CH627131A5 - - Google Patents
Download PDFInfo
- Publication number
- CH627131A5 CH627131A5 CH294978A CH294978A CH627131A5 CH 627131 A5 CH627131 A5 CH 627131A5 CH 294978 A CH294978 A CH 294978A CH 294978 A CH294978 A CH 294978A CH 627131 A5 CH627131 A5 CH 627131A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- transverse
- rollers
- perforation
- perforated
- perforator
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 20
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 4
- 210000001520 comb Anatomy 0.000 description 2
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/02—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
- B26F1/06—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with punching tools moving with the work
- B26F1/10—Roller type punches
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T83/00—Cutting
- Y10T83/04—Processes
- Y10T83/0481—Puncturing
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T83/00—Cutting
- Y10T83/647—With means to convey work relative to tool station
- Y10T83/6476—Including means to move work from one tool station to another
- Y10T83/6484—Punch or die station
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kantenperforation von gedruckten Bildelementen, beispielsweise Briefmarken, zur Erzeugung von trennbaren Bildeinheiten. Die Erfindung hat auch eine Perforiermaschine zur Durchführung des Verfahrens zum Gegenstand.
In der nachfolgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen bedeutet der Ausdruck «gedruckte Bildeinheit» eine grosse Gesamtheit, beispielsweise einen Briefmarken-Bogen, der aus zahlreichen kleinen, sich wiederholenden gedruckten Bildelementen zusammengesetzt ist, wobei es sich ausser um Briefmarken auch um Gebührenmarken oder dergleichen handeln kann. Die Länge einer gedruckten Bildeinheit ist der Längsabstand zwischen irgendwelchen wechselseitig korrespondierenden Punkten auf zwei nacheinander gedruckten Bildeinheiten auf einer Werkstoffbahn. Eine einzelne Nadel oder dergleichen auf der Nadelwalze eines Perforators wird Perforierwerkzeug-Element genannt, wogegen ein Perforierwerkzeug eine grössere Gesamtheit ist, beispielsweise eine Reihe von solchen Perforierwerkzeug-Elementen.
Bei herkömmlichen Verfahren wird die erwähnte Perforation durch die Verwendung eines aus einer Nadel walze und einer Matrizenwalze bestehenden Paares durchgeführt, wobei jedes Perforierwerkzeug-Element an der Nadelwalze entsprechend dem aktuellen Format des gedruckten Bildelements, welches perforiert werden soll, befestigt wird. Die Perforation als solche wird entweder mittels separatem Punzen jeder Querreihe von Perforationslöchern vorgenommen, womit ein erheblicher Zeitaufwand verbunden ist, oder bei neueren Vorrichtungen mittels fortlaufender Umdrehungen der Werkzeuge. Jedoch besteht ein bedeutender Nachteil der bekannten Perforationsverfahren darin, dass im Falle eines notwendigen Wechsels des Formats der gedruckten Bildelemente die Anordnung der Perforierwerkzeug-Elemente in den Nadelwalzen entsprechend neu erfolgen muss. Hiermit ist ebenfalls ein erheblicher Aufwand verbunden und auch eine Verlangsamung des Betriebes durch unnötig lange Unterbrechungen des Perforierens.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kantenperforation von gedruckten Bildelementen in mehrfacher Hinsicht zu verbessern und damit die vorgenannten Nachteile auszuschalten. Es soll u. a. die Möglichkeit geschaffen werden, die Perforation auch dann sauber und gleichmässig anzubringen, wenn das Format der Bildelemente kurzfristig gewechselt wird, beispielsweise beim Übergang von einer Sorte Briefmarken zu einer anderen. Dabei soll die kontinuierliche Arbeitsweise gewährleistet sein.