CH627376A5 - Zentrifuge mit einem ein gasfoermiges medium enthaltenden feststoffraum. - Google Patents
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- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
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- B04B3/02—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by means coaxial with the bowl axis and moving to and fro, i.e. push-type centrifuges
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Description
627 376
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Claims (5)
1. Zentrifuge mit einer Schleudertrommel (1,2), einem Zentrifugengehäuse (3), einem an die Schleudertrommel (1, 2) angrenzenden, ein gasförmiges Medium enthaltenden Feststoffraum (4), der durch Wände des Zentrifugengehäuses (3) von der Umgebung der Zentrifuge getrennt ist, und mit einer aus dem Feststoffraum (4) herausführenden Austrittsleitung (6) für einen Feststoffstrom, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsleitung (6) für den Feststoffstrom einen Diffusor (8, 11) aufweist, und dass der Diffusor (8, 11) durch einen Rückführkanal (9, 12, 13) mit dem Feststoffraum (4) der Zentrifuge verbunden ist.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusor (8, 11) eine stufenförmige Erweiterung aufweist.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusor wenigstens zwei aufeinanderfolgende Diffu-sorstufen (8, 11) aufweist, wobei das Ende einer Diffusorstufe durch einen Rückführkanal (9, 12, 13) mit dem Feststoffraum (4) der Zentrifuge verbunden ist.
4. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nische einer Diffusorstufe als Rückführkanal (12) ausgebildet ist.
5. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des Feststoffstroms durch eine stetig verlaufende Wandpartie des Diffusore (8, 11) gebildet ist.
Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge mit einer Schleudertrommel, einem Zentrifugengehäuse, einem an die Schleudertrommel angrenzenden, ein gasförmiges Medium enthaltenden Feststoffraum, der durch Wände des Zentrifugengehäuses von der Umgebung der Zentrifuge getrennt ist, und mit einer aus dem Feststoffraum herausführenden Austrittsleitung für einen Feststoffstrom.
Aus der GB-PS 926 565 ist eine Schubzentrifuge bekannt, bei welcher der die Schleudertrommel verlassende Feststoff in einer das Ende der Schleudertrommel umgebenden Ringrinne aufgefangen wird. Der längs der Rinnenwand strömende Feststoff verlässt die Ringrinne durch eine Öffnung in deren Boden als gerichteter Feststoffstrom. Dieser Feststoffstrom gelangt auf ein Förderband, in eine Rohrleitung, oder in direktem Strahl in einen Lagerraum. Bei allen diesen Ausführungen ist der Feststoffraum der Zentrifuge mit der Umgebung der Zentrifuge verbunden.
Wenn die Beschaffenheit des Schleuderguts aber verlangt, den Feststoffraum der Zentrifuge von der Umgebung der Zentrifuge getrennt zu halten, muss der Feststoff durch eine die Wand des Zentrifugengehäuses dichtend durchquerende Austrittsleitung aus dem Feststoffraum herausgeführt werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der aus dem geschlossenen Feststoffraum austretende Feststoffstrom durch die Austrittsleitung auch einen Teil des im Feststoffraum befindlichen gasförmigen Mediums mit nach aussen befördert. Dadurch sinkt der Druck im Feststoffraum, so dass Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsraum der Zentrifuge in den Feststoffraum gesaugt wird, falls nicht aufwendige Dichtungsvorrichtungen vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrifuge zu schaffen, bei welcher die Menge des im Feststoffraum befindlichen gasförmigen Mediums durch den Feststoffaustrag möglichst wenig verringert wird, womit der schädliche Druckunterschied vermieden wird und der Zustand des im Feststoffraum befindlichen gasförmigen Mediums erhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs geschilderten Zentrifuge erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Austrittsleitung für den Feststoffstrom einen Diffusor aufweist, und dass der Diffusor durch einen Rückführkanal mit dem Feststoffraum der Zentrifuge verbunden ist.
