruppe (z. B. -SO-,   -SO2-,    -NH-, usw.), einen zweiwertigen aromatischen Ring
EMI3.3     
 und/oder dreiwertigen heterocyclischen Ring unterbrochen sein, wobei solche Kohlenwasserstoffreste, aromatische Ringe und/oder heterocyclische Ringe mindestens einen geeigneten Substituenten, z. B. mindestens eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine Carboxylgruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroximinogruppe, eine Oxogruppe, eine Cyanogruppe, eine Sulfogruppe usw. enthalten können.



   Beispiele der obenerwähnten Substituenten R sind Gruppen der folgenden Formeln:
EMI3.4     
 worin R'1 eine Aminogruppe oder eine Acylaminogruppe bedeutet, oder    R2-(CH2)-    (IV) worin R2 eine substituierte Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe und m die Zahlen 0 bis 4 bedeuten.



   Bevorzugte Beispielse von Acylaminogruppen R'1 der obigen Formel III sind Alkanoylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, z. B. Formyl, Acetyl, Propionyl, Butyryl, Valeryl, Hexanoyl usw., Alkenoylreste mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, z.B.



  Acryloyl, Crotonoyl, Methacaryloyl usw., Alkylcarbamoylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, z. B. N-Methylcarbamoyl, N Äthylcarbamoyl, N-Propylcarbamoyl usw., Aroylreste mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, z.B. Benzoyl, Toluyl, Naphthoyl usw., Aralkanoylreste mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, z. B.



  Phenylacetyl usw., Arylcarbamoylreste mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie z. B. N-Phenylcarbamoyl, N-Naphthylcarbamoyl usw., heterocyclische Carbonylreste, z.B. Thenoyl, Furoyl, Nicotinoyl usw.



   Bevorzugte Beispiele von substituierten Arylresten R2 in der obigen Formel II sind Hydroxyarylreste mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie p-Hydroxyphenyl, p-Hydroxynaphthyl usw., und Halogenarylreste mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie z.B. m-Chlorphenyl usw.



   Bevorzugte Beispiele von heterocyclischen Resten R2 der obigen Formel IV sind Thienyl, Furyl, Indolyl, Pyridyl usw.



   Die erfindungsgemäss verwendbaren Ausgangsverbindungen der Formel II umfassen Ester sowie Salze an der Carboxylgruppe. Beispiele solcher Ester und Salze sind die folgenden:  (a) Ester: aliphatische Ester, z. B. Methylester, Propylester, Vinylester, Allylester, Äthinylester usw.  



   (b) Salze: Salze mit anorganischen oder organischen Basen, z. B. Natriumsalze, Kaliumsalze, Magnesiumsalze, Calciumsalze, Ammoniumsalze, Dicyclohexylaminsalze, Pyridinsalze, Äthanolaminsalze usw.



   Mikroorganismen, welche eine Desacylierung der Ausgangsverbindungen der Formel II unter Bildung von 3-ANA bewirken und für die vorliegende Erfindung verwendet werden können, lassen sich leicht aus dem Boden und anderen Quellen in bekannter Art isolieren und können leicht aus den bekannten Kulturen, welche dem Fachmann in den folgenden Stellen zugänglich sind, z. B.

  ATCC (American Type Culture Collection, Maryland, USA), IAM (Institute of Applied Microbiology, University of Tokyo, Japan), IFO (Institute For Fermentation, Osaka, Japan), HUT (Hiroshima University, Faculty of Engineering, Hiroshima, Japan), IID (The Institute for Infectious Diseases, University of Tokyo, Tokyo, Japan), CBS (Centraalbureau voor Schimmelcultures, Baarn, Netherlands), FERM (Fermentation Research Institute, Agency of Industrial Science and Technology, Chiba, Japan) und NRRL (Northern Utilization Research and Development Division, US Department of Agriculture, Illinois, USA) usw., erhalten werden.



   Für konkrete Beispiele der obigen Mikroorganismen sei auf die folgende Tabelle I verwiesen.



   Tabelle I Gattung Mikro- Stamm organismus
Nr.



  Pseudomonas 1 Pseudomonas schuylkiliensis    IAM 1126   
2 Pseudomonas aureofaciens
IFO 3523
3 Pseudomonas putrefaciens
IFO 3909
4 Pseudomonas    riboflavina   
IFO 3140 Xanthomonas 5 Xanthomonas campestris    IAM 1671    Acetobacter 6 Acetobacter acetosus    IAM 1803   
7 Acetobacter rancens
IAM 1825 Gluconobacter 8 Gluconobacter capsulatus    IAM 1813    Escherichia 9 Escherichia coli    IAM1204    Proteus 10 Proteus vulgaris
IID OX19US Staphylococcus 11 Staphylococcus aureus    IAM1011    Aeromonas 12 Aeromonas hydrophila    Lag 1018    Protaminobacter 13 Protaminobacter alboflavus    IAM 1040    Bacillus 14 Bacillus subtilis    IAM 1069   
Tabelle 1 (Fortsetzung) Gattung Mikro- Stamm 

   organismus
Nr.