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass zuerst eine Längsperforation in einem abgetrennten Längsperforator vorgenommen wird und anschliessend eine Querperforation in einem Querperforator geschieht, wobei die Perforationsvorgänge unterteilt sind, d.h. von getrennten Walzen durchgeführt werden, und wobei die Teilung der Querperforation durch Änderung der verhältnismässigen Stellung der Walzen mit Bezug aufeinander entsprechend dem gewünschten Format der gedruckten Bildelemente gesteuert wird. Auf diese Weise ergibt sich eine Unterteilung der Durchführung der Perforation auf getrennte Walzen, und damit ist in Verbindung mit der Justierbarkeit der in Querrichtung perforierenden Walzen im Verhältnis zueinander der Vorteil verbunden, von einem Bildelementformat zu einem anderen leichter und flexibler übergehen zu können und das
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
627131
durch manche Mühe zu sparen, die mit den herkömmlichen Methoden verbunden ist.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung können die Nadelwalzen des Querperforators mit einem auswechselbaren Nadelbalken oder einem ähnlichen Perforierwerkzeug ausgerüstet sein. Zur Erleichterung der genauen Einstellung der Walzen ist jede Nadelwalze dazu eingerichtet, lediglich eine Querreihe von Perforationslöchern anzubringen.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Teilung der quer perforierten Reihen durch Veränderung der Phasenwinkel der Walzen sowie die Zahl der wirksamen Nadelwalzen im Querperforator gesteuert wird. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass die Nadelwalze nur dann mit einem Nadelbalken versehen wird, wenn dies so erforderlich ist. Sollte dagegen eine kleinere Anzahl von quer perforierten Reihen benötigt werden, weil grössere gedruckte Bildelemente vorliegen, werden die überflüssigen Nadelbalken entfernt, und der relative Phasenwinkel der verbleibenden Walzen, die noch mit Nadelbalken versehen sind, wird geändert. Entsprechend wird im Falle eines kleineren Formats der Bildelemente eine in geeigneter Weise erhöhte Anzahl von Nadelwalzen in Betrieb genommen. Es können auch andere Arten von Walzenjustierungen angewendet werden, z.B. eine Änderung des Abstandes zwischen den Walzen. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass derartige Justierungen doch wesentlich komplizierter und nur mit entsprechend grösserem Aufwand durchführbar sind.
Im Hinblick auf den erforderlichen Abstand besteht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, dass der Querperforator durch eine Vielzahl von quer perforierenden Einheiten gebildet wird, deren jede eine Matrizenwalze im Zusammenwirken mit zwei Nadelwalzen aufweist, welch' letztere diametral an einander gegenüberliegenden Seiten der Matrizenwalze angeordnet sind. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Werkstoffbahn mit gedruckten Bildeinheiten mittels einer ersten Walzenpaarung aus einer ersten Nadelwalze und der Matrizenwalze jeder Querperforiereinheit mit einer ersten quer perforierten Reihe versehen wird, woraufhin die Bahn zur Bildung einer Schlaufe von einstellbarer Grösse veranlasst wird, so dass die durch die zweite Walzenpaarung aus einer zweiten Nadelwalze und der Matrizenwalze quer zu perforierende Reihe bezüglich der ersten Reihe genau ausrichtbar ist. Die genaue Einstellung der erwähnten Schlaufe kann beispielsweise mittels einer beweglichen Walze vorgenommen werden. Die Anzahl der benötigten Walzen kann bei dieser Ausführungsform auf die Hälfte verringert werden.
