CH627211A5 - Treadle device for driving the heald frames of a weaving machine - Google Patents

Treadle device for driving the heald frames of a weaving machine Download PDF

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CH627211A5
CH627211A5 CH513678A CH513678A CH627211A5 CH 627211 A5 CH627211 A5 CH 627211A5 CH 513678 A CH513678 A CH 513678A CH 513678 A CH513678 A CH 513678A CH 627211 A5 CH627211 A5 CH 627211A5
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CH
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eccentric
shaft
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treading device
eccentric shaft
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CH513678A
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Erhard Freisler
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Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C5/00Cam or other direct-acting shedding mechanisms, i.e. operating heald frames without intervening power-supplying devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Trittvorrichtung für den Antrieb der Schäfte einer Webmaschine, mit einem Gehäuse, mit einer Anzahl von mit einem Antrieb gekuppelten Exzenterscheiben und von mit diesen zusammenarbeitenden Schaftschwingen.
Trittvorrichtungen dieser Art weisen in der Regel eine Schaftgleichstellvorrichtung auf, damit zur Erleichterung bestimmter Operationen, beispielsweise des Fadeneinziehens, alle Kettfäden auf das gleiche Niveau gestellt werden können. Bekannte Schaftgleichstellvorrichtungen sind entweder durch ein Gelenk zwischen den Schaftschwingen und den Schäften gebildet, welches durch verstellbare Messer wahlweise arretiert oder zur Schaftgleichstellung freigegeben werden kann, oder durch einen Mechanismus zum Verschwenken des Schaftschwingenpakets, durch welchen die Schaftschwingen mit den sie antreibenden Exzenterscheiben ausser Eingriff gebracht werden können.
Bei den Schaftgleichstellvorrichtungen mittels arretier- und freigebbarem Gelenk haben sich die erforderlichen zusätzlichen Messer als aufwendig erwiesen. Bei den Schaftgleichstellvorrichtungen, bei denen das Schwingenpaket verschwenkt wird, hat sich der erforderliche grosse Kraftaufwand als nachteilig herausgestellt. Ausserdem müssen bei den heute üblichen Trittvorrichtungen, bei denen jede Schaftschwinge zwei Rollen aufweist, welche je von einer Exzenterscheibe angetrieben werden, die Schaftschwingen relativ weit von den Exzenterscheiben weggeschwenkt werden, was die Abmessungen von Trittvorrichtungen dieser Art in unerwünschter Weise vergrös-sert.
Durch die Erfindung soll eine Trittvorrichtung angegeben werden, bei welcher die Gleichstellung der Schäfte ohne grossen zusätzlichen baulichen Aufwand und ohne viel Kraftaufwand erfolgen kann und welche dennoch möglichst kleine Abmessungen aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Verstellorgan für die Exzenterscheiben vorgesehen ist, durch welches die Verbindung zwischen den Schaf tschwingen und den Exzenterscheiben unter Beibehaltung von deren Kupplung mit ihrem Antrieb wahlweise aufhebbar ist.
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Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Figuren der Zeichnung näher erläutert; in der letzteren zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe s Trittvorrichtung.
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3, 4 je ein Detail von Fig. 2 in vergrössertem Masstab.
Gemäss den Figuren besteht die Trittvorrichtung im wesent- x« liehen aus einem Gehäuse 1, in welchem eine Antriebswelle 2, eine Exzenterwelle 3, eine Schwingenwelle 4 und eine Kurbelwelle 5 gelagert sind. Die Antriebswelle 2 ist über ein an ihrem aus dem Gehäuse 1 ragenden Ende befestigtes Zahnrad, dar-stellungsgemäss ein Kegelrad 6, von der Hauptwelle der zuge- is hörigen Webmaschinen angetrieben. Auf der Antriebswelle 2 sind im Innern des Gehäuses 1 zwei verschieden grosse Zahnräder 7 und 8 montiert, welche mit zugeordneten Zahnrädern
9 bzw. 10 auf der Exzenterwelle 3 in Eingriff sind.
