CH627675A5 - Bohrstange, insbesondere fuer drehmaschinen. - Google Patents
Bohrstange, insbesondere fuer drehmaschinen. Download PDFInfo
- Publication number
- CH627675A5 CH627675A5 CH1586777A CH1586777A CH627675A5 CH 627675 A5 CH627675 A5 CH 627675A5 CH 1586777 A CH1586777 A CH 1586777A CH 1586777 A CH1586777 A CH 1586777A CH 627675 A5 CH627675 A5 CH 627675A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- boring bar
- shank
- receptacle
- chisel
- face
- Prior art date
Links
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 13
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 4
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 235000015243 ice cream Nutrition 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/04—Cutting-off tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/007—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor for internal turning
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/06—Profile cutting tools, i.e. forming-tools
- B23B27/065—Thread-turning tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B2260/00—Details of constructional elements
- B23B2260/124—Screws
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T407/00—Cutters, for shaping
- Y10T407/22—Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool
- Y10T407/2268—Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool with chip breaker, guide or deflector
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T407/00—Cutters, for shaping
- Y10T407/22—Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool
- Y10T407/2272—Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool with separate means to fasten tool to holder
- Y10T407/2282—Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool with separate means to fasten tool to holder including tool holding clamp and clamp actuator
- Y10T407/2284—Wedge clamp element
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T407/00—Cutters, for shaping
- Y10T407/24—Cutters, for shaping with chip breaker, guide or deflector
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T408/00—Cutting by use of rotating axially moving tool
- Y10T408/86—Tool-support with means to permit positioning of the Tool relative to support
- Y10T408/885—Tool-support with means to permit positioning of the Tool relative to support including tool-holding clamp and clamp actuator
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T408/00—Cutting by use of rotating axially moving tool
- Y10T408/94—Tool-support
- Y10T408/95—Tool-support with tool-retaining means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bohrstange, insbesondere für Drehmaschinen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Solche Bohrstangen dienen dazu, eine Bohrung eines Werkstücks innen spanabhebend zu bearbeiten, und tragen zu diesem Zweck in einer an ihrem Ende vorgesehenen Aufnahme einen Drehmeissel. Derartige Bohrstangen mit einem auswechselbaren Drehmeissel sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt, so aus US-PS 646 967, 3 254 392, 3 566 495, 3 686 729 und 3 986 237. Dabei kann das Werkstück umlaufen, während die Bohrstange nicht mit umläuft.
Bei Bearbeitungswerkzeugen der vorliegenden Art besteht das Problem einer ausreichend starren und schwingungsarmen Halterung des Drehmeissels unter Berücksichtigung des vergleichsweise geringen zur Verfügung stehenden Platzes am vorderen Ende der Bohrstange sowie unter Brücksichtigung der ohnehin vorhandenen Verformungs- und Schwingungsanfälligkeit des langgestreckten Bohrstangenkörpers. Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Bohrstange, die sich durch eine hohe Starrheit und geringe Schwingungsneigung des Drehmeissels bzw. des Schneidenbereiches des Meisseis auszeichnet und damit eine einwandfreie Bearbeitung ermöglicht. Die erflndungsgemässe Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich in zwei nebengeordneten Lösungen durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und des Patentanspruchs 17.
Diesen beiden Lösungen liegt die gemeinsame Idee zugrunde, das Hebelarmverhältnis zwischen dem in der Aufnahme des Bohrstangenkörpers eingespannten Schaftteil des Drehmeissels einerseits und dem vorspringenden Schneidenteil dieses Drehmeissels anderseits günstig, d.h. vergleichsweise gross, zu gestalten. Die erste Lösung betrifft dazu im einzelnen die Gestaltung und Befestigung des Schaftteils, welches sich infolge der Merkmale des Patentanspruchs 1 über eine vergleichsweise grosse Längenausdehnung innerhalb der Aufnahme quer zum Bohrstangenkörper erstrecken kann, während die Merkmale der zweiten Lösung eine vergleichsweise geringe auskragende Länge des Schneidenteils ermöglichen. In beiden Fällen wird dadurch das genannte Hebelarmverhältnis günstig beeinflusst.
In Ausgestaltung der Erfindung können die Schneiden des Schneidenkopfes verschieden ausgestaltet sein, um das Werkstück in verschiedener Weise zu bearbeiten. Bei einer Ausführungsform können sich Schneiden rechtwinklig zueinander erstrecken, um am Werkstück eine Innennut von rechteckigem Profil herauszuarbeiten. Bei einer anderen Ausführungsform hat die Schneidkante einen positiven Spanwinkel, damit der Schneidenkopf dazu verwendet werden kann, eine Bohrung zu erweitern. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Schneidenkopf mit zwei Schneiden versehen, die sich in einem spitzen Winkel schneiden, damit man den Drehmeissel zum Schneiden eines Innengewindes in der Bohrung verwenden kann.
In den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, zeigen
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
fiO
65
627 675
4
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Werkstück mit einer Bohrung, in die eine Bohrstange hineinragt, um in der Bohrung eine Ringnut herauszuarbeiten,
Fig. 2 einen Aufriss der Bohrstange in Richtung der Pfeile 2 der Fig. 1 betrachtet, mit Darstellung des Drehmeissels, der in der Aufnahme am Ende der Bohrstange durch eine Schraube festgeklemmt ist.