Durch Synchronisierung der Umlaufbewegungen der Walzen einer in Querrichtung perforierenden Einheit im Verhältnis zueinander lässt sich ein präzises Zusammenwirken zwischen Nadelwalze und Matrizenwalze erzielen. Dann kann der Phasenwinkel aller Walzen einer Einheit leicht geändert werden, indem beispielsweise eine Justierung des Phasenwinkels der zentralen Matrizenwalze erfolgt, was mit dem Vorteil verbunden ist, dass eine kleinere Anzahl von Justiereinrichtungen notwendig ist. Eine weitere Vereinfachung und Erleichterung der Einstellung ergibt sich durch die Massnahme, dass die Phasenwinkel-Einstellvorrichtung für die Walzen mit einer Justierskala mit vorbestimmten Einstellmarken entsprechend bestimmten Bildelementformaten versehen ist. Durch Auswechseln der Nadelkämme und der Matrizenbalken lassen sich Perforationsskalen mit vollständig verschiedenen Einstellmarken verwenden.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die sich auf die fortlaufende Perforation einer Bahn mit gedruk-ten Bildeinheiten bezieht, ist vorgesehen, dass im Querperforator Walzen verwendet werden, die einen theoretischen Umfang aufweisen, welcher gleich der Länge der gedruckten
Bildeinheiten, die perforiert werden sollen, ist. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Abstand zwischen den Querperforiereinheiten, zwischen den wirklichen Perforationspunkten gemessen, auf die Hälfte der Länge der gedruckten Bildeinheiten, die perforiert werden sollen, oder auf ein ganzes Vielfaches dieses Masses eingestellt wird. Die letztgenannte Massnahme bringt allerdings eine Ausdehnung des Perforators mit sich, was nicht immer zweckmässig erscheinen wird. Der vorstehend angesprochene theoretische Umfang der Walzen bedeutet den Walzenradius an den Perforierpunkten multipliziert mit dem Faktor 2 pi.
Im Hinblick auf das Ergebnis der Perforation und die Qualität der gedruckten Bildelemente empfiehlt es sich, die Längsperforation mit der Querperforation zu synchronisieren und die perforierten Löcher, die einen Teil sowohl der perforierten Längsreihen als auch der perforierten Querreihen bilden, entweder in der Phase der Längsperforation oder in der Phase der Querperforation herzustellen. Hierbei besteht die Möglichkeit, Abweichungen von der Normalen sowie Unregelmässigkeiten aufgrund doppelter Perforation auszuschalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Perforiermaschine in Seitenansicht, und
Fig. 2 ein Schema der Arbeitsweise des Querperforators in der Maschine nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Werkstoff bahn 1, insbesondere Papierbahn, zu erkennen, die im Druckverfahren aufgebrachte bildliche Darstellungen in Form von Einheiten aufweist. Diese Bahn 1 soll entsprechend den Einheiten perforiert werden, und zwar wird sie zuerst in Längsrichtung in einem Längsperforator 2, der mit Perforierwerkzeugen ausgerüstet ist, die entsprechend dem Format der gedruckten Bilder angeordnet sind und bei einer vollen Umdrehung eine Längsperforation einer Bildeinheit durchführen. Im Anschluss hieran wird eine Querperforation in einem Querperforator ausgeführt. Dieser weist Querperforiereinheiten 3 und eine Justiervorrichtung 4 mit einer Verstellwalze 5 für die interne Längsjustierung der Querperforation sowie eine Vorrichtung 8 für den Vorschub der Bahn 1 auf.
Jede zur Querperforation bestimmte Einheit 3 enthält eine Matrizenwalze 7 und zwei Patrizen- oder Nadelwalzen 6, die miteinander synchronisiert sind. Die Einstellung des Phasenwinkels der Walzen jeder Einheit 3 wird mittels Justierung der Matrizenwalze 7 vorgenommen, wobei der Phasenwinkel der Nadelwalzen selbsttätig entsprechend geändert wird. Die in der Zeichnung nicht dargestellte Einstell- bzw. Justiervorrichtung kann mit einer Justierskala versehen sein, die mit Justiermarken entsprechend bestimmten Bildelementformaten ausgestattet ist, wobei beispielsweise im Falle der Perforation von Briefmarken eine philatelistische Skala verwendet wird. Die Justierskala kann ausgewechselt werden. Falls gleichzeitig auch ein Wechsel der Matrizenbalken 10 oder dergleichen bei den Matrizenwalzen 7 sowie der Nadelkämme 9 der Nadelwalzen 6 stattfindet — die Ausbildungsweise dieser Teile 9 und 10 ist im einzelnen in der Zeichnung nicht wiedergegeben —, lassen sich sowohl neue Bildelementformate als auch vollständig neue Richtmasse für die Perforation einsetzen.