Zwischen den Zahnrädern 9 und 10 ist auf der Exzenter- 20 welle 3 eine Anzahl von Exzenterscheiben 11,11' angeordnet, wobei zwei benachbarte Exzenterscheiben 11,11' jeweils ein zusammengehöriges Paar bilden, welches mit Rollen 12,12'
einer um die Schwingenwelle 4 schwenkbaren Schaftschwinge 13 zusammenarbeitet; In Fig. 1 sind die Exzenterscheiben 11, 25 11' durch zwei strickpunktierte Kreise symbolisiert, wobei der Kreis 11 dem maximalen und der Kreis 11' dem minimalen Radius der Exzenterscheiben entspricht. An das aus dem Gehäuse 1 ragende Ende jeder Schaftschwinge ist in bekannter und nicht näher dargestellter Weise ein den Schaftantrieb 30 bewirkendes Gestänge angelenkt.
Die Zahnräder 9 und 10 und die Exzenterscheiben 11,11'
sind auf der Exzenterwelle 3 frei drehbar gelagert. Das Zahnrad 9 ist mittels Schrauben 17 mit den beiden diesem Zahnrad benachbarten Exzenterscheibenpaaren 11, 11' zu einem Paket 35 verbunden, das Zahnrad 10 mittels Schrauben 18 mit den restlichen Exzenterscheibenpaaren. Somit sind auf der Exzenterwelle 3 zwei Pakete von Exzenterscheibenpaaren 11, 11' gelagert, welche mit je einem Zahnrad 9 bzw. 10 drehverbunden sind. Wegen des unterschiedlichen Uebersetzungsverhält- 40 nisses der Zahnräder 7, 9 und 8,10 werden diese Exzenterscheibenpakete verschieden schnell angetrieben. Dadurch wird die Herstellung verschiedener Bindungen ermöglicht, wobei die Form der Exzenterscheiben 11,11' der beiden Exzenterscheibenpakete so auf die Übersetzungsverhältnisse abge- 45 stimmt ist, dass die Bewegung der zugeordneten Schaftschwingen 13 synchron zum Webzyklus erfolgt.
Wie den Fig. 2 und 4 entnommen werden kann, erfolgt die Lagerung der Zahnräder 9,10 und der Exzenterscheiben 11, 1V auf der Exzenterwelle 3 mittels zweier länglicher Buchsen so 32 und 33,von denen jede einem der beiden Exzenterscheibenpakete zugeordnet ist. Im Anschluss an das Zahnrad 9 oder
10 ist auf jeder Buchse 32 bzw. 33 eine Mehrzahl von Exzenterscheibenbuchsen 41 aufgereiht. Jede Exzenterscheibenbuchse 41 ist an ihrem Umfang mit zwei Abstufungen verse- ss hen, auf die eine Abstufung ist eine Exzenterscheibe 11 und auf die andere Abstufung eine Exzenterscheibe 11' aufgezogen. In Fig. 2 sind der besseren Übersichtlichkeit halber nicht alle Exzenterscheiben 11,11'eingezeichnet, selbstverständlich sind über die gesamte Länge der Exzenterwelle 3 Exzenter- 60 Scheiben 11,11' angeordnet. Die beiden durch die Schrauben 17 und 18 mit ihren Zahnrädern 9 bzw. 10 verbundenen Exzenterscheibenpakete sind auf der Exzenterwelle 3 durch Klemmringe 37 gegen seitliche Verschiebung fixiert.