Fig. 2A die in Fig. 2 gestrichelt dargestellte Klemmschraube in Seitenansicht,
Fig. 3 die Stirnansicht der Bohrstange in Richtung der Pfeile 3 der Fig. 1 betrachtet unter teilweiser Darstellung eines mit der Bohrstange bearbeiteten Werkstückes,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Stirnansicht der Bohrstange nach Abnahme des Drehmeissels,
Fig. 5 die in der Bohrstange vorgesehene Aufnahme in Richtung ihrer Gewindebohrung betrachtet,
Fig. 6 den in Fig. 2 gezeigten Drehmeissel in grösserem Massstabe für sich allein dargestellt,
Fig. 7 die Ansicht des Drehmeissels in Richtung der Pfeile 7 der Fig. 6 betrachtet,
Fig. 8 eine Teilansicht des Drehmeissels in Richtung der Pfeile 8 der Fig. 6 betrachtet,
Fig. 9 eine Ansicht des Drehmeissels in Richtung der Pfeile 9 der Fig. 6 betrachtet,
Fig. 10 eine Ansicht des Drehmeissels in Richtung der Pfeile 10 der Fig. 6 betrachtet,
Fig. 11 eine andere Ausführungsform des Schneidenkopfes des Drehmeissels zum Ausführen einer Dreharbeit zum Erweitern einer Bohrung und
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform des Schneidenkopfes zum Drehen eines Innengewindes.
Die Bohrstange 10 nach der Erfindung hat einen Schaft 12, dessen Endabschnitt 14 den Drehmeissel 16 trägt, der aus Hartmetall bestehen kann und bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel dem Zweck dient, in der Bohrung 20 eines Werkstücks 22 eine Nut 18 von rechteckigem Profil herauszudrehen, vergleiche Fig. 1 und 3. Dieser Drehmeissel 16 sitzt fest in einer Aufnahme 34 der Bohrstange und ist in dieser durch ein Befestigungselement, zum Beispiel eine Schraube 24, leicht auswechselbar festgeklemmt.
Dieser Drehmeissel 16 hat einen Schaft 30, der ungefähr die Gestalt eines rechteckigen Quaders hat, und einen von diesem Schaft freitragend nach aussen vorspringenden Schneidenkopf 28, der aus einem Stück mit dem Schaft 30 besteht, vergleiche Fig. 6-10. Dieser Schaft 30 des Drehmeissels 16 sitzt in der Aufnahme 34, die im äusseren Ende 14 der Bohrstange angeordnet ist und eine ebene Bodenfläche 38 (Fig. 4 und 5) aufweist, die in einem spitzen Winkel zur Längsachse 40 der Bohrstange 12 verläuft. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel beläuft sich dieser spitze Winkel auf 45°, doch könnte er auch anders bemessen sein.
Diese Bodenfläche 38 der Aufnahme 34 hat eine rechtwinklig zu ihr verlaufende Gewindebohrung 44, Fig. 2, welche die Längsachse 40 der Bohrstange 12 schneidet. Die Aufnahme 34 besteht aus einem etwa rechtwinklig ausgestalteten Hauptteil 46 und aus einem bogenförmig begrenztem Seitenteil 48, der von einer Wand 50 umgeben ist. Die Innenfläche 51 dieser Wand steht senkrecht auf der Bodenfläche 38 der Aufnahme und dient dem Kopf 54 der Klemmschraube 24 zur Anlage. Dementsprechend ist die Fläche 51 bogenförmig gekrümmt. Sie stützt daher den Schraubenkopf 54 gegen Verbiegen ab. Zu diesem Zweck hat der Schraubenkopf 54 eine äussere zylindrische Kantenfläche 52, die denselben Krümmungsradius hat wie die Wandung 51 und an dieser anliegt.
Die Klemmschraube 24 drückt den Drehmeissel 16 in die untere innere Ecke der Aufnahme 38 hinein, so dass er sich gegenüber den Bohrstange 12 nicht verschieben kann. Der Kopf 54 der Klemmschraube 24 ragt also durch die offene
Mündung 56 der Aussparung 58 (Fig. 7) hindurch, die auf der einen Seite des Meisselschaftes vorgesehen ist. Eine Schrägfläche 60 verläuft in einem spitzen Winkel zur Bodenfläche 38 und zur Flanke 63 der Aufnahme 34, vergleiche Fig. 2. Dabei verlaufen die Bodenfläche 38 und die Flanke 63 rechtwinklig zueinander und bilden die innere untere Ecke der Aufnahme 34. Da die Schrägfläche 60 der Aussparung 58 von dieser Ecke unmittelbar abgewandt ist, hat die auf die Schrägfläche 60 der Aussparung 58 durch den Schraubenkopf 54 ausgeübte Klemmkraft eine Komponente, die auf die Flanke 63 der Aufnahme, und eine Komponente, die auf die Bodenfläche 38 der Aufnahme 34 gerichtet ist. Diese beiden Komponenten pressen den Drehmeissel 16 fest in die Ecke der Aufnahme 34 hinein.
Die Kegelfläche 59 des Klemmschraubenkopfes 54 (Fig. 2A) liegt in den Zonen 66a und 68a an den beiden Seiten 66 und 68 der Schrägfläche 60 an. Dabei ist der Krümmungsradius des gekrümmten Bereiches 72 der Aussparung 58 so bemessen, dass die gewölbte Fläche 64 des Schraubenkopfes (Fig. 1) nur in den beiden Zonen 66a und 68a auf die Schrägfläche 60 drückt, aber in dem dazwischenliegenden Bereich 72 einen gewissen Abstand von der Schrägfläche 60 einhält. Diese Fläche 60 fällt von der ebenen, oberen Fläche 74 des Meisselschaftes 30 ausgehend ab und verläuft von einer ersten Seitenfläche 78 des Meisselschaftes fort bis zur ebenen, unteren Fläche 76 des Schaftes, vergleiche die Fig. 1 und 6. Die obere Fläche 74 und die untere Fläche 76 des Drehmeissels sind zueinander parallel. Auch die erste Seitenfläche 78 des Meisselschaftes 30 verläuft parallel zu einer zweiten Seitenfläche 86 und rechtwinklig zur oberen Fläche 74 und zur unteren Fläche 76.
