CH626935A5 - - Google Patents

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CH626935A5
CH626935A5 CH746877A CH746877A CH626935A5 CH 626935 A5 CH626935 A5 CH 626935A5 CH 746877 A CH746877 A CH 746877A CH 746877 A CH746877 A CH 746877A CH 626935 A5 CH626935 A5 CH 626935A5
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CH
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dye
textile web
dye carrier
gas
pressure
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CH746877A
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English (en)
Inventor
Guenter Schiffer
Original Assignee
Kleinewefers Ind Co Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • D06B11/0076Transfer-treating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sublimationstransfer-Druckvorrichtung für das Bedrucken laufender Textilbahnen mit einem dieselben während des Druckvorgangs gegen die mit mindestens einem zu transferierenden Farbstoff beauflagte Oberfläche eines auf einer beheizten Anlagefläche aufliegend geführten bahnförmigen Farbstoffträgers drückenden Andrückband.
Durch die DE-AS 2.005.186 ist ein Verfahren zum Bedruk-ken textiler Bahnen oder Stücke, insbesondere synthetische Fasern enthaltender Maschenware bekannt, bei dem das zu bedruckende Textilgut von einem den sublimierbaren Farbstoff tragenden Farbstoffträger bedeckt ist, das Textilgut und der Farbstoffträger unter gleichzeitiger Einwirkung von Wärme gegeneinander gedrückt werden und die Farbstoffübertragung von dem Farbstoff träger auf das Textilgut durch Sublimation des Farbstoffes erfolgt. Hierbei ist zur Schonung druckempfindlichen Textilgutes wie auch zur Erzielung einer höheren Eindringtiefe der Farbstoffmoleküle in das Textilgut vorgesehen, dass die dem Farbstoffträger abgekehrte Seite des Textilgutes unter Unterdruck steht, wobei durch den auf den Farbstoffträger einwirkenden atmosphärischen Uberdruck das Textilgut und der Farbstoffträger aneinandergedrückt und gleichzeitig die beim Erwärmen des Farbstoffträgers durch Sublimation in den gasförmigen Zustand übergeführten Farbstoffe durch das Textilgut hindurch abgesaugt werden. - Hierbei findet ein perforierter Walzenmantel Anwendung; die Wärme muss dem Farbstoffträger durch ein Andrückband hindurch mitgeteilt werden.
Eine Weiterentwicklung des vorstehend genannten Verfahrens (DE-OS 2.156.154 und FR-PS 2.176.318) sieht vor, dass der Farbstoffträger gasdurchlässig ist und zu beiden Seiten der Textilbahn ein Druckunterschied derart erzeugt wird, dass ein Gasstrom die Textilbahn von der Vorderseite zur Rückseite durchsetzt. Für eine kontinuierliche Behandlung einer laufenden Textilbahn ergeben sich hierbei Schwierigkeiten, die nur mit erheblicher Erfahrung auf dem einschlägigen Gebiete und nicht bei allen Textilbahnen zu beherrschen sind. Hierbei beeinflussen sich die Wärmeeinwirkung, die Textilbahnge-schwindigkeit, der Druckunterschied bzw. der Saugzug, die Farbkonzentration und die Farbe einander.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher das Eindringen der Farbstoffmoleküle in die Textilbahn ohne grossen konstruktiven Aufwand erreicht wird und das Bedrucken der Textilbahn durch Sublimation des Farbstoffes mit einfacheren Mitteln gestaltet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vor, bei der das Andrückband gasdurchlässig ist, dass entweder die beheizbare Anlagefläche oder der Farbstoff träger gasundurchlässig ist, und dass die Vorrichtung im Übertragungsbereich, innerhalb dessen bei Vorrichtungsbetrieb der Farbstofftransfer erfolgt, entweder dauernd unter Atmosphärendruck steht oder mit einer eine Vakuumkammer bildenden evakuierbaren Kappe umgeben ist.
Vorzugsweise kann das Andrückband gelocht sein. Ferner kann ein gasdurchlässiges Schutzband zwischen dem gasdurchlässigen Andrückband und der zu bedruckenden Textilbahn mitgeführt werden.
An sich ist es bekannt (DE-OS 2.213.559), Textilbahnen durch Sublimation eines Farbstoffes eines Farbstoffträgers zu bedrucken, der auf einer mit Innenbeheizung versehenen Walze aufliegt, wobei die Textilbahn mittels eines Andrückbandes von aussen gegen den Farbstoffträger angedrückt wird. Hierbei ging man davon aus, dass das Bedrucken der Textilbahn umso verzüglicher sei, je stärker der Andruck der Textilbahn an den Farbstoffträger oder umgekehrt sei und demge-mäss das Andrückband einen starken Druck auf die Textilbahn ausübte. Hierfür wurde als Andrückband ein endloses Filzband angewendet, das mit zunehmender Gebrauchsdauer versteifte, verfilzte und das immer luftundurchlässiger wurde. Demgegenüber geht die Erfindung von dem Gedanken aus, dass es weniger auf ein starkes Andrücken der Textilbahn gegen den Farbstoffträger ankommt, sondern es wesentlich ist, dass die durch Sublimation in den gasförmigen Zustand übergeführten Farbstoffe die Möglichkeit haben, eine gleiche Menge an von der Textilbahn aufgenommenen Luft aus der Textilbahn frei, d. h. ohne nennenswerten Widerstand, herauszudrücken. Mit anderen Worten: die in den gasförmigen Zustand übergeführten Farbstoffe sollen frei expandieren und so ungehindert in die Textilbahn eindringen können. Hierbei ist die Textilbahn gegen den Farbstoffträger lediglich mit einem solchen Druck anzudrücken, dass die Textilbahn dicht auf dem Farbstoffträ-ger anliegt und keine Farbstoffe seitlich aus einem Muster entweichen, so dass ein Verschwimmen des Musters verhindert wird. Wird dafür Sorge getragen, dass die Menge der in den gasförmigen Zustand übergeführten Farbstoffe weitgehend restlos in die Textilbahn eindringen kann, wobei dieselbe Luftmenge auf der dem Farbstoffträger abgekehrten Seite aus der Textilbahn ungehindert entweichen kann, so ist ohne Zuhilfenahme von Saug- und Durchströmmittel ein schnelles lagegetreues Eindringen der Farbstoffe in die Textilbahn gewährleistet. Der bei dem bekannten Verfahren zu berücksichtigende Parameter «Saugzug» oder «Druckunterschied zwischen Vorder- und Rückseite der Textilbahn» kommt hier in Fortfall, so dass ausschliesslich die Wärmeeinwirkung auf den Farbstoffträger, die Geschwindigkeit, mit welcher die Textilbahn durch die Vorrichtung geleitet wird und letztlich die Art und Konzentration der Farbe auf dem Farbstoffträger zu berücksichtigen bleiben.
An sich ist es bekannt («Organikum», organisch-chemisches Grundpraktikum, 3. Überarb. Auflage 1964, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin) die Sublimation des Farbstoffes auf dem Farbstoffträger in einem Vakuum vorzunehmen, ohne dass hierbei das Entweichen der mit einer laufenden Textilbahn mitgeführten Luft aus der Textilbahn innerhalb des Farbtransferbereiches angestrebt oder nahegelegt worden ist.
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Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfin-dungsgemässen Vorrichtung dargestellt und zwar zeigen
Fig. 1 schematisch die Ansicht der Vorrichtung, bei welcher der Farbstoffträger um eine innenbeheizte Walze geführt ist, s hierauf die Textilbahn aufliegt und diese von einem Andrückband gegen den Farbstoffträger gedrückt wird,
Fig. 2 den Farbstoffträger, die Textilbahn und das Andrückband im Schnitt mit Darstellung der Sublimation und des Entweichens der Luft aus der Textilbahn, io
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Andrückband und
Fig. 4 eine Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher ein Teil der von dem Farbstoffträger und der Textilbahn umschlungenen innenbeheizten Walze von einer Vakuumkammer umschlossen ist und zwischen dem Andrückband und der is Textilbahn ein Schutzpapierband mitgeführt wird.
Die Vorrichtung weist die in Richtung des Pfeiles 1, z. B.
durch eine Antriebskette 2 in Umdrehung versetzte Walze 3 auf, an deren Innenseite kreisförmig Erwärmungsmittel, wie Strahler 4 vorgesehen sind, durch welche der Walzenmantel 20 erwärmt wird.
Die Vorrichtung weist ferner eine Rolle 5 auf, von der kontinuierlich ein Farbstoffträger 6 abgezogen wird, der unmittelbar um die Walze 3 geschlungen ist und der auf eine weitere Rolle 7 aufgewickelt wird. Der Farbstoffträger 6 trägt auf der zs der Walze 3 abgekehrten und der Textilbahn 9 zugekehrten Seite den sublimierbaren Farbauftrag 8.
Die Textilbahn wird von einer Rolle 10 abgezogen und, wie der Farbstoff träger 6, um eine Umlenkrolle 11 geführt, um auf den Farbstoffträger 6 dicht aufliegend der Rolle 12 zugeführt 30 zu werden.
Um die Rolle 11 sowie die Rollen 13, 14, 15, 16 ist ein endloses Andrückband 17 geführt, das gasdurchlässig ist und dessen Struktur aus Fig. 3 erkennbar ist. Dieses Band besitzt die notwendige Zugfestigkeit, um die Textilbahn 9 dicht an 35 den Farbstoffträger 6 anzudrücken, ohne dass hierbei ein übermässiger, der Textilbahn schadender Druck ausgeübt wird. Der Andruck der Textilbahn an den Farbstoffträger 6 mittels des Andrückbandes 17 erfolgt lediglich derart, dass ein seitliches Entweichen der Farbstoffe zwischen dem Farbstoffträger und der Textilbahn nicht eintreten kann.
In Fig. 2 ist der Vorgang beim Übertragen der Farbstoffmoleküle der gasförmigen Farbstoffe auf die Textilbahn im Bereich zwischen den Rollen 11 und 13, d. h. über die Anlage- 45 fläche an der Walze nochmals wiedergegeben. Der Farbstoffauftrag 18 auf den Farbstoffträger 6 sublimiert und bildet ein gasförmiges Farbstoffvolumen 19, das seinerseits durch den
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dichten Farbstoffträger 6 nicht (in Fig. 2 nach oben in Richtung des Pfeiles K) zu entweichen vermag. Auch können die gasförmigen Farbstoffe aufgrund des Andrückens der Textilbahn 9 gegen den Farbstoffträger 6 mit Hilfe des Andrückbandes 17 nicht in Richtung der Pfeile 20 zwischen den genannten Teilen entweichen und hiermit ein Farbmuster seitlich verwischen. Das Färbst off volumen 19 kann sich lediglich in Richtung des Pfeiles 21 frei ausbreiten, da eine gleichgrosse oder annähernd gleichgrosse Luftmenge 22 aus der Textilbahn 9 durch das luft- bzw. gasdurchlässige Andrückband 17 in Richtung des Pfeiles 23 austreten kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist wiederum eine mit Hilfe einer Wärmequelle, z. B. kreisförmig angeordneten Strahlern 4, innenbeheizte Walzen 25 vorgesehen, um die zunächst der Farbstoffträger 26 und darauf aufliegend die Textilbahn 27 sowie auf dieser wiederum aufliegend ein gasdurchlässiges Schutzband 28 geführt sind. Auch in diesem Falle ist das endlose Andrückband 29 gasdurchlässig, so dass, wie in Fig. 2 im einzelnen dargestellt ist, das auf der dem Färbst off träger 26 gebildete Gasvolumen eine gleichgrosse Luftmenge aus der Textilbahn 27 herauszudrücken vermag, die sowohl das vorzugsweise aus Papier bestehende Schutzband 28 wie auch das Andrückband 29, die beide gasdurchlässig sind, durchdringt. Das Schutzband 28 wie das Andrückband 29 sind so aufeinander abgestimmt, dass die verdrängte Luft aus der Textilbahn frei nach aussen abströmen kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist das Andrückband an seiner Aussenseite 30 wie auch der Farbstoffträger 6 und die Textilbahn 9 von der Aussenatmosphäre umgeben. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist in dem Bereich zwischen den Stellen 31 und 32, d. h. über die Anlagefläche des Farbstoffträgers 26, der Textilbahn 27, des Schutzbandes 28 und des Andrückbandes 29 an der Walze 25 diese von einer Vakuumkammer 33 umgeben, die durch eine Kappe 34 gebildet wird, deren Längekanten bei 35 federnd auf dem Andrückband 30 und deren Querkanten 36 ausserhalb des Farbstoffträgers, der Textilbahn, des Schutzbandes 28 und des Andrückbandes 29 auf der Walzenoberfläche aufliegen. Durch das in der Kammer 33 gebildete Vakuum wird die Sublimation gefördert, ohne dass ein Saugzug durch die Textilbahn hindurch stattfindet.
Als gasdurchlässig im Sinne der Erfindung wird ein Andrückband und Schutzband angesehen, das in einer bestimmten Zeiteinheit eine Gasmenge von seiner, der Textilbahn 9 zugekehrten Seite zu seiner freien Seite hindurchtreten lässt, die gleich oder annähernd gleich dem gasförmigen Farbstoffvolumen ist, das sich bei Sublimation des Farbstoffes auf dem Farbstoffträger 6 bildet und in die Textilbahn eindringt, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

626935 PATENTANSPRÜCHE
1. Sublimationstransfer-Druckvorrichtung für das Bedruk-ken laufender Textilbahnen (9, 27) mit einem dieselben während des Druckvorgangs gegen die mit mindestens einem zu transferierenden Farbstoff (8) beauflagte Oberfläche eines auf einer beheizten Anlagefläche aufliegend geführten bahnförmi-gen Farbstoffträgers (6,26) drückenden Andrückband (17, 29), dadurch gekennzeichnet, dass das Andrückband (17, 29) gasdurchlässig ist, dass entweder die beheizbare Anlagefläche oder der Farbstoffträger (6, 26) gasundurchlässig ist, und dass die Vorrichtung im Ubertragungsbereich, innerhalb dessen bei Vorrichtungsbetrieb der Farbstofftransfer erfolgt, entweder dauernd unter Atmosphärendruck steht oder mit einer eine Vakuumkammer (33) bildenden evakuierbaren Kappe (34) umgeben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Andrückband (17, 29) gelocht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie dafür eingerichtet ist, ein gasdurchlässiges Schutzband (28) zwischen dem gasdurchlässigen Andrückband (17, 29) und der zu bedruckenden Textilbahn (9, 27) mitzuführen.
CH746877A 1976-08-25 1977-06-17 CH626935A5 (de)

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