CH626549A5 - - Google Patents

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CH626549A5
CH626549A5 CH733877A CH733877A CH626549A5 CH 626549 A5 CH626549 A5 CH 626549A5 CH 733877 A CH733877 A CH 733877A CH 733877 A CH733877 A CH 733877A CH 626549 A5 CH626549 A5 CH 626549A5
Authority
CH
Switzerland
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model
transfer
devices
molding
mold
Prior art date
Application number
CH733877A
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English (en)
Inventor
Erwin Buehrer
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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Publication date
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Priority to JP5900978A priority patent/JPS545819A/ja
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Priority to ES470100A priority patent/ES470100A1/es
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Priority to FR7815921A priority patent/FR2394345A1/fr
Priority to AT422578A priority patent/AT361145B/de
Priority to US05/914,969 priority patent/US4167208A/en
Priority to BE188522A priority patent/BE868064A/xx
Priority to IT24506/78A priority patent/IT1096677B/it
Priority to GB7826930A priority patent/GB2000061B/en
Priority to DK267878A priority patent/DK267878A/da
Priority to SE7806874A priority patent/SE7806874L/xx
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02—Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/04—Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zum Herstellen von Giessformhälften in Formkästen mit einem Formaggregat, einer Formkastentransportbahn, einer Formsandeinfüllvorrichtung, ersten Transportmitteln mit einer Modelleinrichtung tragenden ersten Umsetzvorrichtung, und zweiten Transportmitteln mit einer Formkästen tragenden zweiten Umsetzvorrichtung, wobei die beiden Umsetzvorrichtungen eine gemeinsame Übergabestelle haben und Rotationsaggregate aufweisen, deren Drehachsen derart voneinander entfernt sind, dass an der gemeinsamen Übergabestelle über jeweils eine Modelleinrichtung in der ersten ein Formkasten in der zweiten Umsetzvorrichtung ausgerichtet angeordnet ist.
Bei einer bekannten Anlage dieser Art sind die im Betrieb befindlichen Modelleinrichtungen auf einer Transportbahn beweglich, die sich mit einer Transportbahn für die Formkasten bzw. Giessformhälften innerhalb des Formaggregates kreuzt. Parallel zu der einen Maschinenrahmen des Formaggregates durchlaufenden Transportbahn für die Formkasten ist ein Stempelkopf mit angebauter Sandfüllvorrichtung verfahrbar. Das Formaggregat enthält daneben für das Zusammenführen der Modellplatten mit den Formkasten eine Hub- und Absenkvorrichtung.
Je nach herzustellender Giessformhälfte werden Modelleinrichtungen wechselweise aus einer von mehreren Wartestellungen in das Formaggregat eingefahren. Dabei sind die Wartestellungen durch den Maschinenrahmen und die Formka-sten-Transportbahn voneinander getrennt.
Die bekannte Einrichtung hat den Nachteil, dass die in den Wartestellungen durchzuführenden Arbeiten an den Modelleinrichtungen, wie Kühleisen auflegen oder reinigen infolge der räumlichen Trennung dieser Wartestellungen zwei Arbeitskräfte benötigen.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Einrichtung liegt allerdings darin, dass die meisten der Teiloperationen zur Herstellung einer Giessformhälfte innerhalb des Formaggregates stattfinden müssen. Diese Tatsache hat zur Folge, dass die entsprechenden Teiloperationen zeitlich hintereinander durchgeführt werden müssen, wodurch sich relativ lange Taktzeiten ergeben und die Leistung der Einrichtung vergleichsweise gering ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung einer Anlage zum Herstellen von Giessformhälften, bei welcher durch gleichzeitige Durchführung einer Mehrzahl von Teiloperationen die Taktzeiten verkürzt werden.
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die zweite Umsetzvorrichtung eine über der Formkastentransportbahn angeordnete Station zur Aufnahme und Abgabe von Formkästen aufweist, dass die Formsandeinfüllvorrichtung senkrecht über der gemeinsamen Ubergabestelle angeordnet ist, und dass eine von der Übergabestelle zum Formaggregat führende Verschiebebahn vorhanden ist, welche die in der Übergabestelle auf jeweils eine Modelleinrichtung abgesetzten Formkästen zum Formaggregat und wieder zurück zur Übergabestelle befördert.
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Durch die Verwendung von in unterschiedlichen Horizontalebenen arbeitenden Umsetzvorrichtungen für die Modelleinrichtungen und die Formkasten ist es möglich, gleichzeitig mit dem Wechsel der Modelleinrichtungen auch einen Formkasten mit einer fertigen Giessformhälfte aus der Übergabestellung weg zu bewegen und einen leeren Formkasten in die Übergabestellung zu verbringen. Ebenso kann währenddem der die fertige Giessform enthaltende Formkasten abgesetzt wird, zum Beispiel auf eine Rollbahn, auf welcher auch leere Formkasten zugeführt werden, ein in die Ubergabestellung verbrachter leerer Formkasten auf die sich ebenfalls neu in der Übergabestellung befindlichen Modelleinrichtung abgesetzt und dabei aus der stationären Sandeinfüllvorrichtung Formsand eingefüllt werden. Schliesslich kann auch während des Verdichtungsvorganges im Formaggregat die vorher abgesetzte fertige Giessformhälfte auf der Rollbahn abgestossen und ein leerer Formkasten in die Bereitschaftstellung verbracht werden, in welcher dieser durch die entsprechende Umsetzvorrichtung erfasst und beim Wegführen einer weiteren fertigen Giessformhälfte in die Übergabestellung verbracht werden kann. Im Sinne der Verkürzung der Taktzeiten wirkt es sich dabei günstig aus, dass keine schweren Maschinenteile in das Formaggregat verfahren werden müssen und dass das Einfüllen des Sandes schon ausserhalb des Formaggregates erfolgt, was gestattet, beim Einfahren der den gefüllten Formkasten tragenden Modelleinrichtung in das Formaggregat überschüssigen Formsand während der Einfahrbewegung abzustreifen.