Der Meisselschaft 30 legt sich also mit seinen beiden Flächen 76 und 78 an die Bodenfläche 38 und die Flanke 63 der Aufnahme 34 an und ist dadurch gegen Verschiebung an der Bohrstange 12 besichert. Das Anpressen des Drehmeissels 16 an die Bodenfläche 38 und die Flanke 63 der Aufnahme wird bei der Bearbeitung des umlaufenden Werkstücks durch die auf den Schneidenkopf 28 wirkenden Schnittkräfte unterstützt, die in der Richtimg des Pfeiles 96 (Fig. 3) wirken. Diese Schnittkräfte wirken also in der gleichen Richtung, in welcher der Klemmschraubenkopf 54 in den Zonen 66a und 68a auf den Meisselschaft wirkt, um diesen an die Rächen 38 und 63 der Aufnahme anzupressen.
Die Flanke 63 der Aufnahme und die ihr gegenüberliegende Flanke 88 (Fig. 4) verlaufen parallel zueinander und lotrecht zur Bodenfläche 38 der Aufnahme. Auch die Seitenflächen 78 und 86 des Meisselschaftes 30 erstrecken sich rechtwinklig zu dessen oberen Flächen 74 und unteren Flächen 76. Der Meisselschaft 30 hat ferner einander gegenüberliegende parallele Stirnflächen 100 und 102, die sich rechtwinklig zu den Fläcchen 74,76,78 und 86 erstrecken.
Der aus einem Stück mit dem Schaft 30 des Hartmetall-Drehmeissels 16 bestehende Schneidenkopf 28 ist im Verhältnis zu den Abmessungen des quaderförmigen Schaftes 30 verhältnismässig klein bemessen und sitzt nur mit seinem inneren Ende an dem Schaft 30, so dass er freitragend vorspringt, vergleiche Fig. 1 und 3. Dadurch ist erreicht, dass der Schneidenkopf 28 mit seinem freien, nicht abgestützten äusseren Ende innen am Werkstück 22 angreifen kann, wie es Fig. 3 zeigt.
Die ebene Spanfläche 104 des Schneidenkopfes 28 liegt in einer Ebene, welche die Längsachse 40 der Bohrstange 12 aufnimmt, wenn der Drehmeissel 16 in der Aufnahme durch die Schraube 24 festgeklemmt ist. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel dient der Drehmeissel 16 dem Zweck, in das Werkstück eine Nut 18 von rechteckigem Querschnittprofil einzustechen. Die Spanfläche ist auf ihrer Vorderseite begrenzt durch einen Nebenschneider 108 und hat eine rechtwinklig dazu verlaufende Hauptschneide 110, die am äusseren s
io
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
627675
Ende der Spanfläche 104 gelegen ist. Die rückwärtige Kante 112 der Spanfläche 104 ist von der Nebenschneide 108 abgewandt und verläuft parallel zu ihr, also lotrecht zur Hauptschneide 110. Die Spanfläche 104 ist am breitesten zwischen der Nebenschneide 108 und der Kante 112, deren Abstand kleiner bemessen ist als der Abstand der Seiten 78 und 86 des Meisselschaftes 30, vergleicht Fig. 7. Die grösste Länge hat die Spanfläche 104 zwischen dem Schaft 20 und der Hauptschneide 110, und diese Abmessung ist kleiner als der Abstand, den die beiden Stirnflächen 100 und 102 des Meisselschaftes 30 voneinander haben.
Die Freifläche 118 der Nebenschneide 108 bildet mit der Spanfläche 104 eine Kante 114 (Fig. 6), die auf den quaderförmigen Meisselschaft 30 an einer Stelle trifft, die sich an der oberen Fläche 74 des Meisselschaftes befindet. Die von der Spanfläche 104 und der ebenen Seitenfläche 120 des Schneidenkopfes gebildete Kante 116 (Fig. 6) trifft auf den quaderförmigen Schaft 30 an einer Stelle, die zwischen dessen oberer Seite 74 und unterer Seite 76 gelegen ist. Die beiden Freiflächen 118 und 120 konvergieren etwas nach unten und schlies-sen daher mit der Spanfläche 104 einen Winkel ein, der etwas kleiner als 90° bemessen ist.
Die äussere Kante 124 des Schneidenkopfes, welche als Hauptschneide 110 ausgestaltet ist, wird also von der Spanfläche 104 und von der Freifläche 126 der Hauptschneide gebildet, vergleiche Fig. 6 und 10. Die Kante 124 erstreckt sich also zwischen den beiden Kanten 114 und 116, die parallel zueinander verlaufen und von der Kante 110 zur Stirnfläche 100 des quaderförmigen Meisselschaftes 30 reichen.
Die Spanfläche 104 des Meisselkopfes 28 verläuft lotrecht zur Fläche des Werkstücks 22, das durch die Schneiden 108 und 110 bearbeitet wird. Der Spanwinkel zwischen der Normalen auf der Schnittfläche und der Spanfläche beläuft sich also auf Null. Auch liegt die Spanfläche 104 in einer Ebene, welche die Umlaufachse des Werkstücks 22 aufnimmt. Mithin bilden die Ebene der Spanfläche 104 mit der Ebene der Oberseite 74 und mit der Ebene der Unterseite 76 des Meisselschaftes 30 einen spitzen Winkel, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel 45° beträgt, jedoch auch anders bemessen sein kann.
Wie Fig. 8 zeigt, reicht die Spanfläche 104 bis an eine Schrägfläche 126 des Meisselschaftes 30 heran, die sich von der Stirnfläche 100 aus einwärts erstreckt. Dadurch ist Platz für die Späneabfuhr vom Werkstück geschaffen. Die Schrägfläche 106 erstreckt sich also schräg zur Achse 40 der Bohrstange 12 und lenkt die Späne zum Vorderende der Bohrstange, wo sich ausreichend Platz für die Abführung der Späne befindet, vergleiche Fig. 1.
