CH627228A5 - Automatic door seal for doors without thresholds - Google Patents

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CH627228A5
CH627228A5 CH129678A CH129678A CH627228A5 CH 627228 A5 CH627228 A5 CH 627228A5 CH 129678 A CH129678 A CH 129678A CH 129678 A CH129678 A CH 129678A CH 627228 A5 CH627228 A5 CH 627228A5
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CH
Switzerland
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actuating rod
springs
sealing body
door seal
seal according
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Application number
CH129678A
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Inventor
Matthias Jaggi
Original Assignee
Jaggi Matthias Planet
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
    • E06B7/20Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine automatische Türdichtung für schwellenlose Türen mit einer in einer Längsnute der Türblattunterkante eingesetzten Dichtungsanordnung, die einen Dichtungskörper aufweist, der unter Einwirkung einer Betätigungsstange zwischen einer unteren, am Boden federnd aufliegenden, und einer oberen, vom Boden abgehobenen Lage vertikal verschiebbar ist, wobei ein Ende der Betätigungsstange über eine Türblattseite hinausragt und beim Auftreffen auf einen am Türrahmen befestigten Anschlag nach innen verschiebbar ist, um die Abwärtsbewegung des Dichtungskörpers entgegen der Kraft mindestens einer Feder zu bewirken.
Eine Dichtungsanordnung für schwellenlose Türen wird in der DE-OS 2 206 957 beschrieben. Da die bekannte Dichtungsanordnung hoch und schmal ausgebildet ist, muss eine entsprechend tiefe Nut in der Türblattunterkante ausgespart werden, um die Anordnung unterzubringen. Dies ist insbesondere bei Hohltüren mit Wabenkonstruktion nachteilig, da deren untere Träger ebenfalls verstärkt werden müssen, um die tiefe Nut aufzunehmen. Der nachträgliche Einbau der bekannten Dichtungsanordnung in solche Hohltüren ist nicht möglich, wenn Träger üblicher Breite verwendet worden sind.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine automatische Türdichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die kompakt und niedrig ist, wenig Einzelteile aufweist und problemlos in die dazu vorgesehene Längsnut in die Türblattunterkante montiert werden kann.
Erfindungsgemäss zeichnet sich diese Türdichtung dadurch aus, dass der obere Teil des Dichtungskörpers ein nach oben offenes U-Profilstück aufweist, welches in einer nach unten offenen U-Profilschiene geführt ist, und dass die Betätigungsstange und die Feder im durch die beiden U-Profile umgrenzten Hohlraum untergebracht sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungskörper über mindestens zwei Federn mit der Profilschiene verbunden ist, wobei die beiden Federn schräg im Hohlraum angeordnet sind und parallel zueinander verlaufen.
Anhand der Zeichnungen werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Dichtungsanordnung bei geschlossener Tür,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Dichtungsanordnung gemäss Fig. 1, in grösserem Massstab,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Dichtungsanordnung gemäss Fig. 1 bei offener Tür, in grösserem Massstab,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Dichtungsanordnung gemäss Fig. 3, in grösserem Massstab,
Fig. 5 eine Ansicht der Dichtungsanordnung gemäss Fig. 2 von unten, unter Weglassung des beweglichen Dichtungskörpers,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine weitere Dichtungsanordnung bei geschlossener Tür,
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Dichtungsanordnung gemäss Fig. 6, in grösserem Massstab,
Fig. 8 eine Ansicht auf die Dichtungsanordnung gemäss Fig. 6 von unten, unter Weglassung des beweglichen Dichtungskörpers,
Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Dichtungsanordnung bei offener Tür,
Fig. 10 einen Querschnitt durch die Anordnung gemäss Fig. 9,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch die Anordnung nach Fig. 9 bei geschlossener Tür und
Fig. 12 einen Querschnitt durch die Anordnung gemäss Fig. 11.
Die in den Figuren 1 bis 5 dargestellte erste Ausführungsform der Dichtungsanordnung weist eine Führungsschiene 1 mit U-förmigem Profil auf, die bis auf zwei schmale Anschlagränder 2 in eine Längsnut einer Türblattunterkante einzusetzen bestimmt ist. In der Führungsschiene 1 ist ein vertikal verschiebbarer Dichtungskörper 3 gelagert, dessen oberer Teil 4 ebenfalls als U-Profil ausgebildet ist und nach oben offen ist. Durch die zwei ineinandergeschobenen U-Profile 1 und 4 entsteht ein Hohlraum 5, in welchem der Betätigungs2
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mechanismus für die Vertikalbewegung des Dichtungskörpers platzsparend untergebracht ist.