Das Gehäuse 1 ist in seinem Bodenteil bis knapp unterhalb 6s der Antriebswelle 2 und der Kurbelwelle 5 mit Schmieröl gefüllt, und ist allseitig öldicht abgedichtet. Die Abdichtung an der Fläche, durch welche die Enden der Schaf tschwingen 13
aus dem Gehäuse 1 ragen, erfolgt durch einen auf das Gehäuse 1 aufgeschraubten Deckel 14 aus einem geeigneten Pressstoff, beispielsweise aus einem mit Phenol verstärkten Gewebe oder aus glasfaserverstärktem Polyäthylen. Dieser Deckel 14 ist, wie den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist, aus einzelnen Längsrippen 15 zusammengesteckt, welche je an ihrer einen Seitenfläche eine Nut 34 und an ihrer anderen Seitenfläche eine zu dieser Nut korrespondierende Erhebung 35 sowie zwei Schlitze 16 für die Schaftschwingen 13 aufweisen. Der Zusammenbau des Deckels 14 erfolgt in der Weise, dass jeweils die Erhebung 35 einer Längsrippe 15 in die Nut 34 einer anderen Längsrippe 15 gesteckt wird, dass in die Nut dieses Längsrippenpaares die Erhebung einer weiteren Längsrippe 15 gesteckt wird, usw. Der fertige Deckel 14 weist darstellungsgemäss insgesamt zwölf Schlitze 16 für ebensoviele Schaftschwingen 13 auf, von denen in den Fig. 2 und 3 der Übersichtlichkeit halber nicht alle dargestellt sind. Falls nicht die volle Anzahl dieser Schaftschwingen benötigt wird können die freien Schlitze 16 von aussen durch geeignete Stöpsel 36 von länglicher Form und T-förmigem Querschnitt verschlossen und dadurch abgedichtet werden.
Jede Schaftschwinge 13 ist mit einer Lagerbuchse 38 verschraubt, welche ihrerseits über ein Wälzlager 39 auf der Schwingenwelle 4 gelagert ist. Das ganze Schwingenpaket ist durch zwei Klemmringe 40 gegen seitliche Verschiebung auf der Schwingenwelle 4 gesichert. Wie in Fig. 1 angedeutet ist, sind die den Deckel 14 bildenden Längsrippen 15 an ihren Längsenden mit dem Gehäuse 1 verschraubt. Die Schlitze 16 dienen auch zur seitlichen Führung der Schaftschwingen 13. Die einzelnen Längsrippen 15 können genau entsprechend der Teilung der Schaftschwingen 13 an das Gehäuse 1 angeschraubt werden. Da zwischen den Längsrippen 15 ein kleiner Zwischenraum besteht, was durch die Nutenverbindung 34, 35 ermöglicht wird, sind die bei einem Deckel aus einem einzigen Stück üblicherweise auftretenden Toleranzprobleme zwischen Schaftschwingen 13 und den diese führenden Schlitzen 16 ausgeschaltet.
Die Antriebswelle 2, die Schwingenwelle 4 und die Kurbelwelle 5 sind an ihren Enden von den beiden Längsseitenwänden des Gehäuses 1 getragen; Antriebswelle 2 und Kurbelwelle 5 sind in den genannten Seitenwänden drehbar gelagert, die Schwingenwelle 4 ist fest montiert. Antriebswelle 2 und Kurbelwelle 5 liegen annähernd auf dem gleichen Niveau, Exzenterwelle 3 und Schwingenwelle 4 liegen oberhalb dieses Niveaus. Die Exzenterwelle 3 ist an ihren Enden je mit dem einen Ende einer an ihrem anderen Ende an der Kurbelwelle 5 angelenkten Pleuelstangen 19 fest verbunden. Somit ist die Exzenterwelle 3 zusammen mit den Exzenterscheiben 11,11' von den Pleuelstangen 19 getragen und kann von den letzteren bei entsprechender Drehung der Kurbelwelle 5 verschwenkt werden.