Die Querperforiereinheiten 3 sind um des besseren Verständnisses willen mit den Bezeichnungen M(l)... M(6) versehen. Die Anzahl der Querperforiereinheiten kann verschieden gewählt werden, jenachdem wie es erforderlich ist, und zwar entsprechend der gewünschten Grösstzahl von quer perforierten Reihen einer gedruckten Bildeinheit. Wenn die Zahl der quer perforierten Reihen einer Bildeinheit geändert wer5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
627131
4
den soll, wird die Anzahl von wirksamen Nadelwalzen 6 ebenfalls entsprechend eingerichtet, und zwar entweder durch Lösen der Antriebsverbindung der nicht erforderlichen Perforierwalzenpaare im Querperforator oder durch Einschaltung zusätzlicher Perforierwalzenpaare in den Betriebsablauf, woraufhin die Walzen auf neue Phasenwinkel entsprechend der vorgesehen Justierskala eingerichtet werden. Die in Fig. 1 wiedergegebene Ausbildungsweise erfordert auch eine interne Längsjustierung der Querperforation, die mittels der Einstell-vorrichtung 4 vorgenommen wird, wobei der Abstand zwischen der Justierwalze 5 und der Einheit M(l) derart festgesetzt wird, dass die von der Einheit M(l) hergestellte zweite Querperforationsreihe sauber angeordnet wird. Auch diese Einstellung lässt sich durch die Verwendung einer vorgesehenen Justierskala durchführen.
Die verwendete Einstelltechnik macht es erforderlich, dass der theoretische Umfang der Walzen des in der Zeichnung dargestellten Querperforators sowie der Abstand zwischen den einzelnen Einheiten 3, wie vorstehend beschrieben, von der Länge der gedruckten Bildeinheiten, die perforiert werden sollen, beispielsweise in der Grösse eines Bogens, abhängig sind.
Wie sich nun aus Fig. 2 entnehmen lässt, die das Prinzip der Arbeitsweise beim Perforieren zeigt, stellt jeder Querperforator 3 eine erste quer perforierte Reihe her, woraufhin eine zweite quer perforierte Reihe gelocht wird, wenn die Bahn 1 erneut durch die Perforiereinheiten 3 hindurchläuft. In Fig. 2 ist jede quer perforierte Reihe in bezug auf die Einheit 3 markiert, welche die fragliche quer perforierte Reihe hergestellt hat.
Wenn davon ausgegangen wird, dass f = die Länge einer zu perforierenden gedruckten Bildeinheit und demzufolge auch der Umfang der Walzen 6 und 7,
d = die Länge eines gedruckten Bildelementes und auch der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden quer perforierten Reihen und a = der Abstand zwischen der Justierwalze 5 und der Querperforiereinheit M(l) ist,
lässt sich der Phasenwinkel jeder Querperforiereinheit M(N) — wie in Fig. 2 angegeben — aus folgender Gleichung entnehmen:
5 Q(N) = —(N-l) (f/2 — 2d)
worin
Ne {1,2,3,4,5,6}
io Die Einstellung ist also mit der Einheit M(l) begonnen worden, für die gilt Q(l) = 0. Der Phasenwinkel Q(N) jeder Einheit M(N) ist gleich dem Phasenwinkel der entsprechenden Matrizenwalze.
Wenn der Durchmesser der Justierwalze 5 gleich dem
15 Durchmesser der Nadel walzen 6 und der Matrizenwalzen 7 ist und wenn berücksichtigt wird, dass der wirksame Phasenunterschied zwischen den Nadelwalzen 6 und der Einheit M(l) ist f/2, ergibt sich für die interne Längsjustierung der Querperforation die Gleichung
20
a = (Kf + d)/2
worin
25 Ks {1,2,3...}
Wenn die Matrizenwalze einer Querperforiereinheit mit einem separaten Matrizenbalken für beide Nadelwalzen der Einheit versehen ist, muss der obige Ausdruck durch eine
30 Konstante ergänzt werden, deren Wert und Vorzeichen von dem Abstand zwischen der Stellung der Matrizenbalken der Matrizenrolle abhängig ist. Um die Längsjustierung der Querperforation zu vereinfachen, werden die Matrizenbalken 10 in allen Matrizenwalzen 7 in gleicher Weise angeordnet.