Der Dichtungskörper 3 umfasst weiter eine Lippendichtung 6, die im geschlossenen Zustand der Tür federnd gegen den Fussboden gepresst ist. Durch die relativ breite Auflage wird neben der guten Dichtwirkung auch eine ausgezeichnete Schallisolation erzielt. Die Lippendichtung gestattet, kleinere Unebenheiten des Fussbodens auszugleichen. Statt der Lippendichtung könnte aber auch ein anderes elastisches Profil oder ein Schaumstoffelement Verwendung finden.
Der Dichtungskörper 3 ist durch zwei schräg angeordnete, parallel zueinander verlaufende Blattfedern 7,8 mit dem oberen Teil 9 der Führungsschiene 1 verbunden, wobei die beiden Enden jeder Feder 7,8 mittels Nieten 10 am Dichtungskörper 3 bzw. an der Führungsschiene 1 befestigt sind. Die Federn 7,8 sind im mittleren Bereich 11 um 90° gegenüber ihren waagerechten, flach aufliegenden Enden verdreht.
Eine Betätigungsstange 12 mit quadratischem Querschnitt trägt an einem Ende ein Gewinde 13, auf welchem ein Kunststoffanschlagsbolzen 14 aufgeschraubt ist. Der Anschlagsbolzen 14 ragt über die Türblattseite hinaus und wirkt beim Schliessen der Tür mit einem Gegenanschlag zusammen, der in nicht näher dargestellter Weise am Türrahmen befestigt ist. Zur Führung der Betätigungsstange 12 dient eine an der Führungsschiene 1 montierte Kunststofführung 15, in deren Bohrung die Betätigungsstange 12 gelagert ist.
Die Betätigungsstange 12 ist über die Bolzen 16 gelenkig mit den mittleren Bereichen 11 der Federn 7,8 verbunden. Die gelenkige Verbindung lässt sich gut bewerkstelligen,
da die Federn in diesem Bereich eine zur Seitenkante der Betätigungsstange 12 parallele Fläche aufweisen. Wird nun die Stange 12 beim Schliessen der Tür durch den Gegenanschlag nach innen gedrückt, so können die Gelenkstellen 16 nur nach unten ausweichen. Der Dichtungskörper 3 wird dadurch federnd nach unten gegen den Fussboden gepresst. Sobald die Tür geöffnet wird, drücken die Federn 7,8 die Betätigungsstange 12 wieder nach aussen und ziehen den Dichtungskörper 3 in seine obere Lage, so dass er den Fussboden nicht mehr berührt. Da sowohl die Betätigungsstange wie auch die Federn raumsparend im durch die beiden U-Profile gebildeten Hohlraum untergebracht sind, ist die Dichtungsanordnung kompakt und niedrig ausgebildet. Die der Dichtungsanordnung entsprechende Längsnute in der Türblattunterkante ist daher ebenfalls weniger tief im Vergleich zu den Nuten bei bekannten Türdichtungen, was insbesondere bei Hohltüren mit Wabenkonstruktion von Vorteü ist.
Die Dichtungsanordnung wird in verschiedenen Normlängen hergestellt, wobei durch Absägen des dem Anschlagsbolzen gegenüberliegenden Endes derselben auch Zwischenmasse erhalten werden können.
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Bei breiten Türen kann es zweckmässig sein, Dichtungsanordnungen mit mehr als zwei Federn 7, 8 vorzusehen, um den Anpressdruck gleichmässig über die ganze Länge des Dichtungskörpers zu verteilen. Durch die Wahl kürzerer Abstände der Federn 7, 8 voneinander kann der Auflagedruck des Dichtungskörpers auf den Fussboden erhöht werden.
Es wäre auch möglich, die Federn 7,8 durch Druckstangen untereinander zu verbinden und die Betätigungsstange 12 nur auf die erste Feder einwirken zu lassen.
In den Figuren 6 bis 8 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Statt der Blattfedern 7,8 sind zwei U-förmig gebogene Stahldrahtfedern 17,18 vorgesehen. Die Abbiegungen 19 der Federn 17,18 sind am Dichtungskörper 3 befestigt und die freien Enden der parallel zueinander verlaufenden Schenkel 17', 17" bzw. 18', 18" jeder Feder 17,18 sind mittels Klammern 20 im oberen Teil 9 der Führungsschiene 1 montiert. Die Federn 17,18 sind wie bei der ersten Ausführungsform im Hohlraum 5 schräg angeordnet und verlaufen parallel zueinander. Jede Feder 17,18 weist eine Abkröpfung 21 auf, die in einem Kunststoffelement 22 eingeklemmt ist.
Die Betätigungsstange 12 durchdringt das dem Anschlagsbolzen 14 nähere Kunststoffelement und ist fest mit diesem verbunden. Das Ende der Stange sitzt fest im zweiten Kunststoffelemen te 22.
Im übrigen sind in der zweiten Ausführungsform die gleichen Teile verwendet wie in der ersten Ausführungsform und diese Teüe sind auch mit den gleichen Überweisungsziffern identifiziert.
Die Funktionsweise der zweiten Ausführungsform der Dichtungsanordnung entspricht derjenigen der ersten Ausführungsform.
Eine dritte Ausführungsform der Erfindung geht aus den Figuren 9 bis 12 hervor. Der Dichtungskörper 3 ist an zwei parallelen Schwenkarmen 23 aufgehängt, die mittels Nieten 24 in den Seitenwänden der Führungsschiene 1 bzw. des Dichtungskörpers 3 schwenkbar befestigt sind.
Das innere Ende 25 der Betätigungsstange 12 ist mit einem Kunststoffbefestigungselement 26 verbunden, das oben am Dichtungskörper 3 angeordnet ist. Das untere Ende einer oben an der Führungsschiene 1 fixierten Stahldrahtfeder 27 greift ebenfalls in das Befestigungselement 26 ein.
Wie aus der Fig. 11 ersichtlich ist, drückt die nach innen gestossene Betätigungsstange 12 bei geschlossener Tür den Dichtungskörper nach unten gegen den Fussboden. Durch die beiden Schwenkarme 23 und durch das Befestigungselement 26 ist eine Dreipunktaufhängung des Dichtungskörpers 3 gegeben, welche dessen Parallelverschiebung nach unten gewährleistet. Infolge der Lippendichtung 9 werden auch kleinere Unebenheiten des Fussbodens ausgeglichen.
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3 Blatt Zeichnungen

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1. Automatische Türdichtung für schwellenlose Türen mit einer in einer Längsnute der Türblattunterkante eingesetzten Dichtungsanordnung, die einen Dichtungskörper (3) aufweist, der unter Einwirkung einer Betätigungsstange (12) zwischen einer unteren, am Boden federnd aufliegenden, und einer oberen, vom Boden abgehobenen Lage vertikal verschiebbar ist, wobei ein Ende der Betätigungsstange (12)
über eine Türblattseite hinausragt und beim Auftreffen auf einen am Türrahmen befestigten Anschlag nach innen verschiebbar ist, um die Abwärtsbewegung des Dichtungskörpers (3) entgegen der Kraft mindestens einer Feder zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (4) des Dichtungskörpers (3) ein nach oben offenes U-Profilstück aufweist, welches in einer nach unten offenen U-Profilschiene (1)
geführt ist, und dass die Betätigungsstange (12) und die Feder (7, 8; 17,18) im durch die beiden U-Profile (1,4) umgrenzten Hohlraum (5) untergebracht sind.
2. Türdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungskörper (3) über mindestens zwei Federn (7, 8; 17,18) mit der Profilschiene (1) verbunden ist, wobei die beiden Federn schräg im Hohlraum (5) angeordnet sind und parallel zueinander verlaufen.
3. Türdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (12) mit den mittleren Bereichen (11) der Federn (7, 8) verbunden ist, so dass bei einer Verschiebung der Betätigungsstange (12) nach innen die Verbindungspunkte federnd nach unten ausweichen.
4. Türdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (7,8) Blattfedern sind, deren mittlere Bereiche (11) gegenüber den waagerechten Enden um 90° verdreht sind, und dass die Betätigungsstange (12) mittels Bolzen (16) gelenkig mit diesen Bereichen (11) verbunden ist.
5. Türdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (17,18) U-förmig gebogene Stahldrahtfedern sind, deren mittlere Bereiche abgekröpft (21) und je in einem Verbindungsstück (22) eingeklemmt sind, und dass die Betätigungsstange (12) an den Verbindungsstücken (22) befestigt ist.
6. Türdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Dichtungskörpers (3) eine Lippendichtung (6) aufweist.
7. Türdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (7,8) über Druckstangen miteinander verbunden sind, und dass das innere Ende der Betätigungsstange an der ersten Feder befestigt ist.
8. Türdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungskörper (3) mittels zwei paralleler Schwenk-arme (23) an der U-Profilschiene (1) befestigt ist, und dass die Schwenkarme (23) im Hohlraum (5) untergebracht sind.
9. Türdichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Ende (25) der Betätigungsstange (12) mit einem Befestigungselement (26) verbunden ist, welches oben am Dichtungskörper (3) angeordnet ist, und dass die oben an der Profilschiene (1) fixierte Feder (27) mit ihrem unteren Ende in das Befestigungselement (26) eingreift.
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