Bei dem in den Figuren dargestellten Betriebszustand der Trittvorrichtung ist die Kurbelwelle 5 so verdreht, dass die Exzenterwelle 3 der Schwingenwelle 4 maximal angenähert ist; die Zahnräderpaare 7, 9 und 8,10 stehen somit in vollem Eingriff. Wenn der in Fig. 2 dargestellte Verstellhebel 20 für die Kurbelwelle 5 von der Zeichenebene weg nach oben um etwa 90° verschwenkt wird, dann werden die Exzenterscheibenpaare 11,11' von den Rollen 12,12'der Schaftschwingen 13 wegbewegt. Infolge der Anordnung der Exzenterwelle 3 schräg oberhalb der Antriebswelle 2 bleiben die Zahnräderpaare 7, 9 und 8,10 bei dieser Bewegung der Exzenterwelle 3 in Eingriff. Denn die Zahnräder 9 und 10 werden durch das Gewicht der Exzenterscheiben 11,11' nach unten gedrückt und dieser Druck wird einerseits von der Kurbelwelle 5 und anderseits von den Zahnrädern 7 und 8 aufgefangen. Somit rollen beim Wegbewegen der Exzenterwelle 3 von der Schwingenwelle 4 die Zahnräder 9 und 10 auf den Zahnrädern 7 und
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8 ab. Dieser Abrollvorgang, während welchem die Zahnräderpaare 7, 9 und 8,10 ständig in Eingriff sind, würde erst dann beendet sein, wenn die Exzenterwelle 3 das Niveau der Antriebswelle 2 erreicht hat. Dies ist aber nicht möglich, weil die Exzenterwelle 3 in der der Fachgleichstellung entsprechenden Schwenkstellung des Verstellhebels 20 auf zwei in die vordere und hintere Seitenwand des Gehäuses 1 eingesetzten ersten Wellenstummeln 25 aufliegt.
Beim Fortbewegen der Exzenterscheiben 11,11' von den Rollen 12,12' der Schaftschwingen 13 bewegen sich deren aus dem Gehäuse 1 ragende Enden unter der Wirkung der nach unten drückenden Schäfte je nach der Art des Gestänges zwischen Schäften und Schaftschwingen 13 entweder nach oben oder nach unten und schlagen schliesslich an einem Ende der Schlitze 16 an und kommen zum Stillstand. Damit befinden sich auch die Schäfte auf gleichen Niveau und zwar in ihrer Tieffachstellung, womit die Fachgleichstellung erreicht ist. Bei grosser Gewebespannung kann die Fachgleichstellung auch in einer Zwischenebene zwischen der Hoch- und Tieffachstellung erfolgen.
Die Kurbelwelle 5 ist im Gehäuse 1 über Buchsen 21 gelagert. Diese Buchsen 21 weisen eine exzentrische Bohrung auf und sind mittels mehrerer, beispielsweise sechs Schrauben 22 an das Gehäuse 1 angeschraubt. Durch Verdrehen der Buchsen 21 an das Gehäuse 1 angeschraubt. Durch Verdrehen der Buchsen 21 um eine oder mehrere Schraubenteilungen kann der Abstand zwischen Kurbelwelle 5 einerseits und Antriebsund Schwingenwelle 2 bzw. 4 anderseits genau eingestellt werden.
Das Gehäuse 1 ist an der Innenseite seiner beiden die verschiedenen Wellen tragenden Seitenwände je mit einem Vorsprung 23 versehen, welche Vorsprünge eine Abstützung für die Exzenterwelle 3 in ihrem Betriebszustand bilden. An der Aussenseite der dem Hebel 20 benachbarten Seitenwand des Gehäuses 1 ist ein in die Schwenkebene des Hebels 20 ragender Bolzen 24 angeschraubt, durch welchen der Hebel 20 gegen unbeabsichtigte Betätigung gesichert ist.
Weiter sind in die die verschiedenen Wellen tragenden Seitenwände des Gehäuses 1 fluchtend mit der Exzenterwelle 3 neben den ersten Wellenstummeln 25 zwei zweite Wellenstummel 26 eingesetzt, welche den gleichen Durchmesser wie die Exzenterwelle 3 aufweisen und die letztere gegen Verschiebungen in achsialer Richtung sichern. Die ersten Wellenstummel 25 dienen zur Entlastung der Zahnräderpaare 7, 9 und 8,10 und des Antriebs. Somit ist die Exzenterwelle 3 mit den Exzenterscheiben 11,11' im Betriebszustand auf den • Vorsprüngen 23 und bei Fachgleichstellung auf den Wellen-s stummel 25 und nur während des kurzen Verschwenkens zwischen diesen beiden Positionen alleine auf den Zahnrädern 7 und 8 abgestützt.
Wie Fig. 1 entnommen werden kann, ist auf den Pleuelstangen 19 verbindende Schraube 29 eingeschraubt ist. Zum Ausbau der Exzenterscheiben 11,11' werden nach Abschrauben der oberen Deckplatte 31 des Gehäuses 1 und Verschwenken des Exzenterscheibenpakets in die Abtropfstellung die Schrauben 29 herausgenommen und in die Bohrungen 28 wird je ein Traggriff 30 eingeschraubt, mit welchem die Exzenterwelle 3 mit den Zahnrädern 9 und 10 und den Exzenterscheiben 11, 11'aus dem Gehäuse 1 herausgehoben werden kann.
Obschon bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die Verschwenkung der Exzenterwelle 3 mittels der Kurbelwelle 5 und der Pleuelstangen 19 erfolgt, ist die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Es wird für den Fachmann vielmehr klar sein, dass das Wegschwenken der Exzenterscheiben 11,11' von den Schaftschwingen 13 unter Aufrechterhaltung des Eingriffs der Zahnradpaare 7 9 und 8,10 auch durch andere konstruktive Lösungen bewerkstelligt werden kann. Eine dieser Lösungen könnte darin bestehen, dass man anstelle von Kurbelwelle 5 und Pleuelstangen 19 zwei die Exzenterwelle 3 tragende Klemmlaschen verwendet. Diese Klemmlaschen könnten je auf einem Exzenterbolzen am Gehäuse 1 gelagert und durch Verdrehen dieser Exzenterbolzen verschiebbar sein. Da die von den Klemmlaschen getragene Exzenterwelle die Verschiebung der Klemmlaschen mitmachen würde, würde deren Verschiebung ebenfalls zum Wegbewegen der Exzenterscheiben von den Schaf tschwingen führen. Durch geeignete Wahl der Verschiebungsebene der Klemmlaschen, welche etwa in der Längsachse der Pleuelstangen 19 liegen müsste, könnte dabei sichergestellt werden, dass die Zahnradpaare 7, 9 und 8,10 in Eingriff bleiben.
Anstelle der Kurbelwelle 5 könnten auch zwei die Pleuelstangen 19 tragende Exzenterzapfen verwendet werden, welche durch einen das Gehäuse 1 von oben umgreifenden bügelartigen Hebel verbunden sein könnten. Dieser Hebel würde einerseits die Funktion des Mittelteils der Kurpelwelle 5 und anderseits diejenige des Verstellhebels 20 übernehmen.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

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1. Trittvorrichtung für den Antrieb der Schäfte einer Webmaschine, mit einem Gehäuse, mit einer Anzahl von mit einem Antrieb gekuppelten Exzenterscheiben und von mit diesen zusammenarbeitenden Schaftschwingen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstellorgan für die Exzenterscheiben (11,11') vorgesehen ist, durch welches die Verbindung zwischen den Schaftschwingen (13) und den Exzenterscheiben unter Beibehaltung von deren Kupplung mit ihrem Antrieb wahlweise aufhebbar ist.
2. Trittvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheiben (11,11') drehfest mit ersten Zahnrädern (9,10) verbunden und durch das Verstellorgan von den Schaftschwingen (13) wegschwenkbar sind, dass den ersten Zahnrädern diese antreibende zweite Zahnräder (7, 8) zugeordnet sind, und dass beim Verschwenken der Exzenterscheiben die ersten Zahnräder auf den zweiten Zahnrädern abgerollt werden.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Trittvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheiben (11,11') und die ersten Zahnräder (9,10) auf einer gemeinsamen Exzenterwelle (3) drehbar gelagert sind, und dass das Verstellorgan an der Exzenterwelle angreift.
4. Trittvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (3) oberhalb des Niveaus der Mittelachsen der zweiten Zahnräder (7,8) angeordnet ist.
5. Trittvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellorgan durch Pleuelstangen (19) gebildet ist, welche an ihrem einen Ende auf einer Kurbelwelle (5) gelagert sind und an ihrem anderen Ende die Exzenterwelle (3) tragen.
6. Trittvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Gehäuses (1) Vorsprünge (23) zum Abstützen der Exzenterwelle (3) in ihrer Betriebsstellung vorgesehen sind.
7. Trittvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (3) vollständig im Innenraum des Gehäuses (1) liegt und dass in die den Enden der Exzenterwelle benachbarte vordere und hintere Seitenwand des Gehäuses erste Wellenstummel (25) als Auflage für die Exzenterwelle in ihrer von den Schaftschwingen (13) weggeschwenkten Stellung eingesetzt sind.
8. Trittvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die vordere und hintere Seitenwand des Gehäuses (1) zweite Wellenstummel (26) zur Sicherung der Exzenterwelle (3) gegen Verschiebungen in ihrer Längsachse eingesetzt sind.
9. Trittvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelwelle (5) im Gehäuse (1) über in verschiedenen Drehstellungen justierbare exzentrische Lagerbuchsen (21) gelagert ist.
10. Trittvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelwelle (5) mit einem Ende aus dem Gehäuse (1) ragt und dass an diesem Ende ein Verstellhebel (20) zum Verdrehen der Kurbelwelle und damit zum Verschwenken der Exzenterwelle (3) mit den Exzenterscheiben (11,11') befestigt ist.
11. Trittvorrichtimg nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) zur Aufnahme einer Schmierflüssigkeit ausgebildet und an der Austrittsseite der Schaftschwingen (13) mit einem Deckel (14) versehen ist, welcher eine variable Anzahl von Durchtrittsöffnungen (16) für die Schaftschwingen aufweist.
12. Trittvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) aus einer Mehrzahl von je mit zwei Durchtrittsöffnungen (16) und je einer Nut (34) und einer dazu korrespondierenden Erhebung (35) entlang einer der Seitenwände versehenen länglichen Rippen (15) zusammengesetzt ist, wobei jede Erhebung einer Rippe jeweils in die Nut der benachbarten Rippe eingerastet und jede Rippe an das Gehäuse (1) angeschraubt ist.
13. Trittvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (15) aus einem Pressstoff, vorzugsweise aus einem mit Phenol verstärktem Gewebe oder aus glasfaserverstärktem Polyäthylen bestehen.
14. Trittvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) an jeder möglichen Durchtrittsstelle einer Schaftschwinge (13) eine Durchtrittsöffnung (16) aufweist und das leistenförmige Abdichtpfropfen (36) zum Verschliessen der freien Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind.
15. Trittvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Pleuelstangen (19 ein Hebel (27) befestigt ist, auf welchen ein Schwenkhebel (41) zum Verschwenken der Exzenterscheiben (11,11') in ihre Abtropfstellung steckbar ist.
16. Trittvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (3) an ihren Enden mit den Pleuelstangen (19) durch Schrauben (29) verbunden ist, und dass diese Schrauben zum Herausnehmen der Exzenterwelle mit den ersten Zahnrädern (9,10) und den Exzenterscheiben (11,110 aus dem Gehäuse (1) durch Traggriffe (30) ersetzbar sind.
17. Trittvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Ersetzen der Schrauben (29) durch die Traggriffe (30) in der Abtropfstellung der Exzenterscheiben (11,11') erfolgt.
CH513678A 1978-05-11 1978-05-11 Treadle device for driving the heald frames of a weaving machine CH627211A5 (en)

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