35 Die Werkstoff bahn mit den gedruckten Bildeinheiten kann, wie sich aus Fig. 2 ergibt, mit Rändern e (margins) zwischen aufeinanderfolgenden gedruckten Bildeinheiten versehen werden, jedoch lässt sich in Abhängigkeit von der Einstellung der Walzen eine Bahn auch ohne Ränder perforieren.
v
1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
- 6271312PATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zur Kantenperforation von gedruckten Bildelementen, beispielsweise Briefmarken, zur Erzeugung von trennbaren Bildeinheiten, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst eine Längsperforation in einem abgetrennten Längsperforator (2) vorgenommen wird und anschliessend eine Querperforation in einem Querperforator (3, 4, 6, 7) geschieht, wobei die Perforationsvorgänge unterteilt sind, d.h. von getrennten Walzen durchgeführt werden, und wobei die Teilung der Querperforation durch Änderung der verhältnismässigen Stellung der Walzen (6, 7) mit Bezug aufeinander entsprechend dem gewünschten Format der gedruckten Bildelemente gesteuert wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querperforator Nadelwalzen (6) aufweist, die mit einem auswechselbaren Perforierwerkzeug (9) versehen sind, und dass jede Nadelwalze nur eine quer perforierte Reihe hervorruft.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der quer perforierten Reihen durch Veränderung der Phasenwinkel der Walzen sowie die Zahl der wirksamen Nadelwalzen im Querperforator gesteuert wird.
- 4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querperforator durch eine Vielzahl von quer perforierenden Einheiten (3) gebildet wird, deren jede eine Matrizenwalze (7) im Zusammenwirken mit zwei Nadelwalzen (6) aufweist, welch'letztere diametral an einander gegenüberliegenden Seiten der Matrizenwaize (10) angeordnet sind.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstoffbahn (1) mit gedruckten Bildeinheiten mittels einer ersten Walzenpaarung aus einer ersten Nadelwalze (6) und der Matrizenwalze (7) jeder Querperforiereinheit (3) mit einer ersten quer perforierten Reihe versehen wird, woraufhin die Bahn (1) zur Bildung einer Schlaufe von einstellbarer Grösse veranlasst wird, so dass die durch die zweite Walzenpaarung aus einer zweiten Nadelwalze (6) und der Matrizenwalze (7) quer zu perforierende Reihe bezüglich der ersten Reihe genau ausrichtbar ist.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlauf der Walzen einer Querperforierein-heit (3) verhältnismässig zueinander synchronisiert wird und dass der Phasenwinkel sämtlicher Walzen einer Einheit durch Justierung des Phasenwinkels der Matrizenwalze (7) geändert wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenwinkel-Einstellvorrichtung für die Walzen mit einer Justierskala mit vorbestimmten Einstellmarken entsprechend bestimmten Bildelementformen versehen ist.
- 8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querperforator Walzen verwendet werden, die einen theoretischen Umfang aufweisen, welcher gleich der Länge der gedruckten Bildeinheiten, die perforiert werden sollen, ist.
- 9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Querperforiereinheiten (3), zwischen den wirklichen Perforationspunkten gemessen, auf die Hälfte der Länge der gedruckten Bildeinheiten, die perforiert werden sollen, oder auf ein ganzes Vielfaches dieses Masses eingestellt wird.
- 10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsperforation mit der Querperforation synchronisiert wird und dass die perforierten Löcher, die einen Teil sowohl der perforierten Längsreihen als auch der perforierten Querreihen bilden, entweder in der Phase der Längsperforation oder in der Phase der Querperforation hergestellt werden.