Die Nebenschneide 108 und die Hauptschneide 110 liegen also in einer Ebene, welche die Achse 40 der Bohrstange 12 aufnimmt. Zum Schärfen der Schneide 108 wird deren Freifläche 118 abgeschliffen. In entsprechender Weise wird zum Schärfen der Hauptschneide 110 deren Freifläche 126 abgeschliffen. Beim Schärfen verbleiben also die Schneiden in der die Achse 40 der Bohrstange enthaltenden Ebene.
Der vom Schaft 30 aus vorspringende Schneidenkopf 28 hat auf der Unterseite zwei Schrägflächen 134 und 136 (Fig. 6), die sich rechtwinklig zueinander erstrecken und in einer Ebene mit den Flächen 76 und 78 des Schneidenschaftes liegen. Die Seitenfläche 78 des Schaftes erstreckt sich also nach aussen und bildet die Bodenfläche 136 des Schneidenkopfes 28 als eine Verlängerung, vergleiche Fig. 10. In entsprechender Weise stellt die Bodenfläche 134 eine Verlängerung der unteren Räche 76 des Schaftes 30 dar.
Unten hat der Schneidenkopf 28 eine ebene Fläche 138 (Fig. 6 und 10), die sich über die ganze Länge des Schneidenkopfes und des Schaftes 30 hinweg erstreckt und daher mit der unteren Fläche 76 und der Seitenfläche 78 des Schaftes 30
stumpfe Winkel bildet. Die Kante des Drehmeissels ist also bei
138 gebrochen, statt scharf ausgebildet zu sein. Infolgedessen kommt der Meisselschaft auch dann zur satten Anlage an der Bodenfläche und Flanke der Aufnahme, wenn diese Bodenfläche 38 nicht genau rechtwinklig zur Flanke 63 verlaufen sollte. Eine blosse Linienberührung zwischen dem Meisselschaft und der Aufnahme in diesem Bereich ist daher vermieden.
Der Endabschnitt 14 der Bohrstange hat ein Querschnittsprofil, das höher als breit bemessen ist, vergleiche Fig. 3. Dadurch ist erreicht, dass man mit dem Drehmeissel 16 verhältnismässig tiefe Nuten einschneiden kann und dennoch die Späne aus dem Inneren des Werkstücks von dem Bereich abgeleitet werden, in welchem die spanabhebende Bearbeitung stattfindet. Denn die Bohrstange stützt den Drehmeissel verhältnismässig stark ab, weil die Höhe seines Querschnittsprofils dazu führt, dass sich unterhalb der Aufnahme für den Meissel 16 eine verhältnismässig dick bemessene Wand 139 befindet, vergleich Fig. 3. Diese nimmt die abwärts gerichteten Schnittkräfte auf, die vom Drehmeissel auf die Bohrstange übertragen werden. Um die Späneabfuhr aus dem Bereich zu erleichtern, in welchem die Nut 18 eingestochen wird, hat das äussere Ende 14 der Bohrstange 12 die in Fig. 4 gezeigte Gestalt. Ihr Profil besteht also aus zwei Kreisbögen 140,141, die sich oben und unten bei 142 und 143 schneiden.
Um die Breite des Querschnittsprofils des Bohrstangenendes 14 zu verringern, liegen die Mitten der Kreisbögen 140, 141 seitlich von der Längsachse 40 der Bohrstange 10. Die Mitte des Bogens 140 liegt also rechts und die Mitte des Bogens 141 links von der Bohrstangenachse. Das bietet die Möglichkeit, den Schneidenkopf 28 nach aussen weiter vorspringen zu lassen.
Die beiden Profilkreisbögen 140 und 141 bilden also ein Querschnittsprofil von geringer Breite. Das hat den Vorteil, dass die Späne vom Werkstück 22 durch den Zwischenraum abgeführt werden können, der sich zwischen dem Endabschnitt 14 der Bohrstange 10 und dem Werkstück befindet, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese Späne steckenbleiben. Wie bereits erwähnt, führt die geringe Breite des Bohrstangenendes 14 dazu, dass der Meisselkopf 28 verhältnismässig weit vorspringen und daher verhältnismässig tief in das Werkstück einstechen kann. Die verhältnismässig gross bemessene Profilhöhe des Endabschnitts 14 der Bohrstange liefert dem Drehmeissel eine steife AbStützung. Denn die Dicke der Stützwand
139 kann grösser bemessen werden, als es der Fall wäre, wenn der Endabschnitt 14 ein kreisförmiges Querschnittsprofil hätte, dessen Durchmesser der Profilbreite zwischen den Bögen 140 und 141 entspricht.
Der sich an den Endabschnitt 14 anschliessende Abschnitt 144 der Bohrstange hat also ein kreisrundes Profil, das jedoch oben abgeflacht ist. Das gilt auch für das Profil des Endabschnitts 14. Denn beide haben eine ebene Oberfläche 145, vergleiche Fig. 2, 3 und 4. An diese Fläche 145 können sich Befestigungsschrauben anlegen, mit deren Hilfe die Bohrstange 12 am Werkzeughalter starr befestigt ist.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäss den Fig. 1-10 dient der Drehmeissel 10 zum Herausdrehen einer Nut in der Bohrung 20 des Werkstücks 22. Doch kann sich der Drehmeissel auch dazu eignen, einen Bohrvorgang durchzuführen, bei welchem innen am Werkstück eine Zylinderfläche abgedreht wird, oder ein Innengewinde zu schneiden. Dementsprechend haben die in den Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung einen Schneidenkopf, der zu diesen Arbeiten herangezogen werden kann.
Der Schneidenkopf 28a der Fig. 11 des Drehmeissels hat eine Hauptschneide 108a auf der Vorderseite der Spanfläche 104a, deren Ebene die Achse der Bohrstange aufnimmt. Dabei kann die Spanfläche 194a einen positiven radialen und axialen Spanwinkel haben. Da der Schneidenkopf 18a einem Bohrvor5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
627 675
6
gang dient, braucht sich die Nebenschneide 110a nicht rechtwinklig zur Hauptschneide 108a zu erstrecken; die beiden Schneiden können vielmehr einen spitzen Winkel einschlies-sen, der kleiner als 90° ist. Daher kann der Schneidenkopf 28 lediglich mit der Kante 146' zum Schnitt kommen, an der sich die Hauptschneide 108a und die Nebenschneide 110a schneiden, wenn es sich darum handelt, die Bohrung des Werkstücks in bekannter Weise zu erweitern.