   15 Bacillus cereus    1AM1072   
16 Bacillus megaterium    IAM 1166    Azotobacter 17 Azotobacter vinelandii    IAM1078    Agrobacterium 18 Agrobacterium tumefaciens
I A M 1037 Brevibacterium 19 Brevibacterium ammoniagenes    IAM 1641    Micrococcus 20 Micrococcus luteus    Tau 1097    Microbacterium 21 Microbacterium flavum
I A M 1642 Mycobacterium 22 Mycobacterium tuberculosis    IIDH37RV    Achromobacter 23 Achromobacter cycloclastes
IAM 1013 Aerobacter 24 Aerobacter aerogenes    Tau 1019    Alcaligenes 25 Alcaligenes faecalis
I A M 1015 Corynebacterium 26 Corynebacterium fascians    IAM 1079    Flavobacterium 27 Flavobacterium arborescens
IFO 3750 Kluyvera 28 Kluyvera citrophila    ATCC21285    

    Arthrobacter 29 Arthrobacter simplex    Lag 1660    Sarcina 30 Sarcina lutea    Lag 1099    Serratia 31 Serratia marcescens    IAM 1067    Streptomyces 32 Streptomyces arabicus    IFO3406   
33 Streptomyces fradiae
IFO3123
34 Streptomyces olivaceus
IFO 3200
35 Streptomyces shindenensis    Info 3399    Nocardia 36 Nocardia asteroides    IFO3384    Micromonospora 37 Micromonospora purpurea    IFO 12575    Thermopolyspora 38 Thermopolyspora polyspora    IFO 12134    Amorphosporangium 39 Amorphosporangium auranticolor    Info 12245   
Spirillospora 40 Spirillospora albida    IFO 12248     
Tabelle 1 (Fortsetzung) Gattung Mikro- Stamm organismus
Nr.



  Actinoplanes 41 Actinoplanes armeniacus    IFO 12555    Aspergillus 42 Aspergillus oryzae    I A M 2630    Penicillium 43 Penicillium casei    IAM7284   
44 Penicillium chrysogenum    1AM7106    Rhizopus 45 Rhizopus delemar    IAM6038    Mucor 46 Mucor fragilis    1AM6140    Rhodotorula 47 Rhodotorula rubra    IFO0002    Endomycopsis 48 Endomycopsis capsularis    HUT7236    Lipomyces 49 Lipomyces starkeyi    HUT7263   
Unter die vorliegende Erfindung fällt auch die Verwendung von Mutanten, welche aus solchen Mikroorganismen in an sich bekannter Weise, z.

  B. durch Röntgenstrahlen, Ultraviolettbestrahlung, Behandlung mit Chemikalien, wie Salpetersäure, Stickstofflostgas, Azaserin, 2-Aminopurin, N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin (NTG) usw., erzeugt werden.



   Dabei ist zu verstehen, dass ein erfindungsgemäss verwendeter Mikroorganismus keineswegs auf die Gattung, die Art oder die Mutante davon im obenerwähnten Sinne beschränkt sein soll.



   Erfindungsgemäss lassen sich Mikroorganismen in Form einer Kulturbrühe verwenden, welche durch Züchtung des Mikroorganismus in geeigneter Weise erhalten wird. Man kann auch Verarbeitungsprodukte davon verwenden.



   Die Züchtung der besagten Mikroorganismen lässt sich allgemein in bekannter Weise durchführen, wobei man mit Vorteil rührt, und zwar unter Belüftung. Als zu verwendendes Kulturmedium kann man ein Nährmedium verwenden, welches Quellen von assimilierbarem Kohlenstoff und Stickstoff und anorganische Salze enthält. Bevorzugte Kohlenstoffquellen sind beispielsweise Glucose, Saccharose, Lactose, Glycerin und Stärke. Die bevorzugten Stickstoffquellen sind beispielsweise Fleischextrakt, Pepton, Glutenmehl, Maismehl, Baumwollsamenmehl, Sojabohnenmehl, Maisquellflüssigkeit, Hefeextrakt, Caseinhydrolysate und Aminosäuren sowie anorganische und organische Stickstoffverbindungen, wie Ammoniumsalze, z.B. Ammoniumnitrat, Ammoniumphosphat usw.



  Gewünschtenfalls kann man auch Mineralsalze, wie Calciumcarbonat, Natrium- oder Kaliumphosphat, Magnesiumsalze oder Kupfersalze und verschiedene Vitamine mitverwenden.



   Um die Aktivität der Kulturbrühe oder des daraus gewonnenen Materials, welches eine Ausgangsverbindung der Formel II unter Bildung von 3-ANA der Formel I zu N-desacylieren vermag, zu erhöhen, kann man als Stimulans eine kleine Menge FR-1923-Substanz oder der Ausgangsverbindung der Formel II dem zu verwendenden Kulturmedium zugeben.



   Der geeignete pH-Wert des Kulturmediums, die geeignete Züchtungstemperatur und die geeignete Züchtungsdauer schwanken je nach der Art des zu verwendenden Mikroorganismus. Geeignete pH-Werte liegen normalerweise im Bereiche von 5 bis 8. Die Temperatur liegt üblicherweise bei ungefähr 20   "C    bis ungefähr 37   "C    und vorzugsweise bei 27 bis 33   "C.    Die Züchtungsdauer liegt gewöhnlich zwischen 24 und 120 Stunden und vorzugsweise zwischen 40 und 100 Stunden.



   Die so erhaltene Kulturbrühe und deren Verarbeitungsprodukte kann für die Herstellung von 3-ANA verwendet werden. Dabei ist unter Verarbeitungsprodukt der Kulturbrühe jedes Präparat zu verstehen, welches eine enzymatische N-Desacylierungsaktivität enthält und in an sich üblicher Weise zur Steigerung der besagten N-Desacylierungsaktivität behandelt worden ist.



   Die   N-Desacylierungsaktivität    der Kulturbrühe ist in den Zellen (intracellular) und/oder ausserhalb der Zellen (extracellular) vorhanden.



   Sofern die Aktivität zur Hauptsache in den Zellen liegt, so kann man das folgende Präparat als Verarbeitungsprodukt der Kulturbrühe verwenden:  (1) rohe Zellen: in an sich bekannter Weise, z. B. durch Filtrieren und Zentrifugieren, aus der Kulturbrühe abgetrennt;  (2) getrocknete Zellen: durch Trocknen der besagten rohen Zellen in an sich bekannter Weise, z. B. durch Lyophilisierung und Vakuumtrocknung, erhalten;  (3) zellenfreier Extrakt: erhalten durch Zerstörung der besagten rohen oder getrockneten Zellen in an sich bekannter Weise, z. B. durch Vermahlen der Zellen mit Aluminiumoxyd, Meersand usw. oder durch Behandeln der Zellen mit Überschallwellen, oder  (4) eine Enzymlösung: erhalten durch die Reinigung oder teilweise Reinigung der besagten zellenfreien Extrakte in an sich bekannter Weise.



   Sofern die Aktivität zur Hauptsache von ausserhalb der Zellen herrührt, so kann man das folgende Präparat als Verarbeitungsprodukt verwenden:  (1) überstehende Flüssigkeit oder ein Filtrat: erhalten aus der Kulturbrühe in üblicher Weise; oder  (2) Enzymlösung: erhalten durch Reinigung oder teilweise Reinigung der überstehenden Flüssigkeit oder des Filtrats in an sich bekannter Weise.



   Eine Aminopeptidase, die sich aus einem tierischen Körper ableitet und beim vorliegenden Verfahren verwendet werden kann, ist ein Enzym, welches das N-ständige Ende in einem Dipeptid oder Oligopeptid hydrolysiert.



   Als Beispiele solcher Enzyme kann man Aminopeptidase M nennen, welche in einem tierischen Gewebe, z. B. in Nieren von Schweinen (E.C. 3.4.1.2) (vgl. The Enzyme, Bd. 3, S.



  102) usw., vorkommt.



   Die Aminopeptidase kann nicht nur in gereinigtem Zustand, sondern auch in rohem Zustand verwendet werden.



  Dies will besagen, dass die Aminopeptidase im Zustand eines zellenfreien Extraktes, welcher Aminopeptidase enthält, oder im Zustand eines Enzyms, welches durch Reinigung oder durch teilweise Reinigung eines zellfreien Extraktes in an sich bekannter Weise für die Reinigung von Enzymen erhalten wird, verwendet werden kann, unter der Bedingung, dass der Zustand des Enzyms die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst.

 

   Die erfindungsgemässe Reaktion erfolgt dadurch, dass man ein Ausgangsmaterial der Formel II mit der Kulturbrühe des Mikroorganismus oder eines Verarbeitungsproduktes davon oder einer Aminopeptidase behandelt.



   Die enzymatische Reaktion erfolgt vorzugsweise in einem wässrigen Medium, z. B. Wasser oder einer Pufferlösung. Diese Umsetzung erfolgt gewöhnlich dadurch, dass man das Ausgangsmaterial der Formel II der Kulturbrühe des Mikroorganismus oder einem flüssigen Verarbeitungsprodukt, z. B. der überstehenden Flüssigkeit, dem Filtrat, der Enzymlösung usw., oder der Lösung oder der Suspension der Kulturbrühe oder eines Verarbeitungsproduktes oder einem Aminopeptidase  präparat, das sich von einem tierischen Körper ableitet, in einem wässrigen Medium hinzugibt. In gewissen Fällen kann ein Schütteln oder Rühren des besagten Reaktionsgemisches von Vorteil sein.



   Bevorzugte pH-Werte des Reaktionsgemisches, die Konzentration der Substrate, die Reaktionsdauer und die Reaktionstemperatur können je nach den Eigenschaften der Kulturbrühe oder des Verarbeitungsproduktes oder der zu verwendenden Aminopeptidase oder der Ausgangsverbindung der Formel II schwanken. Diese Umsetzung erfolgt aber vorzugsweise bei einem pH-Wertbereich von 4 bis 10, einer Temperatur von 20 bis 60   "C    und während einer Dauer von 30 Minuten bis 5 Stunden. Die Konzentration der zu verwendenden Ausgangsverbindung der Formel II als Substrat im Reaktionsgemisch kann in einem Bereich von 0,1 bis 100 mg pro ml schwanken.



   Ferner kann die erfindungsgemässe Umsetzung auch ein Verfahren umfassen, gemäss welchem man den Mikroorganismus in einem Kulturmedium züchtet, welches eine Ausgangsverbindung der Formel II enthält, wobei 3-ANA der Formel I im Kulturmedium gebildet wird.



   Das so erhaltene 3-ANA der Formel I lässt sich aus dem Reaktionsgemisch in üblicher Weise abtrennen oder gewinnen.



   Das erfindungsgemäss angestrebte Endprodukt 3-ANA stellt ein neues Schlüsselzwischenprodukt für die Herstellung von anderen 3-Acylaminoazetidinonderivaten dar. In diesem Zusammenhang kann man darauf hinweisen, dass das erfindungsgemäss erhältliche 3-ANA der 6-Aminopenicillansäure (6-APA) auf dem Penicillingebiet und 7-Aminocephalosporansäure (7-ACA) auf dem Cephalosporingebiet entspricht. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass 6-APA erhalten worden ist durch Desacylierung von Penicillin G, welches durch Fermentierung von Penicillium chrysogenum erzeugt worden ist, worauf manche halbsynthetische Penicilline durch Acylierung von 6-APA erhalten werden konnten.



  Auch wurde 7-ACA durch Desacylierung von Cephalosporin C erhalten, welches durch Fermentierung von   Cephalosporium    acremonium erzeugt worden war, worauf man manche halbsynthetische Cephalosporine durch Acylierung von 7-ACA herstellen konnte.



   Die Bedeutung von 3-ANA auf dem neuen Azetidinon Antibiotikagebiet lässt sich mit jener von 6-APA und 7-ACA vergleichen.



   3-ANA, welches sich von der FR-1923-Substanz, erzeugt durch Fermentierung von Nocadria uniformis var. Asuyamanensis, ableitet, muss somit als Schlüsselzwischenprodukt für die Herstellung vieler anderer verbesserter und wertvollerer 3-Acylaminoazetidinonderivate angesehen werden. Als Beispiel eines solchen Derivates, welches man durch Acylierung von 3-ANA erhalten kann, sei 1-(a-Carboxy-4-hydroxybenzyl)-3-[2-{2-(4-chlor    2-nitrophenoxy)-acetamido) -2- (2-thienyl)-acetami do]-2-azetidinon    genannt, welches hinsichtlich der antimikrobiellen Wirkung gegenüber pathogenen, grampositiven Bakterien verbesserte Eigenschaften aufweist.



   Die folgenden Beispiele mögen die vorliegende Erfindung erläutern.



   In den folgenden Beispielen wird das erfindungsgemäss angestrebte 3-ANA, welches im Reaktionsgemisch erhalten wird, qualitativ oder quantitativ in folgender Weise bestimmt:  (1) Verfahren zum qualitativen Nachweis der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindung:    10 ,tal    des Reaktionsgemisches wurden auf ein Eastman Chromagram Sheet 13254 Cellulose (Wz., Eastman Kodak Co.) stellenweise aufgetragen und hierauf unter Verwendung einer Mischung von n-Propanol und Wasser im Mischungsverhältnis von 1:1 als Entwicklerlösungsmittel und unter Verwendung von Ninhydrin als farberzeugendes Reaktionsmittel der Dünnschichtchromatographie unterworfen. Der Fleck der gewünschten Verbindung, nämlich 3-ANA, wurde als purpurrot gefärbte Stelle in der Nähe des Rf-Wertes von 0,77 beobachtet.



   (2) Verfahren zur Bestimmung der gewünschten Verbindung:    40,ul    des Reaktionsgemisches wurden unter Verwendung eines Celluloseblattes in im wesentlichen gleicher Weise wie im obigen Absatz der Dünnschichtchromatographie unterzogen.



  Der Fleck der gewünschten Verbindung wurde als Ultraviolettstrahlung absorbierende Stelle in der Nähe des Rf-Wertes von 0,77 festgestellt, wobei man eine Ultraviolettlampe (2536    )    verwendet. Dann wurde dieser Fleck aus dem Blatt herausgenommen und in ein Reagenzglas eingetragen. 4 ml einer 0,1n-Natriumhydroxydlösung wurden hierauf in das Reagenzglas gegossen und dieses anschliessend während 10 Minuten stehengelassen. Hierauf wurde das Gemisch im Reagenzglas während 5 Minuten bei 2500 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert, wobei man eine überstehende Flüssigkeit erhielt.



  Die Ultraviolettabsorptionsintensität der überstehenden Flüssigkeit bei 247 nm wurde gemessen und die Ausbeute an 3 ANA auf der Basis des   e-Wertes    von 12 000 einer authentischen Probe der gewünschten Verbindung berechnet.



   Beispiel 1
100 ml eines Kulturmediums (pH 7,2), welches 2%  Kyokuto powdery Bouillon  (Wz. der Fa. Kyokuto Seiyaku Kogyo Co., Ltd.) in einem Sakaguchi-Kolben (Fassungsvermögen: 500 ml) enthielt, wurde in an sich bekannter Weise sterilisiert und hierauf mit einer 2 Tage alten   Schrägkultur    von Pseudomonas schuylkiliensis IAM 1126 geimpft. Hierauf wurde der Organismus im Medium während 48 Stunden unter Schütteln wachsen gelassen. Sechs Stunden nach Beginn des Wachstums wurden 0,5 mg   3-[2-(4-(3-Amino-3 -carboxypropoxy)-phenyl) -gly-    cinamido]- 1 - (a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-aze tidinon dem Medium hinzugegeben.

  Nach der Züchtung wurde die Kulturbrühe während 15 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 5000 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert, wobei man eine überstehende Flüssigkeit erhielt. 50 ml dieser Flüssigkeit wurden hierauf mit 1 g    3-[2- (4- (3-Amino-3-carboxypropoxy)-phenyl)-gly- cinamido]-1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-aze-    tidinon versetzt und die Lösung auf einen pH-Wert von 7,0 eingestellt und anschliessend während 4 Stunden bei 37   "C    inkubiert.



  Nach Ablauf dieser Inkubationszeit wurden 120 mg 3-ANA im Reaktionsgemisch festgestellt. Hierauf wurden 50 ml des Reaktionsgemisches durch eine mit Aktivkohle in granulierter Form beschickten Säure hindurchgeleitet. Die Säule wurde mit 500 ml Wasser und anschliessend mit 500 ml einer 50%igen wässrigen Methanollösung gewaschen, worauf man die gewünschte Verbindung mit 1500 ml einer   50%gen    wässrigen Acetonlösung eluierte. 1500 ml dieses Eluats wurden unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man ein Konzentrat (50 ml) erhielt, das hierauf mit 250 ml Aceton versetzt wurde.

 

  Hierauf wurde das unlösliche Material durch Filtrieren entfernt. Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt, und 20 ml des Konzentrates wurden auf einen pH-Wert von 2,0 eingestellt, worauf man das Konzentrat mit 20 ml n-Butanol versetzte. Hierauf wurde die Lösung gerührt und dann die n-Butanolschicht abgetrennt, worauf 100 ml Diäthyläther der n-Butanolschicht hinzugegeben wurden. Das Gemisch wurde filtriert, wobei man 40 mg eines weissen Pulvers erhielt, welches in einem kleinen Volumen Methanol gelöst und über Nacht bei Zimmertemperatur stehengelassen wurde. Auf diese Weise er  hielt man 33 mg eines weissen kristallinen Produktes von 3 ANA. Smp. 203 bis 206   "C    (Zersetzung).



   Infrarotabsorptionsspektrum: v max: 3140, 2400-2700,    1765, 1745, 1585 cm¯l.   



   Beispiel 2
Zellen von Pseudomonas schuylkiliensis IAM 1126, welche durch Zentrifugieren während 15 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 5000 Umdrehungen pro Minute einer Kulturbrühe, welche im wesentlichen in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten worden ist, abgetrennt worden waren, wurden mit 50 ml einer   0,15molaren    Phosphatpufferlösung (pH 7,0) gewaschen und hierauf erneut zentrifugiert. Hierauf wurden die so behandelten Zellen in der gleichen, obenerwähnten Pufferlösung suspendiert, wobei man 10 ml einer Suspension erhielt.

  Zu dieser Suspension wurden hierauf 10 ml einer wässrigen Lösung mit einem pH-Wert von 7,0, welche 1 g 3-[2-{4-(3-Amino-3-carboxypropoxy)-phenyl} -gly    cinamido]- 1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-aztidinon    enthielt, hinzugegeben, worauf man das Gemisch während 4 Stunden bei   37    C inkubieren liess. Nach erfolgter Umsetzung stellte man im Reaktionsgemisch 170 mg 3-ANA fest. Hierauf wurde das Reaktionsgemisch zentrifugiert, wobei man eine überstehende Flüssigkeit und 48 mg weisser Kristalle von 3 ANA nach der gleichen Reinigungsmethode von Beispiel 1 erhielt. Das Infrarotabsorptionsspektrum der so erhaltenen Verbindung war identisch mit jenem einer authentischen Probe von 3-ANA, wobei keine Schmelzpunktserniedrigung beim Mischschmelzpunkt feststellbar war.



   Beispiel 3
100 ml eines Kulturmediums (pH 7,2), welches 2%  Kyokuto Powdery Bouillon  enthielt, wurde in bekannter Weise in jeweils 100 Sakaguchi-Kolben mit einem Fassungsvermögen von 500   ml    sterilisiert und hierauf mit einer Öse voll einer 2tägigen Schrägkultur von Pseudomonas schuylkiliensis IAM 1126 inkubiert. Der Organismus wurde während 48 Stunden bei Schütteln im Medium bei 30   "C    wachsen gelassen. Sechs Stunden nach Beginn des Wachstums gab man dem Medium 100 mg FR-1923-Substanz hinzu. Nach beendetem Wachstum erhielt man 9,5 Liter überstehende Flüssigkeit aus der Kulturbrühe beim Zentrifugieren während 15 Minuten bei 5000 Umdrehungen pro Minute, worauf man unter reduziertem Druck konzentrierte.

  Ein Liter des Konzentrats wurde über Nacht gegen 10 Liter Wasser dialysiert und hierauf mittels Ammoniumsulfat einer Fraktionierung unterworfen, worauf 50 ml des Niederschlages bei einer Sättigung zwischen 40 bis 60% mittels Ammoniumsulfat durch eine Säule von DEAE Sephadex A-24 (Wz. der Fa. Pharmacia AB), gesättigt mittels einer   l/l5molaren    Phosphatpufferlösung, hindurchgeleitet worden. Hierauf wurde diese Lösung durch eine mit der gleichen Phosphatpufferlösung gesättigte Hydroxyapatitsäule hindurchgeleitet, worauf man die gewünschte Verbindung mit 500 ml einer 0,2molaren Phosphatpufferlösung eluierte. 500 ml dieses Eluats wurden dann mittels Ammoniumsulfat einer Fraktionierung unterworfen.

  Die bis zu einer   70%gen    Sättigung mit Ammoniumsulfat erhaltenen Ausfällungen wurden in 50 ml einer   '/15molaren    Phosphatpufferlösung (pH 7,2) gelöst (nachstehend als behandeltes Material I von Pseudomonas schuylkiliensis bezeichnet). Zu 0,2 ml dieser Lösung gab man 0,2 ml einer wässrigen Lösung (pH 7,0) enthaltend 10 mg   3-[2-(4-(3-Amino-3 -carboxypropoxy)-phenyl) -gly- cinamido]- 1 -(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-aze    tidinon, hinzu. Das Gemisch wurde hierauf auf einen pH-Wert von 8,0 eingestellt und dann während 30 Minuten bei 37   "C    bebrütet, worauf man 4 mg 3-ANA im Reaktionsgemisch feststellen konnte.



   Beispiel 4
10 Liter einer Kulturbrühe von Pseudomonas schuylkiliensis IAM 1126, erhalten im wesentlichen gemäss Angaben in Beispiel 3, wurden während 15 Minuten bei 5000 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert, wobei man 9,5 Liter einer überstehenden Flüssigkeit erhielt. Diese Flüssigkeit wurde hierauf unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man 1 Liter eines Konzentrats erhielt, welches über Nacht gegen 10 Liter Wasser dialysiert und hierauf mit Ammoniumsulfat einer Fraktionierung unterworfen wurde. 50 ml des Niederschlages mit einer Sättigung von 40 bis 60% mittels Ammoniumsulfat wurden durch eine Säule von DEAE-Sephadex A-25, gesättigt mittels einer   /15molaren    Phosphatpufferlösung, hindurchgeleitet.

  Dann wurden   25,ul    der hindurchgeleiteten Lösung in jedes von zwei Reagenzgläsern gegeben und jedes Glas mit   25,ul    einer   '/,,molaren    Phosphatpufferlösung (pH 7,2), enthaltend 0,5 mg   1-(a-Carboxy-4-hydroxybenzyl)-3-{2-(4-hy-      droxyphenyl)glycinamido)-2-azetidinon    oder   1-(a-Carboxy-4-hydroxybenzyl)-3-[3-(3-indolyl)-2-    aminopropionamido]-2-azetidinon, hinzugegeben. Ein jedes dieser Gemische wurde während 4 Stunden bei 37   "C    inkubiert. Nach erfolgter Umsetzung wurde das im Reaktionsgemisch erzeugte 3-ANA nach der obenerwähnten Methode bestimmt mit dem Unterschied, dass eine Mischung von n-Propanol und Wasser (Mischungsverhältnis 7:3) als Entwicklerlösungsmittel verwendet wurde.

  Die jeweilige Ausbeute betrug 0,1 mg.



   Beispiel 5
Jeder Stamm der Bakterien von Mikroorganismen Nr. 2 bis 31, Actinomycetes von Mikroorganismen Nr. 32 bis 41, der Pilze von Mikroorganismen Nr. 42 bis 46 und der Hefen von Mikroorganismen Nr. 47 bis 49, wie sie in der obigen Tabelle I genannt worden sind, wurden in einem Medium und unter Kulturbedingungen gemäss folgender Tabelle II unter Schütteln zum Wachsen gebracht. Nach erfolgter Züchtung wurde jede der Kulturbrühen (0,2 ml) mit 0,2 ml einer wässrigen Lösung (pH 8,2), enthaltend 10 mg   3-[2-(4-(3 -Amino-3-carboxypropoxy)-phenyl)    -gly cinamido}-1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, versetzt. Hierauf wurde jede Mischung bei 37   "C    geimpft, worauf man nach Ablauf von 4 Stunden und 24 Stunden nach Beginn der Inkubation das in jedem Reaktionsgemisch erzeugte 3-ANA feststellte. 

  Die Resultate finden sich in der folgenden Tabelle III.



   Tabelle II
Bakterium Actinomycetes Pilz und Hefe Medium  Kyokuto Powdery Lactose 1,0% Glucose 0,4%
Bouillon  2% Pepton   0,5%    Pepton 1,0%  (vorausgesetzt, dass Rindfleischextrakt 0,5% Hefeextrakt 0,4% im Falle der Gattung Natriumchlorid   0,5 %    Calciumcarbonat   0,3 %   
Acetobacter und Glucono bacter 0,5 % Calcium carbonat dem Medium zugegeben worden ist)  
Tabelle II (Fortsetzung)
Bakterium   Actin(lmycotes      I'ilz Ull(i l{ele    pH des Mediums 7,2 7,2 7,3 Temperatur der Kulturbrühe   30"C      30"C      25"C    Dauer der Züchtung 48 Stunden 96 Stunden 96 Stunden
Tabelle III Mikroorganismus Ausbeute (mg) an 3-ANA Nr.

   4 Stunden nach 24 Stunden nach
Beginn der Beginn der
Inkubation Inkubation
2 1,3 1,5
3 1,3 1,5
4 0,8 1,5
5 0,8 1,5
6 0,8
7 0,2
8 0,2
9 2,2 10 0,8 0,96 11 0,2 0,96 12 0,8 0,96 13 0,8 0,96 14 0,04 0,28 15 0,2 0,28 16 0,2 0,08 17 0,8 0,96 18 0,8 0,96 19 0,8 0,96 20 0,8 0,96 21 0,8 22 0,8 23 0,2 24 1,3 25 1,3 26 0,8 27 0,8 28 0,8 29 0,8 30 1,3 31 0,8 32 0,8 33 1,3 34 1,3 35 0,8 36 0,04 37 0,2 38 0,2 39 0,8 40 0,8 41 0,2 42 0 0,28 43 0 0,08 44 0,2 0,2 45 0,04 0,08 46 0,2 0,28 47 0 0,96 48 0 0,28 49 0 0,08   #   
Beispiel 6
0,5 ml einer 1/15molaren Phosphatpufferlösung, enthaltend 10mg   3-[2-{4-(3-Benzamido-3-carboxypropoxy)-phenyl}-    glycinamido]- 1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, wurde zu 0,5 ml des gemäss Beispiel 1 erhaltenen, behandelten Materials I von Pseudomonas schuylkiliensis hinzugegeben.