- 11. Perforiermaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen getrennten Längsperforator und einen getrennten Querperforator.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI770856A FI66140C (fi) | 1977-03-18 | 1977-03-18 | Perforeringsfoerfarande |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH627131A5 true CH627131A5 (de) | 1981-12-31 |
Family
ID=8510706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH294978A CH627131A5 (de) | 1977-03-18 | 1978-03-17 |
Country Status (12)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4213361A (de) |
| JP (1) | JPS53116099A (de) |
| CA (1) | CA1084834A (de) |
| CH (1) | CH627131A5 (de) |
| DE (1) | DE2811109C2 (de) |
| ES (1) | ES468007A1 (de) |
| FI (1) | FI66140C (de) |
| FR (1) | FR2383869A1 (de) |
| IT (1) | IT1112618B (de) |
| NL (1) | NL190576C (de) |
| SE (1) | SE447356B (de) |
| SU (1) | SU1217247A3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19639925A1 (de) * | 1996-09-27 | 1998-04-02 | Siemens Ag | Massgenaues Herstellen von bedruckten, perforierten Bögen |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2460768A1 (fr) * | 1979-07-12 | 1981-01-30 | Metal Deploye | Machine a pratiquer des fentes dans une bande mince en materiau souple defilant a grande vitesse |
| US4610189A (en) * | 1985-07-11 | 1986-09-09 | Moore Business Forms, Inc. | Web perforating utilizing a single perf cylinder and dual anvils |
| DE4120628A1 (de) * | 1991-06-22 | 1992-12-24 | Roland Man Druckmasch | Einrichtung zum querschneiden und/oder -perforieren von bahnen |
| DE19714429A1 (de) * | 1996-04-16 | 1997-10-30 | Nordenia Verpackung Gmbh | Vorrichtung zur Perforation von bahnförmigen Folien, insbesondere Kunststoffolien |
| JP2003182927A (ja) * | 2001-07-30 | 2003-07-03 | Heidelberger Druckmas Ag | 被印刷材料のための後加工装置に用いられる加工モジュール |
| JP2003127094A (ja) | 2001-07-30 | 2003-05-08 | Heidelberger Druckmas Ag | 紙葉状刷本に種々の穴あけパターンを製作する装置 |
| DE50206862D1 (de) | 2001-07-30 | 2006-06-29 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zum Transport von blattförmigen Bedruckstoffen |
| DE10248688B4 (de) * | 2001-11-16 | 2010-12-30 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Vorrichtung zur Erzeugung von unterschiedlichen Lochbildern in blattförmigen Bedruckstoffen |
| US20100101386A1 (en) * | 2008-10-29 | 2010-04-29 | Goss International Americas, Inc. | Variable signature length web cutting apparatus |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB423828A (en) * | 1934-01-31 | 1935-02-08 | Louis Taylor | Improvements in the treatment of paper |
| US3255651A (en) * | 1960-07-19 | 1966-06-14 | William F Huck | Rotary perforating device |
| BE630912A (de) * | 1962-04-11 | |||
| DE1561491A1 (de) * | 1966-06-01 | 1970-02-12 | Huck William F | Vorrichtung zur Perforation von Papier-Gewebebahnen od.dgl. |
| DE2029863C3 (de) * | 1970-06-18 | 1973-10-25 | Maschinenfabrik Goebel Gmbh, 6100 Darmstadt | Perforierwerk zum gleichzeitigen Langs und Querperforieren von Bogen oder Bahnen |
| DE2136790A1 (de) * | 1971-07-23 | 1973-02-08 | Weyland Kg Gustav | Maschine zum herstellen von formularen, insbesondere endlosformularen |
| US3866497A (en) * | 1971-12-20 | 1975-02-18 | Larry B Wolfberg | Cross-perforating of continuously moving, superimposed leaves |
| FR2124701A5 (de) * | 1972-01-03 | 1972-09-22 | Vailhe Henri | |
| FR2171619A5 (de) * | 1972-02-09 | 1973-09-21 | Michel Marcel |
-
1977
- 1977-03-18 FI FI770856A patent/FI66140C/fi not_active IP Right Cessation
-
1978
- 1978-03-13 CA CA298,798A patent/CA1084834A/en not_active Expired
- 1978-03-13 SE SE7802859A patent/SE447356B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-03-15 DE DE2811109A patent/DE2811109C2/de not_active Expired
- 1978-03-15 US US05/886,570 patent/US4213361A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-03-17 IT IT21325/78A patent/IT1112618B/it active
- 1978-03-17 NL NL7802919A patent/NL190576C/xx not_active IP Right Cessation
- 1978-03-17 SU SU782594698A patent/SU1217247A3/ru active
- 1978-03-17 JP JP3091878A patent/JPS53116099A/ja active Granted
- 1978-03-17 CH CH294978A patent/CH627131A5/de not_active IP Right Cessation
- 1978-03-17 FR FR7807864A patent/FR2383869A1/fr active Granted
- 1978-03-18 ES ES468007A patent/ES468007A1/es not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19639925A1 (de) * | 1996-09-27 | 1998-04-02 | Siemens Ag | Massgenaues Herstellen von bedruckten, perforierten Bögen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4213361A (en) | 1980-07-22 |
| FI66140B (fi) | 1984-05-31 |
| FI770856A7 (fi) | 1978-09-19 |
| NL7802919A (nl) | 1978-09-20 |
| DE2811109A1 (de) | 1978-09-28 |
| CA1084834A (en) | 1980-09-02 |
| IT7821325A0 (it) | 1978-03-17 |
| IT1112618B (it) | 1986-01-20 |
| FR2383869B1 (de) | 1985-01-18 |
| JPS6130880B2 (de) | 1986-07-16 |
| SU1217247A3 (ru) | 1986-03-07 |
| JPS53116099A (en) | 1978-10-11 |
| NL190576B (nl) | 1993-12-01 |
| SE447356B (sv) | 1986-11-10 |
| FI66140C (fi) | 1984-09-10 |
| FR2383869A1 (fr) | 1978-10-13 |
| NL190576C (nl) | 1994-05-02 |
| ES468007A1 (es) | 1979-07-01 |
| SE7802859L (sv) | 1978-09-19 |
| DE2811109C2 (de) | 1985-05-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2149850A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faltrillen in Karton | |
| DE2811109C2 (de) | Maschine zur Kantenperforation von gedruckten Bildelementen, z.B. Briefmarken | |
| EP0297282A1 (de) | Vorrichtung zum Aufteilen eines Stromes aus Druckexemplaren | |
| DE2704418A1 (de) | Verfahren und anordnung zum perforieren eines streifens aus verformbarem material | |
| DE2833618A1 (de) | Rotationspraegemaschine mit ineinandergreifenden justierbaren praegeformen | |
| DE3129418C2 (de) | ||
| DE2435583C2 (de) | Rollenrotationsdruckmaschine mit Falzapparat | |
| DE686327C (de) | Maschine zum Herstellen bedruckter Schachtelzuschnitte | |
| DE69225342T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer gerundeten ecke an jeder ecke eines bogenstapels | |
| DE202019106772U1 (de) | Rollendruckmaschine mit Querschneideinrichtung | |
| DE2649757C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Druckereierzeugnisses | |
| DE309313C (de) | ||
| DD252361A1 (de) | Stanz- und laengsschneidvorrichtung fuer rotationsfalzer | |
| DE226117C (de) | ||
| DE164781C (de) | ||
| DE2513046A1 (de) | Vorrichtung zum bearbeiten einer schiebeplatte | |
| DE2715836C3 (de) | Anordnung von sich wiederholenden Formularen gleicher Formularhöhe auf einer gefalteten Endlosbahn | |
| DE228483C (de) | ||
| DE153729C (de) | ||
| DE271182C (de) | ||
| DE681050C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Matrizen fuer Musikstuecke und andere Druckwerke | |
| DE14089C (de) | Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Stereotyp-Platten | |
| DE2306941A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum montieren von diapositiven unterschiedlicher farben auf zugeordneten montagefolien zum herstellen von tiefdruckformen | |
| DE2231192C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Durchschreibe-Formularsätzen | |
| DE3153414C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PUE | Assignment |
Owner name: MILLER-JOHANNISBERG DRUCKMASCHINEN GMBH |
|
| PFA | Name/firm changed |
Owner name: MAN MILLER DRUCKMASCHINEN GMBH |
|
| PUE | Assignment |
Owner name: DE LA RUE GIORI S.A. |
|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |