CH627025A5 - Contact arrangement for a pantograph disconnecter switch - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für einen Scherentrennschalter mit einem Gegenschaltstück und zwei zum Einschalten gegen das Gegenschaltstück gedrückten Zangenbacken.
Eine derartige Kontaktanordnung ist beispielsweise aus der CH-PS 443 440 bekannt, bei der die Zangebacken aus federnden Kontaktstäben und aus Begrenzungsstäben zusammengesetzt sind, die im Vergleich zu den Kontaktstäben unelastisch sind und mit diesen annähernd in jeweils einer Ebene parallel zur Symmetrieebene der beiden Zangenbacken liegen. In der Einschaltstellung wird bei dieser Anordnung der Kontaktdruck allein durch die federnden Kontaktstäbe aufgebracht. Die Begrenzungsstäbe dienen dazu, bei einer Stossstrombeanspru-chung die Relativbewegung zwischen Gegenschaltstück und Zangenbacken zu begrenzen und ein Herausfallen des Gegenschaltstückes aus dem Zangenbacken zu verhindern. Diese Lösung hat den Nachteil, dass bei einer Ausschaltbewegung die letzte Kontakttrennung zwischen dem Gegenkontakt und den Zangenbacken, zwischen den für die Führung des Nennstromes vorgesehenen Oberflächen erfolgt. Ein bei dieser Kontakttrennung auftretender Lichtbogen bewirkt ein Anschmelzen dieser Kontaktflächen. Nach mehrmaligem Öffnen des Trennschalter, unter Lichtbogenbildung zwischen den Kontaktflächen, werden die Kontaktflächen derart angegriffen, dass der Trennschalter wegen einem zu hohen Übergangswiderstand an der Kontaktstelle betriebsunfähig wird. Lichtbogenströme, die beim Öffnen eines Trennschalters solche Schäden bewirken, treten in Anlagen auf, in welchen z. B. ein Trenner in einer geschlossenen Schleife aufgemacht wird, weil die induzierte Spannung in solchen Schleifen relativ hoch ist, oder ein Trenner den kapazitiven Strom einer leerlaufenden Leitung unterbrechen muss.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kontaktanordnung für einen Scherentrennschalter zu schaffen, der die Unterbrechung kleiner Ströme ohne Beschädigung der für die Nennstromführung vorgesehenen Kontaktflächen ermöglicht.
Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, dass das Gegenschaltstück aus einer für die Nennstromführung vorgesehenen Walze und aus mindestens einem im Vergleich zur Walze federnden, in der Ausschaltstellung des Trennschalter an einer Seite der Walze in bezug auf die Kontaktfläche vorstehenden und in der Einschaltstellung durch die Zangenbacken neben die Walze federnd zurückgedrückten Funkenbügel zusammengesetzt ist, und dass mindestens einer der beiden Zangenbacken für die Nennstromführung vorgesehene Kontaktstäbe und im Vergleich zu den Kontaktstäben federnde, in der Ausschaltstellung des Trennschalter in bezug auf die Kontaktflächen der Kontaktstäbe vorstehende und in der Einschaltstellung durch das Gegenschaltstück neben die Kontaktstäbe federnd zurückgedrückte Funkbügel aufweist.
Die Walze des Gegenschaltstückes kann den Boden eines U-förmigen Bügels bilden und der U-förmige Bügel und der ebenfalls U-förmige Funkenbügel nur an den oberen Enden der U-Form miteinander verbunden sein.
Die beim eingeschalteten Trennschalter an der den Bodenteilen der U-förmigen Funkenbügel abgekehrten Seite der Walze liegenden Enden der Funkenbügel können an den Befestigungsstellen elektrisch leitend und die anderen Enden an den Befestigungsstellen elektrisch isoliert an den Kontaktstäben befestigt sein.
Vorteilhafterweise weisen die Zangenbacken je zwei Kontaktstäbe ünd einen Funkenbügel auf.
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 eine Kontaktanordnung eines geschlossenen Scherentrennschalters in der Seiten- bzw. Vorderansicht und
Fig. 3 die Kontaktanordnung des gleichen Scherentrennschalters in Seitenansicht bei Beginn der Öffnungsbewegung, nach der Kontakttrennung.
In den Figuren 1 und 2 ist die Kontaktanordnung eines Scherentrennschalter in geschlossenem Zustand dargestellt. Die beiden Zangenbacken 1 und 2 sind durch eine im nicht dargestellten Teil des Scherengestänges angeordnete Feder gegen das Gegenschaltstück 3 gedrückt. Das Gegenschaltstück 3 ist U-förmig ausgebildet und an einer nichtdargestellten Leitung befestigt. Für die Führung des Nennstromes ist am Gegenschaltstück 3 ein U-förmiger Bügel 4 vorgesehen, dessen Bogenteil für die Auflage der Zangenbacken 1 und 2 des geschlossenen Trennschalters bestimmte Walze 5 ist. An den oberen Enden des U-förmigen Bügels 4 sind zwei ebenfalls U-för-mig ausgebildete Funkenbügel 6,7 befestigt. Wie in den Figuren 2 und 3 besonders gut ersichtlich ist, sind die beiden Funkenbügel 6,7 mit Vorspannung befestigt und so gebogen, dass sie in der Ausschaltstellung des Trennschalters an beiden Seiten der Walze 5 in bezug auf die Kontaktflächen vorstehen (Fig. 3) und in der Einschaltstellung durch die Zangenbacken 1, 2 neben die Walze 5 federnd zurückgedrückt sind (Fig. 1 und 2).
Die Zangenbacken 1,2 sind aus je zwei für die Nennstromführung vorgesehenen, mit Kontaktflächen 8 versehenen Kontaktstäben 9,10 und 11,12 und aus je einem Funkenbügel 13 und 14 zusammengesetzt. Der Funkenbügel 13 ist am Kontakt-stab 9 und der Funkenbügel 14 am Kontaktstab 12 befestigt. Die Funkelbügel 13,14 sind so befestigt und federnd ausgebildet, dass sie in der Ausschaltstellung oder bereits nach der Kontakttrennung zwischen dem Gegenschaltstück 3 und den Zan2
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genbacken 1,2 in bezug auf die Kontaktflächen 8 vorstehen (Fig. 3) und in der Einschaltstellung durch das Gegenschaltstück 3 neben die Kontaktstäbe 9,10,11,12 federnd zurückgedrückt sind.
Bei einer Öffnungsbewegung des Trennschalters trennen 5 sich zuerst die für die Nennstromführung vorgesehene Kontaktfläche 8 der Kontaktstäbe 9,10,11,12 von den Kontaktflächen der Walze 5 am Gegenschaltstück 3. Während dieser Trennung bleiben die federnd ausgebildeten, an den Kontaktstäben 9 und 12 befestigten Funkenbügel 13 und 14 noch mit io den am Gegenschaltstück 3 befestigten Funkenbügeln 6 und 7 in elektrischem Kontakt. Nach Weiterführung der Öffnungsbewegung trennen sich auch die Funkenbügel 13,6,14,7, wobei zwischen den Funkenbügeln 14 und 7 und/oder den Funkenbügeln 13 und 6 ein Lichtbogen 19 entsteht. Dieser Lichtbogen 19 ts wird von der Walze 5 ferngehalten und in die Länge gezogen,
weil das durch den Strom 20 in den Funkenbügeln 14 und 7 erzeugte Magnetfeld auf den Lichtbogen wirkt. Die Richtung des Stromes 20 ist dadurch gegeben, dass der Funkenbügel 14 an der Befestigungsstelle 16 elektrisch leitend und an der anderen Befestigungsstelle 10 elektrisch isoliert befestigt ist. Der Funkenbügel 13 ist ähnlicherweise an der Befestigungsstelle 15 leitend und an der Befestigungsstelle 17 isoliert befestigt. Wenn der horizontale Teil der Funkenbügel 6,7 nicht wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt unterhalb der Walze 5, sondern oberhalb der Walze 5 liegt, müssen die Befestigungsstellen 17 und 18 elektrisch leitend und die Befestigungsstellen 15 und 16 elektrisch isoliert sein, um die Fernhaltung des Lichtbogens von der Walze 5 durch das Magnetfeld des in den Funkenbügeln fliessenden Stromes zu erreichen.
Die beschriebene Kontaktanordnung erlaubt die Unterbrechung kleiner Ströme mit einem Scherentrennschalter.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kontaktanordnung für einen Scherentrennschalter mit einem Gegenschaltstück und mit zwei zum Einschalten gegen das Gegenschaltstück gedrückten Zangenbacken, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenschaltstück (3) aus einer für die Nennstromführung vorgesehenen Walze (5) und aus mindestens einem im Vergleich zur Walze (5) federnden, in der Aus-schaltstellung des Trennschalters an einer Seite der Walze (5) in bezug auf die Kontaktfläche vorstehenden und in der Ein-schaltstellung durch die Zangenbacken (1,2) neben die Walze (5) federnd zurückgedrückten Funkenbügel (6,7) zusammengesetzt ist, und dass mindestens einer der beiden Zangenbacken (1,2) für die Nennstromführung vorgesehene Kontaktstäbe (9, 10,11,12) und im Vergleich zu den Kontaktstäben (9,10,11,12) federnde, in der Ausschaltstellung des Trennschalters in bezug auf die Kontaktflächen (8) der Kontaktstäbe vorstehende und in der Einschaltstellung durch das Gegenschaltstück (3) neben die Kontaktstäbe (9,10,11,12) federnd zurückgedrückte Funkenbügel (13,14) aufweist.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (5) des Gegenschaltstückes (3) den Boden eines U-förmigen Bügels (4) bildet und dass der U-för-mige Bügel (4) und der ebenfalls U-förmige Funkenbügel (6,7) nur an den oberen Enden der U-Form miteinander verbunden sind.
3. Kontaktanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beim eingeschalteten Trennschalter an der den Bodenteilen der U-förmigen Funkenbügel (6,7) abgekehrten Seite der Walze (5) liegenden Enden der Funkenbügel (13,14) an den Befestigungsstellen (15,16) elektrisch leitend und die anderen Enden an den Befestigungsstellen (17, 18) elektrisch isoliert an den Kontaktstäben befestigt sind.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenbacken (1,2) je zwei Kontaktstäbe (9, 10 und 11,12) und je einen Funkenbügel (13 und 14) aufweisen.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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