Der zum Schneiden eines Innengewindes dienende Schneidenkopf 28b in Fig. 12 hat zwei Schneiden 148 und 150, deren spitzer Winkel dem Gewindeflankenwinkel entspricht und die sich an den entgegengesetzten Seiten der Spanfläche 104b be- . finden. Diese liegt in einer Ebene, welche die Längsachse der Bohrstange aufnimmt. Die beiden Schneiden 148 und 150 laufen an der Spitze 146b zusammen. Beim Schneiden eines Innengewindes am Werkstück erfährt der Schneidenkopf 28b einen Vorschub, demzufolge der Schneidenkopf so lange das Gewinde überfährt, bis dieses die gewünschte Tiefe erreicht hat. Beim wiederholten Überfahren des Gewindes bilden die Schneiden 148 und 150 die Flanken der Windungen des Innengewindes.
Zusammenfassend sei kurz wiederholt, dass die Bohrstange 12 an ihrem äusseren Ende eine Aufnahme 34 für den Drehstahl 16 hat. Dieser weist eine offene seitliche Aussparung 58 auf, in welcher der Kopf 54 der Klemmschraube 24 an der Schrägfläche 60 der Aussparung angreift, um die Klemmkraft auszuüben, durch die die untere Fläche 76 des Meisselschaftes 30 fest an die Bodenfläche 38 der Aufnahme 34 und die Seitenfläche 78 des Meisselschaftes fest an die Hanke 63 der
Aufnahme 34 angepresst wird. Der Kopf 54 der Klemmschraube wird zweckmässig dadurch abgestützt, dass er sich an die kreisförmig profilierte Häche 51 der Wand 50 der Bohrstange anlegt.
5 Der Schaft 30 des Drehmeissels hat die Gestalt eines Quaders, der oben eine Häche 74 und unten eine Häche 76 hat und mit einer Stirnfläche 100 versehen ist, von der aus freitragend der Schneidenkopf 28 hervorragt. Dieser ist verhältnismässig klein bemessen. Seine Breite ist also geringer als dieje-10 nige der oberen Häche 74 des Meisselschaftes. Dieser Schneidenkopf springt von der Stirnfläche 100 des Schaftes um eine Strecke vor, die kürzer bemessen ist als die Länge des Meisselschaftes 30. Die Spanfläche 104 des Schneidenkopfes fällt mit einer Ebene zusammen, die mit der oberen Häche 74 und der 15 unteren Häche 76 des Schaftes 30 spitze Winkel einschliesst. Für die Ausgestaltung des Schneidenkopfes des Dremeissels gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach der auszuführenden Dreharbeit. Handelt es sich darum, eine rechteckige Nut von innen in das Werkstück einzustechen, dann kann der 20 Schneidenkopf die in den Fig. 1-10 veranschaulichte Gestalt erhalten. In diesem Falle bilden die Schneiden 108 und 110 einen rechten Winkel miteinander. Handelt es sich aber darum, einen Bohrvorgang auszuführen, dann kann der Schneidenkopf die in Fig. 11 gezeigte Gestalt erhalten. Dabei hat die 25 seitlich gelegene Hauptschneide 110a einen positiven Spanwinkel. Handelt es sich darum, ein Innengewinde zu schneiden, dann kann der Schneidenkopf die in Fig. 12 gezeigte Gestalt erhalten, bei der er mit zwei Schneidkanten 148 und 150 versehen ist, die sich in einem spitzen Winkel schneiden.
s
6 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
- 627 6752PATENTANSPRÜCHE1. Bohrstange, insbesondere für Drehmaschinen, mit einer an ihrem Ende vorgesehenen Aufnahme für den Schaft eines Drehmeissels und mit einer Gewindebohrung zur Aufnahme einer Klemmschraube, die den Schaft des Drehmeissels in der Aufnahme festklemmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (34) mit einer Bodenfläche (38) versehen ist, zu der sich quer eine Flanke (63) der Aufnahme und eine im Stangenende (14) vorgesehene Gewindebohrung (44) für die Klemmschraube (24) erstrecken, deren Kopf von der offenen Seite der Aufnahme (34) her zugänglich ist und den Meisselschaft(39) mit seiner unteren Fläche (76) an die Bodenfläche (38) und einer ersten Seitenfläche (78) an die Flanke (63) der Aufnahme (34) presst und zu diesem Zweck an einer Schrägfläche (60) einer in einer zweiten Seitenfläche (86) des Meisselschaf-tes (30) vorgesehenen Aussparung (58) anliegt, wobei die Schrägfläche (60) von der ersten Seitenfläche (78) des Meis-selschaftes (30) abgewandt und in Einschraubrichtung der Klemmschraube (24) gesehen von der ersten Seitenfläche (78) abfallend geneigt angeordnet ist, so dass die vom Schraubenkopf auf die Schrägfläche ausgeübte Klemmkraft eine Komponente hat, die gegen die Flanke (63) der Aufnahme (34) gerichtet ist.
- 2. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidenkopf (28) des Drehmeissels (16) eine von mindestens zwei Flächen (104,118) gebildete Kante (114) hat, die in einer die Längsachse (40) der Bohrstange (12) enthaltenden Ebene liegt, so dass der Drehmeissel durch Abschleifen der einen Fläche (118) der beiden die Kante (114) bildenden Fläche (104,118) geschärft werden kann, wobei dann die andere Fläche (104) in der die Längsachse(40) der Bohrstange (12) enthaltenden Ebene (104) verbleibt.
- 3. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bodenfläche (38) und die Flanke (63) der Aufnahme (34) der Bohrstange (12) quer zur Längsachse (40) der Bohrstange erstrecken.
- 4. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (60) des Meisselschaftes (30) zwei nach aussen divergierende Zonen (66, 68) hat, die durch eine innere gekrümmte Zone (72) verbunden sind und dem Klemmschraubenkopf (54) als Anlage dienen.
- 5. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Gewindebohrung (44) ausserhalb der offenen Seite der Aussparung (56) des Meisselschaftes gelegen ist, wenn dieser mit seiner unteren Fläche (76) an der Bodenfläche (38) der Aufnahme (34) und mit seiner ersten Seitenfläche (78) an der Flanke (63) der Aufnahme anliegt.
- 6. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich ihr die Aufnahme (34) bildender Endabschnitt (14) an einen eine äussere Zylinderfläche (144) aufweisenden Abschnitt der Bohrstange (12) anschliesst und eine Umfangsfläche hat, die sich aus zwei gekrümmten Flächen (140,141) zusammensetzt, die einen grösseren Krümmungsradius als die Zylinderfläche haben und sich oben und unten (bei 142,143) schneiden und in ihrer Mitte im Inneren einer Zylinderfläche liegen, die mit der Umfangsfläche des zylindrischen Stangenabschnitts zusammenfällt, so dass ein Zwischenraum zur Späneabfuhr zwischen der Innenfläche der Werkstückbohrung (20) und dem Endabschnitt (14) der Bohrstange verbleibt.
- 7. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (38) und die Flanke (63) der Aufnahme (34) quer zur Längsachse (40) der Bohrstange (12) in Ebenen verlaufen, die sich in einer Ecke schneiden, welche unter der Längsachse (40) der Bohrstange (12) gelegen und aufwärts dieser Achse zugewandt ist.
- 8. Bohrstange nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Gewindebohrung (44) mit der Achse (40) der Bohrstange (12) einen spitzen Winkel bildet.
- 9. Bohrstange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich dem Kopf (54) der Klemmschraube (24) eine Anlagefläche (51) darbietet, die der offenen Seite der Aussparung (58) des Meisselschaftes (30) gegenüberliegt und den Klemmschraubenkopf (54) zumindestens teilweise abstützt.
- 10. Bohrstange nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den die Längsachse der Bohrstange (40) mit der Bodenfläche (38) der Aufnahme (34) bildet, ein spitzer Winkel ist und dass der Meisselschaft (30) an der anderen Hanke (88) der Aufnahme (34) mit seiner zweiten Seitenfläche (86) anliegt und Stirnflächen (100 und 102) hat, welche -die obere Fläche (74) mit der unteren Fläche (76) des Meisselschaftes (30) verbinden und an den entgegengesetzten Enden der Seitenflächen (78 und 86) des Schaftes gelegen sind, und dass von der einen Stirnfläche (100) des Meisselschaftes (30) der kleiner als der Meisselschaft (30) bemessene und aus einem Stück mit diesem bestehende Schneidenkopf (28) um eine bestimmte Strecke vorspringt und eine von seiner Schneidkante (108) ausgehende Spanfläche (104) hat, die sich in einem spitzen Winkel zur oberen und unteren Fläche (74, 76) des Schaftes (30) erstreckt, wobei der bestimmte Abstand kleiner ist als der Abstand zwischen den beiden Stirnflächen (100 und 102) des Meisselschaftes (30).
- 11. Bohrstange nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich das äussere Ende des von der Bohrung (44) der Bohrstange (12) aufgenommenen Befestigungsgliedes (24) durch die offene Seite (56) der Aussparung (58) erstreckt, die von der Schrägfläche (60) der zweiten Seite (86) des Meisselschaftes (30) gebildet wird und der Achse der Bohrung (44) zugewandt ist.
- 12. Bohrstange nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanfläche (104) des Schneidenkopfes des Drehmeissels in einer Ebene liegt, welche die Längsachse der Bohrstange (12) enthält.
- 13. Bohrstange nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Endabschnitt (14) der Bohrstange an einen mit einer zylindrischen Mantelfläche (144) versehenen Abschnitt der Bohrstange (12) anschliesst und auf seinem Umfang zwei gewölbte Aussenflächen (140,141) aufweist, die sich oben und unten schneiden (bei 142,143) und einen grösseren Krümmungsradius als die zylindrische Mantelfläche haben und daher Platz für den Späneabfluss zwischen der Innenfläche (20) des Werkstücks (22) und dem Endabschnitt (14) der Bohrstange (12) belassen.
- 14. Bohrstange nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einander entgegengesetzten Kanten (114, 116), an denen die Spanfläche (104) des Schneidenkopfes (28) an die einander entgegengesetzten Seitenflächen (118,120) des Schneidenkopfes anstossen, die Schneiden (108,112) bilden und dass eine (114) dieser Kanten von der Stirnfläche (100) des Meisselschaftes (30) von einer Stelle ausgeht, die der oberen Fläche (74) des Schaftes (30) benachbart ist, während die andere (116) der beiden Kanten die Stirnfläche (100) an einer Stelle schneidet, die zwischen der oberen Fläche (74) und der unteren Fläche (76) des Meisselschaftes (30) gelegen ist.
- 15. Bohrstange nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenfläche (78) des Meisselschaftes (30) an der ersten Flanke (63) der Aufnahme (34) der Bohrstange anliegt, und dass der Schneidenkopf (28) auf seiner Unterseite eine erste Fläche (136) hat, die mit der ersten Seitenfläche (78) des Meisselschaftes (30) in einer Ebene liegt, und eine zweite Fläche (134) hat, die mit der Bodenfläche (38) der Aufnahme (34) in einer Ebene liegt, wobei die beiden auf der Unterseite des Meisselschaftes (30) gelegenen Flächen (134,51015202530354045505560653627 675136) der Spanfläche (104) gegenüberliegen und sich geneigt zu ihr erstrecken.