Die Verwendung einer Umsetzvorrichtung für den wahlweisen oder wechselweisen Einsatz der beiden Modelleinrichtungen gestattet, die Arbeiten an den Modelleinrichtungen in einer einzigen Wartestellung d.h. an einem einzigen Standort durchzuführen. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei auch, dass in der einzigen Wartestellung auch der Austausch beider im Einsatz befindlichen Modelleinrichtungen erfolgen kann, nachdem ein bestimmter Auftrag durchgeführt ist.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der einzigen Wartestellung Rolltische zugeordnet, die gestatten, bei Beendigung eines Auftrages während einer ersten Taktzeit die erste Modelleinrichtung und während der nachfolgenden Taktzeit die zweite Modelleinrichtung auszutauschen, so dass die Produktion ohne Unterbruch mit neuen Modelleinrichtungen weitergeführt werden kann.
Nachfolgend werden mehrere beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anlage anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Anlage im Grund-riss,
Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung A, teilweise geschnitten gemäss Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Grundriss eines Drehtisches mit den zugehörigen Transporteinrichtungen, ohne Modelleinrichtungen,
Fig. 3a einen Grundriss der Kupplung einer Modelleinrichtung mit einer Verschiebevorrichtung,
Fig. 3b eine Ansicht der Kupplung einer Modelleinrichtung mit einer Fördervorrichtung,
Fig. 4 eine Ansicht der Fig. 1 in Pfeilrichtung B,
Fig. 5 ein Detail einer Verschiebevorrichtung,
Fig. 6 einen Teilschnitt eines Drehtisches gemäss Linie VI-VI in Fig. 3,
Fig. 7 eine zweite Ausführungsform einer Anlage in sche-matischer Grundrissdarstellung; und
Fig. 8 eine Variante zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 7. Das in den Fig. 1 bis 6 dargestellte erste Ausführungsbeispiel einer Anlage zum Herstellen von Giessformhälften in Formkasten besitzt neben einem mit 59 bezeichneten Formaggregat, welches beispielsweise durch eine an sich bekannte Rüttelpressmaschine und insbesondere eine Freifall-Rüttel-pressmaschine gebildet sein kann, eine Umsetzvorrichtung 1
für Formkasten bzw. Giessformhälften und eine weitere Umsetzvorrichtung 6 für Modelleinrichtungen. Überdies ist die Anlage mit einer die Umsetzvorrichtungen 1 und 6 mit dem Formaggregat 59 verbindenden Verschiebebahn 58 in Form einer Rollbahn, einer mit der Umsetzvorrichtung 1 zusammenwirkenden Transportbahn 9 für Formkasten und Giessformhälften und mit der Umsetzvorrichtung 6 zusammenwirkenden Rolltischen 93 und 96 versehen, wobei die Transportbahn 9 und die Rolltische 93 und 96, welche letzteren gleich-achsig angeordnet sind, parallel zur Verschiebebahn 58 verlaufen.
Schliesslich weist die Anlage eine stationäre Sandfüllvorrichtung 200 auf, welche im Grundriss betrachtet über zusammenfallenden Stellungen 126 (Fig. 1) der Umsetzvorrichtungen 1 und 6 sowie der Verschiebebahn 58 angeordnet ist.
Auf der beispielsweise ebenfalls als Rolltisch ausgebildeten Transporteinrichtung 9 werden Formkasten 2 taktweise in Richtung des Pfeiles 10 in eine Stellung 11 bewegt. Die als Hub- und Drehvorrichtung ausgebildete Umsetzvorrichtung 1, die an Auslegerpaaren 153 und 154 angebrachte Klemmeinrichtungen 16 bzw. 12 aufweist, erfasst in der Stellung 11 jeweils einen einzelnen Formkasten 2, hebt diesen in die Stellung 13 an (Fig. 2) und senkt diesen nach Verschwenkung um 180 ° in Richtung des im Uhrzeigersinn weisenden Pfeiles 14 (Fig. 1) aus einer Stellung 15 auf eine Modelleinrichtung 4 ab. Die Modelleinrichtung 4 sitzt auf einer Auflagefläche 5, die von einer Tischhälfte 38 des Drehtisches 6 gebildet ist. •
Anderseits wird eine Giessformhälfte 3, die sich auf der Modelleinrichtung 4 abstützt, von den Klemmeinrichtungen 16 der Hub- und Drehvorrichtung erfasst, angehoben, in Richtung des Pfeiles 17 verschwenkt und auf dem Rolltisch 9 in die Stellung 11 abgesenkt, auf welchem dieselben in Richtung des Pfeiles 18 taktweise weiterbewegt werden.
Es bleibt noch nachzutragen, dass die Umsetzvorrichtungen, die durch die Hub- und Drehvorrichtung 1 und den Drehtisch 6 gebildet werden, zueinander parallele vertikale Drehachsen aufweisen, um die Summe der in Fig. 1 angedeuteten Teilkreisradien a und b der kreisförmigen Bewegungsbahnen derselben voneinander distanziert sind. Die Hub- und Drehvorrichtung 1 zusammen mit deren Antrieb 7 und der Drehtisch 6 zusammen mit dessen Antrieb 56 stützen sich auf einem gemeinsamen Fundament 8 ab.
Während die Tischhälfte 38 des Drehtisches auf ihrer Auflagefläche 5 die Modelleinrichtung 4 trägt, stützt sich auf einer diametral angeordneten Tischhälfte 39, die eine Auflagefläche 19 aufweist, eine Modelleinrichtung 20 ab. Der Tischhälfte 38 sind Rollensätze 21 und 22 zugeordnet. Die Rollen 23 des Rollensatzes 21 sind in einem Träger 24 gelagert, der mit einem Querstück 25 verbunden ist. Die Rollen 26 des Rollensatzes 22 sind in einem Träger 27 gelagert und mit dem Querstück 25 verbunden. Mittels einer Hebevorrichtung 28, bestehend aus angelenktem Hebel 29 und einem mit diesem verbundenen Zylinder 31, der sich auf eine mit der Drehsäule 33 verbundene Konsole 32 abstützt, kann über eine am Hebel 29 befestigte Rolle 34 das Querstück 25 in die in Fig. 6 gezeichnete Stellung 35 angehoben werden. Dabei sind die Träger 24 und 27 an Führungsflächen 112 der Tischhälfte 38 geführt. In der Stellung 35 gelangen die Teile 24 und 27 an den Flächen 40 bzw. 41 der Tischhälfte 38 zur Anlage, wobei sich die Modelleinrichtung 4 auf die Rollen 23 und 26 abstützt. Die Auflagefläche 5 ist entlastet. Durch Umsteuerung des Zylinders 31 kann die Hebevorrichtung 28 aus der Stellung 36 in die Stellung 37 abgesenkt werden, in welcher die Teile 24 bzw. 27 an den Flächen 42 bzw. 43 der Tischhälfte 38 zur Anlage gelangen. Die Modelleinrichtung 4 stützt sich hierbei auf der Auflagefläche 5 ab und die Rollensätze 21 und 22 sind entlastet.
Die Ausbildung der Tischhälfte 39 entspricht derjenigen der Tischhälfte 38.
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Die Tischhälfte 38 weist einen Nocken 44 und die Tischhälfte 39 einen Nocken 45 auf. Eine Klemmvorrichtung 46 stützt sich auf einer ortsfesten Konsole 47 ab, mit der sie verbunden ist. Ein Klemmhebelpaar 48 kann über die Klemmflächen 49 in der Klemmstellung 50 die Tischhälfte 38 über den Nocken 44 festhalten. In dieser Stellung befindet sich der Zylinder 51 in der Stellung 52. Durch Umsteuerung kann der Zylinder 51 in die Stellung 53 und damit die Klemmhebel 48 in die Stellung 54 bewegt werden. In dieser Stellung geben die Klemmhebel 48 den Nocken 44 frei. Wird der Drehtisch 6 um eine halbe Drehung geschwenkt, so gelangt der Nocken 45 an die Stelle des Nockens 44 und die Tischhälfte 39 kann durch die Klemmeinrichtung 46 über den Nocken 45 festgehalten werden.
Die Tischhälften 38 und 39 sind an einer Drehsäule 33 angebracht, die in einem Gehäuse 55 gelagert ist. Der Antrieb 56 kann die Tischhälften 38 und 39 in Pfeilrichtung 57 um eine halbe Drehung schwenken, so dass die Tischhälfte 38 in die Stellung der Tischhälfte 39 bzw. die Tischhälfte 39 in die Stellung der Tischhälfte 38 und in Pfeilrichtung 155 wieder zurückgeschwenkt werden.
Befindet sich die Modelleinrichtung 4 in der in Fig. 6 dargestellten angehobenen Stellung 35, so stützt sich diese auf die Rollbahnen 21 und 22 ab. Sie kann in dieser Stellung durch eine Verschiebevorrichtung 61 von der Tischhälfte 38 in Pfeilrichtung 60 über die Rollbahn 58 in das Einstationen-Formag-gregat 59 und zurückbewegt werden. Die Verschiebevorrichtung 61 (siehe Fig. 1, 3 a, 4, 5) besteht aus einem Getriebemotor 62, der sich auf einem Fundament 63 abstützt, einer Antriebskurbel 64, einer Pleuelstange 65, eines mit diesem verbundenen Schwenkhebels 66, der einerseits in einer Konsole 67, die sich auf einem Fundament 68 abstützt und anderseits mit einer Schubstange 69 verbunden ist. Die Kurbelstellung 70 entspricht der Stellung 71 des Schwenkhebels 66. Führt die Antriebskurbel 64 in Pfeilrichtung 72 eine halbe Drehung aus, so gelangt dieselbe aus der Kurbelstellung 70 in die Kurbelstellung 73 und bewegt den Schwenkhebel 66 aus der Stellung 71 in die Stellung 74. Nur in den Stellungen 71 und 74 wird die Schubstange 69, die über eine Kupplung 75 mit der Modelleinrichtung 4 kuppelbar ist, entkuppelt, dies erfolgt durch Umsteuerung der Zylinder 76. Hierbei werden die Kolbenstangen 77, die mit den Bohrungen 78 des Kupplungslappens 79 in Eingriff stehen in die Stellung 80 zurückgezogen, d.h. die Modelleinrichtung 4 von der Schubstange 69 entkuppelt. Die Schubstange 69 und die Modelleinrichtung 4 können sich in dieser Stellung unabhängig, vertikal frei bewegen.
Am oberen Ende 81 des Schwenkhebels 66 (siehe Fig. 5) ist ein Zylinder 82 befestigt, dessen Kolbenstange 84 in der Stellung 71 bei ausgefahrener Stellung 83, die Verlängerung 85 der Schubstange 69 über eine Rolle 86 berührt. Wird in dieser Stellung 71 des Schwenkhebels 66, bei entkuppelter Kupplung 75, der Zylinder 82 umgesteuert, so wird die Kolbenstange 84 aus der Stellung 83 in die Stellung 87 zurückgezogen und die Schubstange 69 senkt sich in die Stellung 88 ab. In der Stellung 88 ist die Schubstange 69 ausserhalb des Schwenkbereichs des Drehtisches 6 und der Modelleinrichtungen 4 und 20.
Eine Vakuumleitung 89 führt über ein Steuerventil (nicht dargestellt) zur Tischhälfte 39. Eine weitere Vakuumleitung 90 führt über ein weiteres Steuerventil (nicht dargestellt) zur Tischhälfte 38 (siehe Fig. 2 und 3). Da sich die Lage der Austrittsbohrungen 91 bzw. 92 der Vakuumleitung 89 bzw. 90 sowohl in der Auflagefläche 19 als auch in der Auflagefläche 5 nach der Ausbildung der Modelleinrichtungen 20 und 4 richten, sind diese nur im Prinzip angedeutet. Die Auflageflächen 19 und 5 werden vorteilhafterweise als geschliffene, ebene Flächen ohne Vertiefungen ausgebildet. Die für die Ansaugwirkung notwendigen Dichtungen und Aussparungen werden zweckmässigerweise in der Unterseite der Modelleinrichtungen 20 und 4 vorgesehen.
In den Fig. 1, 3 und 4 bezeichnet 93 einen Rolltisch und 94, 95 je eine Modelleinrichtung in Bereitschaftsstellung für 5 den nächstfolgenden Modelleinrichtungswechsel. Ein weiterer Rolltisch 96 ist bereit zur Aufnahme der im Betrieb befindlichen Modelleinrichtungen 4 und 20 nach dem nächsten Modelleinrichtungswechsel. Die Fördervorrichtung 97 (siehe Fig. 1—3, 3b, 4) besteht aus einem Druckmittelzylinder 98, der io sich über eine Konsole 99 auf dem Boden 100 abstützt, einem Wagen 102 der sowohl mit dem Druckmittelzylinder 98 als auch über eine Verbindungsstange 101 mit dem Wagen 103 verbunden ist. Der Wagen 102 kann über Schienen 104 auf Rollen 105 von der Stellung 108 in die Stellung 109 bewegt 15 werden. Der Wagen 103 kann auf Schienen 106 über Rollen 107 von Stellung 110 in die Stellung 111 bewegt werden.
Der Wagen 102 besteht aus einem Mittelteil 115 mit angebauten Rollen 105 und mit beidseitig fest verbundenen Druckmittelzylindern 116. Die Kolbenstangen 117 der 20 Druckmittelzylinder 116 können in konische Bohrungen 118 der Kupplungslappen 79 der Modelleinrichtungen 94 und 95 eingreifen und diese festhalten. Durch Umsteuerung der Druckmittelzylinder 116 können die Kolbenstangen 117 in die Stellung 119 zurückgezogen werden, in welcher die Kolben-25 Stangen 117 die Modelleinrichtungen 94 und 95 freigeben.
Der Druckmittelzylinder 113 kann die Modelleinrichtung 94 und der Druckmittelzylinder 114 die Modelleinrichtung 95 festhalten. Die Druckmittelzylinder 128 und 139 des Wagens 103 entsprechen der Ausbildung der Druckmittelzylinder 116 30 des Wagens 102. Die Druckmittelzylinder 120 und 121 können, falls Modelleinrichtungen in den Stellungen 130 und 131 auf dem Rolltisch 96 liegen, dieselben festhalten.
Die Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage gemäss Fig. 1-6 geht von nachstehender Ausgangslage aus: Auf dem 35 Rolltisch 9 befindet sich in der Stellung 11 ein Formkasten 2. Auf der Tischhälfte 38 des Drehtisches 6 stützt sich die Modelleinrichtung 4 und auf dieser die Giessformhälfte 3 ab. Die Ausleger 154 der Hub- und Drehvorrichtung 1 befinden sich mit geöffneten Klemmvorrichtungen 12 in der Stellung 11. Die 40 Ausleger 153 der Hub- und Drehvorrichtung 1 befinden sich mit geöffneten Klemmvorrichtungen 16 in der Stellung 126. Die Hub- und Drehvorrichtung 1 ist in der abgesenkten Stellung gemäss Fig. 2. Die Hebevorrichtung 28 der Tischhälfte 38 befindet sich in der abgesenkten Stellung 37, in welcher die 45 Modelleinrichtung 4 auf der Auflagefläche 5 aufliegt und die Rollbahnen 21 und 22 die Unterseite der Modelleinrichtung 4 nicht berühren. Die Tischhälfte 39, auf der die Modelleinrichtung 20 aufliegt, befindet sich in der gleichen Funktionsstellung wie die Tischhälfte 38. Die Vakuumleitungen 89 und so 90 sind auf Vakuum umgesteuert. Die Modelleinrichtung 4 wird auf der Tischhälfte 38 und die Modelleinrichtung 20 auf der Tischhälfte 39 angesaugt. Die Klemmvorrichtung 46 klemmt den Nocken 44 der Tischhälfte 38 und hält diese fest. Der Zylinder 51 befindet sich in der Stellung 52. Die Kupp-sslung 75 der Verschiebevorrichtung 61 ist entkuppelt, d.h. die Kolbenstangen 77 befinden sich in der Stellung 80. Die Kolbenstange 84 des Zylinders 82 ist in der ausgefahrenen Stellung 83 und die Rolle 86 berührt die Verlängerung 85 der Schubstange 69, die sich in Stellung 127 befindet. Die Kolben-60 Stangen 117 der Druckmittelzylinder 116 sind in der ausgefahrenen Stellung und greifen in die konischen Bohrungen 118 ein.
Der Wagen 102 befindet sich in der Stellung 108 und der Wagen 103 in der Stellung 110. Auf dem Rolltisch 93 befindet 65 sich die Modelleinrichtung 94 in der Stellung 122 und die Modelleinrichtung 95 in der Stellung 123. Auf dem Rolltisch 96 befinden sich keine Modelleinrichtungen. Die Kolben der Druckmittelzylinder 113 und 114 sind ausgefahren und
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halten die Modelleinrichtungen 94 und 95. Die Kolben der Druckmittelzylinder 120 und 121 sind zurückgezogen. Die Verschiebevorrichtung 61 befindet sich in der Stellung 71.
Die Herstellung einer Giessformhälfte geschieht wie folgt: Die Klemmvorrichtungen 12 bzw. 16 werden umgesteuert und fassen den Formkasten 2 bzw. die Giessformhälfte 3. Die Hub-und Drehvorrichtung 1 wird auf Pressluft umgesteuert, und hebt den Formkasten 2 vom Rolltisch 9 in die Stellung 13 bzw. die Giessformhälfte 3 von der Modelleinrichtung 4 in die Stellung 15. Gleichzeitig wird der Zylinder 82 umgesteuert. Die Kolbenstange 84 bewegt sich in die Stellung 87 und die Schubstange 69 senkt sich durch ihr Eigengewicht von der Stellung 127 in die Stellung 88. Nach Zurücklegung eines Teilhubes der Hub- und Drehvorrichtung 1, wird die Klemmvorrichtung 46 umgesteuert, das Klemmhebelpaar 48 bewegt sich aus der Stellung 50 in die Stellung 54 und gibt den Nocken 44 der Tischhälfte 38 frei. Nun wird der Antrieb 7 der Hub- und Drehvorrichtung 1 in Betrieb gesetzt und schwenkt diese in Pfeilrichtung 17 um eine halbe Drehung, so dass die Giessformhälfte 3 über den Rolltisch 9 und der Formkasten 2 über den Drehtisch 6 zu liegen kommt. Zur gleichen Zeit wird der Antrieb 56 des Drehtisches 6 in Betrieb gesetzt und schwenkt denselben um eine halbe Drehung in Pfeilrichtung 124. Die Modelleinrichtung 4 gelangt in die Stellung 125 und die Modelleinrichtung 20 in die Stellung 126. Die Hub- und Drehvorrichtung 1 wird nun auf Auspuff gesteuert und senkt die Giessformhälfte 3 auf den Rolltisch 9 und den Formkasten 2 auf die Modelleinrichtung 20. Der Zylinder 82 wird ebenfalls umgesteuert, seine Kolbenstange 84 wird in die Stellung 83 bewegt und die Schubstange 69 aus der Stellung 88 in die Stellung 127 angehoben, worauf die Kupplung 75 gekuppelt wird, indem die Zylinder 76 umgesteuert werden und die Kolbenstangen 77 in die Bohrungen 78 des Kupplungslappens 79 eingreifen. Durch Umsteuerung der Vakuumleitung 89 der Tischhälfte 39 auf Athmosphärendruck wird die Ansaugwirkung der Auflagefläche 19 auf die Modelleinrichtung 20 aufgehoben. Die Klemmvorrichtungen 12 und 16 werden umgesteuert und geben den Formkasten 2 bzw. die Giessformhälfte 3 frei. Die Hebevorrichtung der Tischhälfte 39, die gleich ausgebildet ist wie die Hebevorrichtung 28 der Tischhälfte 38, wird umgesteuert und hebt die Rollbahnen der Tischhälfte 39 an, so dass diese die Modelleinrichtung 20 von der Auflagefläche 19 abhebt. Die Klemmvorrichtung 46 wird so umgesteuert, dass das Klemmhebelpaar 48 von der Stellung 54 in die Stellung 50 bewegt wird und den Nocken 45 der Tischhälfte 39 in der Stellung 126 festhält.
Durch Umsteuerung auf Pressluft wird die Hub- und Drehvorrichtung 1 angehoben. Durch die Sandeinfüllvorrichtung 200 wird Formmaterial über der Modelleinrichtung 20 in den Formkasten 2 eingefüllt. Während auf dem Rolltisch 9 die leeren Formkasten 2 und die Giessformhälfte 3 um eine Teilung in Pfeilrichtung 10 bzw. 18 weiterbewegt werden, wird die Verschiebevorrichtung 61 in Betrieb gesetzt, der Getriebemotor 62 dreht sich um eine halbe Drehung aus der Stellung 70 in die Stellung 73 und bewegt die Modelleinrichtung 20 mit den daraufliegenden Teilen in Pfeilrichtung 60 über die Rollbahn 58 in das Formaggregat 59. Nach erfolgter Verdichtung des eingefüllten Formmaterials wird der Getriebemotor 62 erneut in Betrieb gesetzt und bewegt die Antriebskurbel 64 aus der Stellung 73 in die Stellung 70 und damit die Modelleinrichtung 20 mit der daraufliegenden Giessformhälfte zurück in die Stellung 126.
Die Hebevorrichtung der Tischhälfte 39 wird umgesteuert und senkt die Modelleinrichtung 20 mit der Giessformhälfte auf die Auflagefläche 19 ab. Durch Umsteuerung der Hub-und Drehvorrichtung 1 senkt sich diese in die in Fig. 2 dargestellte Stellung. Die Vakuumleitung 89 wird auf Vakuum umgesteuert. Die Kupplung 75 wird entkuppelt. Damit ist der Arbeitsablauf zur Herstellung einer Giessformhälfte beendet.
Sind von den im Betrieb befindlichen Modelleinrichtungen 4 und 20 die verlangte Anzahl Giessformhälften hergestellt, so 5 erfolgt der Wechsel der Modelleinrichtungen wie nachstehend beschrieben:
Ist die Modelleinrichtung 20 in die Stellung 125 eingeschwenkt, so wird der Druckmittelzylinder 128 umgesteuert und seine Kolbenstange greift in den Kupplungslappen der io Modelleinrichtung 20 ein. Die Vakuumleitung 89 wird auf Atmosphärendruck umgesteuert. Die Hebevorrichtung der Tischhälfte 39 wird durch Umsteuerung angehoben und hebt die Modelleinrichtung 20 von der Auflagefläche 19 ab. Die Druckmittelzylinder 113 und 114 werden gleichzeitig umge-15 steuert und geben die Modelleinrichtung 94 und 95 frei. Nun wird der Druckmittelzylinder 98 umgesteuert und bewegt den Wagen 102 von der Stellung 108 in die Stellung 109 und den Wagen 103 von der Stellung 110 in die Stellung 111. Dadurch wird die Modelleinrichtung 20 von der Tischhälfte 39 in die 20 Stellung 130, die Modelleinrichtung 94 auf die Tischhälfte 39 und die Modelleinrichtung 95 in die Stellung 122 bewegt. Der Druckmittelzylinder 113 bzw. 120 wird umgesteuert und hält die Modelleinrichtung 95 bzw. 20 in der Stellung 122 bzw. 130 fest. Die Hebevorrichtung der Tischhälfte 39 wird umgesteuert 25 und senkt die Modelleinrichtung 94 auf die Auflagefläche 19. Die Druckmittelzylinder 116 bzw. 128 des Wagens 102 bzw. 103 werden umgesteuert, die Kupplungsstangen 117 bewegen sich in die Stellung 119 (siehe Fig. 3b). Anschliessend wird der Druckmittelzylinder 98 umgesteuert und bewegt den Wagen 30 102 aus der Stellung 109 in die Stellung 108 bzw. den Wagen 103 aus der Stellung 111 in die Stellung 110. Ist eine weitere Giessformhälfte hergestellt, so wiederholt sich sinngemäss der oben beschrieben Vorgang. Die Modelleinrichtung 20 wird aus der Stellung 130 in die Stellung 131, die Modelleinrichtung 4 35 von der Tischhälfte 38 in die Stellung 130 und die Modelleinrichtung 95 aus der Stellung 122 auf die Tischhälfte 38 bewegt. Damit ist der betriebliche Modellwechsel der Modelleinrichtungen 4 und 20, sowie 94 und 95 durchgeführt. Die Rollbahn 93 dient als Bereitschaftsstellung, um während der Zeit, in 40 welcher sich ein erstes Paar von Modelleinrichtungen 20 und 4 im Betrieb befindet, weitere in Betrieb zu nehmende Modelleinrichtungen aufnehmen zu können.
Die Anlage gemäss Fig. 1—6 gestattet mit einem Einstatio-nen-Formaggregat und zwei Modelleinrichtungen wechsel-45 weise Giessformhälften in Form von Oberteilen als auch Unterteilen d. h. ganze Giessformen herzustellen. Die Anlage gegestattet ferner, jede der beiden Modelleinrichtungen nach jeder Herstellung einer zugehörigen Form während der Zeit der Ruhelage des Drehtisches 6 zu prüfen, Kühleisen aufzulegen so oder andere Arbeiten an der Modelleinrichtung auszuführen. Der Austausch, der aus der Fertigung genommenen Modelleinrichtungen gegen solche, die für einen weiteren Modelleinrichtungswechsel bereitgestellt werden, kann zu beliebiger Zeit zwischen den betrieblichen Modelleinrichtungswechseln 55 durchgeführt werden.
Das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel der Anlage gestattet, wechselweise zwei unterschiedliche Formen bzw. die Giessformhälften derselben herzustellen. Dementsprechend befinden sich gleichzeitig vier unterschiedliche Modelleinrich-60 tungen, d.h. je zwei Modelleinrichtungen für Oberteile und je zwei Modelleinrichtungen für Unterteile, im Einsatz.
Von dem in den Fig. 1-6 dargestellten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dasjenige nach Fig. 7 im wesentlichen dadurch, dass die Umsetzvorrichtungen für Formkasten und Mo-65 delleinrichtungen in Zwillingsanordnung vorgesehen sind, wobei jedem Paar von Umsetzvorrichtungen eine Sandeinfüllvorrichtung zugeordnet ist. Beide Paare von Umsetzvorrichtungen, von denen jedes eine Hub- und Drehvorrichtung 135
626 549
6
bzw. 138, sowie einen Drehtisch 140 bzw. 141 aufweist, arbeiten über je eine Verschiebebahn 180 bzw. 182 mit einem gemeinsamen Einstationen-Formaggregat 59 zusammen. Die nicht dargestellten Modelleinrichtungen für die beiden Oberteile bzw. die beiden Unterteile sind dabei jeweils einem der beiden Drehtische zugeordnet; es sei angenommen, dass der Drehtisch 140 die Modelleinrichtungen für die Giessformober-teile und der Drehtisch 141 die beiden Modelleinrichtungen für die Giessformunterteile trägt. Die auf einer Transportbahn 188 in Pfeilrichtung 133 geförderten Formkasten werden wechselweise einer Rollbahn 190 bzw. 192 übergeben und auf dieser in Pfeilrichtung 134 bzw. 138 der zugehörigen Hub- und Drehvorrichtung 135 bzw. 139 zugeführt. Anderseits werden die hergestellten Giessformhälften nach entgegengesetzten Seiten weggeführt, d.h. die Giessformoberteile auf der Rollbahn 190 in Pfeilrichtung 136 und die Giessformunterteile auf der Rollbahn 192 in Pfeilrichtung 139.
Der Arbeitsablauf für die Herstellung der Giessformhälften erfolgt gleich wie im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-6 beschrieben, jedoch werden jeweils die Giessformoberteile gegenüber den Giessformunterteilen um einen halben Arbeitstakt phasenverschoben hergestellt.
Sind die Modelleinrichtungen für eine der beiden Formen zu wechseln, so wird die neue Unterteil-Modelleinrichtung welche sich auf dem Rolltisch 196 in der Bereitschaftsstellung 143 befindet auf den Drehtisch 141 gebracht, während die entsprechende im Einsatz befindliche Unterteil-Modelleinrichtung vom Drehtisch 141 in die Stellung 144 auf einem Rolltisch 197 verbracht wird, welcher sich zwischen den beiden Rolltischen 196 und 193 und zu diesem gleichachsig erstreckt. Da die Einlegestrecke für Kerne bis zum Schliessen der Form eine grössere Zahl von Giessformunterteilen als Giessformoberteilen aufweist, kann die dadurch bedingte zeitliche Verschiebung des Oberteilmodelleinrichtungswechsels benützt werden, um die auf dem Rolltisch 197 befindliche schon ausgewechselte Unterteil-Modelleinrichtung zu entfernen. Nach Ablauf einer vorgegebenen Zahl von Arbeitstakten erfolgt der Wechsel der Oberteil-Modelleinrichtung, indem die im Betrieb befindliche Modelleinrichtung vom Drehtisch 140 in die Stellung 144 auf dem Rolltisch 197 verbracht wird, währenddem die bereitgestellte neue Modelleinrichtung aus der Stellung 142 auf dem Rolltisch 193 auf den Drehtisch 140 verbracht wird. In den Wartestellungen der im Einsatz befindlichen Modelleinrichtungen können von den mit 146 und 145 bezeichneten Stand -5 orten aus Arbeiten durchgeführt werden.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform der Anlage dargestellt, die für die Herstellung von Giessformen für grosse Serien von Abgüssen geeignet ist. Gegenüber den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1—6 bzw. 7 können daher Rolltische io für den mechanisierten Austausch von Modelleinrichtungen entfallen. Darüber hinaus kann bei den Modelleinrichtungen für grosse Serien von Abgüssen auch auf die Verbringung dieser Modelleinrichtungen in Stellungen verzichtet werden, welche die Durchführung manueller Arbeiten zwischen der Herls Stellung der einzelnen Giessformhälften gestatten würden, da in diesem Fall nur qualitativ einwandfreie Modelleinrichtungen mit erprobtem Giesssystem eingesetzt werden.
Der Durchlauf der Formkasten und die Herstellung der Giessformhälften, sowie der Weitertransport der Giessform-20 hälften, entspricht demjenigen nach Fig. 7. Anderseits wird der Drehtisch 141, der die Unterteil-Modelleinrichtungen und der Drehtisch 140, der die Oberteil-Modelleinrichtungen trägt, während der Fertigung nicht gedreht. Die Tischhälften 148 und 149 tragen die in Betrieb befindlichen Modelleinrichtun-25 gen, während die Tischhälften 150 und 151, die für einen Wechsel der Modelleinrichtungen in Bereitschaftsstellung stehenden Modelleinrichtungen tragen.
Ist der Unterteil-Modelleinrichtungswechsel durchzufüh-30 ren, so wird der Drehtisch 141 durch eine einmalige Bewegung um eine halbe Drehung verschwenkt. Nach vorgegebener Taktzahl erfolgt gleicherweise durch einmalige Schwenkung des Drehtisches 140 der betriebliche Wechsel der Oberteil-Modelleinrichtung. Der Austausch der in der Bereitschaftsstel-35 lung befindlichen Modelleinrichtungen erfolgt in der Zeit zwischen den betrieblichen Modelleinrichtungswechseln. Das Anwendungsbeispiel gemäss Fig. 8 kann auch für die wahlweise bzw. wechselweise Herstellung von zwei verschiedenen Formen benützt werden, stellt jedoch normalerweise nur eine ein-40 zige Form her.
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5 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

626 549 PATENTANSPRÜCHE
1. Anlage zum Herstellen von Giessformhälften in Formkästen mit einem Formaggregat (59), einer Formkastentransportbahn (9), einer Formsandeinfüllvorrichtung (200), ersten Transportmitteln mit einer Modelleinrichtungen (4,20) tragenden ersten Umsetzvorrichtung (6), und zweiten Transportmitteln mit einer Formkästen (2, 3) tragenden zweiten Umsetzvorrichtung (1), wobei die beiden Umsetzvorrichtungen (1, 6) eine gemeinsame Übergabestelle (126) haben und Rotationsaggregate aufweisen, deren Drehachsen (152, 160) derart voneinander entfernt sind, dass an der gemeinsamen Übergabestelle (126) über jeweils einer Modelleinrichtung in der ersten ein Formkasten in der zweiten Umsetzvorrichtung ausgerichtet angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Umsetzvorrichtung (1, 135, 138) eine über der Formkastentransportbahn (9) angeordnete Station (11) zur Aufnahme und Abgabe von Formkästen (2, 3) aufweist, dass die Formsandeinfüllvorrichtung (200) senkrecht über der gemeinsamen Übergabestelle (126) angeordnet ist, und dass eine von der Übergabestelle (126) zum Formaggregat (59) führende Verschiebebahn (58) vorhanden ist, welche die in der Übergabestelle (126) auf jeweils eine Modelleinrichtung (4, 20) abgesetzten Formkästen (2, 3) zum Formaggregat (59) und wieder zurück zur Übergabestelle (126) befördert.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkasten tragende Umsetzvorrichtung (1; 135; 138) bezüglich ihrer Drehachse einander gegenüberliegend angeordnete gemeinsam heb- und senkbare Auslegerpaare (153, 154) mit an den Auslegern angebrachten Klemmbacken (16, 21) aufweist, und dass die Modelleinrichtungen tragende Umsetzvorrichtung (6; 140; 141) zwei bezüglich ihrer Drehachse diametral angeordnete Tischhälften (38, 39; 148,149, 150, 151) aufweist, wobei jeder Tischhälfte Rolleinsätze (21,22) zugeordnet sind, die bezüglich der Tischfläche (5,19) heb- und senkbar angeordnet sind, und jeweils an der Übergabestelle (126) eine Fortsetzung der Verschiebebahn (58) bilden.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tischhälfte (38, 39, 148, 149, 150, 151) einen Nocken (44,45) aufweist, und dass eine ortsfeste, steuerbare Klemmvorrichtung (40) vorgesehen ist, die über den Nocken (45, 44) der Tischhälfte (38, 39, 148, 149,150, 151), die eine Giess-formhälfte (3) trägt, den Drehtisch (6,140,141,146,147) zeitweise festhalten kann.
4. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Rollensätze (21,22) in der zugehörigen Tischhälfte (38, 39, 148,149,150,151) horizontal an einer Führungsfläche (112) geführt ist und dass die Rollen (23, 26) Spurkränze aufweisen.
5. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tischfläche (5,19) eine steuerbare Vakuumleitung (89, 90) zugeordnet ist, über die eine Modelleinrichtung (4, 20) zeitweise festgehalten werden kann.
6. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tischhälfte (38, 39,148,149,150,151) eine mit den zugehörigen Rollensätzen (21, 22) verbundene Hebevorrichtung (28) aufweist, deren Hub durch Flächen (40, 41) begrenzt ist.
7. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebebahn eine Rollbahn (58) und eine Verschiebevorrichtung (61), die über eine Kupplung (75) mit jeweils einer Modelleinrichtung (4) kuppelbar ist, aufweist.
8. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Verschiebebahn (58) und zueinander gleichachsig angeordnete Rolltische (93, 96; 193, 196, 197) einer Wartestelle der Modelleinrichtungen tragenden Umsetzvorrichtung (6, 140, 141) zugeordnet sind, wobei die Rolltische eine Fördervorrichtung (97) aufweisen.
9. Anlage nach Anspruch 1 mit zwei Formkasten tragenden Umsetzvorrichtungen (135, 138) und zwei Modelleinrichtungen tragenden Umsetzvorrichtungen (140, 141), dadurch gekennzeichnet, dass an zwei entgegengesetzten Seiten des Formaggregates (59) je eine Sandeinfüllvorrichtung (200) vorgesehen ist.
10. Anlage nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wartestellen der beiden Modelleinrichtungen tragenden Umsetzvorrichtungen (140, 141) ein beiden gemeinsamer Rolltisch (197) angeordnet ist.
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