In dem Diffusor erweitert sich der Strom des austretenden gasförmigen Mediums, wobei sein Druck steigt. So kann durch den Rückführkanal ein grosser Teil des gasförmigen Mediums in den Feststoffraum zurückfliessen.
Vorteilhafterweise weist der Diffusor eine stufenförmige Erweiterung auf.
Mit Vorteil kann der Diffusor zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Diffusorstufen aufweisen, wobei das Ende einer Diffusorstufe durch einen Rückführkanal mit dem Feststoffraum der Zentrifuge verbunden ist.
Es kann vorteilhaft sein, die Nische einer Diffusorstufe als Rückführkanal auszubilden.
Vorteilhafterweise ist der Weg des Feststoffstroms durch eine stetig verlaufende Wandpartie des Diffusors gebildet.
In der Zeichnung, anhand welcher die Erfindung näher erläutert wird, sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands vereinfacht dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Axialschnitt durch eine Schubzentrifuge,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Schubzentrifuge, und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V—V in Fig. 4.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Schubzentrifuge weist eine aus zwei Teilen 1 und 2 bestehende Schleudertrommel, ein Zentrifugengehäuse 3, einen an die Schleudertrommel 1, 2 angrenzenden, ein gasförmiges Medium enthaltenden Feststoffraum 4, eine Zuführleitung 5 für das zu bearbeitende Schleudergut, eine Austrittsleitung 6 für den Feststoff, und einen Flüssigkeitsraum 7 für die ausgeschleuderte Flüssigkeit auf. Der Feststoffraum 4 ist durch die Wände des Zentrifugengehäuses 3 von der Umgebung der Zentrifuge getrennt, wobei die Austrittsleitung 6 aus dem Feststoffraum 4 herausführt.
Die Austrittsleitung 6 für den Feststoffstrom weist einen Diffusor mit einer Diffusorstufe 8 auf, und das Ende der Diffusorstufe 8 ist durch einen Rückführkanal 9 mit dem Feststoffraum 4 der Zentrifuge verbunden.
Die Diffusorstufe 8 weist eine stufenförmige Erweiterung auf, d.h. der Eintrittsquerschnitt 10 erweitert sich sehr schnell auf einen Querschnitt doppelter Grösse, der praktisch über die ganze Länge der Diffusorstufe 8 gleichbleibt. Die Länge der Partie des grösseren Querschnitts ist mehr als zweimal so gross wie der Durchmesser des grösseren Querschnitts (bei nichtkreisförmigem Querschnitt gilt als Durchmesser der sogenannte «hydraulische Durchmesser»).
Der Diffusorstufe 8 folgt eine zweite Diffusorstufe 11. Dabei bildet das Ende der ersten Diffusorstufe 8 den Eintritt für die zweite Diffusorstufe 11. Auch die Diffusorstufe 11 ist als Stufendiffusor ausgebildet, d.h. sein Eintrittsquerschnitt erweitert sich plötzlich auf einen grösseren Querschnitt, der über eine Länge beibehalten wird, die mehr als das Zweifache des Durchmessers des grösseren Querschnitts beträgt.
Die Strömung des gasförmigen Mediums in der Diffusorstufe 11 breitet sich vom Eintritt bis zum Ende allmählich auf die volle Breite aus. Vom Rand der Strömung ausgehend bilden sich in der Nische 12 der Diffusorstufe 11 Wirbel. Dabei ist die Nische 12 als Rückführkanal ausgebildet, der in den Rückführkanal 9 der Diffusorstufe 8 mündet.
Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die aufeinanderfolgenden Diffusorstufen 8 und 11 einen zweistufigen Diffusor, dessen Ende durch einen Rückführkanal 13 mit dem Feststoffraum 4 verbunden ist.
Die Fig. 4 lässt erkennen, dass der dort gezeigte Diffusor 8, 11 sich auch kontinuierlich erweitern, d.h. eine längs der angedeuteten Trennungslinie zwischen dem Strom des gasförmigen Mediums und dem Wirbelraum verlaufende feste Wand aufweisen kann.
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1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (7)
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