- 16. Bohrstange nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidenkopf (28) des Drehmeissels weiter eine erste Seitenfläche (118) hat, die sich zwischen der einen Bodenfläche (136) und einer Kante (114) der Spanfläche (104) erstreckt, und eine zweite Seitenfläche (120) hat, die sich zwischen der zweiten Bodenfläche (134) und der zweiten Kante (116) der Spanfläche (104) erstreckt, und dass die erste Seitenfläche (118) des Schneidenkopfes (28) mit der Spanfläche (104) eine Kante (114) bildet, welche von der Stirnfläche (100) an einer Stelle ausgeht, die neben der oberen Fläche (74) des Schaftes (30) gelegen ist, während die zweite Seitenfläche (120) des Schneidenkopfes mit der Spanfläche (104) eine zweite Kante (116) bildet, die die zweite Stirnfläche (100) an einer Stelle trifft, die zwischen der oberen Fläche (74) und der unteren Fläche (76) des Meisselschaftes (30) gelegen ist.
- 17. Drehmeissel für eine Bohrstange nach Anspruch 1, dessen Schneidenkopf freitragend seitlich aus der Bohrstange vorspringt und dessen Schaft (30) mit seiner Unterseite (76) auf der Bodenfläche (38) der Aufnahme der Bodenstange aufliegt, der ferner eine parallel zu seiner unteren Fläche (76) verlaufende obere Fläche (74) und gegenüberliegende Seitenflächen (78, 86) hat, von denen mindestens die eine (78) an einer Flanke (63) der Aufnahme (34) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass er mit zwei einander gegenüberliegenden Stirnflächen (100,102) versehen ist, welche die obere Fläche (74) des Meisselschaftes mit dessen unterer Fläche (86) verbinden und an den entgegengesetzten Enden der Seitenflächen (78, 86) gelegen sind, und dass sein Schneidekopf (28), der aus einem Stück mit dem Schaft (30) besteht, kleiner als dieser bemessen ist und von der einen Stirnfläche (100) des Meisselschaftes um eine gewisse Strecke vorspringt und eine Schneide (110) und eine von dieser begrenzte Spanfläche (104) hat, welche die Stirnflächen (100) des Schaftes zwischen den beiden Seitenflächen (78, 86) des Schaftes schneidet, wobei die gewisse Strecke kürzer als der Abstand zwischen den Stirnflächen (100,102) bemessen ist und die Breite des Schneidenkopfes (28) auf der Spanfläche (104) parallel zu der Stirnfläche (100) gemessen kürzer ist als der Abstand zwischen den Seitenflächen (78, 86) des Meisselschaftes (30).
- 18. Drehmeissel nach Patentanspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Meisselkopf (28) zwei die Enden seiner Schneide (110) mit der einen Stirnfläche (100) des Schaftes (30) verbindende, einander gegenüberliegende Kanten (114,116) hat, an denen sich die Spanfläche (104) mit den einander gegenüberliegenden Seitenflächen (118 und 120) des Meissel-kopfes schneidet und die sich rechtwinklig zu der Stirnfläche (100) erstrecken.
- 19. Drehmeissel nach Patentanspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine (116) der beiden Kanten (114, 116) die Stirnfläche (100) an einer Stelle schneidet, die zwischen Ebenen liegt, deren eine die Oberfläche (74) und deren andere die Unterfläche (76) des Meisselschaftes (30) enthält.
- 20. Drehmeissel nach Patentanspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanfläche (104) des Schneidenkopfes einen spitzen Winkel mit der oberen Fläche (74) und der unteren Fläche (76) des Schneidenschaftes (30) bildet.
- 21. Drehmeissel nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der freitragend angeordnete Schneidenkopf (28) auf seiner Unterseite zwei Flächen (134,136) hat, die sich quer zueinander und zu der Spanfläche (100) erstrecken.
- 22. Drehmeissel nach Patentanspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine (134) der beiden auf der Unterseite des Schneidenkopfes vorgesehenen Flächen (134, 136) in einer Ebene mit der unteren Fläche (76) des Schaftes (30) gelegen ist, während die andere auf der Unterseite des Schneidenkopfes befindliche Fläche (136) in einer Ebene liegt, welche die eine Seitenfläche (78) des Meisselschaftes (30) enthält.
- 23. Drehmeissel nach Patentanspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Seitenflächen (78, 86) des Meisselschaftes (35) eine Fläche (60) aufweist, die ausgehend von dieser oberen Fläche in Richtung fort von der anderen Seite (78) des Meisselschaftes geneigt ist und in der Oberfläche (74) eine Aussparung (58) bildet, die sich nach aussen in von der anderen Seitenfläche (78) des Schaftes abgewandter Richtung öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/755,734 US4102591A (en) | 1976-12-30 | 1976-12-30 | Cutting tool |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH627675A5 true CH627675A5 (de) | 1982-01-29 |
Family
ID=25040425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1586777A CH627675A5 (de) | 1976-12-30 | 1977-12-22 | Bohrstange, insbesondere fuer drehmaschinen. |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4102591A (de) |
| JP (1) | JPS53111582A (de) |
| BE (1) | BE862337A (de) |
| CA (1) | CA1074089A (de) |
| CH (1) | CH627675A5 (de) |
| DE (1) | DE2755279A1 (de) |
| FR (1) | FR2375941A1 (de) |
| GB (1) | GB1590745A (de) |
| IT (1) | IT1090394B (de) |
| NL (1) | NL7714028A (de) |
| SE (1) | SE431071B (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE9101323D0 (sv) * | 1991-05-02 | 1991-05-02 | Mircona Ab | Anordning vid verktyg foer traanga utrymmen |
| GB9125921D0 (en) * | 1991-12-05 | 1992-02-05 | Hahn & Kolb | Tool holder |
| IT230444Y1 (it) * | 1993-10-01 | 1999-06-07 | Omus S P A In Amministrazione | Inserto tagliente perfezionato per alesatori |
| US6216577B1 (en) | 1999-05-12 | 2001-04-17 | The Antioch Company | Guided cutting system |
| USD422188S (en) * | 1999-05-12 | 2000-04-04 | The Antioch Company | Cutter for use with a guiding template |
| IL197899A (en) * | 2009-04-05 | 2013-02-28 | Iscar Ltd | Cutting tool and tool holder for it |
| US9702385B2 (en) * | 2014-05-15 | 2017-07-11 | Iscar, Ltd. | Machine tool assembly configured for swift disassembly |
| CN112719321B (zh) * | 2021-01-18 | 2021-12-14 | 东莞市好刀精工科技有限公司 | 一种便于拆卸安装且防干涉的单刃t镗刀 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2310992A (en) * | 1939-01-21 | 1943-02-16 | John R Proksa | Boring device |
| US2788566A (en) * | 1950-04-11 | 1957-04-16 | Purser Edwina | Circular cutter for general machine work |
| US3002405A (en) * | 1958-04-17 | 1961-10-03 | Heftler Maurice Ben | Cutting tools |
| US2924129A (en) * | 1958-09-22 | 1960-02-09 | George A Munro | Adjustable boring bar |
| GB936661A (en) * | 1960-02-10 | 1963-09-11 | George Archie Munro | Adjustable boring bars |
| US3245288A (en) * | 1964-06-29 | 1966-04-12 | Joseph W Fried | Cutter and cutter holder for internal grooving |
| FR1561415A (de) * | 1968-02-12 | 1969-03-28 | ||
| GB1233953A (de) * | 1968-10-08 | 1971-06-03 | ||
| US3754309A (en) * | 1972-01-28 | 1973-08-28 | Kennametal Inc | Cutting insert and clamping arrangement therefor |
| US3889331A (en) * | 1972-12-01 | 1975-06-17 | Josef David Grungras | Machine tool bit and holder |
-
1976
- 1976-12-30 US US05/755,734 patent/US4102591A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-12-12 DE DE19772755279 patent/DE2755279A1/de active Granted
- 1977-12-19 NL NL7714028A patent/NL7714028A/xx not_active Application Discontinuation
- 1977-12-21 GB GB53303/77A patent/GB1590745A/en not_active Expired
- 1977-12-22 CH CH1586777A patent/CH627675A5/de not_active IP Right Cessation
- 1977-12-27 JP JP15854977A patent/JPS53111582A/ja active Pending
- 1977-12-27 BE BE183856A patent/BE862337A/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-12-29 IT IT31389/77A patent/IT1090394B/it active
- 1977-12-29 SE SE7714877A patent/SE431071B/sv not_active IP Right Cessation
- 1977-12-29 CA CA294,022A patent/CA1074089A/en not_active Expired
- 1977-12-29 FR FR7739674A patent/FR2375941A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2375941A1 (fr) | 1978-07-28 |
| US4102591A (en) | 1978-07-25 |
| SE431071B (sv) | 1984-01-16 |
| CA1074089A (en) | 1980-03-25 |
| BE862337A (fr) | 1978-04-14 |
| GB1590745A (en) | 1981-06-10 |
| FR2375941B1 (de) | 1982-12-17 |
| DE2755279C2 (de) | 1987-09-17 |
| SE7714877L (sv) | 1978-07-01 |
| DE2755279A1 (de) | 1978-07-06 |
| NL7714028A (nl) | 1978-07-04 |
| JPS53111582A (en) | 1978-09-29 |
| IT1090394B (it) | 1985-06-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69521848T2 (de) | Ein drehender Fräser | |
| DE2660167C2 (de) | Fräswerkzeug mit einem kreiszylindrischen Werkzeugkörper | |
| DE3919363A1 (de) | Spanabhebendes werkzeug | |
| DE2452681C3 (de) | Rotierendes Werkzeug zur spanabhebenden Bearbeitung | |
| DE2560621C3 (de) | ||
| EP1754561B1 (de) | Schneidvorrichtung | |
| DE2832653B2 (de) | Kugelfingerfräser | |
| DE69512931T2 (de) | Fräser für zwei drehrichtungen mit indexierbaren spannteilen und schneideinsätze | |
| DE10052963A1 (de) | Stirnfrässchneidwerkzeug | |
| EP0264642B1 (de) | Schneidwerkzeug zur spanabhebenden Metallbearbeitung, insbesondere Nutendrehwerkzeug | |
| DE10250040B4 (de) | Reibahlen-Schneidwerkzeug, Reibahle und Verfahren zum Befestigen eines Schneidwerkzeugs | |
| EP3741483A1 (de) | Wendeschneidplatte, schneidplattenhalter und schneidvorrichtung | |
| DE4021090A1 (de) | Bearbeitungsvorrichtung mit mitteln zur aenderung der radialen position von schneidwerkzeugen | |
| DE2755279C2 (de) | ||
| DE69213229T2 (de) | Werkzeug für die bearbeitung schwerzugänglichen räumen, beispielsweise für innendrehen | |
| DE2901059C2 (de) | Durch spanlose Verformung hergestellte Bohrschraube | |
| CH637048A5 (de) | Bohrwerkzeug fuer bohrungen in metallvollmaterial von werkstuecken. | |
| EP0804986B1 (de) | Schneidelement | |
| DE4400538A1 (de) | Fräswerkzeug | |
| EP3093089A1 (de) | Rotationswerkzeug | |
| DE7801553U1 (de) | Bearbeitungswerkzeug | |
| DE2602334A1 (de) | Raeumwerkzeug | |
| CH652951A5 (de) | Werkzeug zum aufbohren und plansenken. | |
| DE2542346A1 (de) | Innenraeumwerkzeug, insbesondere zur herstellung von profilnuten | |
| DE3504296C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |