CH626707A5 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dämmstoff-Formkörper als Auskleidung eines Gehäuses, insbesondere des Gehäuses einer schalldämmenden Lüftungsvorrichtung. Dieser Dämmstoff-Formkörper kann entweder aus natürlich vorkommendem Werkstoff, beispielsweise Holz, oder synthetischem Material, beispielsweise Kunststoff, gefertigt sein.
Es ist bekannt, solche Dämmstoff-Formkörper von vorgefertigten Blöcken durch spezielle Schneidemaschinen in der jeweils gewünschten Form und Grösse abzutrennen. Hierdurch lassen sich jedoch nur Formkörper von relativ einfacher Gestalt herstellen.
Dämmstoff-Formkörper mit komplizierter Gestalt, undzwar insbesondere solche mit Durchbrüchen und profilierten Oberflächen werden hingegen von vorgegebenen Mutterformen gefertigt. Dabei können die Mutterformen in manchen Fällen unmittelbar von den Wandungen der mit den Dämmstoff-Formkör-pern auszustattenden Teile gebildet werden.
Es ist auch bekannt, die Gehäuse von schalldämmenden Lüftungsvorrichtungen oder dgl. für Räume mit Dämmstoff-, insbesondere Schaumstoff-Auskleidungen zu versehen, wie dies beispielsweise der DE-OS 23 31 841 und dem DE-Gbm 75 04 175 entnommen werden kann.
Im Falle der DE-OS 23 31 841 ist wenigstens ein Teil der den Luftführungskanal begrenzenden Wandungen eines Gehäuses bzw. eines Hohlprofils mit flachen Dämmstoffmatten belegt. Nach dem DE-Gbm 75 04 175 wird hingegen der sich über die gesamte Gehäuselänge erstreckende und in Windungen quer durch das Gehäuse gehende Luftführungskanal durch als Formkörper gestaltete Dämmstoffteile gebildet. Zur Herstellung der Gehäuseauskleidung müssen dabei jeweils drei verschiedene Dämmstoff-Formkörper auf die passende Länge geschnitten und dann so an den Gehäusewandungen befestigt, bespielsweise angeklebt werden, dass nach dem Zusammenbau des Gehäuses zwischen ihnen der Luftführungskanal entsteht.
Zum Zwecke der Reinigung von Staub und Schmutzrückständen lässt sich bei der bekannten Lüftungsvorrichtung zwar der Gehäusedeckel mit dem daran befestigten Dämmstoff-Formkörper vom übrigen Gehäuse abklappen und gegebenenfalls lösen. Es ist jedoch nicht möglich, die Dämmstoff-Formkörper ohne weiteres von den Gehäuseteilen zu lösen, damit sie, beispielsweise in einer Waschlauge, gereinigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dämmstoff-Formkörper zu schaffen, der bei einstückiger Ausbildung einen vollständigen Luftdurchtrittskanal enthält, sich von Hand leicht ein- und ausbauen lässt und der auch ohne nachträgliche Bearbeitug in Lüftungsvorrichtungen unterschiedlicher Baulänge eingesetzt werden kann.
Gelöst wird dieses Problem auf einfache Weise erfindungsge-mäss durch mindestens eine dem lichten Gehäusequerschnitt in ihrer Umrissform angepasste Platte mit einem sich quer durch die Plattendicke erstreckenden Durchbruch und in wenigstens eine der sich gegenüberliegenden Plattenseiten eingeformten, mehrfach abgewinkelten oder gewundenen Kanälen, die mit ihrem einen Ende in den Durchbrüchen münden in deren anderes Ende zu einem Begrenzungsrand der Platte geführt ist.
Es kann jeweils einer der in jede Platte eingeformten Kanäle den Lufteinlasskanal und der andere Kanal den Luftauslasskanal bilden.
Im einfachsten Falle können bei einem Dämmstoff-Formkör-per Lufteinlasskanal und Luftauslasskanal an der gleichen Plattenseite liegen. Als besonders zweckmässig hat es sich jedoch erwiesen, wenn Lufteinlasskanal und Luftauslasskanal an sich
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In weiterer Ausgestaltung haben die Durchbrüche in den Platten einen kreisförmigen Querschnitt und die Mündungen der beiden Kanäle schliessen sich hieran etwa an diametral gegenüberliegende Umfangsseiten tangential an.
Zur Erzielung eines guten Schalldämmeffektes wird z. B. des weiteren'vorgeschlagen, dass jeder der beiden Kanäle mindestens einen Abschnitt aufweist, der unter einem spitzen Winkel von 45° abgeknickt ist. Es kann ferner vorgesehen werden, dass die nach dem Begrenzungsrand der Platten gerichteten Enden der Kanäle trichterförmig erweitert sind.
In vorteilhafter Weise lässt sich in den Durchbruch der Platten auch ein Walzenlüfter einsetzen. Auch kann es zweckmässig sein, wenn die Platten aus mindestens in Achsrichtung des Durchbruchs elastisch nachgiebigem Schaumstoff, beispielsweise Moosgummi, mit geschlossenporiger Oberfläche bestehen.
Zur einwandfreien Anpassung an unterschiedlich lange Gehäuse von Lüftungsvorrichtungen sind beispielsweise mehrere gleichartige Platten mit ihren Seitenflächen aneinanderleg-barund als Plattenpakete in das Gehäuse einsetzbar, wobei deren Durchbrüche einen sich über die ganze Länge des Plattenpaketes erstreckenden Hohlraum bilden, während die in den Hohlraum einmündenden Kanäle in Längsrichtung des Paketes mit Abstand nebeneinander liegen.
Bei Formkörpern für den Einbau in Lüftungsvorrichtungen, deren Gehäuse ein- und/oder auslassseitig mit Schlitzplatten versehen sind, kann es vorteilhaft sein, wenn die Profiltiefe der Kanäle der Schlitzbreite in den Schlitzplatten entspricht, während die Trennwände zwischen benachbarten Kanälen eine Dicke haben, die gleich der Stegbreite zwischen zwei Schlitzen der Schlitzplatten ist.
Es ist dabei nicht nur möglich, dass die beiden Kanäle an zueinander parallelen Begrenzungsrändern der Platten enden. Vielmehr ist es für manche Fälle auch vorteilhaft, die beiden Kanäle an zueinander im Winkel, vorzugsweise rechtwinklig, angeordneten Begrenzungskanten der Platten enden zu lassen. Schliesslich wäre es aber auch denkbar, die Kanäle indie Platten so einzuformen, dass diese abwechselnd an zueinander parallelen Begrenzungsrändern und an zueinander im Winkel angeordneten Begrenzungsrändern enden.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt in schematisch vereinfachter räumlicher Ansichtsdarstellung, zumTeil im Schnitt, eine schalldämmende Lüftungsvorrichtung mit in deren Gehäuse eingesetzten Dämmstoff-Formkörpern,
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines einfachen Dämmstoff-Formkörpers, in grösserem Massstab und räumlicher Ansichtsdarstellung,
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines Dämmstoff-Formkörpers,
Fig.4 und 5 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel des Dämmstoff-Formkörpers, von den sich gegenüberliegenden Breitseiten her gesehen.
In Fig. 1 ist ein quaderförmiges Gehäuse 1 einer Lüftungsvorrichtung an einer Längsseite durch einen abnehmbaren Deckel 2 abgeschlossen, welcher mit gleichmässig über seine Länge verteilt angeordneten Luftdurchtrittsöffnungen 3 versehen ist. Innerhalb des Gehäuses 1 ist den Luftdurchtrittsöffnungen 3eine verstellbare Schieberplatte 4 zugeordnet, und zwar derart, dass mit deren Hilfe die Luftdurchtrittsöffnungen 3 wahlweise geöffnet und geschlossen werden können.
An der dem Deckel 2 gegenüberliegenden Längsseite 5 oder auch an einer der beiden Breitseiten 6 und 7 ist das Gehäuse 1 mit sich nach aussen trichterförmig erweiternden Luftdurchtritts-
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schlitzen 8 ausgestattet. Der Hohlraum des Gehäuses 1 ist auf der ganzen Länge, der gesamten Höhe und nahezu über die ganze Breite mit einer Dämmstoffauskleidung 9 versehen, die aus einer grösseren Anzahl von Dämmstoff-Formkörpern 10 besteht, die plattenförmig ausgebildet und mit ihren Seitenflächen zu einem Paket aneinandergelegt sind.
Vorzugsweise bestehen diese plattenartigen Dämmstoff-Formkörper 10 aus Moosgummi mit geschlossenporiger Oberfläche oder weichelastischen Schaumkunststoff und haben eine dem lichten Querschnitt des Gehäuses 1 angepasste Umrissform. Infolge ihrer weichelastischen Ausbildung lassen sich die Schaumstoff-Formkörper 10 einfach in das Gehäuse 1 einsetzen, und zwar vorzugsweise so, dass zwischen der Dämmstoffausklei-dung 9 und dem die Luftdurchtrittsöffnungen 3 aufweisenden Deckel 2 im Gehäuse 1 ein Hohlraum 11 verbleibt.
Jeder einzelne plattenartige Schaum'stoff-Formkörper 10 ist mit einem sieh quer durch die Plattendicke erstreckenden Durchbruch 12 von beispielsweise kreisförmigem Querschnitt ausgestattet, derart, dass diese Durchbrüche 12 einen sich über die ganze Länge der Dämmstoffauskleidung 9 bzw. des diese bildenden Formkörper-Paketes erstreckenden Hohlraum bilden.
In einer Breitseite der plattenförmigen Schaumstoff-Formkörper 10 sind jeweils zwei mehrfach abgewinkelte Kanäle 13 und 14 eingeformt, die mit ihrem einen Ende in den Durchbruch 12 münden, während ihr anderes Ende zu einem Begrenzungsrand der plattenartigen Schaumstoff-Formkörper 10 geführt ist. Dabei schliesst sich das trichterartig erweiterte Ende 16 des Kanals 14 an den Luftdurchtrittsschlitz 8 an, während das ebenfalls trichterförmig erweiterte Ende 15 des Kanals 13 den Luftdurchtrittsöffnungen 3 im Deckel 2 mit Abstand gegenüberliegt.
Die den Kanälen 13 und 14 gegenüberliegende Seitenfläche der plattenartigen Schaumstoff-Formkörper 10 ist völlig eben ausgebildet, so dass sie an der die Kanäle 13 und 14 enthaltenden Seitenfläche eines benachbarten plattenartigen Schaumstoff-Formkörpers 10 anliegt. Jeweils zwei aneinander anliegende plattenartige Schaumstoff-Formkörper schliessen daher zwischen sich ein mehrfach abgewinkeltes oder gewundenes Kanalsystem ein. Es ist ersichtlich, dass sowohl der Kanal 13 als auch der Kanal 14 jeweils einen Abschnitt aufweist, der uner einem spitzen Winkel von 45° geknickt ist. DieMündungen der .beiden Kanäle 13 und 14 schliessen sich etwa tangential an die diametral gegenüberliegenden Umfangsseiten des Durchbruchs an.
Der von den Durchbrüchen 12 gebildete, sich über die ganze Länge der Dämmstoff-Auskleidungen 9 erstreckende Hohlraum bildet einerseits eine Ausgleichskammer, über die sämtliche Kanäle 13 und 14 miteinander in Verbindung stehen. Anderér-séits kann dieser Hohlraum aber auch zur Aufnahme eines oder mehrerer Walzenlüfter dienen, wenn mit Hilfe der Lüftungsvor-richtung die Zwangsbelüftung eines Raumes erreicht werden soll. In diesem Falle braucht der Walzenlüfter mit seinem Leitschaufelgehäuse lediglich in Längsrichtung in den von den Durchbrüchen 12 der einzelnen Schaumstoff-Formkörper 10 gebildeten Hohlraum des Formkörperpaketes eingeschoben zu werden, bevor letzteres als Dämmstoff-Auskleidung 9 in das Gehäuse 1 eingesetzt wird. Die Elastizität der einzelnen Schaumstoff-Formkörper 10 bewirkt dabei ohne weiteres eine schwingungsgedämpfte Lagerung des Lüfters innerhalb des Gehäuses 1.
In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Sschaum-stoff-Formkörpers 10 zur Bildung der Dämmstoff-Auskleidung 9 gezeigt, welche sich vom Schaumstoff-Formkörper 10 nach Fig. 1 lediglich dadurch unterscheidet, dass in beide Breitseiten desselben jeweils Kanäle 13 und 14 eingeformt sind. Ebenso wie bei den Schaumstoff-Formkörpern 10 nach Fig. 1 liegen dabei die trichterförmig erweiterten Enden 15 und 16 der Kanäle 13 und 14 an den zueinander parallelen Begrenzungskanten des plattenförmigen Schaumstoff-Formkörpers 10
Das in Fig. 3 dargestellte, plattenförmige dritte Ausführungs-
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beispiel des Schaumstoff-Formkörpers 10 unterscheidet sich von Besonders wichtig ist es, dass die plattenartigen Schaumstoff-
demjenigen nach Fig. 2 dadurch, dass das trichterförmig erwei- Formkörper 10 mindestens in Achsrichtung ihres Durchbruches terte Ende 16 der Kanäle 14 zu einer Begrenzungskante des 12 elastisch nachgiebig ausgebildet sind, so dass in Form von
Schaumstoff-Formkörpers 10 geführt ist, die im rechten Winkel 5 Paketen ohne Schwierigkeiten in Gehäuse 1 unterschiedlicher zu der Begrenzungskante liegt, an der sich das trichterförmig Längenabmessungen einsetzen lassen.
erweiterte Ende des Kanals 13 befindet. Zum Zwecke der Reinigung, beispielsweise in einer
In Fig. 4 und 5 der Zeichnung ist ein viertes Ausführungsbei- Waschlauge, lassen sich die plattenartigen Schaumstoff-Form-spiel des plattenartigen Schaumstoff-Formkörpers 10 dargestellt, körper 10 entweder einzeln oder aber auch als Paket einfach aus bei welchem der Kanal 13 in die eine Breitseite und der Kanal 14 io dem Gehäuse 1 herausnehmen, nachdem von diesem der Deckel in die andere Breitseite desselben eingeformt ist. Beide Kanäle 2 entfernt worden ist.
13 und 14 haben daher eine in Richtung der Längsachse des Die vorstehend beschriebenen Dämmstoff-, insbesondere Durchbruchs 12 gegeneinander versetzte Lage und weisen vor- Schaumstoff-Formkörper sind als Schalldämm-Auskleidung für zugsweise eine Profiltiefe auf, die etwa drei Viertel der gesamten alle Lüftungsvorrichtungen verwendbar, die einerseits unmittel-Plattendicke entspricht. Hierdurch wird erreicht, dass jeweils 15 bar mit der Aussenluft und andererseits mit dem Rauminneren in etwa der halbe Querschnitt der Kanäle 13 und 14 innerhalb des Verbindung stehen. Solche Lüftungsvorrichtungen können dabei Schaumstoff-Formkörpers 10 auf gleicher Ebene liegen, wäh- in Wände, Decken und Fussböden eingebaut sein. Besonders rend jeweils ein Viertel der Profiltiefe beider Kanäle 13 undl4 eignen sich jedoch die Dämmstoff-, insbesondere Schaumstoffeine nach aussen versetzte Lage hat. Formkörper zum Einbau in solche Lüftungsvorrichtungen, die in
Bei diesen plattenartigen Schaumstoff-Formkörpern 10 hat es 20 schalldämmend ausgeführte Fenster- und Türkonstruktionen sich als zweckmässig erwiesen, wenn sich die trichterförmigen integriert sind. Solche schalldämmende Fenster- und Türkon-
Erweiterungen 15 und 16 der Kanäle 13 und 14 über die ganze struktionen sind nämlich in der Regel so ausgeführt, dass sie sich
Plattendicke erstrecken, so dass nicht nur in den durch die überhaupt nicht oder aber nur zum Zwecke der Reinigung öffnen
Durchbrüche 12 gebildeten Hohlraum der Dämmstoffausklei- lassen, so dass zum notwendigen Luftaustausch zwischen den dung 9, sondern zusätzlich noch im Bereich der Luftdurchtritts- 25 Räumen und der Umgebung besondere, schalldämmende Lüf-
öffnungen 3 und der Luftdurchtrittsschlitze 8 ein Strömungsaus- tungsvorrichtungen vorgesehen werden müssen.
gleich stattfindet.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Dämmstoff-Formkörper als Auskleidung eines Gehäuses, gekennzeichnet durch mindestens eine dem lichten Gehäusequerschnitt (1) in ihrer Umrissform angepassten Platte (10) mit einem sich quer durch die Plattendicke erstreckenden Durchbruch ( 12) und ih wenigstens eine der sich gegenüberliegenden Plattenseiten eingeformten, mehrfach abgewinkelten oder gewundenen Kanälen (13,14), die mit ihrem einen Ende in den Durchbruch (12) münden und deren anderes Ende (15 bzw. 16) zu einem Begrenzungsrand der Platte (10) geführt ist.
2. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der in die Platte (10) eingeformten Kanäle (14) den Lufteinlass und der andere Kanal (13) einen Luftauslass bildet.
3. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal (14) und der Luftauslasskanal (13) an der gleichen Plattenseite liegen (Fig. 1 bis 3).
4. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal (14) und der Luftauslasskanal (13) an sich gegenüberliegenden Plattenseiten liegen und dabei gegeneinander versetzt eingeformt sind, sowie eine Tiefe haben, die grösser als die halbe Plattendicke ist, vorzugsweise drei Viertel der Plattendicke (Fig. 4 und 5).
5. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 3 und4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (12) in der Platte (10) einen kreisförmigen Querschnitt hat und die Mündungen der beiden Kanäle (13,14) sich etwa an diametral gegenüberliegenden Umfangsseiten tangential an den Durchbruch (12) an-schliessen.
6. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kanäle (13,14) mindestens einen Abschnitt aufweist, der unter einem spitzen Winkel von 45° abgeknickt ist.
7. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Begrenzungsrand der Platte (10) gerichteten Enden der Kanäle (13,14) trichterförmig erweitert sind (15, 16).
8. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (10) derart ausgebildet ist, dass in deren Durchbruch (12) ein Walzenlüfter einsetzbar ist.
9. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (10) aus mindestens in Achsrichtung des Durchbruchs (12) elastisch nachgiebigem Schaumstoff, beispielsweise Moosgummi, mit geschlossenporiger Oberfläche besteht.
10. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 9, mit mehreren Platten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere gleichartige Platten (10) mit ihren Seitenflächen aneinander legbar und als Plattenpaket (9) in das Gehäuse (1) einsetzbar sind, wobei deren Durchbrüche (12) einen sich über die ganze Länge des Plattenpaketes (9) erstreckenden Hohlraum bilden, während die in den Hohlraum einmündenden Kanäle (13,14) in Längsrichtung des Paketes (9) mit Abstand nebeneinander liegen (Fig. 1).
11. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle (13,14) an zueinander parallelen Begrenzungsrändern der Platten (10) enden.
12. Dämmstoff-Formkörper nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle (13,14) an zueinander im Winkel, vorzugsweise rechtwinklig, angeordneten Begrenzungsrändern der Platten (10) enden.
13. Verwendung des Dämmstoff-Formkörpers nach Patentanspruch 1, mit mehreren Platten, im Gehäuse einer schalldämmenden Lüftungsvorrichtung, welches einlass- und/oder auslass-seitig mit Schlitzplatten (2) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Profiltiefe der Kanäle (13,14) der Breite der Schlitze (3) in den Schlitzplatten (2) entspricht, während die Trennwände zwischen benachbarten Kanälen (13,14) eine Dicke haben, die gleich der Stegbreite zwischen zwei Schlitzen (3) ist.
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