  Hierauf wurde das Gemisch während 2 Stunden bei 37   "C    inkubiert, worauf das im Reaktionsgemisch erzeugte 3-ANA nach der obenerwähnten Methode bestimmt wurde mit dem Unterschied, dass man eine Mischung von n-Butanol, Essigsäure und Wasser im Mischungsverhältnis 4:1:2 als Entwicklungslösungsmittel verwendete (Rf-Wert: 0,50). Ausbeute:   1,2 mg.   



   Beispiel 7
0,5 ml einer   '/,,molaren    Phosphatpufferlösung (pH 7,2), enthaltend 10 mg   3-C2- (4-(3-Acetamido-3 -carboxypropoxy)-phenyl)- glycinamido]- 1 -(a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-    azetidinon, wurde zu 0,5 ml des gemäss Beispiel 3 erhaltenen behandelten Materials I von Pseudomonas schuylkiliensis hinzugegeben.



  Hierauf wurde das Gemisch während 2 Stunden bei 37   "C    inkubiert, worauf man das im Reaktionsgemisch erzeugte 3 ANA nach der obenerwähnten Methode bestimmte mit dem Unterschied, dass man eine Mischung von n-Propanol und Wasser im Mischungsverhältnis von 7:3 als Entwicklerlösungsmittel   verwendete    (Rf-Wert: 0,46). Ausbeute: 0,7 mg.



   Beispiel 8
50 Einheiten Aminopeptidase M Nr. A-7761 (Wz. der Fa.



  Sigma Chemical Co.) (abgeleitet von Schweinenierenmikrosomen) wurden in 40 ml einer wässrigen Lösung (pH 8,0), enthaltend 2 g   3-[2- {4- (3 -Amino-3 -carboxypropoxy)-phenyl}-gly-    cinamido]- 1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, gelöst und das Gemisch dann während 25 Stunden bei 37   C    inkubiert. Nach erfolgter Inkubation stellte man 450 mg 3 ANA im Reaktionsgemisch fest.

 

   Hierauf wurde das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man 4 ml eines Konzentrats erhielt, das man auf einen pH-Wert von 2,0 einstellte. Hierauf wurde dieses Gemisch unter Verwendung von Cellulose (Entwicklungslösungsmittel: mit Wasser gesättigtes n-Butanol) der Säulenchromatographie unterworfen. 150 ml Fraktionen, enthaltend 3-ANA, wurden gesammelt und unter vermindertem Druck eingeengt. 50 ml Äthyläther wurden hierauf 5 ml des Konzentrats hinzugegeben, wobei man einen Niederschlag erhielt, welcher durch Filtrieren gewonnen wurde. Dann wurde getrocknet, wobei man 85 mg eines weissen Pulvers erhielt.



  Dieses weisse Pulver wurde in einer kleinen Menge Methanol gelöst und das Gemisch über Nacht stehengelassen, wobei man 65 mg weisse Kristalle von 3-ANA erhielt. Smp. 203 bis 206   "C    (unter Zersetzung). 

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von 3-Amino- 1-(a-carboxy- 4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, von Salzen oder von Estern davon an der Carboxylgruppe, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamid) 1 -(a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, ein Salz davon oder einen Ester davon an der Carboxylgruppe, in Gegenwart einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus oder eines daraus erhaltenen Materials oder einer Aminopeptidase, die sich von einem tierischen Körper ableitet, welche ein 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido) 1 -(a-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, ein Salz davon oder ein Derivat davon an der Carboxylgruppe zu N-desacylieren vermag, N-desacyliert,
    um zum 3-Amino- I-(o-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon, einem Salz oder einem Ester davon an der Carboxylgruppe zu gelangen.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die N-Desacylierung in Gegenwart einer Kulturbrühe eines Mikroorganismus einer der folgenden Gattungen, nämlich: Pseudomonas, Xanthomonas, Acetobacter, Gluconobacter, Escherichia, Proteus, Staphylococcus, Aeromonas, Protaminobacter, Bacillus, Azotobacter, Agrobacterium, Brevibacterium, Micrococcus, Microbacterium, Mycobacterium, Achromobacter, Aerobacter, Alcaligenes, Corynebacterium, Flavobacterium, Kluyvera, Arthrobacter, Sarcina, Serratia, Streptomyces, Nocardia, Micromonospora, Thermopolyspora, Amorphosporangium, Spirillospora, Actinoplanes, Aspergillus, Penicillium, Rhizopus, Mucor, Rhodotorula, Endomycopsis oder Lipomyces, oder einem davon abgeleiteten Material erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die N-Desacylierung in Gegenwart von Aminopeptidase M (E.C. 3.4.1.2) durchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulturbrühe des Mikroorganismus verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein aus der Kulturbrühe des Mikroorganismus erhaltenes Material verwendet.
  6. 6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Material ein Filtrat, eine obenauffliessende Flüssigkeit, eine Zellensuspension oder ein gereinigtes Präparat, erhalten aus der Kulturbrühe verwendet.
  7. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als 3-(a-substituiertes Glycinamido)- 1-(a-carboxy-4-hydroxybenzyl) 2-azetidinon eine Verbindung der folgenden Formel: EMI1.1 worin R'1 die Amino- oder eine Acylaminogruppe bedeutet, verwendet.
  8. 8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als 3-(a-substituierte Glycinamido)- 1 - (a -carhoxy-4-hydroxybenzyl)- 2-azetidinone eine Verbindung der folgenden Formel: EMI1.2 worin R2 eine substituierte Arylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe und m eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeutet, verwendet.
  9. 9. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass R'1 eine Alkanoylaminogruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet.
  10. 10. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass R'1 eine Aroylaminogruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung einer neuen Substanz, nämlich 3-Ami no - 1 - (a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon (nachstehend als 3-ANA bezeichnet), welche der folgenden Formel entspricht: EMI1.3 und die als Schlüsselzwischenprodukt für die Herstellung von 3-Acylaminoazetidinonderivaten wertvoll ist.
    Es ist bekannt, dass einige ss-Lactame, wie z. B. die 7-Amino-3-methylcephemverbindungen, durch enzymatische N-Desacylierung hergestellt werden können (US-Patent Nr.
    3 749 641, patentiert am 31. Juli 1973).
    Aufgrund von Versuchen mit verschiedenen Arten von Mikroorganismen und Enzymen wurde festgestellt, dass Mikroorganismen und ein Enzym, das sich aus einem gewissen tierischen Körper ableitet, bestehen, welche ein 3-(a-substituiertes oder -unsubstituiertes Glycinamido) 1 - (a -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinon unter Bildung von 3-ANA zu N-desacetylieren vermögen. Es wurde ferner festgestellt, dass eine solche Reaktion dem Vermögen von Mikroorganismen oder dem Enzym zuzuschreiben ist, dank welchem die Säureamidbindung in der 3-Stellung eines **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH578476A 1975-05-07 1976-05-07 Process for the preparation of 3-amino-1-(alpha-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone CH626340A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP50055012A JPS51133487A (en) 1975-05-07 1975-05-07 Process for preparing 3-amino-1-(alpha -carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidi nones

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH626340A5 true CH626340A5 (en) 1981-11-13

Family

ID=12986735

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH578476A CH626340A5 (en) 1975-05-07 1976-05-07 Process for the preparation of 3-amino-1-(alpha-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS51133487A (de)
CH (1) CH626340A5 (de)
ES (1) ES447640A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005507A1 (de) * 1978-05-18 1979-11-28 Ciba-Geigy Ag Fragmentierungsverfahren von 3-(2-Hydroxyimino-acetylamino)-2-oxo-azetidin-Verbindungen und die erhaltenen Verbindungen

Also Published As

Publication number Publication date
ES447640A1 (es) 1977-06-01
JPS51133487A (en) 1976-11-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3018767C2 (de)
DE2163791C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 7-Amino-3-methyl-3-cephem-4-carbonsäure und ihrer Ester
US3436310A (en) Hydrolysis of the acetoxymethyl group at the 3-position of the cephalosporin nucleus
DE2423058C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxymethyl-cephalosporinen
DE2360265A1 (de) Verfahren zur herstellung von cephalosporinen
DE2216113C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cephalosporinen
DE2340005A1 (de) Beta-lactamaseinhibitoren und verfahren zu ihrer herstellung
US3770590A (en) Fermentation process
DE68926922T2 (de) Verfahren zur Herstellung von L-alpha-Aminosäuren
DE2502706A1 (de) Verfahren zur herstellung von 7-amino-cephem-verbindungen
DE3035467A1 (de) Enzymatisches verfahren zur herstellung von (beta)-lactamantibiotika und acylverbindungen zur durchfuehrung des verfahrens
CH626340A5 (en) Process for the preparation of 3-amino-1-(alpha-carboxy-4-hydroxybenzyl)-2-azetidinone
DE2360262A1 (de) Verfahren zur herstellung von cephalosporinen
DE2166462A1 (de) 7 beta -(d-5-amino-5-carboxyvaleramido)3-(alpha-methoxycinnamoyloxymethyl)-7-methoxy-3-cephem-4-carbonsaeure-verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und solche verbindungen enthaltende arzneimittel
DE2621618A1 (de) Verfahren zur herstellung von beta- lactam-antibiotika
DE2331295A1 (de) Verfahren zur herstellung von 7-aminodesacetoxy-cephalosporansaeure
US3079307A (en) Process for the enzymatic acylation of 6-aminopenicillanic acid
DE2441637A1 (de) Verfahren zur herstellung von 6aminopenicillansaeure-1-oxid
US4036696A (en) Preparation of antibiotics by fermentation
CH616165A5 (en) Process for converting a 3-acyloxymethylceph-3-em-4-carboxylic acid into a 3-hydroxymethylceph-3-em-4-carboxylic acid.
DE1967074B2 (de) Verfahren zur Herstellung von a-Aminobenzylpenicillin
US4656262A (en) 7-methoxy cephalosporin derivative
CA1050459A (en) PROCESS FOR PREPARATION OF 3-AMINO-1-(.alpha.-CARBOXY-4-HYDROXYBENZYL)-2-AZETIDINONE
US4410626A (en) Process for the production of 7α-methoxycephalosporin derivatives
DE2332065C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cephalosporinen sowie deren N-Alkoxycarbonyl- oder N-Arylcarbamoylderivaten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased